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Archive für Oktober 2010

Grand Prix Bochum 2010 - it’s Magic

Wenn schon mal im Umkreis von 80 km so eine Veranstaltung stattfindet, sollte ich doch die Gelegenheit nutzen, an so einem Grand Prix teilzunehmen. Also um 6:30 aufgestanden und mich um 7:00 auf die Autobahn Richtung Grönemeyer City gestürzt. Halb schlafend on the road wurde ich abrupt von einem roten Bliztlicht geweckt. Ich hoffe es wird nicht zu teuer. Am Veranstaltungsort wurde ich erst mal überrascht, immerhin hatte ich zwei Wochen keine Magic News gelesen. Da sich deutsche Politiker lieber um extrem strenge Glücksspielregeln bzw. um einen übertriebenen Jugendschutz kümmern, als sich die wirklich wichtigen Themen wie … (könnt ihr selber ausfüllen) vorzunehmen, dürfen die Veranstalter keine, wie in allen anderen Ländern üblich, Geldpreise ausschütten. Sowas ärgert mich, hatte aber immerhin für mich als Spieler mit Schutz vor Tag 2 den Vorteil, das ich mir das ganze für 15 Euro statt für 35 Euro anschauen konnte.

da war ich schon durch - Anmelden zur großen Show

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Da ich beim Anmeldeprozedere schon wieder fast eingeschlafen war, machte ich direkt den ersten SpielFehler des Tages. Nachdem ich bezahlt hatte, traf mich der “Goodieverteiler” auf dem total falschen Fuß. Ich hatte zur Auswahl zwei Booster oder eine glänzende Karte. Und was nimmt der Depp? Die Foil Jitte? Neeeiiiiinnn. Jedenfalls war die wertvollste Karte in den beiden Boostern Memnite, gute Entscheidung. Nochmal mit dem Kopf auf die Tischplatte schlag. Dann begab ich mich in den großen Spielsaal, der noch ziemlich leer war, trotzdem konnte man schon die ersten bekannten Gesichter aus dem hiveworld sehen.

die Ruhe vor dem Sturm

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Nach und nach füllten sich die Räumlichkeiten. Ein paar Bekannten hallo gesagt und dann raus zu den Kölner Rauchern. Als wir dann nach einiger Zeit wieder in den Spielraum kamen, sahen wir sofort das Problem, es waren einfach mehr Leute gekommen, als die Organisatoren eingeplant hatten. Dadurch verzögerte sich der Start ein wenig, bis wir dann endlich mit 1814 Teilnehmern die Booster aufreißen konnten. Da ein Grand Prix schon etwas “besseres” ist, strengte ich mich besonders an beim Eintragen des Pools in die Deckliste. Schön sauber schreiben, alles nochmal überprüfen und natürlich die Karten erst nach Farben und dann alphabetisch sortieren.

… und dann war der Sturm da

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Als ich dann von meinem gegenüber seinen “Kram” zum Check bekam, viel ich aus allen Wolken. Ich hatte mich schon gewundert, dass er so schnell mit dem Eintragen fertig war und dann die ganze Zeit telefonieren konnte. Aber wenn man das alles nur so unkollegial hinrotzt (Strichliste OK, keine Gesamtzahlen NA JA, nicht sortiert GEHT GAR NICHT), kann man sich dann auch seinem Statussymbol widmen. Zumindestens hatte er nichts vergessen. Dann noch zweimal den Pool nach links geschoben und da war er schon mein 10:0 bescheidener Pool. Ich hatte ja wenigstens das Sword und noch 2-3 Bomben aufgemacht. Mein endgültiger Pool war dann leider kein Autowin Deck, und sowas brauche ich, um einen Blumentopf gewinnen zu können.

84 Karten - Ja, viel Qualität - Nein

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Mit folgenden Karten wollte ich die Sitzreihen rocken:  Abuna Acolyte, 2x Ghalma’s Warden, 2x Revoke Existence, Sunspear Shikari, 7x Plains, Arc Trail, 2x Blade-Tribe Berserkers, Embersmith, Flameborn Hellion, Kuldotha Phoenix (der zeigte sich nie), Shatter, Vulshock Heartstoker, 9x Mountains, 2x Copper Myr, Etched Champion, Glint Hawk Idol, Iron Myr, Leaden Myr, Memnite, Origin Spellbomb, Rust Tick, Strider Harness und Tumble Magnet.

Im ersten Match spielte ich gegen einen Belgier. Gute 40 Minuten wollte der erste Durchgang zu keiner Entscheidung kommen. Dann legte mein Gegner Koth (hm, den Kommentar verkneife ich mir), und kurz danach war die erste Partie verloren. Dann wurde mein Gegner ziemlich “träge” trotzdem konnte ich ihn bis zu den Extrazügen auf zwei Leben runterhauen (inkl. Koth Beerdigung). Dann zog er aber von oben zwei 3/3 indestructible + vigilance Artefaktkreaturen, da kam ich nicht mehr durch. Thomas vs. Sonstige 0:1.

die Machtzentrale des Turniers

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Vor meinem zweiten Match war das Treiben neben mir viel interessanter. Ein hübsches Mädel sollte gegen einen ca. 18-20 jährigen schüchternen Jungen spielen. Und was packt der für Kartenhüllen aus. Spannung (siehe nächstes Foto). Das nennt man wohl Epic Fail, zumindestens mußte seiner Gegnerin und ich ziemlich lachen. Mein diesmal polnischer (?) Gegner schaffte es in beiden Partien pünktlich in Turn 5 die Wurmcoil Engine zu legen. Natürlich zog ich in beiden Partien keine meiner beiden Revoke Existence Karten. So konnte ich diesmal frühzeitig Duschen in den Vorraum gehen, denn die Luft bei knapp 2.000 Leuten in so einem Raum lässt gewisse Wünsche wie z.B. Sauerstoff offen.

solche neutralen Hüllen sind von Vorteil :-)

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 Die ersten beiden Matches hatte ich ja jeweils gegen eine richtige Bombe verloren, das ist OK. Im dritten Match kam es aber noch viel schlimmer. Beide Partien verlor ich ruckzuck gegen einen dreifarbigen Haufen (z.B. Doppelgrün Splash nur für Ezuri’s Brigad). Da ich mich bei diesem Turnier erfolgreich auf die 1.600 Punkte runtergekämpft hatte, konnte ich jetzt zufrieden beim Stand von 0:3 droppen. Danach schlenderte ich noch ein wenig durch den Vorraum, bis ich nach einer kurzen Verabschiedung in Richtung Leverkusen aufbrach.

hier konnte man sich Karten von den Künstlern signieren lassen

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und hier gab es Booster, Einzelkarten, Hüllen, etc.

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Natürlich hatte ich keine Chance, das war schon vorher klar. Aber es ist schon interessant an einem solchen großen Magic-Event teilzunehmen. Sicherlich ist das nichts, was ich jeden Monat mitmachen muss, denn dafür spielt bei mir Magic nur eine kleine Rolle in meinem Spielerleben. Aber 1x im Jahr kann ich mir sowas schon vorstellen. Jetzt freue ich mich erst recht wieder auf die Drafts im hiveworld, vielleicht kapiere ich auch irgendwann diese Edition.

Bevor ich es vergesse: Magic ist tot. :-)

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Essen 2010 - der will doch nur spielen (Teil 2)

Am Freitag hatten wir uns um 10:00 am Mayfair Stand verabredet. Das Objekt der Begierde war Lords of Vegas. Beinahe hätte ich diesen Titel bereits am Donnerstag blind gekauft, da er bereits da mein Interesse geweckt hatte. Casinos aufbauen und ein wenig zocken, das hört sich doch gut an und kann mir nur gefallen. Da lag ich jedoch falsch. Irgendwie konnte uns das Spiel nicht überzeugen (Ersteinschätzung 1 bis 2 von 5 Sterne). Falls uns das Spiel richtig erklärt wurde (?), bietet es für die Spielzeit einfach zu wenig Optionen. Da kam bei uns schnell Langeweile auf. Wenn ich mich mal wieder spielerisch nach Las Vegas begeben möchte, packe ich lieber das sehr gute Vegas Showdown auf den Tisch.

gefiel uns vor der ersten Partie besser :-)

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Als nächstes besuchten wir den koreanischen Pavillon in Halle 4. Wie im letzten Jahr präsentierten hier an mehreren Tischen verschiedene koreanische Spieleautoren bzw. Spielverlage ihre Neuheiten. Zum Start testeten wir mit Hetrix einen Prototypen, der Ende diesen Jahres erscheinen soll. Bei diesem Titel versuchen die Spieler, Plättchen mit jeweils 6 immer wieder unterschiedlich gefärbten Punkten so anzulegen, dass möglichts viele und/oder lange gleichfarbige Ketten entstehen. Dieses sehr schnelle Legespiel erfindet das Genre zwar nicht neu, aber es ist eigenständig und da meine Frau solche Spiele mag, haben wir es auf unsere Beobachtungsliste gesetzt. (Ersteinschätzung 1,5 bis 2,5 von 5 Sterne)

das ist was für meine Frau

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Asrus von Piece Craft ist ein kleines Bluff-/Zockerspiel. Eine Karte liegt in der Mitte, die Spieler versuchen, mit dem Wert ihrer Karte möglichst nah an den Wert der ausliegenden Karte heranzukommen. Aber Vorsicht, gleiche Abstände stechen sich gegeneinander aus. Ohne die Aktionskarten ist das Spiel ein wenig berechenbarer, aber auch da ist es hauptsächlich ein Fun Spiel. Zwar würde ich dieses Spiel zurzeit trotz netter Ausstattung nicht kaufen, zu einer weiteren Partie würde ich aber wahrscheinlich nicht nein sagen (Ersteinschätzung 1,5 bis 2 von 5 Sterne).

schöne Glassteine reichten nicht für einen Kauf

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Als letztes Spiel von diesem Stand testeten wir Cupeed. Ziel des Spiels ist es, als erster einen vollständigen Würfel mit Kantenlänge drei zu erstellen. Um an die benötigten Teile zu kommen, werden reihum verschiedene Karten (z.B. Klauen, Tauschen, bestimmtes Teil aus allgemeinen Vorrat nehmen) ausgespielt. Das Spiel verfolgt einen interessanten Ansatz, trotzdem fand ich die Verbindung von 3D Legespiel mit Kartenglück in der ersten Partie nicht wirklich überzeugend (Ersteinschätzung 1 bis 1,5 von 5 Sterne).

mit den falschen Karten kann der beste Konstrukteur nicht gewinnen :-)

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Dann hatten wir mal wieder mit Bangkok Klongs die Chance, ein Spiel von meiner Watchlist zu testen. Bei der Erklärung war es richtig gemütlich, da um unseren Tisch herum noch geschätzte 10 Leute ebenfalls der Erklärung lauschten. :-) Was mir direkt positiv aufgefallen ist: Das sehr schöne stimmige Material, da hat man direkt Lust loszuspielen. Trotz der relativ kurzen Regel kann man bei diesem Legespiel schon ein wenig taktieren, auch wenn die Möglichkeiten selbst Gelegenheitsspieler nicht überfordern sollten.

auch kleine Verlage produzieren schöne Spiele

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In unserer Partie entstanden zwei Extremverteilungen bei den Schiffen. Ich zog nur Schiffe ohne Setzmöglichkeit für meine Spielfiguren, Kerstin dagegen zog ausschließlich diese Schiffe, so dass das angeblich Unmögliche eintraf und sie zwischenzeitlich keine Figuren mehr zum Setzen hatte. Das Spiel hat mir eigentlich gut gefallen, nur diese Extremsituationen störten ein wenig das Spielvergnügen. Nach der Info, dass man in einer Profivariante die Schiffe gezielter nachziehen kann, stand dem Kauf nichts mehr im Weg (Ersteinschätzung 2 bis 3,5 von 5 Sterne).

Bangkok Klongs: getestet und für gut befunden, zumindestens mit Profiregel

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Nun sollte mit Rio de la Plata unsere komplexeste Partie auf der Messe folgen. Aufgrund der Lautstärke um uns herum und der englischen Regelerklärung mit starkem italienischen Akzent verstand ich fast nur Bahnhof, aber auch meine Mitspieler hatten Probleme der Regelerklärung zu folgen. Nach einigen Fragen und Nachschlagen in der Regel begannen wir dann doch mit unserer Partie. Ein paar Pöppel einsetzen, Rohstoffe sammeln und ein paar Gebäude bauen, so etwas kann mir gefallen.

Schaffe, schaffe Häusle baue - hier war noch alles in Ordnung

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Dann aber griffen zum erstenmal die Einheimischen an. Ob wir es wirklich richtig gespielt haben? Jedenfalls verlor ich bei dem Angriff mehrere Gebäude. Auch war der gesamte Ablauf des Angriffs sehr chaotisch. Immer unter Vorbehalt der richtigen Regelerklärung gab es hier einen so großen Bruch im Spielablauf, dass mir dies sehr sauer aufstoß. Vorne aufbauen und dann mit dem Arsch wieder einreißen, dies so gut umzusetzen, dass der Spielspass erhalten bleibt, das ist nicht einfach. Da ein solches Spiel in einer so lauten Umgebung schwierig zu spielen ist, wir nicht sicher waren, ob wir richtig gespielt haben und wir nach dem ersten Angriff das Spiel abbrachen,verzichte ich auf eine erste Bewertung. Vielleicht kommt es ja zu einer weiteren Partie.

den Spass am Bauen verloren

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Zum Abschluss des Freitags versuchten wir uns noch an einem einfachen Kartenspiel. Bei The Boss von Blackrock Edition versuchen die Spieler als Gangchefs, ihre”Mitarbeiter” in den verschiedenen Städten so zu platzieren, dass sie möglichst am Rundenende die Mehrheit in den profitablen Städten  besitzen. Da man im eigenen Zug immer einen Hinweis auf die Wertigkeit einer Stadt ablegen muss, kommen nach und nach zu jeder Stadt Informationen zur Wertigkeit ins Spiel. Wichtige Informationen werden bis zum Schluss zurückgehalten, um profitable Städte “zu tarnen”. Insgesamt fand ich die erste Partie nicht uninteressant ((Ersteinschätzung 1 bis 2,5 von 5 Sterne), trotzdem reichte es nicht zu einem Kauf, da ich im Hinblick auf den Wiederspielreiz eher skeptisch bin.

das Zurückhalten von wichtigen Informationen ist der Schlüssel zum Sieg

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Gottseidank hatten wir uns um 10:00 Uhr am Samstag für The Great Fire of London 1666 verabredet, denn es wurde an diesem Tag richtig voll. Als Kurzbeschreibung wähle ich nach der ersten Party: burn baby burn. Eigentlich bin ich ja bei destruktiven Spielen eher skeptisch, aber unsere erste Partie dieses Spiels hat mir richtig gut gefallen (Ersteinschätzung 2 bis 4 von 5 Sterne). Das immer wiederkehrende Aufflackern der Brandherde wurde im Spiel gut umgesetzt und es macht richtig Spass, beim Kampf gegen das Feuer Punkte zu sammeln und durch das Umleiten des Feuers die Mitspieler zu ärgern.

noch ist genug Brandmaterial auf dem Spielplan vorhanden :-)

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Wir hatten soviel Spass am Feuer, dass bei uns sogar die Feuerpöppel ausgingen. Unser hervorragender Erklärbar besorgte Nachschub mit dem Hinweis, dass so etwas noch nie passiert sei. :-) Die drei anderen Spieler hatten jeweils Siegpunkte in den mittleren 30ern, ich dagegen wurde mit 29 Punkten souverän Letzter. Interessant finde ich die Option, mit verdeckten Spielerhausfarben zu spielen. Am besten sollte dann auch mindestens eine neutrale Farbe vorhanden sein. Zwar können dann nicht 6 Personen mitspielen, diese hohe Spieleranzahl halte ich nach dem ersten Eindruck sowieso nicht für optimal. Natürlich haben wir dieses Spiel im Anschluss an unsere Partie gekauft.

ein wenig Taktik und viel Fun, hoffentlich bleibt dies auch so

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Danach liefen wir 3-4 Stunden über die Messe ohne eine weitere Testpartie. Da uns irgendwann die Füße schmerzten, suchten wir uns eine Möglichkeit zum Sitzen, egal welches Spiel wir dafür spielen mußten. Irgendwann sahen wir auch einen freien Tisch und schwups waren wir mittendrin in einer Partie Fuzzy Tiger (Verlag: Swan Panasia). Von diesem Platz konnte man schön das Treiben in Halle 9 beobachte, aber halt da war ja auch noch Fuzzy Tiger. Klar wir sind nicht die Kernzielgruppe dieses Spiels, aber muß ein einfaches Spiel so schlecht sein? Wir jedenfalls konnten das Lachen kaum unterdrücken (Ersteinschätzung 0 bis 1 von 5 Sterne), wir waren froh als das Spiel zu Ende war.

 kein Pflichtkauf :-)

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Da wir am Sonntag nur noch zum Kaufen und Herumschlendern auf der Messe waren, kam mit Biblios jetzt das letzte Testobjekt der Spiel 2010 auf den Tisch. Dieses einfache Kartenspiel wurde nicht zur Spiel fertig, deshalb spielten wir mit dem wahrscheinlich endgültigen Prototypen. Die erste von zwei Phasen besteht aus dem Verteilen des gesamten Kartenstapels. Reihum müssen die Spieler in mehreren Runden immer eine Karte für sich, eine für den Versteigerungsstapel und jeweils eine Karte für jeden Mitspieler aussuchen. In der zweiten Phase werden die Karten vom Versteigerungsstapel - Überraschung - versteigert. Ziel des Spiels ist es, in möglichst vielen/punkteträchtigen Kartensorten die Mehrheit zu besitzen. Das Spiel ist schnell erklärt, die Möglichkeiten begrenzt und ein gewisser Spielspass war zu spüren. Da haben wir auf der Spiel 2010 schlechtere Titel gespielt (Ersteinschätzung 1,5 bis 2,5 von 5 Sterne).

die Würfel zeigen die Punktwerte für die Kategorien an

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Essen 2010 - der will doch nur spielen (Teil 1)

Neben den Treffen mit vielen netten Menschen und meinen ganzen Blindkäufen haben wir auch Zeit gefunden, das eine oder andere Spiel in Essen zu testen. Leider war es nach unserem Empfinden in den für uns entscheidenden Hallen (4, 5 und 9) voller als in den letzten Jahren, so dass wir insbesondere am Samstag nur wenig Zeit auf den Stühlen bzw. an Stehtischen verbrachten. So waren es insgesamt weniger Tests als erhofft, ok ich muß zugeben, dass ich auch nicht der geduldigste Wartende unter der Sonne bin. Entweder es wird innerhalb von 5 Minuten ein Tisch frei oder aber ich trolle mich zum nächsten Stand. Das Reservieren eines bestimmten Termins als Option vergesse ich auch jedes Jahr von neuem. :-)

Am Donnerstag trafen wir uns um 10 Uhr am Japon Brand Stand in Halle 4. Als Testobjekt wählten wir aus der großen Auswahl an diesem Stand Busstop - the Boardgame. Bei diesem schnellen einfachen “Sammelspiel” bzw. Versteigerungsspiel versuchen die Spieler ihre Busse mit gleichen Passagieren zu füllen, nur dann gibt es Punkte. Man muß die Mitspieler beim bieten ein wenig einschätzen, da alle Spieler den gleichen Plättchensatz besitzen. Das Spiel ist sicherlich kein Highlight, aber für die kurze Spielzeit kann dieser Titel schon unterhalten (Ersteinschätzung 1,5 bis 2 von 5 Sterne). Zusammen mit dem Sammlerbonus (japanischer Verlag!) reichte es bei mir sogar für einen Kauf.

hier sah es noch gut aus - mein Endergebnis -3 Punkte

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Als nächstes ergatterten wir einen Platz bei Totemo von Surprised Stare Games ebenfalls in Halle 4. Bei diesem dreidimensionalen Legespiel (eigentlich Steckspiel) versuchen die Spieler durch das geschickte Platzieren der quaderförmigen verschieden farbigen Steine möglichst viele Punkte zu machen. Entscheidend für die Platzierung ist ein Farbkreis mit den “teilnehmenden” sechs Farben. Der zu setzende Stein darf nur andere Steine mit einer Fläche berühren, die entweder mit der selbe Farbe oder aber einer der beiden benachbarten Farben lackiert wurden.

ein Fehlnichtkauf? - im Nachhinein bin ich mir sehr unsicher

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Die Punkte pro Zug ergeben sich aus der Addition der aufgedruckten Zahlen des gerade gesetzten Steins und aller Steine die Fläche an Fläche zu diesem Stein stehen. Zusätzlich gibt es noch Jokersteine, die immer passen. Das Spiel hat mir eigentlich gut gefallen (Ersteinschätzung 1,5 bis 3 von 5 Sterne), aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Joker und damit das Glückselement dem interessanten, kurzweiligen Spiel nicht eher schaden. Die Partie konnte ich für mich entscheiden. Ein Kauf fand nicht statt, aber auch bei dieser Entscheidung bin ich mir nicht ganz sicher.

Als nächstes testeten wir mit Cubiko ein sehr ungewöhnliches “Legespiel”. Mit einem Flummi (!) versuchen die Spieler ihre Würfel auf dem Spielbrett zu platzieren. Drei in einer Reihe bzw. drei Würfel in einem Feld bedeuten den Sieg. Bei unserer Partie dieses zumindestens bei uns chaotischen Geschicklichkeitsspiel wurde viel gejohlt und gelacht. Auch bei der minimal taktischeren Erweiterung Cubiko Word wurden wir bei der kurzen Partie gut unterhalten (Ersteinschätzung 1,5 bis 3 von 5 Sterne). Da ich ein Faible für ungewöhnliche Spiele habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe es direkt gekauft.

meine Frau bei der Rebound Arbeit

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Manche Neuheiten sind nicht wirklich neu. BiSikle von Cepia Games erinnerte uns sofort stark an Carabande, nur das hier mit einer besonderen Kugel  geschnippt wird. Die Fahrradfahrer Figuren sind nur schmückendes Beiwerk und haben keine wirkliche Funktion. Da wir irgendwann mit drei Gruppen auf einer Strecke spielen sollten, brachen wir unsere Partie ab, denn das machte einfach keinen Spass. Da wir bereits Carabande besitzen, brauche ich nicht auch noch eine (schlechtere) Kopie dieses Klassikers.

eine große Strecke für eine Partie Carabande BiSikle

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Zum Abschluss des Tages testeten wir noch drei französische Neuheiten. O’PenzedoR! ist das Erstlingswerk von Cedric Joint, der heißt wirklich so. :-) Der aktive Spieler deckt eine Karte auf, kann er aus seiner Hand die passende Gegenkarte spielen, bekommt er einen Punkt ansonsten verliert er ein Leben. Jeder kann dies solange machen wie er will oder bis er tot ist. Hm, hört sich nicht spannend an? Meine Kurzbeschreibung lautet: Can’t Stop in schlecht, da bringt auch die thematische Verkleidung nicht wirklich Pluspunkte (Ersteinschätzung 0 bis 1 von 5 Sterne).

Vielleicht mag es ja einer, ich nicht

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Bei Maamut versuchen die Spieler durch geschicktes agieren das Mamuth in die eigene Falle zu drängen. Zwar ist auch dieses Spiel kein Highlight, aber es funktioniert und ich würde es nochmal mitspielen (Ersteinschätzung 1 bis 2 von 5 Sterne). Die Regeln sind sehr einfach und die thematische Einbettung stört nicht weiter. Da wir jedoch bereits eine weitere Partie am Nachbartisch klar gemacht hatten, mußte ich Detlef mit einem geschickten Zug zum Sieg verhelfen.

rot gewinnt und wir wechseln den Tisch

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Als letztes Spiel des Tages kam bei uns Offrandes von Ludonaute auf den Tisch. Hier versuchen die Spieler durch ersteigerte Karten sich auf verschiedenen Leisten zu entwickeln , um durch möglichst viele und wertvolle Opfergaben die Gunst der Götter und somit den Sieg zu erringen. Das Spiel hat wirklich Potential, aber zumindestens in dieser Partie waren es für mich einfach zu viele Auktionen.

nein, ich war nicht abgelenkt :-)

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Da wir bereits alle platt waren und sich die Partie doch ziemlich zog, brachen wir irgendwann ab. Da ich mir überhaupt nicht sicher bin, ob mir das Spiel gefallen könnte, verzichte ich auf eine erste Einschätzung. Vielleicht ergibt sich ja die Chance einer zweiten Partie.

die ersten Opfergaben liegen auf dem Spielbrett

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Essen 2010 - der letzte Tag ganz kurz

Der Sonntag war für uns wirklich ziemlich kurz, da wir uns um 13:30 bereits wieder auf den Heimweg machten. Nachdem ich am Freitag und Samstag kauftechnisch sehr zurückhaltend auf der Messe war, hatte ich mich am Abschlusstag dann doch nicht ganz unter Kontrolle. Insbesondere Florenza landete in einem Anflug von Panik in unserem Einkaufskorb. Nach einer jeweils kurzen Vorstellung der Regel haben wir uns außerdem Genesis und Perpetual Motion Machine gekauft.

Baltimore & Ohio hatte ich die ganze Zeit auf dem Zettel. Als ich dann heute aufgrund meiner Giants Kappe auch noch Rabatt auf eines der letzten Exemplare bekam, konnte ich nicht anders und zuschlagen. Auch bei den Japanern konnte ich nicht ohne Kauf vorbeigehen: Busstop, String Railway und Rainbow. Zwar haben wir dieses Jahr nicht soviele Angebote genutzt, bei Blokus 3D für 10 Euro konnte meine Frau aber nicht nein sagen.

Als wir schon fast die Spiel 2010 abgehakt hatten, konnte ich noch beim Mayfair Stand in Halle 11 zwei länger von mir gesuchte Titel (Silverton und Freight Train) sehr günstig erstehen. Das war der richtige Abschluss der disährigen Spiel. Kommende Woche werde ich zwei Berichte (Partien auf der Spiel und Spiel 2010  - ein Rückblick) schreiben und online stellen. Wird Zeit das die Tore zur Spiel 2011 geöffnet werden. :-)

ein wenig Torschlusspanik

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Essen 2010 - der dritte Tag ganz kurz

Um 10:00 den Spieletag mit dem Abfackeln von London begonnen - The Great Fire of London. Alle Feuer Pöppel verbraucht, noch nie vorgekommen, natürlich gekauft, burn baby burn. Danach stundenlang über die Messe gelatscht ohne eine weitere Testpartie. Dann Füße müde, leeren Tisch entdeckt, Fuzzy Tiger von Swan Panasia gespielt. Guter Platz zum Beobachten der Menschenmassen, leider störte das Spiel, Zielgruppe knapp verfehlt.

Trotz weiterer Versuche nur noch das Ende des Jahres erscheinende Biblios getestet. Einfaches Spiel, trotzdem interessant, da habe ich auf dieser Messe schlechtere Titel gespielt. Auch heute nur drei Spiele (Alex & Co. und das große Turnier) plus zwei Pläne (Funkenschlag und Age of Sream) gekauft. Langsam bekomme ich wirklich Angst. Selbst wenn wir Morgen doch noch mal nach Essen fahren sollten, bleibe ich unter 50 Spiele dieses Jahr. Bitte stubbst mich an, wenn ihr mich seht, damit ich aus meinem Alptraum aufwache. :-)

Essen 2010 - der zweite Tag ganz kurz

Auch den heutigen Tag gibt es während der Messe nur in einer Appetizer Version. Für alle die bereits heute mehr lesen wollen, empfehle ich: das-spielen.de

Heute war ich schon fast tiefenentspannt, nur drei weitere Spiele haben den Weg auf unseren Spiele Wohnzimmertisch gefunden. Neben den Blindkäufen Magnum Sal und Dominant Species konnte sich nach einer Testpartie, Bangkok Klonks ebenfalls einen Platz in unserer Sammlung erkämpfen. Einfaches Familienspiel mit schöner Ausstattung, da muß man nicht, da kann man aber mal Geld in Halle 5 investieren.

Etwas daneben fand ich den Preis der Mini Eweiterung für Fresko bei Queen Games. 8 Euro dafür, hm dafür gibt es von mir einen Daumen nach unten. OK, ich bin auch sauer, dass ich im Wunschbrunnen nur einen weißen Chip (=Stofftasche) gezogen habe. :-) Irgendwie stört die Messe doch gehörig, wenn man Messeberichte schreiben will. Aber ich will mich nicht beschweren, am kommenden Montag ist ja der erste Tag einer langen Durststrecke.

Essen 2010 - der erste Tag ganz kurz

Da ich heute erst um 22:30 nach Hause gekommen bin, gibt es den Donnerstag erstmal nur in einer Telegrammform (Samstag gibt es die ausführliche Version). Viel zu früh (8:15) in den Hallen angekommen. Nach einer halben Stunde Wartezeit am Treefrog Stand erlöst, da London Verkauf doch bereits um 9:30 begann. Japanische Spiele ausprobiert, zwei gekauft, der Rest hängt beim Zoll fest.

Drei französische Spiele nach ihrer Qualität aufsteigend sortiert ausprobiert: O’PenzedoR!, Maamut und Offrandes. Frankreich vs. Nichtkauf 0:3. Cubiko: Scrabble meets Flummi = Pflichtkauf. :-) Die Erklärung von Kaigan am Stand hat uns voll überzeugt, also ein weiterer Kauf. 2-3 Panikattacken aufgrund von ausverkauften Geheimtipps überstanden. Bei interessantem Treff mit Website-Kollegen gut gegessen.

Nach 40 Minuten Fahrt, alle Spiele aus den Behältern herausgeholt und auf dem Tisch gestapelt. Fazit: Tisch hat erhöhte Belastung gut überstanden, weitere Tests mit höherem Gewicht in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen. Freue mich wie kleines Kind auf Freitag, nimm meinen Schnuller und leg mich ins Bett. Gute Nacht.

 Da ist noch Platz …

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Noch 1 Tag bis zur M…., Quatsch es ist schon Messe

Auch dieses Jahr hatten wir die Gelegenheit, bereits am Mittwoch in die heiligen Hallen zu gelangen. Vor der Abfahrt noch den Eßtisch für die Neuheiten freigeräumt und dann um ca. 9:00 ab auf die A3 Richtung Messe.

die Ruhe vor dem Sturm

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Glücklicherweise kann man am Mittwoch kostenpflichtig auch als Normalsterblicher auf dem Presseparkplatz P1 seinen fahrbaren Spielekarton abstellen. Insbesondere um zwischendurch “Spiele-Balast” loszuwerden, ist dieser Parkplatz hervorragend geeignet. Als erstes schlenderten wir ein wenig durch die Hallen und schauten uns das Werden der verschiedenen Stände an.

überall wurde geschraubt, geschoben und eingeräumt

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Wenn man immer nur Donnerstags die fertige Messe sieht, vergisst man schon, wieviel Arbeit im Vorfeld geleistet werden muß.

kaum zu glauben …

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… bei diesen Bildern, …

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… am Donnerstag ist alles fertig

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Gerade am Vormittag wurden aus den vielen LKWs reihenweise Spielepaletten und Standequipment ausgeladen. Dieses Jahr hatte man das Gefühl, das alles noch knapper geplant wurde, jedenfalls gab es den einen oder anderen ängstlichen Blick mehr, ob denn alle Spiele noch rechtzeitig ankommen würden. Nach den ersten Informationen sind die Ausfälle nicht viel größer ausgefallen als bereits erwartet wurde (ok Vinhos und Automobile fehlen wirklich).

ist meine Palette dabei?

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auch bei diesem neuen Kleinverlag, klappte es

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Nach unserem Schlendern durch die Hallen bewegten wir uns gegen 12 Uhr zur Presseschau in das Obergeschoss. Natürlich wurde man wieder von der Masse der Neuheiten erschlagen und 4-5 Titel waren so frisch, dass sie noch nicht einmal in der offiziellen Neuheitenliste auftauchen.

nicht der einzige Raum mit Neuheiten

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Nicht überraschend war der Umstand, wo ich den verschiedenen Kamerateams (z.B. ZDF) begegnete: das neue Lego Spiel und Monopoly was-weiß-ich, Fresko (als Sieger des deutschen Spielepreises) und Spiele mit einer aufwendigen Präsentation (z.B. Asara von Raversburger).

etwas für die Massenmedien: Altbekanntes oder …

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… lustige Frisuren

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Da natürlich auch genug Fachpublikum anwesend war, konnten sich auch viele kleinere Verlage nicht über zu wenig Aufmerksamkeit beschweren. Überall wurden Spiele vorgestellt bzw. erklärt. Wenn die Zahl der Neuheiten weiter steigen sollte, wird es nur langsam in den ausgewählten Räumen zu eng. Die Kapazität ist bereits jetzt komplett ausgeschöpft.

Neuheitenshow: Haba neben John Sinclair

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Nach zwei Stunden Aufenthalt bei der Neuheitenshow gingen wir wieder die Treppen runter zu den Hallen. Wieder trafen wir viele Bekannte, jetzt aber ging es nicht mehr nur darum erste Eindrücke zu gewinnen, nein es wurde auch Zeit meinen Kaufrausch auszuleben.

Luna - das erste Spiel im Trolley :-)

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Da am Nachmittag doch mehr Stände besetzt waren, konnte man sich schon ein besseren Überblick über die Messe verschaffen. An vielen Ständen gingen die ersten Exemplare über den Tisch. Gottseidank hatte ich relativ früh Key Market vorbestellt, da die 900 verfügbaren Exemplare bereits durch die Vorbestellungen ausverkauft sind. Auch das neue Fragor Spiel konnte ich mir sichern, ohne eine Ameise essen zu müssen. Dagegen war das Met sehr lecker. :-)

im BGG Studio wurde bereits fleißig gedreht

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Gegen 18:00 machten wir uns dann auf den Heimweg. Natürlich habe ich noch ein paar weitere Spiele (plus zwei Angebote älterer Titel) gekauft, aber ich finde, dass ich mich bisher sehr zurückgehalten habe, aber seht selber:

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Tja, morgen ist natürlich ein weiterer Einkaufstag …

weitere Fotos

Nur noch 5 Tage bis zur Spiel 2010

Ist ja jetzt nicht so, als wenn wir kommende Woche keine Spiele kaufen würden. Da gehen wir heute bei der Metro einkaufen, und was landet als erstes bei uns im Einkaufswagen, zwei Brettspiele die im Angebot waren (1x mit % Gutschein).

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Die Dominion Erweiterung ist ja noch OK, über den Zeitpunkt kann man sich streiten, aber “Finden sie Minden” habe ich bei BGG nach einer Partie mit 5,5 bewertet. Es wird Zeit, dass die Spiel anfängt. :-)

Wie sieht es denn mit meinen Vorbereitungen für Essen 2010 aus? Gut. Meinen Plan, mir für jeden Tag eine Karte mit dem jeweiligen Laufweg zu erstellen, habe ich zu den Akten gelegt, nach dem mir meine Frau mit einer Einweisung gedroht hat. :-)

Wie selbstverständlich prüfe ich alle drei Stunden nach, ob es neue Informationen in der tabellarischen Essen Übersicht der spielbox gibt. Hier ein neuer Preis, da eine neue Standnummer. In den letzten Tagen vor Essen bin ich wie ein großer Schwamm.  Natürlich schaue ich immer mal wieder bei cliquenabend, BGG und BGN vorbei. Vielleicht kommt ja noch eine neue Beschreibung Online oder sogar ein neues Spiel.

Um die eigenen Einschätzungen/Bewertungen zu hinterfragen, bin ich auch in den Foren von spielbox und unknowns unterwegs. Habe ich ein Spiel übersehen? Gibt es eine Perle, die ich mit ignorieren bewertet habe? Oder habe ich eine absolute Graupe viel zu hoch bewertet? Eine wirkliche Antwort kann nur ein Test auf der Spiel bringen. Aber spekulieren darf man ja.

Habe ich eigentlich schon gesagt, dass es Zeit …

 

Noch 8 Tage bis zur Spiel 2010

Zu Cité habe ich bisher nur auf BGG ein paar Informationen gefunden. Die Spieler bauen Gebäude in ihrem Stadteil, die wiederum für Ressourcen sorgen bzw. den Bau weiterer Gebäude in der Umgebung beeinflussen. Da es i.d.R. zu Spezialisierungen in den Stadtteilen kommt, müssen die Spieler für bestimmte Bauvorhaben Ressourcen tauschen. Der Spieler mit dem größten (?) Stadtteil gewinnt. Da laut Beschreibung viele Spieleraktionen parallel ablaufen können, soll die Wartezeit für die Spieler sehr kurz sein. Die wenigen Bilder auf BGG gefallen mir richtig gut. Sim City als gut umgesetztes Brettspiel, das hätte schon was. Deshalb gibt es hier von mir eine 3.

Hier wie immer erst einmal mein Benotungsschema für meine Essenliste: 5 - vorbestellt, 4 - Pflichtkauf, 3 - sehr interessantes Spiel, unbedingt in Essen anschauen, gute Chance für einen Kauf, 2 - hört sich interessant an, werde versuchen mir den Titel auf der Spiel anzuschauen, vielleicht Kauf, 1 - anschauen nur wenn noch Zeit ist, eher unwahrscheinlich genau wie ein Kauf auf der Spiel, 0 - definitiv kein Kauf und keine Ansicht auf der Spiel.

Natürlich gibt es auch dieses Jahr auf der Spiel auch Titel, die sich thematisch mit der amerikanischen Mafia beschäftigt. Bei The Boss von Blackrock Edition versuchen die Spieler durch das Sammeln von Informationen die profitabelsten Städte zu identifizieren, und dann dort mit den eigenen Leuten eine Mehrheit zu erzielen. Natürlich darf auch Al Capone nicht fehlen und irgendwie erinnert mich das Cover an einen anderen Paten. :-) Deduktion und Mehrheiten sind Spielemente, die richtig abgestimmt mir ein kurzes abwechslungreiches Spielvergnügen bereiten können. Bei The Boss bin ich mir nicht so sicher, aber es besteht die Chance (Bewertung: 2).  deutsche Regel

Auch als erfahrener Spieler wird man immer wieder überrascht. Bluestar bringt mit Irondie ein Würfelsammelspiel (!) nach Essen 2010. Sammelkartenspiele (z.B. Magic) kennen wir ja bereits seit Jahren, aber funktioniert dies auch mit Würfeln? Die Spieler können bereits mit den jeweils 9 Würfeln aus zwei Basissets gegeneinander antreten. Mit Hilfe von Erweiterungssets kann die eigene Würfelkombination verbessert werden. Ziel des Spiels ist es, mit den eigenen Angriffswürfeln die gegnerischen Verteidigungswürfel zu überwinden. Die Würfel sehen schon mal sehr interessant aus, ich bin gespannt, ob dieser ungewöhnliche Ansatz auch spielerisch überzeugen kann (Bewertung: 2).

Mit Interstellar Mayhem gibt ein weiterer Newcomer Verlag (Soylent Games) diesmal aus Dortmund sein Debut auf der Spiel 2010. Kurzbeschreibung: Last man standing im Weltraum. Schieße alle anderen Raumschiffe zu Schrott und dir gehört der Quadrant. Neben den Gegnern müssen die Spieler auch immer die Asteroiden im Auge behalten. Natürlich haben bei mir neue Verlage “Welpenschutz”, nach 5 Jahren Kaufrausch ist dieser jedoch nicht mehr so ausgeprägt wir früher. :-) Trotzdem interessieren mich Spiele von Kleinverlagen immer noch (Bewertung: 2), für einen Kauf müssen sie heute jedoch auch spielerisch überzeugen, das Argument Sammeltrieb alleine reicht nur noch sehr selten aus.

Hiermit endet mein kleine Reihe mit persönlichen (aller)ersten Eindrücken von den Essen Neuheiten 2010. Meine Liste ist jetzt schon viel zu lang. Vielleicht treffen wir uns ja auf der Spiel. Ich bin einer der gehetzten Spielekäufer mit den vielen Taschen. :-)