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Archiv der Kategorie Spieletreff

Spielen im Engelshof - 25.03.2011

Da ich mir etwas zu Essen bestellt hatte, startete eine 5er Partie Finstere Flure ohne mich. Weitere Spieler trudelten ein, so dass wir uns anschließend in zwei 4er Gruppen aufteilten. Da ich Pergamon bereits einmal gespielt hatte, mußte ich mich als Erklärbär betätigen. Diese eggert Neuheit punktet nicht nur durch seine schöne Ausstattung. Kurze Regeln, schnelles Spiel und eine schmackhafte Mischung aus Zocken (Geldmechanismus), Puzzeln (Ausstellung) und taktischen Überlegungen hatten mich bereits bei der ersten Partie überzeugt, so dass es direkt auf unserem Einkaufszettel landete. Zu viert gefällt es mir noch besser als zu dritt, da das Geld in dieser Besetzung knapper ist. Mein zweiter Platz war OK (24, 21, 19 und 12 Punkte), aber ist sicherlich noch ausbaufähig.

auch kleine Ausstellungen machen Mist Punkte

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Danach kam bei uns als 5er mit Airlines Europe eine weitere Nürnberg Neuheit auf den Tisch. OK, richtig neu ist dieses Alan R. Moon Spiel nicht, da das Spielprinzip bereits in seinen eigenen Titeln Airlines und Union Pacific verwendet wurde. Das Zocken auf die verschiedenen Fluglinien hat mir gut gefallen. Zeige ich frühzeitig wo meine Interessen liegen oder investiere ich in Air Abacus. Natürlich ist das Kartenglück nicht zu vernachlässigen, aber auch die richtigen Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf das Endergebnis. Wer dieses Spiel testen will, sollte insbesondere in der 5er Besetzung einen größeren Tisch zur Verfügung haben, denn bei uns passte so gerade alles auf den Tisch. Diesmal konnte ich einen geteilten 2. Platz erringen (104, 94, 94, 87 und 86 Punkte), der auch durch den Tiebreaker nicht aufgelöst wurde. Da bei uns noch ein ungespieltes Union Pacific im Schrank liegt, werde ich diese Abacus Neuheit nicht auf unsere Kaufliste setzen.

den Spieltisch bis über die Kante ausgenutzt :-)

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Spielen im Engelshof - 18.03.2011

Im Vergleich zur letzten Woche waren wir diesmal nur zu viert, was natürlich spieletechnisch eine optimale Besetzung darstellt. Um unsere Regelkenntnis von Luna weiter zu vertiefen, entschieden wir uns erneut für dieses Stefan Feld Spiel von Hall Games. Obwohl es innerhalb von 8 Tagen bereits meine zweite Partie darstellte, spielte ich die ersten zwei Runden vor mir hin ohne wirklich zielgerichtet auf Punktejagd zu gehen bzw. diese zumindestens vorzubereiten. Es gibt Spiel da weiss ich von Anfang an was ich da tue (OK, der eine oder andere behauptet das Gegenteil :-) ), bei anderen nicht. Ab der dritten Runde war ich dann in der Partie und konnte mit einer Aufholjagd mir doch noch den zweiten Platz sichern (83, 75, 74 und 70 Punkte). Alle Novizen im Spiel, 5 Tempel gebaut und Priesterrat am Anschlag war anscheinend gar nicht so schlecht. :-)

ich (blau) setzte auf “Vermehrung”

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Als zweites und letztes Spiel, ok wir hatten uns auch ein wenig verquatscht :-), kam dann das 20. Jahrhundert auf den Tisch. Da es ein Mitspieler noch nicht kannte, spielte meine Frau den Erklärbär. Trotzdem spielten wir auch diesmal mit den zwei Zwischenwertungen. Bisher habe ich dieses Spiel immer sehr planlos vor mir hingedaddelt, insbesondere die Punkte während des Spiels habe ich i.d.R. vernachlässigt. Da diesmal beide Zwischenwertungen frühe Punkte belohnten, wollte ich es diesmal anders machen.

diese Zwischenwertungen belohnen frühe Siegpunkte

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Von Beginn an  setzte ich meine Priorität auf frühe Punkte und Blumen. :-) Dadurch konnte ich meine Führung durch die 2. Zwischenwertung sogar noch ausbauen. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, die Partie gewinnen zu können, da mir geldtechnisch doch ziemlich die Puste ausging. So mußte ich mich in der letzten Runde mit einem Plättchen-Sonderangebot zufrieden geben und auch bei der Versteigerung von Umweltschäden konnte ich nicht wirklich dagegen halten. Zu meiner Überraschung konnte dies nicht meinen klaren Sieg verhindern (114, 98, 93 und 83 Punkte). Kein Wunder das ich bisher so unerfolgreich bei diesem Spiel abgeschnitten habe, wenn ich sonst immer auf die größte Geldbörse setze.

viele Blümchen führten mich zum Sieg

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Spielen im Engelshof - 11.03.2011

An diesem Freitag waren es bis zu 9 Spieler, die an zwei Tischen nicht nur um den Sieg kämpften. Anscheinend noch beeindruckt vom Gruppenkuscheln der letzten Woche, konnten wir uns spieletechnisch nicht trennen, so dass wir an beiden Tischen mit einer Partie Luna starteten. :-) Obwohl fast alle schon mindestens eine Partie Luna auf dem Buckel hatten, mußten wir doch an beiden Tischen noch mal in die Regel schauen. Das Spiel gefällt mir richtig gut, aber irgendwie bleibt die Regel nicht so präsent, wie bei anderen Spielen der gleichen Anspruchskategorie. Nach einer kurzen Regelauffrischung konnten wir jedoch - ich in einer 3er Partie - starten.

zwei Partien Luna auf einen Blick

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Die Partie lief für mich eigentlich richtig gut, auch wenn ich eine Runde brauchte, um wirklich zu wissen, was ich da eigentlich mache. :-) Vielleicht habe ich die fertige Version noch nicht oft genug gespielt, aber irgendwie fällt im Vergleich zu den anderen die Bedeutung des Bestechungsplättchens doch ein wenig ab. Das war im Prototyp , den ich damals gespielt habe, noch ein wenig anders, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Im Gegensatz zu meinem eigentlichen Naturell, war ich kurz vor Ende der Partie optimistisch, den Sieg errungen zu haben. Jedoch hatte ich die Bedeutung der Punkte für die Kultstätten und den Priesterrat ein wenig unterschätzt, so dass mich Klaus doch noch abfangen konnte (71, 68 und 62 Punkte).

es sah gut aus, zumindestens bis zur Punkteauszählung :-)

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Da wir zuerst fertig waren, nahmen wir die beiden Neuankömmlinge in unserer “Spielegruppe” auf. Da eine der beiden Neuen an unserem Tisch bekannterweise spieltechnisch “limitiert” ist, mußten wir uns etwas relativ einfaches als nächstes Spiel aussuchen. Also gab es bei uns mal wieder eine Erklärrunde 7 Wonders. Das Ergebnis war für mich ernüchternd (58, 55, 54, 54 und 49 Punkte). Ich wurde mit Abstand Letzter, noch hinter jemandem der nicht wirklich wußte was er tat. Naja, das muß natürlich am Kartenpech gelegen haben. :-)

49 Punkte - und tschüss

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Da die “Spielanfängerin” am Nachbartisch die Hängenden Gärten besuchte, konnten wir uns mit Tikal 2 nach Mittelamerika begeben. Lustigerweise lernte ich somit den zweiten Teil vor dem modernen Klassiker (immerhin Spiel des Jahres 1999 und Deutscher Spielepreis 1999) kennen, der immer noch ungespielt in unserem Spieleschrank wartet. Dieses Spiel ist nur thematisch mit seinem Vorgänger verwandt, wurde mir jedenfalls so gesagt :-). Nach meiner ersten Partie sieht meine Einschätzung so aus: ein nettes spannendes Strategie-/Taktikspiel auch für spielerfahrene Familien, das einige Optionen bietet und auch mit dem Material punkten kann. Zwar hat es noch keinen Platz auf meinem Einkaufszettel, aber mal schauen. Unsere Partie war jedenfalls sehr spannend. Ein Spieler preschte punktetechnisch sehr früh nach vorne, konnte aber von mir und dem Sieger überholt werden (138, 128, 127 und 108 Punkte).

Tikal 2, mehr als nur ein Laufspiel

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Spielen im Engelshof - 04.03.2011

Am letzten Freitag waren wir von Beginn an genau sechs Mitspieler, deren Zahl sich während des Abends auch nicht änderte. Wir hätten uns natürlich in zwei 3er Gruppen aufteilen können, aber wir entschieden uns für Gruppenkuscheln. :-) Da bot sich natürlich eine Partie 7 Wonders an. Für mich lief es wie so oft … (dramaturgische Pause) suboptimal, kein Militär, ein bißchen blau, ein wenig gelb und zwei violette Gildenkarten. Kein Wunder, das ich mir so gerade den vorletzten Platz sichern konnte (60, 59, 56, 51, 44 und 39). Die Frage nach Revanche beantwortete nicht nur ich mit ja. Siehe da, auch ich kann mal eine vernünftige Partie auf den Tisch legen. Mit nur einer militärischen Karte nach Abzug der -1-Marker sechs Punkte, etwas blau, minimal grün, drei für mich starke Gildenkarten und drei gelbe Siegpunktkarten katapultierten mich mit persönlichem(?) Rekord auf den ersten Platz (63, 57, 57, 55, 48 und 43).

Ende der ersten Partie - erst lief es gar nicht …

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… dann um so besser - kurz vor Ende der zweiten Partie

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Irgendwie wollten wir uns nicht trennen, und da Dixit zwei Vetostimmen hervorbrachte entschieden wir uns für eine zwei Partien (Brändi) Dog mit zwei 3er Teams. Da wir oft Männer gegen Frauen spielen, mußte einer von uns vier Jungs sein Y gegen ein X Chromosom tauschen. :-) Beide Partien - wir Männer wollten Revanche - gewannen die Frauen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sie es wegen oder trotz der männlichen Hilfe geschafft haben. Gerade für mich lief es teilweise sehr unbefriedigend, da ich nicht nur einmal 3-4 Runden am Stück zuschauen durfte. Immerhin war die zweite Partie knapp, so dass wir Männer damit leben mußten konnten.

welche Farbe spiele ich? :-)

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Spielen im Engelshof - 25.02.2011

Da zwei von uns am Sonntag an der RegVor der Brettspielmeisterschaften teilnehmen, hatten wir uns bereits letzte Woche vorgenommen, zumindestens bei Funkenschlag eine Partie Regelauffrischung durchzuführen. Zu dritt stellten wir uns der Herausforderung Deutschland möglichst effizent mit Strom zu versorgen. Die Partie entwickelte sich sehr langsam, da niemand nach vorne preschen wollte. So war es nicht verwunderlich, dass das Spiel erst im Tiebreaker entschieden wurde. Wir drei hatten jeweils 17 Städte angeschlossen, hatten eine Kraftwerkskapazität von 17 und konnten auch alle Kraftwerke “befeuern”. Schlußendlich hatte ich dann ein paar Elektro mehr zu bieten (127, 108 und 52). Nach der RegVor werden wir sicherlich den einen oder anderen noch originalverpackten (!) Plan ausprobieren.

zu dritt sieht der Plan ein wenig kastriert aus

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Klaus hatte sich bereits die Regel der Nürnberg Neuheit “Die Burgen von Burgund” angeschaut. Da lag es natürlich nahe, das vorhandene Exemplar einem ersten Belastungstest zu unterziehen. Mit Anspruchslevel 6 auf der alea eigenen Skala liegt dieses Spiel von Stefan Feld auf einer Stufe mit Macao. Zumindestens nach dieser ersten Partie würde ich es eher sogar auf eine Stufe mit dem bisherigen Rekordhalter in dieser Skala Puerto Rico stellen. Die vielen verschiedenen Möglichkeiten plus meinen Schlafmangel von der Nacht zuvor hätten mich fast in die Knie gezwungen, aber nach kurzer Zeit ging es dann doch.

Auch in diesem alea Spiel kommen wieder Würfel vor, die zumindestens von mir nicht als Glückselement wahrgenommen wurden, da es genug Einsatz- aber auch “Manipulationsmöglichkeiten” für das Würfelergebnis gibt. Zumindestens in der ersten Partie hat uns “Die Burgen von Burgund” richtig gut gefallen, nur sollte man für eine erste Partie ruhig ein wenig mehr Zeit als die angegebenen 90 Minuten einplanen. Punktetechnisch ging es bei uns hin und her, schließlich konnte ich mich im zweiten Tiebreaker durchsetzen (182, 182 und 172 Punkte). Da nach meiner Meinung nach dem ersten Tiebreaker Schluß sein sollte, halte ich es mit den Rittern der Kokusnuss: “Einigen wir uns auf Unentschieden”. :-)

kurz vor Ende - mein Burgund sieht am schönsten aus :-)

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Am anderen Tisch wurde mit Thurn & Taxis, Tobago, Take it Higher und Parade eher leichtere Kost gespielt.

Spielen im Engelshof - 18.02.2011

An diesem Freitag startete ich mit Safranito als 4er in den Spieleabend. Crokinole mit einer großen Prise Karten sammeln, ja das hat in der ersten Partie Spass gemacht. Das Spielmaterial (insb. die Wurfchips) sind von guter Qualität, auch wenn bei uns der Rand etwas höher hätte sein dürfen. :-) Nach der ersten Partie würde ich es normalerweise in die Rubrik brauche ich nicht, würde es aber gerne wieder mitspielen, einordnen. Da wir aber aus dem Genre Geschicklichkeitsspiel noch nicht so viele Titel in unserer Sammlung haben, könnte es sogar bei unveränderter Bewertung auf einer der nächsten Einkaufslisten landen. Unsere Partie konnte ich mit ein wenig Glück für mich entscheiden.

bei uns flog die eine oder andere Scheibe über den Rand hinaus

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Um die Zeit zu überbrücken, bis der andere Tisch auch fertig wurde, spielten wir nun eine 4er Partie Cities. In meiner Rezension hatte ich diesem Legespiel 4 von 5 Sterne gegeben. Diese Partie bestätigte mal wieder meine damalige Einschätzung, da es für mich  im Bereich schnelle Legespiele bisher nichts besseres gibt. Schade finde ich, dass bei diesen vielen schlechten Städtespielen bisher niemand auf die Idee gekommen ist, dieses Spiel für weitere Städte und ihre Souvenirläden umzusetzen. Eine Wien oder Leverkusen Version würde ich sofort kaufen. :-) Obwohl ich citiestechnisch ziemlich eingerostet war, konnte ich mich trotzdem relativ klar durchsetzen (53, 42, 39 und 23 Punkte).

Paris, New York, London und Berlin - wo bleibt Leverkusen :-)

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Da der erwartete achte Spieler noch nicht da war, entschlossen wir uns zu einer 7er Partie 7 Wonders. Irgendwie sollte ich meine Standard-Strategie (ohne grüne und rote Karten) überdenken, vielleicht gewinne ich dann ja auch mal wieder. :-) Diesmal reichte es für den Mittelplatz (56, 53, 50, 48, 46, 43 und 31 Punkte).

zur Zeit Standard im Engelshof - eine Partie 7 Wonders

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Danach teilten wir uns in zwei 4er Partien auf. Wir begaben uns in die schottischen Highlands. Im Gegensatz zu einigen anderen Spielern, bin ich froh, dass dieses alea Spiel nicht in der großen Box erschienen ist. Für mich ist das Material ausreichend groß, und es ist immer von Vorteil auch gute Taktik-/Strategiespiele in einer kleineren Box zur Verfügung zu haben. Da freut sich der Spielsackträger. :-) Eine Mitspielerin agierte sehr unorthodox, so dass wir anderen drei bis zu 21 Strafpunkte in der Schlußwertung abgeben mußten. Trotzdem oder gerade deswegen landete sie abgeschlagen auf dem letzten Platz. Soviel besser lief es bei mir auch nicht: Dritter (54, 53, 36 und 13 Punkte).

Schottland ist immer eine Reise wert

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Zum Abschluss des Abends kam als 6er Partie Pingu Party auf den Tisch. Ein typischer Absacker: bei Bedarf schnell zu erklären und auch zu spielen, tut nicht weh und macht Spass inkl. Schadenfreude. Meine Frau fing mich noch in der sechsten (letzten) Runde ab, und konnte die Partie für sich entscheiden.

Spielen im Engelshof - 11.02.2011

Bevor wir uns Richtung Engelshof aufmachten, begann mein “Spieletag” bereits um 13 Uhr im Entwicklungsstudio von Jens-Peter Schliemann. Zusammen mit Guido Hoffmann testete(n) ich (später wir) ihren gemeinsamen Prototypen. Es hat sich inzwischen einiges getan, aber dieses ungewöhnliche Spiel gefällt mir in dieser Version noch besser. Sollte dieser Prototyp in der jetzigen Form veröffentlicht werden, könnten sich nicht nur Kinder und Familien auf ein echtes Highlight freuen.

Dann machten wir uns leicht verspätet auf den Weg zum Engelshof. Nach ein paar Minuten spielerischem Smalltalk starteten wir mit Das große Kullern in den Spieletreff. Bei dieser Nürnberg Neuheit müssen die Spieler einen Hügel erklimmen. Metallkugeln die von oben in die Bahnen geschmissen werden, sind solange positiv bis eine eigene Figur die vierte Kugel eingesammelt hat, dann geht es wieder bergabwärts. Auch wenn das Spiel vom Äußeren vielleicht als reines Kinderspiel wahrgenommen wird, man kann der Schachtel zumindestens nach der einhelligen Meinung meiner Mitspieler Glauben schenken: Kinderspiel für groß und klein. Wir vier hatten jedenfalls viel Spass, auch wenn sicherlich bei uns das Ärgern im Vordergrund stand. :-)

ein bißchen Aktion, ein wenig Taktik …

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… und viel Schadenfreude

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Da wir gerade zu siebt waren, bot sich als nächstes eine Partie 7 Wonders an. Dieses Spiel ist sicherlich zu Recht zur Zeit in (fast) aller Munde. Für mich stellt sich eigentlich nur die Frage, bei welcher Version des Spiel des Jahres 7 Wonders nominiert wird. Unsere Partie endete mit einem klaren Sieg und einer beeindruckenden Punktzahl (84, 51, 47, 47, 44, 38 und 38). Ich konnte mir immerhin einen geteilten dritten Platz sichern.

ein möglicher Kandidat für das Spiel des Jahres

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Zu viert begaben wir uns jetzt in den Kampf gegen Umweltverschmutzung. Da zwei Mitspieler das 20. Jahrhundert nicht kannten, schlüpfte ich in das Erklärbär Kostüm. Tja irgend etwas habe ich falsch bzw. richtig gemacht. Die beiden Anfänger zockten mich (immerhin die 7. Partie) richtig ab. Wie immer hat das Vermeiden bzw. Bekämpfen von Müll Spass gemacht, auch wenn das Ergebnis natürlich ernüchternd war (123, 108, 82 und 81). Ich sollte bei  der nächsten Partie nicht nur am Ende Punkte sammeln. :-)

hier war ich noch guter Dinge

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Abgerundet wurde der Abend mit einem Besuch in Paris. OK, die Ratten können schon einmal nerven, :-) aber ansonsten ist Notre Dame für mich ein sehr gutes Spiel. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen benötige ich bei diesem Titel auch nach längerer Abstinenz keine Regelauffrischung, ich kann sofort losspielen. Der Kartenmechanismus (Draft) ist ja inzwischen durch 7 Wonders wieder in aller Munde, auch wenn er hier bedeutend berechenbarer umgesetzt wurde. Die Partie war sehr knapp und ich konnte mir mit 60 Punkten den mittleren Platz sichern (62, 60  und 58 Punkte).

zweimal schlugen die Ratten bei mir zu

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Spielen im Engelshof - 04.02.2011

Aufgrund der Zusammensetzung begannen wir den Spieletreff mit einer 5er Partie TransEuropa. Bisher kam bei uns nur der Vorgänger TransAmerika auf den Tisch. Spielerisch bestehen kaum Unterschiede, deshalb braucht man auch nur eine Version dieses Spiels. Die Grafik gefällt mir persönlich bei der USA Ausgabe besser, da sie klarer gestaltet wurde. Das Spiel ist schnell erklärt und es gibt auch zu fünft oder sechst (im Normalfall) keine Längen. Deshalb war es auch in dieser Konstellation mit einer “unerfahreneren” Spielerin ein idealer Starter. Wie nicht anders zu erwarten, konnte ich die Partie nicht für mich entscheiden. Gewonnnen habe ich Trans… noch nie. :-)

Obwohl wir jetzt zu sechst waren, konnten wir uns leider nicht auf zwei 3er verständigen. Also kam jetzt mit Dixit das einzige weitere verfügbare Nicht-Kartenspiel auf den Tisch, das man auch zu sechst spielen konnte. Im Gegensatz zu vielen anderen Spiele-Enthusiasten, die in den Foren von spielbox und unknowns aktiv sind, finde ich persönlich Dixit als gar keine so schlechte Wahl zum Spiel des Jahres. Mir persönlich gefällt es jetzt nicht super, man muss mich aber auch nicht zur Teilnahme an einer Partie mit der Androhung körperlicher Gewalt überreden. :-) Lustigerweise gefiel es der Person, warum wir einfache Spiel an diesem Abend auswählten, nicht besonders gut. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Partien, konnte sich diesmal eine Spielerin punktetechnisch richtig absetzen (44, 29, 25, 25, 23 und 23). Ich durfte mir zusammen mit dem einzigen weiteren Mann am Tisch den letzten Platz teilen.

Da sich jetzt eine Gruppe mit der unerfahreneren Spielerin für Dominion fand, konnten die drei Freunde des “anspruchvolleren” Spiels zum Abschluss des Spieletreffs immerhin eine Partie Merkator starten. Auch nach fünf Partien (als 2er, 3er und 4er) gefällt mir dieser neue Rosenberg immer noch gut. Da wir immer recht flott spielen, ergibt sich ein gutes Verhältnis von Spieloptionen und Spieldauer. Man ist aufgrund der Mitreisemöglichkeiten immer auch bei den Zügen der Mitspieler involviert, so dass keine Längen entstehen. Mit Grüblern und somit bedeutend längerer Spielzeit könnte sich jedoch dieses Verhältnis zu Ungunsten von Merkator entwickeln, aber das ist ja bei vielen Spielen der Fall. Diesmal konnte ich mir nur den mittleren Platz sichern, da meine Frau eine sehr runde Partie ablieferte (67, 55 und 48 Punkte).

Am Sonntag haben wir dann zu viert im privaten Kreis neben zwei Partien 7 Wonders und zwei Partien Fairy Tale (ja, die beiden Spiele sind eigenständig :-) ) auch Olympus gespielt. Die erste Partie fanden wir beide richtig gut, das lag bei mir nicht nur an dem ungefährdeten Sieg. :-) Wir spielten komplett ohne destruktive Elemente (Pest und Krieg), da wir alle zu sehr mit dem Aufbau unseres Reiches beschäftigt waren. Diese destruktiven Elemente könnten auch für mich das Problem von Olympus sein, da ein dauerhafter Einsatz das Spiel in eine Richtung ändern könnte, die nicht nur die Spieldauer negativ beeinflussen würde. Dies muß aber erstmal in weiteren Partien “überprüft” werden.

7. Rhein-Ruhr-Con 2011

In den letzten Monaten hatte Christopher aus meinem Magic-Stammladen (hiveworld) mehrmals über die Rhein-Ruhr-Con gesprochen, die immer zu Beginn des Jahres in Mülheim a.d.R. stattfindet. Da ich dann kurz vor Weihnachten eine Einladungsmail bekam und ich an diesem Mittwoch noch Zeit hatte, bog ich um 08:30 in der früh auf die A3 ab. Kreuz Breitscheid auf die A52, direkt wieder runter und dann die B1 Richtung Mülheim, ich war überrascht wie schnell man von uns im Süden von Mülheim ist.

Durch meine Vorabinfos wußte ich, dass es sich trotz des großen Namens eher um eine kleinere gediegene Spieleveranstaltung handelt. Als ich um kurz nach 9 ankam, hatte ich das Glück, dass gerade zwei Partien als 4er starteten und jeweils noch ein Platz frei war. Zur Auswahl standen Shogun von Queen Games und Agricola inkl. Moorbauern Erweiterung. Da ich mich jetzt nicht als “Fachmann” blamieren wollte :-) , wählte ich das mir bekannte Agricola. Die Züge meiner Mitspieler wurden gut überlegt, trotzdem gab es nur selten Leerlauf, da ich selber augrund der längeren Agricola-Pause häufiger als normal mehr als eine Sekunde überlegen mußte.

in den letzten 12 Monaten bei uns zu selten auf dem Tisch

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Nach gut drei Stunden war unsere 5er Partie zu Ende. Meine nicht vorhandene Strategie lief leider etwas ins Leere, da ich erst in Runde 10 oder 11 meine dritte Person bekam. Dafür war mein Ergebnis sogar noch ganz OK (Vorletzter mit 37 Punkten). Der Sieger sammelte Punkte über einen großen Pferdehof und eine sehr gute Strategie mit großen Anschaffungen. OK, er hatte auch eine passende kleine Anschaffung und nutzte Baustoffe als Nahrung, das ist ja nicht so mein Ding :-) . Jedenfalls konnte er trotz vier leerer Hoffelder sehr gute 53 Punkte für sich verbuchen.

zu wenig Steinräume, viel zu wenig Leute

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Was wird denn so gespielt auf dieser Veranstaltung? Zwar kommen auch mal weniger komplexe Titel wie z.B. Dominion, Race for the Galaxy oder Puerto Rico auf den Tisch. Aber gerade Freunde komplexer Spiele kommen bei dieser viertägigen Veranstaltung, unabhängig von den Wochentagen immer vom 02.01. bis zum 05.01., auf ihre Kosten. Neben Agricola und Le Havre wurden viele Partien 18xxer gespielt, Britannia, Twilight Struggle, Indonesia und Here I Stand kamen auf den Tisch. Abhängig von den anwesenden Personen sind in den letzten Jahren auch schon einmal mehr CoSims auf den Tischen gesichtet worden.

auch wenn sogar ein Dixit da war, …

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… dominierten schon die komplexeren Spiele in der Auswahl

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Nach meinem Abstecher auf die kleine Farm begab ich mich bis zum Endes meines Besuchs an die Seite von Captain Kirk David. Da ich schon sehr lange keine Partie Space Alert gespielt hatte, war ich froh, dass wir aufgrund von Weltraum Novizen an unserem Tisch, komplett von vorne begannen. Als zweit erfahrenster Spieler am Tisch durfte ich den Kommunikationsoffizier übernehmen. OK, der erste Testlauf lief noch nicht so richtig rund, so daß wir mit 6 Schadenspunkten in einem Bereich etwas unzufrieden aus dem Simulator stiegen. Im zweiten Testlauf war unsere Crew dann schon eingespielter und unser Schiff bekam insgesamt nur einen Schaden.

sehr spaßig mit einer großen Prise Chaos

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Bei der ersten Simulation hatten wir dann mehr Glück als Verstand (10 Punkte). Nur bei der Energieverschwendung waren wir hervorragend :-) , gut dass es nur ein Spiel ist. Ohne Rücksicht auf unserer Probleme wagten wir uns an eine Fortgeschrittenen Simulation mit internen Bedrohungen. Trotz unseres Kapitäns konnten wir überleben :-) , unsere Kadetten rissen uns raus (18 Punkte). Da konnte uns eigentlich eine echte Mission nichts anhaben. Wir sprachen uns wieder hervorragend ab, leider verwechselte ich rechts und links so dass ich ein wenig stolperte. Lustigerweise sollte mir der Kapitän folgen, das tat er auch und stolperte ebenfalls (rechts und links Schwäche ist anscheinend ansteckend :-) ). Dadurch wurde der Computer in der 3. Phase zu spät gewartet, diesmal stoperten wir alle. BUMM, und wir waren nur noch Weltraumschrott.

 Hauptsache wir haben für Punkte 2x aus dem Fenster geschaut :-)

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Gegen 17:30 machte ich mich dann auf den Heimweg. In beiden Partien hatte ich nette Mitspieler, so dass ich jeweils sehr viel Spass hatte. Sollte nichts dazwischen kommen, werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch 2012 hier wieder vorbeischauen. Gerade für Freunde komplexerer Spiele kann ich diese Spieleveranstaltung nur empfehlen. Da es sich hier jedoch um ein kleineres Event handelt, sollte man sich vorab für eine bessere Planung mit dem Veranstalter in Verbindung setzen.

david.ruddat@kirche-muelheim.de

Für eine wirklich sehr günstige Tagespauschale gibt es Verpflegung (Essen, Getränke und Knabberzeug). Interessenten die nicht zu Hause schlafen können/wollen sollten dies ansprechen sowie auch besondere Spielewünsche geäußert werden können. Schließlich ist die Spielauswahl und damit auch die gespielten Partien immer abhängig von den Teilnehmern. Dieses Jahr waren pro Tag so zwischen 10 -15 (auch wechselnde) Spieler vor Ort, dies ist natürlich auch abhängig von den Wochentagen. Zusätzlich wird einmal im Monat Freitags gespielt, für weitere Infos hierzu könnt ihr auch die selbe Kontaktadresse nutzen.

Spieletreff Engelshof mit Vorspiel - 29.10.2010

Da meine Frau noch Urlaub hatte, trafen wir uns bereits um 15 Uhr bei Klaus, um uns schon einmal warm zu spielen. Zu viert durchforsteten wir den Neuheitenstapel, um uns dann als erstes für Sun, Sea & Sand von Cwali zu entscheiden. Komischerweise hatte mich das Spar-Angebot von Cwali (die drei Spiele für 50 statt für 84 Euro) auf der Spiel von einem Kauf abgehalten, da hatte ich mich mal als Anti-Sparfuchs erwiesen.

Nein, ich war bei der Regelerklärung nicht abgelenkt

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Die Spieler betreiben jeweils ein Urlaubsresort, mit dem Ziel durch möglichst viele Touristen Geld einzunehmen, um damit wiederum punkteträchtig das Urlaubsresort erweitern zu können. Nach einer Partie muß ich sagen, dass ein Kauf dieses Spiels kein Fehler gewesen wäre, auch wenn ich jetzt nicht direkt meinen Game-Dealer anrufe. :-) Sun, Sea & Sand ist kein strategischer Hammer, aber es bietet für seine Spielzeit genügend Optionen und Verzahnungen, so daß Freunde von einfachen Strategiespielen auf ihre Kosten kommen können (Ersteinschätzung: 2 bis 3,5 von 5 Sterne).

auf mein Ressort schien leider keine Sonne :-)

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Als zweiter Titel des Nachmittags kam jetzt Firenze auf den Tisch. Bereits vor zwei Jahren hatten wir den Prototypen mit Andre getestet. Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich seitdem am Spiel nicht mehr soviel verändert. Die sehr schöne Grafik ist natürlich neu, und das gibt dem Spiel einfach mehr Atmosphäre. Vom Schwierigkeitsgrad würde ich es in die selbe Kategorie wie Sun, Sea & Sand einordnen. Zumindestens die 4er Partie hat mir gut gefallen. Es ist für mich sicherlich kein Highlight, aber ggf. wird es doch noch seinen Platz auf meinem Einkaufs-/Wunschzettel finden (Ersteinschätzung: 2,5 bis 3,5 von 5 Sterne).

den Prototypen kaum wieder erkannt

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Danach fuhren wir etwas verspätet in den Engelshof, wo wir eine Menge von Mitspielern für die Essenneuheiten erwarteten. Oft kommt es anders als man denkt, so fixiert auf die Spiel mit ihren Neuheiten sind dann doch nicht alle. Da wir nur zu fünft waren, vielen einige Neuheiten aufgrund der Mietspieleranzahl heraus aus der Verlosung. Gottseidank gibt es dieses Jahr die eierlegende Wollmilchsau, wenn es um die Spieleranzahl geht: 7 Wonders mit der ungewöhnlichen Angabe (2)3-7 Spieler.

nach dem ersten Zeitalter

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Bei diesem Repos Spiel wird eine von Magic (Draft Format) bzw. Fairy Tale bekannter Mechanismus eingesetzt. Zu Beginn jedes der drei Zeitalter erhalten die Spieler jeweils 7 Karten. Davon suchen sie sich eine aus und reichen die restlichen sechs Karten weiter. Von der anderen Seite erhalten sie selber auch sechs Karten. Dies wird so lange wiederholt, bis (fast) alle Karten verteilt wurden. Im Unterschied zu den beiden genannten Verwandten, werden die Karten sofort gespielt und nicht erst nach der Verteilung aller Karten. Die Möglichkeiten sind vielfältig und man muß aufpassen, dass man vor lauter Imperium Aufbau nicht die Siegpunkte und somit das Spielende aus den Augen verliert.

 erstmal um Rohstoffe gekümmert

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Kümmere ich mich zum Start intensiv um die Rohstoffversorgung oder hoffe ich darauf einen Teil der Rohstoffe bei meinen beiden Nachbarn kaufen zu können. Versuche ich über Militär Siegpunkte zu machen oder vernachlässige ich den Bereich komplett. Welche Karte braucht mein Nachbar und ist es sinvoll zu verhindern, dass er sie bekommt. Dies sind nur ein paar der Entscheidungen, die man während des Spiels immer wieder treffen muß. Gerade diese Verbindung aus Zivilisationsspiel mit relativ kurzer Spielzeit und trotzdem zahlreichen Optionen haben mich direkt bei der ersten Partie überzeugt (Ersteinschätzung: 3 bis 5 von 5 Sterne).

 langsam wird es knapp mit dem Platz, …

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Da uns allen die erste Partie sehr gut gefallen hatte, entschieden wir uns einstimmig für eine zweite Partie. Meine erste Einschätzung wurde in dieser 2. Partie bestätigt, 7 Wonders könnte sich als eines der absoluten Highlights von der Spiel 2010 erweisen. Nachdem die Punkte bei der ersten Partie weit auseinander lagen, näherten sich die Ergebnisse in der zweiten Partie. Auch hatten wir rein organisatorisch dazugelernt, bei der 2. Partie spielten wir auf 2 Tischen, 7 Wonders benötigt Platz.

…, deshalb die zweite Partie auf zwei Tischen

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Auf der Spiel hatte ich mich gegen einen Kauf von Toscana entschieden, dehalb war ich froh, dieses Weinspiel am letzten Freitag testen zu können. Arbeiter (fest) platzieren, Wein produzieren und den Markt für die eigenen Ziele beeinflußen hört sich doch erstmal interessant an. Leider sprang bei uns allen der Funke nicht über. Mit ein paar Tagen Abstand habe ich das Gefühl, dass ein paar Monate Feintuning dem Spiel gut getan hätte. So ist es für mich ein Spiel, das nicht wirklich schlecht ist, aber mich auch nicht überzeugen konnte (Ersteinschätzung: 0,5 bis 2,5 von 5 Sterne). Meinen Nichtkauf habe ich definitiv nicht bereut.

 Startaufbau, hier waren wir noch alle zuversichtlich

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Als letztes Spiel testeten wir als Absacker noch Commander Kikeriki. Uns wurde das Spiel als das neue Looping Louie angepriesen. Erstmal Packung aufmachen, OK genug Plastik ist ja vorhanden. Nach 3-4 Anläufen hatten wir das Spiel endlich aufgebaut. Die eigene Plastikschiene muß auf der einen Seite hochgehoben werden, damit eine Art “Lore” in die Mitte fährt, und bei richtigem Timing einen Asteroiden(!) “einfängt”. Für Kinder mag dies ja ganz nett sein, aber es kommt für mich nicht annähernd an den Klassiker heran, es fehlt einfach der Ärgerfaktor.

Looping Louie ist schon etwas ganz Besonderes

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