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Archiv der Kategorie Spieletreff
Spieletreff Engelshof - 14.05.2010
17.5.2010 von Thomas.
Nach einer krankheitsbedingten Pause von zwei Wochen konnten auch wir beide diesen Freitag endlich wieder Raum 1 im Engelshof “heimsuchen”. Trotz Brückentages teilten sich insgesamt neun Spieler in zwei Spielrunden auf. Die beiden Partien ohne meine Beteiligung an diesem Abend waren ein längeres Die Tore der Welt (inkl. Erklärung) und Diamonds Club (ebenfalls inkl. Erklärung).
für einen “Brücken-Freitag” gut besucht
Zu Beginn waren wir nur zu siebt, so dass wir mit einer 3er Partie Alchemist starteten. Es ist kein Highlight, aber als gelegentlicher Starter kommt es immer wieder mal auf den Tisch, und mir gefällt es in diesen Partien immer ganz gut. Ein wenig Taktik, ein bißchen Tauschen und schließlich ein knapper Sieg (73, 71 und 65 Punkte) für mich, das passt schon.
auf der Suche nach dem Stein der Weisen
Mit Speicherstadt kam dann als 5er ein Spiel von meiner 2010er Watchlist auf den Tisch. Das Spiel ist ziemlich schnell erklärt und auch die Möglichkeiten sind sehr übersichtlich. Trotzdem muss man schon genau aufpassen, damit man nicht das Punkten vergisst. Endergebnis: 22, 21, 15, 15 und 3 Punkte. Bis vor den letzten beiden Karten führte ich noch auf der Leiste, leider blieb ich auf meinen drei Punkten sitzen. Ach es ging um die meissten Punkte, dass hätte man mir aber auch sagen können.
Gerade der neuartige Einsatzmechanismus beim Erwerb der Karten hat mir richtig gut gefallen. Trotz der herben Niederlage haben wir das Spiel direkt am Samstag bestellt.
trotz derber Niederlage gefällt es mir, ein gutes Zeichen
Mit Cyclades als 5er kam dann eine Essen 2009 Neuheit auf den Tisch, die bisher nicht wirklich auf meinen diversen Listen auftauchte. Das Spiel ist nicht schlecht. Zumindestens bei dieser ersten Partie konnte es die relativ kurze Spielzeit unterhaltsam “gestalten”. Trotzdem werde ich mir dieses Spiel nicht kaufen, da mir Spiele mit teilweise extremen Ereignissen, die ich gegen einen anderen Spieler einsetzen kann, nicht so gut gefallen. Denn gerade bei solchen Spielen ist der Königsmacher ein oft gern gesehener Gast. Unsere Partie wurde jedoch eindeutig ohne Königsmacher entschieden. Ich würde Cyclades auf jedenfall wieder mitspielen, wäre aber zumindestens nach dieser ersten Partie nicht traurig, wenn es bei dieser einzigen Partie bliebe.
ich liebe auch Plastik, bei Cyclades bin ich mir dagegen sehr unsicher
Als Absacker kam zum Schluss als 5er Partie Palastgeflüster auf den Tisch. Die bisherigen Partien haben mir eigentlich immer gut gefallen und waren in der richtigen Besetzung immer für einen Lacher gut. Schadenfreude ist immerhin auch eine Freude.
Da störte bisher auch nicht die Tatsache, dass oft 2-3 Spieler zusammen gewinnen. Die Partie vom Freitag war dagegen “suboptimal”. Für das Gebotene dauerte die Partie schlicht und einfach zu lange (ca. eine Stunde). Jede Runde wurde bis fast zum Schluss ausgespielt. Für diese Spieldauer bietet Palastgeflüster nach meinem Geschmack doch einen Tick zu wenig. Da es aber zur Zeit bei gute Partien vs. mittelmäßige Partien 8:1 steht, wird Palastgeflüster auch weiterhin als Absacker eingepackt.
statt der Zofe ein Zauberer, das hätte lustig werden können
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Spieletreff Engelshof - 23.04.2010
24.4.2010 von Thomas.
Wie in den letzten Wochen üblich, hatten wir aufgrund der aktuellen Kölner Verkehrssituation ein wenig Probleme, pünktlich zum Engelshof zu kommen. Auch diesmal war die Ankunft der Spieler auf einen größeren Zeitraum verteilt. Erst um 19:30 waren wir dann mit 11 Freunden der Kramerschen Wertungsleiste vollständig. Da zwei von uns für die deutsche Meisterschaft trainieren wollten, kamen bei Ihnen Fresko und Vasco da Gama auf den Tisch. Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren: Der Prestel Schlossgarten, Bohnanza, Hoppladi Hopplada! und Jäger und Sammler.
Endlich gab es wieder Bionade Holunder
Bei uns kam als erstes mit Fauna ein Familienspiel Highlight des Jahres 2008 auf den Tisch. Gerade als Starter für einen Spieleabend kommt es auch bei uns immer mal wieder auf den Tisch. Gerade Menschen mit einem Faible für die Tierwelt kann dieses Wissens-/Ratespiel empfohlen werden. Vielleicht gibt es demnächst ja einen Nachfolger mit einem anderen Themengebiet (Flora, Gebäude, Geografie, …). Dany konnte die Partie für sich entscheiden. Immerhin war ich der zweite Spieler der dreistellig punktete (107, 100, 85, 73, 62 Punkte).
Europa / westliche Teil Asiens war bei diesem Tier unsere einhellige Meinung
Als nächstes wetteiferten wir bei San Juan Race for the Galaxy (inkl. einiger Elemente aus beiden Erweiterungen) um die Punkte. Gerade als 2er kam bei uns dieses Kartenspiel häufig auf den Tisch, denn zu zweit gibt es nur wenige Spiele dieser Güteklasse. Als 5er habe ich es dagegen erst selten gespielt. Auch in dieser Besetzung macht es mir viel Spass, auch wenn es nicht an die kleine Besetzung herankommt. Mit einigen Umwegen konnte ich mich doch erfolgreich in eine Alien-Militärstrategie reinspielen. Da es auch bei den anderen etwas holperig ablief (OK, zwei waren Neulinge in diesem Teil des Weltraums), reichten 36 Punkte von mir für den Sieg.
unser “Rennen” hat gerade erst angefangen
Pizza essen ist ja nicht schwer, wie sieht es aber mit dem Backen der italienischen Spezialität aus? Mamma Mia! Plus in der schönen Metallbox war ein Spiel aus der Kategorie: einmal gespielt aber alles vergessen. Das Spiel ist wirklich sehr nett. Aber irgendwie hatte ich es nicht wirklich verstanden, so dass keine meiner Pizzen in den ersten beiden Runden fertig wurde. Dies änderte sich aber in der letzten (dritten) Runde. Trotzdem konnte ich den klaren Sieg von Kerstin nicht verhindern (8, 4, 3, 3, 3 und 1 Pizza). Vielleicht kann ich beim nächstenmal direkt etwas mit dem Spielprinzip von Mamma Mia! anfangen.
die Kartenhand meiner Nachbarin
Beim letzten Spiel des Abends schupsten wir ein wenig Kühe über die Weide. Mow in der “muhenden” großen Schachtel beinhaltet noch mehr Sonderkarten, so dass die Erklärung aller dieser Sonderkarten doch ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das Spiel ist als Absacker absolut OK, trotzdem gefällt mir der Vetter “6 nimmt” doch bedeutend besser. Aber wer kann einer muhenden Schachtel widerstehen.
Diesmal war ich der einzige mit dreistelliger Punktezahl. Das es sich hier um Minuspunkte handelt, verschweige ich wohl besser.
Kalauer-Alarm: eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe
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Spieletreff Engelshof - 16.04.2010
18.4.2010 von Thomas.
Aufgrund einer Veranstaltung meiner Frau kamen wir erst um ca. 19:00 im Engelshof an. Bei unserer Ankunft waren nur drei Spieler im Raum, die um die besten Plättchen für ihre hängenden Garten konkurierten. Da an diesem Freitag 18:00 anscheinend viel zu früh war, trudelten nach uns noch weitere Spieler ein, so dass wir gegen 20:30 mit 9 Spielern die Spielbretter umlagerten.
diesmal waren wir erst um 20:30 für diesen Abend komplett
Als wir noch zu fünft waren, ritten wir als erstes nach El Paso, yihaa. Bei diesem Würfelspiel bei dem durch Kartenablage die Beute verteilt wird, ist man ein wenig an den Mechanismus von Can’t Stop erinnert. Bei fünf gewürfelten Sheriffsternen ist der Beutezug für diese Stadt beendet. Viel schlimmer noch: wer dann noch immer in der Stadt verweilt und nicht im “Sattel sitzt”, verliert seine gesamte noch nicht eingetauschte Beute. Nach dieser ersten Partie hat mich das Spiel nicht so wirklich überzeugt. Das Spiel ist ganz OK, man muss jedoch für das Gebotene einen relativ hohen Verwaltungsaufwand betreiben. Das können Can’t Stop oder Diamant besser. Natürlich konnte es nur einen richtigen Cowboy geben
(58 zu 47, 45, 41 und 39 Punkte).
El Paso - nur was für richtige Männer und Frauen
Da Klaus mein Wunschspiel mitgebracht hatte, konnten wir als nächstes das für mich neue Spiel Fresko als 4er auf unserem Tisch ausbreiten. Nach einer relativ schnellen Regelerklärung begannen wir mit einer Komplettpartie (also mit allen Erweiterungen). Nach dieser ersten Partie muss ich sagen, dass Queen Games mit Fresko ein richtig gutes Spiel herausgebracht hat. Eine für das Gebotene passende Spielzeit gefüllt mit interessanten Mechanismen, ein rundes Spielgefühl das Bekanntes mit Neuem verbindet und abgerundet wird von dem schönen Spielmaterial. Wenn Queen Games jetzt noch die Preispolitik ihrer Spiele in den Griff bekommen würde … Anscheinend gibt es bei diesem Spiel eine steile Lernkurve, denn die beiden “Neulinge” wurden klar abgehängt.
Fresko mit modularem Schwierigkeitsgrad - Kandidat für das Spiel des Jahres?
Zum Schluss kam bei uns wieder der römische Michael Schacht Prototyp auf den Tisch. Detlef als einziger Neuling am Tisch konnte das Spiel für sich entscheiden (68 zu 62, 60 und 54 Punkte). Der Versuch einer Extrem Strategie brachte Klaus nur den letzten Platz ein, was ich sehr positiv finde, da Spiele mit erfolgreicher Extrem Strategie oft nicht ausgewogen sind und somit schnell langweilig werden. Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren Egizia, Dixit und Mannimals.
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Spieletreff Engelshof - 05.03.2010
8.3.2010 von Thomas.
Nachdem wir letzte Woche in einer kleinen Besetzung gespielt hatten, waren es an diesem Freitag in der Spitze wieder über 10 SpielerInnen. Zum Start des Spieleabends begannen wir an zwei Tischen mit kurzen Startern, da sich der eine oder andere “Magen-Munition” bestellt hatte.
gute Besetzung: drei Tische mit 12 Spielern (einer muss ja das Foto machen
)
Bei uns kam mit Ubongo 3D die neueste Variante dieser “Spielefamilie” auf den Tisch. Bereits die zweidimensionalen Varianten haben mich schon teilweise verzweifeln lassen. Trotzdem spiele ich solche Spiele ab und zu gerne mit, auch wenn Puzzle-Spiele sicherlich nicht zu meinen Favoriten-Genres gehört. Bei der 3D Variante stoße ich noch schneller an meine Grenzen. Wäre es unser Exemplar gewesen, hätte ich wahrscheinlich eine Flex rausgeholt, um die überstehenden Würfel abzuschneiden und sie in die Lücken zu stopfen. Wer das Spiel gewonnen hat, kann ich gar nicht sagen, ich war es jedenfalls nicht.
irgendwie nicht ganz richtig
Dann kam die große Essenspause für einen Teil der Spielerschaft. Auch für mich begann in Erwartung des Essens die Pause. Als die anderen fertig mit Essen waren, durfte ich weiter auf mein Essen warten, die Nudeln mussten wirklich sehr frisch sein.
Da es bei mir noch dauerte, fingen die anderen mit einer 5er Partie El Paso an. Sehr vage und nur kurz beschrieben: Diamant im wilden Westen mit etwas höherem Verwaltungsaufwand. Da ich nicht mitspielte, mußte ein anderer “echter Kerl” meine Rolle in so einem Spiel übernehmen. O-Ton: “Ich habe nicht Scheiße gespielt sondern nur sehr risikofreudig.” Wenn ich mit von der Partie gewesen wäre, hätten das meine Worte sein können.
echte Männer tragen Reebock, essen Prinzenrolle und beenden nie vorzeitig eine Runde
Da das mit dem Essen diesmal etwas unglücklich ablief, kam mit Egizia als 4er mein zweites und zugleich letztes Spiel des Abends auf den Tisch. Egizia gehört für mich nach den ersten Partien zu den besten 30% des Spieleoutputs Essen 2009. Wie bisher immer verlor ich nach der ersten Runde ein wenig den Kontakt zur Spitze. Anders ausgedrückt, ich ließ mich taktisch zurückfallen
, um in den späteren Runden immer als erster ein Schiff einsetzten zu können. Da ich diesmal Glück mit den Sphinx Karten hatte, konnte ich in der letzten Runde das Feld von hinten “überrennen” und mit 98 Punkten (zu 95, 86 und 84) knapp vor meiner Frau gewinnen.
rot mit Taktik: sich erst zum Schluss in den “Führungswind” stellen
Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren: Schweinebande, Zug um Zug, Keltis und das Geheimnis der Abtei.
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Spieletreff Engelshof - 19.02.2010
22.2.2010 von Thomas.
Nach zwei Wochen Pause konnten wir am Freitag wieder in den Engelshof zum Spieletreff. Wir begannen den Treff mit einer 5er Pingu Party. Dieses Spiel ist als Starter gut geeignet, da es einen leichten Einstieg ermöglicht und gut die ersten Minuten eines Spieletreffs (da kommt noch jemand
) überbrücken kann. Die Partie konnte ich auf einem geteilten ersten Platz beenden.
Nach und nach trudelten weitere Spieler ein, so dass wir schließlich zu elft an drei Tischen spielten. Bei uns stand als nächstes eine Reise nach Cuba Havanna an. Zwar kann es die Verwandtschaft zu Cuba nicht ganz verbergen, aber es ist eigenständig und hat mit dem Vorgänger (fast) nur den Grafiker gemeinsam. Die erste Partie gefiel mir im Januar nicht besonders gut. Diesmal konnte der Funken schon eher überspringen, so dass weitere Partien folgen könnten. Schnelles Spiel, ein wenig Strategie, interessanter Kartenmechanismus und schöne Grafik das ergibt ein nettes Spiel (und ich meine mit nett nicht den kleinen Bruder von Schei….
). Klaus konnte die Partie mit 22 (zu 14 und 4) Punkten gewinnen.
Havanna - es geht auch ohne Spielbrett
Jetzt zu viert kam bei uns als nächstes Tobago auf den Tisch. Dieses Spiel mit einem noch relativ unverbrauchten Mechanismus gefällt mir in der Kategorie Familienspiel richtig gut. Alle Spieler sind permanent bei der Suche/Eingrenzung der Schätze involviert (so war es jedenfalls bei meinen bisherigen Partien), so dass keine Wartezeiten entstehen. Für mich von den bisher gespielten Spielen der Spiel des Jahres 2010 Saison bisher mein Favorit. Auch dieses Spiel konnte Klaus für sich entscheiden.
sehr schönes Spielmaterial + Spielspass = Spiel des Jahres 2010 ?
Der Name des letzten Spiel des Abends an unserem Tisch, Priests of Ra, weckt nicht umsonst Assoziationen zu dem ersten Alea Spiel in der großen Box. Aber es ist nicht nur einfach eine Neuauflage, sondern es wurden auch neue Elemente (z.B. Plättchen mit unterschiedlichen Seiten) in dieser Version integriert. Mir gefällt es persönlich sogar einen Tick besser als das Original. Spieler die bereits mit dem Original nichts anfangen konnten, werden auch mit Priests of Ra kein persönliches Highlight entdecken, allen anderen kann ich eine Testpartie empfehlen. Das sag ich nicht nur, weil ich diese Partie sehr klar für mich entscheiden konnte (80, 62, 53 und 51 Punkte)
.
hier sieht man fast keine Unterschiede zu Ra, es gibt sie aber
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Spieletreff Engelshof - 08.01.2010
10.1.2010 von Thomas.
Nach einer längeren Schreibpause beginne ich das neue Jahr mit dem ersten Spieletreff Engelshof 2010r. Aufgrund des Wetters und möglichen Terminproblemen (Arbeit) bei meiner Frau, waren wir froh das es doch noch klappte. Zu siebt verteilten wir erstmal Kühe auf dem Tisch. MOW ist jetzt auch in einer größeren Box erhältlich. Neben dem Gimmick der muhenden Schachtel gibt es zusätzliche Sonderkarten, so dass man es jetzt auch mit 10 Personen spielen kann (vorher 2 - 5 Spieler). Die Rindviecher waren diesmal sehr nett zu mir, so dass ich knapp mit drei Minuspunkten gewinnen konnte.
Während unserer kleinen Essenspause kamen zwei weitere Spieler an. Insgesamt waren wir somit neun Spieler, die dann an zwei Tischen Pöppel bewegten. Meine Frau und ich betätigten uns als Sparingspartner für das Training zur RegVor in einer 4er Partie. Stone Age hatte ich schon länger nicht mehr gespielt. Da ich als Dritter in der ersten Runde noch die “Vermehrungshütte” besuchen konnte, versuchte ich mich an der Hungerstrategie. Normalerweise spiele ich selten nach Plan und insbesondere die Hungerstrategie ist nicht so mein Fall. Aber für Trainingszwecke “opfere” ich mich gerne.
Während der Partie hatte ich nicht das Gefühl, dass es wirklich gut läuft. Zwar konnte ich mir 10 Gebäudeplättchen sichern (mit 9 Arbeitern kann man viele Rohstoffe produzieren), bei den Karten konnte ich mir dagegen jedoch nur eine sichern, die aber immerhin 30 Punkte brachte (Rätselfrage: welche Karte war es?). Bis auf die ersten beiden Runden ernährte ich meine Leute nicht und kassierte immer wieder 10 Minuspunkte. Zu meiner Überraschung reichte es zum Schluss doch zu einem sehr knappen Sieg (144, 143, 141 Punkte).
Den Abend ließen wir mit drei Partien 10 Days in Asia ausklingen. Unsere beiden Mitspieler kannten es noch nicht, so dass Dany kurz als Erklärbärin auftrat. Normalerweise bin ich bei dieser Variante des Legespiels sehr gut. Diesmal lief es gar nicht und ich spielte eher 3x Lost in Asia. Dany konnte zwei Partien Oli eine Partie gewinnen. Drei Partien eines Spieles hintereinander habe ich lange nicht mehr gespielt, geht aber auch. ![]()
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Spieletreff Engelshof - 04.12.2009
6.12.2009 von Thomas.
Nach zwei Wochen Spielereisen konnte ich diesen Freitag, leider ohne meine Frau, endlich wieder am Spieletreff Engelshof teilnehmen. Da diesmal auch noch weitere Stammteilnehmer nicht konnten, war ich mit Elisa die erste halbe Stunde alleine. Gottseidank hatte sie zwei Magic Decks (Mill und Vampire) dabei, die wir dann testeten. Kurz bevor wir ins hiveworld zum Draften fahren wollten, erschien doch noch eine dritte Spielerin, mit der wir dann eine Partie Heidelbär spielten. In weiser Voraussicht hatte ich bei dieser kleinen Besetzung bereits ein paar Karten aus dem Spiel entfernt. Da wir aber nicht wirklich erfolgreich beim Raten waren, und inzwischen auch ein vierter (gleichzeitig auch der letzte) Spieler sich zu uns gesellte, entfernte ich noch ein paar Karten, so dass selbst wir irgendwann das Spielende erreichten.
Zu viert starteten wir dann mit Vasco da Gama, einem potentiellen Highlight der Spiel 2009. Da es außer mir keiner kannte und ich einem pelzigen Waldtier am ähnlichsten sehe, mußte ich gezwungener Maßen den Erklärbären spielen. Das Spiel ist in ca. 20-30 Minuten zu erklären, zumindestens wenn man auch ein paar Spieletipps den Neulingen mitgeben will. Meine Erklärung war anscheinend zu gut, da ich “nur” (aber zumindestens sehr knapp) Zweiter wurde (75, 74, 61 und 58 Punkte). Das Spiel kam zumindestens bei zwei der drei Mitspielern sehr gut an, der dritte Mitspieler äußerte sich nicht wirklich zu dem Spiel.
meine zwei 11er Schiffe reichten nicht zum Sieg
Als letztes Spiel des Abends kam dann ein Spiel aus Neuseeland auf den Tisch. Ob es nur dort gekauft wurde, oder es aber dort seine Herkunft hat, kann ich nicht sagen, da ich bei der Erzählung bereits mit den Plättchen spielte.
Bei Tantrix versuchen die Spieler, durch geschicktes Legen der Plättchen eine möglichst lange Linie in der eigenen Farbe zu erstellen. Die Regel des Pflichtlegens benötigt ein wenig Übung, auch sonst stellte ich mich laut des Spielebesitzers nicht besonders geschickt an. Trotz Abzüge in der B-Note konnte ich das Spiel überraschend gewinnen und das sogar mit ein wenig Abstand (28, 17, 14 und 10 Plättchen).
ein Spiel für meine Frau
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Spieletreff Engelshof - 30.10.2009
31.10.2009 von Thomas.
Natürlich war der erste Treff nach der Spiel von den Essen-Neuheiten geprägt. Trotzdem hatten wir auch ein paar ältere Spiele dabei, da wir noch nicht wirklich viele Anleitungen gelesen hatten. Da Kerstin Tumblin-Dice dabei hatte, begannen wir nach einer gewissen Wartezeit mit einer 5er Partie dieses sehr guten Würfel-Geschicklichkeitsspiels. Ein Profi hätte sich sicherlich die Haare gerauft
, trotzdem hatten wir sehr viel Spass. Silke konnte diese Partie auf 200 Punkte knapp vor Irene gewinnen. Ich muß mir anscheinend kurz vor dem Spiel meine Zeigefingerkuppe verstaucht haben, denn ich wurde mit 127 Punkten abgeschlagen Letzter.
Tumblin-Dice etwas sehr gutes, wenn man Geschicklichkeitsspiele mag
Inzwischen trudelten weitere Spieler ein, so dass wir dann an drei Tischen mit 9 (kurze Zeit auch mit 10) Spielern die Essen Neuheiten ausprobierten. Zusammen mit Klaus starteten wir eine Partie Macao (die alea Neuheit von der Spiel 2009). Bereits am letzten Sonntag hatten wir eine Partie mit Kerstin und Detlef gespielt. Da es uns so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt am Freitag eine weitere Partie spielen. Die vielen Möglichkeiten bei einem relativ schnellen Spielverlauf und der sehr interessante Mechanismus der Aktionssteine konnten auch Klaus von dieser Neuheit überzeugen. Die Partie selber war auf den ersten beiden Plätzen sehr knapp, erst die Punkte durch die “Spielende”-Karten entschieden die Partie für mich (80, 72 und 59 Punkte).
unsere Partie Macao kurz nach dem Start
Danach lockte uns wieder das Holzbrett. Diesmal als 3er Partie versuchten wir wieder gefühlvoll die eigenen 6er Würfel möglichst punkteträchtig zu platzieren und ggf. gegnerische Würfel “abzuschießen. Diesmal konnte Dany die 200er Partie für sich entscheiden. Ich mußte mich erneut (diesmal aber knapp) mit dem letzten Platz zufrieden geben. Da ich noch nicht 100% fit war, machten wir uns bereits um kurz nach 22 Uhr auf den Nachhauseweg. Neben unseren Partien wurden an diesem Abend noch mehrere Partien Tumblin-Dice, Macao, Priests of Ra, Cir*Kis, San Francisco Cable Car und Tobago gespielt.
tapfere Spieler gegen die Neuheitenflut
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Spieletreff Engelshof - 09.10.2009
12.10.2009 von Thomas.
Diesmal stand unser Spieletreff nicht unter einem so guten Stern. Das wir diesmal im Cafe spielen mussten, war überhaupt kein Problem, das drei LKWs auf der A4 gleichzeitig auf der selben Stelle fahren wollten schon.
Ein großes Verkehrschaos rund um Köln sorgte dafür, dass wir erst um 19:30 an zwei Tischen zu Spielen anfingen. Insgesamt 8 Spieler hatten sich durch den Verkehr gekämpft, ok einige sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist.
unsere Spieletreff diesmal zu Gast im Cafe
Mein erstes Spiel des Abends war Notre Dame in einer 4er Besetzung. Sabine kannte das Spiel noch nicht, also erklärte ich ihr es schnell. Dieses alea Spiel fasziniert mich immer wieder. Auch wenn man es längere Zeit nicht gespielt hat, man erinnert sich an alle Regeldetails und kann sofort losspielen. Für mich gehört es in die Top 5 der alea Spiele. Dany konnte die Partie mit sehr guten 73 Punkten für sich entscheiden. Ich konnte mir mit 59 Punkten immerhin den 2. Platz sichern.
diesmal hatten die Ratten bei mir keine Chance
Das nächste und auch gleichzeitig letzte Spiel des Abends für mich war Magister N… nein Endeavour in der amerikanischen Originalfassung, wobei der Unterschied (Ausnahme Kartongröße) zwischen den Versionen nur sehr gering ist. Da ich die Regeln kannte, hörte ich am Nachbartisch ein wenig bei der Regelerklärung von Tobago zu. Für “Indiana” Klaus war es an diesem Tag bereits die 2. Partie dieser Schatzsuche. Unsere Partie Endeavour lief sehr seltsam ab. Zur Mitte lag ich noch weit hinten, aber dann konnte ich bis zum Schluss der Partie noch an allen vorbeiziehen und mit 66 Punkten doch ziemlich klar gewinnen (55, 52 und 48 Punkte).
Magister Navis - gutes Spiel mit hohem Platzbedarf
Magister Navis (Endeavour) gefällt mir richtig gut, so dass wir uns am Sonntag direkt wieder auf das Meer begeben haben, um möglichst punkteträchtig durch die Welt zu segeln. ![]()
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Spieletreff Engelshof - 02.10.2009
4.10.2009 von Thomas.
Da Klaus wieder aus dem Urlaub zurück war, stand der Freitag auch unter dem Vorsatz Prototypen für Argentum und andere Verlage zu testen. Als wir ankamen waren bereits zwei Spielgruppen bei der Regelerklärung. Dany kam noch bei einer Partie Valdora unter. Insgesamt waren wir diesmal zu zehnt. Klaus und ich blieben als 2er übrig und warteten noch eine kurze Zeit auf mögliche Nachzügler. Nach 20 Minuten starteten auch wir mit einem Prototypen von Dirk Liekens in den Spieleabend. An den anderen Spieltischen kamen im Verlauf des Abends folgende Spiele auf den Tisch: Hansa, Valdora, Beim Jupiter, Finito, 10 days in Asia, Royal Turf, Keltis * Erweiterung, Njet!, Alchemist und Maori.
Spielen an drei Tischen
Der Arbeitstitel Ranch gibt schon einen guten Hinweis auf das Thema. Ziel des Spiels (2-4 Mitspieler) ist es, durch den Einsatz von Zäunen und Gebäuden möglichst viele Pferde in eigenen umzäunten mit einem eigenen Gebäude bebauten Gebiet “einzufangen”. Taktgeber des Spiels sind wie so oft in letzter Zeit Würfel, die ähnlich wie bei Oregon als Paar eingesetzt werden. Nach einer 2er Partie kann man hier noch nicht viel sagen, es funktioniert gut, zur weiteren Beurteilung fehlen aber insbesondere auch 4er Partien. Bevor ich es vergesse
, Klaus gewann die Partie.
die Ponderosa Ranch kurz vor dem Bau der Gebäude und der Zäune
Danach wurden die Gruppen neu gemischt, so dass wir als 3er bereits die erste Essen Neuheit spielen konnten. Magister Navis von Lookout Games kommt diesmal nichtvon Uwe Rosenberg. Es ist die deutsche Auflage von Endeavour. Das Material ist sehr schön, obwohl anscheinend die Regel (ich habe sie nicht gelesen) nicht wirklich optimal geschrieben ist. Man braucht ein wenig Platz für den großen Spielplan und die eigenen Tableaus. Auf diesen Tableaus entwickeln sich die Spieler weiter, so dass ihnen z.B. in späteren Runden mehr Aktionen zur Vergügung stehen.
Magister Navis ist auch was für Wasserscheue
Gebäude werden gebaut, die einen bei der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten helfen und/oder besondere Aktionen zur Verfügung stellen. Handelsrouten von Europa aus werden entdeckt, Städte erobert und Karten erbeutet. Das Spiel ist sehr abwechlungsreich und die erste Partie hat richtig Spass gemacht. Dazu passte auch das sehr knappe Ergebnis. Klaus konnte mit 61 Punkten vor dem großen Eroberer
mit 56 Punkten gewinnen.
hier wird sich entwickelt und Gebäude gebaut
Zum Abschluss des Abends widmeten wir uns noch einem weiteren Prototypen. Bei diesem Exemplar sammeln die Spieler Karten mit denen sie dann ihre Steine auf unterschiedlichen Ebenen des Spielplans einsetzen. Würfel spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle im Spielablauf. Ähnlich wie bei Yspahan geben Würfel die möglichen Aktionen dieser Runde an. Das Spiel beinhaltet verschiedene taktische Möglichkeiten, aber auch in der 2. Partie jetzt als 3er konnte es mich nicht absolut überzeugen. Auch dieses Spiel konnte Klaus mit einigem Vorsprung vor mir für sich entscheiden.
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