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Archive für Januar 2011

Magic - PreRelease Mirrodin Besieged 29.01.2011

Viermal im Jahr kommt für Magic eine neue Edition heraus. Also stand ich mal wieder um 9:40 an diesem Samstag als erster vor dem hiveworld in Köln, wie es sich für die erste Edition des Jahres gehört bei gefühlten minus 15 Grad. Wahrscheinlich bin ich einer der wenigen Spieler für die Scars of Mirrodin als Draft Edition noch nicht ausgelutscht ist, trotzdem freute ich mich natürlich auch auf die neue Edition. Kurz vor 10 wurde die Tür geöffnet und die kleine Traube enterte mit mir an der Spitze die Theke.

Bin ich gut oder böse?

Im Gegensatz zu bisherigen Editionen mußte ich mich jetzt für eine Seite entscheiden. Wizard hatte sich für das PreRelease etwas neues einfallen lassen. Neben den drei Boostern Scars of Mirrodin erhielt man abhängig von der eigenen Entscheidung entweder drei Booster von der Phyrexian oder der Mirran Fraktion. Tja, die Story dahinter kenne ich jetzt nicht, aber irgendwie haben sich diese beiden Fraktionen auf Mirrodin richtig lieb. :-) Mir persönlich ist es ja egal wer gewinnt, jedoch hatte ich im Netz gelesen, dass wahrscheinlich die Decks der Mirran Fraktion ausgeglichener sind, dafür die Phyrexian Seite die schlechtesten aber auch die besten Decks (wenn man Glück hat) stellen wird. Da ich ja jede Partie mit der grauen Leyline “Schutz vor gutem Spiel” beginne, ist natürlich Glück das einzige was mich zum Erfolg zwingen kann. Also entschied ich mich für die dunkle Seite der Macht und packte die Phyrexian Promo Glissa in meinen Ordner.

Nach und nach kamen die ganzen mir bekannten und wenige unbekannte Spieler in den Laden, so dass die Schlange am Tresen eine ganze Zeit gut gefüttert wurde. Neben uns “normalen” Spielern nehmen immer wieder auch bekanntere Spieler diese Möglichkeit war (diesmal z.B. auch der erste deutsche Pro Tour Sieger). Wie eigentlich immer bei den PreReleases der letzten Editionen war das hiveworld gegen 11 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt, so dass das Turnier mit insgesamt 64 Spielern beginnen konnte. 34 davon hatten sich für Phyrexian entschieden, die Schlacht um Mirrodin konnte beginnen.

 10:25 - das hiveworld ist bereits gut gefüllt

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“Geld” oder spielstarkes Deck?

Tja, die Hofnung stirbt natürlich immer zu letzt, aber sie stirbt. Wie bei den letzten drei PreReleases konnte ich nicht (ganz) zufrieden sein. Werttechnisch war es ein Schuss in den Ofen, meine Rares: Entfernte Erinnerungen, magnetische Mine, Knochenhort, Kupferlinienschlucht, Schleifuhr, Silberrüstung und Infektionsmaschine (Foil). Noch nicht einmal ein Memnite wollte den Wert des Haufens retten. :-) Da ich mich ja bereits für Phyrexian entschieden hatte und immer noch mit den Ausläufern einer Bronchitis kämpfte, war die Entscheidung auf Infekt zu setzen vorgegeben. Ich machte zwar genug Infekter auf, leider fehlten mir ein paar frühe Beater, Removals und die eine oder andere Bombe.

Schließlich entschied ich mich für eine schwarz-grüne Variante des Infekt-Decks. Die Highlights: Infektionsmaschine, Silberrüstung (leider zu klobig), Hautschmelzer (in jedem Deck gut), Virulente Wunde, Seuchenstachler, Fäulniswitwe, Palladiummyr, Fleischfressender Bold, Tel-Jilad-Gefallener, Schinderhülle, Ungezähmte Macht und Trigon der Wut. Da gibt es doch bessere Decks, und genau so eins hätte ich für ein erfolgreiches Turnier benötigt. Drei gute weiße Infekter und ein rotes Removal mit Doppelrot blieben in meinem Sideboard.

Lasst die Spiele beginnen!

In der ersten Runde durfte ich gegen einen guten Spieler aus dem hiveworld antreten. Leider bekam ich hier direkt die Höchststrafe verpasst. Die erste Partie verlor ich gegen ein Nicht-Infekt-Phyrexian Deck. Für die zweite Partie boardete er komplett um, was nach einer ersten Niederlage schon ein wenig nervt, um mich dann mit einem O-Ton God-Draw in 5 oder 6 Runden mit seinem neuen schwarz-grünen Deck zu infizieren. Danach wiederholte er gefühlte 20x das Wort God-Draw. Hallo ich war dabei, Salz für meine Wunde brauche ich nicht. :-) Da war ich schonmal bedient.

In der nächsten Runde durfte ich gegen einen mir unbekannten Spieler antreten, der sicherlich vom Können her meinem ersten und dritten Gegner (dazu gleich mehr) nicht ganz das Wasser reichen konnte. Im Mirror setzte ich mich auch Dank von Länderproblemen meines Gegners in beiden Partien durch. Vielleicht habe ich ja ein wenig Glück in den nächsten Runden, und bekomme weiterhin Gegner auf Augenhöhe.

Tja, leider mußte ich dann gegen Andre aus dem hiveworld ran. In den vielen Partien bei diversen Turnieren (Sealed und insb. Draft) konnte ich mich bisher nur einmal durchsetzen. Für meinen Sieg in meiner Anfangsphase muß ich heute noch bezahlen :-) . Irgendwie liegt mir dieser Gegner nicht oder anders gesagt, er spielt einfach zu gut für mich. Nach der ersten Niederlage boardete ich Kamikaze like mit weiß eine neue Farbe ein, und versuchte es nun mit der Luftunterstützung. Endergebnis 0:2. In allen sechs Spielen kam weder die Silberrüstung noch die Infektionsmaschine zum Einsatz. Für ein Infekt Deck war meine Wahl einfach viel zu langsam.

Tata, ein neues Format ist da

Bereits vor der dritten Runde hatte ich mir vorgenommen, bei einer Niederlage für die vierte Runde etwas ungewöhnliches zu bauen. Ein neues Format wurde am Samstag geboren: “Highlander Sealed”. Die Regeln sind sehr einfach. Es müssen mindestens 100 Karten gespielt werden, im Gegensatz zum Original dürfen aufgrund des kleinen Pools jedoch auch Karten mehrmals gespielt werden. Mein Deck war 104 Karten groß, ok mehr Hüllen hatte ich auch nicht dabei, und bestand aus allen spielbaren Karten mit Ausnahme von blau. Immerhin sollte es ja die nächste Runde gewinnen. :-)

 nicht nur ein kleiner Unterschied: Sealed vs. “Highlander Sealed”

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Glücklicherweise bekam ich in dieser Runde mit Ralf einen “alten” hiveworld Recken zugelost, ein entspanntes Spiel konnte beginnen. Die erste Partie hätte ich laut dem Judge, der natürlich dem Haufen interessiert zuschaute, bereits gewinnen können. In der zweiten Partie war mein Gegner Mana Screwed, dagegen zog ich mir alles rein was ich brauchte, so dass ich ihm auch den 10. Poison Counter “schenken” konnte. Da konnte selbst ich meinen Jubel nicht verbergen, der sich sonst aus Respekt vor dem Gegner eher zurückhält. Selbst vereinzelter Applaus konnte man im hiveworld vernehmen. OK, in der dritten Partie hatte ich keine Chance, da mir leider das 2. bzw. dritte grüne Mana fehlte.

Da ich noch nicht 100% fit war, reichten mir dann auch die vier Runden. Wieder einmal hat ein PreRelease im hiveworld richtig Spass gemacht. Nette Gegner, gute Organisation, leider wenig Kartenglück dafür aber wieder viel gelacht. Nebenbei noch ein neues Format erfunden und mich weiter den 1.500 Punkten von oben angenähert, ein perfekter Magic Samstag. :-) Die Schlacht gewann übrigens Phyrexian, da die ersten drei Plätze von Vertretern dieser Fraktion belegt wurden. Am 2. PreRelease im hiveworld (Start 18:00) nahmen dann erneut 41 Spieler teil, da kann man nur sagen, Magic ist tot. :-)

Erstauflagenkäufer - Arschkarte?

Mit dieser launigen Frage ist jeweils ein interessanter Thread auf spielbox online und unknowns überschrieben. Da wir in den letzten Jahren selber insb. in Essen viele Erstauflagen jenseits von Kosmos und Ravensburger gekauft haben, muss auch ich mich dieser Frage stellen. Natürlich gibt es Erstauflagen, die nicht optimal sind und von denen es dann eine verbesserte 2. Auflage gibt. In vielen Fällen bestehen Probleme mit der (deutschen) Regel, die dann in der 2. Auflage durch die neuen Erfahrungen verbessert werden kann. Seltener gibt es wirklich dramatische Materialprobleme, die dann aber auch oft für diese erste Auflage noch im nachhinein kostenlos verbessert werden (z.B. Khronos).

Auch ich habe bei der ersten Besichtigung unseres  7 Wonders Exemplares ein wenig geschluckt. 40 Euro für das Material ist ja OK, wenn das Spiel gut ist, aber die Kartenqualität fand ich in der ersten Reaktion schon grenzwertig. Aber nach gut 20 Partien hat sich alles ein wenig relativiert, die Karten sind auch ohne Schutzhüllen noch nicht auseinander gefallen. :-) Natürlich könnte ich auch immer auf eine 2. Auflage warten, selten aber ist die Qualität der 1. Auflage wirklich so schlecht, dass sich meiner Meinung nach die Wartezeit auszahlt. OK, ich habe auch gerne neue gute Spiele sofort zur Verfügung. Außerdem gibt es auch Spiele bei denen die Erstauflage besser ist bzw. schöner aussieht. So ist für mich persönlich z.B. die erste Auflage von Through the Ages, die ich leider nicht besitze, mit Abstand die beste Version.

Vielleicht hätte ich erst die Probepartie Key Market abwarten sollen. Oh, die Auflage ist komplett in Essen verauft worden, dann ist ja gut dass ich den Titel blind als 1. Auflage gekauft habe, denn ob hiervon überhaupt eine 2. Auflage erscheint, muss man abwarten. OK, Blindkäufe sind nicht jedermanns Sache, aber spätestens wenn ich ein Spiel für sehr gut getestet habe und es noch Exemplare zu erwerben gibt, warte ich auch bei kleinen Problemen normalerweise nicht mit dem Kauf. Für mich persönlich ist das Risiko viel zu groß, dass ein guter Titel überhaupt nicht oder erst nach Jahren neu aufgelegt wird. Genauso oft wie man Threads über Materialprobleme lesen kann, findet man in den verschiedenen Foren folgende Threads: wo kann man … kaufen, wann ist … endlich wieder verfügbar, wann kommt endlich eine 2. Auflage von … heraus. Auf diese, ich nenne es mal Arschkarte der Erstauflagenverweigerer, kann ich gut verzichten. :-)

Ein kleines feines Spielwochenende

Auch dieses Jahr trafen wir uns am dritten Januar Wochenende zu einem kleinen (diemal waren es 11 Teilnehmer) Spieletreff in unserer Nähe. Gegen ca. 17:00 enterten wir unseren Spieleraum. Zimmerschlüssel abgeholt, Auto ausgeräumt und dann gab es auch schon Abendessen. Da ich das ganze Wochenende gesundheitlich angeschlagen war, konnte ich bis Sonntag gut auf längere Spiele (> 120 Minuten) verzichten, da ich immer wieder kleinere Pausen einlegen mußte.

Unser Spieletreff begann mit einer 7er Partie 7 Wonders. Es lief für mich überhaupt nicht gut. Kaum blaue Karten, grün ist sowieso nicht meine Farbe :-) , Militär wurde ich auch geschlagen und auch bei den Gilden bekam ich für mich nur die 2. Wahl ab. Somit war es nicht verwunderlich, dass ich mit 45 Punkten nur den vorletzten Platz belegen konnte. Auch wenn es nicht an die Spieltiefe von Race for the Galaxy herankommt, ist es trotzdem für mich persönlich ein weiterer sehr guter Starter für einen Spieletreff.

blau ist ja eigentlich meine Farbe

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Als nächstes kam bei uns als 4er “Im Wandel der Zeiten- das Würfelspiel” auf den Tisch. Da dies ein Spiel von der RegVor 2011 ist, und mindestens 4 Teilnehmer (bei mir steht es noch nicht fest) dieser Veranstaltung an diesem Wochende die Stühle besetzten, kam es (nicht nur deswegen) häufiger auf den Tisch. Da mehrere Seuchen unsere Länder durchzogen und sich nur zwei Spieler frühzeitig davor schützten (inkl. meiner einer :-) ), ergab dies zusammen mit meiner “Errungenschaften-Rush-Strategie” eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Mit 13 Punkten konnte ich mir den 2. Platz sichern (14, 13, 2 und 2 Punkte).

Seuchen sind nicht nur bei Pandemie problematisch

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Da ich etwas früher ins Bett wollte, kam für mich mit Kingsburg bereits das letzte Spiel des Abends auf den Tisch. Da wir einen Würfel-Novizen am Tisch hatten, spielten wir “nur” das Grundspiel als 5er. Die Partie war wie immer sehr spaßig, auch wenn es bei mir nicht wirklich lief. Zum erstenmal in über 10 Partien hatte ich große Probleme mit dem Holznachschub. Unsere “Würfelkünste” ergaben teilweise abstruse Situationen. In der der einen Jahreszeit hatte ich mit 15! den zweit niedrigsten Wurf um dann mit 11 in der folgenden Jahreszeit die höchste Summe aufweisen zu können. Mit sehr bescheidenen 35 Punkten wurde ich Letzter, wenn da nicht das eine oder andere Mal vergessen wurde, mir meine Punkte gut zu schreiben. :-)

 mit 15 nur die vierthöchste Zahl gewürfelt

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Der nächste Morgen startete mit einer Partie - Überraschung - 7 Wonders diesmal als 6er. Irgendwie kümmerte ich mich diesmal zu intensiv um meine Rohstoffe. Zwar hatte ich 8 von diesen Karten, leider verlor ich dabei ein wenig die Siegpunkte aus den Augen. Hauptsache ich mußte keine Rohstoffe bei meinen Nachbarn kaufen. :-) Somit konnte ich mir mit 43 Punkten nur einen vierten Platz sichern. Nach über 20 Partien, sollte ich das Spiel doch irgendwann einmal lernen.

Rohstoffe satt, aber arm an Siegpunkten

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An diesem Wochenende standen bei mir die Essen 2010 Neuheiten nicht im Fokus. Immerhin kam dann mit Merkator wenigstens eine Neuheit bei mir auf den Tisch. Zu dritt versuchten wir während des 30jährigen Krieges möglichst gute Geschäfte zu machen. Gegen meine Frau hatten wir zwei Männer jedoch keine Chance. Sie konnte sich die größten Aufträge an Land ziehen und auch bei den Gebäuden bewies sie eine feine Punktenase. Ich hatte wenigstens auf die Rentkammer (Punkt pro Bonuskarte) spekuliert, da sie mir immerhin 8 Punkte gebracht hätte. Aber auch diese bekam ich nicht, da der Anfänger (erste Partie) dies für eigene drei Siegpunkte verhinderte. Manchmal will aber auch gar nichts gelingen. Immerhin konnte ich mir knapp den 2. Platz sichern (66, 42 und 37 Punkte).

 unsere “6er Partie” Merkator

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Dann folgte eine von drei Partien Code 777 an diesem Wochende. Stronghold Games hat zur Spiel 2010 eine schön ausgestattete Neuauflage herausgebracht. Für 2011 haben sie zwei Highlights in der Pipeline: McMulti und Outpost. Da hoffe ich auf eine ähnliche Qualität. Mir haben die Partien Spass gemacht, auch wenn ich bei Deduktionsspielen sicherlich ein paar Schwächen habe. Code 777 ist in der heutigen Zeit für mich kein Highlight (mehr), ab und zu wird es aber sicherlich mal wieder auf den Tisch kommen.

Code 777 so müssen Neuauflagen sein

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Sollte ich doch noch zur RegVor fahren, kann es ja nicht Schaden, wenn ich mich auch mal in die Kutsche setze und nach Thurn und Taxis fahre. Erschreckenderweise war ich nicht mehr zu 100% regelfest. Da das Spiel nicht alle kannten, mußte es aber sowieso komplett erklärt werden. Mein Start war ein wenig holprig, trotzdem konnte ich wenigstens bei der Kutschenwertung die volle Punktzahl erreichen. Zusammen mit ein paar Bonuschips reichte dies sogar zum Sieg (20, 18, 18 und 6). Es muß nicht perfekt laufen nur besser als bei den Mitspielern :-) .

 diesmal zuerst in Bayern ein paar Häuser “gebaut”

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Da meine Frau den ganzen Tag Erklärbär spielen mußte, übernahm ich jetzt mal die Rolle bei Hansa Teutonica. Bei diesem Titel sollte ich es doch schaffen. :-) Die Partie war sehr ungewöhnlich. Mein Ziel war es diesmal möglichst schnell 5 Aktionen zu bekommen und dann mal zu schauen, was möglich ist. Normalerweise werden solche Partien schnell beendet, damit der Vorteil der vielen Aktionen nicht großartig zum tragen kommt. Meine Mitspieler hatten aber anscheinend (aufgrund ihrer Unerfahrenheit) etwas anderes vor. So dauerte diese Partie länger als alle meine Hansa Teutonica Partien zuvor. Trotz meines klaren Sieges (99, 48. 44 und 32 Punkte) gefiel den beiden “Neuen” Hansa Teutonica aufgrund der vielfältigen Optionen sehr gut.

 frühzeitig 5 Aktionen, da haben die Mitspieler einen Fehler gemacht

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Da ich schon langsam schwächelte, mußte ich leider eine 7er Partie Outpost absagen. Das tat so richtig weh. Nach einer weiteren Partie Code 777 endete der Tag für mich mit Take it Higher. Dies ist auch wieder so ein Spiel, das ich gerne aber nicht gut spiele. Zwar ließ ich viele Raketen steigen, leider vergass ich die erste (weiße) Rakete und machte somit in diesem Bereich 0 Punkte. Dies konnte ich bei den restlichen Punkten nicht mehr aufholen, so dass ich mit einer Schnapszahl abgeschlagen Letzter wurde (634, 499, 448 und 333 Punkte).

nicht optimal, die weiße Rakete blieb auf dem Boden

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Den Abreisetag  begannen wir mit einer Partie Qwirkle. Glücklicherweise hat Schmidt dieses Spiel jetzt auch nach Deutschland gebracht. Trotz oder gerade wegen den einfachen Regeln ist Qwirkle ein sehr gutes Legespiel, das auch noch durch schönes Material punkten kann. Bei den Teilnehmern dieses Spielewochenendes ist es ausnahmslos gut bis sehr gut angekommen. Durch meinen letzten Stein konnte ich insgesamt zum Schluß 17 Punkte (Qwirkle + 5 Punkte für das Spielende) erzielen und mich doch noch auf den zweiten Platz schieben (120, 118, 116 und 107 Punkte).

bei Qwirkle gehört auch eine Portion (Nachzieh)Glück dazu

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Danach begaben wir uns zu dritt in die (Zwergen)Minen von Zavandor. Immerhin hatte ich bereits 7 Partien in den Minen verbracht, so dass ich den beiden anderen das Spiel erklären konnte. Während der Partie merkte man schon ein wenig den unterschiedlichen Erfahrungsgrad, da trotz des nicht allzu hohen Komplexitätsgrades doch taktisches Vorgehen belohnt wird. Dafür ist es von Vorteil, die verschiedenen Möglichkeiten verinnerlicht zu haben. Somit war es nicht verwunderlich, dass ich die Partie klar für mich entscheiden konnte (58, 36 und 31 Punkte).

 Erfahrung zahlt sich nicht immer aus, hier schon :-)

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Als letztes Spiel dieses Wochenendes kam Macao als 4er auf den Tisch. Nach meiner persönlichen Meinung kam dieses Spiel in der einen oder anderen Rezension zu schlecht weg, auch wenn ich den Kritikpunkt Übersichtlichkeit verstehen kann. Mich stört dabei nicht, dass ich nicht immer die Kartenauslage meiner Mitspieler sehe, problematischer finde ich dagegen den “chaotischen” Umgang mancher Spieler mit ihrer eigenen Auslage. Da bereits eingesetzte Karten teilweise nicht markiert werden (umgedreht, hochgeschoben oder um 90° gedreht), verliert der eine oder andere Spieler die Übersicht. Dieses Problem gab es am Sonntag glücklicherweise nicht. Bei mir lief es eigentlich ganz gut, gegen die sehr starke Partie meiner Frau konnte ich jedoch nichts ausrichten, also blieb mir nur der 2. Platz (98, 79, 65 und 53 Punkte).

ich spiele es gerne, Macao von alea

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Was wurde denn sonst noch an diesem Wochenende gespielt? Neben einigen Übungspartien für die RegVor (Funkenschlag, Race for the Galaxy, Thurn und Taxis und Im Wandel der Zeiten - das Würfelspiel) gab es eine bunte Mischung auf den 2-3 Spieltischen dieses Wochenendes: Fürstenfeld, Egizia, London, Loyang, Vasco da Gama, Firenze, … .

Funkenschlag mit Rechnerunterstützung

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Magic gegen den Strom - Standard 07.01.2011

Da ich mein Ziel von 2.000 Ranglistenpunkten aufgegeben habe :-) , kann ich ja jetzt unbeschwert aufspielen. So habe ich mir vorgenommen, bei allen Constructed Turnieren mit für meine Gegner überraschenden Decks (Marke Eigenbau) anzutreten. Da ich an diesem Freitag nur wenig Zeit für Deckbau hatte, schnappte ich mir mein Naya Ally Deck, kürzte rot raus (ich wollte fast nur mit Standardländern spielen :-) ) und stellte mir ein überraschendes Sideboard zusammen.

9 Wälder, 13 Ebenen und 1 Sonnenblütenhain; 4 Kabira Evangel, 3 Talus Paladin, 4 Hada Freeblade, 4 Kazandu Blademaster, 4 Ondu Cleric, 4 Harabaz Druid, 4 Oran-Rief Survivalist, 4 Join the Ranks, 3 Eldrazi Monument, (leider nur) 2 Mimic Vat, 1 Overhelming Stampede.

Sideboard: 3 Ebenen, 4 Felidar Sovereign, 4 Luminarch Ascension, 3 Baneslayer Angel, 1 Iona, Shield of Emeria.

In meiner ersten Begegnung durfte ich mich mit Vampiren rumschlagen. Sehr gerne hätte ich das Gesicht von meinem Gegner fotografiert, als ich als erstes einen Oran-Rief legte. Mit einem sehr überraschten Gesicht kommentierte er: Ahh Allies. Tja das Metagame ist manchmal unberechenbar. :-) Da er jedoch meine ersten vier Verbündete mit Removals bzw. gekickten Gatekeeper entsorgen konnte, hatte ich in der ersten Runde keine Chance. Also mußte mein “überraschender” Sideboardplan ran: zwei Wälder, die drei Eldrazi Monumente und zwei Oran-Rief raus, drei Ebenen, drei Baneslayer und Iona dafür rein. Schaun mer mal.

Diesmal war mein Start besser. Durch Ondu Cleric (später auch in der Mimic Vat), Talus Paladin und weiteren Verbündeten konnte ich mich zwischenzeitlich auf knapp 60 Leben spielen. Kurzzeitig wurde es noch mal knapp, da ich keine er aber dafür mehrere seiner hochwertigen Kreaturen (Grave Titan, Vampire Nighthawk und Bloodwitch) legen konnte. Spätestens aber als ich seinen Grave Titan mit mehreren Verbündeten ohne Umweg direkt in meine zweite Mimic Vat beförderte, drehte sich das Spiel erneut. Jede Runde Leben über die eine und vier 2/2 Token über die andere Mimic Vat sind schon eine Ansage.

Die entscheidende Partie fing mein Gegner an, noch 5 Minuten zu spielen. Ich legte ein paar Verbündete, er kaum etwas. Mit Memoricide zog er meine beiden Mimic Vat aus dem Nachziehstapel heraus. Situation beim zweiten Extrazug: Er hatte 7 Leben, ich nur 4 kleine Verbündete (inkl. 1x “Mana-Mach-Ally”, drei Schaden machbar) und vier Länder liegen, er nur 5 Länder. Er überlegt etwas länger und sagte dann go, da er sich sein Consume the Meek anscheinend für den vierten Extrazug aufsparen wollte. Leider hatte ich alles für den Sieg auf der Hand. Land gelegt, die fünf Länder und den Harabaz Druid für vier weitere Mana getappt und ich legte Überraschung Iona, blokierte damit alle schwarzen Sprüche und sagte GO. Mein Gegner schaute ganz ungläubig und überlegte sicherlich noch zwei bis drei Minuten bis er mir gratulierte. Tja, da hat ja mein Sideboardplan funktioniert. :-)

Im der zweiten Runde durfe ich mich mit einem sehr schnellen Boros Deck auseinandersetzen. Die Geschichte ist sehr schnell erzählt. In der ersten und dritten Partie fing er an, in der Mitte hatte ich das Vergnügen. Genauso verteilten sich dann auch die Siege. Derjenige der anfing, war einfach zu schnell. Obwohl ich in der dritten Partie eine ziemlich gute Starthand hatte, zwangen mich zwei Goblin Guide und dann mehrere Burn Sprüche für meine Kreaturen in die Knie. Gesamtstand nach zwei Runden: 1:1.

In der dritten Begegnung spiele ich gegen Elfen, als Mono Grün. Da er (natürlich) keine Removals hatte, konnte ich meine Ally Armee jeweils ungestört entwickeln. Spätestens nach dem jeweils Talus Paladin zusammen mit Kabira Evangel lag, konnte ich immer mit Lebensverknüpfung und Schutz vor grün angreifen. In der ersten Partie hatte ich einen Ondu Cleric in der Mimic Vat für permanenten Nachschub von Verbündeten. Die zweite Partie ging dann so schnell vorbei, das bereits ein Angriff mit Schutz vor grün die Entscheidung brachte.

Danach droppte ich, da abends ja noch unser wöchentlicher Spieletreff im Engelshof anstand. 2:1 mit einem eigenkreierten Ally-deck, da war ich doch sehr zufrieden. Mal sehen was ich als nächstes aus dem Hut zaubere. Da ich leider höchstwahrscheinlich am kommenden Samstag nicht am Extended PTQ in Köln teilnehmen kann, werde ich meinen Plan, auf einem Extended/Legacy Turnier mit einem einfachen Standard Deck anzutreten, leider verschieben müssen. :-)

7. Rhein-Ruhr-Con 2011

In den letzten Monaten hatte Christopher aus meinem Magic-Stammladen (hiveworld) mehrmals über die Rhein-Ruhr-Con gesprochen, die immer zu Beginn des Jahres in Mülheim a.d.R. stattfindet. Da ich dann kurz vor Weihnachten eine Einladungsmail bekam und ich an diesem Mittwoch noch Zeit hatte, bog ich um 08:30 in der früh auf die A3 ab. Kreuz Breitscheid auf die A52, direkt wieder runter und dann die B1 Richtung Mülheim, ich war überrascht wie schnell man von uns im Süden von Mülheim ist.

Durch meine Vorabinfos wußte ich, dass es sich trotz des großen Namens eher um eine kleinere gediegene Spieleveranstaltung handelt. Als ich um kurz nach 9 ankam, hatte ich das Glück, dass gerade zwei Partien als 4er starteten und jeweils noch ein Platz frei war. Zur Auswahl standen Shogun von Queen Games und Agricola inkl. Moorbauern Erweiterung. Da ich mich jetzt nicht als “Fachmann” blamieren wollte :-) , wählte ich das mir bekannte Agricola. Die Züge meiner Mitspieler wurden gut überlegt, trotzdem gab es nur selten Leerlauf, da ich selber augrund der längeren Agricola-Pause häufiger als normal mehr als eine Sekunde überlegen mußte.

in den letzten 12 Monaten bei uns zu selten auf dem Tisch

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Nach gut drei Stunden war unsere 5er Partie zu Ende. Meine nicht vorhandene Strategie lief leider etwas ins Leere, da ich erst in Runde 10 oder 11 meine dritte Person bekam. Dafür war mein Ergebnis sogar noch ganz OK (Vorletzter mit 37 Punkten). Der Sieger sammelte Punkte über einen großen Pferdehof und eine sehr gute Strategie mit großen Anschaffungen. OK, er hatte auch eine passende kleine Anschaffung und nutzte Baustoffe als Nahrung, das ist ja nicht so mein Ding :-) . Jedenfalls konnte er trotz vier leerer Hoffelder sehr gute 53 Punkte für sich verbuchen.

zu wenig Steinräume, viel zu wenig Leute

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Was wird denn so gespielt auf dieser Veranstaltung? Zwar kommen auch mal weniger komplexe Titel wie z.B. Dominion, Race for the Galaxy oder Puerto Rico auf den Tisch. Aber gerade Freunde komplexer Spiele kommen bei dieser viertägigen Veranstaltung, unabhängig von den Wochentagen immer vom 02.01. bis zum 05.01., auf ihre Kosten. Neben Agricola und Le Havre wurden viele Partien 18xxer gespielt, Britannia, Twilight Struggle, Indonesia und Here I Stand kamen auf den Tisch. Abhängig von den anwesenden Personen sind in den letzten Jahren auch schon einmal mehr CoSims auf den Tischen gesichtet worden.

auch wenn sogar ein Dixit da war, …

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… dominierten schon die komplexeren Spiele in der Auswahl

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Nach meinem Abstecher auf die kleine Farm begab ich mich bis zum Endes meines Besuchs an die Seite von Captain Kirk David. Da ich schon sehr lange keine Partie Space Alert gespielt hatte, war ich froh, dass wir aufgrund von Weltraum Novizen an unserem Tisch, komplett von vorne begannen. Als zweit erfahrenster Spieler am Tisch durfte ich den Kommunikationsoffizier übernehmen. OK, der erste Testlauf lief noch nicht so richtig rund, so daß wir mit 6 Schadenspunkten in einem Bereich etwas unzufrieden aus dem Simulator stiegen. Im zweiten Testlauf war unsere Crew dann schon eingespielter und unser Schiff bekam insgesamt nur einen Schaden.

sehr spaßig mit einer großen Prise Chaos

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Bei der ersten Simulation hatten wir dann mehr Glück als Verstand (10 Punkte). Nur bei der Energieverschwendung waren wir hervorragend :-) , gut dass es nur ein Spiel ist. Ohne Rücksicht auf unserer Probleme wagten wir uns an eine Fortgeschrittenen Simulation mit internen Bedrohungen. Trotz unseres Kapitäns konnten wir überleben :-) , unsere Kadetten rissen uns raus (18 Punkte). Da konnte uns eigentlich eine echte Mission nichts anhaben. Wir sprachen uns wieder hervorragend ab, leider verwechselte ich rechts und links so dass ich ein wenig stolperte. Lustigerweise sollte mir der Kapitän folgen, das tat er auch und stolperte ebenfalls (rechts und links Schwäche ist anscheinend ansteckend :-) ). Dadurch wurde der Computer in der 3. Phase zu spät gewartet, diesmal stoperten wir alle. BUMM, und wir waren nur noch Weltraumschrott.

 Hauptsache wir haben für Punkte 2x aus dem Fenster geschaut :-)

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Gegen 17:30 machte ich mich dann auf den Heimweg. In beiden Partien hatte ich nette Mitspieler, so dass ich jeweils sehr viel Spass hatte. Sollte nichts dazwischen kommen, werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch 2012 hier wieder vorbeischauen. Gerade für Freunde komplexerer Spiele kann ich diese Spieleveranstaltung nur empfehlen. Da es sich hier jedoch um ein kleineres Event handelt, sollte man sich vorab für eine bessere Planung mit dem Veranstalter in Verbindung setzen.

david.ruddat@kirche-muelheim.de

Für eine wirklich sehr günstige Tagespauschale gibt es Verpflegung (Essen, Getränke und Knabberzeug). Interessenten die nicht zu Hause schlafen können/wollen sollten dies ansprechen sowie auch besondere Spielewünsche geäußert werden können. Schließlich ist die Spielauswahl und damit auch die gespielten Partien immer abhängig von den Teilnehmern. Dieses Jahr waren pro Tag so zwischen 10 -15 (auch wechselnde) Spieler vor Ort, dies ist natürlich auch abhängig von den Wochentagen. Zusätzlich wird einmal im Monat Freitags gespielt, für weitere Infos hierzu könnt ihr auch die selbe Kontaktadresse nutzen.

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