Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Sonstiges.
- Brettspiele (126)
- Computerspiele (7)
- Magic - The Gathering (23)
- Poker (1)
- Sonstiges (54)
- Spieleabend (2)
- Spielekritik (37)
- Spielereisen (22)
- Spieletreff (36)
- Triops (13)
- Uncategorized (2)
- Veranstaltungen (6)
- Wochenrückblick (1)
- 8.3.2010: Spieletreff Engelshof - 05.03.2010
- 22.2.2010: Spieletreff Engelshof - 19.02.2010
- 15.1.2010: Donnerstag 14.01.2009 - it's Magic
- 10.1.2010: Spieletreff Engelshof - 08.01.2010
- 12.12.2009: Donnerstag 11.12.2009 - it's Magic
- 6.12.2009: Spieletreff Engelshof - 04.12.2009
- 4.12.2009: Donnerstag 04.12.2009 - it's Magic
- 2.12.2009: Willingen 2009 - Donnerstag 19.11.2009
- 2.12.2009: Willingen 2009 - Mittwoch 18.11.2009
- 30.11.2009: Willingen 2009 - Dienstag 17.11.2009
Friends
Archiv der Kategorie Sonstiges
Interview mit Donald X. Vaccarino
6.11.2009 von Thomas.
Auf der Spiel 2009 hatten wir die Gelegenheit mit Donald X. Vaccarino, dem Autor des vielfach ausgezeichneten Dominion, ein ausführliches Interview zu führen. Dieses Interview ist komplett in englisch.
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Spielend nach Köln - Die Rückfahrt
5.7.2009 von Thomas.
Da wir ziemlich platt waren, war unser eigentliches Ziel eine ganz faule Heimfahrt. In Wien hatten wir den Tag vor unserer Zugfahrt einige DVDs besorgt, um sie mit Hilfe unseres Laptops und der guten Stromversorgung in der ersten Klasse des ICE nonstop bis Köln abzuspielen. Natürlich kam es anders als wir es geplant hatten. Am Bahnsteig angekommen, mussten wir feststellen, dass leider ohne weitere Erklärungen ein Ersatzzug eingesetzt wurde.
Keine bzw. falsche Infos (im Zug ist gar kein Speisewagen? doch, ich bin aber gerade den Zug abgelaufen, da ist keiner, oh, da haben sie wohl Recht), fehlende Reservierungen, kaum Tische und das schlimmste für unseren Rückfahrt Plan eine mangelhafte Stromversorgung (ich glaube 90 Watt), dies waren keine so guten Voraussetzungen für eine entspannte Rückfahrt. Dany konnte sich zumindesten einen Film anschauen. In dieser Zeit quälte ich ein wenig Mario und Sonic auf dem DS.
Obwohl wir ziemlich in den Seilen hingen, erinnerten wir uns an den kleinen Spielevorrat im Koffer.
Als erstes standen zwei Partien Roll through the Ages auf dem Programm. Die erste Partie ging wirklich sehr knapp aus (24:24), leider hat Dany noch ein paar Waren übrig. In der zweiten Partie lief es für mich richtig gut, natürlich lief es für Dany besser. Somit konnte sie auch die zweite Partie für sich entscheiden, diesmal mit 35:33.
zwar gibt es nicht die Entwicklung Eisenbahn, trotzdem für den Zug gut geeignet
Als nächstes jagten wir Jack the Ripper durch den Zug bzw. über den Tisch. Die Mystery Rummy Serie nutzt ja viele Elemente des klassischen Rummy/Romme Spiels. Aber erst durch die thematische Umsetzung bekommen die Spiele dieser Serie ihren besonderen Touch. Irgendwie liegen mir die 2er Mystery Rummy Partien, so dass ich mich auch diesmal mit 111 zu 75 durchsetzen konnte.
auf der Rückfahrt reichte der Platz so gerade für Mystery Rummy
Im Gegensatz zur Hinfahrt konnte ich diesmal die beiden nachfolgenden Partien Einfach Genial Reiseedition für mich entscheiden. In der ersten Partie hatte Dany mit blau und gelb in der zweiten Partie mit grün ihre Probleme. Da selbst auf engstem Platz immer ein Match möglich ist, kann ich diese Edition für die meisten Reisen empfehlen.
für Einfach Genial RE reichte der Platz dagegen locker
Unsere weiteren Spielepläne wurden abrupt abgesagt, da der Zug leider andere Pläne hatte und in Frankfurt einen Reparaturstop einlegte. Wir mussten relativ kurzfristig alles zusammenpacken um das uns nahegelegte Umsteigen zealisieren zu können. Danach haben wir in der letzten Stunde nicht mehr gespielt, aber wir können jetzt wenigstens mitsingen: … eine Zugfahrt die ist lustig …
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Wien - ein Spieleautor und eine Spielekneipe
3.7.2009 von Thomas.
Bereits vor einiger Zeit hatten wir Guido Hoffmann bei einer Zusammenarbeit von ihm mit Jens-Peter Schliemann in Köln kennen gelernt. Da er schon seit vielen Jahren in Wien lebt und arbeitet, bot es sich natürlich an, ihn während unseres Aufenthaltes in Wien zu besuchen. In spielerischer Hinsicht war unser gemeinsames Frühstück in seinem Atelier besonders interessant.
den Pöppel hat nicht jeder
Guido arbeitet nicht nur erfolgreich als Autor (z.B. Der schwarze Pirat - Kinderspiel des Jahres, Akaba - Deutscher Kinderspiel Preis 2005), er illustriert auch viele Spiele und hat in den letzten Monaten wieder das Malen für sich entdeckt. Einige Bilder im Atelier haben mir gut gefallen, aber damit beende ich auch dieses Thema, wir sind ja hier nicht im Kunst-Blog
. Nach unserem gemeinsamen Frühstück zeigte uns Guido verschiedene seiner spielerischen Arbeiten.
unten links - nur ein kleiner Teil der Prototypen
In bzw. auf einem Arbeitsschrank standen seine ganzen Veröffentlichungen (als Autor und/oder als Illustrator). Viel interessanter war jedoch der Bereich mit den vielen Prototypen von veröffentlichten und unveröffentlichten Spielen. Insbesondere wenn man verschiedene Stufen von Prototypen ein und desselben Spiels sieht, kann man erahnen, wieviel Arbeit, Akribie und Herzblut in den Spielen von Guido Hoffmann stecken. Da seine Spiele oft bisher unbekannte Mechanismen nutzen, dauert die Entwicklung solcher Spiele länger als bei dem einen oder anderen Autor mit hohem “Spiele-Output”.
ein Prototyp von Akaba
Da ein genauerer Bericht über die verschiedenen Spiele und Prototypen den Umfang dieses Reiseberichts sprengen würde, werde ich demnächst in einem weiteren Bericht, die Arbeit von Guido Hoffman genauer vorstellen. Am Ende unseres Aufenthaltes spielten wir noch ein wenig seine neueste Kreation bei Haba “Kofferdetektive”. Auch dieses Spiel setzt einen unverbrauchten Mechanismus ein, das insbesondere Kinder über viele Partien sehr gut unterhalten wird.
sein neuestes Werk - Kofferdetektive von Haba
An einem anderen Tag unseres Urlaubs steuerten wir gegen Abend in Richtung “Brot und Spiele”, dem verspielten Lokal in Wien und kamen kurz nach Öffnung an. Diese Spielekneipe besteht jetzt seit Anfang der 90er Jahre im 8. Bezirk. Hier kann von 18:00 (Juli/August ab 19:00) bis 02:00 in der Nacht gespielt werden.
Essen, Trinken und Spielen, was will man mehr
Bei schönem Wetter kann man draussen vor dem Lokal an Tischen spielen, im Lokal selber gibt es im Eingangsbereich Tische an denen auch geraucht werden kann. Im hinteren Bereich (ein paar Stufen hoch) ist der etwas größere Nichtraucherbereich. Insgesamt stehen an allen Tischen ca. 60-70 Plätze zur Verfügung.
in diesem Bereich rauchen höchstens die Köpfe
Beim Betreten dieser Kneipe merkt man sofort, dass hier gerne gespielt wird. Überall an den Wänden hängen Spielpläne und über dem Tresen und an dessen Seiten sind über 100 Spiele zum Ausleihen aufgestellt. Es gibt Vertreter unterschiedlicher Spiele-Genre, jedoch ist ein Focus auf einfachere Spiele (Familienspiele, Partyspiele, Funspiele etc.) zu erkennen. Bei bestimmten Spiele-Vorlieben sollte man ggf. Spiele mitbringen, da die Auswahl doch einige Lücken aufweist, was aber auch nicht weiter schlimm ist.
man muss nicht, aber man kann Spiele mitbringen
Nicht nur dass viele der Spiele erklärt werden können, es gibt zusätzlich auch spielerische Aktivitäten: Dienstag Gratis Kicker, Mittwoch Trivial Pursuit, Donnerstag Bingo und weitere Turniere (z.B. Tichu). Vor einem möglichen (Urlaubs-)Besuch sollte man sich ggf. vergewissern ob die jeweilige Veranstaltung immer noch stattfindet.
Bingo: nicht mein Fall, aber ein Highlight in dieser Kneipe
Da ich an diesem Abend nicht mehr so 100% fit war, blieb es leider bei einem kurzen Info-Besuch. Allen Urlaubern und natürlich Wienern die gerne in Kneipen spielen, kann ich einen Besuch nur empfehlen. Leider ist die Website nicht auf dem neuesten Stand (z.B. bei den Spielen), so dass ein direkte Kontaktaufnahme ggf. die bessere Wahl ist.
Brot und Spiele
Laudongasse 22
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Dominion Spiel des Jahres 2009
29.6.2009 von Thomas.
Da lag Klaus mit seinem Tipp ja nur knapp daneben, immerhin wurde der erste Verlierer in seiner Einschätzung der Gewinner. Auch ich hatte vor der Bekanntgabe im Hinblick auf die Zielsetzung der Jury auf Fits getippt, auch wenn mir die Qualität des Materials und die geringe Anzahl an Aufgaben nicht wirklich zusagte. Für viele Spieler (inkl. meiner einer) ist Dominion sicherlich ein absolut würdiger Titelträger, der sicherlich zu den anspruchsvolleren Vertretern der letzten Jahre gehört.
Die Jury beweist dieses Jahr viel Mut mit den Nominierungen und der endgültigen Wahl des Titelträgers. Hoffentlich wird dieser Mut belohnt und Dominion wird nicht ein weiteres Opfer der Pisa-Studie.
Ich würde mich freuen, wenn Dominion die Kraft hätte, Siedler/Carcassonne - Like breitere Schichten für ein wenig anspruchsvollere Spiele zu begeistern. Zur Zeit findet man im Verhälnis zu den Verkaufzahlen am häufigsten von den Titelträgern die beiden wahrscheinlich anspruchsvollsten Spiele des Jahres (Tikal und El Grande) auf dem Trödelmarkt - eigene Erhebung
, hoffentlich löst Dominion diese nicht in den nächsten Jahren ab.
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Fits - Spiel des Jahres 2009
29.6.2009 von Klaus.
In wenigen Stunden ist es soweit. Die Diskussionen, was denn nun Spiel des Jahres 2009 wird, verstummen langsam und umso schneller verschaffen sich die Auseinandersetzung, ob dies nun eine gute Wahl ist, Gehör. Damit ich das Treiben in aller Ruhe verfolgen kann, verfasse ich jetzt schon meinen Kommentar, einen vorlauten Nachruf auf die Entscheidung der Jury.
Herzlichen Glückwunsch Herr Knizia zur Titelverteidung. Sie war umkämpft, aber auf der Zielgeraden haben Sie doch wieder alle abgehängt. All die Jahre übergangen, aber jetzt haben Sie den Dreh raus. It just fits.
Wie kam es zu dieser Wahl?
Wie erwartet fand ein Vertreter der kooperativen Spiele, der optimale für diesen Preis - Pandemie, Eingang auf die Nominiertenliste, wobei bei der Schwemme an Sonderpreisen auch gleich noch einer für das Beste Kooperative Spiel hätte verliehen werden können. Dass ihm höhere Weihen verwehrt blieben, ist nicht überraschend. Man hätte dadurch natürlich sehr gut einen besonderen Typus von Spiel hervorheben können, aber da sich das Spiel des Jahres quasi pandemisch verbreiten soll, kränkelten diese Überlegungen doch schnell an ihren Nebenwirkungen: Eine für die weniger häufig spielende Zielgruppe aufwändiger zu erarbeitende Regel und ein völlig anderer Spielmechanismus hätten die Käufer überfordert.
Für mich doch etwas überraschend (aber das Schachtelformat passt so gut
) gelangte auch Finca auf die Nominiertenliste. Es ist ein wirklich gelungenes Spiel und das Windmühlenrad stellt einen sehr erfrischenden und einfach zugänglichen Mechanismus dar. Es fehlt aber irgendwie das Besondere. Und zusätzlich ist es doch etwas trocken und rechenlastig und wird durch die Sonderaktionen noch etwas verkompliziert. So wäre Finca eine langweilige Wahl gewesen.
Als nächstes musste sich - tut mir Leid Friedemann Friese - Fauna von der Kandidatenliste verabschieden. Ja, ich gebe auch gerne zu, dass es fast alles hat, was ein Spiel des Jahres ausmacht. Es ist leicht zugänglich, macht nach vielen, vielen Partien immernoch jede Menge Spaß, es hätte sogar Wissen vermittelt, nur mit dem Schätzen von Gewicht und verschiedenen Längen hätte man selbst Jugendliche mit 10 Jahren noch etwas überfordert. So musste sich Fauna mit dem tierisch guten dritten Platz begnügen.
Der erste Verlierer war somit Dominion. Es wäre doch eine zu gewagte Entscheidung gewesen. Ganz klar hätte es den dominierend größeren Teil der Spiel des Jahres Käuferschicht überfordert. Auch wenn die Regeln prinzipiell kurz und einfach sind, kämen damit Großmütter und ihre Enkelinnen aufgrund des völlig untypischen Spielablaufs und der großen Masse an sehr unterschiedlichen Aktionskarten nicht zurecht. Es wäre ein (zu) mutiger Versuch gewesen, Dominion trotzdem zum Spiel des Jahres zu küren. Denn in seiner bis heute noch kurzen Karriere hat es sehr viele Menschen in seinen Bann geschlagen. Die berechtigte Frage muss unbeantwortet bleiben: Könnte Dominion mehr Menschen nachhaltiger zum Spielen bringen (wie einst ein Siedler) als Fits? Letzteres ist sicherlich das zugänglichere Spiel für die breite Masse, der man das Kulturgut Spiel auf diese Weise schmackhaft machen kann. Und so gibt es auch eine größere Zahl an Menschen, die über Spiele reden, da sie mitreden können. Dominion wird dennoch seine Wirkung nicht verfehlen, dafür werden die begeisterten Vielspieler schon sorgen.
So ist Fits in meinen Augen zu Recht Spiel des Jahres 2009 geworden. Alle lieben Knobelaufgaben (wie Sudoku), sehr viele schätzen Puzzlespiele (wie Ubongo) und nur wenigen ist die wachsende Zahl an Solitärspielen bekannt. All das vereint Fits in einer gelungenen und durch seine Tetris Verwandtschaft fast süchtig machenden Art und Weise . Zusätzlich bietet es noch sehr viel Raum für zukünftige Erweiterungen in seiner Schachtet, hilft also Platz sparen für weitere Titel der Nominiertenliste. Denn diese war in diesem Jahr so gut besetzt, dass jedes einzelne Spiel der Liste die Begeisterung für Brettspiele entfachen kann. Getreu dem Motto: Die Spiel des Jahres Kandidaten spielen geht immer….
Geschrieben in Sonstiges | Keine Kommentare »
Fundstück des Monats - Juni 2009
26.6.2009 von Thomas.
Ich bin kein so großer Fan von Heckmeck am Bratwurmeck, aber bei dieser neuen “Edition” bin ich dann doch schwach geworden.
Zoch hat das bisher schon nicht so große Spiel jetzt in einer Miniversion herausgebracht. In dieser Größe passt es wirklich in jede Tasche. Die kleine runde Metalldose hat einen lustigen Klapp-Verschluss, man drückt in die Mitte der Dose und sie geht auf.
zum Vergleich die typische Mitbringspielgröße von Zoch
Ich war skeptisch, aber überaschenderweise passt wirklich alles in die kleine Dose. Auf Reisen (z.B. im Zug) kann man die Dose auch als Mini-Würfelarena nutzen. Die Qualität der Würfel und der Plättchen sind gut und selbst für einen Grobnotoriker wie mich gut zu händeln, zumindestens mit ein wenig Fingernageleinsatz. Für 6-7 Euro erhält man ein vollwertiges Spiel in einer Mini-Version. Ich jedenfalls freue mich auf weitere Miniaturspiele. Meine Vorschläge hierfür: Brass, Roads & Boats und Puerto Rico.
alles in einer Mini-Metalldose
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Spieleläden in Wien
26.6.2009 von Thomas.
In Wien gibt es sehr gute Möglichkeiten einzukaufen (z.B. Kohlmarkt für die High Society, Graben, Kärtner Str. oder Mariahilfer Str.), aber wie sieht es mit Brett- und Kartenspielen aus? Während unseres Aufenthaltes haben wir uns drei Läden in Wien angeschaut, die sich durch ihr Konzept stark unterscheiden.
eine Institution in Wien seit über 100 Jahren
Am ersten Geschäft in dieser Liste sind wir sehr häufig vorbei gekommen, da es sehr zentral am Graben liegt (nicht weit vom Stephansdom in der Fußgängerzone). Seit 1868 verkauft Kober Spielwaren in Wien. Es ist ein typisches Spielwaren Geschäft, mit einem sehr großen Sortiment wie man es heute in Deutschland außerhalb von großen Ketten nicht so oft findet. Von außen sieht das Geschäft sehr klein aus, der Laden liegt jedoch im 1. Stock und dort öffnet sich den Besuchern ein “Labyrinth” von kleinen und großen Räumen mit den unterschiedlichsten Spielwaren (z.B. Steiff, Model-Eisenbahn, Puzzle, Barbie, Zinnfiguren, Kleinkinderspielzeug und vieles mehr).
… natürlich auch Lego und Playmobil
Der Brett- und Kartenspielbereich liegt von der Treppe aus gesehen hinten links in einem eigenen Raum. Bereits im Durchgang findet man eine große Auswahl an Karten- und Mitbringspielen (Amigo, Ravensburger, Haba, Kosmos, Zoch etc.). Der Raum selber ist voll von Brettspielen. Das Angebot reicht von Kinderspielen (z.B. Haba) bis zu einer großen Auswahl an Familienspielen, Partyspielen und strategischen Spielen der bekannten Verlage (z.B. Kosmos, Ravensburger, Piatnik, Abacus, Queen Games, Hans im Glück, Schmidt, …, aber auch Yspahan). Von einigen Verlagen hat Kober eine große Auswahl, von anderen dagegen nur Einzelstücke.
der “Brettspielraum” aus der einen Ecke …
… und aus der anderen Ecke fotografiert.
“Vielspieler” werden hier kaum unbekannte Spiele jenseits des Mainstreams finden. Jedoch kann man bei Kober das Glück haben, das eine oder andere bereits aus dem Verlagsprogramm genommene / vergriffene Spiel erwerben zu können (z.B. Krieg und Frieden - TM oder Kreta - Goldsieber, Stand 16 Juni 2009
). Die Preise sind zwischen Kaufhausniveau und einmal Schlucken bitte.
Darüber hinaus gibt es zentral im Raum ein Schnäppchenbereich.
… ich ärgere mich immer noch, das ich nicht den Hut und die Peitsche gekauft habe
Sicherlich ist die Preisgestaltung teilweise gewöhnungsbedürftig, aber einen Blick in diese 1. Etage voller Kinderglück (natürlich auch für Erwachsene) kann ich nur jedem Spiel(e)fan empfehlen. Spieleläden mit einem solchen Flair findet man nur noch selten in Deutschland.
Kober in Wien
Graben 14-15
Im Gegensatz zu Kober liegen die beiden anderen Geschäfte nicht im alten Kern sondern immer noch zentral auf bzw. an der Mariahilfer Str.. Dies ist die “moderne” Einkaufsstrasse in Wien, hier findet man H&M, Saturn, und die ganzen anderen Ketten, aber viel wichtiger für uns Spieler auch die Spielerei - etwas nach hinten versetzt (Mariahilferstr. 88a).
2x dran vorbeigelaufen, dann endlich gefunden
Neben kleineren Bereichen Rollenspiele, Tabletop, Würfel etc. nehmen Brett- und Kartenspiele den größten Teil dieses kleinen, sehr ansprechenden Ladens ein. Wie bei vergleichbaren Läden in Deutschland wird hier auf Beratung und Erklär-Skill großen Wert gelegt. Im Vergleich zu Kober ist in der Spielerei der Kinderspielbereich weniger präsent (insb. für kleine Kinder), dafür gibt es neben den Familienspielen und den bekannten Vertretern der strategischen Spiele auch einige Titel / Verlage, die man nicht im Kaufhaus findet: z.B. War on Terror, Cash & Guns, Kohle, Pitch Car, Cwali, Fantasy Flight Games oder Valley Games.
Spiele schön präsentiert, da macht durchstöbern Spass
Die Preisgestaltung ist deutschen Fachgeschäften sehr ähnlich, und liegt somit in der Nähe des empfohlenen Verkaufspreises, was für ein so zentrales Fachgeschäft mit Beratung absolut in Ordnung geht. Bei den ausgesprochen günstigen Magic Boostern (ab dem ersten Booster 3 Euro) konnte ich nicht nein sagen, und habe mir so in den fünf Boostern meine dritte Meddling Mage sichern können.
hier gibt es nicht nur Mainstream
So stelle ich mir einen Brett-Spieleladen vor, einladend, aufgeräumt und trotzdem das schöne “Spieleregal-Gefühl”. Hier kann man über Spiele und die Branche diskutieren und sich bei Unkenntnis das eine oder andere Spiel vorstellen lassen, auch wenn ich leider keinen Tisch im Laden gesehen habe. Die Preise sind für ein Fachgeschäft angemessen, denn in diesen Läden finden auch unerfahrenere Spieler das richtige Exemplar und “Spielefreaks” ggf. noch unbekannte Perlen. Somit kann ich allen Spiele interessierten Wienurlaubern und natürlich auch den Wienern ein Besuch empfehlen.
Spielerei in Wien
Mariahilferstr. 88a
www.spielerei.at (nur Shop)
Wir hatten einen klassischen Spieleladen mit Spieleabteilung, ein Fachgeschäft hauptsächlich für Brett- und Kartenspiele, als letztes kommt nun ein Fantasy-Laden mit einem Bereich Brett- und Kartenspiele. Damage Unlimited liegt an einer Seitenstrasse zur unteren Mariahilferstr.
hier gibt es auch Brett- und Kartenspiele
Ich war zwar schon in ein paar Fantasy Läden, aber die Größe und das Angebot haben mich doch ziemlich überrascht. Das Sortiment ist sehr breit gefächert. Es gibt einen Raum für Tabletop, einen für Rollenspiele/Bücher, eine Wand mit Sammelkartenspielen (inkl. Einzelkarten) aber auch für einen Fantasy Laden eher ungewöhnlichen Konsolen-/Computerspielebereich.
eher ungewöhnlich für einen Fantasy Laden - Konsolenspiele
ein Blick in den Tabletop Raum
Noch überraschender war für mich die Tatsache, dass der Laden so groß ist, dass er auch einen eigenen Ausstellungsraum für Live-Rollenspiel-Equipment vorzuweisen hat.
Waffen findet man in der anderen Hälfte des “LARP-Raums”
Die Brettspiele sind zusammen mit den Sammelkartenspielen in einem Zwischenraum untergebracht. Das Angebot an Brett- und Kartenspielen ist wirklich sehr breit (von Haba bis GMT !!!, auch Neuheiten kann man hier schnell erwerben), wie man es nur selten in einem Fantasy Laden findet. Hier können Familien aber auch Geeks Spiele für sich finden.
Haba vs. Twilight Imperium
große Auswahl, “Geekspiele” inklusive
Die Preise liegen auf einem ähnlichen Niveau wie bei Fachgeschäften (UVP), teilweise aber auch darunter (zur Zeit scheint es eine Angebotswelle zu geben). Neben neuen Brett- und Kartenspielen gibt es auch einen Antiquariatsbereich mit älteren Spielen (Raritäten inklusive).
die “Antiquitäten-Ecke” direkt vor dem Eingang
Das war jedoch nicht alles. Wir hatten das Glück, das uns ein netter Mitarbeiter auch noch nebenan den Bereich zum Spielen gezeigt hat, der Hammer. Es gibt in diesem komplett vom Laden getrennten Bereich verschiedene Räume für die unterschiedlichen “Spielarten” (z.B. Brettspiel/Sammelkartenspiele, Rollenspiele und Tabletop). Hier kann man nicht nur Einkaufen sondern auch Spielen (z.B. Turniere, Spieletreff Brett- und Kartenspiele, ggf. eigene Spieletreffs organisieren, …), nicht nur deshalb lohnt sich sich der Besuch von Damage Unlimited.
hervorragende Spielemöglichkeiten
in schönem Ambiente
nicht nur für Rollenspieler
Damage Unlimited in Wien
Theobaldgasse 20 (abgehend von der Mariahilferstr.)
Die drei vorgestellten Läden sind sehr unterschiedlich in ihrer Präsentation und ihrem Spielesortiment. Trotzdem bieten alle drei Geschäfte eine große Auswahl an Spielen. Wenn es die (Urlaubs-)Zeit zulässt, empfehle ich Spielebegeisterten den Besuch dieser drei Läden, da jeder für sich etwas Besonderes darstellt. Natürlich gibt es sicherlich noch weitere Möglichkeiten in Wien Spiele einzukaufen, das müsst ihr dann aber selber herausfinden.
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Spielend nach Wien - Die Hinfahrt
20.6.2009 von Thomas.
Da uns vor drei Jahren Wien sehr gut gefallen hat, haben wir uns relativ kurzfristig entschlossen dieses Jahr erneut ein paar Tage in dieser sehr schönen Stadt zu verbringen. Im Gegensatz zu 2006 waren wir diesmal per Bahn unterwegs, was uns die Gelegenheit gab, verschiedene Spiele auf ihre Bahnreisetauglichkeit zu testen.
Durch einen glücklichen Zufall konnten wir uns sehr günstig 1. Klasse Tickets sichern mit hoffentlich großen Tischen. Da wir nicht wussten, das man auf reservierte Plätze nach Beginn der Reise immer Handtücher legen muss
, verloren wir in Frankfurt unsere Plätze, so dass wir mehrmals den Standort wechseln mussten, und nicht immer einen Tisch zur Verfügung hatten.
Unser erstes Spiel auf dem kleinen Tisch war Einfach Genial 2er Reiseedition. Das Spielbrett ist so konzipiert, das man auch bei einer wackligen Zugreise gut auf “Farbenjagd” gehen kann. Nur die sehr kleinen und fisseligen Punktestecker sind nichts für Grobnotoriker - ich habe sie aber alle wieder vom Boden aufheben können
. Leider vernachlässigte ich in beiden Partien eine Farbe, so dass Dany beiden Partien für sich entscheiden konnte.
passt gut auf einen “Zugtisch”
Das nächste Spiel war Roll through the Ages, bei dem wir zur Reduzierung der “Würfelverluste” den Spielkarton zum Würfeln nutzten. Auch dieses Spiel eignet sich sehr gut für eine Zugfahrt mit Tisch, da alles entweder aufgeschrieben oder in die Anzeigetafeln gesteckt wird. Ich musste mich mal wieder bei diesem Spiel meiner Frau 28 zu 33 geschlagen geben, da sie zwei große Monumente bauen konnte.
Rohstoffe gehen auch im Zug nicht verloren
Zwischendurch bewegte ich mich mit unserem Nintendo DS auf Solopfaden, da Dany etwas Probleme mit der doch sehr schaukelnden Fahrt am Rhein hatte. Also quälte ich Sonic und Mario in ihren Spielewelten. Dies dauerte jedoch nicht lange, da ich zum einen keinen guten Tag erwischte und zum anderen Dany ziemlich schnell wieder einsatzfähig war.
Game Boy Advance Game meets Nintendo DS
Nach dieser Pause war es Zeit für eine unserer Lieblingsspieleserien: Mystery Rummy. Als Kartenspiele ist diese Serie natürlich geeignet für eine Zugfahrt, jedoch sollte der Tisch nicht zu klein sein, da in manchen Partien doch einiges ausgelegt werden muss. Sollte die Zugfahrt mal sehr unruhig werden, ist es eine gute Idee, den Nachziehstapel / Ablagestapelnicht aus den Augen zu verlieren.
Mystery Rummy - es geht zur Not auch nebeneinander
Die Partie Jack the Ripper konnte ich klar mit 2x Jack the Ripper entkommt für mich entscheiden. Nach einem weiteren “Umzug” konnten wir die Partie Dr. Jekyll & Mr. Hyde nun in der besseren Position (gegenüber) zueinander spielen. Da wir jetzt zu viert an einem großen Tisch saßen, wurden die Mitreisenden neugierig, und stellten ab und zu interessierte Fragen über unser “Kartenprozedere”.
ein 2er Spiel am 4er Tisch
Als nächstes kam das einzige uns bisher unbekannte Spiel auf den Tisch. Einfach Genial - das Kartenspiel ist sicherlich kein Highlight, da es nicht mal annähernd an die Klasse des Originals herankommt. Es hätte aber auch schlimmer kommen können. Es ist ein schnelles Ablagespiel mit geringen Einflußmöglichkeiten, das einem keine Schmerzen bereitet und gut im Zug spielbar ist. Dany konnte die Partie knapp für sich entscheiden.
einfach - ja, genial - nein
Als weitere Kartenspieladaption eines großen Spiels kam nun Keltis - das Kartenspiel auf den Tisch. Im Gegensatz zum Spiel davor wird hier wieder ein wenig mehr Platz benötigt. Im Vergleich dieser beiden Spiele gefällt mir Keltis eindeutig besser, da es hier neben viel Glück auch wirkliche Handlungsoptionen gibt. In einer sehr engen Partie konnte ich mich knapp mit 23 : 21 durchsetzen.
hier brauch man schon etwas Platz
Als letztes Spiel auf unserer Hinfahrt kam Cities, ein Highlight unter den einfachen Familienspielen des letzten Jahres. Zu Recht ist dieses Spiel des kleinen Verlags (Emma Games) auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2009 gelandet. Bei den bahntauglichen Spielen hätte es mindestens zur Nominierung gereicht
. Normalerweise habe ich im höchsten Schwierigkeitsgrad (fast) immer über 60 Punkte. Diesmal war natürlich wie so oft die Bahn schuld. Dany konnte das Spiel klar für sich entscheiden 62 : 49.
zwar ohne Wien, aber trotzdem sehr gut
Wie zu erwarten, wurden wir von den meisten Mitreisenden interessiert aber auch irritiert beobachtet, da wir nicht nur die typischen Beschäftigungen einer Zugfahrt (Lesen, Schlafen, Unerhalten, aus dem Fenster schauen, am Laptop arbeiten, Musik hören, etc.) zeigten. Spielen ist jedenfalls eine sehr gute Möglichkeit eine 9,5 Stunden lange Zugfahrt angenehmer zu gestalten.
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Essen 2009 - ein erster Blick
1.6.2009 von Thomas.
Wer sich genauso auf die kommende Spiel freut wie ich, findet unter diesem Link einen Überblick möglicher Spiele für Essen 2009.
Geschrieben in Sonstiges, Brettspiele | Keine Kommentare »
Der Drachenvater
14.5.2009 von Thomas.
Einen interessanten Nachruf zum D&D Erfinder Dave Arneson findet ihr hier.
Geschrieben in Sonstiges | Keine Kommentare »







































