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Archive für April 2011

Bilstein April 2011 (3) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Der Samstag startete mit einer 3er Partie Navegador. Endlich kam ich zu meiner ersten Partie, gekauft hatte ich den Titel “natürlich” schon auf der Spiel, denn er hörte sich sehr vielversprechend an. Diese erste Partie enttäuschte mich auch nicht. Man möchte soviel machen, und natürlich ist das, was man am liebsten gerade machen möchte, vier Schritte auf dem Rondell entfernt. Die Partie war sehr kurzweilig, auch wenn sich meine Mischstrategie als eher suboptimal zeigte (114, 113 und 78 Punkte). Ich freue mich schon auf die weiteren Partien, nur dass ich dann eher eine andere Strategie verfolgen werde. Danach testete ich einen Prototyp für Pegasus. Nach der Beschreibung war ich erst ein wenig skeptisch (ah, ein Laufspiel), aber dies änderte sich während der Partie. Mit ein wenig Feinschliff kann hier ein richtig guter Titel entstehen.

das nächstemal ohne Mischstrategie in See stechen

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Da wir an diesem Wochenende auch schon das eine oder andere Negative über Pantheon (”ohne Verschulden keine Chance”) gehört hatten, wollten wir zu dritt nochmal unsere Füße auf den Tisch legen. Zum Schluß der Partie hatte ich ein wenig Glück, da mir der “Doppelgott” beim Blindziehen den Gott für einen Doppelzug bescherte. Zusammen mit meiner Mischstrategie (ein paar Säulen, Götter und Halbgötter) konnte ich so einen Sieg verbuchen (86, 78 und 69 Punkte). Auch diese Partie hat mir wieder gut gefallen, aber ich sehe auch das Problem von einem möglichen “Ungleichgewicht”. Wenn sich z.B. der erste Spieler in der ersten Runde direkt ein gutes Bonusplättchen (z.B. mit Füßen) sichern kann, ist das schon sehr stark. Auch das Nachziehen der Aktionskarten kann sicherlich ab und zu ziemlich frustrierend ablaufen Da aber die Partien zumindestens bei erfahrenen Spielern nicht besonders lange dauern, weiß ich noch nicht, ob mich das wirklich stört.

mit Füßen auf das Spielbrett, ob das so gut geht?

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Ebenfalls zu dritt kam bei uns mit Macao ein Spiel auf den Tisch, das nach meiner Meinung nach schon fast unfair kritisch bewertet wurde, aber glücklicherweise gibt es ja auch bei Spielen unterschiedliche Meinungen. Immerhin hat sich der eine oder andere ja doch noch von den vorhandenen Qualitäten überzeugen lassen (siehe z.B. hier). Ich habe bisher jedenfalls den Kauf von Macao nicht bereut, auch unabhängig von der Zahl auf der Verpackung. :-) In der dritten Runde kassierten wir drei direkt erst mal drei Minuspunkte. Ansonsten lief die Partie ganz gut für mich, in den letzten sechs Runden konnte ich immer die Siegpunkte kaufen und zusammen mit ein paar “Warenlieferungen” und dem größten Gebiet reichte es zu einem knappen Sieg (88, 86 und 72 Punkte).

kein Spiel Marke Everybody’s Darling, mir gefällt es aber (immer noch)

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Als Überbrücker Spiel kam dann nochmal Extra! auf den Tisch, diesmal direkt ohne Würfelturm aber mit Würfelwiese. Da es bei den beiden Anderen auch nicht so richtig lief, hatte ich in den Minuspunkten diesmal gute Gesellschaft und es reichte sogar für einen Sieg, aber zählt der überhaupt bei Minuspunkten? :-)

Quizfrage: aus welchem Spiel haben wir die Würfelwiese “geklaut”?

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Zu viert begaben wir uns dann in zwei Partien in die unendlichen Weiten des Weltraums inkl. der drei Erweiterungen. Race for the Galaxy ist für mich einer der besten Titel und gehört sicherlich zu den Spielen (natürlich inkl. den Erweiterungen) für die (fast) einsame Insel. Es lief zwar nicht super, aber es reichte immerhin in beiden Partien für einen zweiten Platz. Nach über 100 Partien kann ich nur sagen, danke Thomas L. .

diese Karte hätte mir in der zweiten Partie den Sieg gebracht :-)

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Dann wurde es langsam Zeit den Abend ausklingen zu lassen, da am Sonntag ja ein paar Autobahnkilometer auf uns warteten. In Bilstein gibt es ein Standard-Absacker-Spiel:  Tichu. Da mein Standard Partner leider auf dieser Spielereise fehlte, durfte ich mit einer anderen sehr erfahrenen Spielerin gegen unsere Standardgegner (unsere Frauen :-) ) antreten. Direkt zu Beginn der Partie flogen einige Bomben quer über den Tisch. Da die Bomben der Gegner verheerender waren und wir auch noch ein großes Tichu verloren, stand es nach 6 Runden 800 zu 0 gegen uns. Man nennt mich aber nicht umsonst die Tich-Kampfsau, aufgeben gilt nicht. Mit meinem Einsatz und dem Können meiner Mitspielerin pirschten wir uns wieder ran. Stets bemüht, stand auch immer unter meinen Sportnoten, aber auch hier reichte es nur zu einer etwas “angenehmeren” Niederlage (1050 zu 750). Trotzdem war es ein guter Abschluss für eine sehr schöne Spielreise.

die verdeckte Karte ist noch eine 2, was für eine “tolle” erste Hand

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Auch an den anderen Tischen wurde natürlich fleißig gespielt. Ich habe zwar wahrscheinlich nicht alle Partien im Raum mitbekommen, aber nach meinem Empfinden habe ich diese Spiele am häufigsten auf den Tischen gesehen:

Die Burgen von Burgund

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Strasbourg

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Pantheon

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Das große Kullern

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Mondo

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Hier noch ein paar weitere Bilder von den Spieltischen, da natürlich auch der eine oder andere (moderne) Klassiker und weitere Neuheiten gespielt wurden.

Tohuwabohu

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London

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51st State

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Lancaster

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Mylady und die Musketiere

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Mieses Karma

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Airlines Europe

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Qwirkle

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McMulti

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Agricola, und noch einige weitere Spiele

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Noch ein letztes Frühstück und dann ab nach Berlin, aber halt, da war doch noch etwas zu erledigen. Das hätte ich beinahe vergessen. :-)

gekauft, kurz vor der Abfahrt

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Bilstein April 2011 (2) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Da in unserer neuen “Spielgruppe” Pergamon nur der Hälfte bekannt war, starteten wir mit einer erneuten Berlin Vorbereitung als 4er in den zweiten Tag. Über die Vorzüge dieses Spiels habe ich ja schon mehrmals geschrieben, aber eine Sache stört mich dann schon. Nach meiner Meinung wäre es besser gewesen, eine Seite der Übersichtskarte mit einer Auflistung (Monat, Sonderpunkte und Interessenverlust) der vier Wertungen zu bedrucken. Will man eine Info zu einer bestimmten Wertung bekommen, muß man den entsprechenden Stapel zur Seite schieben, das kann schon mal nerven und ist nichts für Grobmotoriker. In dieser Partie konnte sich eine Spielerin einen sehr klaren Sieg sichern (31, ich 19, 17 und 17 Punkte).

 wir haben mit Münzen die Zeitpunkte der Wertungen markiert

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Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann ich meine erste Partie 7 Wonders an diesem Spielewochenende spielen würde. Da einer an unserem Tisch dieses Repos Highlight nicht kannte, war jetzt die Zeit für eine 4er  Partie gekommen. Ausnahmsweise bekam ich diesmal keine punkteträchtige Gilde ab und machte entgegen meiner pazifistischen Einstellung Kriegspunkte. Trotzdem reichte es nur für einen 3. Platz. Irgendwie hatten wir das Spiel zu gut erklärt, der Newbie hollte sich einen geteilten 1. Platz (58, 58, 56 und 52 Punkte).

15 Punkte mit nur zwei Militärkarten reichten trotzdem nicht zum Sieg

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Dann kam mit Strasbourg mal wieder eine Nürnberg Neuheit auf den Tisch. Die Regel mußten wir uns selber erarbeiten, was jedoch bei acht groß geschriebenen Seiten mit vielen Bildern kein Problem darstellte. Man zieht ein paar Karten, verteilt sie auf mindestens einen Stapel und bietet mit den Stapeln auf sieben Aktionsmöglichkeiten. Ein wenig Zocken und die Aktionen der Gegner antizipieren, dies muß man mögen um an Strasbourg Gefallen zu finden. Ein schnelles taktisches Spiel bei dem man im richtigen Moment zuschlagen muß, dies hat mir zumindestens in der ersten Partie Spass gemacht. Damit einem die Grafik (Schachtel und Spielbrett) gefällt, ist es von Vorteil lila zu mögen. :-) Ich habe mich in der Partie auf das finale Bauwerk (6er Gebäude) konzentriert, das mir immerhin 12 Punkte und damit einen klaren Sieg bescherte (56, 39, 33 und 32 Punkte.

1-2 weitere Partien müssen es zeigen, ein Kandidat für meine Kaufliste?

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Gemeinsam mit meiner Frau erklärte ich nun Troyes, da es hier in unserer 4er Gruppe noch ein Wissensdefizit gab. Die Partie lief ein wenig unbefriedigend ab. Eine Mischung aus Würfelglück und Würfelpech - ich mit insgesamt 8 Würfeln in zwei Versuchen beim Bogenschützen vorstellig, Ergebnis: ich durfte insgesamt einen meiner Holzwürfel einsetzen - und wahrscheinlich Spielfehlern von uns Dreien führten dazu, dass der Newbie einen extrem klaren Sieg davon tragen konnte (83, 36, 33 und 31 Punkte). Das war meine erste (von acht) Partie, die nicht spannend sondern frustrierend ablief, erst spielten wir schlecht und dann kam noch Pech hinzu. :-) Ich hake es mal als negativen Ausrutscher ab, shit happens.

mein erster Versuch beim Bogenschützen

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Wenn schon blöde Würfelspiele auf den Tisch kommen, dann lieber Titel ohne thematischen Firlefanz. :-) Jetzt mal ohne Frustfoul, ich mag die strategischen Würfelspiele der letzten Jahre (z.B. Kingsburg, Troyes oder Burgen von Burgund), aber auch das eine oder andere “kleine” Würfelspiel konnte mich schon überzeugen. Extra! ist eine Neuauflage des Sid Sackson Spiels Choice. Dieses sehr einfache Spiel hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es ein wenig frustrierend ist, hauptsächlich Minuspunkte zu verhindern. Dieser neuartige Würfelturm der Roll & Play Serie von Schmidt mag ja bei einer 2er Partie im Zug seine Vorteile haben, wenn jedoch vier Spieler gleichzeitig das Würfelergebnis betrachten wollen, ist die Würfelturmverpackung nur hinderlich. Mal sehen, vielleicht finde ich ja mal die Originalausgabe auf dem Trödelmarkt.

zu viert besser ohne Würfelturm

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Da immer noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen war, versuchten wir uns an der Queen Games Neuheit Paris Connection. Wenn man das Spiel (Cover, Material) zum erstenmal sieht, würde man nicht glauben, dass man es in 20-30 Minuten inkl. Erklärung spielen kann. Entweder man baut ein paar Gleise (Loks) einer Farbe, um damit den Wert dieser Gesellschaft zu erhöhen, oder aber man tauscht einen Anteil (Lok) gegen zwei andere Anteile (Loks). Das ist wirklich etwas sehr Einfaches. Man hat ja häufiger bei Spielen das Gefühl, dass sie ein wenig überladen sind, dass weniger einfach mehr gewesen wäre. Keine Angst, bei Paris Connection haben sie dieses Gefühl garantiert nicht. :-) Durch das ansprechende Äußere hatte ich leider ein wenig mehr (Eisenbahn)Spiel erwartet, aber es war bevor man überhaupt meckern konnte schon vorbei. Das Ergebnis war eigentlich egal (136, 136, 118 und 100 Punkte), aber wir hatten leider noch Zeit bis zum Abendessen, Ziel verfehlt.

hat uns in der ersten Partie nicht überzeugt, trotz des schönen Materials

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Also nahmen wir noch schnell eine Partie Das große Kullern in Angriff. Diesmal lief es von Anfang an bescheiden, ich blieb das ganze Spiel im Windschatten des Vorletzten. Tja und wenn mal die Gefahr einer Überholaktion bestand … ich sage nur Kulleralarm. :-) Da jetzt doch das Abendessen rief, mußte ich dem Führenden helfen, da er in zwei Runden nur insgesamt einen Schritt mit seiner letzten Figur gegangen war. Zumindestens das klappte auf Anhieb.

der Kuller-Parcours aus Sicht der Kugeln

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Da zur Zeit die Verfügbarkeit der neuen Queen Games Titel im Fachhandel eher bescheiden ist, nutzten wir die Gelegenheit mit Mammut eine weitere Nürnberg Neuheit des Troisdorfer Verlages zu testen. Da plötzlich zwei Spieler ohne “Fahrkarte” an unserem Tisch standen, brachen wir die Partie nach zwei Runden ab. Möglichst viel nehmen, aber nur soviel, dass es mir keiner wegnehmen will. Nach diesem kurzen Anspielen ein noch kürzeres Fazit: OK, von einer kompletten Partie nicht abgeneigt, fiebere dieser Partie aber auch nicht entgegen. :-)

“überraschenderweise” sind auch Mammut-Figuren im Spiel enthalten

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Da wir dann zu sechst spielen wollten, war die Spielauswahl (insb. bei Fokus auf Essen 2010/Nürnberg 2011 Neuheiten) sehr eingeschränkt. Wir entschieden uns für das mir unbekannte Jäger der Nacht. Jeder Spieler übernimmt eine bestimmte Rolle mit einer besonderen Fähigkeit und einem Fraktionsziel (Werwölfe und Vampire bringen am liebsten die Gegenfraktion um) bzw. individuellem Ziel (Menschen). Wir spielten Biss zum Spielspaß (der mußte sein :-) ) und fanden da auch wirklich etwas. Das Spiel ist schnell erklärt und die Suche nach den Gegnern bzw. der Versuch das eigene Ziel zu erreichen fand ich ausreichend spannend. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht. Ein paar Karten spielen, die Fakten kombinieren und dann Angriff. In dieser Partie gewannen insgesamt drei Spieler (jo, ich war dabei).

das könnte auch Familien überzeugen

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Nach einer kurzen Diskussion spielten wir eine weitere Partie Biss zur Revanche (der auch :-) ). Nach der zweiten Partie hat es Jäger der Nacht zwar nicht auf meinen Einkaufszettel geschafft, aber in der richtigen Runde würde ich gerne wieder einmal mitspielen. Erneut hatte ich als Mensch ein Egoziel, diesmal gewannen jedoch die Werwölfe. Leider setzte ich mit meiner Zielkopiererin auf das falsche Pferd.

nicht Pacman sondern Jäger der Nacht

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Ich bin ja nicht so der absolute Partyspiel Freund, aber es gibt Titel, die spiele ich ab und zu sehr gerne. Time’s up ist genau so ein Spiel. Zu sechst testeten wir in zwei 3er Gruppen unser Können mit der Game Geek Erweiterung. Hier dreht sich alles um das Thema Spielen. Wer meint, dass das als Spielverrückter keine Herausforderung wäre, der sollte mal versuchen ihm unbekannte Spiele, Autoren oder Graphiker (meine besondere Schwäche) pantomimisch darzustellen. In der Erklärrunde stellten wir uns besonders ungeschickt an. Die beiden Runden danach waren OK, wir konnten aber die klare Niederlage nicht verhindern.

die Erweiterung besteht aus einem Stapel Karten

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Als Absacker bauten wit zu fünft mal wieder an unseren Weltwundern. Die Partie lief für mich ganz gut, so dass ich mich genau in der Mitte platzieren konnte (59, 59, 56, 54 und 50 Punkte).

56 Punkte reichen auch schon mal zum Sieg

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Bilstein April 2011 (1) - ein Vorspiel für die Hauptstadt

Da meine Frau noch ein paar Tage Resturlaub angesammelt hatte, entschlossen wir uns direkt von Bilstein aus (14.04.11 - 17.04.11), in einen einwöchigen Berlin-Erkundungstripp zu starten. Aus diesem Grund beschränkte sich unser Spielevorrat diesmal auf eine Plastikkiste mit Hotelzimmertisch kompatiblen Spielen, die insbesondere (auch) zu zweit ihre Stärken haben. Gregor als Veranstalter und die anderen 20 Teilnehmer hatten wie immer sehr viele Spiele mitgebracht, so dass dies kein Problem darstellte. Inbesondere die anwesenden Spielerezensenten sorgten dafür, dass (fast) alle Nürnberg Neuheiten mit mindestens einem Exemplar vertreten waren. Trotz des kleineren Kreises stand uns der große Raum zur Verfügung, dazu viele nette Mitspieler und eine sehr große Spieleauswahl - die perfekten Voraussetzungen für ein spaßiges Spielewochenende.

Spiele satt nicht nur vom Veranstalter,

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sondern auch von den Teilnehmern

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inkl. fast aller Neuheiten (nicht nur in diesem Stapel)

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und dazu viel Platz im großen Spielraum

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Schon traditionell kamen wir am Donnerstag gegen ca. 13:00 als erste im Hotel Faerber-Luig an. Schnell das Gepäck für 11 Tage (inkl. einem mittleren und einem riesigen Koffer mit Ziegelsteinen :-) ) in unserem Zimmer verstaut und im Nachbarort unser Standard-Begrüßungsessen (für mich Riesensalat) genossen. Pünktlich um Gregor beim Auspacken der Spiele zu helfen, kamen wir wieder im Hotel an. Kurz danach begannen wir, die ersten vier, mit einer Partie Uluru den Spieletreff. Die Spieler versuchen in einer Sanduhr-Durchrieselung acht verschiedenfarbige “Traumvögel” Plastikfiguren auf die acht Plätze des eigenen Tableaus zu verteilen. Das wäre extrem einfach bzw. sinnfrei, wenn nicht jeder dieser acht Vögel einen speziellen Wunsch per Karte äußern würde.

ohne Karten wäre dieses Spiel wohl zu einfach :-)

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Dies kann eine bestimmte Platzauswahl oder aber eine Platzierung im Verhältnis zu einem anderen farbigen Vogel sein. Acht verschiedene Vögel in einer gefühlten halben Minute platzieren, dazu Wünsche die gar nicht erfüllt werden können, da muß man auch schon einmal mit Fehlern rechnen. :-) Eine Allergie gegen Hektik ist sicherlich auch nicht hilfreich. Nach einer Partie würde ich es mit Santy Anno ohne Bewegung beschreiben. Solche Spiele mag nicht jeder, ab und zu spiele ich jedoch so etwas gerne. Schnell erklärt, schnell gespielt und kein Grübleralarm, das könnte vielleicht sogar noch auf unserem Einkaufszettel landen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich immerhin den letzten Platz vermeiden (-6, -7, -9 und -11 Punkte).

hiermit wird es dann schon einmal fies

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Da weitere Spieler im Hotel ankamen, entschieden wir uns zur Überbrückung für ein weiteres schnelles Spiel mit geringem Regelumfang. Bei High Five müssen Zahlenplättchen “pokertechnisch” so platziert werden, dass sie möglichst viele Punkte einbringen. Ähnlich wie bei Qwirkle werden die bereits liegenden Plättchen für neue Kombinationen genutzt. Die integrierten “Ablagebänkchen” im Spielbrett sind nicht gut geeignet für normale Tischgrößen, da man automatisch die eigentlich geheimen Plättchen der Mitspieler sieht, außer man spielt komplett mit geschlossenen Augen. Für unsere Partie nutzten wir fremde Sichtschirme. Auch der Block zum Aufschreiben ist mit seiner Größe seinen Maßen gewöhnungsbedürftig. Genug gemotzt, aber das Spiel selber hat mich auch nicht überzeugt. Pokern alleine reicht auch bei mir nicht. Ich würde es wahrscheinlich wieder mitspielen, aber vielleicht auch nur, weil ich unsere Partie gewinnen konnte :-) (51, 45, 30 und 30 Punkte).

dank Fresko auch auf dem großen Tisch spielbar

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Ein Teilnehmer hatte sich nach der Spielbox Rezension von String Railway aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit eine eigene sehr schöne Version gebaut, da konnten wir ein Kennenlernen dieser Essenneuheit von 2010 nicht ablehnen. Wieder einmal haben die Japaner von Japon Brand ein ungewöhnliches Spiel an ihrem Stand verkauft. Mit den Schnüren werden verschiedene Bahnhofsplättchen möglichst punkteträchtig miteinander verbunden. Gegnerische Linien, den Fluß oder das Gebirge kreuzen kostet Siegpunkte. Ein nettes Legespiel mit interessanten Elementen in einer sehr kleinen Box, das jedoch nicht unbedingt für Grobmotoriker geeignet ist. Von der Größe der Schachtel sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen, dieses Spiel kann nicht auf einem Bartisch ausprobiert werden. Nach dieser Partie hätte ich überlegt mir selber eins nachzubauen, wenn nicht der bekannte Essen-Alleskäufer bereits auf der Spiel zugeschlagen hätte. Dies sind die Momente … :-) Direkt hinter meiner Frau konnte ich mir den 2. Platz sichern (32, 26, 25, 25 und 23).

ein Vorschlag für den deutschen Titel :-)

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immer wieder besondere Spiele aus Japan

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Inzwischen war ein Großteil der Teilnehmer angekommen, so dass sich ganz neue Mitspieler-Konstellationen ergaben. Bei uns kam mit Pergamon als 4er die erste mir bereits bekannte Neuheit auf den Tisch. Die ersten beiden Partien hatten uns von diesem einfachen Sammel-Lege-Zocker-Spiel so gut gefallen, dass wir es uns bereits gekauft hatten. Auch diese Partie hat mich in der kurzen Spielzeit (ca. 45 Minuten) gut unterhalten. Nichts großartiges, aber immer wieder gern. Ein Tip von mir für die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres (roter Pöppel). In der Partie wurde ich von einer meiner Lieblingsmitspielerinnen als Drecksau bezeichnet, und mit was? Mit Recht. :-) Trotzdem konnte ich Ihren Sieg als 2. nicht verhindern (27, 21, 14 und 14).

vielleicht demnächst mit Pöppel auf der Schachtel?

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Als nächstes kam mit Blockers! ein alter Bekannter auf den Tisch. Zwar hat die deutsche Auflage von Uptown über drei Jahre auf sich warten lassen, aber besser spät als nie. Seinen Charme hat dieses kleine Legespiel nicht verloren, so dass ich sehr gerne die neue Version von Amigo ausprobieren wollte. Ich bin ja ein Freund von Erstauflagen, deshalb gefällt mir auch das kleinere Original etwas besser. Richtig gut gefällt mir jedoch die eine Regeländerung im Vergleich zum Original. In der Funagain Version ist die Anzahl der ausgetauschten gegnerischen Plättchen nur als Tiebreaker bei gleicher Anzahl Gebiete relevant. In der neuen Version zählt jedes getauschte gegnerische Plättchen wie ein eigenes neues Gebiet (Edit: da haben wir etwas falsch gespielt, nur die Plättchen der Farbe, von der man am meisten getauscht hat, zählen jeweils wie ein eigenes Gebiet, dies macht das ganze ggf. sogar taktischer, muß aber noch getestet werden :-) ). Dies verändert das Spielgefühl erheblich, so dass jetzt (auch den Besitzern des Originals) zwei verschiedene interessante Regelvarianten zur Verfügung stehen. Die Partie lief mit einem geteilten ersten Platz ganz gut für mich (6, 6, 7 und 10).

wer Uptown nicht hat, kann hier zuschlagen

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Tja, wenn man alea und dem Autorenteam Kramer/Kiesling glauben darf, spielten Artus und seine Jungs so eine Art Reise nach Jerusalem nur dass immer genügend Stühle zur Verfügung standen. Wir probierten zu viert die Einsteigervariante aus. Alle Spieler haben die beiden selben Kartensätze mit denen die eigenen Ritter bzw. die vier Adeligen bewegt werden. Abhängig vom Ausgangspunkt der gerade bewegten Spielfigur erhalten die Spieler Plus- oder Minuspunkte. Die Spieler entscheiden immer selber, von welchem Kartenstapel sie nachziehen. Das Spiel ist schnell erklärt, aber irgendwie sprang der Funke bei drei von vier Spielern (inkl. mir) nicht über. Nicht wirklich schlecht, aber die erste Partie konnte mich nicht komplett überzeugen. Mit der letzten Karte mußte ich 15 Minuspunkte hinnehmen, was mich auf den letzten Platz katapultierte (91, 88, 83 und 71 Punkte), was für ein zensiertspiel :-) .

in der einfachen Version mit zwei verschiedenen Arten von Karten

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Nach einer kurzen Überlegungszeit entschieden wir uns für eine weitere Partie Artus, diesmal aber als Fortgeschrittenen Version. Der Unterschied liegt in einem dritten Nachziehstapel mit Wertungskarten und dass pro eigenem Zug zwei Karten ausgespielt werden. Durch die zusätzlichen Optionen wird diese alea Neuheit ein wenig komplexer und die Gefahr von Grübelattacken steigt. Aber auch diese Version konnte mich in der ersten Partie nicht komplett überzeugen. Vom Spielgefühl her könnte mir ein Mittelding zwischen den beiden Versionen am Besten gefallen. Da alea ja mit seinen Nummern auf der Schachtel uns Pseudosammlern immer ein Alibi für einen Pflichtkauf liefert, steht Artus natürlich auf einer erweiterten Einkaufsliste. :-) Aber vielleicht werde ich ja auch noch mit diesem Spiel warm, unmöglich ist das nicht. In der zweiten Partie konnte ich mich immerhin um einen Platz verbessern (126, 102, 97 und 84 Punkte).

in der Expertenversion gibt es die verzwickteste Kartenart on top

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Mit Pantheon entschieden wir uns dann erneut für eine weitere Nürnberg Neuheit. Mit kleinen Hölzfüssen! bewegen wir uns über das Spielbrett und sammeln Bonis ein bzw. bauen Säulen an bestimmten Orten. Darüber hinaus versuchen wir mit den richtigen Gaben nicht nur punkteträchtige Götter auf unsere Seite zu ziehen. Karten sammeln und mit ein wenig Glück von der Bewegungsaktion der Mitspieler profitieren, die Möglichkeiten sind vielfältig aber trotzdem zu jedem Zeitpunkt überschaubar. Schon nach der zweiten Runde stellte ich fest: ein typisches Hans im Glück Spiel. Ich mag diese Art von Spiele, etwas Kartenglück als Ausrede für eine eigene schlechte Partie :-) und das bei einer nicht zu langen Spielzeit. Uns allen hat die Partie gut gefallen. Mit verschiedenen Startegien versuchten wir zum Ziel zu kommen, jedoch erwies sich die Säulenstrategie als sehr stark, vielleicht sogar als zu stark? (94, 77, 67 und 67 Punkte)

Mein Lieblingsspruch nach jeder Runde: Füße vom Tisch!

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Als Kontrastpunkt kam jetzt Das große Kullern auf den Tisch. Trotz der kindlicheren Aufmachung sah man dieses Spiel doch sehr häufig auf den Spieltischen, der Aufforderungscharkter zeigt also nicht nur bei uns seine Wirkung. Ein paar kleine Metallmurmeln in Löcher werfen, Plastikmurmeltiere bewegen und sich ab und zu über die vierte Kugel vor einer gegnerischen Figur freuen, da haben auch viele Erwachsene ihren Spass. Es war natürlich klar, dass ich das taktischste Spiel dieses ersten Abends für mich entscheiden konnte. Klasse setzt sich halt immer durch. :-)

manchmal geht es nicht ohne Plastik

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Zu dritt beendeten wir den Donnerstag mit einer Partie Grimoire. Leider hatte ich diesen Titel auf der Spiel 2010 verpasst (ausverkauft), da Japon Brand leider immer nur Kleinstauflagen mitbringen, und ich bei Grimoire einfach zu langsam war. Die Spieler haben ihr eigenes Zauberbuch in dem sie jede Runde einen Spruch markieren. Da gibt es Angriffs- aber auch Verteidigungszauber. Zusätzlich sammelt man noch Rollen- und Geldkarten für die Schlußwertung. Ein sehr nettes Kartenspiel mit Manga Grafik und interessanten Mechanismen. “Leider” hatte die Besitzerin des Spiels noch ein weiteres importiertes Exemplar (OVP) dabei, aufgrund der Transportkosten und der Zollgebühren für einen für ein Kartenspiel sehr hohen wenn auch angemessenen Preis. Tja warten auf eine Neuauflage oder lieber das Original, man braucht ja auch Aufgaben für die Nacht. :-)

wann kommt die deutsche Version?

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Brettspiele meets Geocaching: Pöppel & Co. - das Event 08.04.2011

Kerstin und Detlef hatten die Idee, ihre beiden großen Hobbies miteinander zu verbinden. Da die Verantwortlichen des Engelshofes von der Idee, größere spielerische Events in ihren Räumlichkeiten stattfinden zu lassen, angetan waren, konnte der Punkt Location sehr schnell abgehakt werden. Aber auch einige der kontaktierten Verlage sicherten ihre Unterstützung für unseren Spieletreff und die geplanten Events zu. Besonders hervorzuheben sind hier Abacus, Goldsieber, Hans im Glück, Hutter, Pegasus und  Schmidt Spiele. Die Voranmeldungsmöglichkeit für 50 Plätze war sehr schnell “ausgebucht”, so dass das Event kommen konnte. Wir waren uns nur ein wenig unsicher, ob die Leute auch wirklich alle spielen würden, oder ob der Großteil dann doch nur für das Loggen des Cachs kommen würden. Tja, das konnte ja nur spannend werden. :-)

Am Freitag kam ich dann so gegen 17:00 im Engelshof an. Der Raum war schon  mit Tischen und Stühlen “konfektioniert” und auch die über 80 Spiele, lagen schon alle griffbereit. Da das Event erst um 18:00 beginnen sollte, hatten wir noch ein wenig Zeit, uns auf das kommende einzustimmen. Wir waren ein wenig skeptisch, da das Wetter schon fast zu gut war, für eine solche Veranstaltung. Gut, dass ich auch unser Exemplar Kubb mitgebracht hatte. Pünktlich zum Beginn erschienen die ersten Cacher, Begrüßungen und Unterhaltungen in “Geheimsprache ” folgten. OK, wie ihr euch jetzt vielleicht denken könnt, gehöre ich nicht zur Geocaching-Gemeinde. :-) Als dann jedoch nach der Begrüßungsphase schnell die Spieletische besetzt wurden, wussten wir endgültig: diese Veranstaltung wird ein Erfolg. Sehr schnell waren die Spieletische im Hauptraum komplett im Einsatz.

bereits um 18:30 waren die Spieltische gut besucht 

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Ich hatte das Vergnügen, mit Linie 1 (neue Auflage) das erste Spiel von Pöppel & Co. - das Event zu erklären. Vor mehr als 10 Jahren hatte ich ein paar Partien gespielt, das sollte bei der Erklärung dieses relativ leichten Familienspiels helfen. Da ich jedoch wußte, das es bei der Neuauflage eine veränderte (verbesserte) “Reisephase” gab, nutzte ich für die Erklärung die beigelegte Regel. Auch wenn Linie 1 heute sicherlich nicht mehr bei uns auf den Tisch kommt, gefiel es den beiden Spielern richtig gut. Tja, was ich immer sage, die Spielgeschmäcker sind glücklicherweise sehr unterschiedlich. Danach konnte ich einem Spieltreff-Kollegen bei einer Kingsburg Erklärung helfen, da er selber dieses hervorragende Spiel erst 1-2 gespielt hatte.

Linie 1: erst Legespiel, dann Laufspiel

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Da sich danach mehrere Interessenten bei dem schönen Wetter spielerisch an die frische Luft begeben wollten, konnte ich endlich unser Kubb einweihen. Zu sechst begaben wir uns auf die große Wiese des Engelshof-Geländes. Schnell bildeten wir zwei 3er Teams umd mit Hilfe der kurzen Anleitung konnte ich es auch erklären. Tja, ich dachte schon, ich wäre bei dem Spiel etwas unbegabt, aber es geht noch “besser”. :-) Unser Team übernahm relativ schnell die Führung, die wir auch bis zum Fall des Königs nicht mehr abgaben. Die spielerische Abwechslung im Freien hatte allen gut gefallen, deshalb werde ich Kubb in den Sommermonaten häufiger mitbringen.

Zurück im Hauptraum war noch ein alter “Magic-Veteran” ohne spielerische Fahrkarte. Da ich gerade nichts zu tun hatte und auch noch genau ein Tisch frei war, legten wir sofort los. Zwar spielt er selber kein Magic mehr, aber passenderweise suchten wir uns mit Dominion ein Spiel eines ehemaligen Magic-Spielers aus. Bei der Kartenauswahl beschränkten wir uns auf die neueste Erweiterung Blütezeit. Unsere Partie war spannend, ich mußte mich aber mit dem 2. Platz zufrieden geben (73 zu 69 Punkte). Direkt danach lernte ich mit Thunderstone ein weiteres Deckbauspiel kennen. Diese Partie dauerte fast zwei Stunden (exklusive Erklärung). Prinzipiell haben mir die verschiedenen Elemente und das Fantasy Setting gut gefallen, aber im Vergleich zu Dominion war mir die Spieldauer zu lang für das Gebotene. Laut meinem Mitspieler hat unsere Parte aber auch ungewöhnlich lange gedauert, deshalb würde ich einen zweiten Versuch mit Thunderstone starten.

Thunderstone - mit der Fackel in den Dungeon

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Zum Schluss des Abends ließ ich mich dann noch mal zu einer 4er Partie Draco überreden. Ich werde sicherlich kein absoluter Fan dieses Spiels mehr werden und es wird auch nicht auf unserer Einkaufsliste landen, aber ab und zu eine Partie dieses taktischen Familienlaufspiels ist absolut OK. Die Grafik der (Drachen)Karten gefällt mir dagegen richtig gut, deshalb könnte ich mir einen Erfolg bei Familien sehr gut vorstellen. Obwohl ich immer noch zu “blöd” für dieses Spiel bin, konnte ich immerhin den letzten Platz knapp verhindern (84, 82, 78 und 72 Punkte).

eine kurze Erklärung des Drachenreitens

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Mit über 50 Teilnehmern war dieses erste größere spielerische Event von uns im Engelshof ein voller Erfolg, insbesondere da es aufgrund des begrenzten Platzes sogar eine Warteliste gab. Es wurden viele unterschiedliche Titel insbesondere aus dem Bereich der einfachen bis anspruchsvollen Familienspiele ausprobiert: z.B. Fits, Can’t Stop, Airlines Europe, Ubongo, Zug um Zug, Alea Iacta Est, Cafe International, 7 Wonders, Privacy 2, …

… Dixit,

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Finca,

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Carcassonne,

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Fauna,

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Hansa Teutonica und

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Mondo.

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Der Zuspruch der Teilnehmer war sehr positiv, so dass sicherlich noch das eine oder andere Pöpel & Co. Event folgen wird. Die nächste größere spielerische Veranstaltung wird im Engelshof im Juli stattfinden, hierzu demnächst mehr auf unserer Seite. Insgesamt hat diese Veranstaltung unsere positiven Erwartungen noch weit übertroffen, nicht nur aus diesem Grund möchte ich mich nochmal bei den Unterstützern dieser und der kommenden Veranstaltungen bedanken: der Engelshof und die breits genannten Verlage Abacus, Goldsieber, Hans im Glück, Hutter, Pegasus und  Schmidt Spiele.

Donnerstag 07.04.2011 - it’s Magic

Nachdem ich am letzten Donnerstag für das Algemeinwohl auf meinen wöchentlichen Draft verzichtete, da wir sonst einen 9er Draft gehabt hätten, wollte ich diesmal unbedingt spielen. Tja und was soll ich sagen, wieder waren wir 9 Spieler, die sich die Karten zuschieben wollten. Mir war es diesmal egal, also ran an die Booster. Als erstes fing wieder die normale Diskussion an: Buhu in Scars sind ja keine wertvollen Karten, lasst uns doch Tripple Besieged draften. Am Anfang habe ich mich darüber immer aufgeregt, da ich zumindestens in den ersten Drafts das von Wizard vorgesehene Format spielen wollte. Inzwischen ist es mir egal. Ich frage mich nur, ob diese Leute auch beim Kinobesuch überlegen, kann ich die gebrauchte Kinokarte noch gewinnbringend auf KKM (Kinokartenmarkt :-) ) verkaufen? Mir geht es um 3 bis 4 Stunden Spass, da sind 10 Euro absolut OK. Immerhin durfte nach längerer Diskussion doch noch ein Scars Booster mitspielen.

Die ersten vier Booster waren extrem leer, so dass meine ersten Picks nichts gutes erwarten ließen: Septic Rats, Morbid Plunder, Strandwalker und Brass Squire. On the road to 0:4. Dann kam jedoch der Pick, der das ganze doch noch ändern sollte: Hellkite Igniter. Immerhin eine Limited Bombe, da könnte rot frei sein. Außerdem konnte ich noch jeweils ein(en) Blisterstick Shaman, Ogre Resister und Burn the Impure einsammeln. Im zweiten Booster machte ich dann mit Hero of Oxid Ridge eine farblich passende Bombe auf. Weitere gute rote Karten folgten und mit zwei Viridian Emissary und einem späten Fangren Marauder war auch die zweite Farbe gefunden.

Im Scars Booster wurde es dann ganz wild. Der Anfang war eher bescheiden, dann kam aber als 9. Pick Turn to Slag, als 10. Oxidda Scrapmelter und als 11. Barrage Ogre. Da wußte ich es endgültig, auch ich kann mich beim Draft mal für die richtige Farbe entscheiden. Hier mein Deck: 7 Forest, 10 Mountains, Hellkite Igniter, Hero of Oxid Ridge, 2 Blisterstick Shaman, Turn to Slag, 2 Burn the Impure, Into the Core, Ogre Resister, Barrage Ogre, Oxidda Scrapmelter, Acid Web Spider, Fangren Marauder, 2 Viridian Emissary, Molder Beast, Perilous Myr, Strandwalker, 2 Spin Engine, Tangle Hulk, Tumble Magnet und Wall of Tanglecord. Relevante Sideboardkarten: Flameborn Hellion, 3 Kuldotha Ringleader, Panic Spellbomb, Pistus Strike, Metallic Mastery und Ezuri’s Archer.

Im ersten Match durfte ich gegen meinen rechten Draft-Nachbarn ran. Er hatte ein, sagen wir es mal nett, suboptimales Weiß-(schwarz, wenn ich mich richtig erinnere)-grünes Infektdeck “zusammengestellt”. Putrefax und zwei Priests of Norn stellten die größte Bedrohung in seinem Deck dar. Meine vielen Removals plus die Qualität meiner Kreaturen waren einfach zu gut für das Deck meines Gegners. Somit konnte ich nicht gerade überraschend, das Match mit 2:0 für mich entscheiden, und das obwohl ich das 2. Spiel mit sieben Ländern auf der Hand beendete. Das 2. Match durfte ich gegen ein weiß-grünes Deck bestreiten. Da konnten mich in beiden Spielen auch je zwei Soul Parry! nicht aufhalten. Was er sonst so spielte? Keine Ahnung. :-) Also wieder 2:0.

Im dritten Match durfte ich gegen den einzigen weiteren Rot-Drafter an unserem Tisch antreten. Er konnte ebenfalls einige Removals einsacken (z.B. 3x Burn the Impure) und spielte im Gegensatz zu mir dazu weiß. Auch er stand bis zu diesem Match 2:0, jedoch fehlten ihm die Bomben in seinem Deck. Überraschenderweise (oder aber auch nicht) spielte bei mir nicht einer der beiden roten Bomben die Hauptrolle, sondern in beiden Spielen zeigte der Fangren Marauder seine Stärke gegen Nicht-Infekt-Decks. Beide Spiele liefen ziemlich glatt ab, da mir der Marauder immer wieder ein wenig Leben schenkte. Somit stand ich für mich überraschend mit 3:0 im Draft “Endspiel”. Da sieht man wieder einmal, Magic hat einen nicht unerheblichen Glücksanteil. :-)

Das letzte Match durfte ich dann gegen ein blau-schwarz-weißes Deck mit sehr vielen guten Karten (z.B. Carnifex Demon und Quicksilver Gargantuan) spielen, das leider auch noch von einem guten Spieler pilotiert wurde. Das erste Spiel ging hin und her. Als ich seinen Carnifex Demon mit Turn to Slag abrüsten konnte, drehte sich das Spiel endgültig zu meinen Gunsten. Leider reichte mir dieser Sieg anscheinend, da ich weder meine beiden Karten gegen seine Flieger (Pistus Strike und Ezuri’s Archer) boardete noch wirklich konzentriert weiter spielte. Die beiden Zuschauer schüttelten zumindestens bei Spiel 2 und 3 immer wieder ihre Köpfe, waren wohl nicht alles optimale Züge. :-) Irgendwie ließ mich aber auch mein Deck ein wenig im Stich, so daß seine vielen Removals und im zweiten Spiel Inkmoth Nexus und im dritten Spiel Carnifex Demon für mich nicht zu besiegen waren, für jemand anderes vielleicht schon. :-)

Mit dem Ergebnis von 3:1 war ich natürlich trotzdem zufrieden. Dies war immerhin mein bis dahin bester Besieged Draft. Auch die “Preisausschüttung” konnte sich sehen lassen: Green Sun’s Zenith, Phyrexian Revoker,  Kemba und Myr Welder.

Spielen im Engelshof - 25.03.2011

Da ich mir etwas zu Essen bestellt hatte, startete eine 5er Partie Finstere Flure ohne mich. Weitere Spieler trudelten ein, so dass wir uns anschließend in zwei 4er Gruppen aufteilten. Da ich Pergamon bereits einmal gespielt hatte, mußte ich mich als Erklärbär betätigen. Diese eggert Neuheit punktet nicht nur durch seine schöne Ausstattung. Kurze Regeln, schnelles Spiel und eine schmackhafte Mischung aus Zocken (Geldmechanismus), Puzzeln (Ausstellung) und taktischen Überlegungen hatten mich bereits bei der ersten Partie überzeugt, so dass es direkt auf unserem Einkaufszettel landete. Zu viert gefällt es mir noch besser als zu dritt, da das Geld in dieser Besetzung knapper ist. Mein zweiter Platz war OK (24, 21, 19 und 12 Punkte), aber ist sicherlich noch ausbaufähig.

auch kleine Ausstellungen machen Mist Punkte

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Danach kam bei uns als 5er mit Airlines Europe eine weitere Nürnberg Neuheit auf den Tisch. OK, richtig neu ist dieses Alan R. Moon Spiel nicht, da das Spielprinzip bereits in seinen eigenen Titeln Airlines und Union Pacific verwendet wurde. Das Zocken auf die verschiedenen Fluglinien hat mir gut gefallen. Zeige ich frühzeitig wo meine Interessen liegen oder investiere ich in Air Abacus. Natürlich ist das Kartenglück nicht zu vernachlässigen, aber auch die richtigen Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf das Endergebnis. Wer dieses Spiel testen will, sollte insbesondere in der 5er Besetzung einen größeren Tisch zur Verfügung haben, denn bei uns passte so gerade alles auf den Tisch. Diesmal konnte ich einen geteilten 2. Platz erringen (104, 94, 94, 87 und 86 Punkte), der auch durch den Tiebreaker nicht aufgelöst wurde. Da bei uns noch ein ungespieltes Union Pacific im Schrank liegt, werde ich diese Abacus Neuheit nicht auf unsere Kaufliste setzen.

den Spieltisch bis über die Kante ausgenutzt :-)

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