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Archiv der Kategorie Veranstaltungen

Spiel 2011 - die Vorbereitungen sind beendet

Begonnen hat es ja schon vor Wochen: Regeln lesen, Bilder anschauen und das alles irgendwie in eine Liste quetschen, noch nie war vorfiltern so wichtig wie dieses Jahr. Fehler sind natürlich nicht zu vermeiden, aber was soll man machen bei einer solchen Masse. In den letzten zwei Wochen habe ich dann ein paar wenige Termine mit Bekannten gemacht, mehr geht auch nicht bei diesem Neuheitenvolumen.

Das wichtigste haben wir vor einer Woche erledigt. Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man keinen Platz mehr für neue Spiele hat. Vernünftigerweise sollte man sich dann kauftechnisch einschränken und/oder sich von einem Teil seiner alten “Perlen” trennen. Tja, da ich schwach bin wählte ich einen anderen Weg (siehe Foto). :-)

sechs neue Schränke für ca. 200 neue Spiele

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Heute nun die letzten Vorbereitungen: Verpflegung kaufen, tanken, Eintrittskarten bereitlegen und Listen ausdrucken. Beinahe hätte ich das wichtigste vergessen, unseren großen Wohnzimmertisch für die Neuheiten frei zu räumen. :-) Wie im letzten Jahr werde ich auch 2011 diesen Tisch jeden Tag fotografieren, quasi als Wasserstandsmeldung. Jetzt gerade merke ich, dass mich doch wieder das Essenfieber befallen hat, ich muss jetzt erst einmal das Fieberthermometer suchen. :-)

Ruhe vor dem Sturm, man beachte mein Zierkürbis-Arrangement

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Conquest of Mythodea 2011 - mittendrin statt nur dabei

Bereits zum drittenmal habe ich am vergangenen Donnerstag die Chance genutzt, für einen Tag in die Welt von Mythodea zu schuppern. Um 7:00 fuhr ich auf die Autobahn. In den Tälern und auf den Feldern hatten sich Nebelschwaden gesammelt, dazu ein paar Sonnenstrahlen, das war doch eine passende Einstimmung für die kommenden Stunden. Für meine Pause wählte ich dann auch noch einen Rastplatz mit einem Fantasy tauglichen Namen: Rhynern. :-) Leider hatte sich das Wetter im Teutoburger Wald drastisch verschlechtert. Zum Nebel kamen jetzt auch noch dunkelgraue Wolken und Regen, Ork-Wetter? Nach gut drei Stunden Fahrt kam ich dann gegen 10 Uhr in Brokeloh an. Glücklicherweise hatte der Regen seine Arbeit schon fast komplett eingestellt.

damit man weiss, was einen erwartet

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Schnell stellte ich mein Auto für einen Euro auf dem Gästeparkplatz ab, packte die Kamera ein und bewegte mich mit großer Vorfreude in Richtung Rittergut Brokeloh. Es ist schon sehr lustig, wenn man durch den kleinen beschaulichen Ort geht, und in der Ferne bereits Schlachtenlärm hört. :-) Leider hatte mich vorab niemand informiert, dass sich die Regeln für die Tagesgäste vor Ort in diesem Jahr geändert hatten. Dabei sind die neuen Regeln nach meiner Meinung sehr sinnvoll. Ohne Gewandung wurde die Presse für ein paar Infos und Fotos kurz über das Gelände geführt, woran ich auch erstmal teilnahm. Da ich natürlich dafür nicht insgesamt sechs Stunden Fahrt auf mich genommen hatte, mußte ich (gefühlt sehr lange) warten, bis mich jemand zur Stadt für mein Gewandungseinkauf begleiten konnte. Die große Wartezeit hatte ich einem professionellen Fotografen einer großen deutschen Presseagentur zu verdanken. Kurze Führung, quatsch, die sind einfach etwas besseres. :-)

nicht jeder hat genug Zeit für echte Fotos

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In der Stadt angekommen entließ mich mein Begleiter in die Hände dreier netter Verkäuferrinnen des Larp-Shops. Da mich das ganze etwas auf dem falschen Fuß erwischt hatte, kaufte ich eine viel zu große Hose (braun) mit eine bequeme Hemd (grün) und einer mittelalterlichen Kopfbedeckung (braune Mütze). Als “Maler” brauchte ich natürlich keine Waffen. Wäre sicherlich sehr lustig, wenn mich ein Schwarm (Gruppe) des schwarzen Eises als Bedrohung ansehen und auf mich zustürmen würden. Ein rennender Fotograf  Maler über das Schlachtfeld, das hätte natürlich schon etwas. :-) Nach dem Umstylen mußte ich noch kurz zum Auto, um meine bisherigen Klamotten zu verstauen. Da ich jetzt mehr Stoff an mir hatte als vorher, konnte ich auch auf Schutzmaßnahmen (Sonne!) gegen das jetzt hervorragende Wetter verzichten.

hier konnte ich mich larpgerecht einkleiden

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Durch die neuen Klamotten fühlte ich mich zum erstenmal  auf einem Conquest nicht mehr als störendes Element. Daumen hoch für diese neue Regel. Das Setting wurde im Gegensatz zu 2010 diesmal nicht von einer Festung der NSC dominiert. Neben den verschiedenen bekannten Lagern der Spieler konnten diesmal kleinere besondere Orte (z.B. ein Tempel) bespielt werden. Ich persönlich fand dieses Setting als Beobachter sogar interessanter, da so die Dominanz eines Setting-Elements fehlte. So bewegte ich mich von einem Ort zum anderen und konnte überall schönes ausdruckstarkes Rollenspiel beobachten.

der Tempel, einer der neuen besonderen Orte

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schönes Spiel am Rand der großen Schlachten

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In den ersten 3-4 Stunden hatte ich das Vergnügen mehrmals mit Argus, dem Obermufti des Schwarzen Eises (hoffentlich liege ich hier nicht falsch), den Weg zu kreuzen. Ihm zuzuschauen (und wahrscheinlich auch mit ihm zu spielen) macht wirklich Spass. Er spielt seine Rolle sehr ausdrucksstark und ist immer sehr motiviert bei der Sache, aber auch für eine unerwartete lustige Aktion ist er immer wieder gut. Auf einem der Wege traf er auf eine Gruppe mit einer mächtigen Zauberin, die es schaffte ihn durch ihre magischen Fähigkeiten von der Gruppe fern zu halten, was er mit Beschimpfungen quitierte. Dies wurde sehr emotional ausgespielt. Zum Kontrast schlich er sich dann ein paar Minuten später an zwei junge Mitspieler und tippte ihnen auf die Schulter. Beim Anblick der überraschten und gleichzeitig entsetzten Gesichter mußte ich doch laut lachen. Einfach nur großes Kino.

Argus - immer wieder beeindruckend

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dabei aber auch immer wieder erheiternd

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Danach begab ich mich in die Stadt, um meinen Hunger und Durst an den verschiedenen Ständen mit den unterschiedlichsten Angeboten zu bekämpfen. Schließlich entschied ich mich als Hauptgericht für rustikale Kartoffeln mit Knoblauchsoße und weiteren Toppings (z.B. Röstzwiebeln). Als Nachtisch gönnte ich mir Stracciatella Eis mit Joghurt und frischen Heidelbeeren. Sehr sehr lecker. Die niedrigen Preise überraschten mich sehr positiv, da ich von anderen Veranstaltungen höhere Preise gewohnt bin. Natürlich durfte auch der bekannte “Kneipenbereich” nicht fehlen. So war die Black Pearl bereits gut gefüllt und ein weiblicher Barde (oder heißt das Minnesängerin?) unterhielt im Nachbarzelt die entspannten Gäste. Gerade dieser Wechsel von dem einen Extrem (gespielte) aggressive Schlachten und dem anderen Extrem überwiegend entspannte Atmosphäre in der Stadt finde ich sehr gut. Natürlich sollte auch in der Stadt die eigene Rolle und das Spiel nicht vergessen werden.

leckere Heidelbeeren dazu Eis, hmm

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auch ungewöhnliche Speisen im Angebot

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Auf der Wiese nebenan war der Supermarkt aufgebaut, mit fast allem was ein Larper während der Tage so gebrauchen kann: Deo, Sonnenschutz, Kohleanzünder, Dosensuppen, Toilettenpapier, Obst & Gemüse, Cornflakes, Getränke, Nutella, Chips, etc. aber auch gekühlte Lebensmittel wie z.B. Joghurt, Wurst, Käse und Grillfleisch. Die verkaufte Menge kann sich sehen lassen und hält sicherlich dem Vergleich mit einem kleinen Supermarkt stand. Laut Angabe eines Mitarbeiters vor Ort werden während der Tage z.B. ca. 16.000 Flaschen Wasser verkauft. Für eine Woche ist das schon eine große Zahl. Aber auch der organisatorische Aufwand der im Bereich der Sanitäranlagen betrieben wird, ist schon beachtlich. Natürlich darf man kein Badezimmer mit Marmorverkleidung erwarten. :-)

große Auswahl in einem kleinen Zelt

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Was mich immer wieder begeistert, ist das zur Verfügung gestellte Gelände des Rittergutes Brokeloh. Die Gebäude passen thematisch hervoragend zur Story und das Gelände bietet sehr viel Platz für die Lager und die verschiedenen Kampfbereiche. Die Wiesen sind sehr schön durch Baumgruppen oder von Bäumen begrenzten Wege voneinander getrennt. Gerade wenn auf diesen Wegen die verschiedenen Gruppen aufmarschieren, ist das schon sehr beeindruckend.

Atmosphäre satt

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Larp im Grünen

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Aber erst die Teilnehmer erfüllen das Ganze mit Leben. Zwar gibt es hier und da ein paar Spieler, die sich nicht wirklich viele Gedanken um ihr Äußeres machen, T-Shirt reicht, hauptsache die Waffe ist schön groß :-). Aber der mit Abstand größere Anteil der Spieler gibt sich sehr viel Mühe. Nach meinem Empfinden war der diesjährige Conquest noch internationaler als die Jahre zuvor, nicht umsonst gilt die Veranstaltung als größtes Larp der Welt.

nur ein paar Beispiele für verschiedene “Verkleidungen”

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eine große rein französische Gruppe

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Natürlich gab es auch wieder viele kleine Scharmützel und einige größeren Schlachten. Als ich wieder auf die große Wiese ankam, marschierten gerade zwei große Gruppe (insgesamt ca. 600 Leute) der NSCs auf. Die eine Hälfte (Schwarzes Eis) marschierte Richtung Feuer Lager. Das untote Heer blieb jedoch genau vor dem neutralen Lager stehen. Cool, schnell an die äußere Seite der Palisaden gestellt mit der Hoffnung auf ein paar schöne Fotos.

das untote Heer kommt zu mir

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Aus der großen Masse trat eine Bogenschützin, die durch einen Schildträger geschützt in meine Richtung zum Tor des Lagers ging. Gewohnt als Pressemensch nur Luft für die Spieler zu sein, machte ich nichts ahnend meine Fotos. Da ich aber durch mein Outfit diesmal Teil der Spielewelt war, und mein Presseausweis aus der Entfernung nicht zu sehen war, identifizierte mich die junge Frau des untoten Fleisches anscheinend als lohnendes Ziel. Gerade als ich für ein weiteres Foto einen Schritt weg von der Palisade machte, schoß sie mir einen Pfeil mit voller Wucht auf meine linke Brust. Jetzt war ich also mittendrin. Die Stärke des Aufpralls überrachte mich schon. Es tat nicht wirklich weh, aber ich war schon beeindruckt. Das erste Mal vergißt man ja nie und ich danke der jungen Frau für dieses Erlebnis. Danach war ich jedenfalls für den Rest des Tages vorsichtiger und machte doch den einen oder anderen schnellen Schritt zur Seite. :-)

Brusttreffer - das erste Mal, vergißt man nie

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Aber nicht nur die Schlachten waren beeindruckend, auch die eine oder andere interessante Zeremonie konnte ich beobachten. So gab es z.B. am Tempel eine längere Zeremonie des Feuerlagers mit Fackeln. Auf der selben Wiese fand am “Wasserloch” eine weitere große Zeremonie statt. Zu diesem Zweck stieg der Trytone Aquas (hoffentlich stimmt das so) begleitet von Beschwörungsformeln in das Wasser (!). Diese Zeremonie wurde von Kämpfern abgesichert, die immer wieder die selbe Parole laut wiederholten. Das ganze dauerte bestimmt gut eine Stunde. Später erfuhr ich, dass das “geweihte” Wasser nach der Zeremonie beschmutzt wurde, da die Truppen zu früh ihren Schutz abzogen. Beim Conquest müssen sich die Spieler schon anstrengen, d.h. nur weil die Teilnehmer bezahlen, wird ihnen der Erfolg nicht einfach geschenkt und das finde ich auch gut so. Immerhin spielt das ganze auf einem gerade entdeckten feindseligen Kontinent, so etwas ist kein Zucker schlecken. :-)

Feuerspiele am Tempel

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starkes Spiel im Wasser

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Dies paßt auch zum diesjährigen Motto: Larp mit! Denn nur wenn alle Teilnehmer wirklich mitmachen und sich nicht nur einfach bespaßen lassen wollen (Stichwort: Party machen), kann eine solche Welt wirklich zum Leben erweckt werden. Das ein sehr großer Anteil der Teilnehmer sehr engagiert ist, hat sich auch wieder in meinen netten Gesprächen mit den SCs (Spielercharaktere) und NSCs (Nichtspielercharaktere) gezeigt. Beinahe hätte ich sogar meine geplante Abreisezeit verquatscht, glücklicherweise schaute ich dann doch mal auf eine Uhr, denn immerhin standen mir erneut drei Stunden Fahrt bevor. So verließ ich gegen 20:00 mit vielen Eindrücken den Parkplatz.

und tschüss, hoffentlich bis zum nächsten Jahr

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Insgesamt hat mir der Tag in Mythodea wieder hervorragend gefallen. Natürlich ist die Überschrift eine Übertreibung denn mittendrin war ich nur für einen kurzen Augenblick. Aber vielleicht ist dies ja auch ein Ausblick auf das kommende Jahr. Die komplette Rückfahrt und die Tage danach habe ich mich damit beschäftigt, ob ich nicht nächstes Jahr selber einmal auf dem Conquest als Spieler aktiv werden soll. Meine Frau kann ich sicherlich nicht dafür begeistern, also bräuchte ich ein wenig Anschluss und im Zelt schlafen ist auch nicht so mein Ding, aber vielleicht finde ich ja im Ort ein Zimmer, und die Ausrüstung, Regelwerk, … Da gibt es noch einige Dinge zu klären. Aber vielleicht gibt es hier in diesem Blog nächstes Jahr einen Spielerbericht vom Conquest zu lesen. :-)

ein letztes Foto für dieses Jahr

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Weitere Fotos vom Conquest 2011 findet ihr hier.

Mehr Informationen zum Conquest of Mythodea findet ihr direkt auf der offiziellen Website:

www.live-adventure.de

Sommerfest 10.07.2011 im Engelshof - die wollen doch nur spielen

Vor ein paar Monaten hatten wir unsere Teilnahme an diesem Event zugesagt. Ich war ziemlich gespannt, da ich nicht wußte, was uns erwarten würde. Gut eine halbe Stunde vor Beginn (14:00) der Veranstaltung, trudelten wir beide im Engelshof ein. Etwas ab vom Schuss eine Treppe hinauf war unser Domizil für diesen Nachmittag, wo wir unseren Freitags Spieletreff  und Spiele vorstellen konnten und natürlich auch diese erklären wollten. Schnell füllte sich der Innenhof mit Leuten, die es sich auf den vielen Bänken vor der Bühne bequem machten. Das Wetter war sehr angenehm, die Getränke waren kühl und die meisten Kinder waren noch sehr jung. Da waren die Eltern sicherlich froh, dass sie einfach mal in Ruhe mit Gleichgesinnten quatschen konnten und die Kinder im Innenhof im Blick hatten.

Regen hätte geholfen :-)

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Dies alles waren keine guten Voraussetzungen für ein große Inanspruchnahme unseres Angebotes. So saßen wir sechs mit ca. 70 Spielen in einem Raum mit sieben Tischen und ein wenig Wärme :-) und warteten. Aber nicht lange, wir waren ja immerhin zum spielen da. Also beschäftigten wir uns alleine mit den vielen Titeln, die fast ausschließlich dem Anlass entsprechend zu den sehr einfachen bis anspruchsvollen Familienspielen gehörten. Als erstes begaben wir uns in die “Welt der Kölner - das Quiz”. Als Leverkusener auch spielbar ist es für Nicht-Rheinländer sicherlich zu schwierig. Dann spielten wir eine destruktive 3er Partie Qwirkle - bloss keine Vorlage, und ja mir gefällt das Spiel des Jahres gut (ich bin allergisch gegen Teer und Federn :-) ).

Weiter ging es mit Level X, was ich noch nicht kannte. Das Spiel ist ok, aber in dieser Kategorie schnelle Würfelspiele gibt es für mich viele bessere Kandidaten (z.B. Can’t Stop, Extra! oder Roll through the Ages). Plötzlich stand der erste “Gast” in unserem Raum, der mal etwas schnelles zwischendurch spielen wollte. Wir entschieden uns für Finito, schnell erklärt, schnell gespielt und ihm gut gefallen, ein Widersehen an einem Freitag nicht ausgeschlossen. Dann waren wir wieder alleine, und es kam mit Cafe International ein älteres Spiel des Jahres auf den Tisch. Da ich es länger nicht gespielt hatte, mußte ich mich in den ersten fünf Minuten erstmal orientieren. Dadurch ist natürlich auch meine klare Niederlage zu erklären. :-) Sicherlich ist dieser Titel heute kein Highlight mehr, aber im Gegensatz zu vielen anderen Titeln der 80er ist Cafe International für mich immer noch ein absolut spielbarer Titel.

Level X - eines von vielen

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In den letzten 90 Minuten der Veranstaltung (es ging bis 18:00) verirrten sich dann doch noch einige Spielinteressierte die Treppe hinauf. Somit konnten wir dann doch noch unserer Hauptaufgabe an diesem Tag nachgehen. An der der Titelauswahl erkennt man, das es insbesondere jüngere Gäste waren: z.B. Didi Dotter (mehrmals von mir erklärt und auch mitgespielt :-) ), Burg Appenzell, Qwirkle, Fits und Tumblin Dice. Bei zwei Partien konnten wir vielleicht auch weitere Besucher für unseren Spieletreff aktivieren. Als wir die Spiele zusammenräumten, kamen weitere Interessierte in den Raum. Irgendwie hätte die Veranstaltung für uns länger dauern können. denn als das Bühnenprogramm endete, stieg das Interesse an den sonstigen Angeboten.

im Hintergrund unsere Gäste Nummer zwei und drei :-)

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Nun ja, dies war unsere erste Veranstaltung dieser Art im Engelshof. Im Sommer werden wir wahrscheinlich so etwas nicht wiederholen, aber gerade im Winter könnte es vielleicht wieder eine solches Angebot geben. Das Interesse war sichtbar, aber nur Spielverrückte verbringen den Nachmittag bei diesem Wetter in Räumen. :-)

Heidelberger Burgevent Stahleck 2011 - nur noch 114 Tage bis zur Spiel 2011 - Teil 1

Jedes Jahr im November bin ich mir sicher, ein Fieber endgültig bekämpft zu haben: das heimtückische Essen-Fieber! Aber irgendwann Ende Juni Anfang Juli ist es soweit: ein erster schüchterner Gedanke an die kommende Spiel entsteht in meinem Kopf. Der Auslöser ist immer sehr unterschiedlich. Dieses Jahr hatte uns Klaus gefragt, ob wir nicht Lust hätten, mit ihm zusammen an der jährlich stattfindenden Heidelberger Veranstaltung auf Burg Stahleck (Motto dieses Jahr: Last Man Gaming) teilzunehmen.

Aufgrund von zeitlichen Beschränkungen entschieden wir uns für den Status Tagesgast am Samstag. Die Veranstaltung begann bereits am Freitag um 14:00 und endete mit dem “großen Rausschmiss” am Sonntag um 16:00. Das besondere an diesem Burgevent ist die Möglichkeit, neben neuen Spielen aus dem Heidelberger Vertriebsfundus auch sehr viele Prototypen testen zu können. Viele davon erscheinen bereits zur Spiel 2011. Also machten wir uns am Samstag bereits um 8:00 auf den Weg und holten unterwegs noch Klaus in Köln ab. Wie nicht anders zu erwarten, waren die Strassen wie leergefegt, so dass wir um kurz nach 10:00 am Ziel (Jugendherberge Burg Stahleck) ankamen. Schnell den Wagen auf dem Parkplatz an der Strasse abgestellt und dann den kleinen Weg runter zur Burg.

da waren es nur noch ein paar Meter

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hier könnte man viele Spiele lagern :-)

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Blick von der Terrasse in der Abenddämmerung

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Die Lokation ist einfach Klasse. Bereits aus der öffentlichen Toilette im Keller hat man einen schöneren Ausblick als aus manch einem Fünf Sterne Hotel. :-) Unabhängig von der Veranstaltung hätte ich hier auch gerne einfach nur auf der Terrasse gesessen und etwas getrunken, einfach klasse. Von der Größe der Veranstaltung war ich dann doch etwas überrascht, aus irgend einem Grund hatte ich eher mit einem kleineren Rahmen gerechnet. Aber bei den ganzen anwesenden Autoren, Vertretern der verschiedenen Verlage und den Pressevertretern war es kein Wunder, das an diesem Samstag über 200 Spielbegeisterte in fünf Räumen der Burg die Tische mit Spielen “belagerten”. Wie sagte einer der Teilnehmer so schön: Das ist ja wie in Essen, zwar ohne Einkaufsmöglichkeit aber dafür auch nicht so voll und man kann deshalb auch jedes Spiel wirklich ausprobieren.

du kommst hier net rein - nur mit Einladung

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der größte von fünf Spielräumen

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cliquenabend war auch vor Ort, gibt es da bald neue Videos? :-)

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Eine Riesenauswahl der (aktuellen) Spiele aus dem Heidelberger Vertrieb und von Heidelberger selber waren in den Regalen hinter dem Infostand untergebracht und konnten jederzeit ausgeliehen werden. Zumindestens am Samstag dominierten auf den Spieltischen jedoch die vielen verschiedenen Prototypen. Obwohl eigentlich bei den Anwesenden die Neugier und Bereitschaft zum Ausprobieren dieser neuen kommenden Spiele sicherlich nicht gefördert werden müßte, hat sich Heidelberger ein Belohnungssystem für das Testen der Prototypen ausgedacht. Die Belohnungen konnte man am Sonntag abholen, deshalb gab es für uns “nur” den Spass. :-)

Programm oder freies Spiel …

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… alles war gut von den Heidelbergern organisiert.

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Hier mal eine Auswahl der Prototypen vor Ort (bestimmt der eine oder andere mit Arbeitstitel und nicht bei jedem Spiel steht die Veröffentlichung schon fest): Grüner Wohnen (Chili), Aquiliea (Zoch), Expedition Sumatra Dadu Dadu (Igramoon), Das letzte Bankett (Gameheads), Unter Geiern - Die Geisterstadt (Gameheads), Colony (alea), Meltdown (Cwali), Coach (Cwali), Mondrian (Cwali), Müll (MESABoardgames), Aqua (MESABoardgames), Sieben Punkt (Cyril Bucher), Prater (Roland Goslar/Matthias Prinz), Nordmark (Goslar/Prinz), Ninja Clans (Jürgen Mayer), Shanghai Trader (Peter Dell), Lunar (Cranio Creations), Magisches Knobeln (Lutz Stepponat), Venetiae (Post Scriptum), Castles (Post Scriptum), Feengalopp (Claus Kuderna), Auf der Suche nach dem steinernen Wächter (Claus Kuderna), Agricola: Die Höhlenbauern (Uwe Rosenberg), Fishing for compliments (Uwe Rosenberg), Agrarspiel 1 und Agrarspiel 2 (Uwe Rosenberg), Upon a Salty Ocean (Giochix), …

… Vintage (MESABoardgames),

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 Pimp my Park (Cranio Creations),

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 Dungeon Fighter (Cranio Creations),

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 Antike für 2 (PD Verlag),

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 Francis Drake (alea),

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 Nova Roma (Arbeitstitel, Argentum),

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La Motte (Karl-Heinz Thiemann),

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die drei Cwali Neuheiten

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 Karlchen (Zoch),

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 Tournay (Pearl Games),

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 Palmyra (PD Verlag),

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011 (Scribabs),

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 Arcanum (La Scarabizo),

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 Galaxy Trucker 2nd Expansion (CGE)

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Im zweiten Teil fange ich mit Hilfe meine Testspiele auf der Burg wieder mit meiner Essenvorschau an. Folgende Spiele haben wir in einer Testpartie unter die Lupe genommen: Ora et Labora (Uwe Rosenberg), Diluvium (Placenta Games), Puerto Rico - das Würfelspiel (Alea), Last Will (CGE), Dungeon Petz (CGE) und ab in die Tonne (Cwali). Natürlich fehlt auch noch das Fazit für diese Veranstaltung. Bis später. :-)

RPC 2011 in Köln

Da es mir in den letzten Wochen nicht ganz so gut ging (inkl. Krankenhausaufenthalt), komme ich leider erst jetzt dazu, etwas über diese Veranstaltung zu schreiben.

Wie jedes Jahr ließ ich mir diese Veranstaltung fast vor der Haustüre nicht entgehen. Von den zwei möglichen Veranstaltungstagen wählte ich diesmal den Sonntag. Wir schlenderten durch die beiden Hallen, über das Außengelände und schauten uns die verschiedenen Spielarten des (Rollen)Spielens an.

Im letzten Jahr gab es mit der Deutschland Premiere von Dominion - Die Alchemisten ein Highlight für die Brettspieler unter uns. Aber auch diesmal war wieder eine kleine Auswahl von Verlagen vor Ort (z.B. Heidelberger und Pegasus). Insgesamt war das Angebot jedoch für “reine” Brettspieler wahrscheinlich zu klein, um den Eintrittspreis - entweder habe ich es die letzten beiden Jahre ignoriert, oder war der Eintrittspreis letztes Jahr bedeutend niedriger als in diesem Jahr (16,50)? - zu rechtfertigen.

Das kann und will die RPC aber auch nicht bieten, denn die “normalen” (absolut dämlicher Begriff :-) ) Brett- und Kartenspiele sind nur ein kleiner (eigentlich nebensächlicher) Ausschnitt dieser Veranstaltung. Außerdem wird dieser Bereich noch durch die “Verwandten” (z.B. CoSims, TableTop und Sammelkartenspiele) unterstützt. Darüber hinaus war auch der Computer-/Konsolenspielbereich mit ein paar Ständen auf dieser Veranstaltung vertreten.

Das Highlight für mich persönlich ist jedoch der Live-Rollenspiel-Bereich und der Mittelaltermarkt auf dem Außengelände. Gerade hier gibt es die Gelegenheit, die verschiedenen “Anbieter” kennen zu lernen und bestehende Kontakte mit Gleichgesinnten zu pflegen. Auch die Möglichkeit sich mit Utensilien (Rüstungen, Schwerter etc.) einzudecken, wurde wieder von vielen Besuchern genutzt.

Nach meinem Empfinden war der Mittelaltermarkt diesmal noch ein wenig größer, insbesondere kulinarisch gab es eine große Auswahl. :-) Wie auch in den letzten beiden Jahren gab es auf der Bühne viele Live-Music-Acts zu bewundern. The Other (Horrorpunk) gefielen mir so gut, dass ich mir sofort zwei CDs am Merchandising Stand der Gruppe kaufte. Da hatte sich doch der Besuch der RPC gelohnt.

Für reine Brettspieler gibt es sicherlich vom Preis-Leistungsverhältnis interessantere Veranstaltungen (Spiel, Spielewahnsinn, etc.). Wenn man sich jedoch auch für die anderen Bereiche der RPC interessiert oder aber generell (Live-)Rollenspieler ist, sollte ein Besuch dieser Veranstaltung zumindestens mal ins Auge gefaßt werden. Hoffentlich können die Veranstalter in den kommenden Jahren das Niveau der RPC halten und vielleicht sogar noch ausbauen. Die Messe Köln-Deutz hat jedenfalls noch mehr Hallen, die man nutzen könnte. :-)

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Die RegVor 2011

Da mein Stammteam aufgrund von Urlaubsreisen nicht antreten konnte, hatte ich mich eigentlich von der diesjährigen RegVor gedanklich verabschiedet. Aber irgendwann hatten wir uns in meinem Stamm Magic Laden über diese Veranstaltung zum erstenmal unterhalten und Anfang Februar war es dann soweit, ich meldete uns im Internet zur RegVor in Odenthal an. OK, jetzt gab es nur ein kleines Problem. Zwei Mitspieler kannten nur eins der Dritte keins der vier Turnierspiele. Also schnell das Erklärbär Kostüm angezogen … . So einfach ging es leider nicht. Aufgrund von Terminproblemen konnten wir nur 2x Donnerstags ab 21:30 und am Samstag vor dem Turnier ab 20:00 “trainieren”.

Wie auch die zwei Donnerstage zuvor kam ich erst gegen 3:00 in der früh zu Hause an, so dass ich nach einer sehr kurzen Nacht übermüdet am Turnierort aufschlug. Irgendwie hatte ich ein Teammitglied von uns falsch verstanden. Jedenfalls war ich 1,5 Stunden zu früh da. Tja, hätte ich mal selber ins Netz geschaut, wäre eine Stunde mehr Schlaf drin gewesen. :-) Nach und nach kamen die restlichen Teams an, OK drei Ausfälle waren zu beklagen. Ich weiß ja, dass wir Deutschen uns gerne uniformieren, aber irgendwie sind mir Teams mit einheitlichen T-Shirts suspekt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Siegermannschaften oft aus diesem Kreis kommen. :-)

Ohne T-Shirts aber mit einem großen Ziel, insgesamt mindestens 24 von 80 möglichen Punkten zu holen, versuchten wir in unterschiedlicher Weise die Zeit bis zum Start zu überbrücken. Zwei von uns verhielten sich sehr vorbildlich. Noch eine Testpartie des Würfelspiels, Zusatzregeln lesen und sich um die Vollständigkeit unserer Spiele kümmern, das macht den Team-Captain stolz. Ich dagegen war viel zu müde, und quatschte ein wenig mit unserem vierten Teammitglied und Freunden, die ebenfalls am Turnier teilnahmen. Um ca. 12:15 (oder war es doch später?) war es dann soweit, wir begannen das Turnier mit einer Partie Funkenschlag.

Die Partie startete sehr ungewöhnlich für mich. Bereits mein 2. und 3. Kraftwerk im Spiel waren 6er Kraftwerke. Da ich mich bei den beiden Versteigerungen finanziell ziemlich verausgabt hatte, sah es bei mir nach 5-6 Runden so aus: 2 Städte auf dem Spielplan angeschlossen, Kraftwerkkapazität von 13 und versorgt eine Stadt. Trotz dieser Schieflage konnte ich mich nach und nach berappeln. Es hätte vielleicht auch zum Sieg gereicht, wenn nicht der jüngste Spieler am Tisch (ca. 13-14 Jahre alt) mindestens 9 Kraftwerke mit einer Kapazität von 3 oder weniger gekauft hätte. So konnte sich mein linker Nachbar viel früher, als es bei normalen Spielverlauf der Fall gewesen wäre, mit größeren Kraftwerken versorgen.

meine einzigen drei Kraftwerke im Spiel

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Er war es auch, der mit einem Rush (9 angeschlossene Städte in der letzten Runde) meine beiden Mitspieler überraschte. Da er die letzten zwei Runden gesparrt hatte, erwischte er mich nicht auf dem falschen Fuß. Ihn hätte ich sowieso erst in 2-3 Runden einholen können, die beiden anderen hatte ich aufgrund ihrer geringeren Kraftwerkskapazität jedoch unter Kontrolle, deshalb war es mir eigentlich egal. Somit endete das für mich “problematischste” Spiel mit einem guten 2. Platz. Darauf konnte man aufbauen. Da ein Tisch mit einer mir bekannten Person (er sitzt immer an dem Tisch, wo das Strategiespiel am längsten dauert) “Wer sich zuerst bewegt, verliert” Funkenschlag zelebrierte, hatte ich jetzt eine längere Pause.

wir waren als 2. Tisch mit Funkenschlag fertig

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Nach dem längsten Spiel des Tages folgte jetzt mit “Im Wandel der Zeiten - Das Würfelspiel” ein schnelles taktisches “Glücksspiel. Bei mir lief es so gar nicht. Viele Katastrophen und ich konnte meine Zivilisation nicht wirklich entwickeln, eine verheerende Kombination. Die Ernährung wollte nicht so richtig klappen und meine Arbeiter verweigerten den Monumentenbau. Wie nicht anders zu erwarten, konnte ich mir mit meinen paar Punkten aus den Entwicklungen nur den letzten Platz sichern (17, 16, 15 und 7(!) Punkte).

eine sehr bescheidene Partie

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Natürlich gehört auch bei Race for the Galaxy ein wenig (Karten)Glück dazu, aber nach dem Würfeldebakel sollte eigentlich etwas Glück für mich übrig geblieben sein. Wie nicht anders zu erwarten, wurde mir nicht meine Lieblingsstartwelt zugelost. Lustigerweise bekam ich während des Spiels die ganzen guten militärischen Welten auf die Hand, jedoch glänzten die entsprechenden Entwicklungen mit Abwesenheit. So spielte ich die wenigen nichtmilitärischen Welten und ein paar Entwicklungen aus, ohne wirklich zu glänzen. Da es bei den anderen nur unwesentlich besser lief, konnte ich mir doch noch den 3. Platz sichern (36, 32, 30 und 27 Punkte).

mein Sternenreich - nicht gerade imposant

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Als letztes Spiel des Turniers kam dann Thurn und Taxis auf die Tische. Vor drei Jahren hatte ich bei diesem Spiel nur ganz knapp den ersten Platz verpasst. Deshalb hatte ich mir schon bei der Wiederauflage einen guten (1. oder 2.) Platz zugetraut. Als Dritter bekam ich auch eine gute Sitzposition zugewiesen, so dass eigentlich nichts schief gehen konnte. Erstmal mussten wir jedoch einem Mitspieler die Regeln des Spiels näher bringen, da er (angeblich? hat es alles schon gegeben) Thurn und Taxis bisher nur einmal gespielt hatte. So begannen wir als letzter Tisch mit unserer Partie. Würzburg und Mannheim genommen, es könnte schlimmer anfangen. OK, in der zweiten Runde kam keine passende Karte, aber ich hatte ja noch Mannheim auf der Hand. Unser Anfänger laut lachend wieviel Glück er doch hätte, nahm mir die beiden passenden Karten weg. Egal neue Auslage und …  … gar nichts. Blind gezogen, wieder nichts. Da mußte ich leider meine erste Strecke abreißen und mir wurde klar, dass ich heute auch bei Thurn und Taxis nicht wirklich glänzen würde.

es lag nicht an der Müdigkeit und natürlich nicht an mir :-)

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Ist ja alles nur ein Spiel, stimmt, aber leider hatte ich vor mir einen Schimpansen auf Lachgas sitzen. Immer wenn er dran war, posaunte er mit albernen Lachattacken sein Kartenglück hinaus. Dem Mitspieler links von mir wurde es irgendwann zuviel und merkte dies sehr zurückhaltend an. So zurückhaltend war ich bei meinen Sprüchen nicht, so dass irgendwann die Intensität zumindestens ein wenig abnahm. Seinen Sieg(!) habe ich ihm natürlich nicht gegönnt, ich bin ja auch ein guter Verlierer. :-) Eigentlich hatte ich mich ja schon mit dem letzten Platz abgefunden, aber der Vierte an unserem Tisch spielte sich einen noch größeren Blödsinn zusammen (22, 18, 10 und 6 Punkte). Im Gegensatz zu mir, hatte er aber in der Zahl seiner bisher gespielten Partien (2) eine gute Ausrede.

Unser Team hat mit insgesamt 38 Punkten mehr erreicht, als wir eigentlich erwartet hatten. Das ich als erfahrenster Spieler mit 8 Punkten das Schlußlicht in unserem Team bildete, ist dagegen suboptimal. Aber ich bin halt ein Trainingsweltmeister. :-) Um so mehr freut es mich, dass sich meine Teamkollegen nach jeweils 2-4 Partien vorher unbekannter Spiele so gut geschlagen haben. Mir persönlich hat wie immer das “Training” am besten gefallen. Es war schon sehr spaßig, wie wir uns durch die Spiele gekämpft und einen Sprüche-Wettbewerb abgehalten haben. Hätten wir mal eine Kamera dabei gehabt. Sollte aus irgend einem Grund mein Stammteam auch nächstes Jahr nicht antreten können, würde ich gerne wieder Teil dieser Mannschaft sein.

Essen 2010 - der Rest vom Fest

Da jetzt eine gute Woche nach Ende der Spiel vergangen ist, konnte ich ein wenig das Erlebte auf der Messe sacken lassen. Zeit für mich einen objektiven subjektiven Abschlussbericht zur Spiel 2010 zu schreiben.

Die Besucher:

Wie in den letzten Jahren üblich, wurde auch dieses Jahr wieder ein Rekordergebnis mit 154.000 Besuchern vermeldet. Im Unterschied zu den letzten Jahren kann ich es diesmal auch glauben. Bereits am Donnerstag und Freitag waren insbesondere auch die “Freakhallen” 4 und 5 für mein Empfinden ungewöhnlich voll. Am Samstag ging dann teilweise gar nichts mehr, so dass wir ab Mittags eher einen Wandertag verbrachten als einen Messebesuch mit Testpartien. :-) Am Sonntag dagegen war es einigermaßen angenehm, so dass man ohne große Umstände durch die Hallen gehen konnte.

hier waren die Kapazitätsgrenzen erreicht

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Neben den ganzen netten bekannten und unbekannten Besuchern und Ausstellern auf der Messe gibt es natürlich auch eine kleine Minderheit von, tja wie sag ich es, “besonderen” Individuen. Irgendwie muß man ja seine Beute transportieren, wir selber haben Mittwoch bis Freitag einen Trolley benutzt, dabei sollte man jedoch eine gewisse Rücksicht auf die anderen nehmen. Dies gilt auch für Tütenträger mit vier großen  Exemplaren. Besonders problematisch sind manchmal die Rucksackträger - einen Kleinbus auf dem Rücken und dann ohne Vorwahrnung eine Pirouette drehen, super Idee.

nicht jeder kann einen Hackenporsche fahren

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Was ich ja gar nicht verstehen kann, sind Menschen die Babys zu einer solchen Veranstaltung mitbringen. Nicht nur das ein Kinderwagen noch schlechter in den vollen Gängen aufgehoben ist als ein Trolley, was ich gar nicht verstehen kann, sind die fürsorglichen Eltern die ihr Baby vor die Brust geschnallt haben und das bei dem Gedränge auf dieser Messe. Nett sind auch die Menschen, die einen Spieltisch am liebsten von 10:00 bis 19:00 besetzen würden, teilweise noch durch lustige T-Shirts unterstützt. Apropos Klamotten. Ich bin ja selber nicht gerade schlank, aber heutzutage gibt es T-Shirts in allen Längen. Nein, ich möchte euren Grand Canyon nicht sehen. :-)

haha, wie lustig

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zum Augenschutz nur in ganz klein

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Die Organisation:

Nach meiner bescheidenen Meinung ist die Messe zeitweise dieses Jahr an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen. Hier muß man wirklich überlegen, ob nicht eine weitere Halle dazugenommen werden muß. Alle Hallen ein wenig ausdünnen und zusätzlich neutrale Sitzplätze mit Tischen (zum Spielen, für eine Pause etc.) aufstellen, das wäre sicherlich sehr hilfreich. Ob dies finanzierbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Was überhaupt nicht geht, sind solche Probleme wie am Donnerstag. Mir ist egal wer daran Schuld ist, aber es kann nicht sein, dass bei einer eigentlich überschaubaren Menschenmenge, die Besucher 1,5 Stunden an den Kassen anstehen müssen.

das war noch nicht einmal der Haupteingang

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Die Aussteller:

Die immer weiter steigenden Aussteller Zahlen sind in der Hauptsache der weiteren Internationalisierung der Messe geschuldet. Nicht nur das Publikum wird immer internationaler auch die Spieleverlage kommen inzwischen (fast) aus der ganzen Welt. Neben dem altbekannten Japan Stand gibt es inzwischen Gemeinschafts-Pavillons aus China und Korea. Amerikanische, französische, polnische, tschechische, belgische, holländische, finnische, englische, … Verlage bereichern die Messe erheblich.

auch Asien ist inzwischen auf der Spiel zahlreich vertreten

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Auch diesmal konnten wieder viele insbesondere kleinere Verlage mit der Nachfrage auf der Spiel zufrieden sein. Key Market war bereits vor der Messe aufgrund der geringeren Auflagenzahl (nur 900 Stück) ausverkauft. Treefrog war wahrscheinlich genauso zufrieden wie Argentum schräg gegenüber. Der neue kleine belgische Verlag Pearl Games konnte für sein Troyes ein Sold Out Schild basteln, dies hätten sie direkt für Olympus von Stratelibri kopieren können. Dominant Species von GMT und Civilization waren nur an den ersten beiden Tagen zu bekommen. Auch Repos mit 7 Wonder konnten sich nicht beklagen. Da wo viel Licht ist, gibt es natürlich auch Schatten. Aber vielleicht klappt es dann ja im nächsten Jahr besser.

hier mußte man sich schnell entscheiden

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Schon im Vorfeld wurde ja gemunkelt, dass die eine oder andere Produktion nicht pünktlich zur Messe fertig werden würde. Obwohl dies ja bei jeder Spiel der Fall ist, wurde diesmal mehr darüber diskutiert inkl. Suche der Verantwortlichen. Das Automobile von Lookout als Wiederauflage nicht fertig wurde ist zwar unschön aber bei einem (zu) großen Verlagsprogramm für die Spiel noch zu ertragen. Wenn jedoch wie bei What’s Your Game? mit Vinhos der einzige Titel für die Spiel betroffen ist, kann man sich als Verlagschef nur die Haare raufen . Insbesondere da dieser Titel anscheinend Potential gehabt hätte, einer der Highlight Titel der Spiel 2010 zu werden.

so etwas ist ganz bitter

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Die Verteilung der Stände in den Messehallen waren wie immer eine Mischung aus einem großen Anteil Bekanntem und einer Prise Überraschung. Winning Moves z.B. mußte man diesmal mit einer Lupe in Halle 5 suchen, aber immerhin waren sie dann doch da. Für Queen Games brauchte ich dagegen kein Vergrößerungsglas. Nicht nur das mir der Doppelstand in Halle 10 noch größer vorkam als in den letzten Jahre, zusätzlich gab es in Halle 5 noch einen großen Spielbereich von Queen Games. Tja, ob das nur am deutschen Spielepreis lag? Natürlich gab es auch eine exklusive Spiel des Jahres Fläche für Dixit, wo die Besucher an vielen Tischen den Preisträger ausprobieren konnten.

nicht schon wieder um 5:00 aufstehen

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Wie jedes Jahr mußte ich in Halle 6 zwischen den (Live-)Rollenspielern, Magic-Ständen, Miniaturen und anderen nach den wenigen für mich relevanten Brettspielständen (z.B. GMT oder Stratelibri) suchen. Da mich das gesamte Angebot in dieser Halle interessiert, ist das für mich kein Problem. Anders sieht es mit Verlagen aus, die mit ihrem Programm eher Familien bzw. Nicht-Freaks ansprechen. Für die ist es sicherlich nicht hilfreich, wenn sie nicht in Halle 10-12 platziert werden, da hier die Chance einer “Entdeckung” bei kleineren Verlagen durch diese Zielgruppe am größten ist. Als Beispiel sei hier Expedition Sumatra von Igramoon in Halle 4 genannt.

Familienspiele sollten in den richtigen Hallen platziert werden

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Eine Ausstellung, nette Leute und B2B:

An verschiedenen Stellen in den Hallen konnte man “Stehbanner” entdecken, auf denen jeweils die Entwicklung eines Spiels vorgestellt wurde. Diese Aktion organisierte die SAZ (Spielautorenzunft), die hiermit einen kleinen Einblick in die aufwendige kreative Arbeit geben möchte, die in den verschiedenen Spielen steckt. Am Hauptstand dieser Aktion (Halle 5 direkt vor dem Durchgang zur Halle 10) konnte man auch immer wieder mit dem einen oder anderen vorgestellten Autor reden. Vorschlag für 2011: wie wäre es mit neutralen Spielbereichen auf denen diese Stehbanner wieder zum Einsatz kommen.

 die Ausstellung der SAZ

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In den letzten Jahren hat sich unser Messebesuch doch stark verändert. Nicht nur das wir früher immer nur einen Tag (!!!) auf der Spiel waren. Zu dieser Zeit sind wir immer über die Messe gelaufen, ohne jemanden zu kennen. Das hat sich in den letzten Jahren doch ziemlich geändert. Heute freut man sich auch auf die Spiel wegen den ganzen netten Menschen, die man dort trifft. Verschiedene Autoren (Michael, Guido und Jens-Peter), Spieler von verschiedenen Spielereisen, Kollegen wie z.B. Guido von trictrac, Kathrin und Peter, natürlich die Crew von Argentum und viele weitere nette Menschen. So haben wir z.B. am Donnerstag zum erstenmal an einem netten Kollegentreffen in einem Kneipenrestaurant teilgenommen.

Michael, der gerade einen fast fertigen Prototypen vorstellt

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Dieses Jahr ist mir zum erstenmal aufgefallen, dass die Messe auch in großem Maße für Geschäftskontakte genutzt wird. Da suchen kleine Verlage offensiv durch Aushänge an ihren Ständen nach Vertriebspartnern oder großen Verlagen für Neuauflagen ihrer Spiele. Dazu kommen natürlich die unzähligen Treffen zwischen Verlagen und Autoren, da werden Prototypen gezeigt und Kontakte gepflegt. Auch sind vermehrt Stände von Produktionsfirmen (z.B. Ludofact und chinesische Anbieter) und Dienstleister auf der Messe vertreten. Es kann natürlich an meinem inzwischen veränderten Blick auf die Branche liegen, dass ich diese Stände jetzt einfach anders wahrnehme.

auch eine Möglichkeit Bedarf anzumelden

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Meine Einkäufe:

Mein Ziel vor der Spiel 2010 war es unter den Einkaufszahlen (62 Spiele/Erweiterungen) von 2009 zu bleiben. Tatata, ich habe es ganz locker geschafft. Insgesamt wanderten “nur” 48 Spiele und 7 Erweiterungen in unseren Trolley bzw. unsere Tüten. Es wären noch viel weniger gewesen, wenn mich am Sonntag nicht dann doch noch eine kleine Einkaufspanik erfasst hätte. Somit steht mein Ziel für 2011 auch fest: unter 50 Spiele/Erweiterungen. Zur Not kaufe ich einfach mehrere Titel nach der Messe. :-)

Belastungstest des Eßtisches verlief erfolgreich

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Neben Spielen die ich von Anfang an als Pflichtkäufe identifiziert hatte (z.B. 7 Wonders, Troyes, London oder Key Market), wurde ich bei dem einen oder anderen Spiel durch eine Probepartie überzeugt (Bangkok Klongs und The Great Fire of London 1666). In einem Fall reichte bei mir der Hinweis eines Bekannten, es wäre ein Topspiel, dass ich mich zu einem Blindkauf eines von mir unbekannten Spiels hinreißen lies. Hoffentlich hat sich der Kauf von Dominant Species gelohnt.

Olympus - hier habe ich (noch) nicht zugeschlagen

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Natürlich habe ich während der Messe auch wieder ein paar Böcke geschossen. In den fünf Tagen habe ich zweimal meine Kamera liegen gelassen und es erst viel später festgestellt. Glücklicherweise konnte ich mich jeweils erinnern wo sie stehen müßte und sie stand auch noch da. Wenn ihr also auf der Messe einem Bulldozer mit rotem Kopf, Baseball Kappe, NBA T-Shirt und Bauarbeiter Hemd begegnet seit, hatte ich mal wieder meine Kamera irgendwo stehen gelassen. :-) Aber auch bei meiner Einkaufstour habe ich einen kleinen Fehler begangen. Am Sonntag kurz vor unserem Abflug freute ich mich tierisch, noch ein kleines Spiel mit dem Namen Freight Train am Mayfair Stand kaufen zu können. Tja und was finde ich dann abends zu Hause, …

 Überraschung: die Version von White Wind in unserem Spielschrank

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Der Blick über den Tellerrand:

Für mich persönlich sind die brettspiel-/kartenspielfremden Stände bzw. Anbieter das Salz in der Suppe und ich freue mich jedes Jahr auf die Hallen 6, 8 und den hinteren Teil von Halle 9. Hier laufe ich durch ohne die Angst ein verstecktes Highlight zu verpassen (ok, in Halle 6 …), hier schaue ich mich um, hier habe ich einfach nur Spass. Außerdem konnte man sich in diesen Hallen selbst am Samstag noch einigermaßen bewegen. Da Bilder mehr sagen als 100 Worte …

Magic, der alte Platzhirsch lebt, auch wenn …

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 … immer wieder neue Herausforderer das Feld betreten

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das Angebot für Live Rollenspieler ist sehr groß, …

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 Waffen, …

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Rüstungen …

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 und manchmal etwas für den Vorgarten.

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  Comics gehören zur Spiel und zu meiner Kindheitserinnerung

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 … genau wie dieses Spiel

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 immer wieder ein Hingucker, ausgefallene Verkleidungen

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Fazit:

Wie immer waren es tolle (diesmal) 5 Tage in Essen. Zwar ist man danach immer ein wenig kaputt, aber es lohnt sich einfach. Spätestens jetzt eine Woche später freue ich mich schon auf die Spiel 2011. Bin ich deswegen ein Freak, ja natürlich. :-)

Essen 2010 - der will doch nur spielen (Teil 2)

Am Freitag hatten wir uns um 10:00 am Mayfair Stand verabredet. Das Objekt der Begierde war Lords of Vegas. Beinahe hätte ich diesen Titel bereits am Donnerstag blind gekauft, da er bereits da mein Interesse geweckt hatte. Casinos aufbauen und ein wenig zocken, das hört sich doch gut an und kann mir nur gefallen. Da lag ich jedoch falsch. Irgendwie konnte uns das Spiel nicht überzeugen (Ersteinschätzung 1 bis 2 von 5 Sterne). Falls uns das Spiel richtig erklärt wurde (?), bietet es für die Spielzeit einfach zu wenig Optionen. Da kam bei uns schnell Langeweile auf. Wenn ich mich mal wieder spielerisch nach Las Vegas begeben möchte, packe ich lieber das sehr gute Vegas Showdown auf den Tisch.

gefiel uns vor der ersten Partie besser :-)

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Als nächstes besuchten wir den koreanischen Pavillon in Halle 4. Wie im letzten Jahr präsentierten hier an mehreren Tischen verschiedene koreanische Spieleautoren bzw. Spielverlage ihre Neuheiten. Zum Start testeten wir mit Hetrix einen Prototypen, der Ende diesen Jahres erscheinen soll. Bei diesem Titel versuchen die Spieler, Plättchen mit jeweils 6 immer wieder unterschiedlich gefärbten Punkten so anzulegen, dass möglichts viele und/oder lange gleichfarbige Ketten entstehen. Dieses sehr schnelle Legespiel erfindet das Genre zwar nicht neu, aber es ist eigenständig und da meine Frau solche Spiele mag, haben wir es auf unsere Beobachtungsliste gesetzt. (Ersteinschätzung 1,5 bis 2,5 von 5 Sterne)

das ist was für meine Frau

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Asrus von Piece Craft ist ein kleines Bluff-/Zockerspiel. Eine Karte liegt in der Mitte, die Spieler versuchen, mit dem Wert ihrer Karte möglichst nah an den Wert der ausliegenden Karte heranzukommen. Aber Vorsicht, gleiche Abstände stechen sich gegeneinander aus. Ohne die Aktionskarten ist das Spiel ein wenig berechenbarer, aber auch da ist es hauptsächlich ein Fun Spiel. Zwar würde ich dieses Spiel zurzeit trotz netter Ausstattung nicht kaufen, zu einer weiteren Partie würde ich aber wahrscheinlich nicht nein sagen (Ersteinschätzung 1,5 bis 2 von 5 Sterne).

schöne Glassteine reichten nicht für einen Kauf

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Als letztes Spiel von diesem Stand testeten wir Cupeed. Ziel des Spiels ist es, als erster einen vollständigen Würfel mit Kantenlänge drei zu erstellen. Um an die benötigten Teile zu kommen, werden reihum verschiedene Karten (z.B. Klauen, Tauschen, bestimmtes Teil aus allgemeinen Vorrat nehmen) ausgespielt. Das Spiel verfolgt einen interessanten Ansatz, trotzdem fand ich die Verbindung von 3D Legespiel mit Kartenglück in der ersten Partie nicht wirklich überzeugend (Ersteinschätzung 1 bis 1,5 von 5 Sterne).

mit den falschen Karten kann der beste Konstrukteur nicht gewinnen :-)

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Dann hatten wir mal wieder mit Bangkok Klongs die Chance, ein Spiel von meiner Watchlist zu testen. Bei der Erklärung war es richtig gemütlich, da um unseren Tisch herum noch geschätzte 10 Leute ebenfalls der Erklärung lauschten. :-) Was mir direkt positiv aufgefallen ist: Das sehr schöne stimmige Material, da hat man direkt Lust loszuspielen. Trotz der relativ kurzen Regel kann man bei diesem Legespiel schon ein wenig taktieren, auch wenn die Möglichkeiten selbst Gelegenheitsspieler nicht überfordern sollten.

auch kleine Verlage produzieren schöne Spiele

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In unserer Partie entstanden zwei Extremverteilungen bei den Schiffen. Ich zog nur Schiffe ohne Setzmöglichkeit für meine Spielfiguren, Kerstin dagegen zog ausschließlich diese Schiffe, so dass das angeblich Unmögliche eintraf und sie zwischenzeitlich keine Figuren mehr zum Setzen hatte. Das Spiel hat mir eigentlich gut gefallen, nur diese Extremsituationen störten ein wenig das Spielvergnügen. Nach der Info, dass man in einer Profivariante die Schiffe gezielter nachziehen kann, stand dem Kauf nichts mehr im Weg (Ersteinschätzung 2 bis 3,5 von 5 Sterne).

Bangkok Klongs: getestet und für gut befunden, zumindestens mit Profiregel

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Nun sollte mit Rio de la Plata unsere komplexeste Partie auf der Messe folgen. Aufgrund der Lautstärke um uns herum und der englischen Regelerklärung mit starkem italienischen Akzent verstand ich fast nur Bahnhof, aber auch meine Mitspieler hatten Probleme der Regelerklärung zu folgen. Nach einigen Fragen und Nachschlagen in der Regel begannen wir dann doch mit unserer Partie. Ein paar Pöppel einsetzen, Rohstoffe sammeln und ein paar Gebäude bauen, so etwas kann mir gefallen.

Schaffe, schaffe Häusle baue - hier war noch alles in Ordnung

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Dann aber griffen zum erstenmal die Einheimischen an. Ob wir es wirklich richtig gespielt haben? Jedenfalls verlor ich bei dem Angriff mehrere Gebäude. Auch war der gesamte Ablauf des Angriffs sehr chaotisch. Immer unter Vorbehalt der richtigen Regelerklärung gab es hier einen so großen Bruch im Spielablauf, dass mir dies sehr sauer aufstoß. Vorne aufbauen und dann mit dem Arsch wieder einreißen, dies so gut umzusetzen, dass der Spielspass erhalten bleibt, das ist nicht einfach. Da ein solches Spiel in einer so lauten Umgebung schwierig zu spielen ist, wir nicht sicher waren, ob wir richtig gespielt haben und wir nach dem ersten Angriff das Spiel abbrachen,verzichte ich auf eine erste Bewertung. Vielleicht kommt es ja zu einer weiteren Partie.

den Spass am Bauen verloren

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Zum Abschluss des Freitags versuchten wir uns noch an einem einfachen Kartenspiel. Bei The Boss von Blackrock Edition versuchen die Spieler als Gangchefs, ihre”Mitarbeiter” in den verschiedenen Städten so zu platzieren, dass sie möglichst am Rundenende die Mehrheit in den profitablen Städten  besitzen. Da man im eigenen Zug immer einen Hinweis auf die Wertigkeit einer Stadt ablegen muss, kommen nach und nach zu jeder Stadt Informationen zur Wertigkeit ins Spiel. Wichtige Informationen werden bis zum Schluss zurückgehalten, um profitable Städte “zu tarnen”. Insgesamt fand ich die erste Partie nicht uninteressant ((Ersteinschätzung 1 bis 2,5 von 5 Sterne), trotzdem reichte es nicht zu einem Kauf, da ich im Hinblick auf den Wiederspielreiz eher skeptisch bin.

das Zurückhalten von wichtigen Informationen ist der Schlüssel zum Sieg

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Gottseidank hatten wir uns um 10:00 Uhr am Samstag für The Great Fire of London 1666 verabredet, denn es wurde an diesem Tag richtig voll. Als Kurzbeschreibung wähle ich nach der ersten Party: burn baby burn. Eigentlich bin ich ja bei destruktiven Spielen eher skeptisch, aber unsere erste Partie dieses Spiels hat mir richtig gut gefallen (Ersteinschätzung 2 bis 4 von 5 Sterne). Das immer wiederkehrende Aufflackern der Brandherde wurde im Spiel gut umgesetzt und es macht richtig Spass, beim Kampf gegen das Feuer Punkte zu sammeln und durch das Umleiten des Feuers die Mitspieler zu ärgern.

noch ist genug Brandmaterial auf dem Spielplan vorhanden :-)

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Wir hatten soviel Spass am Feuer, dass bei uns sogar die Feuerpöppel ausgingen. Unser hervorragender Erklärbar besorgte Nachschub mit dem Hinweis, dass so etwas noch nie passiert sei. :-) Die drei anderen Spieler hatten jeweils Siegpunkte in den mittleren 30ern, ich dagegen wurde mit 29 Punkten souverän Letzter. Interessant finde ich die Option, mit verdeckten Spielerhausfarben zu spielen. Am besten sollte dann auch mindestens eine neutrale Farbe vorhanden sein. Zwar können dann nicht 6 Personen mitspielen, diese hohe Spieleranzahl halte ich nach dem ersten Eindruck sowieso nicht für optimal. Natürlich haben wir dieses Spiel im Anschluss an unsere Partie gekauft.

ein wenig Taktik und viel Fun, hoffentlich bleibt dies auch so

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Danach liefen wir 3-4 Stunden über die Messe ohne eine weitere Testpartie. Da uns irgendwann die Füße schmerzten, suchten wir uns eine Möglichkeit zum Sitzen, egal welches Spiel wir dafür spielen mußten. Irgendwann sahen wir auch einen freien Tisch und schwups waren wir mittendrin in einer Partie Fuzzy Tiger (Verlag: Swan Panasia). Von diesem Platz konnte man schön das Treiben in Halle 9 beobachte, aber halt da war ja auch noch Fuzzy Tiger. Klar wir sind nicht die Kernzielgruppe dieses Spiels, aber muß ein einfaches Spiel so schlecht sein? Wir jedenfalls konnten das Lachen kaum unterdrücken (Ersteinschätzung 0 bis 1 von 5 Sterne), wir waren froh als das Spiel zu Ende war.

 kein Pflichtkauf :-)

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Da wir am Sonntag nur noch zum Kaufen und Herumschlendern auf der Messe waren, kam mit Biblios jetzt das letzte Testobjekt der Spiel 2010 auf den Tisch. Dieses einfache Kartenspiel wurde nicht zur Spiel fertig, deshalb spielten wir mit dem wahrscheinlich endgültigen Prototypen. Die erste von zwei Phasen besteht aus dem Verteilen des gesamten Kartenstapels. Reihum müssen die Spieler in mehreren Runden immer eine Karte für sich, eine für den Versteigerungsstapel und jeweils eine Karte für jeden Mitspieler aussuchen. In der zweiten Phase werden die Karten vom Versteigerungsstapel - Überraschung - versteigert. Ziel des Spiels ist es, in möglichst vielen/punkteträchtigen Kartensorten die Mehrheit zu besitzen. Das Spiel ist schnell erklärt, die Möglichkeiten begrenzt und ein gewisser Spielspass war zu spüren. Da haben wir auf der Spiel 2010 schlechtere Titel gespielt (Ersteinschätzung 1,5 bis 2,5 von 5 Sterne).

die Würfel zeigen die Punktwerte für die Kategorien an

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Essen 2010 - der will doch nur spielen (Teil 1)

Neben den Treffen mit vielen netten Menschen und meinen ganzen Blindkäufen haben wir auch Zeit gefunden, das eine oder andere Spiel in Essen zu testen. Leider war es nach unserem Empfinden in den für uns entscheidenden Hallen (4, 5 und 9) voller als in den letzten Jahren, so dass wir insbesondere am Samstag nur wenig Zeit auf den Stühlen bzw. an Stehtischen verbrachten. So waren es insgesamt weniger Tests als erhofft, ok ich muß zugeben, dass ich auch nicht der geduldigste Wartende unter der Sonne bin. Entweder es wird innerhalb von 5 Minuten ein Tisch frei oder aber ich trolle mich zum nächsten Stand. Das Reservieren eines bestimmten Termins als Option vergesse ich auch jedes Jahr von neuem. :-)

Am Donnerstag trafen wir uns um 10 Uhr am Japon Brand Stand in Halle 4. Als Testobjekt wählten wir aus der großen Auswahl an diesem Stand Busstop - the Boardgame. Bei diesem schnellen einfachen “Sammelspiel” bzw. Versteigerungsspiel versuchen die Spieler ihre Busse mit gleichen Passagieren zu füllen, nur dann gibt es Punkte. Man muß die Mitspieler beim bieten ein wenig einschätzen, da alle Spieler den gleichen Plättchensatz besitzen. Das Spiel ist sicherlich kein Highlight, aber für die kurze Spielzeit kann dieser Titel schon unterhalten (Ersteinschätzung 1,5 bis 2 von 5 Sterne). Zusammen mit dem Sammlerbonus (japanischer Verlag!) reichte es bei mir sogar für einen Kauf.

hier sah es noch gut aus - mein Endergebnis -3 Punkte

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Als nächstes ergatterten wir einen Platz bei Totemo von Surprised Stare Games ebenfalls in Halle 4. Bei diesem dreidimensionalen Legespiel (eigentlich Steckspiel) versuchen die Spieler durch das geschickte Platzieren der quaderförmigen verschieden farbigen Steine möglichst viele Punkte zu machen. Entscheidend für die Platzierung ist ein Farbkreis mit den “teilnehmenden” sechs Farben. Der zu setzende Stein darf nur andere Steine mit einer Fläche berühren, die entweder mit der selbe Farbe oder aber einer der beiden benachbarten Farben lackiert wurden.

ein Fehlnichtkauf? - im Nachhinein bin ich mir sehr unsicher

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Die Punkte pro Zug ergeben sich aus der Addition der aufgedruckten Zahlen des gerade gesetzten Steins und aller Steine die Fläche an Fläche zu diesem Stein stehen. Zusätzlich gibt es noch Jokersteine, die immer passen. Das Spiel hat mir eigentlich gut gefallen (Ersteinschätzung 1,5 bis 3 von 5 Sterne), aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Joker und damit das Glückselement dem interessanten, kurzweiligen Spiel nicht eher schaden. Die Partie konnte ich für mich entscheiden. Ein Kauf fand nicht statt, aber auch bei dieser Entscheidung bin ich mir nicht ganz sicher.

Als nächstes testeten wir mit Cubiko ein sehr ungewöhnliches “Legespiel”. Mit einem Flummi (!) versuchen die Spieler ihre Würfel auf dem Spielbrett zu platzieren. Drei in einer Reihe bzw. drei Würfel in einem Feld bedeuten den Sieg. Bei unserer Partie dieses zumindestens bei uns chaotischen Geschicklichkeitsspiel wurde viel gejohlt und gelacht. Auch bei der minimal taktischeren Erweiterung Cubiko Word wurden wir bei der kurzen Partie gut unterhalten (Ersteinschätzung 1,5 bis 3 von 5 Sterne). Da ich ein Faible für ungewöhnliche Spiele habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe es direkt gekauft.

meine Frau bei der Rebound Arbeit

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Manche Neuheiten sind nicht wirklich neu. BiSikle von Cepia Games erinnerte uns sofort stark an Carabande, nur das hier mit einer besonderen Kugel  geschnippt wird. Die Fahrradfahrer Figuren sind nur schmückendes Beiwerk und haben keine wirkliche Funktion. Da wir irgendwann mit drei Gruppen auf einer Strecke spielen sollten, brachen wir unsere Partie ab, denn das machte einfach keinen Spass. Da wir bereits Carabande besitzen, brauche ich nicht auch noch eine (schlechtere) Kopie dieses Klassikers.

eine große Strecke für eine Partie Carabande BiSikle

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Zum Abschluss des Tages testeten wir noch drei französische Neuheiten. O’PenzedoR! ist das Erstlingswerk von Cedric Joint, der heißt wirklich so. :-) Der aktive Spieler deckt eine Karte auf, kann er aus seiner Hand die passende Gegenkarte spielen, bekommt er einen Punkt ansonsten verliert er ein Leben. Jeder kann dies solange machen wie er will oder bis er tot ist. Hm, hört sich nicht spannend an? Meine Kurzbeschreibung lautet: Can’t Stop in schlecht, da bringt auch die thematische Verkleidung nicht wirklich Pluspunkte (Ersteinschätzung 0 bis 1 von 5 Sterne).

Vielleicht mag es ja einer, ich nicht

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Bei Maamut versuchen die Spieler durch geschicktes agieren das Mamuth in die eigene Falle zu drängen. Zwar ist auch dieses Spiel kein Highlight, aber es funktioniert und ich würde es nochmal mitspielen (Ersteinschätzung 1 bis 2 von 5 Sterne). Die Regeln sind sehr einfach und die thematische Einbettung stört nicht weiter. Da wir jedoch bereits eine weitere Partie am Nachbartisch klar gemacht hatten, mußte ich Detlef mit einem geschickten Zug zum Sieg verhelfen.

rot gewinnt und wir wechseln den Tisch

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Als letztes Spiel des Tages kam bei uns Offrandes von Ludonaute auf den Tisch. Hier versuchen die Spieler durch ersteigerte Karten sich auf verschiedenen Leisten zu entwickeln , um durch möglichst viele und wertvolle Opfergaben die Gunst der Götter und somit den Sieg zu erringen. Das Spiel hat wirklich Potential, aber zumindestens in dieser Partie waren es für mich einfach zu viele Auktionen.

nein, ich war nicht abgelenkt :-)

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Da wir bereits alle platt waren und sich die Partie doch ziemlich zog, brachen wir irgendwann ab. Da ich mir überhaupt nicht sicher bin, ob mir das Spiel gefallen könnte, verzichte ich auf eine erste Einschätzung. Vielleicht ergibt sich ja die Chance einer zweiten Partie.

die ersten Opfergaben liegen auf dem Spielbrett

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Essen 2010 - der letzte Tag ganz kurz

Der Sonntag war für uns wirklich ziemlich kurz, da wir uns um 13:30 bereits wieder auf den Heimweg machten. Nachdem ich am Freitag und Samstag kauftechnisch sehr zurückhaltend auf der Messe war, hatte ich mich am Abschlusstag dann doch nicht ganz unter Kontrolle. Insbesondere Florenza landete in einem Anflug von Panik in unserem Einkaufskorb. Nach einer jeweils kurzen Vorstellung der Regel haben wir uns außerdem Genesis und Perpetual Motion Machine gekauft.

Baltimore & Ohio hatte ich die ganze Zeit auf dem Zettel. Als ich dann heute aufgrund meiner Giants Kappe auch noch Rabatt auf eines der letzten Exemplare bekam, konnte ich nicht anders und zuschlagen. Auch bei den Japanern konnte ich nicht ohne Kauf vorbeigehen: Busstop, String Railway und Rainbow. Zwar haben wir dieses Jahr nicht soviele Angebote genutzt, bei Blokus 3D für 10 Euro konnte meine Frau aber nicht nein sagen.

Als wir schon fast die Spiel 2010 abgehakt hatten, konnte ich noch beim Mayfair Stand in Halle 11 zwei länger von mir gesuchte Titel (Silverton und Freight Train) sehr günstig erstehen. Das war der richtige Abschluss der disährigen Spiel. Kommende Woche werde ich zwei Berichte (Partien auf der Spiel und Spiel 2010  - ein Rückblick) schreiben und online stellen. Wird Zeit das die Tore zur Spiel 2011 geöffnet werden. :-)

ein wenig Torschlusspanik

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