Willingen 2009 - Montag 16.11.2009

Am Montag stand mit Dungeon Lords ein möglicher Kandidat für den Titel absolutes Highlight der Spiel 2009 auf dem Programm, zumindestens nach den teilweise sehr positiven ersten Rückmeldungen aus der “Spieleszene”. Zu dritt (Detlef und Dany) begaben wir uns in die Tiefen unserer Dungeons um uns den Helden in den Weg zu stellen. Da wir Männer spieltaktisch nicht zu böse werden wollten, mussten wir uns von meiner Frau einen “Mann oder Maus” Spruch gefallen lassen. :-) Detlef konnte die Partie mit 30 Punkten klar für sich entscheiden. Ich schaffte mit -2 Punkten einen überragenden letzten Platz.

Objektiv gesehen bietet dieses innovative Spiel sehr viel; interessantes Thema hervorragend umgesetzt und teilw. unverbrauchte Mechanismen verbinden sich zu einem ungewöhnlichen und (sehr) guten Spiel. Trotzdem bin ich nach der ersten Partie (es ist wirklich nur ein erster Eindruck!) nicht begeistert von Dungeon Lords. Trotz Warnung und Versuchen von mir dieses zu verhindern, war ich nach dem ersten Jahr fast komplett zur Untätigkeit verdammt (ich bekam weder ausreichend Geld noch Nahrung und somit auch keine Monster oder Fallen). Nach meinem Geschmack sind die Unwegbarkeiten für ein solch langes Spiel (mit Grüblern natürlich noch extremer) zu groß, denn als Konsequenz kann sogar mehr als eine Stunde gezwungene Untätigkeit herauskommen. Aufgrund der großen Diskrepanz zwischen objektiven und (vorläufig) subjektiven Kriterien weist meine erste Bewertung (2 - 4 Sterne; unser Bewertungsschema) eine große Bandbreite auf.

 zu Beginn der Partie

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Auf der Spiel 2009 hatte mich der hohe Preis (39 Euro) vom nächsten Spiel - Gonzaga sehr gewundert. Nach Anblick der ganzen Plastiklegeteile im geöffneten Karton konnte ich den Preis verstehen. Unsere 3er Partie dieses “thematischen Gemblos” gepaart mit weiteren Mechanismen war ziemlich schnell zu Ende. Ausnahmsweise konnte ich mir den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern (74, 68 und 59 Punkte). Dieses mittelschwere Familienspiel (meine Einschätzung) bietet bei kurzer Spielzeit (ca. 45 Minuten) ein paar taktische Möglichkeiten ohne großartigem Grüblerpotential. Mir hat Gonzaga ganz gut gefallen (2 bis 3,5 Sterne), zu dem aktuellen Preis werde ich es jedoch definitiv nicht erwerben.

der Vergleich mit Gemblo hinkt doch sehr :-)

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Als nächstes kam erneut, diesmal als 4er Partie, Vasco da Gama auf den Tisch. Zur Mitte des Spiels hatte ich diese Partie bereits abgehakt, durch einen großartigen Endspurt konnte ich mir jedoch noch hinter Andre (80 Punkte) mit 77 Punkten den 2. Platz sichern. Auch die 2. Partie hatte mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag einfach Spiele, bei denen man Arbeiter oder Sonstiges zum Erwerb bestimmter Aktionen einsetzen muß. Jedoch erst die risikobehaftete Wahl der Aktionsreihenfolge verleiht Vasco da Gama den letzten Schliff. Nach der zweiten Partie konnte ich die Bewertungsrange am unteren Ende verkleinern (jetzt 3,5 bis 4 Sterne).

bei der 17 ist man sicher im kostenlosen Bereich

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Wenn Andre am Tisch sitzt, muß man immer mit einer Partie Prototyptesten rechnen. :-) Diesmal muss auf jedenfall noch am Prototypen gefeilt werden, er dauerte für das Gebotene einfach viel zu lang. Dany konnte die Partie für sich entscheiden. Als Absacker spielten wir noch zwei 5er Partien (jeweils bis 200 Punkte) Tumblin-Dice mit teilweise bis zu 5 Zuschauern, das Spiel scheint noch nicht so bekannt zu sein. Die erste Partie konnte Dany für sich entscheiden. Nach seinem letzten Platz in der ersten Partie gewann Andre mit zwei Punkten Vorsprung vor Dany die 2. Partie, was für ein Comeback. Mit meinem 3. bzw. 4. Platz konnte ich natürlich nicht zufrieden sein.

Tumblin-Dice - ich muss ins Trainingslager

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Die anderen Mitspieler verabschiedeten sich alle, ich war jedoch noch ziemlich fit, so dass ich bis kurz vor 3 noch an einer Poker Partie teilnahm. Erfahrung lohnt sich bei diesem Spiel schon. In der 8er Runde kam ich immerhin bis ins Heads up. Da sich dies jedoch immer mehr in die Länge zog, ging ich zur Beendigung der Partie mit 10 4 all in und danach ins Bett. :-)

Willingen 2009 - Sonntag 15.11.2009

Nach einem reichhaltigen Frühstück konnte es eigentlich nur mit einer weiteren Essen Neuheit weitergehen. Wir waren froh, dass wir Vasco da Gama selber dabei hatten, da das Hotelexemplar fast über den gesamten Spieletreff hinweg im Dauereinsatz war. Bei diesem Spiel von What’s your game ist das Material sehr viel versprechend. Dies ist von Vorteil, wenn man sich ca. 45 Minuten durch die englische Regel kämpfen muss. Gut das meine Frau besser Englisch spricht als der Schreiber dieser Worte. :-)

“Geschicklichkeitsspiel” zur Ablenkung

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Nach einigen Stapelversuchen mit den Meeples begann unsere 3er Partie. Der Mechanismus eigene Wahl der Aktionsnummer im Hinblick auf die Gesamtreihenfolge zzgl. Risiko für (zu) hohe Kosten hat mir sehr gut gefallen. Zusammen mit den anderen Mechanismen ist hier nach meinem Geschmack ein sehr rundes Spiel, mit unstressigem Strategieanteil und kurzer angemessener Spielzeit entstanden. Natürlich müssen weitere Partien folgen, aber nach der ersten Partie bin ich mit meinem Kauf sehr zufrieden (erste Bewertungsrange 3 - 4 Sterne, unser Bewertungsschema), auch wenn ich in dieser Partie mit 69 Punkten letzter wurde. :-)

ob sie schon ahnt, dass sie gewinnt?

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Jürgen hatte im Gegensatz zu mir in Essen nicht zu lange gezögert und das japanische Spiel Parade direkt gekauft. So konnten wir es dann doch in unserer 3er Runde ausprobieren. Die Regeln sind eigentlich sehr einfach. Es gibt nur eine Kartenreihe. Man legt eine Karte in diese Reihe (Parade) und die Zahl auf der gelegten Karte gibt an wieviele der vorher gelegten Karten sicher sind. Alle Karten aus dieser Reihe die nicht geschützt sind, keine größere Zahl aufweisen oder aber die selbe Farbe wie die gerade gespielteKarte haben, muss der gerade aktive Spieler an sich nehmen. Bei einer Mehrheit in einer Farbe gibt es pro Karte einen bei allen anderen Karten ohne Mehrheit in der Farbe die aufgedruckten Minuspunkte. Wer nach dem durchspielen des Kartenstapels die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.

Thema (Alice im Wunderland) ist hier nicht von Bedeutung

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Die Regeln, ich hoffe Jürgen hat es uns richtig erklärt :-) , dieses Kartenspiels sind wirklich sehr einfach. Trotzdem hat mir dieses kleine Spiel Spass gemacht, so dass ich es wirklich bereut habe, zu lange mit dem Kauf (bis Samstag Morgen) auf der Messe gewartet zu haben. Es ist ein einfaches Ablegespiel, mit einem besonderen Reiz. Vielleicht lag es aber auch ein wenig an dem Gefühl, ein zumindestens in unseren Breitengeraden seltenes Spiel zu spielen. Aber auch die nachfolgende Revanche, die ich überragend mit nur 7 Minuspunkten gewinnen konnte, änderte nicht meinen ersten Eindruck (Bewertungsrange 2,5 bis 3,5 Sterne).

in der Mitte findet die Parade statt

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Als nächstes kam erneut als 3er mit a la carte eine Neuauflage des Spiels von Karl-Heinz Schmiel auf den Tisch. Dieses Spiel lebt natürlich von seiner tollen Ausstattung, was nach meiner Meinung sicherlich zu dem schönsten gehört, was der aktuelle Jahrgang zu bieten hat. A la carte ist kein Überflieger, trotzdem macht eine Partie nach längerer “Koch-Abstinenz” immer wieder Spass. Gerade die Schadenfreude, wenn mal wieder ein fremdes Gericht versalzen wird, gehört bei diesem Spiel einfach dazu. Jürgen konnte seine Rezepte am besten nachkochen und gewann die Partie mit 15 Punkten.

nicht nur für Spitzenköche geeignet

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Am Sonntag spielten wir über den Tag verteilt auch zwei Pegasus Prototypen. Ein Stichspiel testeten wir in einer 7er Runde. Bei einem weiteren Prototypen handelte es sich um eine Erweiterung für ein erfolgreiches Pegasus Spiel. Auch eine weitere Partie Parade, die Dany (14 Minuspunkte) knapp vor mir (16) gewinnen konnte, spielten wir in dieser 4er Besetzung.

Als großes fertiges Spiel kam in dieser Zeit mit Priests of Ra ein Spiel auf den Tisch, das genauso gut Ra 2 heißen könnte. Die Grundmechanismen (z.B. wann wird geboten, wie wird geboten, die Ra Plättchen) wurden weitestgehend vom Originalspiel übernommen, so dass man relativ leicht losspielen kann. Neu dagegen sind viele Plättchen, oft mit zwei verschiedenen Seiten (die Entscheidung obliegt dem ziehenden Spieler). Dadurch sind die Einflußmöglichkeiten und die Optionen ein wenig größer geworden. Nach meinem ersten Eindruck wertet dies das Spielprinzip von Ra noch auf (Bewertungsrange 3,5 bis 4 Sterne). Unsere Partie konnte ich ziemlich klar mit 69 Punkten (zu 48, 42, 32)für mich entscheiden.

Recycling + Veränderungen = besseres Ra?

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In einer 7er Partie kam nun mit VerTIPPT nochmal! eine Partyspiel auf den Tisch. Es gibt wirklich Vertreter dieses Genres, die ich mag z.B. Gift Trap, Linq oder Time’s up!. Diese Heidelberger Neuheit gehört nach der ersten Partie jedoch nicht dazu. Die Tippgeber können nur einen von fünf Begriffen ihrer aktuellen Karte auswählen, also sehr eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten. Oft passt gar kein Begriff und nur in seltenen Fällen ist die Kombination wirklich lustig. Der aktive Ratefuchs dagegen bekommt entweder sehr einfache Hinweise oder aber hat auch nach dem vierten Hinweis keine Ahnung. Keinem am Tisch hat dieses Spiel wirklich gefallen, meines Begeisterung lag wahrscheinlich noch unter diesem Durchschnitt (Bewertungsrange 1 bis 1,5 Sterne).

sollte ich dieses Spiel empfehlen, würde wenigstens der Titel stimmen :-)

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Der Sonntag wurde mit einer 4er Partie a la carte abgeschlossen. Irgendwie wollten wir uns alle nicht als Sterneköche profilieren. Die ersten fünf Rezepte von uns waren alle verwürzt oder verbrannten in unseren kleinen Puppenhaus-Töpfen. Insgesamt 11 Versuche scheiterten an unseren “Kochkünsten”.  Nur Kerstin zeigte eine ansprechende Leistung am Herd (16 zu 10, 5 und 1 Punkt). Insbesondere die Kaffeetassen bringen ein wenig “Schärfe” in das Spiel. :-)

der Mülleimer war bei uns voll

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Willingen 2009 - Samstag 14.11.2009

Da wir kurz vor der Fahrt ein Navi geschenkt bekommen hatten, nutzten wir die Gelegenheit zum ersten Einsatz dieses Gerätes und verfuhren uns prompt. Fast hätte ich das Gerät aus dem Fenster geworfen, da es uns permanent über den selben Feldweg (nur für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge) schicken wollte. Irgendwann kamen wir dann doch am Schneppelnberg (Ramada Hotel) an. Wir gingen schnell zur Rezeption und dann direkt auf unser Zimmer. Dort erwartete uns eine nette Überraschung zum 25 Jährigen Jubiläum.

was ist wohl in den Paketen …

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… Ausgerechnet Willingen - eine Sonderedition von Ausgerechnet Buxtehude

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Parallel zum Auspacken des Koffers durch meine Frau gab ich jeweils zwei Exemplare von Hansa Teutonica und Santa Timea beim Hotel ab, damit diese nicht vom Argentum Verlag verschickt werden mussten. Da wir erst zu zweit waren, starteten wir den Spieletreff mit einer 2er Partie Tumblin-Dice. Endlich konnte ich die erste 2er Partie nach ca. 10 Versuchen gegen meine Frau gewinnen. Besser konnte für mich Willingen 2009 kaum starten. :-)

da sah es für schwarz noch nicht so gut aus

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Inzwischen waren auch Jürgen und Fabian angekommen, so dass wir mit Albion die erste Essen 2009 Neuheit ausprobieren konnten. Das Spiel von Klaus-Jürgen Wrede machte zum Start der Partie Spass, die ersten Züge planen und möglichst schnell vorwärts kommen. Ab der Mitte des Spiels verlor für mich Albion jedoch ein wenig an Reiz, da sich die weiteren Züge für meinen Geschmack zu sehr wiederholten. Diese Neuheit von Amigo funktioniert gut und ist auch thematisch ansprechend umgesetzt, es ist aber für mich nach der ersten Partie nur ein “ist ja ganz nett” (erste Einschätzung: 1,5 bis 2,5; unser Bewertungsschema). Unsere Partie gewann Fabian, da er als erster seine dritte 4er Siedlung bauen konnte.

guter Start aber dann fehlt etwas

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Zu sechst (Kerstin und Detlef waren auch angekommen) spielten wir als nächstes Dixit, dass ich erklären konnte. Das schöne an dem Spiel ist die Möglichkeit, abhängig von den eigenen Fähigkeiten, die teilweise sehr schönen Bilder zu beschreiben. Man kann kleine Kurzgeschichten erzählen, Filmtitel nutzen oder auch nur ein Wort in die Runde schmeissen. Die etwas gewöhnungsbedürftige Punkteskala (kleine Häschen) unterstützt zwar die Vermutung, aber die Frage eines gerade vorbeikommenden Spielers: “Ist das ein Kinderspiel?” beantworteten wir alle im Chor mit nein. Es ist ein schönes Kommunikationsspiel, das auch mir gefällt. Kerstin konnte mit 17 Punkten die Partie knapp gewinnen (14, 14, 15, 16 und 16 Punkte).

trotz Häschen kein Kinderspiel

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Danach teilten wir unsere Gruppe in zwei 3er Spielgruppen. Auf unseren Tisch (Detlef, Dany und moi) kam nun die Werft von Czech Games Edition. Dieses Spiel hatte  aufgrund der Menge und der teilw. kleinen Pappteile beim Auspöppeln ziemlich meine Nerven strapaziert. Umso schöner das uns dieses Spiel wirklich gut gefallen hat. Das Aktionsoval und die damit verbundenen Möglichkeiten ließen die ca. 90 Minuten Spielzeit wie im Schif… bzw. im Flug vergehen.

mein Auspöppeln hat sich gelohnt

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Da im eigenen Zug nicht alle Aktionen zur Verfügung stehen bzw. Sinn machen, verliert man bei den möglichen Optionen nur selten den Überblick. Zumindestens in unserer Runde gab es nur ganz selten längere Wartezeiten zwischen den eigenen Zügen. Nach der ersten Partie, die Detlef gewinnen konnte (85, 79 und 77 Punkte), habe ich einen positiven Eindruck (3 - 4 Sterne) von “die Werft”, deshalb freue ich mich schon auf weitere Partien.

 wer baut die punkteträchtigsten Schiffe?

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Als letztes Spiel des Abends kam jetzt als 4er mit Opera kein Absacker sondern ein weiteres Strategiespiel mit moderatem Schwierigkeitsgrad auf den Tisch. Das erste was einem bei diesem Spiel auffällt ist die sehr schöne Grafik, die das Thema des Spiels sehr gut unterstützt. Das Spiel selber hat mich in der ersten Partie nicht völlig überzeugt, das lag vielleicht aber auch am neuen Mitspieler der mit Abstand in seinen Zügen am längsten überlegte. Als schnelles kurzweiliges Strategiespiel könnte es mir beim zweitenmal besser gefallen (deshalb breite Range von 2 - 4 Sterne). Dany konnte die Partie knapp für sich entscheiden (109 Punkte), für mich reichte es nur zum zweiten Platz (103 Punkte).

die Oper in einem Spiel zu besuchen ist OK :-)

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Willingen 2009 - Spielen, spielen, spielen

Der älteste Spieletreff Deutschlands hatte dieses Jahr 25jähriges Jubiläum. Wie immer war dieser Treff sehr gut besucht und ich vermute, dass er mindestens ab Donnerstag auch ausgebucht war. Es ist schön mit so vielen netten Menschen einem gemeinsamen Hobby nachzugehen, da fühlt man sich direkt wieder ein bißchen weniger freakig. :-)

auf die nächsten 25 Jahre

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Die Tage in Willingen vergingen wieder einmal wie im Flug. Natürlich habe ich von Willingen selber nichts gesehen, so musste auch dieses Jahr der Sauerland Stern ohne mich auskommen. :-) Da das Wetter zumindestens bis Dienstag niemanden wirklich aus dem Hotel lockte, beschränkte sich unsere Frischluftzufuhr auf einen Mini-Spaziergang am Donnerstag. Immerhin brauchte man zumindestens in den ersten Tagen als Spiele-Eremit kein schlechtes Gewissen zu haben.

da kann man doch nur spielen

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OK - schwimmen im Hotel-Pool wäre auch eine Alternative gewesen

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Direkt in der Lobby wurden die ankommenden Spieler wie immer von der großen Spieleauswahl des Hotels begrüßt. Neben vielen Klassikern und Spielen der letzten Jahre waren auch einige Neuheiten dabei. Ein paar Spiele fehlten (z.B. Macao) und manche hätten aufgrund des hohen Interesses häufiger da sein können, dies wurde aber fast immer durch Exemplare der Spieler und der Spielgilde ausgeglichen, so dass man in der Woche (fast) alle Neuheiten spielen konnte.

Neuheitenbereich im Vordergrund

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Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder sehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gesichtet. Neuheiten, Spiele aus den letzten Jahren und ältere Klassiker in allen “Gewichtsklassen” von Partyspiel, über Geschicklichkeitsspiel, Familienspiel und mittleren/schweren Strategiespielen bis zu den den richtig langen Spielen und den CoSims war alles in Willingen vertreten.

“Partyspiele” - z.B. Gift Trap

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“Geschicklichkeitsspiele” - z.B. Crokinole

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Neuheiten - z.B. Opera …

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… oder Macao

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“Familienspiele” - z.B. Keltis

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“moderne Klassiker” - z.B. Puerto Rico

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die langen Spiele - z.B. Outpost

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oder mit Computer-Unterstützung -1830

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und auch Cosims wurden gespielt

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In diesem Jahr hatte ich das Gefühl, als wären in Willingen 2009 noch mehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gelandet als in den beiden Jahren zuvor (einen kleinen Überblick siehe Fotoalbum). Ein Grund war sicherlich, dass diesmal ein absolutes alles dominierendes Highlightspiel (z.B. 2007 Agricola) mit langer Spielzeit, das gleichzeitig auf 7-8 Tischen gespielt wird, fehlte.

Agricola kam auch 2009 (inkl. Moorbauern) immer wieder auf den Tisch

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Trotzdem gab es auch 2009 Neuheiten die häufiger auf den Tisch kamen als andere Spiele aus diesem Jahrgang. Nach meiner Beobachtung, die sicherlich nicht komplett ist :-) , wurden folgende Neuheiten besonders häufig gespielt: Egizia (wir haben es leider nie bekommen), Magister Navis, Vasco da Gama, Machtspiele, Dominion Seaside und die Werft. Besonders gefreut hat mich natürlich die Tatsache, dass ich auch Hansa Teutonica insbesondere ab Mittwoch häufig auf den Tischen gesehen habe.

Schiffe standen hoch im Kurs: die Werft, …

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… Magister Navis und …

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… Vasco da Gama

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Auch dieses Jahr waren wieder Vertreter von verschiedenen Verlagen (z.B. Ravensburger, Pegasus und Eggertspiele) und Autoren (z.B. Heinrich Glumpler, Dirk Henn, Jürgen Aden und auch neue Autoren ohne bisherige Veröffentlichung) vor Ort, die ihre Neuheiten präsentierten und/oder Prototypen testeten bzw. einfach “nur”mitspielten. Wie unterschiedlich doch Protypen aussehen können. :-) Von Exemplaren die von weiterem kaum von fertigen Spielen zu unterscheiden sind bis zu Filzstift “Kunstwerken” war alles vertreten. Am wichtigsten ist natürlich der Spielspass und der ist ja nur bedingt abhängig vom Äußeren.

Jürgen Aden beim Prototyp testen

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Hat man gerade etwas gespielt, was einem sehr gut gefällt, will man oft möglichst schnell die Lücke in der eigenen Sammlung schließen. :-) Neben der Möglichkeit die beiden neuen eggertspiele direkt vom Verlag zu kaufen, war auch dieses Jahr wieder die Spielgilde mit einem Stand vor Ort. Das Angebot umfasste viele Essen Neuheiten (z.B. auch das gesuchte Vasco da Gamma) zu vernünftigen Preisen, so dass immer wieder Spiele über den “Ladentisch” gingen.

Spielgilde - viele Neuheiten im Angebot

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Auch dieses Jahr waren wir wieder sehr zufrieden mit unserem “Stamm”-Zimmer, insbesondere auch mit dem neu gemachten Badezimmer. Das Frühstück fand ich wie immer sehr gut. Für das  Abendessen hätte ich sicherlich den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag, bis auf einen Tag hat es mir jedoch immer geschmeckt, auch wenn der Nachtisch nicht immer meinen Geschmack traf. :-)

neues Bad, schönes Zimmer, nur zu empfehlen

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Jeder der mal an einer Spielereise teilnehmen möchte, kann ich Willingen nur empfehlen. Die Zimmer (ich verallgemeinere jetzt mal den Eindruck von unserem Zimmer) sind sehr schön und der Termin liegt perfekt zum testen der Essen-Neuheiten. Es gibt ausreichend Platz zum spielen und auch Spieler außerhalb von festen Runden finden immer eine Partie zum mitspielen. Wir haben uns jedenfalls wieder für 2010 angemeldet.

 

Willingen 2009 - Fotogalerie

Die große Fotogalerie Willingen 2009 ist jetzt Online.

Spielekritik Tumblin-Dice

Trotz intensiver Beobachtung des Spielemarktes gibt es immer wieder Neuerscheinungen, auf die man erst nach Jahren aufmerksam wird. Tumblin-Dice von Randy Nash ist laut BGG 2004 zum erstenmal erschienen und ist inzwischen auch bei Ferti im Programm, an deren Stand ich unser Exemplar auch dieses Jahr auf der Spiel in Essen gekauft habe (markiert mit Copyright 2008 Ferti).

zum Vergleich mit einer Standardschachtel fotografiert

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zur Spielekritik

Interview mit Donald X. Vaccarino

Auf der Spiel 2009 hatten wir die Gelegenheit mit Donald X. Vaccarino, dem Autor des vielfach ausgezeichneten Dominion, ein ausführliches Interview zu führen. Dieses Interview ist komplett in englisch.

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Hier geht es zum Interview.

Spieletreff Engelshof - 30.10.2009

Natürlich war der erste Treff nach der Spiel von den Essen-Neuheiten geprägt. Trotzdem hatten wir auch ein paar ältere Spiele dabei, da wir noch nicht wirklich viele Anleitungen gelesen hatten. Da Kerstin Tumblin-Dice dabei hatte, begannen wir nach einer gewissen Wartezeit mit einer 5er Partie dieses sehr guten Würfel-Geschicklichkeitsspiels. Ein Profi hätte sich sicherlich die Haare gerauft :-) , trotzdem hatten wir sehr viel Spass. Silke konnte diese Partie auf 200 Punkte knapp vor Irene gewinnen. Ich muß mir anscheinend kurz vor dem Spiel meine Zeigefingerkuppe verstaucht haben, denn ich wurde mit 127 Punkten abgeschlagen Letzter.

Tumblin-Dice etwas sehr gutes, wenn man Geschicklichkeitsspiele mag

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Inzwischen trudelten weitere Spieler ein, so dass wir dann an drei Tischen mit 9 (kurze Zeit auch mit 10) Spielern die Essen Neuheiten ausprobierten. Zusammen mit Klaus starteten wir eine Partie Macao (die alea Neuheit von der Spiel 2009). Bereits am letzten Sonntag hatten wir eine Partie mit Kerstin und Detlef gespielt. Da es uns so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt am Freitag eine weitere Partie spielen. Die vielen Möglichkeiten bei einem relativ schnellen Spielverlauf und der sehr interessante Mechanismus der Aktionssteine konnten auch Klaus von dieser Neuheit überzeugen. Die Partie selber war auf den ersten beiden Plätzen sehr knapp, erst die Punkte durch die “Spielende”-Karten entschieden die Partie für mich (80, 72 und 59 Punkte).

 unsere Partie Macao kurz nach dem Start

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Danach lockte uns wieder das Holzbrett. Diesmal als 3er Partie versuchten wir wieder gefühlvoll die eigenen 6er Würfel möglichst punkteträchtig zu platzieren und ggf. gegnerische Würfel “abzuschießen. Diesmal konnte Dany die 200er Partie für sich entscheiden. Ich mußte mich erneut (diesmal aber knapp) mit dem letzten Platz zufrieden geben. Da ich noch nicht 100% fit war, machten wir uns bereits um kurz nach 22 Uhr auf den Nachhauseweg. Neben unseren Partien wurden an diesem Abend noch mehrere Partien Tumblin-Dice, Macao, Priests of Ra, Cir*Kis, San Francisco Cable Car und Tobago gespielt.

tapfere Spieler gegen die Neuheitenflut

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Nach der Spiel ist vor der Spiel

Mittwoch:

Dieses Jahr konnte ich zum erstenmal bereits Mittwoch in die Messehallen. Um Viertel vor neun kam ich auf dem Parkplatz an. Habe kurz alles in meinen von allen zu Recht gehassten Hackenporsche (großer Trolley) gepackt und ab zum Eingang. In den Hallen war zu diesem Zeitpunkt eine Mischung von Ruhe und Chaos angesagt. Es war mal sehr interessant zu sehen, wieviele Arbeiten in den Tagen vorher und am Donnerstag Morgen vor Eröffnung erledigt werden müssen, um die weltgrößte Brett- und Kartenspielmesse in der bekannten Form stattfinden zu lassen.

der letzte Anstrich vor dem Ansturm

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Gerade in den Hallen mit den großen Ständen (10-12 und 5) war die Betriebsamkeit bereits am Mittwochmorgen sehr groß. An den Ständen wurde geschraubt, angestrichen und überall standen schon die Paletten mit den Schätzen und Gurken. :-) Trotz der anliefernden Autos und der Handwerker war in den Hallen immer noch eine gewisse Ruhe (vor dem Sturm) zu spüren. In den Hallen mit den kleineren Verlagen (9 und 4) waren viele Stände noch gar nicht existent.

Halle 4 am Mittwochmorgen noch ziemlich verwaist

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Da Klaus sich nicht sicher war, ob er es rechtzeitig zur Neuheitenshow schaffen würde, hatte ich sicherheitshalber ein Hansa Teutonica dabei. So konnte ich um kurz vor 10 das Spiel auf der Neuheitenshow aufbauen. In den Jahren zuvor hatte ich diese Ausstellung immer ignoriert. Zumindestens am Mittwoch kann man dort mit den Verlegern bzw. Autoren sehr gut quatschen. Außerdem kann man dort während der gesamten Tage in Ruhe Fotos von den Neuheiten machen.

die Neuheitenshow - gut für einen schnellen (nicht kompletten) Überblick

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Am Nachmittag lief ich dann wieder durch die Hallen. Inzwischen waren auch in den Hallen 4 und 9 mehrere Verlage in ihre Vorbereitungen vertieft. Dies wurde immer wieder von Käufern unterbrochen, die bereits Mittwoch ihre Spielesammlung ergänzen wollten. Auch ich hatte nicht umsonst einen Trolley dabei. Insgesamt wanderten so 13 Spiele in unser kleines Auto, so dass für die nächsten Tage der Kofferraum ausreichen sollte. :-)

später konnte man auch hier schon einkaufen

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Donnerstag:

Am Donnerstag war ich dann mit meiner Frau wieder gegen Viertel vor 9 in den “heiligen” Hallen angekommen. In Erinnerung an die Spiel 2008 (da war der Donnerstag sehr leer) hatte ich erneut meinen Trolley dabei. Leider hatte ich nicht an die Herbstferien gedacht. Mit meiner sehr lieben verständnisvollen Frau im Schlepptau walzte ich durch die Hallen. Bereits um 10:10 (dank der Angebote von Heidelberger, dazu an anderer Stelle mehr) waren unser Trolley und zwei weitere große Tüten voll. Also wollte ich zum Auto und diese dort abladen. Da aber der gesamte Eingangsbereich hermetisch durch Menschenkörper abgeriegelt war, gönnten wir uns im absolut leeren Gastrobereich Tee und Brötchen.

das nennt man wohl gut besucht

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Nach 20 Minuten fand ich eine Lücke in der Verteidigung, machte jedoch den großen Fehler den Trolley erneut mit reinzunehmen. Um 11:30 trafen wir uns dann am Argentum Stand mit Kerstin und Detlef. Von da an versuchten wir gemeinsam potentielle Kaufkandidaten Probe zu spielen, scheiterten jedoch am Besucherandrang. So blieb uns nichts anderes übrig als Spiele blind zu kaufen und Spiele auszuprobieren, die die meisten Besucher (zu Recht?) nicht auf ihren Listen hatten.

mancher Blindkauf war von Anfang an geplant

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Eigentlich wollten wir am koreanischen Stand Gemblo Red Stone ausprobieren. Wie so oft auf der Spiel 2009 waren den Tischen jeweils ein bestimmtes Spiel zugeteilt. An dieser Regel wurde auch nicht gerüttelt. Damit wir endlich mal zum Spielen kamen, ließen wir uns Peeper (Verlag: Joen) von einer jungen Frau erklären, die leider selber die Regel nur sehr ungenügend kannte. Gottseidank dauerte das Spiel nicht sehr lange, trotzdem verzichteten wir auf eine weitere Partie. :-)

Peeper - mit den richtigen Regeln vielleicht ganz gut

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Nach einer Runde durch Halle 4 spielten wir dann am selben Stand Gemblo Red Stone. Da wir Gemblo schon haben, wollten wir natürlich wissen, ob der Kauf dieser Variante für uns interessant ist. Die zusätzlichen Elemente (die Karten) wurden von uns überhaupt nicht genutzt, wir haben nur die roten Punktesteine gesammelt. Eigentlich spielten wir eine Partie Gemblo, die Dany mit - 6 Punkten gewinnen konnte. Damit war unsere Frage beantwortet und wir verließen ohne neues Spiel den Stand.

Gemblo Red Stone - bei uns blieben die Karten ungenutzt

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Nachdem wir an mindestens 1.000 besetzten Spieltischen vorbeikamen, fanden wir einen unbesetzten Tisch, wir hätten gewarnt sein sollen. :-) Das Haus Anubis ist ein ganz einfaches Lauf-/Sammelspiel zu einer gerade in Deutschland angelaufenen (Sender: Nick) und in den Benelux Staaten sehr erfolreichen Kinder TV-Sendung. Wir sind natürlich nicht die Zielgruppe, aber wir fanden das Spiel extrem langweilig. Detlef stieg bereits in der dritten Runde aus, wir anderen waren froh, dass Dany das Spiel beenden konnte. Für absolute Nichtspieler und gleichzeitig Fans der Serie mag das Spiel interessant sein, alle anderen rate ich: Finger weg.

Das Haus Anubis - nein danke

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Jürgen Aden hatten wir während einer Spielereise kennen gelernt und haben seitdem häufig in Bilstein, Willingen und Oberhof zusammen gespielt. Aus diesem Grund wollten wir unbedingt das erste veröffentlichte Spiel von ihm auf der Messe spielen. Winkelzüge bei RomBol erschienen, ist ein nettes taktisches Legespiel mit schönem Material (Holz). Ziel ist es möglichst viele Ecken zu besetzen, und dabei zum Schluss mit seinem Stein als Oberster auf möglichst hohen Türmen platziert zu sein. Detlef (rote Steine) konnte das 4er Spiel mit zwei Ecken für sich entscheiden.

meine grünen Steine spielten sehr schwach :-)

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Um 16:30 hatten wir dann einen Interview-Termin mit Donald X. Vaccarino dem Autor von Dominion. Er ist sehr nett aber auch ein wenig zurückhaltend und mag sicherlich nicht den großen Rummel. In unserer kleinen 5er Runde war er jedoch nach kurzer Anfangsphase sehr gesprächig und versorgte uns mit vielen interessanten Informationen. Da mein Englisch nicht so gut ist, wird es ein wenig dauern (abschreiben des Tonbandes), bis das Interview erst in Englisch und dann später auf Deutsch auf unserer Seite erscheint.

Als letztes Spiel kam am Piatnik Stand Callisto auf den Tisch. Bei diesem Blokus Verwandten bilden Säulen den Ausgangspunkt für die eigenen Steine. Nach meiner Meinung braucht man dieses Spiel wirklich nicht, denn Blokus und auch Gemblo waren vorher da und sind für mich auch einfach besser. Tja Reiner, wird mal wieder Zeit für ein richtig gutes eigenständiges Spiel. :-) Danach gingen wir zu unserem Auto und verstauten noch 3-4 Spiele. Zuhause angekommen zählte ich von einem Spielbox Thread aufgeschreckt noch schnell bei den Spielen das Material nach, wo die Ersatzbeschaffung nach der Messe schwierig werden könnte. Alles komplett, der Puls ging wieder runter.

nicht alle Verwandten sollte man ins Haus lassen

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Freitag: 

Da ich der Meinung war, dass heute kaum Käufe erfolgen würden, und ich nach der Enge von Donnerstag keine Lust mehr auf Balanceübungen hatte, blieb der Trolley zu Hause. Um auch mal Spiele von der möglichen Kaufliste zu spielen, trafen wir uns um kurz vor 10 Uhr am AEG Stand (Alderac Entertainment Group). Bei diesem Verlag gab es mehrere Spiele, die sich interessant anhöhrten. Neben zwei Dominion Verwandten hatte Infinite City unser Interesse geweckt.

Infinite City - ein Legespiel, dem noch ein wenig Feinschliff gut getan hätte

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Nach einer kurzen Erklärung begannen wir mit unserer 5er Partie (es hatte sich ein Gast dazugesellt). Infinite City ist ein Legespiel mit interessanten Ansätzen. Leider ist das Spiel sehr glückslastig und zumindestens zu fünft kaum steuerbar. Der Funke sprang nicht über, trotzdem würde ich es erneut spielen. Dany und ich konnten bei dem Städtebau einen geteilten ersten Platz erreichen. Gekauft hat es keiner von uns, auch wenn ich sicherlich am Ende der Messe 3-4 schlechtere Spiele erworben haben werde. Wir wollten am Stand zwar weitere Spiele testen, dafür war es aber zu voll.

Thunderstone - hierzu kamen wir leider nicht mehr

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Mit ein wenig Glück wurde, als wir vorbeikamen, ein Tisch am DDD Stand frei. Seidenstraße ist nach zwei Kartenspielen das erste Brettspiel dieses Verlages. Durch Kartenmehrheiten und ein geschicktes bewegen der Karawanen versuchen die Spieler möglichst viele und unterschiedliche Steine zu sammeln. Das Spiel ist OK, es spielt sich gut, ist aber auch nichts besonderes. Ein weiteres Spiel, das ich ohne Kaufaktion von meiner Liste streichen konnte.

solides Spiel - da gibt es viele schlechtere Spiele

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Irgendwie fanden wir keinen weiteren Tisch, so manövrierten wir uns durch Halle 4. Dort entdeckten wir eine Würfelwiese mit vielen rot gepunkteten Würfeln und der Autor uns. Da konnten wir auch nicht mehr zurück. Also auf in den “Kampf auf der Bleichwiese” (heißt wirklich so). Jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl Würfel und versucht diese als erste los zu werden. Bei einer 1 kommt der Würfel automatisch ganz raus, andere Zahlen (2-6) dürfen auf der Wiese liegen bleiben, solange diese Zahl noch nicht auf der Wiese liegt. Ganz einfaches Spiel, nichts für uns, aber wahrscheinlich etwas für Nichtspieler in der Kneipe => ein Bier pro übrig gebliebenem Würfel :-)

das Spiel mit dem coolsten Namen auf der Spiel 2009

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Auch das nächste Spiel könnte die selbe Zielgruppe ansprechen. Beer & Pretzels ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem die Spieler versuchen möglichst viel eigenes Laugengebäck! unabgedeckt zu platzieren und dabei die gegnerischen Gebäckstücke zu verdecken. Das ist schon alles, wieder ein Spiel, was nicht in unserer Spielesammlung landet. Mitspielen würde ich es zur Not schon; zwei, drei Bier würden die Wahrscheinlichkeit erhöhen.

eine weitere Partie nur mit Alkohol :-)

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In Halle 10 ließen wir uns bei Isensee das neue Spiel “Das Labyrinth des Minotaurus”erklären. Das Spiel ist in drei Phasen geteilt: 1. Baumaterial sammeln und Punkte machen, 2. Labyrinth bauen und Punkte machen sowie 3. Schätze platzieren, einsammeln und damit Punkte machen. Das Spiel ist ganz nett, da wir aber noch zwei ungespielte Isensee Spiel im Schrank stehen haben, blieb mein Kauf aus. Positiv hervorzuheben ist die Qualität und Menge des Materials für 9,00 Euro.

Phase 1: Baumaterial besorgen

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Das Highlight des Tages war für mich Tumblin Dice ein paar Stände weiter. Neben den vielen guten taktischen und strategischen Spielen ist es schön auch ein paar gute Geschicklichtsspiele in der Sammlung zu haben. Die Spieler schnippen Würfel mit dem Ziel, sie möglichst punkteträchtig auf dem Brett zu platzieren. Wir spielten auf einem kleinen Brett, daneben gibt es aber auch ein größeres Brett. Dany konnte die Partie für sich entscheiden, und wir merkten uns den Stand vor, obwohl ich dieses Spiel vor der Messe gar nicht auf dem Schirm hatte.

auf der Messe die kleine Version gespielt, aber die große (siehe Bild) gekauft

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Dann trafen wir am Stand von Ghenos Games Kathrin und Peter Nos die gerade eine Partie Strada Romana beendeten. Da wir das Spiel als möglichen Kauf auf der Liste hatten, nutzten wir die Gelegenheit zum eigenen Probespiel. Kerstin gewann das Spiel mit 27 Punkten. Uns gefiel das Spiel ganz gut, trotzdem reichte es nicht für einen Kauf, dafür war es dann nicht gut genug bzw. bot nichts Besonderes. Das ist aber ein Spiel, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt gerne noch mal ausprobieren würde, vielleicht ändert sich dann meine Meinung.

 Stau im alten Rom

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Das letzte Spiel am Freitag für uns war Caterpillar - Age of Tank am koreanischen “Pavillion”. Wir spielten es nur kurz an. Abgedrehte Story, hat nicht jeder und ganz interessant => Pflichtkauf. :-) Zusammen mit Seven Hills im Paket konnte ich noch vier Euro Rabatt aushandeln, also ein echter Schnapper. Um 18:45 hatte ich mich mit Klaus am Argentum Stand für den weiteren Abend verabredet. Bis dahin erledigten wir noch ein paar Einkäufe (z.B. das große Tumblin Dice Brett und zwei weitere Spiele aus der 20 Euro “Kollektion”von Heidelberger), die ich noch schnell zum Auto brachte. Danach trennten sich unsere Wege und ich traf mich mit Klaus am Stand.

solarbetriebene Panzer von einem koreanischen Verlag => Pflichtkauf

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Mit der U-Bahn fuhren wir zum Saalbau, wo der alljährliche Spiel des Jahres Spieleabend stattfinden sollte. Nach ein paar Problemen bei der Anmeldung fanden wir dann doch Einlass. Nach und nach trafen weitere Gäste ein, bis schließlich eine sehr illustre Gesellschaft aus Verlagschefs (-mitarbeitern), Autoren, Illustratoren, der Spiel des Jahres Jury und Pressevertretern den Raum füllte. Nach einer längeren Rede und dem Essen wurde an den meisten Tischen gespielt. Da wir nicht so lange bleiben konnten, beschränkte ich mich auf interessante Gespräche. Kurz vor 22 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz und dann zurück nach Leverkusen.

Samstag:

In den letzten zwei Jahren stand immer ein Besuch bei Japon Brand auf unserer Liste. Dieses Jahr wollten wir direkt am Samstag um 10:00 ihre Spiele ausprobieren. Leider war das für uns interessanteste Spiel Parade bereits komplett (inkl. Vorführexemplar) ausverkauft. Tja, das ist einer der Gründe, warum ich immer so viele Spiele kaufe. Die Angst etwas zu verpassen bzw. nicht mehr zu bekommen. Da war die Bestätigung für mein Kaufverhalten, wurde auch Zeit. :-) Wir “spurteten” durch die Hallen 4 und 6 nach Halle 9 und hatten Glück, dass am Heidelberger Stand noch ein Tisch mit Darwinci frei war.

Parade, hätte ich es mal am Donnerstag gekauft

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Dieses Spiel von LudoArt war eines der letzten auf meiner Kaufliste. Das Spiel ist nicht schlecht, hat einen interessanten Versteigerungsmechanismus, bietet für den Preis sehr schönes Material und hat ein frisches unverbrauchtes Thema. Man muss es nicht unbedingt haben, aber vielleicht werde ich es mir später doch zulegen. Da ich gesundheitlich nicht voll auf der Höhe war, kam mir unser Standardprogramm für den Messesamstag sehr entgegen. Ein wenig durch die Messehallen schlendern (insb. auch durch Halle 6 und 8) und Leute treffen, um sich zu unterhalten.

 Darwinci - vielleicht wäre es am Donnerstag ein Kauf gewesen

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Natürlich waren auch dieses Jahr insbesondere in Halle 6 einige Fans von Serien und Live-Rollenspieler kostümiert unterwegs. Durch meine Besuche auf der RPC und bei Conquest of Mythodea war ich diesmal nicht so überrascht wie sonst. Trotzdem freue ich mich immer wieder, die Verkleidungen zu sehen und durch die Halle 6 mit den Ständen der Live-Rollenspieler zu schlendern. Dies gibt der Spiel ein ganz besonderes Flair, das ich nicht missen möchte. Es gibt eine junge verkleidete Frau, die immer mit einer Puppe (Abbild von ihr) auf dem Arm rumläuft. Ich sehe sie jedesmal am Donnerstag Morgen und denke immer, tja da sind wir wieder. :-)

auch das gehört zur Spiel - Live Rollenspiel Equipment

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Am Stand von Goliath fand dann unsere letzte Testpartie der Spiel 2009 statt. Rätselhefte sind ja überhaupt nicht mein Fall, bei Gitterrätsel suchen jedoch alle gemeinsam ein Wort im Buchstabendurcheinander. Mir hat es gar nicht so schlecht gefallen und ich könnte mir vorstellen, dass bei dem einen oder anderen Rätselfreund mit nicht so großer Spieleerfahrung Gitterrätsel richtig gut ankommt.

Gitterrätsel - gar nicht so schlimm wie ich vermutete

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Danach schlenderten wir noch zu den verschiedenen Scout-Aktionen (Hall, BGG und Fairplay) und tätigten die letzten 2-3 Einkäufe. Um 17:00 war dann für uns beide Schluss. Wir verabschiedeten uns von Kerstin und Detlef und gingen zu unserem Auto. Wieder einmal war die Messe ein absolutes Highlight trotz des einen oder anderen Störfaktors. Im folgenden werde ich noch ein wenig über meine allgemeinen Gedanken zur Spiel schreiben und einen kleinen persönlichen Blick zur Spiel 2010 werfen.

noch ein letzter Blick

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Heidelberger und andere:

Neben der bereits aus dem letzten Jahr bekannten “Resterampe” in Halle 9 gab es diesmal wegen des 20jährigen Geburtstages von Heidelberger einen zusätzlichen Bereich mit 20 Euro Angeboten. Bei diesem Thema habe ich persönlich zwei Blickwinkel. Natürlich habe ich als Spieler und Käufer zugeschlagen und mich sehr gefreut. So habe ich für 20 Euro Spiele gekauft, die entweder ganz neu waren und deswegen für diesen Preis einen Super Schnapper darstellten (Steam und Rise of Empires), oder aber Spiele, die ich nur aufgrund des günstigen Preises gekauft habe (Marvel Heroes und Runebound Second Edition). Auch an der “Resterampe” konnte ich nicht nein sagen (für je 7,50 Euro: Herr der Ringe - Schlachtfelder und Dolmengötter).

Insbesondere die Angebote in der 20 Euro Ecke (eigentlich eine Gerade :-) ) waren teilweise außergewöhnlich: neben Steam und Rise of Empires z.B. auch Agricola, Kingsburg und Tannhäuser. Aber wenn ich das jetzt aus dem anderen Blickwinkel (Spielebranche im allgemeinen) betrachte, ist bei mir schon ein gewisses Störgefühl vorhanden. Natürlich sind die Käufer begeistert, aber wer will dann noch Spiele zum Normalpreis kaufen, und wie verärgert sind die Leute, die diese Spiele kurz vorher (insbesondere bei Neuheiten) für 40 oder mehr Euro gekauft haben. Die anderen Händler auf der Messe waren sicherlich auch nicht begeistert. Wie fühlt sich ein Verlag, der ein Spiel von 2008 noch selber als Neuheit vorstellt und es wird bei Heidelberger auf der Resterampe für 5 oder 7,50 Euro (Preis weiss ich nicht mehr genau, den Namen des Spiels nenne ich extra nicht) verramscht.

die Heidelberger “Resterampe”

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Entweder weiss der Verlag über die Angebote seiner Spiele Bescheid, und kann oder will nichts dagegen tun, oder aber es wird nicht mit dem Verlag abgesprochen. Bei Sutter’s Mill lief es auch für den einen oder anderen Käufer blöd. Dieses Spiel wurde erst für 20 Euro angeboten, um dann am Samstag auf der “Resterampe” für 10 Euro angeboten zu werden. Vielleicht hat aber auch keiner das Spiel für 20 Euro gekauft, denn zu diesem Preis schien es ja kein Renner zu sein. Für 2010 ist abzuwarten, ob diese Super 20 Euro Aktion nur ein Geburtstags Highlight bleibt, oder aber Heidelberger an dem sicherlich erfolgreichen Verkauf Geschmack gefunden hat.

Jedenfalls gibt es bei mir schon jetzt bei dem einen oder anderen Spiel den Gedanken, hm das bekomme ich im nächsten Jahr zum halben Preis. Sollten die Angebote (nicht nur bei Heidelberger in diesem Jahr) immer zahlreicher und der Abstand zum Erscheinungstermin immer kürzer werden, könnte das bei mir und vielen anderen Käufern zu einer verstärkten Schnäppchen-Mentalität wie in anderen Wirtschaftsbereichen führen. Denn auch ich bin nur ein Mensch, der Kauf-Verführungen nicht permanent widerstehen kann. :-) Dies würde jedoch das Bestreben, Spiele als Kulturgut zu etablieren, untergraben, da es die Spiele zu Dingen degradieren würde, bei denen es nur noch auf den Preis ankommt.

Kuschelig 2009:

Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass dies das heimliche Motto der Spiel 2009 war. Gerade am Donnerstag aber auch an den anderen Tagen (Fr. und Sa.) war es an vielen Stellen (insbesondere Hallen 9-12 und 5) extrem eng und es ging teilweise nicht mehr weiter. Dieses Jahr gab es wieder einen Aussteller-Rekord und auch die Besucherzahlen waren sehr hoch. Da stellt sich natürlich die Frage, inwieweit 2010 hier vielleicht ein wenig für Entspannung gesorgt werden kann. Auch im nächsten Jahr sind wieder in NRW Herbstferien, somit wird es das Problem wieder geben.

manchmal war es (fast) zu voll

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Eine weitere Halle mit Entzerrung der anderen Hallen und ggf. weiteren Spielmöglichkeiten wären sicherlich sehr erfreulich. Ob dies finanziell und organisatorisch möglich ist, bzw. überhaupt im Interesse der verantwortlichen Messeveranstalter liegt, kann natürlich nur von ihnen beantwortet werden. I have a dream … , in 5 Jahren findet die Spiel in allen Messehallen statt, dauert 1,5 Wochen und ich habe im Lotto gewonnen und fahre mit einem Transporter hin. :-)

Erklärbären:

Diesmal kann ich über die Qualität nicht soviel sagen, da wir gerade bei den großen Verlagen nichts getestet haben. Bei unseren Testspielen war die gesamte Bandbreite vertreten, von einem gut z.B. bei Strada Romana und Seidenstrasse bis zu einem hat sie die Regel schon mal gelesen? bei Peeper am koreanischen Stand. Was mich nur wirklich gewundert hat, war der Amigo Stand. Am Donnerstag vor Öffnung der Tore kam ich gerade bei der Einschwörung der Erklärbären bei Amigo vorbei. Nun ja Bären sah ich keine, ich hatte eher das Gefühl, das hier eine Veranstaltung für Nachwuchsmodels stattfand. (Wie ich gerade aus einem Kommentar erfahren habe, waren die hübschen Frauen in der Mehrzahl für die CCG Tische eingeteilt, bei den klassischen Brettspielen gab es die ganz “normalen” Erklärbären).

am Amigo Stand nur hübsche junge Frauen

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Es ist wahrscheinllich ein Vorurteil, mich würde es aber wundern, wenn mehr als 30% von den jungen Frauen gerne freiwillig an Karten- und Brettspielen in der Freizeit teilnehmen. Ich wußte gar nicht, dass unsere Branche soviele Gemeinsamkeiten mit der Autoindustrie hat. Nicht das sich im nächsten Jahr halbnackte Messebabes auf überdimensionalen Spieleschachteln räkeln. :-) Mir persönlich wäre es lieber, wenn die Verlage, wie auch bisher, ihre Mitarbeiter nach der Fähigkeit, Spiele zu erklären, aussuchen würden. Dann habe ich auch nichts dagegen, wenn der eine oder andere wirklich wie ein Bär aussieht.

Reiner Knizia:

Schon in den letzten Jahren war der Name dieses Autors bei vielen Verlagen in der Neuheitenliste zu finden. Selber gespielt auf der Messe 2009 habe ich nur den Blokus Verwandten bei Piatnik. Richtig überrascht war ich jedoch, als ich seinen Namen zusammen mit Peter Burley auf der neuesten Take it easy Variante Take it Higher! entdeckte. Wie läuft das eigentlich ab? Meldet sich Herr Knizia, Peter ich hab da was für dich oder fragt Herr Burley bei Herrn Knizia an, ich habe noch gar kein Knizia bei mir im Verlagsprogramm. Da wird es wohl mal Zeit für ein Interview. Vielleicht kann ich ihm dann auch entlocken, wann er mal wieder einen richtigen Knaller in der Gewichtsklasse von Samurai, Euphrat und Tigris oder Einfach Genial herausbringt.

Reiner Knizia als Co-Autor

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Meine Ziele 2009 und 2010:

Wie vielleicht der eine oder andere gelesen hat (hier) , gab es bei mir in den letzten Wochen eine Zielentwicklung, bei der zum Schluss nach Beendigung meines Beitrages eine sehr “maßvolle” Zielsetzung heraus kam. Es kann ja nicht so schwierig sein unter der letztjährigen Zahl zu bleiben (59 Spiele und Erweiterungen). Leider hatte ich nicht mit den Angeboten (z.B. Heidelberger) auf der einen und den geringen Testmöglichkeiten (volle Hallen plus wenig Geduld = selber Schuld) auf der anderen Seite gerechnet. Kurze Rede langer Sinn mit 62 habe ich mein Ziel nur knapp nicht geschafft. Da kann ich eigentlich mit mir zufrieden sein. :-)

das berühmte Gästebett - jetzt wieder voll …

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Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen mehr zu testen, wirklich nur Klein- und Auslandsverlage zu betrachten und insgesamt weniger Spiele zu kaufen. Das klappt diesmal bestimmt. Darüber hinaus würde ich gerne weitere Gespräche und Treffen mit den vielen netten Menschen in der Spieleszene wahrnehmen, dazu müsste ich jedoch auch den Sonntag fahren, da ich mich sonst bei anderen Aktivitäten auf der Messe einschränken müsste. Das wichtigste Ziel aber bleibt gesund zu bleiben, um die Messe wirklich genießen zu können.

Deshalb wünsche ich allen Lesern bis zur nächsten Spiel Gesundheit und viel Spass bei Euren Spieleaktivitäten.

Spiel 2009 in Essen - Fotos vom Donnerstag

hier geht es zu den Fotos