Spieletreff Engelshof - 16.04.2010

Aufgrund einer Veranstaltung meiner Frau kamen wir erst um ca. 19:00 im Engelshof an. Bei unserer Ankunft waren nur drei Spieler im Raum, die um die besten Plättchen für ihre hängenden Garten konkurierten. Da an diesem Freitag 18:00 anscheinend viel zu früh war, trudelten nach uns noch weitere Spieler ein, so dass wir gegen 20:30 mit 9 Spielern die Spielbretter umlagerten.

diesmal waren wir erst um 20:30 für diesen Abend komplett

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Als wir noch zu fünft waren, ritten wir als erstes nach El Paso, yihaa. Bei diesem Würfelspiel bei dem durch Kartenablage die Beute verteilt wird, ist man ein wenig an den Mechanismus von Can’t Stop erinnert. Bei fünf gewürfelten Sheriffsternen ist der Beutezug für diese Stadt beendet. Viel schlimmer noch: wer dann noch immer in der Stadt verweilt und nicht im “Sattel sitzt”, verliert seine gesamte noch nicht eingetauschte Beute. Nach dieser ersten Partie hat mich das Spiel nicht so wirklich überzeugt. Das Spiel ist ganz OK, man muss jedoch für das Gebotene einen relativ hohen Verwaltungsaufwand betreiben. Das können Can’t Stop oder Diamant besser. Natürlich konnte es nur einen richtigen Cowboy geben :-) (58 zu 47, 45, 41 und 39 Punkte).

El Paso - nur was für richtige Männer und Frauen :-)

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Da Klaus mein Wunschspiel mitgebracht hatte, konnten wir als nächstes das für mich neue Spiel Fresko als 4er auf unserem Tisch ausbreiten. Nach einer relativ schnellen Regelerklärung begannen wir mit einer Komplettpartie (also mit allen Erweiterungen). Nach dieser ersten Partie muss ich sagen, dass Queen Games mit Fresko ein richtig gutes Spiel herausgebracht hat. Eine für das Gebotene passende Spielzeit gefüllt mit interessanten Mechanismen, ein rundes Spielgefühl das Bekanntes mit Neuem verbindet und abgerundet wird von dem schönen Spielmaterial. Wenn Queen Games jetzt noch die Preispolitik ihrer Spiele in den Griff bekommen würde … Anscheinend gibt es bei diesem Spiel eine steile Lernkurve, denn die beiden “Neulinge” wurden klar abgehängt. :-)

Fresko mit modularem Schwierigkeitsgrad - Kandidat für das Spiel des Jahres?

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Zum Schluss kam bei uns wieder der römische Michael Schacht Prototyp auf den Tisch. Detlef als einziger Neuling am Tisch konnte das Spiel für sich entscheiden (68 zu 62, 60 und 54 Punkte). Der Versuch einer Extrem Strategie brachte Klaus nur den letzten Platz ein, was ich sehr positiv finde, da Spiele mit erfolgreicher Extrem Strategie oft nicht ausgewogen sind und somit schnell langweilig werden. Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren Egizia, Dixit und Mannimals.

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