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Archiv der Kategorie Spielereisen

01.09. - 04.09. Spieletreff im Münsterland (2)

In den Samstag starteten wir mit einer 4er Partie Nofretete (Matagot). Da wir den Titel schon lange nicht mehr gespielt hatten, mußten wir zur Erklärung doch in die Regel schauen. Trotz zweier Neulinge am Tisch mußte ich mich mit dem letzten Platz zufrieden geben (99, 97, 91 und 86 Punkte). Uns gefällt dieses Spiel immer noch richtig gut, auch wenn ich bei unseren beiden Mitspielern keine Begeisterung feststellen konnte. :-)

nicht wirklich gut gespielt

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Martin Wallace geht ja fast immer, also konnte ich dem Angebot zu einer Partie London nicht widerstehen. Da ich schon mehrere Partien London hinter mir hatte, durfte ich dem Neuling das Spiel erklären. Zum Start lief es gefühlt richtig gut, leider konnte ich diese gute Ausgangsposition nicht erfolgreich in Punkte transformieren. Aus diesem Grund mußte ich mich zum zweitenmal hintereinander als erfahrenster Spieler am Tisch mit dem letzten Platz zufrieden geben (59, 45 und 44 Punkte).

gut angefangen stark nachgelassen

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Da ich beim erstenmal Ruhm für Rom nicht wirklich verstanden hatte, war ich froh in zwei weiteren Partien das Spiel besser kennen zu lernen. Die Gärten versorgten mich in der Mitte der Partie mit 10 Klienten, so dass selbst ich mich nicht gegen einen Sieg wehren konnte (44, 34 und 22 Punkte). Die zweite Partie lief dann wieder anders ab, als die beiden Partien zuvor. Da kaum Arbeiter bzw. Patrone gespielt wurden, war diesmal die Auswahl der Karten in der Mitte sehr groß. Obwohl das Spiel länger dauerte, wurde ich mit nur 12 Punkten sogar 2.. Da ein Teilnehmer der Veranstaltung noch ein OVP Exemplar von Ruhm für Rom dabei hatte, konnte ich für einen sehr guten Preis diese Lücke in unserer Sammlung schließen. :-)

Klientel satt dank Gärten

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Mit Quarriors! kam nun bei uns eine weitere Neuheit als 4er auf den Tisch. Die Kurzbeschreibung “Dominion mit Würfeln” trifft den Kern des Spiels ganz gut. Würfeln, neue Würfel kaufen und/oder Monster auf den gerade gewürfelten 6-Seitern aktivieren. Das ist auch zu viert schnell gespielt und macht Spass, trotzdem gefällt mir Dominion zumindestens nach dieser ersten Partie noch besser. Das Spiel verlief sehr knapp, aber auch mein letztes Monster konnte eine Runde durchhalten und erkämpfte mir so den Sieg (14, 11, 10 und 5 Punkte).

Quarriors! mit Plastikschüsselchen Erweiterung

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Da ich die Zeit zu einer Kartenspiel Verabredung noch überbrücken mußte, beteiligte ich mich gerne an einer für mich ersten Partie Rat a tat Cat, ok Biberbande hatte ich schon auf meiner Playlist. Tja, Karten ein wenig tauschen dazu Glück beim ziehen und dann den geringsten Kartenwert bei den eigenen vier verdeckten Karten aufweisen. Es tat nicht weh und ich würde es zur Not auch nochmal mitspielen, mehr aber auch nicht.

keine Schachtel für unsere Sammlung

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Den Samstag Abend beschlossen wir dann mit einer 5er Partie Mü. Auch dieses Kartenspiel kannte ich bisher nicht (das mehr schon) und das war sicherlich eine Bildungslücke. Gerade Partner-Kartenspiele (hier mit wechselnden Partnern) spiele ich sehr gerne und dieser Titel gehört bereits nach diesem ersten Test für mich zu der Oberklasse dieser Kategorie. Leider muß ich noch etwas trainieren, da ich mich doch beim erstenmal ziemlich dämlich anstellte. So ist es natürlich kein Wunder, dass für mich der letzte Platz von Anfang an reserviert war, und ich enttäuschte auch nicht. :-)

Reizen muß man lernen :-)

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Da uns allen die Partie Brass so gut gefallen hatte, starteten wir mit einer Revanche in den Sonntag. Bei manchen Partien hat man von Anfang an das Gefühl um den Sieg mitzuspielen. Die Kanalbaurunde lief sehr gut für mich. Punktetechnisch mit dabei, für die zweite Wertung bereits die meisten Punkte und damit auch die meisten Startmöglichkeiten auf dem Spielbrett, das meiste Geld und dazu Startspieler für die Eisenbahnrunde, das konnte eigentlich nicht schiefgehen. Nur Kartenpech verhinderte einen persönlichen Punkterekord aber nicht den ungefährdeten Sieg (136, 123, 108 und 106 Punkte).

für rot sah es diesmal gut aus

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Dann bekam ich noch die Chance, den letzten Titel auf meiner “Das möchte ich auf dem Wochenende ausprobieren” Liste zu testen. Bei Miss Lupun … versuchen die Spieler durch das Legen von eigenen Zahlenplättchen und das Verwenden fremder Zahlenplättchen mathematische Aufgaben zu erfüllen. In mancher Runde hatte es etwas von Schiffe versenken, da oft nach der ersten Legerunde (von sechs) bereits viele der Aufgaben unmöglich gemacht wurden. Mir hat es ganz gut gefallen, auch wenn ein Mitspieler den klaren Sieg erringen konnte.

Mathe sollte man schon mögen

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Den Abschluss dieser Spielereise bildete dann eine Partie Tichu. Eigentlich spielten mein Partner und ich hervorragend, leider wurden wir von meiner Frau und ihrem Spielpartner bombentechnisch absolut dominiert, was soll man da schon machen. :-)

Insgesamt haben mir die vier Tage hervorragend gefallen. Die Zimmer waren einfach aber mit einem schönen Bad ausgestattet und sehr sauber. Auch das Essen konnte diesen guten Standard halten, es muß nicht immer ein Hotel sein um sich rundum wohl zu fühlen. Die Mitspieler waren durchgehend sehr nett, so dass alle Partien sehr viel Spass gemacht haben. Die von uns allen mitgebrachten Spiele haben für eine sehr große Auswahl gesorgt, und auch viele neue Spiele konnten ausprobiert werden. Ich hoffe wir haben uns nicht allzu sehr daneben benommen, so dass wir auch nächstes Jahr wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen dürfen.

viele Spiele und …

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noch mehr Spiele

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dazu ein sehr schöner Spielraum

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01.09. - 04.09. Spieletreff im Münsterland (1)

Da ich mitten in der Essenvorbereitung stecke, fällt dieser Bericht etwas kürzer als gewohnt aus. Zum erstenmal hatten wir die Gelegenheit an diesem Spieletreff teilzunehmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielereisen, ist diese Veranstaltung nicht öffentlich. Die beiden Initiatoren suchen sich die Teilnehmer aus und laden sie für diese Veranstaltung persönlich ein.

Wie so oft waren wir am Donnerstag gegen 13:00 als Erste bei einer Spieleveranstaltung vor Ort. Glücklicherweise dauerte es nicht lange, bis auch der Organisator eintraf, so dass wir mit einer 3er Partie Hansa Teutonica in das verlängerte Wochenende starteten. Obwohl ich es länger nicht mehr gespielt hatte, konnte ich doch mit einer Drei-Aktionen-Verdräng-Taktik einen relativ ungefährdeten Sieg (68, 50 und 46 Punkte) davontragen. Auch die 5 Aktionen des Mitspielers konnten mich nicht davon abhalten.

drei Aktionen reichten für einen ungefährdeten Sieg

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In der selben Besetzung kam dann mit Pantheon ein Spiel auf den Tisch, das ich richtig klasse aber auch ganz schrecklich finde. Diesmal lief es ganz gut, trotzdem konnte mich meine Frau überraschen und fing mich mit nur zwei Säulen noch ab (82, 80 und 73 Punkte). Ob es von uns so geschickt war, den Veranstalter nicht einmal gewinnen zu lassen? :-)

Sieg mit nur zwei Säulen, Respekt

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Nach und nach trudelten weitere Spieler ein, so dass jetzt an mehreren Tischen gespielt wurde. In einer neuen Besetzung kam jetzt Thurn und Taxis auf den Tisch. Da bei uns allen die letzte Partie schon ein paar Spinnweben aufweisen konnten, verzichteten wir auf eine Erweiterung. Im Gegensatz zur RegVor im Februar lief es diesmal richtig gut, und ich konnte die Partie relativ klar für mich entscheiden (28, 21, 17 und 13 Punkte).

Thurn und Taxis: ab und zu gerne von mir gespielt

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Jetzt wurde es Zeit für mein erstes unbekanntes Spiel des Wochenendes: Ruhm für Rom. Diese Lookout Neuheit (in den USA 2005 erschienen) nutzt den zur Zeit beliebten Mechanismus, dass ein und dieselbe Karte verschiedene Funktionen im Spiel übernimmt (hier: Gebäude, Rohstoffe, Personen und Siegpunkte). In dieser ersten Partie wußte ich noch nicht wirklich, was ich da tue. Insbesondere da das Ende sehr plötzlich durch den Bau eines Gebäudes kam. Es sollte aber nicht meine letzte Partie dieses Kartenspiels auf dieser Spielereise sein.

Ruhm für Rom: keine Ahnung was ich da tue

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Da wir vier von unserer letzten Partie Brass in Bilstein bereits zusammen saßen, wurde es Zeit unsere geplante Revanche durchzuführen. Der dienstälteste Spieler am Tisch ließ sich sehr früh abhängen, falsche Karten und suboptimale Entscheidungen. :-) Aber auch ich konnte den ungefährdeten Sieg nicht verhindern und mußte mich mit dem 2. Platz abfinden. Selten eine Partie erlebt, wo jede Platzierung so eindeutig war (151, 126, 107 und 74 Punkte).

zurecht 10 Punkte von mir bei BGG

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Nach einer Partie Tichu (1030 zu 870) beschloß ich den Abend mit einer 4er Partie Burgen von Burgund. Auch mit diesem alea Spiel verbindet mich fast schon eine Hass-Liebe. Ein hervorragendes Spiel aber es schont meine Nerven nicht unbedingt und in seltenen Fällen haßt mich das Spiel sogar. :-) Diesmal lief es von Anfang an nicht wirklich und ich wechselte von einer Strategie zur anderen. Obwohl ich mir insgesamt vier (davon drei große) Bonuskärtchen sichern konnte, mußte ich bis zum Schluß für mein Minimalziel - 200 Punkte - kämpfen. Dies schaffte ich dann zwar auch, aber den vierten Platz konnte ich nicht verhindern (265,232, 220 und 212 Punkte).

Tja, keine Ahnung warum ich Vierter wurde

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Den zweiten Tag begannen wir mit einer 3er Partie Star Trek Expeditions. Auch dieses Mal hat mir das kooperative Star Trek Spiel gut gefallen. Insbesondere wenn Freunde der Serie(n) am Tisch zusammen sitzen, kann dieser Titel seine Stärken ausspielen. Da wir bisher nur auf der einfachsten Stufe gespielt haben und wir bisher immer gewinnen konnten, werden wir zur Abwechslung beim nächstenmal eine Schwierigkeitsstufe hochschalten. Da bereits eine Kartenerweiterung angekündigt ist, sollte damit der Widerspielreiz für weitere Partien gesichert sein.

bei den Figuren kann ein Star Trek Fan nicht nein sagen

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Reiner + Star Trek für mich passt das gut

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Diesmal hatten wir beide die Chance auch mal Qwirkle Cubes auszuprobieren. In der selben Besetzung zogen wir Würfel aus dem Beutel und versuchten analog zum Spiel des Jahres möglichst viele Punkte zu sammeln. Durch den Würfelmechanismus (man darf vor dem eigenen Zug erneut würfeln) verändert sich das Spielgefühl in größerem Maße, so dass man ruhig beide Titel in seiner Sammlung haben kann. Qwirkle Hasser werden jedoch nicht unbedingt bekehrt, da es dann doch zu viele Gemeinsamkeiten gibt. Knapp mußte ich mich mit dem dritten Platz zufrieden geben (134, 114 und 113 Punkte). Das Spiel habe ich mir sofort bei einem “Amerika-Spezialisten” bestellt, da nicht bekannt ist, wann und auch wie das Spiel in Deutschland erscheint. Das Original ist eine schöne kleine Box. :-)

muß ich haben, fast identische Regeln aber verändertes Spielgefühl

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Weiter ging es jetzt zu fünft in den Weltraum. Escape from the Aliens in Outer Space habe ich mir auf der Spiel 2010 blind gekauft und seitdem noch nicht gespielt. Schämen sollte ich mich. Das Spiel ist ganz nett, aber vom Spielspass nichts überragendes. Trotzdem würde ich mir diese Mischung aus Schiffe versenken und Scotland Yard erneut kaufen, da ich ein solches Spiel gerne in unserer Sammlung habe. Die Aliens hatten es auf der gespielten Karte einfacher, so dass ich als letzter Mensch auch irgendwann erwischt wurde.

als Mensch leider keine Chance

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Mit King of Tokyo kam danach ein ganz neuer Titel auf den Tisch. Richard Garfield serviert hier ein ungewöhnliches Spiel. Wer wütet mit seinem Monster am erfolgreichsten in Tokyo und überlebt auch noch dieses Spektakel. Man sollte auf jedenfall ein Faible für Spaßspiele mit ungewöhnlichem Setting haben. Ich konnte mein Monster nicht erfolgreich in Tokyo wüten lassen und schied als Erster aus. Da ich nicht wirklich fit war, begab ich mich erstmal auf unser Zimmer.

OK, er hat mehr Haare auf dem Kopf :-)

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Als mich meine Frau jedoch informierte, dass eine Partie Villen des Wahnsinns (OT Mansions of Madness) starten sollte, “mußte” ich natürlich in den Spielraum zurückkehren, da ich es unbedingt testen wollte. Aufgrund eines hervorragenden Spielleiters der auch immer gleichzeitig im Spiel das Böse verkörpert, entwickelte sich eine sehr spaßige Partie mit Gruselfaktor. Keine Ahnung wieso, aber ich suchte mir die Rolle des dumpen Schlägers/Gangsters aus. Als der Endkampf begann, waren wir uns einig, dass ich kurz vor dem Ausgang eine Tür blockiere, um dem Monsterhund dann den letzten Rest zu geben. Er wurde jedoch von Opa, Ordensschwester und Mädchen aufgehalten und im letzten Moment getötet. Schön, wenn man nicht gebraucht wird. :-)

Gangster sind auch nicht mehr das, was sie mal waren

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Bilstein: Juli 2011 - Teil 2

In den Samstag starteten wir mit einer Partie Blockers, der Neuauflage von Uptown. Zu fünft legten wir die abstrakten Plättchen so, dass möglichst wenige eigene Gebiete entstanden. Durch die neue Regel (die Bedeutung von “geschlagenen” gegnerischen Plättchen wurde aufgewertet) hat für mich dieses Legespiel noch ein wenig an Qualität gewonnen, auch wenn für mich das Optimum eine vierer Besetzung ist. Immerhin reichte es für einen geteilten zweiten Platz (4, 5, 5, 6 und 7 Gebiete).

zu fünft wird es früh voll

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Es wurde mal wieder Zeit, ein wenig unter die Landwirte zu gehen. Nein, nicht Agricola sondern Loyang kam nun als 4er auf den Tisch. Auch wenn das dritte große Rosenberg Spiel nicht die überschwenglichen Kritiken erhalten hat wie die beiden Vorgänger, gefällt mir es zu zweit und zu viert richtig gut, da die Wartezeit bei erfahrenen Spielern sehr gering ausfällt. Von Anfang an lief es richtig gut, trotzdem konnte ich mich nicht wirklich von meiner Frau absetzen. Da spielt man ca. 90 Minuten um einen absoluten Gleichstand zu erzielen (18 + 4, 18 + 4, 17 + 6 und 16 + 3). Gut das wir für den Spass spielen. :-)

Dann kam mal wieder 7 Wonders mit der Leader Erweiterung - diesmal in voller Besetzung - auf den Tisch. Im Gegensatz zu meinen ersten Partien kann ich jetzt eigentlich immer den letzten Platz vermeiden und spiele häufiger auch um den Sieg mit. Wie so oft kam bei mir eine Mischstrategie mit vielen Rohstoffen zur Anwendung und ich konnte mir auch einen guten zweiten Platz sichern (72, 65, 60, 55, 55, 53 und 52 Punkte). Die Siegerin hatte den Geld-Leader und auch die passende Gilde, so dass sie bei ihrer Geldstrategie pro ein Geld auch einen Siegpunkt erzielen konnte. Konsequent gespielt kann das richtig erfolgreich sein.

wie fast immer bei mir: Rohstoffe satt

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Dann konnten wir uns nicht wirklich auf ein Spiel einigen, so dass mit Employee of the Months ein mir und außer dem Besitzer auch allen anderen unbekanntes Spiel auf den Tisch kam. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr pflegeleicht bei der Spieleauswahl bin. Es gibt kaum ein Titel der für mich ein No-Go darstellt. Employee of the Months hat es dagegen fast auf meine Miniliste geschafft. Ich spiele wirklich gerne einfache Spiel, aber so etwas belangloses ist mir nur selten untergekommen und so war auch die Reaktion meiner Mitspieler nicht überraschend. Obwohl ich mich ein Drittel der Spielzeit umziehen war - meine Flasche Wasser entdeckte ihre Verwandtschaft zu einem Springbrunnen - konnte ich trotzdem einen geteilten Sieg einfahren. Soviel dazu. :-)

ich muss nicht jedes Spiel haben :-)

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Auch dann dauerte die Einigung auf ein Spiel etwas länger. Ein Veto hier, ein Veto da, tja ich bin anscheinend wirklich unproblematisch. :-) Geeinigt haben wir uns dann auf Kaigan. Mein bisheriger Klassenbucheintrag zu diesem Spiel: Ungespielter Blindkauf der Spiel 2010. Wenn man sich vom Papierplan nicht abschrecken lässt, erhält man nach meinem ersten Eindruck, ein kurzweiligesTaktikspiel, das beim Kartenverteilmechanismus ein wenig an Zooloretto erinnert, mit einem bisher selten eingesetzten Thema: Das alte Japan soll kartographiert werden. Zwar wußte ich in der ersten Partie noch nicht 100%ig, was ich tue, trotzdem reichte es erneut für einen geteilten ersten Platz.

ein wenig Zocken gehört bei Kaigan auch dazu

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Als nächstes wartete dann wieder das Mittelalter auf uns -wurde ja auch mal wieder Zeit. :-) Firenze von Pegasus ist sicherlich ein gutes Spiel, aber ich habe noch keinen kompletten Zugang zu diesem Spiel gefunden. Trotzdem spiele ich es gerne mit und inzwischen verstehe ich auch, dass die negativen Karten für den Spielablauf absolut notwendig sind. Bei unserer Partie wußte eigentlich nur die einzige Frau am Tisch, was sie so tut. Somit konnte ich mir immerhin noch einen zweiten Platz sichern (56, 37, 34 und 32 Punkte), der Einäugige unter den Blinden.

zu diesem Spiel sollte ich mal einen Leitfaden lesen: Firenze für Dummies

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Den Abschluss des Samstags bildete fast schon traditionell eine Partie Outpost. Zu siebt bauten wir verschiedene Fabriken und boten auf die Ausbaukarten. Diesmal hatten wir auch einen Neuling am Tisch, der leider absolut überfordert war. Es ist nicht so, dass wir nicht alle mal unsere erste Partie hatten, dies ist in dieser extremen Form jedoch noch nie passiert. Für mich war die Partie absolut OK, hey das ist Outpost. Aber ich merkte schon, dass viel weniger gelacht wurde als sonst. Jedes Spiel ist auch abhängig von den Mitspielern - wie wahr. Ich setzte diesmal auf Titanfabriken und wurde Dritter (87, 80, 76, 63, 61, 51 und 40 Punkte). Leider erreichte ich nicht mein Standardziel in diesem Spiel: Mindestens eine der drei letzten Ausbaukarten kaufen. Die Siegerin schaffte es diesmal über eine sehr gut funktionierende Data Library Strategie.

voll auf Titan

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Diesmal konnten wir auch noch am Sonntag vor Ort spielen, da wir nicht wie bei den letzten beiden Male früher abreisten mußten. Bei der Neuauflage von Code 777 können jetzt 5 Spieler mitraten und wir schöpften das Potential voll aus. Wir spielten auf zwei richtige Codes. Eine Mispielerin beendete das Spiel so schnell, dass außer ihr niemand einen richtigen Rateversuch verbuchen konnte.

fast zu schnell für ein Foto

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Mit Artus von alea konnte ich in meinen beiden ersten beiden Partien nicht wirklich etwas anfangen. Irgendwie spielte ich so vor mich hin und mehr war da nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich bei alea immer etwas großes taktisches bzw. strategisches erwarte. Das kann und will Artus gar nicht bieten. Es ist ein nettes Laufspiel, das in der fortgeschrittenen Version auch ein wenig Vorausplanung belohnt. Es ist zwar für mich immer noch kein Highlight, aber inzwischen habe ich mit diesem Spiel meinen Frieden geschlossen. Dies liegt aber nicht daran, dass ich diese Partie für mich entscheiden konnte (129, 117, 109 und 84 Punkte).

Nach einer weiteren Partie 7 Wonders diesmal als 5er (dritter Platz) kam erneut Burgen von Burgund auf den Tisch. In meinen ersten 3-4 Partien konnte ich nie über 200 Punkte holen. Inzwischen halte ich selbst 300 Punkte in einem optimalen Spiel für nicht unmöglich. Diesmal bekam ich das Tableau mit der 6er Wiese zugelost. Zusammen mit dem gelben Plättchen “+1 für die Wiesenwertung” muss man eine solche Ausgangsposition im Auge behalten, ansonsten ist diese Kombi schon fast zu stark. Hätte ich das letzte passende Tierplättchen auch noch bekommen, wären es nochmal 15 Punkte mehr geworde. Aber auch so war ich mit meiner Punktzahl und dem ersten Platz sehr zufrieden (269, 248, 239 und 219 Punkte).

einmal Hühner bitte zum fast perfekten Spiel

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Die Spielereise beendeten wir mit einer Partie alea iacta est. Tja, eigentlich hätte Artus bei mir einen einfacheren Start haben müssen. Denn bereits dieses Spiel hat bewiesen, das es auch schon einmal etwas einfacheres von alea sein darf. Kein Highlight, aber man kann es locker runterspielen und es bleibt auch noch Zeit um sich ein wenig zu unterhalten -ein guter Absacker. Ich holte mir konsequent diese “Glücksplättchen” und konnte mich damit knapp durchsetzen (42, 41, 39 und 38 Punkte).

wir würfeln uns durch Rom

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Das verlängerte Wochenende hat mir wieder sehr gut gefallen.  Wie erwartet, wurden in den vier Tage die unterschiedlichsten Spiele auf den Tischen gesichtet. Deshalb zum Schluss ein paar Bilder von Partien ohne meine Beteiligung:

Strasbourg

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Olympos

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Alien Frontiers

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Le Havre

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Bazaar

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Avanti

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McMulti

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Pfeffersäcke

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Mylady und die Musketiere

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Fresko inkl. Erweiterung

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Kreml

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Caylus Magna Carta

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und für Bilstein typisch, viele Partien Tichu

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Bilstein: Juli 2011 - Teil 1

Am letzten Wochenende war es mal wieder so weit. Bilstein rufte eine kleine aber feine Spielerschar in das Hotel Faerber-Luig. Diesmal sollten sich bis zu 20 Spieler im sehr großzügigen Spielraum tummeln. Gerade der Termin im Juli hat seinen besonderen Reiz. Man(n) muß sich natürlich nicht von den Neuheiten im April (Nürnberg) und im November (Essen) unter Druck setzen lassen. Aber das sie da sind, kann man nicht wegdiskutieren und dann möchte ich sie auch spielen. :-) Der Termin im Juli dagegen ist bei mir von einer entspannten “Schaun mer mal, was wir spielen” Stimmung geprägt.

Spiele satt, nicht nur vom Organisator …

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Natürlich hatte der Organisator wieder ein größeres Paket von Spielen bereitgestellt, das durch noch mehr Spiele der Teilnehmer ergänzt wurde. Zusätzlich ist es Tradition (OK, ich glaube es war das zweite Mal), dass es bei der Juli Veranstaltung zusätzlich immer noch ein Themenspezial gibt. Diesmal (Thema Diamanten) gab es nicht nur eine kleine thematische Spieleauswahl, Gregor hatte zusätzlich auch noch ein passendes Metaspiel (Schachern) im Gepäck. Dazu aber später mehr.

… sondern auch von den Spielern zur Verfügung gestellt

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Mein spielerischer Einstieg bestand aus einer Pause. Da wir zuerst fünf waren und ich aufgrund meiner ausklingenden Bronchitis im Zusammenspiel mit der Autofahrt noch ein wenig in den Seilen hing, unterstützte ich die vier Mitspieler der aller ersten Partie (Qwirkle) mit meinen natürlich fachkundigen Kommentaren. Mit 51st State als 4er Partie startete dann auch ich spielerisch in das Wochende. Ein wenig spröde und fummelig, Grafik und Thema sind sowieso immer Geschmacksache, kommt es daher und hat mich auch beim zweitenmal richtig gut unterhalten. Da ich meine Frau “gewinnen ließ” :-) , besteht eine sehr große Chance, dass dieses Spiel demnächst auch bei uns im Spieleschrank zu finden ist.

51st State - ein möglicher Kauf

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Danach kamen mit Take it or leave it und Uluru zwei Vertreter der einfacheren Kost auf den Tisch. OK, bei Uluru würde sicherlich der eine oder andere widersprechen. Immerhin konnte ich Uluru geteilt gewinnen und auch beim Würfel raffen konnte ich einen guten zweiten Platz ergattern. Auch bei solchen Spielen zeigt sich der Könner. :-) Irgendwie war das Wochenende für meine Verhältnisse sowieso außergewöhnlich, da Fortuna mir doch den einen oder anderen Sieg schenkte.

Kartenglück mit Würfeln kombiniert

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Danach spielten wir meine beiden absoluten Lieblingsspiele in der Kategorie Aufbau-Kartenspiel in 30 Minuten. Als erstes begaben wir uns direkt zweimal hintereinander in die unendlichen Weiten des Weltraums: Race for the Galaxy mit allen drei Erweiterungen aber ohne Übernahme. Die erste Partie lief wie von alleine und ich konnte mit der Militärstrategie sehr klar gewinnen (74, 47, 42, 35 und 32 Punkte). Auch wenn die zweite Partie gar nicht so gut lief, konnte ich ich auch diese ebenso deutlich für mich entscheiden (53, 31, 30, 24, 24 Punkte). Wie gesagt, ein(e) Sahnetag Sahnewochenende.

das sah schon mal schlechter aus

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Den Tag beendeten wir mit einer Partie 7 Wonders inkl. der nach meiner Meinung sehr gelungenen Erweiterung Leaders. Bei diesem wirklich hervorragenden Spiel kann ich nur sehr selten glänzen, so dass ein guter dritter Platz fast genau meinem Erwartungswert entspricht (77, 61, 60, 58, 51 Punkte).

Wir starteten mit einer Partie Settlers of Amerika (amerikanische Siedler Variante) in den Freitag. Meine letzte Partie Siedler …? Keine Ahnung, da gab es aber bestimmt noch keinen Euro, so schließt sich der Kreis. :-) Deshalb bekam ich erstmal eine kurzes Update der Siedler Grundregeln. Die Partie hat mir ganz gut gefallen. Die Idee des nach Westen ziehen wurde durch den stetigen Verlust einiger Rohstoffelder im Osten interessant umgesetzt. Die Tatsache, dass man nicht mehr eingebaut werden kann, meine Siedler Treks können überall hinziehen, gefiel mir gut. Auch wenn ich das Spiel gewinnen konnte, machte mich das nicht so richtig glücklich, da ich hier ein Problem sehe. Meinen Vorsprung durch die schnelle Entwicklung in den Osten mit 3 Siedlungen konnte niemand mehr aufholen. So stand eigentlich der Sieger nach einer halben Stunde fest, obwohl wir noch eine volle Stunde Spielzeit vor uns hatten. Das kann schon sehr unbefriedigend für die Spieler sein, die so früh abgeschlagen sind.

blaue Siedlungen erobern sehr früh den Westen

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Eigentlich gehe ich davon aus, dass 7 Wonders auch den deutschen Spielepreis erhält. Sollte aber überraschenderweise die Wahl auf Burgen von Burgund (liebevoll BuBu genannt) fallen, könnte ich auch damit sehr gut leben. Zu viert würfelten wir in der selben Besetzung um die Sechseck Plättchen. Teilweise war meine Spannung so groß, das ich den Tisch verlassen mußte. Vielleicht lag es aber auch daran, das eine Mitspielerin  ihre kompletten Züge kommentierte. :-) Jedenfalls konnte ich mit einer großen Wiese und dem Plättchen +1 Siegpunkt bei Herdenwertung genügend Punkte für den Sieg sammeln (254, 232, 215 und 197 Punkte).

da lachten die Hühner

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Mit Brass kam dann für mich schon das letzte Spiel des Tages auf den Tisch, da ich mich bereits um 22:00 ins Bett verabschiedete. Wir alle hatten schon ein paar Partien dieses hervorragenden Spiels auf dem Buckel, leider nicht in den letzten 12 Monaten. So duften wir nach ca. 30 Minuten die Partie neu starten, wer sollte sich auch merken, dass man für die Entwicklung Eisen benötigt. :-)

Die Partie war sehr spannend. Im letzten Zug wollte eine Mitspielerin nichts mehr machen, aber da bekam sie den Hinweis von einem anderen Mitspieler, dass sie doch für zwei Karten (bei leerem Markt) noch eine Zeche überbauen könnte. Tja wem die Punkte wegnehmen, am besten dem Tippgeber. Genau diese drei Punkte fehlten ihm dann, um mich noch vom ersten Platz zu verdrängen (127, 125, 117 und 104 Punkte). Man könnte jetzt sagen, das wäre ein geschenkter Sieg. Da der 2. jedoch ein kaum zu besiegender hervorragender Spieler ist, freute ich mich trotzdem :-) , auch wenn ich meinen Sieg erst gar nicht realisierte.

Anfang September gibt es eine Revanche

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Drei Spiele an einem Tag, ok es gibt auch dreimal Buffet :-) , sind schon sehr wenig. Zwischen 11:00 und 18:00 gab es jedoch auch noch das Metaspiel Schachern. In der ersten Phase versuchten alle Spieler als Einzelkämpfer möglichst viele Informationen über die Wertigkeiten der fünf verschiedenen Edelsteine zu erhalten bzw. nach diesen Informationen die Edelsteine zu tauschen.

die Auswertung ist gar nicht so einfach

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Nach einer gewissen Zeit wurden wir dann zu 3er Teams zusammengefasst, und gemeinsam wurden die bisherigen Ergebnisse optimiert. Obwohl wir im Gegensatz zu anderen Teams unsere “Arbeit” nach fünf Minuten abgaben, konnten wir uns trotzdem einen guten zweiten Platz (bei fünf Teams) erspielen. Hätten wir mal so lange überlegt wie die anderen Teams. :-) Meine Frau bekam als Mitglied im Siegerteam ein Flowerpower, über das wir uns sehr freuten. Danke an dieser Stelle nochmal an Gregor, der diesen zusätzlichen Aufwand in Kauf nahm, um uns mal wieder etwas neues zu präsentieren.

eine schöne Überraschung

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Den Rest gibt es dann im 2. Teil.

Bilstein April 2011 (3) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Der Samstag startete mit einer 3er Partie Navegador. Endlich kam ich zu meiner ersten Partie, gekauft hatte ich den Titel “natürlich” schon auf der Spiel, denn er hörte sich sehr vielversprechend an. Diese erste Partie enttäuschte mich auch nicht. Man möchte soviel machen, und natürlich ist das, was man am liebsten gerade machen möchte, vier Schritte auf dem Rondell entfernt. Die Partie war sehr kurzweilig, auch wenn sich meine Mischstrategie als eher suboptimal zeigte (114, 113 und 78 Punkte). Ich freue mich schon auf die weiteren Partien, nur dass ich dann eher eine andere Strategie verfolgen werde. Danach testete ich einen Prototyp für Pegasus. Nach der Beschreibung war ich erst ein wenig skeptisch (ah, ein Laufspiel), aber dies änderte sich während der Partie. Mit ein wenig Feinschliff kann hier ein richtig guter Titel entstehen.

das nächstemal ohne Mischstrategie in See stechen

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Da wir an diesem Wochenende auch schon das eine oder andere Negative über Pantheon (”ohne Verschulden keine Chance”) gehört hatten, wollten wir zu dritt nochmal unsere Füße auf den Tisch legen. Zum Schluß der Partie hatte ich ein wenig Glück, da mir der “Doppelgott” beim Blindziehen den Gott für einen Doppelzug bescherte. Zusammen mit meiner Mischstrategie (ein paar Säulen, Götter und Halbgötter) konnte ich so einen Sieg verbuchen (86, 78 und 69 Punkte). Auch diese Partie hat mir wieder gut gefallen, aber ich sehe auch das Problem von einem möglichen “Ungleichgewicht”. Wenn sich z.B. der erste Spieler in der ersten Runde direkt ein gutes Bonusplättchen (z.B. mit Füßen) sichern kann, ist das schon sehr stark. Auch das Nachziehen der Aktionskarten kann sicherlich ab und zu ziemlich frustrierend ablaufen Da aber die Partien zumindestens bei erfahrenen Spielern nicht besonders lange dauern, weiß ich noch nicht, ob mich das wirklich stört.

mit Füßen auf das Spielbrett, ob das so gut geht?

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Ebenfalls zu dritt kam bei uns mit Macao ein Spiel auf den Tisch, das nach meiner Meinung nach schon fast unfair kritisch bewertet wurde, aber glücklicherweise gibt es ja auch bei Spielen unterschiedliche Meinungen. Immerhin hat sich der eine oder andere ja doch noch von den vorhandenen Qualitäten überzeugen lassen (siehe z.B. hier). Ich habe bisher jedenfalls den Kauf von Macao nicht bereut, auch unabhängig von der Zahl auf der Verpackung. :-) In der dritten Runde kassierten wir drei direkt erst mal drei Minuspunkte. Ansonsten lief die Partie ganz gut für mich, in den letzten sechs Runden konnte ich immer die Siegpunkte kaufen und zusammen mit ein paar “Warenlieferungen” und dem größten Gebiet reichte es zu einem knappen Sieg (88, 86 und 72 Punkte).

kein Spiel Marke Everybody’s Darling, mir gefällt es aber (immer noch)

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Als Überbrücker Spiel kam dann nochmal Extra! auf den Tisch, diesmal direkt ohne Würfelturm aber mit Würfelwiese. Da es bei den beiden Anderen auch nicht so richtig lief, hatte ich in den Minuspunkten diesmal gute Gesellschaft und es reichte sogar für einen Sieg, aber zählt der überhaupt bei Minuspunkten? :-)

Quizfrage: aus welchem Spiel haben wir die Würfelwiese “geklaut”?

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Zu viert begaben wir uns dann in zwei Partien in die unendlichen Weiten des Weltraums inkl. der drei Erweiterungen. Race for the Galaxy ist für mich einer der besten Titel und gehört sicherlich zu den Spielen (natürlich inkl. den Erweiterungen) für die (fast) einsame Insel. Es lief zwar nicht super, aber es reichte immerhin in beiden Partien für einen zweiten Platz. Nach über 100 Partien kann ich nur sagen, danke Thomas L. .

diese Karte hätte mir in der zweiten Partie den Sieg gebracht :-)

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Dann wurde es langsam Zeit den Abend ausklingen zu lassen, da am Sonntag ja ein paar Autobahnkilometer auf uns warteten. In Bilstein gibt es ein Standard-Absacker-Spiel:  Tichu. Da mein Standard Partner leider auf dieser Spielereise fehlte, durfte ich mit einer anderen sehr erfahrenen Spielerin gegen unsere Standardgegner (unsere Frauen :-) ) antreten. Direkt zu Beginn der Partie flogen einige Bomben quer über den Tisch. Da die Bomben der Gegner verheerender waren und wir auch noch ein großes Tichu verloren, stand es nach 6 Runden 800 zu 0 gegen uns. Man nennt mich aber nicht umsonst die Tich-Kampfsau, aufgeben gilt nicht. Mit meinem Einsatz und dem Können meiner Mitspielerin pirschten wir uns wieder ran. Stets bemüht, stand auch immer unter meinen Sportnoten, aber auch hier reichte es nur zu einer etwas “angenehmeren” Niederlage (1050 zu 750). Trotzdem war es ein guter Abschluss für eine sehr schöne Spielreise.

die verdeckte Karte ist noch eine 2, was für eine “tolle” erste Hand

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Auch an den anderen Tischen wurde natürlich fleißig gespielt. Ich habe zwar wahrscheinlich nicht alle Partien im Raum mitbekommen, aber nach meinem Empfinden habe ich diese Spiele am häufigsten auf den Tischen gesehen:

Die Burgen von Burgund

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Strasbourg

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Pantheon

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Das große Kullern

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Mondo

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Hier noch ein paar weitere Bilder von den Spieltischen, da natürlich auch der eine oder andere (moderne) Klassiker und weitere Neuheiten gespielt wurden.

Tohuwabohu

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London

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51st State

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Lancaster

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Mylady und die Musketiere

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Mieses Karma

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Airlines Europe

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Qwirkle

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McMulti

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Agricola, und noch einige weitere Spiele

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Noch ein letztes Frühstück und dann ab nach Berlin, aber halt, da war doch noch etwas zu erledigen. Das hätte ich beinahe vergessen. :-)

gekauft, kurz vor der Abfahrt

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Bilstein April 2011 (2) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Da in unserer neuen “Spielgruppe” Pergamon nur der Hälfte bekannt war, starteten wir mit einer erneuten Berlin Vorbereitung als 4er in den zweiten Tag. Über die Vorzüge dieses Spiels habe ich ja schon mehrmals geschrieben, aber eine Sache stört mich dann schon. Nach meiner Meinung wäre es besser gewesen, eine Seite der Übersichtskarte mit einer Auflistung (Monat, Sonderpunkte und Interessenverlust) der vier Wertungen zu bedrucken. Will man eine Info zu einer bestimmten Wertung bekommen, muß man den entsprechenden Stapel zur Seite schieben, das kann schon mal nerven und ist nichts für Grobmotoriker. In dieser Partie konnte sich eine Spielerin einen sehr klaren Sieg sichern (31, ich 19, 17 und 17 Punkte).

 wir haben mit Münzen die Zeitpunkte der Wertungen markiert

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Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann ich meine erste Partie 7 Wonders an diesem Spielewochenende spielen würde. Da einer an unserem Tisch dieses Repos Highlight nicht kannte, war jetzt die Zeit für eine 4er  Partie gekommen. Ausnahmsweise bekam ich diesmal keine punkteträchtige Gilde ab und machte entgegen meiner pazifistischen Einstellung Kriegspunkte. Trotzdem reichte es nur für einen 3. Platz. Irgendwie hatten wir das Spiel zu gut erklärt, der Newbie hollte sich einen geteilten 1. Platz (58, 58, 56 und 52 Punkte).

15 Punkte mit nur zwei Militärkarten reichten trotzdem nicht zum Sieg

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Dann kam mit Strasbourg mal wieder eine Nürnberg Neuheit auf den Tisch. Die Regel mußten wir uns selber erarbeiten, was jedoch bei acht groß geschriebenen Seiten mit vielen Bildern kein Problem darstellte. Man zieht ein paar Karten, verteilt sie auf mindestens einen Stapel und bietet mit den Stapeln auf sieben Aktionsmöglichkeiten. Ein wenig Zocken und die Aktionen der Gegner antizipieren, dies muß man mögen um an Strasbourg Gefallen zu finden. Ein schnelles taktisches Spiel bei dem man im richtigen Moment zuschlagen muß, dies hat mir zumindestens in der ersten Partie Spass gemacht. Damit einem die Grafik (Schachtel und Spielbrett) gefällt, ist es von Vorteil lila zu mögen. :-) Ich habe mich in der Partie auf das finale Bauwerk (6er Gebäude) konzentriert, das mir immerhin 12 Punkte und damit einen klaren Sieg bescherte (56, 39, 33 und 32 Punkte.

1-2 weitere Partien müssen es zeigen, ein Kandidat für meine Kaufliste?

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Gemeinsam mit meiner Frau erklärte ich nun Troyes, da es hier in unserer 4er Gruppe noch ein Wissensdefizit gab. Die Partie lief ein wenig unbefriedigend ab. Eine Mischung aus Würfelglück und Würfelpech - ich mit insgesamt 8 Würfeln in zwei Versuchen beim Bogenschützen vorstellig, Ergebnis: ich durfte insgesamt einen meiner Holzwürfel einsetzen - und wahrscheinlich Spielfehlern von uns Dreien führten dazu, dass der Newbie einen extrem klaren Sieg davon tragen konnte (83, 36, 33 und 31 Punkte). Das war meine erste (von acht) Partie, die nicht spannend sondern frustrierend ablief, erst spielten wir schlecht und dann kam noch Pech hinzu. :-) Ich hake es mal als negativen Ausrutscher ab, shit happens.

mein erster Versuch beim Bogenschützen

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Wenn schon blöde Würfelspiele auf den Tisch kommen, dann lieber Titel ohne thematischen Firlefanz. :-) Jetzt mal ohne Frustfoul, ich mag die strategischen Würfelspiele der letzten Jahre (z.B. Kingsburg, Troyes oder Burgen von Burgund), aber auch das eine oder andere “kleine” Würfelspiel konnte mich schon überzeugen. Extra! ist eine Neuauflage des Sid Sackson Spiels Choice. Dieses sehr einfache Spiel hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es ein wenig frustrierend ist, hauptsächlich Minuspunkte zu verhindern. Dieser neuartige Würfelturm der Roll & Play Serie von Schmidt mag ja bei einer 2er Partie im Zug seine Vorteile haben, wenn jedoch vier Spieler gleichzeitig das Würfelergebnis betrachten wollen, ist die Würfelturmverpackung nur hinderlich. Mal sehen, vielleicht finde ich ja mal die Originalausgabe auf dem Trödelmarkt.

zu viert besser ohne Würfelturm

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Da immer noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen war, versuchten wir uns an der Queen Games Neuheit Paris Connection. Wenn man das Spiel (Cover, Material) zum erstenmal sieht, würde man nicht glauben, dass man es in 20-30 Minuten inkl. Erklärung spielen kann. Entweder man baut ein paar Gleise (Loks) einer Farbe, um damit den Wert dieser Gesellschaft zu erhöhen, oder aber man tauscht einen Anteil (Lok) gegen zwei andere Anteile (Loks). Das ist wirklich etwas sehr Einfaches. Man hat ja häufiger bei Spielen das Gefühl, dass sie ein wenig überladen sind, dass weniger einfach mehr gewesen wäre. Keine Angst, bei Paris Connection haben sie dieses Gefühl garantiert nicht. :-) Durch das ansprechende Äußere hatte ich leider ein wenig mehr (Eisenbahn)Spiel erwartet, aber es war bevor man überhaupt meckern konnte schon vorbei. Das Ergebnis war eigentlich egal (136, 136, 118 und 100 Punkte), aber wir hatten leider noch Zeit bis zum Abendessen, Ziel verfehlt.

hat uns in der ersten Partie nicht überzeugt, trotz des schönen Materials

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Also nahmen wir noch schnell eine Partie Das große Kullern in Angriff. Diesmal lief es von Anfang an bescheiden, ich blieb das ganze Spiel im Windschatten des Vorletzten. Tja und wenn mal die Gefahr einer Überholaktion bestand … ich sage nur Kulleralarm. :-) Da jetzt doch das Abendessen rief, mußte ich dem Führenden helfen, da er in zwei Runden nur insgesamt einen Schritt mit seiner letzten Figur gegangen war. Zumindestens das klappte auf Anhieb.

der Kuller-Parcours aus Sicht der Kugeln

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Da zur Zeit die Verfügbarkeit der neuen Queen Games Titel im Fachhandel eher bescheiden ist, nutzten wir die Gelegenheit mit Mammut eine weitere Nürnberg Neuheit des Troisdorfer Verlages zu testen. Da plötzlich zwei Spieler ohne “Fahrkarte” an unserem Tisch standen, brachen wir die Partie nach zwei Runden ab. Möglichst viel nehmen, aber nur soviel, dass es mir keiner wegnehmen will. Nach diesem kurzen Anspielen ein noch kürzeres Fazit: OK, von einer kompletten Partie nicht abgeneigt, fiebere dieser Partie aber auch nicht entgegen. :-)

“überraschenderweise” sind auch Mammut-Figuren im Spiel enthalten

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Da wir dann zu sechst spielen wollten, war die Spielauswahl (insb. bei Fokus auf Essen 2010/Nürnberg 2011 Neuheiten) sehr eingeschränkt. Wir entschieden uns für das mir unbekannte Jäger der Nacht. Jeder Spieler übernimmt eine bestimmte Rolle mit einer besonderen Fähigkeit und einem Fraktionsziel (Werwölfe und Vampire bringen am liebsten die Gegenfraktion um) bzw. individuellem Ziel (Menschen). Wir spielten Biss zum Spielspaß (der mußte sein :-) ) und fanden da auch wirklich etwas. Das Spiel ist schnell erklärt und die Suche nach den Gegnern bzw. der Versuch das eigene Ziel zu erreichen fand ich ausreichend spannend. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht. Ein paar Karten spielen, die Fakten kombinieren und dann Angriff. In dieser Partie gewannen insgesamt drei Spieler (jo, ich war dabei).

das könnte auch Familien überzeugen

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Nach einer kurzen Diskussion spielten wir eine weitere Partie Biss zur Revanche (der auch :-) ). Nach der zweiten Partie hat es Jäger der Nacht zwar nicht auf meinen Einkaufszettel geschafft, aber in der richtigen Runde würde ich gerne wieder einmal mitspielen. Erneut hatte ich als Mensch ein Egoziel, diesmal gewannen jedoch die Werwölfe. Leider setzte ich mit meiner Zielkopiererin auf das falsche Pferd.

nicht Pacman sondern Jäger der Nacht

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Ich bin ja nicht so der absolute Partyspiel Freund, aber es gibt Titel, die spiele ich ab und zu sehr gerne. Time’s up ist genau so ein Spiel. Zu sechst testeten wir in zwei 3er Gruppen unser Können mit der Game Geek Erweiterung. Hier dreht sich alles um das Thema Spielen. Wer meint, dass das als Spielverrückter keine Herausforderung wäre, der sollte mal versuchen ihm unbekannte Spiele, Autoren oder Graphiker (meine besondere Schwäche) pantomimisch darzustellen. In der Erklärrunde stellten wir uns besonders ungeschickt an. Die beiden Runden danach waren OK, wir konnten aber die klare Niederlage nicht verhindern.

die Erweiterung besteht aus einem Stapel Karten

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Als Absacker bauten wit zu fünft mal wieder an unseren Weltwundern. Die Partie lief für mich ganz gut, so dass ich mich genau in der Mitte platzieren konnte (59, 59, 56, 54 und 50 Punkte).

56 Punkte reichen auch schon mal zum Sieg

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Bilstein April 2011 (1) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Da meine Frau noch ein paar Tage Resturlaub angesammelt hatte, entschlossen wir uns direkt von Bilstein aus (14.04.11 - 17.04.11), in einen einwöchigen Berlin-Erkundungstripp zu starten. Aus diesem Grund beschränkte sich unser Spielevorrat diesmal auf eine Plastikkiste mit Hotelzimmertisch kompatiblen Spielen, die insbesondere (auch) zu zweit ihre Stärken haben. Gregor als Veranstalter und die anderen 20 Teilnehmer hatten wie immer sehr viele Spiele mitgebracht, so dass dies kein Problem darstellte. Inbesondere die anwesenden Spielerezensenten sorgten dafür, dass (fast) alle Nürnberg Neuheiten mit mindestens einem Exemplar vertreten waren. Trotz des kleineren Kreises stand uns der große Raum zur Verfügung, dazu viele nette Mitspieler und eine sehr große Spieleauswahl - die perfekten Voraussetzungen für ein spaßiges Spielewochenende.

Spiele satt nicht nur vom Veranstalter,

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sondern auch von den Teilnehmern

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inkl. fast aller Neuheiten (nicht nur in diesem Stapel)

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und dazu viel Platz im großen Spielraum

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Schon traditionell kamen wir am Donnerstag gegen ca. 13:00 als erste im Hotel Faerber-Luig an. Schnell das Gepäck für 11 Tage (inkl. einem mittleren und einem riesigen Koffer mit Ziegelsteinen :-) ) in unserem Zimmer verstaut und im Nachbarort unser Standard-Begrüßungsessen (für mich Riesensalat) genossen. Pünktlich um Gregor beim Auspacken der Spiele zu helfen, kamen wir wieder im Hotel an. Kurz danach begannen wir, die ersten vier, mit einer Partie Uluru den Spieletreff. Die Spieler versuchen in einer Sanduhr-Durchrieselung acht verschiedenfarbige “Traumvögel” Plastikfiguren auf die acht Plätze des eigenen Tableaus zu verteilen. Das wäre extrem einfach bzw. sinnfrei, wenn nicht jeder dieser acht Vögel einen speziellen Wunsch per Karte äußern würde.

ohne Karten wäre dieses Spiel wohl zu einfach :-)

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Dies kann eine bestimmte Platzauswahl oder aber eine Platzierung im Verhältnis zu einem anderen farbigen Vogel sein. Acht verschiedene Vögel in einer gefühlten halben Minute platzieren, dazu Wünsche die gar nicht erfüllt werden können, da muß man auch schon einmal mit Fehlern rechnen. :-) Eine Allergie gegen Hektik ist sicherlich auch nicht hilfreich. Nach einer Partie würde ich es mit Santy Anno ohne Bewegung beschreiben. Solche Spiele mag nicht jeder, ab und zu spiele ich jedoch so etwas gerne. Schnell erklärt, schnell gespielt und kein Grübleralarm, das könnte vielleicht sogar noch auf unserem Einkaufszettel landen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich immerhin den letzten Platz vermeiden (-6, -7, -9 und -11 Punkte).

hiermit wird es dann schon einmal fies

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Da weitere Spieler im Hotel ankamen, entschieden wir uns zur Überbrückung für ein weiteres schnelles Spiel mit geringem Regelumfang. Bei High Five müssen Zahlenplättchen “pokertechnisch” so platziert werden, dass sie möglichst viele Punkte einbringen. Ähnlich wie bei Qwirkle werden die bereits liegenden Plättchen für neue Kombinationen genutzt. Die integrierten “Ablagebänkchen” im Spielbrett sind nicht gut geeignet für normale Tischgrößen, da man automatisch die eigentlich geheimen Plättchen der Mitspieler sieht, außer man spielt komplett mit geschlossenen Augen. Für unsere Partie nutzten wir fremde Sichtschirme. Auch der Block zum Aufschreiben ist mit seiner Größe seinen Maßen gewöhnungsbedürftig. Genug gemotzt, aber das Spiel selber hat mich auch nicht überzeugt. Pokern alleine reicht auch bei mir nicht. Ich würde es wahrscheinlich wieder mitspielen, aber vielleicht auch nur, weil ich unsere Partie gewinnen konnte :-) (51, 45, 30 und 30 Punkte).

dank Fresko auch auf dem großen Tisch spielbar

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Ein Teilnehmer hatte sich nach der Spielbox Rezension von String Railway aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit eine eigene sehr schöne Version gebaut, da konnten wir ein Kennenlernen dieser Essenneuheit von 2010 nicht ablehnen. Wieder einmal haben die Japaner von Japon Brand ein ungewöhnliches Spiel an ihrem Stand verkauft. Mit den Schnüren werden verschiedene Bahnhofsplättchen möglichst punkteträchtig miteinander verbunden. Gegnerische Linien, den Fluß oder das Gebirge kreuzen kostet Siegpunkte. Ein nettes Legespiel mit interessanten Elementen in einer sehr kleinen Box, das jedoch nicht unbedingt für Grobmotoriker geeignet ist. Von der Größe der Schachtel sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen, dieses Spiel kann nicht auf einem Bartisch ausprobiert werden. Nach dieser Partie hätte ich überlegt mir selber eins nachzubauen, wenn nicht der bekannte Essen-Alleskäufer bereits auf der Spiel zugeschlagen hätte. Dies sind die Momente … :-) Direkt hinter meiner Frau konnte ich mir den 2. Platz sichern (32, 26, 25, 25 und 23).

ein Vorschlag für den deutschen Titel :-)

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immer wieder besondere Spiele aus Japan

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Inzwischen war ein Großteil der Teilnehmer angekommen, so dass sich ganz neue Mitspieler-Konstellationen ergaben. Bei uns kam mit Pergamon als 4er die erste mir bereits bekannte Neuheit auf den Tisch. Die ersten beiden Partien hatten uns von diesem einfachen Sammel-Lege-Zocker-Spiel so gut gefallen, dass wir es uns bereits gekauft hatten. Auch diese Partie hat mich in der kurzen Spielzeit (ca. 45 Minuten) gut unterhalten. Nichts großartiges, aber immer wieder gern. Ein Tip von mir für die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres (roter Pöppel). In der Partie wurde ich von einer meiner Lieblingsmitspielerinnen als Drecksau bezeichnet, und mit was? Mit Recht. :-) Trotzdem konnte ich Ihren Sieg als 2. nicht verhindern (27, 21, 14 und 14).

vielleicht demnächst mit Pöppel auf der Schachtel?

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Als nächstes kam mit Blockers! ein alter Bekannter auf den Tisch. Zwar hat die deutsche Auflage von Uptown über drei Jahre auf sich warten lassen, aber besser spät als nie. Seinen Charme hat dieses kleine Legespiel nicht verloren, so dass ich sehr gerne die neue Version von Amigo ausprobieren wollte. Ich bin ja ein Freund von Erstauflagen, deshalb gefällt mir auch das kleinere Original etwas besser. Richtig gut gefällt mir jedoch die eine Regeländerung im Vergleich zum Original. In der Funagain Version ist die Anzahl der ausgetauschten gegnerischen Plättchen nur als Tiebreaker bei gleicher Anzahl Gebiete relevant. In der neuen Version zählt jedes getauschte gegnerische Plättchen wie ein eigenes neues Gebiet (Edit: da haben wir etwas falsch gespielt, nur die Plättchen der Farbe, von der man am meisten getauscht hat, zählen jeweils wie ein eigenes Gebiet, dies macht das ganze ggf. sogar taktischer, muß aber noch getestet werden :-) ). Dies verändert das Spielgefühl erheblich, so dass jetzt (auch den Besitzern des Originals) zwei verschiedene interessante Regelvarianten zur Verfügung stehen. Die Partie lief mit einem geteilten ersten Platz ganz gut für mich (6, 6, 7 und 10).

wer Uptown nicht hat, kann hier zuschlagen

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Tja, wenn man alea und dem Autorenteam Kramer/Kiesling glauben darf, spielten Artus und seine Jungs so eine Art Reise nach Jerusalem nur dass immer genügend Stühle zur Verfügung standen. Wir probierten zu viert die Einsteigervariante aus. Alle Spieler haben die beiden selben Kartensätze mit denen die eigenen Ritter bzw. die vier Adeligen bewegt werden. Abhängig vom Ausgangspunkt der gerade bewegten Spielfigur erhalten die Spieler Plus- oder Minuspunkte. Die Spieler entscheiden immer selber, von welchem Kartenstapel sie nachziehen. Das Spiel ist schnell erklärt, aber irgendwie sprang der Funke bei drei von vier Spielern (inkl. mir) nicht über. Nicht wirklich schlecht, aber die erste Partie konnte mich nicht komplett überzeugen. Mit der letzten Karte mußte ich 15 Minuspunkte hinnehmen, was mich auf den letzten Platz katapultierte (91, 88, 83 und 71 Punkte), was für ein zensiertspiel :-) .

in der einfachen Version mit zwei verschiedenen Arten von Karten

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Nach einer kurzen Überlegungszeit entschieden wir uns für eine weitere Partie Artus, diesmal aber als Fortgeschrittenen Version. Der Unterschied liegt in einem dritten Nachziehstapel mit Wertungskarten und dass pro eigenem Zug zwei Karten ausgespielt werden. Durch die zusätzlichen Optionen wird diese alea Neuheit ein wenig komplexer und die Gefahr von Grübelattacken steigt. Aber auch diese Version konnte mich in der ersten Partie nicht komplett überzeugen. Vom Spielgefühl her könnte mir ein Mittelding zwischen den beiden Versionen am Besten gefallen. Da alea ja mit seinen Nummern auf der Schachtel uns Pseudosammlern immer ein Alibi für einen Pflichtkauf liefert, steht Artus natürlich auf einer erweiterten Einkaufsliste. :-) Aber vielleicht werde ich ja auch noch mit diesem Spiel warm, unmöglich ist das nicht. In der zweiten Partie konnte ich mich immerhin um einen Platz verbessern (126, 102, 97 und 84 Punkte).

in der Expertenversion gibt es die verzwickteste Kartenart on top

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Mit Pantheon entschieden wir uns dann erneut für eine weitere Nürnberg Neuheit. Mit kleinen Hölzfüssen! bewegen wir uns über das Spielbrett und sammeln Bonis ein bzw. bauen Säulen an bestimmten Orten. Darüber hinaus versuchen wir mit den richtigen Gaben nicht nur punkteträchtige Götter auf unsere Seite zu ziehen. Karten sammeln und mit ein wenig Glück von der Bewegungsaktion der Mitspieler profitieren, die Möglichkeiten sind vielfältig aber trotzdem zu jedem Zeitpunkt überschaubar. Schon nach der zweiten Runde stellte ich fest: ein typisches Hans im Glück Spiel. Ich mag diese Art von Spiele, etwas Kartenglück als Ausrede für eine eigene schlechte Partie :-) und das bei einer nicht zu langen Spielzeit. Uns allen hat die Partie gut gefallen. Mit verschiedenen Startegien versuchten wir zum Ziel zu kommen, jedoch erwies sich die Säulenstrategie als sehr stark, vielleicht sogar als zu stark? (94, 77, 67 und 67 Punkte)

Mein Lieblingsspruch nach jeder Runde: Füße vom Tisch!

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Als Kontrastpunkt kam jetzt Das große Kullern auf den Tisch. Trotz der kindlicheren Aufmachung sah man dieses Spiel doch sehr häufig auf den Spieltischen, der Aufforderungscharkter zeigt also nicht nur bei uns seine Wirkung. Ein paar kleine Metallmurmeln in Löcher werfen, Plastikmurmeltiere bewegen und sich ab und zu über die vierte Kugel vor einer gegnerischen Figur freuen, da haben auch viele Erwachsene ihren Spass. Es war natürlich klar, dass ich das taktischste Spiel dieses ersten Abends für mich entscheiden konnte. Klasse setzt sich halt immer durch. :-)

manchmal geht es nicht ohne Plastik

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Zu dritt beendeten wir den Donnerstag mit einer Partie Grimoire. Leider hatte ich diesen Titel auf der Spiel 2010 verpasst (ausverkauft), da Japon Brand leider immer nur Kleinstauflagen mitbringen, und ich bei Grimoire einfach zu langsam war. Die Spieler haben ihr eigenes Zauberbuch in dem sie jede Runde einen Spruch markieren. Da gibt es Angriffs- aber auch Verteidigungszauber. Zusätzlich sammelt man noch Rollen- und Geldkarten für die Schlußwertung. Ein sehr nettes Kartenspiel mit Manga Grafik und interessanten Mechanismen. “Leider” hatte die Besitzerin des Spiels noch ein weiteres importiertes Exemplar (OVP) dabei, aufgrund der Transportkosten und der Zollgebühren für einen für ein Kartenspiel sehr hohen wenn auch angemessenen Preis. Tja warten auf eine Neuauflage oder lieber das Original, man braucht ja auch Aufgaben für die Nacht. :-)

wann kommt die deutsche Version?

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Ein kleines feines Spielwochenende

Auch dieses Jahr trafen wir uns am dritten Januar Wochenende zu einem kleinen (diemal waren es 11 Teilnehmer) Spieletreff in unserer Nähe. Gegen ca. 17:00 enterten wir unseren Spieleraum. Zimmerschlüssel abgeholt, Auto ausgeräumt und dann gab es auch schon Abendessen. Da ich das ganze Wochenende gesundheitlich angeschlagen war, konnte ich bis Sonntag gut auf längere Spiele (> 120 Minuten) verzichten, da ich immer wieder kleinere Pausen einlegen mußte.

Unser Spieletreff begann mit einer 7er Partie 7 Wonders. Es lief für mich überhaupt nicht gut. Kaum blaue Karten, grün ist sowieso nicht meine Farbe :-) , Militär wurde ich auch geschlagen und auch bei den Gilden bekam ich für mich nur die 2. Wahl ab. Somit war es nicht verwunderlich, dass ich mit 45 Punkten nur den vorletzten Platz belegen konnte. Auch wenn es nicht an die Spieltiefe von Race for the Galaxy herankommt, ist es trotzdem für mich persönlich ein weiterer sehr guter Starter für einen Spieletreff.

blau ist ja eigentlich meine Farbe

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Als nächstes kam bei uns als 4er “Im Wandel der Zeiten- das Würfelspiel” auf den Tisch. Da dies ein Spiel von der RegVor 2011 ist, und mindestens 4 Teilnehmer (bei mir steht es noch nicht fest) dieser Veranstaltung an diesem Wochende die Stühle besetzten, kam es (nicht nur deswegen) häufiger auf den Tisch. Da mehrere Seuchen unsere Länder durchzogen und sich nur zwei Spieler frühzeitig davor schützten (inkl. meiner einer :-) ), ergab dies zusammen mit meiner “Errungenschaften-Rush-Strategie” eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Mit 13 Punkten konnte ich mir den 2. Platz sichern (14, 13, 2 und 2 Punkte).

Seuchen sind nicht nur bei Pandemie problematisch

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Da ich etwas früher ins Bett wollte, kam für mich mit Kingsburg bereits das letzte Spiel des Abends auf den Tisch. Da wir einen Würfel-Novizen am Tisch hatten, spielten wir “nur” das Grundspiel als 5er. Die Partie war wie immer sehr spaßig, auch wenn es bei mir nicht wirklich lief. Zum erstenmal in über 10 Partien hatte ich große Probleme mit dem Holznachschub. Unsere “Würfelkünste” ergaben teilweise abstruse Situationen. In der der einen Jahreszeit hatte ich mit 15! den zweit niedrigsten Wurf um dann mit 11 in der folgenden Jahreszeit die höchste Summe aufweisen zu können. Mit sehr bescheidenen 35 Punkten wurde ich Letzter, wenn da nicht das eine oder andere Mal vergessen wurde, mir meine Punkte gut zu schreiben. :-)

 mit 15 nur die vierthöchste Zahl gewürfelt

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Der nächste Morgen startete mit einer Partie - Überraschung - 7 Wonders diesmal als 6er. Irgendwie kümmerte ich mich diesmal zu intensiv um meine Rohstoffe. Zwar hatte ich 8 von diesen Karten, leider verlor ich dabei ein wenig die Siegpunkte aus den Augen. Hauptsache ich mußte keine Rohstoffe bei meinen Nachbarn kaufen. :-) Somit konnte ich mir mit 43 Punkten nur einen vierten Platz sichern. Nach über 20 Partien, sollte ich das Spiel doch irgendwann einmal lernen.

Rohstoffe satt, aber arm an Siegpunkten

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An diesem Wochenende standen bei mir die Essen 2010 Neuheiten nicht im Fokus. Immerhin kam dann mit Merkator wenigstens eine Neuheit bei mir auf den Tisch. Zu dritt versuchten wir während des 30jährigen Krieges möglichst gute Geschäfte zu machen. Gegen meine Frau hatten wir zwei Männer jedoch keine Chance. Sie konnte sich die größten Aufträge an Land ziehen und auch bei den Gebäuden bewies sie eine feine Punktenase. Ich hatte wenigstens auf die Rentkammer (Punkt pro Bonuskarte) spekuliert, da sie mir immerhin 8 Punkte gebracht hätte. Aber auch diese bekam ich nicht, da der Anfänger (erste Partie) dies für eigene drei Siegpunkte verhinderte. Manchmal will aber auch gar nichts gelingen. Immerhin konnte ich mir knapp den 2. Platz sichern (66, 42 und 37 Punkte).

 unsere “6er Partie” Merkator

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Dann folgte eine von drei Partien Code 777 an diesem Wochende. Stronghold Games hat zur Spiel 2010 eine schön ausgestattete Neuauflage herausgebracht. Für 2011 haben sie zwei Highlights in der Pipeline: McMulti und Outpost. Da hoffe ich auf eine ähnliche Qualität. Mir haben die Partien Spass gemacht, auch wenn ich bei Deduktionsspielen sicherlich ein paar Schwächen habe. Code 777 ist in der heutigen Zeit für mich kein Highlight (mehr), ab und zu wird es aber sicherlich mal wieder auf den Tisch kommen.

Code 777 so müssen Neuauflagen sein

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Sollte ich doch noch zur RegVor fahren, kann es ja nicht Schaden, wenn ich mich auch mal in die Kutsche setze und nach Thurn und Taxis fahre. Erschreckenderweise war ich nicht mehr zu 100% regelfest. Da das Spiel nicht alle kannten, mußte es aber sowieso komplett erklärt werden. Mein Start war ein wenig holprig, trotzdem konnte ich wenigstens bei der Kutschenwertung die volle Punktzahl erreichen. Zusammen mit ein paar Bonuschips reichte dies sogar zum Sieg (20, 18, 18 und 6). Es muß nicht perfekt laufen nur besser als bei den Mitspielern :-) .

 diesmal zuerst in Bayern ein paar Häuser “gebaut”

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Da meine Frau den ganzen Tag Erklärbär spielen mußte, übernahm ich jetzt mal die Rolle bei Hansa Teutonica. Bei diesem Titel sollte ich es doch schaffen. :-) Die Partie war sehr ungewöhnlich. Mein Ziel war es diesmal möglichst schnell 5 Aktionen zu bekommen und dann mal zu schauen, was möglich ist. Normalerweise werden solche Partien schnell beendet, damit der Vorteil der vielen Aktionen nicht großartig zum tragen kommt. Meine Mitspieler hatten aber anscheinend (aufgrund ihrer Unerfahrenheit) etwas anderes vor. So dauerte diese Partie länger als alle meine Hansa Teutonica Partien zuvor. Trotz meines klaren Sieges (99, 48. 44 und 32 Punkte) gefiel den beiden “Neuen” Hansa Teutonica aufgrund der vielfältigen Optionen sehr gut.

 frühzeitig 5 Aktionen, da haben die Mitspieler einen Fehler gemacht

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Da ich schon langsam schwächelte, mußte ich leider eine 7er Partie Outpost absagen. Das tat so richtig weh. Nach einer weiteren Partie Code 777 endete der Tag für mich mit Take it Higher. Dies ist auch wieder so ein Spiel, das ich gerne aber nicht gut spiele. Zwar ließ ich viele Raketen steigen, leider vergass ich die erste (weiße) Rakete und machte somit in diesem Bereich 0 Punkte. Dies konnte ich bei den restlichen Punkten nicht mehr aufholen, so dass ich mit einer Schnapszahl abgeschlagen Letzter wurde (634, 499, 448 und 333 Punkte).

nicht optimal, die weiße Rakete blieb auf dem Boden

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Den Abreisetag  begannen wir mit einer Partie Qwirkle. Glücklicherweise hat Schmidt dieses Spiel jetzt auch nach Deutschland gebracht. Trotz oder gerade wegen den einfachen Regeln ist Qwirkle ein sehr gutes Legespiel, das auch noch durch schönes Material punkten kann. Bei den Teilnehmern dieses Spielewochenendes ist es ausnahmslos gut bis sehr gut angekommen. Durch meinen letzten Stein konnte ich insgesamt zum Schluß 17 Punkte (Qwirkle + 5 Punkte für das Spielende) erzielen und mich doch noch auf den zweiten Platz schieben (120, 118, 116 und 107 Punkte).

bei Qwirkle gehört auch eine Portion (Nachzieh)Glück dazu

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Danach begaben wir uns zu dritt in die (Zwergen)Minen von Zavandor. Immerhin hatte ich bereits 7 Partien in den Minen verbracht, so dass ich den beiden anderen das Spiel erklären konnte. Während der Partie merkte man schon ein wenig den unterschiedlichen Erfahrungsgrad, da trotz des nicht allzu hohen Komplexitätsgrades doch taktisches Vorgehen belohnt wird. Dafür ist es von Vorteil, die verschiedenen Möglichkeiten verinnerlicht zu haben. Somit war es nicht verwunderlich, dass ich die Partie klar für mich entscheiden konnte (58, 36 und 31 Punkte).

 Erfahrung zahlt sich nicht immer aus, hier schon :-)

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Als letztes Spiel dieses Wochenendes kam Macao als 4er auf den Tisch. Nach meiner persönlichen Meinung kam dieses Spiel in der einen oder anderen Rezension zu schlecht weg, auch wenn ich den Kritikpunkt Übersichtlichkeit verstehen kann. Mich stört dabei nicht, dass ich nicht immer die Kartenauslage meiner Mitspieler sehe, problematischer finde ich dagegen den “chaotischen” Umgang mancher Spieler mit ihrer eigenen Auslage. Da bereits eingesetzte Karten teilweise nicht markiert werden (umgedreht, hochgeschoben oder um 90° gedreht), verliert der eine oder andere Spieler die Übersicht. Dieses Problem gab es am Sonntag glücklicherweise nicht. Bei mir lief es eigentlich ganz gut, gegen die sehr starke Partie meiner Frau konnte ich jedoch nichts ausrichten, also blieb mir nur der 2. Platz (98, 79, 65 und 53 Punkte).

ich spiele es gerne, Macao von alea

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Was wurde denn sonst noch an diesem Wochenende gespielt? Neben einigen Übungspartien für die RegVor (Funkenschlag, Race for the Galaxy, Thurn und Taxis und Im Wandel der Zeiten - das Würfelspiel) gab es eine bunte Mischung auf den 2-3 Spieltischen dieses Wochenendes: Fürstenfeld, Egizia, London, Loyang, Vasco da Gama, Firenze, … .

Funkenschlag mit Rechnerunterstützung

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Sauerland Reloaded - Bilstein November 2010

Eigentlich hätten wir uns die Rückfahrt aus Willingen sparen können. Bereits am Donnerstag machten wir uns wieder auf den Weg ins Sauerland, diesmal nach Bilstein. Vielleicht möchte ja jemand im nächsten Jahr einen Zwischen-Spiele-Treff von Samstag Abend bis Donnerstag Morgen z.B. in Winterberg veranstalten, das wäre schon sehr praktisch. :-) Diesmal waren es in Bilstein knapp 50 Teilnehmer, von denen wir mit vielen bereits seit über 10 Treffen die Spielbretter “bearbeiten”. Das ist ein Vorteil der höheren Jahresfrequenz (drei Treffen im Jahr im Gegensatz zu einem Treffen pro Jahr in Willingen).

Es ist natürlich keine Überraschung, dass 7 Wonders auch auf diesem Spieletreff von allen Neuheiten am häufigsten auf den Spieltischen gesichtet wurde. Was sollen wir zum Start spielen? Wie wäre es vor dem Mittag- bzw. Abendessen mit einer Partie …? Sollen wir als Absacker noch eine Partie … spielen? Sehr oft wurden solche Fragen mit 7 Wonders beantwortet. Das Spiel ist sehr gut auf diesem Spieletreff angekommen. Etwas Taktik, ein bißchen Strategie, aber nicht allzu große Spieltiefe, dazu ein wenig Kartenglück (ich weiß Michael, deine Niederlage beruht nur auf Kartenpech :-) ), eine kurze Spielzeit und eine sehr flexible Mitspieleranzahl, das alles macht 7 Wonders zu einem perfekten Starter/Überbrücker/Absacker nicht nur für einen solchen Spieletreff. Auch ich war an vier Partien 7 Wonders während des Spieletreffs beteiligt (immerhin zwei Siege).

Im Gegensatz zu Willingen stehen bei mir in Bilstein die Neuheiten nicht so im Fokus, trotzdem konnte ich vier Titel von meiner Ausprobierliste “abarbeiten”. Stichmeister hatten wir schon einmal kurz angespielt, aber uns dann etwas irritiert einem anderen Spiel gewidmet. Diesmal wurde es eine komplette Partie. Mir persönlich ist das Kartenspiel für ein Stichspiel ein wenig zu chaotisch, zumindestens bei bestimmten Kombinationen der Regelkarten geht es drunter und drüber. Aber gerade deshalb ist es teilweise auch sehr lustig. Kein Spiel für meine Kaufliste aber ich würde es sicherlich wieder mitspielen.

hier gab es Trumpf satt

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Auch Offrandes hatten wir - diesmal ain Essen - bereits einmal angespielt. Dort sprang der Funke auch aufgrund einer “suboptimalen” Erklärung nicht über. Eigentlich wollte ich es erstmal nicht mehr mitspielen, da es zuviele Neuheiten gibt, die bereits bei einer ersten Partie überzeugen. Eine nette Sieltreff-Teilnehmerin suchte jedoch am Samstag einen Mitspieler, also opferte ich mich. :-) Irgendwo hatte ich gelesen, dass gerade in einer 3er Partie die Korruption zu sehr stark sei. Von Anfang an dominierte ich diesen Spielmechanismus, was mir auch einen sehr klaren Sieg bescherte (193 zu 139 zu 124 Punkte). Die Partie war sehr spannend, leider hätte ich einen Spieler komplett aus der Partie rausnehmen können. Solche “Killerstrategien” sind nicht mein Ding, ansonsten hat mir das Spiel gar nicht so schlecht gefallen.

Für mich ganz neu kam am Donnerstag Nachmittag Grand Cru auf den Tisch. Zu viert bestellten wir unsere Weinberge und fieberten dem alljährlichen Weinfest entgegen. Mein Versuch die Gegner durch das Bezahlen von sechs Krediten auf einmal zu überraschen scheiterte an zwei Geldeinheiten, da mir die Aktion Traubensaft vor der Nase weggeschnappt wurde. Leider hatte ich mich dafür total verausgabt, da ich alle Resourcen auf den Verkauf von 5 Einheiten Cabernet Sauvignon zum Höchstpreis eingesetzt hatte. Das Spiel hat mir gut gefallen, wir waren aber auch teilweise sehr weit weg von der vier Aktionen Strategie (teilweise sogar 10 Aktionen pro Runde). Wir wollten das Spiel ja auch nicht kaputt spielen sondern Spass haben. Trotzdem sehe ich die große Gefahr, dass jemand durch eine vier Aktionen Strategie den anderen sein Spiel förmlich aufdrängt und damit den Spielspass minimiert. Das wäre für dieses Spiel “tödlich”.

nichts für (Aktions) Minimalisten

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Das letzte Spiel aus dem Quartet konnte ich in Bilstein direkt zweimal spielen. Take it or leave it von Schmidt ist ein kleines schnelles Würfel-Zockerspiel. Jeder holt sich aus der Würfelwiese abwechselnd einen Würfel um in dieser Runde bis zu vier Aufträge mit Würfelvorgaben zu erfüllen. Zusätzlich gibt es Aktionskarten, die die Würfelwerte verändern können. Das Spiel ist keine Offenbarung an Spieltiefe, aber durch die Kürze einer Partie kann man es gut zwischendurch spielen. Meinen Mitspielern hat das Spiel teilweise sogar besser gefallen als mir, aber auch ich würde ab und zu wieder mitspielen.

nach kurzer Erklärung geht es schon los

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Außerdem habe ich zum erstenmal McMulti von Hexagames gespielt, ein Titel der im Bilsteiner Spieletreff schon fast Kultstatus besitzt. Jeder Spieler hat ein Gebiet, in dem er Öl fördert, Benzin raffiniert und dieses an verschiedene Märkte verkauft. Zu diesem Zweck werden Ölpumpen, Raffinerien und Tankstellen gebaut die wiederum durch zwei Würfel (hoffentlich :-) ) aktiviert werden. Der Markt verändert sich und damit auch die Preise für die Ausbauten. Das Spiel ist ein klassisches Würfelspiel mit einer anständigen Portion Glück. Aber genau wie meine erste Partie Silverton hat mir auch McMulti richtig gut gefallen (OK, ich habe auch gewonnen), aber es lag sicherlich diesmal wieder auch an den sehr netten Mitspielern. Es gibt leider nur ein Problem. Jetzt möchte ich auch ein Exemplar dieses Klassikers haben und das wird nicht ganz billig.

jetzt fehlt nur noch die Diesel Erweiterung :-)

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Wenn wir schon beim Thema moderne Klassiker sind, natürlich durfte auch unsere Standard Partie Outpost (diesmal als 7er) nicht fehlen. Obwohl es mir diesmal sogar gelang aufgrund einer ausgefeilten Spartaktik zwei Moon Bases zu ersteigern, konnte ich “nur” einen für mich hervorragenden zweiten Platz erreichen (82 vs. 80 Punkte). Wenn man andere Outpost Partien beobachtet und mit unseren Partien in Bilstein vergleicht, könnte man meinen, dass es zwei komplett unterschiedliche Spiele sind. In den anderen Partien scheinen alle immer hochkonzentriert zu sein und es herrscht eine nur selten außerhalb der Gebote und Einkäufe unterbrochene Stille. Bei unseren Partien wird laut gelacht, diskutiert und möglichst oft die Mitspieler aufgezogen.

 trotz starkem Endspurt nur Zweiter

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Was habe ich noch gespielt? Ein paar Partien Würfelzielen (Tumblin Dice), Kugelschubsen (Dog), Bomben werfen (Tichu), Mitreisen (Merkator), 12er sammeln (Qwirkle), Edelsteine schürfen (Die Minen von Zavandor), Würfel abkaufen (Troyes) und Welten auslegen (Race for the Galaxy). Bei zwei Spielen mußte durfte ich die Regelerklärung übernehmen (20. Jahrhundert 2x und First Train to Nürnberg) und da habe ich endgültig gemerkt, ich bin zwar ein Bär aber kein Erklärbär. :-) Diesen Job überlasse ich lieber anderen, da ich immer wieder kleine Details vergesse zu erwähnen bzw. nicht unbedingt gut strukturiert erkläre. Das nächstemal werde ich mich nicht mehr melden, wenn jemand für eine Regelerklärung gesucht wird.

ein Spiel gut kennen und es gut erklären sind zwei paar Schuhe

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Bilstein hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Das Essen war super und ich habe mit vielen verschiedenen netten Teilnehmern gespielt. Der große Vorteil gegenüber dem Spieletreff in Willingen ist die Tatsache, dass bereits im April eine weitere Auflage dieses Spieletreffs stattfindet.

Willingen 2010 Teil 2 - meine Partien

Im ersten Teil meines Berichtes habe ich allgemein über den Spieletreff Willingen 2010 geschrieben. Natürlich habe ich auch gespielt und das kommt jetzt.

Samstag:

Da um 12:00 alle bereits angekommenen Spieler in laufende Partien involviert waren, packten wir eine erste Neuheit aus Essen als 2er Partie auf den Tisch. Als Fans der Serie gefällt uns auch 10 Days in the Americas wirklich gut. Diesmal sind es 5 verschiedene Schiffe, die sogar hintereinander (regelkonform) gelegt werden können. Zwar gibt es wie immer nicht vieleVeränderungen, aber auch diesmal reicht es aus, um Fans der Serie zufrieden zu stellen.

für Fans ein Muss - 10 Days in the Americas

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Dann trudelten weitere uns bekannte Spieler ein. Die Masse der Neuheiten war jedoch einfach zu groß, so dass wir uns eher überraschend auf Tichu als nächstes Spiel einigten. Zum Start legte ich mit Andre los wie die Feuerwehr. Leider holte meine Frau zusammen mit Michael immer weiter auf, um uns auf der Hälfte der 1.000er Distanz dann zu überholen. Mit 1.065 zu 935 mußten wir uns geschlagen geben, welcher Depp hat diesem Spiel bei BGG eine 10 gegeben? :-)

tja, blöd wenn man Drache und Phönix hat und sonst nichts

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Da wir jetzt zu siebt waren, gab es nur zwei Möglichkeiten: entweder Teilung oder aber ein 7 Wonders. Da fiel uns die Entscheidung sehr leicht. Eine Partie 7 Wonders geht richtig flott, zumindestens wenn alle das Spiel kennen und kein Grübler die kompletten Möglichkeiten der Kartenverteilung durchrechnen will. :-) Für mich ist dieses Spiel ein absolutes Highlight aus Essen 2010 und es sollte nicht das letztemal bei diesem Spieletreff auf unserem Tisch landen. Matthias konnte die Partie mit sehr guten 72 Punkten für sich entscheiden (72, 61, ich 51, 46, 42, 37 und 34 Punkte).

mit einer Mischstrategie zu 51 Punkten

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Dann teilten wir uns doch auf. Meine Frau ließ sich direkt vom Autor Felinia erklären. Wir dagegen entschieden uns für eine 3er Partie First Train to Nürnberg. Zwar habe ich schon viele Testpartien hinter mir, aber dieses Spiel(en) geht immer. Erst dachte ich, meine lange Verbindung zwischen den beiden Spielbrettseiten wäre zu teuer gewesen. Dadurch konnte ich mir jedoch mehr Sets sichern als meine beiden Kontrahenten und die Partie mit 46 Punkten (zu 45 bzw. 42) für mich entscheiden.

gut geplant: die große Strecke unten komplett an rot veräußert

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Dann kam eine erste “auch für mich” Neuheit aus Essen 2010 auf den Tisch. Bei Magnum Sal vom polnischen Verlag Gry Leonardo versuchen die Spieler möglichst viel Geld mit dem Schürfen von Salz zu verdienen. Ähnlich wie bei Giants von Matagot können zum Transport aus der Mine auch Arbeiter der Mitspieler gegen Bezahlung eingesetzt werden. Mir hat das Spiel von uns dreien noch am Besten gefallen. Aber auch ich mußte zugeben, dass sich einige Optionen in unserer Partie als sehr schwach erwiesen. Irgendwie fühlte sich das Spiel nicht wirklich rund an. Da ich jedoch das Thema und das Material sehr ansprechend finde und gute Ansätze in Magnum Sal vorhanden sind, werde ich gerne bei weiteren Partien mitspielen. Die Partie konnte ich für mich entscheiden (123, 119 und 38! Punkte).

wer traut sich als erstes in den tieferen Schacht?

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Es ist normal, dass zu einem erfolgreichen Spiel mit neuem Mechanismus wie Dominion ähnliche Titel herauskommen. Ascension - Chronicle of the Godslayer spielt sich ein wenig wie Dominion auf Speed. Kurze Regelerklärung und los. Mit zwei verschiedene “Währungen” können entweder weitere Karten für das eigene Deck gekauft oder aber Monster besiegt werden. Da immer das selbe Monster besiegt werden kann, war unser Motto “immer auf die Birne”. Es ist nicht so taktisch wie Dominion. Einer meiner Mitspieler hat es sogar mit belanglos beschrieben, aber soweit will ich nicht gehen. Immer wieder gerne für zwischendurch, aber kaufen werde ich es wohl nicht.

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Als Absacker kam jetzt bei uns als 4er Sobek auf den Tisch. Ein kleines nettes Kartenspiel bei dem möglichst punkteträchtige 3er Sets ausgelegt werden sollen. Eine Prise Ärgern, ein wenig Taktik und etwas Glück, das sind die Zutaten für den Nachfolger von Jaipur. Die erste Partie hat mir Spass gemacht, jedoch müssen weitere Partien zeigen, ob es auf meiner Nach-Essen-Einkaufsliste landet. Obwohl ich mich wirklich stark bemühte, wurde ich noch vom letzten Platz verdrängt, man kann halt nicht alles haben.

die grünen Joker sind sehr hilfreich

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Sonntag:

In den zweiten Tag starteten wir mit einer Partie London von Martin Wallace. Eine erste 2er Partie hatte mir zwar schon das Potential dieses Spiels gezeigt, aufgrund der nur sehr geringen Anpassung an die zwei Mitspieler hatte es mich aber nicht zu 100% überzeugt. Deshalb war ich auf meine erste 4er Partie sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Das, was mich noch in der 2er Partie gestört hatte (zu viele Stadtteile und damit verbunden zu wenig Druck durch Armut), fiel jetzt nicht mehr ins Gewicht.

 die Stadtteile waren von Anfang an beliebt …

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Da ich als einziger das Spiel kannte, hatte ich die Ehre der Regelerklärung. Da fiel mir erst so richtig auf, dass London für ein Martin Wallace Spiel nur wenige Regeln besitzt und schnell zu erklären ist. Trotzdem bietet es eine Menge an Möglichkeiten. Für mich wieder einmal ein sehr gutes Spiel aus der Feder von Martin Wallace. Den Vorteil der zweiten Partie konnte ich voll nutzen und einen relativ klaren Sieg feiern (47, 33, 32 und 13 Punkte).

… und auch ziemlich schnell verteilt

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Als nächstes kam bei uns mit Troyes ein weiteres (potentielles) Highlight der Spiel 2010 auf den Tisch. Trotz der vielen Würfel ist Troyes ein Strategiespiel mit nur sehr geringem Glücksanteil. Die Möglichkeiten für die eigenen Aktionen sind sehr vielfältig, mit der Folge, dass ich noch nicht alle hiervon in meiner ersten Partie  wirklich effektiv einsetzte. Viele der eingesetzten Mechanismen sind noch unverbraucht oder wurden variiert, so dass ich nicht das Gefühl hatte, eine Kopie von etwas Bekanntem spielen zu müssen. Uns vier hat das Spiel wirklich sehr gut gefallen. Habe ich eigentlich schon gesagt, dass dies ein Erstlingswerk eines kleinen belgischen Verlages ist? Respekt!!! Es war eine sehr knappe Partie, bei der ich dann doch Letzter wurde (33, 33, 32 und 31 Punkte).

Würfel = Glück gilt hier nur bedingt

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Als Kontrastprogramm kam jetzt als 5er Grenzenlos Europa auf den Tisch. In mehreren Runden versuchen die Spieler zum in der Mitte liegenden Land möglichst gering entfernte Länder (Anzahl Grenzübertritte, um zu diesem Land zu kommen) unter den weiteren acht ausliegenden Ländern zu finden, aber auch Nachbarländer sind nur suboptimal. In verschiedenen Runden wird der Schwierigkeitsgrad angehoben. In der letzten Runde werden dann möglichst große Entfernungen gesucht. Neben geografischen Fähigkeiten kommt es auch ein wenig auf Schnelligkeit an. Nach der ersten Partie lautet mein Fazit ganz nett, aber der Funke konnte bei mir nicht überspringen. Vielleicht verändern weitere Partien meine Bewertung, aber bis dahin bleibt bei Geografiespielen die 10 Days Serie meine persönliche Nummer 1.

Euros für eine gute Länderwahl

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Als nächstes kam bei uns Qwirkle auf den Tisch, dass zwar aufgrund der Schmidt Auflage für Deutschland eine Neuheit ist, in den USA aber bereits seit 2006 verkauft wird. Aus diesem Grund gibt es bei uns auch schon seit März 2009 eine Rezension, da wir unser Exemplar direkt aus den USA mitgebracht bekommen haben. Da die Schmidt Version fast eine 1:1 Umsetzung ist, hier der Link zu der Rezension. In Willingen sollte es nicht die einzige Partie bleiben und meine gute Note wurde mehr als nur bestätigt. Unsere 3er Partie konnte ich durch einen famosen Endspurt für mich entscheiden (143, 134 und 119 Punkte).

ein interessantes Gebilde aus Farben und Formen

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Bei Fragor Games bekommt man ja immer eine Wundertüte, von sehr gut (Snow Tails) bis naja (Antler Island) ist alles möglich. Deshalb war ich umso gespannter auf Antics. Zu viert erarbeiteten wir uns die Regel. Punkte können über Beuteplättchen und Schimmelpilze! gesammelt werden. Sehr interessant fand ich den Aktionsmechanismus, dargestellt durch den eigenen Ameisenbau. Die verschiedenen Symbole auf den Ameisenbauplättchen stellen unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten dar.

OK, die Grafik ist ungewöhnlich :-)

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Nach und nach wird der eigene Ameisenbau vergrößert, insbesondere wird auch in die Höhe gebaut. Umso höher die gewählte Aktion im Ameisenbau platziert ist, umso höherwertig ist die gewählte Aktion. Man muß beim Bau nur aufpassen, das man Aktionsarten nicht komplett überbaut, und somit dann auf die Hilfe der Level 1 Aktion der MagnificAnt angewiesen ist. :-) Jedenfalls hat mir die erste Partie richtig gut gefallen. Mal abwarten, ob der gute Eindruck bei weiteren Partien bestätigt wird.

my ant-hill is my castle

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Da Fairy Tale oft als eine Wurzel von 7 Wonders genannt wird, wollte Ode dieses kleine feine Kartenspiel kennen lernen. Matthias packte die neue Version von Fairy Tale aus, und mich traf fast der Schlag. Statt die Piktogramme zu vereinfachen, wurden sie nach meinem Empfinden eher noch unübersichtlicher gestaltet. Jedenfalls brauchte ich eine gewisse “Gewöhnungszeit”. Das alles ändert aber nichts an der Tatsache, das mir Fairy Tale richtig gut gefällt. Matthias, der Besitzer des Spiels, hatte natürlich Heimvorteil :-)  und konnte das Spiel für sich entscheiden.

wie bitte, ist das ein anderes Spiel?

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Als Absacker des Tages konnte sich diesmal Race for the Galaxy mit den drei Erweiterungen qualifizieren. Da RftG eines meiner BGG 10er Spiele ist, hatte ich natürlich kein Problem, das es dann insgesamt vier Partien wurden. Nach den ersten zwei Partien mußten wir unseren vierten Spieler wegen Müdigkeit gegen meine Frau austauschen. Kein Wunder, dass ich nur die ersten beiden Partien für mich entscheiden konnte.

diesmal mit Hüllen - keine Option für unser Exemplar

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Montag:

Montag nach dem Frühstück war erstmal Prototypen testen mit Matthias C. angesagt. Beide Prototypen haben mir gut gefallen, weitere Infos kann ich leider nicht weiter- geben. Danach spielten wir noch einen komplexen Prototypen von einem Nachwuchsautorenteam. Dieses Spiel zeigt schon gute Ansätze, aber der Feinschliff wird noch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Danach mischten wir uns komplett neu, und ich landete bei einer 4er Partie Campos. Bei diesem Legespiel versuchen die Kontrahenten, ihre Aufgabenkarten möglichst punkteträchtig zu erfüllen. Man kann es gut spielen, es funktioniert, aber kaufen werde ich es nicht. Vielleicht lag es an der direkt darauf folgenden Qwirkle Partie, dass dieses Spiel nicht so gut bei uns ankam. Aber dagegen wirkte Campos doch ein wenig blass.

hier kommt es auf die Flächengröße an

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Danach kam als 5er eine weitere Essen Neuheit auf den Tisch. Bei 20. Jahrhundert von CGE bauen die Spieler mit Geländeplättchen jeweils eine eigene Landschaft auf, die möglichst viel Geld, Forschungspunkte und Siegpunkte produziert. Politisch korrekt ist ein positives Umweltbewußtsein das A und O für eine erfolgreiche Partie, also schön aufpassen, dass euch die Müllberge nicht über den Kopf wachsen. Mir hat das Spiel gut gefallen und auch meine Mitspieler äußerten sich durchweg positiv. Dany konnte mit 136 Punkten die Partie klar für sich entscheiden (136, 91, 77, 66 und 65 Punkte).

das Feld unten rechts benötigt ein wenig Recycling

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Eingebettet von zwei 7 Wonders Partien (die 5er Partie konnte ich für mich entscheiden, bei der 7er Partie wurde ich Vorletzter) kam bei uns als 4er Discover India von Queen Games auf den Tisch. Eigentlich ist es ein einfaches abstraktes Legespiel, das jedoch mit einem Laufelement kombiniert wurde und einen thematischen Anstrich “Indien” erhalten hat. Das Spiel ist sicherlich kein Highlight, aber das Handling nervte uns richtig (Plättchen legen, Figur ziehen, Plättchen legen, …). Mag sein, dass dies bei der Zielguppe Familie gut ankommt, ich bevorzuge doch lieber gute schlanke Legespiele, gerne auch ohne thematischen Anstrich.

auf dem großen Plan laufen, um auf dem kleinen Plan was legen zu können

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Den Abschluss des Tages bildeten erneut (diesmal) drei Partien Race for the Galaxy (komplett). Diesmal war meine Frau von Anfang an mit von der Partie. Die ersten beiden Partien hatten wir drei Männer keine Chance, da sie mit 67 und wirklich überragenden 87 Punkten die ersten beiden Partien dominierte. Tja, glücklicherweise halte ich länger durch als meine Frau, so dass ich die dritte Partie, als meine Frau bereits auf das Zimmer gegangen war, gewinnen konnte. Durchhaltevermögen zahlt sich doch aus. :-)

Dienstag:

Irgendwie sagten mir die Spiele meiner bekannten Mitspieler nicht zu, so dass ich mal den einsamen Wolf spielte und durch die beiden Spielräume streifte. Einen kurzen Moment hörte ich eher zufällig bei einer Caylus Regelerarbeitung zu, als ich von den Dreien gefragt wurde, ob ich nicht mitspielen will. Wieso eigentlich nicht. Leider war meine letzte Partie so lange her, dass ich nur gelegentlich in die Regelerklärung eingriff. Auch zu Beginn der Partie hatte ich noch ein paar Startschwierigkeiten, aber dann lief es doch ganz gut und ich konnte die Partie ziemlich klar für mich entscheiden (88, 66, 59 und 54 Punkte).

endlich mal wieder gespielt - Caylus von Ystari

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Da ich ja spieltechnisch (fast) alles ausprobiere, sagte ich auch beim Vorschlag “Reise zum Mittelpunkt der Erde” nicht nein. Diese Romanverfilmung Romanverspielung ist ein einfaches Karten-Sammel-Laufspiel. Ziel ist es mit Hilfe der Karten gemeinsam die drei Charaktere sicher zum Ausgang zu bringen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. So schlimm, wie befürchtet, war das Spiel nicht, auch wenn es wahrscheinlich meine einzige Partie bleiben wird. Ich gehöre aber auch nicht zur Zielgruppe dieses Spiels.

diese drei Helden müssen zum Ziel gebracht werden

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Nach zwei Partien Qwirkle (Sieger 1x moi und 1x Jürgen) und zwei Partien 10 Days in the Americas (Gewinner 2x Dany) war es mal wieder Zeit für ein wenig Prototypen testen. Das erste Spiel kannten wir bereits. Als zweites kam ein neues Kartenspiel auf den Tisch, dass ich sofort gekauft hätte, wenn es denn verfügbar gewesen wäre.

Als Absacker spielte ich dann noch ein paar 2er Partien Crokinole gegen wechselnde Gegner. Dieses Spiel gefällt mir richtig gut. Leider hatte Mayfair auf der Spiel 2010 nur ein Vorführexemplar vor Ort und auch so findet man das Spiel nicht im Einzelhandel. Da ich es mir aber auch nicht schicken lassen will, muß ich wohl irgendwann die Initaitive ergreifen und zu einem Produzenten fahren.

im Gegensatz zu Carrom nicht überall erhältlich

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Mittwoch:

In Willingen spielen wir komplexere/längere Spiele am liebsten direkt nach dem Frühstück. Am Mittwoch war deshalb Florenza unser Opener in den Spieletag. Meine Frau hatte die Regel in der Nacht davor gelesen und erklärte uns relativ zügig das Spiel. Eigentlich ist Florenza gar nicht so komplex. Man hat Gebäude die man mit Arbeitern nutzen kann, sammelt Farben und pinselt damit ein wenig in der Gegend rum. :-) OK, ein bißchen mehr ist es schon. Wir waren jedenfalls überrascht, das am Ende unserer Partie wirklich 3,5 Stunden vergangen waren. Das ist natürlich ein sehr gutes Zeichen.

kurz vor Ende der Erklärphase

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Ich mag solche Spiele und Florenza ist nach meiner Meinung ein sehr guter Vertreter dieses Genres. Ein Problem ist sicherlich, die bereits auch von anderen kritisierte Übersichtlichkeit. was kann ich bei den anderen produzieren, wer hat das Gebäude gebaut? Hier werden wir mit einer selbstgemachten Übersicht Abhilfe schaffen. Ich freue mich auf jedenfall auf weitere Partien, denn dieses Spiel hat für mich Hit-Potential.

Florenza zu viert, das ist kein Spiel für den Kneipentisch

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Als Kontrastprogramm war jetzt Zeit für ein paar Geschicklichkeitsspiele. Zum Start bauten wir Snapshot von Kosmos auf.  Die Spieler versuchen schnippend ihre Auftragskarten zu erfüllen und ein paar Edelsteine zu sammeln. Zusätzlich gibt es Felder wo man z.B. einen Doppelzug erhält oder eine Hindernis versetzen darf. Snapshot ist ein kleines nettes Geschicklichkeitsspiel, das sicherlich nicht den Genre Olymp erklimmt, aber uns Spass bereitet hat. Wir haben aber auch darauf verzichtet, Spieler durch das Versetzen des Hindernisses komplett zu blockieren.

zu dritt ein schnelles Geschicklichkeitsspiel

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Da Bisikle bereits auf einem anderen Tisch aufgebaut und gleichzeitig verwaist war, konnten wir sofort zu dritt loslegen. Es spielt sich irgendwie wie Carabande aber hat schon genügend Eigenständigkeit (ein mit Kügelchen gefüllter Ball, Fahrräder die immer im Weg stehen :-) ). Das Spiel gefällt mir ganz gut, da wir aber das nach meinem Geschmack bessere Carabande auch nur ganz selten spielen und der Kauf eines Crokinole Brettes bevorsteht, wird dieses Spiel keinen Platz in unserenm Spieleschrank finden. Die erste Partie konnte Fabian noch für sich entscheiden. Dann wußte ich ja wie es geht. Als ich in Paris ankam waren die beiden anderen noch im Anstieg nach L’Alpe D’Huez. :-)

ein knappes Rennen, aber wie lange noch

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Nach einer Partie 10 Days in the Americas kam jetzt als 5er Parade auf den Tisch. Ich war sehr froh, als ich von dieser Neuauflage bei Z-Man Games hörte und habe es direkt auf der Spiel gekauft. Kurz, spaßig und ein eigenständiger Mechanismus. Zurzeit eines meiner Lieblingskartenspiele in einer kleinen Box. Fabian fing mich noch in der letzten Runde ab, da hatte ich dann doch zu viele verschiedene Farben.

die ungewöhnliche Grafik wurde zum Glück beibehalten

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Auf der Spiel 2010 konnte uns Genesis durch sein ungewöhnliches Thema (Gott und Engel die ihr Tageswerk verrichten) soweit überzeugen, dass ich es an meinem Kaufrausch-Sonntag doch kaufte. Zu fünft betätigten wir uns als Engel. Zwar sahen wir alle das Potential für gewisse taktische Entscheidungen, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die möglichen Optionen ausreichen für einen interessanten Spielablauf. Nach der ersten Partie muß ich das Spiel erstmal in der Nähe eines Fehlkaufs bewerten, aber immerhin konnte ich diese (vielleicht einzige) Partie für mich entscheiden. :-)

eintöniges Spiel oder noch nicht alle Feinheiten entdeckt

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Ab und zu gehe ich ja gerne auf den Rummelplatz, aber vor dem eggertschen hatte ich doch ein wenig “Angst”. Um das komplette Spiel kennen zu lernen, testeten wir alle acht Minispiele und nicht nur vier, wie in der Regel vorgeschlagen. Überraschenderweise war es gar nicht so schlimm, wie befürchtet :-) . Zwar gefielen mir zwei Minispiele gar nicht (Geisterbahn und Schiffsschaukel), dafür konnten uns andere Minispiele überzeugen (Achterbahn und Pferderennen) und haben uns richtig Spass gemacht. Zu dem Spiel passt auch, dass der schlecht platzierteste das Gewinnerlos zog. Sowas muß man mögen.

nur eine Disziplin: Hau den Lukas mit Würfeln

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Den Abend beendeten wir mit zwei 7 Wonders Partien (2x Zweiter) und vier Teampartien Crokinole. Egal mit welchem Partner, immer verlor ich gegen Fabian ebenfalls mit wechselndem Partner. Das nennt man wohl keine Chance, oder anders ausgedrückt, spielst du es gerne, dann lerne es auch.

Donnerstag:

Diesmal fingen wir den Tag mit einem klassischen Starter an: zwei 3er Partien 10 Days in the Americas. Irgendwie war ich dann mit meiner Frau alleine. Da sie bereits Merkator gespielt hatte, spielten wir einfach eine 2er Erklärpartie. Das Spiel ist wirklich schnell erklärt und auch überraschend schnell gespielt. Das Sammeln von Gütern durch das Hin- und Herreisen, das Erfüllen von Aufträgen und sich langsam immer wertvollere Aufträge schnappen, das hat mir auch in der 2er Version richtig gut gefallen.

sicherlich nicht so massentauglich wie Agricola

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Zu dritt begaben wir uns dann in das Reich der Inkas (Inca Empire). Dieses Spiel ist eine Wiederauflage von Tahuantinsuyu (2004) und gottseidank wurde der Name geändert. :-) Auch hier versuchte ich die einsame Wolf Strategie, die aber in diesem Spiel totaler Quatsch ist, da man versucht möglichst viel an den von den Mitspielern gebauten Gebäuden zu partizipieren. Uns dreien gefiel Inca Empire zu Beginn der Partie erst nicht so gut, im Laufe der Partie änderte sich jedoch unsere Meinung, so dass weitere Partien sicherlich folgen werden. Detlef konnte die Partie mit 193 Punkten für sich entscheiden.

taktischer als ich zu Beginn dachte

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Danach spielten wir erneut, diesmal jedoch als 3er Partie, Merkator. Auch zu dritt hat mir das Spiel richtig Spass gemacht. Diesmal ging ich volles Risiko, und verkaufte alle meine Startaufträge bis auf zwei. Erst war ich skeptisch, aber trotzdem reichte es, und ich bin weiterhin ungeschlagen bei Merkator. :-) Was mir ein wenig negativ aufgefallen ist, selten eine Regel aus so dünnem Papier in den Händen gehalten.

Tableau rechts unten: meine eigene Auftrags Kastration

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Danach stachen wir bei Caravellas, einem absoluten Blindkauf auf der Spiel, in See. Das Problem bei unbekannten Spielen mit Versteigerungsmechanismus, man weiss nicht was man in der ersten Partie bieten soll. Also verzichteten wir in den ersten beiden Runden komplett auf die Versteigerung des Startspielers. Aus diesem Grund hatte ich als Startspieler viel zu viele Aktionen. Da ich auch noch die passenden “Auftragskarten” hatte, holte ich mir bereits einen Vorsprung, der nicht mehr eingeholt werden konnte. Aus diesem Grund kann ich noch keine erste Wertung abgeben, aber zumindestens enthält das Spiel ein paar interessante Ansätze. Ob das für ein gute Bewertung reicht, wird die Zukunft zeigen.

da gab es früher ein Computerspiel …

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Auch den Donnerstag ließen wir mit zwei Partien 7 Wonders ausklingen. Bei der 7er Partie wurde ich mit 39 Punkten Vorletzter, de folgende 6er Partie konnte ich dagegen mit guten 73 Punkten für mich entscheiden. Die drei anschließenden Crokinole Partien verlor ich mit Detlef gegen unsere Frauen sang und klanglos. Der Kauf eines Brettes ist wohl noch nicht endgültig.

Freitag:

Für den letzten Spieltag hatten wir uns nach dem Frühstück noch etwas richtig Großes vorgenommen. Zu fünft Dominant Species, da waren wir schon inklusive Erklärung fünf Stunden beschäftigt. Man baut nicht wirklich etwas auf, sondern versucht passend zum Thema möglichst gut (punkteträchtig) zu überleben. Dazu kommen Karten die ein Spiel komplett auf den Kopf stellen können. Das muß man mögen. Drei von uns konnten mit einigen Elementen des Spiels gar nichts anfangen, da werde ich mir wohl für eine weitere Partie neue Mitspieler suchen. Ich fand die Partie zumindestens sehr interessant, und das obwohl ich mich von Anfang taktisch zurückfielen ließ und diesen Platz auch bis zum Schluß mutig verteidigte.

das Spiel entwickelt sich, nur meine Punkte stagnieren

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Danach spielten wir zu dritt mit Zooloretto + der Zooloretto Boss Erweiterung bedeutend leichtere Kost. Ab und zu packe ich das Spiel des Jahres 2007 gerne auf den Tisch. Diese neue Erweiterung bringt ein paar strategische Möglichkeiten mit, da man jetzt z.B. Arbeiter für permanente Bonis einsetzen kann. Der Ansatz ist interessant, da eine Partie ohne weitere Erweiterungen aber schnell zu Ende ist, hatten die erweiterten strategischen Möglichkeiten kaum Einfluss auf unsere Partie. Wahrscheinlich muß man diese Erweiterung mit weiteren die Anzahl der Spielzüge vergrößernden Erweiterungen einsetzen, damit Zooloretto Boss richtig Einfluß auf das Spiel nimmt.

die neuen Möglichkeiten hatten kaum Einfluß auf unsere Partie

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Nach einer weiteren 5er Partie 20.Jahrhundert kam jetzt als letztes Spiel von Willingen 2010 eine weitere mir bisher unbekannte Essen 2010 Neuheit auf den Tisch. Als 4er Partie versuchten wir bei Norenberc die Gilden möglichst effektiv für uns einzusetzen. Verschiedene Mehrheiten realisieren und dabei nicht die Gegenspieler aus den Augen lassen, das ist das Rezept für den Spielgewinn. Trotzdem sollte dieses Spiel nicht zu verkopft angegangen werden, denn wenn die angegebenen 90 Minuten deutlich überschritten werden, wird es problematisch, da Norenberc eine so lange Spielzeit nicht trägt. Locker aus dem Bauch heraus gespielt jedoch, hat uns vieren diese erste Partie gut gefallen.