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Archive für 6.8.2011

Bilstein: Juli 2011 - Teil 2

In den Samstag starteten wir mit einer Partie Blockers, der Neuauflage von Uptown. Zu fünft legten wir die abstrakten Plättchen so, dass möglichst wenige eigene Gebiete entstanden. Durch die neue Regel (die Bedeutung von “geschlagenen” gegnerischen Plättchen wurde aufgewertet) hat für mich dieses Legespiel noch ein wenig an Qualität gewonnen, auch wenn für mich das Optimum eine vierer Besetzung ist. Immerhin reichte es für einen geteilten zweiten Platz (4, 5, 5, 6 und 7 Gebiete).

zu fünft wird es früh voll

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Es wurde mal wieder Zeit, ein wenig unter die Landwirte zu gehen. Nein, nicht Agricola sondern Loyang kam nun als 4er auf den Tisch. Auch wenn das dritte große Rosenberg Spiel nicht die überschwenglichen Kritiken erhalten hat wie die beiden Vorgänger, gefällt mir es zu zweit und zu viert richtig gut, da die Wartezeit bei erfahrenen Spielern sehr gering ausfällt. Von Anfang an lief es richtig gut, trotzdem konnte ich mich nicht wirklich von meiner Frau absetzen. Da spielt man ca. 90 Minuten um einen absoluten Gleichstand zu erzielen (18 + 4, 18 + 4, 17 + 6 und 16 + 3). Gut das wir für den Spass spielen. :-)

Dann kam mal wieder 7 Wonders mit der Leader Erweiterung - diesmal in voller Besetzung - auf den Tisch. Im Gegensatz zu meinen ersten Partien kann ich jetzt eigentlich immer den letzten Platz vermeiden und spiele häufiger auch um den Sieg mit. Wie so oft kam bei mir eine Mischstrategie mit vielen Rohstoffen zur Anwendung und ich konnte mir auch einen guten zweiten Platz sichern (72, 65, 60, 55, 55, 53 und 52 Punkte). Die Siegerin hatte den Geld-Leader und auch die passende Gilde, so dass sie bei ihrer Geldstrategie pro ein Geld auch einen Siegpunkt erzielen konnte. Konsequent gespielt kann das richtig erfolgreich sein.

wie fast immer bei mir: Rohstoffe satt

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Dann konnten wir uns nicht wirklich auf ein Spiel einigen, so dass mit Employee of the Months ein mir und außer dem Besitzer auch allen anderen unbekanntes Spiel auf den Tisch kam. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr pflegeleicht bei der Spieleauswahl bin. Es gibt kaum ein Titel der für mich ein No-Go darstellt. Employee of the Months hat es dagegen fast auf meine Miniliste geschafft. Ich spiele wirklich gerne einfache Spiel, aber so etwas belangloses ist mir nur selten untergekommen und so war auch die Reaktion meiner Mitspieler nicht überraschend. Obwohl ich mich ein Drittel der Spielzeit umziehen war - meine Flasche Wasser entdeckte ihre Verwandtschaft zu einem Springbrunnen - konnte ich trotzdem einen geteilten Sieg einfahren. Soviel dazu. :-)

ich muss nicht jedes Spiel haben :-)

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Auch dann dauerte die Einigung auf ein Spiel etwas länger. Ein Veto hier, ein Veto da, tja ich bin anscheinend wirklich unproblematisch. :-) Geeinigt haben wir uns dann auf Kaigan. Mein bisheriger Klassenbucheintrag zu diesem Spiel: Ungespielter Blindkauf der Spiel 2010. Wenn man sich vom Papierplan nicht abschrecken lässt, erhält man nach meinem ersten Eindruck, ein kurzweiligesTaktikspiel, das beim Kartenverteilmechanismus ein wenig an Zooloretto erinnert, mit einem bisher selten eingesetzten Thema: Das alte Japan soll kartographiert werden. Zwar wußte ich in der ersten Partie noch nicht 100%ig, was ich tue, trotzdem reichte es erneut für einen geteilten ersten Platz.

ein wenig Zocken gehört bei Kaigan auch dazu

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Als nächstes wartete dann wieder das Mittelalter auf uns -wurde ja auch mal wieder Zeit. :-) Firenze von Pegasus ist sicherlich ein gutes Spiel, aber ich habe noch keinen kompletten Zugang zu diesem Spiel gefunden. Trotzdem spiele ich es gerne mit und inzwischen verstehe ich auch, dass die negativen Karten für den Spielablauf absolut notwendig sind. Bei unserer Partie wußte eigentlich nur die einzige Frau am Tisch, was sie so tut. Somit konnte ich mir immerhin noch einen zweiten Platz sichern (56, 37, 34 und 32 Punkte), der Einäugige unter den Blinden.

zu diesem Spiel sollte ich mal einen Leitfaden lesen: Firenze für Dummies

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Den Abschluss des Samstags bildete fast schon traditionell eine Partie Outpost. Zu siebt bauten wir verschiedene Fabriken und boten auf die Ausbaukarten. Diesmal hatten wir auch einen Neuling am Tisch, der leider absolut überfordert war. Es ist nicht so, dass wir nicht alle mal unsere erste Partie hatten, dies ist in dieser extremen Form jedoch noch nie passiert. Für mich war die Partie absolut OK, hey das ist Outpost. Aber ich merkte schon, dass viel weniger gelacht wurde als sonst. Jedes Spiel ist auch abhängig von den Mitspielern - wie wahr. Ich setzte diesmal auf Titanfabriken und wurde Dritter (87, 80, 76, 63, 61, 51 und 40 Punkte). Leider erreichte ich nicht mein Standardziel in diesem Spiel: Mindestens eine der drei letzten Ausbaukarten kaufen. Die Siegerin schaffte es diesmal über eine sehr gut funktionierende Data Library Strategie.

voll auf Titan

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Diesmal konnten wir auch noch am Sonntag vor Ort spielen, da wir nicht wie bei den letzten beiden Male früher abreisten mußten. Bei der Neuauflage von Code 777 können jetzt 5 Spieler mitraten und wir schöpften das Potential voll aus. Wir spielten auf zwei richtige Codes. Eine Mispielerin beendete das Spiel so schnell, dass außer ihr niemand einen richtigen Rateversuch verbuchen konnte.

fast zu schnell für ein Foto

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Mit Artus von alea konnte ich in meinen beiden ersten beiden Partien nicht wirklich etwas anfangen. Irgendwie spielte ich so vor mich hin und mehr war da nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich bei alea immer etwas großes taktisches bzw. strategisches erwarte. Das kann und will Artus gar nicht bieten. Es ist ein nettes Laufspiel, das in der fortgeschrittenen Version auch ein wenig Vorausplanung belohnt. Es ist zwar für mich immer noch kein Highlight, aber inzwischen habe ich mit diesem Spiel meinen Frieden geschlossen. Dies liegt aber nicht daran, dass ich diese Partie für mich entscheiden konnte (129, 117, 109 und 84 Punkte).

Nach einer weiteren Partie 7 Wonders diesmal als 5er (dritter Platz) kam erneut Burgen von Burgund auf den Tisch. In meinen ersten 3-4 Partien konnte ich nie über 200 Punkte holen. Inzwischen halte ich selbst 300 Punkte in einem optimalen Spiel für nicht unmöglich. Diesmal bekam ich das Tableau mit der 6er Wiese zugelost. Zusammen mit dem gelben Plättchen “+1 für die Wiesenwertung” muss man eine solche Ausgangsposition im Auge behalten, ansonsten ist diese Kombi schon fast zu stark. Hätte ich das letzte passende Tierplättchen auch noch bekommen, wären es nochmal 15 Punkte mehr geworde. Aber auch so war ich mit meiner Punktzahl und dem ersten Platz sehr zufrieden (269, 248, 239 und 219 Punkte).

einmal Hühner bitte zum fast perfekten Spiel

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Die Spielereise beendeten wir mit einer Partie alea iacta est. Tja, eigentlich hätte Artus bei mir einen einfacheren Start haben müssen. Denn bereits dieses Spiel hat bewiesen, das es auch schon einmal etwas einfacheres von alea sein darf. Kein Highlight, aber man kann es locker runterspielen und es bleibt auch noch Zeit um sich ein wenig zu unterhalten -ein guter Absacker. Ich holte mir konsequent diese “Glücksplättchen” und konnte mich damit knapp durchsetzen (42, 41, 39 und 38 Punkte).

wir würfeln uns durch Rom

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Das verlängerte Wochenende hat mir wieder sehr gut gefallen.  Wie erwartet, wurden in den vier Tage die unterschiedlichsten Spiele auf den Tischen gesichtet. Deshalb zum Schluss ein paar Bilder von Partien ohne meine Beteiligung:

Strasbourg

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Olympos

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Alien Frontiers

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Le Havre

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Bazaar

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Avanti

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McMulti

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Pfeffersäcke

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Mylady und die Musketiere

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Fresko inkl. Erweiterung

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Kreml

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Caylus Magna Carta

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und für Bilstein typisch, viele Partien Tichu

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