Archiv der Kategorie Spielereisen

Willingen 2009 - Donnerstag 19.11.2009

Da wir am Morgen noch ein paar Probleme mit der Telekom lösen mußten, hatten bereits an allen Tischen Partien angefangen. Also testeten wir diesmal Vor den Toren von Loyang als 2er Spiel. Wie nicht anders zu erwarten, funktionierte das Spiel auch in dieser Besetzung sehr gut, schließlich ist das 4er Spiel ein die Partner wechselndes 2×2er Spiel. Pflanzen auf verschiedenen Feldern anbauen und die Kunden bedienen, gefiel uns auch in dieser Partie wieder sehr gut. Ob das Spielkonzept jedoch auch bei der Langzeitmotivation punktet, müssen weitere Partien zeigen. Dany konnte die Partie mit 18 zu 17 Punkten gewinnen.

Loyang - ein gutes 2er Spiel

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Passend zum Start der nächsten Partie gesellte sich Jürgen an unseren Tisch, so dass wir Krysis als 3er testen konnten. Das Spiel hat ein eher ungewöhnliches Thema (Bergbau meets Fantasy), das ganz interessant umgesetzt wird. Ich weiss nicht, ob ich nach einer Probepartie das Spiel auch gekauft hätte. Es ist zumindestens nach der ersten Partie für mich die Kategorie OK, mitspielen ja, vorschlagen vielleicht (Bewertungsrange 1,5 bis 3 Sterne). Dany konnt diese Partie knapp für sich entscheiden (57, 54 und 53 Punkte).

greife ich an oder bringe ich meine eigenen Steine in Sicherheit

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In der selben Besetzung testeten wir dann die Essen 2009 Neuheit von Ystari - Assyria. Die Spieler führen jeweils einen Stamm im Zweistromland und bauen Hütten und Zikkurate. Es gibt verschiedene Punktemöglichkeiten, den Vorwurf, den ich in Bilstein hörte, es wären zuviele Möglichkeiten, kann ich jedoch (erstmal) nicht teilen. Uns hat das Spiel gut gefallen und es werden sicherlich weitere Partien folgen (Bewertungsrange 2,5 bis 3,5 Sterne). Die Partie lief für mich sehr gut und ich konnte mit 113 Punkten zu 96 bzw. 85 gewinnen.

Holzhütten im Zweistromland

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Im Anschluss landete zum drittenmal in Willingen Vasco da Gama auf meinem Spieletisch. Mit Stephan war ein Spieler am Tisch, der das Spiel zwar gut fand, aber nicht in Begeisterung ausbrach. Mir dagegen gefiel es wieder sehr gut und es gehört für mich bisher zu den Top Spielen des Essen Jahrgangs 2009. Kerstin konnte das Spiel mit 81 zu 75 bzw. 65 Punkten für sich entscheiden.

sehr guten Eindruck bestätigt

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Dann war die Stunde von Dominion gekommen. Erst zu viert (zwei Partien Seaside Deck 2) und später dann zu dritt (eine Partie Seaside Deck 3 und eine Partie Dominion Random) mischten wir uns durch die verschiedenen Karten. Seaside bringt wieder ein paar interessante neue Karten bzw. Mechanismen in das Spiel (z.B. Karten die zwei Runden “wirken”). Da ich aber Intrige noch nicht oft gespielt habe, kann ich mit dem Kauf noch ein wenig warten. Von den vier Versuchen konnte ich zumindestens die erste Seaside Partie für mich entscheiden.

bei Dominion wird es jetzt auch naß

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Den letzten Abend ließen wir dann mit zwei unserer All Time Team Favourites ausklingen. Lange Zeit konnten wir Männer die Tichu Partie ausgeglichen gestalten. Erst mit einem Doppelsieg und anschließend zwei gewonnenen Tichus konnten die Frauen doch noch relativ klar mit 1055 zu 745 gewinnen. Bei der anschließenden Dog Partie konnten wir uns revanchieren und ließen den Mädels, auch aufgrund fehlenden Kartenglücks auf ihrer Seite, keine Chance.

die schönste Dog Version

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Wieder einmal hat uns Willingen gut gefallen. Zwar ist man zu Hause nach dieser Woche ein wenig kaputt, aber spätestens 1,5 Wochen später freut man sich schon wieder, dass man die Bestätigung für das kommende Jahr unterschrieben an das Hotel zurück geschickt hat. :-)

Willingen 2009 - Mittwoch 18.11.2009

Am Mittwoch hatte ich als erstes die Gelegenheit ein Spiel auszuprobieren, das schon länger auf meiner “Muss-ich-unbedingt-ausprobieren-Liste” stand. Das Geschicklichkeitsspiel Crokinole (entfernt verwandt mit Carrom) ist besonders in Nordamerika weit verbreitet. In Deutschland ist das Spiel relativ unbekannt, das kann aber auch am hohen Preis liegen (über 100 Euro). Wir spielten die 2×2 Teamvariante. Zusammen mit dem Halbprofi Fabian konnte ich mich doch sehr klar gegen unsere Gegner durchsetzen. Den drei Mitspielern und mir hat Crokinole sehr gut gefallen (Bewertungsrange 3 bis 4,5 Sterne; unser Bewertungsschema), vielleicht liegt ja zu Weihnachten bei uns ein rundes “Stück Holz” unter dem Weihnachtsbaum.

Geschicklichkeit ist Trumpf

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Da ich eine typische Sport-Couch-Potato bin und mir auch sehr gerne amerikanische Sportarten anschaue, hatte ich in Essen beim Titel Basket Boss blind zugegriffen. In einer 3er Partie testeten wir unsere Fähigkeiten unter dem Korb. Das Spiel fand ich absolut OK (1,5 bis 3 Sterne). Wenn ich es nicht schon hätte, würde ich es mir wahrscheinlich nicht kaufen, aber ich bereue den Kauf auch nicht. Das Thema wird nett umgesetzt und die Spielzeit ist angemessen kurz. Fabian scheiterte mit der “Bayern-Taktik”, erst möglichst viel Geld scheffeln um dann “blind” möglichst teuer alle Spieler zu kaufen. Mit seiner Truppe konnte er einfach keinen Meistertitel erringen. Knapp vor Detlef konnte ich das Spiel gewinnen (40, 39 und 31 Punkte).

mit Dirk Schrempf (kein Fehler) im Team, musste es doch klappen

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In der selben Besetzung versuchten wir uns dann an einer Kartenversion eines Knizia Klassikers. Im Gegensatz zu Samurai wird es die Kartenversion sehr wahrscheinlich nicht in die Top 100 von BGG schaffen, denn bei uns kam das Spiel nicht gut an (meine Bewertungsrange 0,5 bis 2 Sterne). Dafür muss sich zumindestens bei mir ein Spiel schon wirklich anstrengen. :-) Die Partie hatte keinen Spannungsbogen, irgendwie spielten wir ein wenig lustlos vor uns hin und plötzlich gab es einen Gewinner (Fabian). Das Spiel funktioniert aber zumindestens uns hat es keinen Spass gemacht.

für mich definitiv kein Kauf, und das heißt was

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Als nächstes kam mit Hansa Teutonica ein mir sehr gut bekanntes Spiel auf den Tisch. Da ich der einzige war, der es kannte, erklärte ich es den anderen drei (mit Uwe war ein neuer Mitspieler an den Tisch gekommen). Die anderen Spieler schlugen sich in ihrer Partie sehr gut. Ich dagegen mußte mich erstmal an die neue Grafik gewöhnen, da ich bisher immer nur den Prototypen gespielt hatte. Nach einer sehr engen Partie konnte Detlef knapp vor mir gewinnen (47, 46, 41 und 34 Punkte).

meine erste Partie des fertigen Spiels

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Wieder zu dritt (diesmal mit Detlef und Jürgen) spielten wir dann ein wenig mit der Eisenbahn. In diesem Jahr kam mit Steam eine überarbeitete Version von Age of Steam heraus. Die Veränderungen im Grundspiel haben den Spielablauf ein wenig gestrafft, verkürzen so etwas die Spielzeit und vereinfachen insgesamt den Einstieg. So wird z.B. nicht mehr um den Startspieler geboten, sondern die gewählte Aktion eine Runde zuvor bestimmt die Spielerreihenfolge automatisch in der aktuellen Runde. Die Partie selber lief für mich ganz locker ab. Jürgen und Detlef behinderten sich gegenseitig und ließen mich in Ruhe zum Sieg “puzzeln” (74, 61 und 56 Punkte). Die Veränderungen (z.B. neue Güter bei Warennachschub/Urbanisierung bedingt auswählbar) und die neue Grafik gefallen mir sehr gut, so dass sich auch diese Version ggf. bald in meinem Spieleolymp wiederfindet (Bewertungsrange 4 bis 5 Sterne). Steam das bessere Age of Steam?

blau durfte ungestört bauen

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Das nächste Spiel ist ein absoluter Abräumer von 2007. Neu hierzu gibt es jetzt die erste große Erweiterung - Agricola: Die Moorbauern. In einer 5er Partie stellten wir uns den neuen Herausforderungen (Moor- und Waldflächen, benötigte Brennwerte, neue Karten etc.). Wie so oft bei Agricola lief bei mir die Partie sehr wechselhaft. In der Mitte der Partie hatte ich mich schon emotional auf dem letzten Platz einzementiert, doch dann war das Ende für mich sehr überraschend. Hinter Kerstin konnte ich mir den 2. Platz sichern (33, 31, 30, 24 und 16 Punkte). Ob diese Erweiterung für mich wirklich ein Zugewinn ist, oder aber eines der besten Spiele der letzten Jahre für meinen Geschmack unnötig aufbläht, müssen weitere Partien aufklären (Bewertungsrange 3,5 bis 5 Sterne).

Moor oder nicht Moor, dass ist hier die Frage

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Zwischendurch stellten sich Fabian und der kleine Steinschubser der Revanche bei Crokinole. Diesmal spielte das Damenteam (Kerstin und Dany) von Anfang an sehr konzentriert. Die Führung in den vier Runden ging hin und her. Zum Schluss hatten wir jedoch das Nachsehen. Egal wir hatten die erste Partie mit größerem Abstand gewonnen. OK das ist ein bißchen kindisch, aber egal, man(n) braucht immer eine Ausrede, bzw. es ist eine Kunst eine Niederlage in einen Sieg zu reden (Politiker haben in dieser Disziplin das höchste Level erreicht :-) ).

Tagessieg trotz Niederlage :-)

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Da Mein Name ist Hase Elch nicht besonders teuer war und auch von Vlaada stammt, hatte ich es im Bundle mit den beiden anderen Neuheiten von CGE gekauft. Zu sechst, nein zu fünft (Jürgen wollte sich das nicht antun) stellten wir uns diesem Spiel. Ich habe kein Problem mich bei einem Spiel zum Affen zu machen, dann möchte ich aber auch Spass dabei haben, und den hatte keiner von uns. Für die nächste Partie heißt es für mich nicht 3-6 Spieler sondern 3-6 Promille, aber vielleicht tut es ja nur beim erstenmal weh (Bewertungsrange 0 bis 1,5 Sterne). Das Spiel wurde auch gewonnen, ich weiss nur nicht mehr von wem.

unsere Gesichter erspare ich dem Leser

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Danach spielten wir noch zwei richtig gute Absacker. Bei Dixit waren wieder die Einwortchampions unterwegs :-). Diesmal ließ uns Fabian keine Chance und konnte sich mit 18 Punkten durchsetzen. Das letzte Spiel des Abends war dann mal wieder Tumblin-Dice in voller Besetzung als 6er Partie. Diesmal war es richtig knapp. Jürgen konnte sich vor Dany und mir durchsetzen (207, 205, 199, 177, 120 und 109).

Dixi(t) - viel besser als sein Name

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Willingen 2009 - Dienstag 17.11.2009

Die Pokernacht hatte doch ein wenig zu lange gedauert, so dass ich am Dienstag Morgen etwas in den Seilen hing. Da Schwächeln nach der Spiel in Essen nicht geht, es sind einfach zu viele Neuheiten, starteten wir direkt mit einer weiteren längeren Neuheit in den Tag. Der letzte Teil der “Ernte-Trilogie”, Vor den Toren von Loyang, hat natürlich einen großen Rucksack zu tragen. Nicht nur aus diesem Grund war ich sehr auf die Qualität dieses Spiels gespannt. Zu viert erarbeiteten wir uns die Regel. Das Endergebnis war, aufgrund des Wertungsmechanismus auch nicht anders zu erwarten, sehr knapp. Andre konnte aufgrund des ersten Tiebreakers mit 18 Punkten vor Jürgen gewinnen (18, 18, 17 und 16 Punkte).

auch hier muss Ernten gelernt sein

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Bei der ersten Partie gefiel mir Loyang richtig gut (Bewertungsrange 3 bis 4 Sterne, unser Bewertungsschema). Zwar bin ich mir ziemlich sicher, dass es für mich nicht an die beiden Vorgänger (beides 5 Sterne) Agricola und Le Havre herankommt, aber es ist trotz der Verwandtschaft sehr eigenständig und kam auch bei meinen Mitspielern gut an. Gerade der Mechanismus mit dem wechselnden Spielpartner in einer 4er Partie gefiel mir sehr gut. Zwar ist jede Runde für sich hauptsächlich ein 2 mal 2 Personenspiel (verkürzt die Gesamtspielzeit), aber gerade der Versuch den ggf. richtigen Partner für die eigenen Helferkarten zu bekommen, ist ein weiterer interessanter Mechanismus, der jedoch nur in der 4er Partie zum Einsatz kommt.

bei Loyang sollte man die Kunden nicht verärgern

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Dann waren wir nur noch zu dritt und spielten einen weiteren Prototypen. Diesmal war es ein Legespiel, von dem wir drei verschiedene Varianten spielten. Da meine Frau Legespiele sehr gerne spielt, das Spiel schon sehr weit war und uns auch Spass gemacht, hätten wir ein fertiges Spiel sofort gekauft.

Als nächstes kam ein Spiel mit Lokalkolorit unserer Nachbarstadt auf den Tisch. Colonia von Queen Games braucht auf jedenfall einen etwas größeren Spieltisch, da das zusammensteckbare Spielbrett einiges an Platz benötigt. Nach der ersten Partie ist Colonia für mich ein typischer Vertreter von “ich würde es immer mitspielen, aber nicht unbedingt vorschlagen” (Bewertungsrange 1,5 bis 3 Sterne). Kölner die gerne anspruchsvolle aber doch sehr lineare Familienspiele mögen, sollten sich Colonia natürlich anschauen. :-) Unsere Partie konnte Andre mit 28 Punkten gewinnen. Nun ja, hier war leider für mich nur der letzte Platz reserviert.

in 7 Tagen durch Köln

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Irgendwie hatte mich die Partie “gestresst”, so dass ich mit heftigen Kopfschmerzen mir erstmal eine längere Auszeit nahm und eine ganze Zeit an verschieden Spieltischen zuschaute. Als ich gegen 23 Uhr ein Angebot zu einer Absacker Partie Puerto Rico, ein weiteres Spiel mit der Höchstwertung von 5 Sternen, bekam, konnte ich nicht nein sagen. Mit 45 Minuten (inkl. Auf- und Abbau) war es wirklich eine sehr flotte 4er Partie. Mit 46 Punkten konnte ich mir, nur knapp geschlagen (47, 46, 39 und 36 Punkte), einen guten 2. Platz sichern.

eine so schnelle Partie, dass ich nur noch den Abbau fotografieren konnte

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Willingen 2009 - Montag 16.11.2009

Am Montag stand mit Dungeon Lords ein möglicher Kandidat für den Titel absolutes Highlight der Spiel 2009 auf dem Programm, zumindestens nach den teilweise sehr positiven ersten Rückmeldungen aus der “Spieleszene”. Zu dritt (Detlef und Dany) begaben wir uns in die Tiefen unserer Dungeons um uns den Helden in den Weg zu stellen. Da wir Männer spieltaktisch nicht zu böse werden wollten, mussten wir uns von meiner Frau einen “Mann oder Maus” Spruch gefallen lassen. :-) Detlef konnte die Partie mit 30 Punkten klar für sich entscheiden. Ich schaffte mit -2 Punkten einen überragenden letzten Platz.

Objektiv gesehen bietet dieses innovative Spiel sehr viel; interessantes Thema hervorragend umgesetzt und teilw. unverbrauchte Mechanismen verbinden sich zu einem ungewöhnlichen und (sehr) guten Spiel. Trotzdem bin ich nach der ersten Partie (es ist wirklich nur ein erster Eindruck!) nicht begeistert von Dungeon Lords. Trotz Warnung und Versuchen von mir dieses zu verhindern, war ich nach dem ersten Jahr fast komplett zur Untätigkeit verdammt (ich bekam weder ausreichend Geld noch Nahrung und somit auch keine Monster oder Fallen). Nach meinem Geschmack sind die Unwegbarkeiten für ein solch langes Spiel (mit Grüblern natürlich noch extremer) zu groß, denn als Konsequenz kann sogar mehr als eine Stunde gezwungene Untätigkeit herauskommen. Aufgrund der großen Diskrepanz zwischen objektiven und (vorläufig) subjektiven Kriterien weist meine erste Bewertung (2 - 4 Sterne; unser Bewertungsschema) eine große Bandbreite auf.

 zu Beginn der Partie

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Auf der Spiel 2009 hatte mich der hohe Preis (39 Euro) vom nächsten Spiel - Gonzaga sehr gewundert. Nach Anblick der ganzen Plastiklegeteile im geöffneten Karton konnte ich den Preis verstehen. Unsere 3er Partie dieses “thematischen Gemblos” gepaart mit weiteren Mechanismen war ziemlich schnell zu Ende. Ausnahmsweise konnte ich mir den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern (74, 68 und 59 Punkte). Dieses mittelschwere Familienspiel (meine Einschätzung) bietet bei kurzer Spielzeit (ca. 45 Minuten) ein paar taktische Möglichkeiten ohne großartigem Grüblerpotential. Mir hat Gonzaga ganz gut gefallen (2 bis 3,5 Sterne), zu dem aktuellen Preis werde ich es jedoch definitiv nicht erwerben.

der Vergleich mit Gemblo hinkt doch sehr :-)

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Als nächstes kam erneut, diesmal als 4er Partie, Vasco da Gama auf den Tisch. Zur Mitte des Spiels hatte ich diese Partie bereits abgehakt, durch einen großartigen Endspurt konnte ich mir jedoch noch hinter Andre (80 Punkte) mit 77 Punkten den 2. Platz sichern. Auch die 2. Partie hatte mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag einfach Spiele, bei denen man Arbeiter oder Sonstiges zum Erwerb bestimmter Aktionen einsetzen muß. Jedoch erst die risikobehaftete Wahl der Aktionsreihenfolge verleiht Vasco da Gama den letzten Schliff. Nach der zweiten Partie konnte ich die Bewertungsrange am unteren Ende verkleinern (jetzt 3,5 bis 4 Sterne).

bei der 17 ist man sicher im kostenlosen Bereich

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Wenn Andre am Tisch sitzt, muß man immer mit einer Partie Prototyptesten rechnen. :-) Diesmal muss auf jedenfall noch am Prototypen gefeilt werden, er dauerte für das Gebotene einfach viel zu lang. Dany konnte die Partie für sich entscheiden. Als Absacker spielten wir noch zwei 5er Partien (jeweils bis 200 Punkte) Tumblin-Dice mit teilweise bis zu 5 Zuschauern, das Spiel scheint noch nicht so bekannt zu sein. Die erste Partie konnte Dany für sich entscheiden. Nach seinem letzten Platz in der ersten Partie gewann Andre mit zwei Punkten Vorsprung vor Dany die 2. Partie, was für ein Comeback. Mit meinem 3. bzw. 4. Platz konnte ich natürlich nicht zufrieden sein.

Tumblin-Dice - ich muss ins Trainingslager

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Die anderen Mitspieler verabschiedeten sich alle, ich war jedoch noch ziemlich fit, so dass ich bis kurz vor 3 noch an einer Poker Partie teilnahm. Erfahrung lohnt sich bei diesem Spiel schon. In der 8er Runde kam ich immerhin bis ins Heads up. Da sich dies jedoch immer mehr in die Länge zog, ging ich zur Beendigung der Partie mit 10 4 all in und danach ins Bett. :-)

Willingen 2009 - Sonntag 15.11.2009

Nach einem reichhaltigen Frühstück konnte es eigentlich nur mit einer weiteren Essen Neuheit weitergehen. Wir waren froh, dass wir Vasco da Gama selber dabei hatten, da das Hotelexemplar fast über den gesamten Spieletreff hinweg im Dauereinsatz war. Bei diesem Spiel von What’s your game ist das Material sehr viel versprechend. Dies ist von Vorteil, wenn man sich ca. 45 Minuten durch die englische Regel kämpfen muss. Gut das meine Frau besser Englisch spricht als der Schreiber dieser Worte. :-)

“Geschicklichkeitsspiel” zur Ablenkung

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Nach einigen Stapelversuchen mit den Meeples begann unsere 3er Partie. Der Mechanismus eigene Wahl der Aktionsnummer im Hinblick auf die Gesamtreihenfolge zzgl. Risiko für (zu) hohe Kosten hat mir sehr gut gefallen. Zusammen mit den anderen Mechanismen ist hier nach meinem Geschmack ein sehr rundes Spiel, mit unstressigem Strategieanteil und kurzer angemessener Spielzeit entstanden. Natürlich müssen weitere Partien folgen, aber nach der ersten Partie bin ich mit meinem Kauf sehr zufrieden (erste Bewertungsrange 3 - 4 Sterne, unser Bewertungsschema), auch wenn ich in dieser Partie mit 69 Punkten letzter wurde. :-)

ob sie schon ahnt, dass sie gewinnt?

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Jürgen hatte im Gegensatz zu mir in Essen nicht zu lange gezögert und das japanische Spiel Parade direkt gekauft. So konnten wir es dann doch in unserer 3er Runde ausprobieren. Die Regeln sind eigentlich sehr einfach. Es gibt nur eine Kartenreihe. Man legt eine Karte in diese Reihe (Parade) und die Zahl auf der gelegten Karte gibt an wieviele der vorher gelegten Karten sicher sind. Alle Karten aus dieser Reihe die nicht geschützt sind, keine größere Zahl aufweisen oder aber die selbe Farbe wie die gerade gespielteKarte haben, muss der gerade aktive Spieler an sich nehmen. Bei einer Mehrheit in einer Farbe gibt es pro Karte einen bei allen anderen Karten ohne Mehrheit in der Farbe die aufgedruckten Minuspunkte. Wer nach dem durchspielen des Kartenstapels die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.

Thema (Alice im Wunderland) ist hier nicht von Bedeutung

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Die Regeln, ich hoffe Jürgen hat es uns richtig erklärt :-) , dieses Kartenspiels sind wirklich sehr einfach. Trotzdem hat mir dieses kleine Spiel Spass gemacht, so dass ich es wirklich bereut habe, zu lange mit dem Kauf (bis Samstag Morgen) auf der Messe gewartet zu haben. Es ist ein einfaches Ablegespiel, mit einem besonderen Reiz. Vielleicht lag es aber auch ein wenig an dem Gefühl, ein zumindestens in unseren Breitengeraden seltenes Spiel zu spielen. Aber auch die nachfolgende Revanche, die ich überragend mit nur 7 Minuspunkten gewinnen konnte, änderte nicht meinen ersten Eindruck (Bewertungsrange 2,5 bis 3,5 Sterne).

in der Mitte findet die Parade statt

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Als nächstes kam erneut als 3er mit a la carte eine Neuauflage des Spiels von Karl-Heinz Schmiel auf den Tisch. Dieses Spiel lebt natürlich von seiner tollen Ausstattung, was nach meiner Meinung sicherlich zu dem schönsten gehört, was der aktuelle Jahrgang zu bieten hat. A la carte ist kein Überflieger, trotzdem macht eine Partie nach längerer “Koch-Abstinenz” immer wieder Spass. Gerade die Schadenfreude, wenn mal wieder ein fremdes Gericht versalzen wird, gehört bei diesem Spiel einfach dazu. Jürgen konnte seine Rezepte am besten nachkochen und gewann die Partie mit 15 Punkten.

nicht nur für Spitzenköche geeignet

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Am Sonntag spielten wir über den Tag verteilt auch zwei Pegasus Prototypen. Ein Stichspiel testeten wir in einer 7er Runde. Bei einem weiteren Prototypen handelte es sich um eine Erweiterung für ein erfolgreiches Pegasus Spiel. Auch eine weitere Partie Parade, die Dany (14 Minuspunkte) knapp vor mir (16) gewinnen konnte, spielten wir in dieser 4er Besetzung.

Als großes fertiges Spiel kam in dieser Zeit mit Priests of Ra ein Spiel auf den Tisch, das genauso gut Ra 2 heißen könnte. Die Grundmechanismen (z.B. wann wird geboten, wie wird geboten, die Ra Plättchen) wurden weitestgehend vom Originalspiel übernommen, so dass man relativ leicht losspielen kann. Neu dagegen sind viele Plättchen, oft mit zwei verschiedenen Seiten (die Entscheidung obliegt dem ziehenden Spieler). Dadurch sind die Einflußmöglichkeiten und die Optionen ein wenig größer geworden. Nach meinem ersten Eindruck wertet dies das Spielprinzip von Ra noch auf (Bewertungsrange 3,5 bis 4 Sterne). Unsere Partie konnte ich ziemlich klar mit 69 Punkten (zu 48, 42, 32)für mich entscheiden.

Recycling + Veränderungen = besseres Ra?

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In einer 7er Partie kam nun mit VerTIPPT nochmal! eine Partyspiel auf den Tisch. Es gibt wirklich Vertreter dieses Genres, die ich mag z.B. Gift Trap, Linq oder Time’s up!. Diese Heidelberger Neuheit gehört nach der ersten Partie jedoch nicht dazu. Die Tippgeber können nur einen von fünf Begriffen ihrer aktuellen Karte auswählen, also sehr eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten. Oft passt gar kein Begriff und nur in seltenen Fällen ist die Kombination wirklich lustig. Der aktive Ratefuchs dagegen bekommt entweder sehr einfache Hinweise oder aber hat auch nach dem vierten Hinweis keine Ahnung. Keinem am Tisch hat dieses Spiel wirklich gefallen, meines Begeisterung lag wahrscheinlich noch unter diesem Durchschnitt (Bewertungsrange 1 bis 1,5 Sterne).

sollte ich dieses Spiel empfehlen, würde wenigstens der Titel stimmen :-)

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Der Sonntag wurde mit einer 4er Partie a la carte abgeschlossen. Irgendwie wollten wir uns alle nicht als Sterneköche profilieren. Die ersten fünf Rezepte von uns waren alle verwürzt oder verbrannten in unseren kleinen Puppenhaus-Töpfen. Insgesamt 11 Versuche scheiterten an unseren “Kochkünsten”.  Nur Kerstin zeigte eine ansprechende Leistung am Herd (16 zu 10, 5 und 1 Punkt). Insbesondere die Kaffeetassen bringen ein wenig “Schärfe” in das Spiel. :-)

der Mülleimer war bei uns voll

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Willingen 2009 - Samstag 14.11.2009

Da wir kurz vor der Fahrt ein Navi geschenkt bekommen hatten, nutzten wir die Gelegenheit zum ersten Einsatz dieses Gerätes und verfuhren uns prompt. Fast hätte ich das Gerät aus dem Fenster geworfen, da es uns permanent über den selben Feldweg (nur für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge) schicken wollte. Irgendwann kamen wir dann doch am Schneppelnberg (Ramada Hotel) an. Wir gingen schnell zur Rezeption und dann direkt auf unser Zimmer. Dort erwartete uns eine nette Überraschung zum 25 Jährigen Jubiläum.

was ist wohl in den Paketen …

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… Ausgerechnet Willingen - eine Sonderedition von Ausgerechnet Buxtehude

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Parallel zum Auspacken des Koffers durch meine Frau gab ich jeweils zwei Exemplare von Hansa Teutonica und Santa Timea beim Hotel ab, damit diese nicht vom Argentum Verlag verschickt werden mussten. Da wir erst zu zweit waren, starteten wir den Spieletreff mit einer 2er Partie Tumblin-Dice. Endlich konnte ich die erste 2er Partie nach ca. 10 Versuchen gegen meine Frau gewinnen. Besser konnte für mich Willingen 2009 kaum starten. :-)

da sah es für schwarz noch nicht so gut aus

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Inzwischen waren auch Jürgen und Fabian angekommen, so dass wir mit Albion die erste Essen 2009 Neuheit ausprobieren konnten. Das Spiel von Klaus-Jürgen Wrede machte zum Start der Partie Spass, die ersten Züge planen und möglichst schnell vorwärts kommen. Ab der Mitte des Spiels verlor für mich Albion jedoch ein wenig an Reiz, da sich die weiteren Züge für meinen Geschmack zu sehr wiederholten. Diese Neuheit von Amigo funktioniert gut und ist auch thematisch ansprechend umgesetzt, es ist aber für mich nach der ersten Partie nur ein “ist ja ganz nett” (erste Einschätzung: 1,5 bis 2,5; unser Bewertungsschema). Unsere Partie gewann Fabian, da er als erster seine dritte 4er Siedlung bauen konnte.

guter Start aber dann fehlt etwas

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Zu sechst (Kerstin und Detlef waren auch angekommen) spielten wir als nächstes Dixit, dass ich erklären konnte. Das schöne an dem Spiel ist die Möglichkeit, abhängig von den eigenen Fähigkeiten, die teilweise sehr schönen Bilder zu beschreiben. Man kann kleine Kurzgeschichten erzählen, Filmtitel nutzen oder auch nur ein Wort in die Runde schmeissen. Die etwas gewöhnungsbedürftige Punkteskala (kleine Häschen) unterstützt zwar die Vermutung, aber die Frage eines gerade vorbeikommenden Spielers: “Ist das ein Kinderspiel?” beantworteten wir alle im Chor mit nein. Es ist ein schönes Kommunikationsspiel, das auch mir gefällt. Kerstin konnte mit 17 Punkten die Partie knapp gewinnen (14, 14, 15, 16 und 16 Punkte).

trotz Häschen kein Kinderspiel

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Danach teilten wir unsere Gruppe in zwei 3er Spielgruppen. Auf unseren Tisch (Detlef, Dany und moi) kam nun die Werft von Czech Games Edition. Dieses Spiel hatte  aufgrund der Menge und der teilw. kleinen Pappteile beim Auspöppeln ziemlich meine Nerven strapaziert. Umso schöner das uns dieses Spiel wirklich gut gefallen hat. Das Aktionsoval und die damit verbundenen Möglichkeiten ließen die ca. 90 Minuten Spielzeit wie im Schif… bzw. im Flug vergehen.

mein Auspöppeln hat sich gelohnt

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Da im eigenen Zug nicht alle Aktionen zur Verfügung stehen bzw. Sinn machen, verliert man bei den möglichen Optionen nur selten den Überblick. Zumindestens in unserer Runde gab es nur ganz selten längere Wartezeiten zwischen den eigenen Zügen. Nach der ersten Partie, die Detlef gewinnen konnte (85, 79 und 77 Punkte), habe ich einen positiven Eindruck (3 - 4 Sterne) von “die Werft”, deshalb freue ich mich schon auf weitere Partien.

 wer baut die punkteträchtigsten Schiffe?

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Als letztes Spiel des Abends kam jetzt als 4er mit Opera kein Absacker sondern ein weiteres Strategiespiel mit moderatem Schwierigkeitsgrad auf den Tisch. Das erste was einem bei diesem Spiel auffällt ist die sehr schöne Grafik, die das Thema des Spiels sehr gut unterstützt. Das Spiel selber hat mich in der ersten Partie nicht völlig überzeugt, das lag vielleicht aber auch am neuen Mitspieler der mit Abstand in seinen Zügen am längsten überlegte. Als schnelles kurzweiliges Strategiespiel könnte es mir beim zweitenmal besser gefallen (deshalb breite Range von 2 - 4 Sterne). Dany konnte die Partie knapp für sich entscheiden (109 Punkte), für mich reichte es nur zum zweiten Platz (103 Punkte).

die Oper in einem Spiel zu besuchen ist OK :-)

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Willingen 2009 - Spielen, spielen, spielen

Der älteste Spieletreff Deutschlands hatte dieses Jahr 25jähriges Jubiläum. Wie immer war dieser Treff sehr gut besucht und ich vermute, dass er mindestens ab Donnerstag auch ausgebucht war. Es ist schön mit so vielen netten Menschen einem gemeinsamen Hobby nachzugehen, da fühlt man sich direkt wieder ein bißchen weniger freakig. :-)

auf die nächsten 25 Jahre

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Die Tage in Willingen vergingen wieder einmal wie im Flug. Natürlich habe ich von Willingen selber nichts gesehen, so musste auch dieses Jahr der Sauerland Stern ohne mich auskommen. :-) Da das Wetter zumindestens bis Dienstag niemanden wirklich aus dem Hotel lockte, beschränkte sich unsere Frischluftzufuhr auf einen Mini-Spaziergang am Donnerstag. Immerhin brauchte man zumindestens in den ersten Tagen als Spiele-Eremit kein schlechtes Gewissen zu haben.

da kann man doch nur spielen

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OK - schwimmen im Hotel-Pool wäre auch eine Alternative gewesen

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Direkt in der Lobby wurden die ankommenden Spieler wie immer von der großen Spieleauswahl des Hotels begrüßt. Neben vielen Klassikern und Spielen der letzten Jahre waren auch einige Neuheiten dabei. Ein paar Spiele fehlten (z.B. Macao) und manche hätten aufgrund des hohen Interesses häufiger da sein können, dies wurde aber fast immer durch Exemplare der Spieler und der Spielgilde ausgeglichen, so dass man in der Woche (fast) alle Neuheiten spielen konnte.

Neuheitenbereich im Vordergrund

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Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder sehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gesichtet. Neuheiten, Spiele aus den letzten Jahren und ältere Klassiker in allen “Gewichtsklassen” von Partyspiel, über Geschicklichkeitsspiel, Familienspiel und mittleren/schweren Strategiespielen bis zu den den richtig langen Spielen und den CoSims war alles in Willingen vertreten.

“Partyspiele” - z.B. Gift Trap

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“Geschicklichkeitsspiele” - z.B. Crokinole

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Neuheiten - z.B. Opera …

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… oder Macao

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“Familienspiele” - z.B. Keltis

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“moderne Klassiker” - z.B. Puerto Rico

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die langen Spiele - z.B. Outpost

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oder mit Computer-Unterstützung -1830

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und auch Cosims wurden gespielt

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In diesem Jahr hatte ich das Gefühl, als wären in Willingen 2009 noch mehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gelandet als in den beiden Jahren zuvor (einen kleinen Überblick siehe Fotoalbum). Ein Grund war sicherlich, dass diesmal ein absolutes alles dominierendes Highlightspiel (z.B. 2007 Agricola) mit langer Spielzeit, das gleichzeitig auf 7-8 Tischen gespielt wird, fehlte.

Agricola kam auch 2009 (inkl. Moorbauern) immer wieder auf den Tisch

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Trotzdem gab es auch 2009 Neuheiten die häufiger auf den Tisch kamen als andere Spiele aus diesem Jahrgang. Nach meiner Beobachtung, die sicherlich nicht komplett ist :-) , wurden folgende Neuheiten besonders häufig gespielt: Egizia (wir haben es leider nie bekommen), Magister Navis, Vasco da Gama, Machtspiele, Dominion Seaside und die Werft. Besonders gefreut hat mich natürlich die Tatsache, dass ich auch Hansa Teutonica insbesondere ab Mittwoch häufig auf den Tischen gesehen habe.

Schiffe standen hoch im Kurs: die Werft, …

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… Magister Navis und …

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… Vasco da Gama

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Auch dieses Jahr waren wieder Vertreter von verschiedenen Verlagen (z.B. Ravensburger, Pegasus und Eggertspiele) und Autoren (z.B. Heinrich Glumpler, Dirk Henn, Jürgen Aden und auch neue Autoren ohne bisherige Veröffentlichung) vor Ort, die ihre Neuheiten präsentierten und/oder Prototypen testeten bzw. einfach “nur”mitspielten. Wie unterschiedlich doch Protypen aussehen können. :-) Von Exemplaren die von weiterem kaum von fertigen Spielen zu unterscheiden sind bis zu Filzstift “Kunstwerken” war alles vertreten. Am wichtigsten ist natürlich der Spielspass und der ist ja nur bedingt abhängig vom Äußeren.

Jürgen Aden beim Prototyp testen

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Hat man gerade etwas gespielt, was einem sehr gut gefällt, will man oft möglichst schnell die Lücke in der eigenen Sammlung schließen. :-) Neben der Möglichkeit die beiden neuen eggertspiele direkt vom Verlag zu kaufen, war auch dieses Jahr wieder die Spielgilde mit einem Stand vor Ort. Das Angebot umfasste viele Essen Neuheiten (z.B. auch das gesuchte Vasco da Gamma) zu vernünftigen Preisen, so dass immer wieder Spiele über den “Ladentisch” gingen.

Spielgilde - viele Neuheiten im Angebot

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Auch dieses Jahr waren wir wieder sehr zufrieden mit unserem “Stamm”-Zimmer, insbesondere auch mit dem neu gemachten Badezimmer. Das Frühstück fand ich wie immer sehr gut. Für das  Abendessen hätte ich sicherlich den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag, bis auf einen Tag hat es mir jedoch immer geschmeckt, auch wenn der Nachtisch nicht immer meinen Geschmack traf. :-)

neues Bad, schönes Zimmer, nur zu empfehlen

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Jeder der mal an einer Spielereise teilnehmen möchte, kann ich Willingen nur empfehlen. Die Zimmer (ich verallgemeinere jetzt mal den Eindruck von unserem Zimmer) sind sehr schön und der Termin liegt perfekt zum testen der Essen-Neuheiten. Es gibt ausreichend Platz zum spielen und auch Spieler außerhalb von festen Runden finden immer eine Partie zum mitspielen. Wir haben uns jedenfalls wieder für 2010 angemeldet.

 

Willingen 2009 - Fotogalerie

Die große Fotogalerie Willingen 2009 ist jetzt Online.

Bilstein April 2009 - 3. Tag

Der dritte Tag begann mit einer Partie Valdora. In Willingen hatte ich bereits den fast fertigen Prototypen gesehen. Irgendwie sprach mich der Spielablauf beim flüchtigen Betrachten nicht an, Bücher umblättern, Steine sammeln und dann irgendwie einsetzen, … . Trotzdem wollte ich natürlich auch dieses neue Spiel testen. Und siehe da, ich wurde zum zweitenmal nach Cities an diesem verlängerten Wochenende positiv überrascht.

Valdora: kurz vor dem Start meiner ersten Partie

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Bei dieser ersten Partie entwickelte sich ein spannender Wettlauf um die besten Aufträge, die richtigen Ausrüstungsgegenstände und die benötigten Edelsteine. Aber auch das Sammeln der Handwerker und das “Errichten” der Werkstätten sorgen für Punkte in diesem sehr interessanten Spiel. Die sehr schöne Ausstattung runden das Spiel ab. Nach unserer Partie erhielten wir noch zusätzlich ein paar taktische Tipps von Michael Schacht, der am Samstag in Bilstein vorbeischaute.

Blättern ist zwar teuer aber sinnvoll

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Mit Adios Amigos kam etwas verspätet unser Starter des Tages auf den Tisch. Es ist ein hektisches Spiel das ein wenig Bewegung, Reaktion und Übersicht fordert. Es ist für mich zwar nichts besonderes, aber dieses kurze Spiel war doch ziemlich lustig. Dany ließ uns Männern keine Chance und erschoss uns reihenweise in dieser 4er Partie.

Adios Amigos: Pistolen, Dynamit und Patronen

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Nach dem Mittag war Prototypen testen angesagt. Mit Noblemen hatten wir zu fünft das Vergnügen, den Sieger des Hippodice Wettbewerbs 2009 auszuprobieren.  Ohne die anderen Spiele des Wettbewerbs zu kennen, muss ich doch sagen, dass Noblemen (natürlich nach meiner bescheidenen Meinung) ein würdiger Preisträger ist. Es ist ein längeres Strategiespiel, das immer wieder unterschiedliche Möglichkeiten bietet, die eigenen Ländereien auszubauen und Punkte zu sammeln. Hoffentlich wird Noblemen in den kommenden Monaten von einem Verlag veröffentlicht.

Noblemen - ein sehr viel versprechender Prototyp

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Als nächstes kam mit Wampum auch direkt der 2. Platz des diesjährigen Hippodice Wettbewerbes auf den Tisch. Im Gegensatz zu Noblemen handelt es sich hierbei um ein kurzes taktisches Kartenspiel mit Ärgerfaktor und ein wenig Ungewissheit. Das Spiel funktioniert gut, trotzdem warte ich jetzt nicht unbedingt sehnsüchtig auf die Veröffentlichung.

Wampum - 2. Platz im Hippodice Wettbewerb 2009

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Kurz vor dem Abendessen haben wir dann noch zwei etwas hektischere Vertreter gespielt. Zack & Pack von Kosmos ist ein nettes hektisches Reaktionsspiel, bei dem man den Überblick behalten muss. Für mich ist es nichts besonderes, aber man kann es gut als Starter/Absacker/Überbrücker spielen. Der dritte Prototyp nutzte ein wenig den Querdenker Mechanismus von Santy Anno. Das Original gefällt mir persönlich jedoch bedeutend besser.

auf die LKWs, fertig, los

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Mit Maori kam nach dem Abendessen ein weiteres Spiel von meiner Muss-ich-testen-Liste auf den Tisch. Als erstes haben wir zu viert die einfachere und danach zu dritt die schwierigere Variante (inkl. Atoll, bedeutend anspruchsvoller) gespielt. Der Wettlauf um die punkteträchtigsten Inseln macht Spass. Es ist für mich zwar kein Überflieger, nach der Partie landete es trotzdem auf meiner Wishlist. Spiele, die ich 2x hintereinander gewinne, haben halt bessere Chancen. :-)

Maori - hier die einfachere Variante

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Als “Absacker” kam als letztes Spiel des Abends nochmal Valdora als 4er auf den Tisch. Auch in der 2. Partie hat es mir und den anderen Spielern sehr gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, in den kommenden Partien unterschiedliche Strategien auszuprobieren, denn es scheint so, als wenn bei Valdora verschiedene Wege zum Ziel führen.

viele Wege führen nach Ro… ähm zum Ziel

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Ausnahmsweise sind wir diesmal bereits Sonntag Morgen aus Bilstein abgereist, da ich unbedingt noch auf die RPC gehen wollte, um davon zu berichten.

Fazit: Zwar waren diesmal nur knapp 20 Spieler in Bilstein - März/April ist immer das kleinste Treffen im Jahr, trotzdem oder gerade deswegen hat es wieder super viel Spass gemacht. Neben einer breiten Palette von (minimal) älteren Spielen kamen natürlich insbesondere die Neuheiten aus Nürnberg auf den Tisch, hier besonders (persönlicher Eindruck, keine statistische Erhebung :-) ) Cities, Finca, Eine Frage der Ähre, Valdora, Maori, Alea Iacta Est und Fits. Die ersten sechs Spiele habe ich mir dann auch in den letzten Tagen gekauft, und ich denke, dass das eine oder andere Spiel in den nächsten Rezensionen auftauchen wird. :-)

Bilstein April 2009 - 2. Tag

Als erstes kam am Freitag nach einer Erklärung von Kathrin Cities von Emma Games auf den Tisch. Da der Vorgänger immer noch ungespielt zu Hause liegt, hatte ich in Essen bei diesem Spiel nicht zugegriffen. Erst haben wir zu viert die mittlere danach die schwierigste Version gespielt. Cities ist ein wirklich gutes unterhaltendes Legespiel, was davon lebt, das alle Spieler die selben Plättchen zur Verfügung haben. Es bietet mit drei Regelvarianten einen steigenden Schwierigkeitsgrad an.

Die mittlere Version ist von der Spielzeit (10 Minuten) noch etwas kürzer, dafür bietet die schwierigste Version mehr Möglichkeiten, ist dafür aber auch ein wenig komplexer (=> alle Möglichkeiten im Auge behalten). Die erste Partie konnte ich überraschend gewinnen, musste mich dann aber in der komplexeren Version Kathrin knapp geschlagen geben.

Cities: die erste positive Überraschung in Bilstein

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Der dritte Teil der Cartagena “Saga” hatte mir bereits nicht mehr gefallen. Wie sieht es mit dem 4. Teil - Cartagena - Die Meuterei - aus? Positiv fand ich, dass wieder (wie auch im 3. Teil) ein komplett anderes Spiel auf den Tisch kam. Trotzdem hinterließ dieser 4. Teil keinen wirklich positiven Eindruck. Zwar gibt es hier interessante Ansätze, trotzdem konnte der Funke nicht bei mir überspringen.

hier spielt sich alles auf einem Schiff ab

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Wie auch in anderen Geschäftsbereichen versuchen die Spieleverlage inzwischen erfolgreiche Namen auch für weitere ähnliche oder auch gänzlich andere Spiele (siehe Cartagena) zu nutzen. Genial Spezial ist ein solcher Fall. Mein erster Eindruck ist nicht gerade überschwenglich. Ich würde dieses Legespiel wieder mitspielen aber zumindestens zu diesem Zeitpunkt kommt es nicht auf meine Einkaufsliste. Vielleicht war ich aber auch nur wegen meiner Erwartungshaltung enttäuscht, denn genial ist nicht unbedingt einfach. :-)

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Nach einer weiteren Partie Cities, die meinen positiven Eindruck von diesem Spiel bestätigte, kam als nächstes mit Powerboats ein Spiel von meinen ungespielten Essen 2008 Neuheiten auf den Tisch. Powerboats von Cwali ist ein nettes Rennspiel mit einem interessanten ungewöhnlichen Würfelmechanismus, das ich in den kommenden Wochen sicherlich nochmal spielen werde.

coole Würfel

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Da mein Versuch am Donnerstag, auch eine Mehrpersonen Partie ohne eine Farm oder Tiere zu gewinnen, ziemlich in die Hose gegangen ist, war ich froh, mich erneut einer Frage der Ähre stellen zu können. In unserer 4er Partie lief es diesmal besser, und ich konnte mit zwei Farmen und ein paar Tieren einen klaren Sieg feiern (196, 173, 154 und 139 Punkte).

Farmen und Tiere sind wichtig :-)

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Danach lernte ich mit MOW einen klassischen Starter/Absacker kennen. Mit sehr wenigen Regeln entsteht ein abwechslungsreiches Schachern um Minuspunkte a la 6 nimmt. Da auch Kartenglück eine große Rolle spielt, sollte man eine Partie nicht zu ernst nehmen, das gilt aber eigentlich für alle Spiele :-) .

Ochsen oder Kühe, Spass macht es in beiden Fällen

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Zur Abwechslung kam dann wieder ein Spiel von Nürnberg 2009 auf den Tisch, das ich bereits kannte. Small World ist ein schnelles Strategiespiel, das ein Ausruhen beim Punkte sammeln kaum verzeiht. Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt für den Untergang des eigenen Volkes zu wählen, um dann mit einer guten Entscheidung ein weiteres punkteträchtiges Volk auf den Spielplan zu bringen. Prinzipiell gefällt mir das Spiel richtig gut, jedoch möchte ich es nicht mit Dauerdenkern oder in einem Debattierclub spielen. :-)

Small World: zur Zeit ganz oben in der Hotness Liste von BGG

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Nach dem Abendessen war jetzt auch meine Frau mit am Start, und wir begannen den Abend mit der Queen Games Neuheit Montego Bay als 4er Partie. Das Spielmaterial ist sehr ansehnlich und von guter Qualität. Man versucht sich mit zwei Spielfiguren Rumfässer zu besorgen, um mit ihnen dann möglichst punkteträchtige Mehrheiten auf den abfahrenden Schiffen zu erzielen.

Jungs holt Rum

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Die Figuren laufen auf einem Rundkurs und werden von den anderen Figuren entweder auf die gegenüber liegende Seite des Kurses oder auf den ersten freien Platz nach hinten gestoßen. Dieses chaotische Mehrheitenspiel mit geringen Einflußmöglichkeiten gefiel mir persönlich nicht. Ich mag Mehrheiten und auch Chaos, mit diesem Cocktail konnte ich leider im ersten Versuch nichts anfangen.

Mehrheiten auf den Schiffen, Chaos auf dem Rundkurs

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Als nächstes kam erneut Alea Iacta Est auf den Tisch. Da ich es ja schonmal gespielt hatte, fiel diesmal für mich die (bei diesem Spiel hohe) Hürde Regel verstehen weg. Siehe da, es entwickelte sich ein von Taktik und Glück geprägtes Würfelspiel, was mir und ich denke auch den Mitspielern wirklich Spass gemacht hat. Es ist sicherlich kein herausragendes Spiel, was man sich bei Alea immer erhofft. Aber es funktioniert gut und wenn alle die Regeln kennen, fällt das Hauptproblem (zu lange Regel für das Gebotene) weg.

Alea Iacta Est ist ein gutes Beispiel - eine 2. Chance hat jeder verdient

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Mit Finca kam nun die Hans im Glück Neuheit im großen Karton auf den Tisch. Ähnlich wie in den ersten drei Mac Gerdts Spielen gibt es auch bei Finca ein Rondell, das hier aber nur zur Rohstoffversorgung (Früchte und Eselskarren :-) ) eingesetzt wird. Die verschiedenen Punktemöglichkeiten sind nicht unbedingt neu, zusammen mit dem tollen Holzmaterial entsteht aber ein schönes taktisches Spiel, das mir in der ersten Partie richtig Spass gemacht hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Partie knapp für mich entscheiden konnte (47, 46, 45, 39 Punkte). :-)

ein Rondell aber kein Mac Gerdts

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Danach kam erneut Tetr… ähm Fits auf den Tisch. In meiner dritten Partie hatte ich das Gefühl, das die Lenkurve bei diesem Spiel nicht zu übersehen ist. Die beiden Spieler, die es bereits kannten, konnten 22 bzw. 30 Punkte erzielen. Die “Frischlinge” dagegen mußten sich mit 3 bzw. 0 Punkte zufrieden geben.

eine Partie, vier Spielpläne, vier Schwierigkeitsgrade

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Roll through the Ages ist für mich vielleicht bisher in 2009 die Spiele-Überraschung. (Rezension hier) In dieser 4er Partie lief es diesmal erst gut und dann gar nicht mehr. Sehr schnell hatte ich 7 Städte (gut), danach hatte ich aber soviele Probleme diese zu ernähren zzgl. einer schmerzhaften Revolte (schlecht), das ich mit (gar nicht so schlechten) 20 Punkten Letzter wurde. Anke konnte das Spiel mit 28 Punkten gewinnen.

ein richtig spassiges, knackiges aber auch taktisches Würfelspiel 

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Als Abschluss des Freitags spielten wir noch eine Partie Dog, neben Tichu der Absacker Nummer 1 bei uns. Die Schmidt Version ist OK, aber nur unsere Brändi Version aus Holz erhält von mir die Höchstwertung. Wie so oft wurde in dieser Partie das alte Jungs (Peter, Thomas) gegen Mädels (Anke, Dany) ausgetragen. Für uns lief er erst schlecht, hatten dann aber ein wenig Glück, und konnten die Frauen noch kurz vor dem Ziel abfangen. Das war ein schöner Abschluss für den Tag :-) .

Für mich in dieser Version eine BGG 10

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