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Archive für April 2010

Sonntag 25.04.2010 - Essen spielt!

Durch Zufall bin ich vor drei Wochen über einen Hinweis auf der Website einer meiner “Brettspieldealer” (www.allgames4you.de) gestolpert. Da Essen nicht so weit entfernt ist und uns Brettspiele immer interessieren, warum nicht auch mal außerhalb vom Oktober einen Tag in Essen verbringen. :-) Pünktlich um kurz vor 12 erreichten wir den Veranstaltungsort (Gemeindezentrum Überruhr-Holthausen). Schon im Außenbereich wurden wir spielerisch empfangen.

Neben Großversionen der Goliath-Spiele Tayü …

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… und Rolit …

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… konnte sich die sonst sitzende Spielerschaft auch ein wenig bei Kubb bewegen.

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Die beiden im Außenbereich bereit stehenden Tische wurden später aufgrund des schönen Wetters ausgiebig für unterschiedliche Testpartien genutzt.

eine Reise im Mystery Express - auch im Freien möglich

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Im Eingangsbereich war dann der kulinarische Teil untergebracht. Dies hatte große Ähnlichkeiten mit einem Gemeindefest (Waffeln, selbstgemachter Kuchen, selbstgemachte Frikadellen und Spieße, Würstchen und selbstgemachter Salat), dies galt auch für den extrem günstigen Preis (z.B. Kaffee 0,50 Euro). Diese familiäre Atmosphäre passte sehr gut zu der Veranstaltung. Ich fand es jedenfalls sehr sympathisch und hey es gab auch Bionade Holunder, was will ich mehr. :-)

 im Eingangsbereich, erste Hinweise auf spielerische Angebote

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Als erstes machten wir einen Rundgang durch die verschiedenen Räume des Gemeindezentrums. Im Untergeschoss fand das Release der neuen Magic-Edition Rise of the Eldrazi mit 12 Teilnehmern statt (begrenzte Teilnehmerzahl).

Magic: die Eldrazis sind im Keller erwacht

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Neber der Verpflegung waren im Erdgeschoss auch zwei Räume für das Spielen reserviert. Der hintere Raum fand nicht wirklich mein Interesse, hier wurde eine Demopartie “Die Werwölfe vom Düsterwald” angeboten. Im ersten Raum war neben einer Demopartie Dungeon & Dragons Rollenspiel auch das Verlagsprogramm von Ludo Art zu bewundern. Neben den Brettspielen (dazu später mehr) konnte hier auch das bald erscheinende Computerspiel zu Planet Steam Probe gespielt werden.

ungewöhnliches im Hintergrund - Planet Steam per Beamer

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Unser Rundgang endete im ersten Stock. Dort im großen Saal war der Hauptteil der Verlage und Spielmöglichkeiten untergebracht.

so leer war es nur zu Beginn der Veranstaltung

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… später, sah das schon anders aus

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Im großen Saal boten verschiedene Verlage (z.B. Queen Games, Heidelberger, Amigo, Abacus und Zoch) ihre Spiele (inkl. “Erklärbären”) zum testen an. Die Verlagsstände waren einfache Tische, teilw. wurde die Verlagspräsenz noch mit Werbebannern unterstützt. Die Besucher nahmen das Angebot gerne an, so dass die meisten Tische nach einer kurzen Anfangszeit permanent von den unterschiedlichen Spielgruppen genutzt wurden.

eine schöne Auswahl, hier z.B. von Kosmos

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 auch Neuheiten konnten gespielt werden, hier z.B.  Speicherstadt von eggert, …

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… Snapshot von Kosmos oder …

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 … Velo City von Abacus

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Neben Neuheiten aus Nürnberg, wurden auch Spiele aus dem letzten Jahr und beliebte Spiele der letzten 4-5 Jahre auf den Tischen ausprobiert.

Zooloretto und …

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Kamisado als Großversionen.

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 Jaipur, soll ein gutes 2er Spiel sein

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 Opera - sehr schön, aber spielspaßtechnisch suboptimal

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Tobago - ein Kandidat für eine Nennung beim Spiel des Jahres?

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 Die Prinzen von Machu Picchu von Mac Gerdts (PD-Verlag)

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Der Spielekreis Hiespielchen  hatte in einer “Ausbuchtung” des Hauptsaals einen kleineren Bereich mit Kinderspielen vorbereitet. Inwieweit dieser Bereich angenommen wurde, kann ich leider nicht sagen, da mein Aufenthalt dort nur von sehr kurzer Dauer war.

Kinderspiele, auch etwas für die “großen Kinder”

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Solche Veranstaltungen leben auch von der Möglichkeit Spiele von Kleinverlagen zu testen. So war unser erstes Spiel auch ein solcher Vertreter. Der Gipfelstürmer von Jürgen Godlewski ähnelt ein wenig an “die Aufsteiger”, auch wenn es sich um zwei absolut eigenständige Spiele handelt. In der ersten Phase wird der (Holz-)Berg gemeinsam aufgebaut um ihn dann getrennt zu besteigen.

ein typischer Spielkarton eines Kleinstverlages bzw. Eigenverlages

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Gewonnen hat der Spieler, der zuerst trotz oder gerade wegen des Einsatzes von Ereigniskarten als erstes mit seinen drei Bergsteigern den Gipfel erklimmt. In unserer Partie schaffte dies meine Frau. Das Spielmaterial ist von OK (die Karten) bis ansprechend (Holzmaterial). Das Spiel selber ist nicht schlecht und ich würde es nochmal mitspielen, nach der ersten Partie würde ich jedoch z.B. die Aufsteiger vorziehen.

 nicht nur der Gipfel ist aus Holz

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Bei Essen spielt gab es auch die Möglichkeit sich das eine oder andere Spiel direkt vom Autor erklären zu lassen. So konnte Matthias Cramer eine sehr weite Version von Glen More vorstellen. In zwei bis drei Wochen soll dann das fertige Spiel in den Läden stehen.

Glen More - geht bei der fertigen Version das Licht komplett an? :-)

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Aber auch Frank Czarnetzki (LudoArt) und das Duo Marco Ruskowski / Marcel Süßelbeck (Fresko) waren mit Begeisterung dabei ihr(e) Spiel(e) vorzustellen bzw. zu erklären. Darüber hinaus liefen uns auch Uwe Rosenberg (Agricola, Le Havre, …) und natürlich beim Heimspiel Heinz-Georg Thiemann (Planet Steam) über den Weg.

 Fresko direkt von den Autoren erklären lassen, bei Essen spielt möglich

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Die Autoren nutzten wiederum die Chance, ihre Prototypen zu testen. So konnte man doch das eine oder andere bisher nicht veröffentlichte Spiel entdecken.

z.B. dieses Exemplar, ich kann hierzu leider gar nichts sagen, …

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… Lancaster - ein Prototyp von Matthias Cramer und

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 … Interstellar Mayhem, soll spätestens bis zur Spiel 2010 erscheinen.

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Zur Abrundung des Angebotes fanden während des Tages auch noch zwei Turniere auf der Bühne des Hauptsaals statt. Als erstes stand Wizard auf dem Programm um dann später von einem Zooloretto-Turnier abgelöst zu werden. Beide Turniere waren Bestandteil der jeweiligen Turnierserie.

Wizard Turnier - hoffentlich nicht zu viele Stiche angesagt

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Da selbst für mich als Blindkauf-König die LudoArt Spiele mit bis zu 149 Euro für einen Blindkauf doch zu teuer sind und der LudoArt Stand auf der Spiel immer sehr voll ist, war ich froh, dass wir auf dieser Veranstaltung drei Spiele dieses Verlages testen konnten.

leider ist Fragile schon ausverkauft

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Als erstes kam ShenShi aus 2009 als 3er Partie auf den Tisch. Wie auch die anderen zwei getesteten Spiele kommt dieses im Buddhismus angesiedelte Spiel komplett ohne Glückselemente aus. Bei diesem Lauf und Schlagspiel (sehr grobe Schublade) muss man die vielfältigen Möglichkeiten genau im Auge behalten. Da der dritte Mitspieler das Spiel nicht so ganz verstanden hatte und sich dadurch eher passiv verhielt, kann ich nach der ersten Partie noch keine Einschätzung abgeben.

schönes Material, viele Möglichkeiten und noch keine erste Einschätzung

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Das 2. Spiel (Taurus) kam dann als 2erPartie auf den Tisch. Hier versuchen die Spieler Weiden abzugrenzen um so möglichst punkteträchtig Rinder “einzusammeln” (verschiedene Rinderfarben, Punkte nach Gaußsche Summenformel). Das Spiel hat zwar eine sehr einfache Regel, trotzdem ergibt sich ein spannender Wettkampf um jeden kleinen Vorteil. Zusammen mit dem fast schon extrem hochwertigen Spielmaterial ergibt sich trotz des Preises eine erste kleine Kaufüberlegung. :-)

auch ein Cowboy verliert mal (44 zu 36)

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Mit White Elephant kam als letztes das Spiel der drei mit dem für mich schönsten Material auf den Tisch. Nach der ersten Partie, die ich auch nicht gewinnen konnte, hatte ich das Gefühl, dass wir die strategischen Möglichkeiten noch nicht alle entdeckt hatten. So setzten wir die schwarzen Blokadestäbe gar nicht erst ein. Vielleicht gibt es 2010 auf der Spiel nicht so viele interessante Spiele, so dass mein Budget zwei Spiele über 100 Euro “aushält”. :-)

 das kann man auch schonmal auf dem Tisch stehen lassen

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Danach unterhielten wir uns mit den Autoren von Fresko über die Chancen bei der Wahl zum Spiel des Jahres, mit vier regelmäßigen Teilnehmern der Bilstein Spiele-Wochenenden über dies und das und kickerten draussen ein wenig. Danach machten wir uns zufrieden auf den Weg nach Hause.

das kann ich immer noch, beim Stand von 6:1 abgebrochen

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Im Gegensatz zu Köln spielt stand bei dieser von Heinz-Georg Thiemann initierten Veranstaltung die Brett- und Kartenspiele im Vordergrund. Somit konnte ich hiermit als Spieler natürlich mehr anfangen, als mit einer über die ganze Stadt verteilten Spielzeug Veranstaltung (zu der natürlich auch Spiele gehörten).

Gerade dieser eher familiäre Charme könnte Modelcharakter für mögliche weitere Veranstaltungen in anderen Städten haben. Die Verlage können sich gar nicht so viele Veranstaltungen mit großem Aufwand leisten. Aber in dieser Form (minimale Standaufwendungen, ggf. 2-3 “Erklärbären”) könnten auch weitere Veranstaltungen  für die Verlage finanzierbar sein.

 ein paar Werbebanner - mehr Aufwand muss auch nicht sein

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Nach meinem Eindruck wird es auch 2011 wieder ein Essen spielt geben. Ich hoffe, dass die Veranstaltung ähnlich aussieht wie in diesem Jahr. Natürlich werden auch wir wenn möglich wieder vorbei schauen. Einen Wunsch hätte ich dann doch für das kommende Jahr. Einen Verkaufsstand wo die getesteten Spiele auch sofort gekauft werden können, dass wäre für einen Süchtigen wie mich doch sehr angenehm. :-)

24.04.2010 - ein Erlebnistag für Magic Freunde

Diesen Samstag pilgerten ca. 150 Magic-Spieler nach Köln-Deutz in die Fachhochschule. Das Hauptevent des Tages war der National Qualifier an dem insgesamt 132 Spieler und eine Spielerin teilnahmen.

… der große Raum füllte sich langsam …

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… zum Start des NQ wurden dann die Erwartungen aber noch übertroffen.

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Mit den 133 Teilnehmen war dies von den bisher stattgefundenen National Qualifiern 2010 der zweitgrößte (hinter Frankfurt).

Größe hat auch Nachteile :-) : wo ist mein Platz

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Obwohl ich bisher um Standard (generell um alle Constructed Formate) Turniere einen weiten Bogen gemacht habe, konnte ich mir dieses Highlight und gleichzeitiges “Heimspiel”, Christopher der Besitzer meines Stammladens hiveworld war der Veranstalter, nicht entgehen lassen. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich sehr viele bekannte Gesichter begrüßen konnte.

ein großes Angebot an Einzelkarten für die letzten Deckänderungen

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Meine erste Partie mit meinem Bant-Deck (statt 4 Baneslayer nur 1 Baneslayer und 3 Thornlinge im MainDeck) mußte ich (nicht) zu meiner Überraschung gegen Jund antreten. Mein Gegner war nett und das Match mit einer knappen Niederlage OK. Danach war mein Standard Kommentar 0:1, Drop, Bier. Danach ging es mir wieder besser. :-) Standard ist einfach nicht mein Ding, da reicht ein Match pro Tag.

reihenweise konzentrierte Spieler

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Nach meinem Erstrunden-Drop blieb ich noch vier weitere Runden (von insgesamt neun Runden) vor Ort. Was mir auffiel: Jund war immer noch sehr dominant vertreten und der Baneslayer kostet zurecht 35 - 40 Euro. Fast jeder der nur ein wenig weiß spielte, legte früher oder später einen Geldengel in das “Kampfgebiet”. Was ich richtig peinlich fand: der Aufstand eines Spielers, dass der Judge doch Saproling Token besorgen sollte, da er die Würfel des Gegners nicht als Token akzeptieren würde => Nerd-Alarm.

Super-Spiel: Fog Effekte gegen rot Aggro, Jace gewinnt im 2. Extrazug :-)

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Natürlich komme ich auch der Chronisten Pflicht nach. Insgesamt haben sich 16 Spieler für die deutsche Meisterschaft qualifiziert darunter mindestens (ja, ja mein Namensgedächnis) drei Spieler (9. Manuel Faber, 10. Andre Luff und 16. Philip Fürste) aus dem hiveworld. Gewonnen hat diesen NQ Patrick Dickmann, an ihn und allen anderen Qualifiern einen Glückwunsch von mir.

Neben dem NQ gab es noch einige Sideevents. Bis zu meiner Abfahrt um 16:15 starteten zu verschiedenen Zeiten ein Grand Prix Trial (im Sealed Format) für Lyon, ein 8er Draft und das PreRelease. Neben bereits gedroppten Spielern aus dem NQ nahmen auch im NQ nicht aktive Spieler teil, so auch die 2. Frau des Tages. Hätte ich mehr Zeit gehabt, wäre das nach meinem Drop definitiv die Wahl für mich gewesen, da Limited (egal ob Sealed oder Draft) mein Format ist.

ob Sealed (hier beim Deckbau) …

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oder Draft, es wurde viel an Sideevents angeboten.

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Insgesamt fand ich das Event, trotz meiner Abneigung gegen Standard, sehr gelungen. Hohe Teilnehmerzahl, gute Organisation, passende Location mit ausreichend Platz und Pizza-Sammelbestellungen :-) zeigen, dass sich Magic Veranstaltungen in Köln nicht hinter Veranstaltungen im Rest der Republik verstecken müssen. Vielleicht sehen wir uns auf dem National Qualifier 2011 in Köln.

Spieletreff Engelshof - 23.04.2010

Wie in den letzten Wochen üblich, hatten wir aufgrund der aktuellen Kölner Verkehrssituation ein wenig Probleme, pünktlich zum Engelshof zu kommen. Auch diesmal war die Ankunft der Spieler auf einen größeren Zeitraum verteilt. Erst um 19:30 waren wir dann mit 11 Freunden der Kramerschen Wertungsleiste vollständig. Da zwei von uns für die deutsche Meisterschaft trainieren wollten, kamen bei Ihnen Fresko und Vasco da Gama auf den Tisch. Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren: Der Prestel Schlossgarten, Bohnanza, Hoppladi Hopplada! und Jäger und Sammler.

Endlich gab es wieder Bionade Holunder :-)

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Bei uns kam als erstes mit Fauna ein Familienspiel Highlight des Jahres 2008 auf den Tisch. Gerade als Starter für einen Spieleabend kommt es auch bei uns immer mal wieder auf den Tisch. Gerade Menschen mit einem Faible für die Tierwelt kann dieses Wissens-/Ratespiel empfohlen werden. Vielleicht gibt es demnächst ja einen Nachfolger mit einem anderen Themengebiet (Flora, Gebäude, Geografie, …). Dany konnte die Partie für sich entscheiden. Immerhin war ich der zweite Spieler der dreistellig punktete (107, 100, 85, 73, 62 Punkte).

Europa / westliche Teil Asiens war bei diesem Tier unsere einhellige Meinung

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Als nächstes wetteiferten wir bei San Juan Race for the Galaxy (inkl. einiger Elemente aus beiden Erweiterungen) um die Punkte. Gerade als 2er kam bei uns dieses Kartenspiel häufig auf den Tisch, denn zu zweit gibt es nur wenige Spiele dieser Güteklasse. Als 5er habe ich es dagegen erst selten gespielt. Auch in dieser Besetzung macht es mir viel Spass, auch wenn es nicht an die kleine Besetzung herankommt. Mit einigen Umwegen konnte ich mich doch erfolgreich in eine Alien-Militärstrategie reinspielen. Da es auch bei den anderen etwas holperig ablief (OK, zwei waren Neulinge in diesem Teil des Weltraums), reichten 36 Punkte von mir für den Sieg.

unser “Rennen” hat gerade erst angefangen

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Pizza essen ist ja nicht schwer, wie sieht es aber mit dem Backen der italienischen Spezialität aus? Mamma Mia! Plus in der schönen Metallbox war ein Spiel aus der Kategorie: einmal gespielt aber alles vergessen. Das Spiel ist wirklich sehr nett. Aber irgendwie hatte ich es nicht wirklich verstanden, so dass keine meiner Pizzen in den ersten beiden Runden fertig wurde. Dies änderte sich aber in der letzten (dritten) Runde. Trotzdem konnte ich den klaren Sieg von Kerstin nicht verhindern (8, 4, 3, 3, 3 und 1 Pizza). Vielleicht kann ich beim nächstenmal direkt etwas mit dem Spielprinzip von Mamma Mia! anfangen.

die Kartenhand meiner Nachbarin :-)

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 Beim letzten Spiel des Abends schupsten wir ein wenig Kühe über die Weide. Mow in der “muhenden” großen Schachtel beinhaltet noch mehr Sonderkarten, so dass die Erklärung aller dieser Sonderkarten doch ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das Spiel ist als Absacker absolut OK, trotzdem gefällt mir der Vetter “6 nimmt” doch bedeutend besser. Aber wer kann einer muhenden Schachtel widerstehen. :-) Diesmal war ich der einzige mit dreistelliger Punktezahl. Das es sich hier um Minuspunkte handelt, verschweige ich wohl besser.

Kalauer-Alarm: eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe

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Samstag 17.04.2010 - PreRelease Aufstieg der Eldrazi

Am Samstag war das hiveworld wieder bis zum letzten Platz gefüllt. Mit begrenzten 64 Teilnehmern (über 90 wollten teilnehmen) starteten wir um 11:00 die neue Edition. Man merkte die Unsicherheit vieler Mitspieler, da es in den sechs Boostern doch sehr viel neues gab (Riesen Kreaturen, Levler, Totem Auren, …).  Da natürlich unerfahrenere Spieler (z.B. moi) noch größere Probleme haben, bei neuen Editionen die Spreu vom Weizen zu trennen, war ich bei meinem Deck (dreifarbig - Bant Levler) sehr unsicher.

Die erste Partie ging relativ klar mit 2:0 für mich aus. Die zweite Partie gegen eine der wenigen weiblichen Vertreter konnte ich ganz dramatisch im letzten Extrazug mit 2:1 für mich entscheiden. Dann drehte sich das Blatt mit 1:2. Trotz Niederlage mußte ich meinem Gegner den Tipp geben, daß man eine Hand mit 6 Ländern und der Rare Eldrazi Aura nicht hält. :-) Obwohl ich noch gute Chancen auf einen Top Ten Platz bzw. Preisboostern hatte, droppte ich. Immerhin begann ein Eldrazi Draft, den wollte ich nicht verpassen. OK, bei einem Stand von 3:0 …

Insgesamt nahmen 12 Spieler an diesem ersten Eldrazi Draft im hiveworld teil. Diesmal hatte ich ein schwarz weißes Deck mit vier Removals, schlechten Lvlern und einem unglaublichen Spoiler: Drana, Kalastria Bloodchief. Die Geschichte der Spiele ist schnell erzählt. In zwei Matches kam sie in beiden Spielen auf den Tisch - 2x 2:0 für mich. Im anderen Match kam sie kein mal auf den Tisch - 0:2. Immerhin wurde ich in meinem Pool 2. - Rarepick: Sarkhan und Drana.

Was mich besonders gefreut hat, ist der 1. Platz im ersten Sealed Turnier für Max, der ebenfalls eine Drana in seinem Deck begrüssen durfte. :-) Auf jedenfall bin ich auf die kommenden Drafts gespannt und ob sich viele Karten der neuen Edition in die Decks des National Qualifier (kommender Samstag in Köln) “reinschmuggeln”. Um ca. 18:00 startete dann ein weiteres PreRelease Turnier diesmal mit über 30 Spielern im hiveworld. Magic ist tot, lang lebe Magic.

Spieletreff Engelshof - 16.04.2010

Aufgrund einer Veranstaltung meiner Frau kamen wir erst um ca. 19:00 im Engelshof an. Bei unserer Ankunft waren nur drei Spieler im Raum, die um die besten Plättchen für ihre hängenden Garten konkurierten. Da an diesem Freitag 18:00 anscheinend viel zu früh war, trudelten nach uns noch weitere Spieler ein, so dass wir gegen 20:30 mit 9 Spielern die Spielbretter umlagerten.

diesmal waren wir erst um 20:30 für diesen Abend komplett

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Als wir noch zu fünft waren, ritten wir als erstes nach El Paso, yihaa. Bei diesem Würfelspiel bei dem durch Kartenablage die Beute verteilt wird, ist man ein wenig an den Mechanismus von Can’t Stop erinnert. Bei fünf gewürfelten Sheriffsternen ist der Beutezug für diese Stadt beendet. Viel schlimmer noch: wer dann noch immer in der Stadt verweilt und nicht im “Sattel sitzt”, verliert seine gesamte noch nicht eingetauschte Beute. Nach dieser ersten Partie hat mich das Spiel nicht so wirklich überzeugt. Das Spiel ist ganz OK, man muss jedoch für das Gebotene einen relativ hohen Verwaltungsaufwand betreiben. Das können Can’t Stop oder Diamant besser. Natürlich konnte es nur einen richtigen Cowboy geben :-) (58 zu 47, 45, 41 und 39 Punkte).

El Paso - nur was für richtige Männer und Frauen :-)

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Da Klaus mein Wunschspiel mitgebracht hatte, konnten wir als nächstes das für mich neue Spiel Fresko als 4er auf unserem Tisch ausbreiten. Nach einer relativ schnellen Regelerklärung begannen wir mit einer Komplettpartie (also mit allen Erweiterungen). Nach dieser ersten Partie muss ich sagen, dass Queen Games mit Fresko ein richtig gutes Spiel herausgebracht hat. Eine für das Gebotene passende Spielzeit gefüllt mit interessanten Mechanismen, ein rundes Spielgefühl das Bekanntes mit Neuem verbindet und abgerundet wird von dem schönen Spielmaterial. Wenn Queen Games jetzt noch die Preispolitik ihrer Spiele in den Griff bekommen würde … Anscheinend gibt es bei diesem Spiel eine steile Lernkurve, denn die beiden “Neulinge” wurden klar abgehängt. :-)

Fresko mit modularem Schwierigkeitsgrad - Kandidat für das Spiel des Jahres?

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Zum Schluss kam bei uns wieder der römische Michael Schacht Prototyp auf den Tisch. Detlef als einziger Neuling am Tisch konnte das Spiel für sich entscheiden (68 zu 62, 60 und 54 Punkte). Der Versuch einer Extrem Strategie brachte Klaus nur den letzten Platz ein, was ich sehr positiv finde, da Spiele mit erfolgreicher Extrem Strategie oft nicht ausgewogen sind und somit schnell langweilig werden. Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren Egizia, Dixit und Mannimals.

Bilstein März 2010 - Sonntag 28.03.2010 und ein kleines Fazit

Am Sonntag verteilt sich die Abfahrt der “Spielverrückten” von nach dem Frühstück bis ca 17:00. Da wir es nicht so weit nach Hause haben, konnten wir auch den Sonntag bist fast zum letzten Moment auskosten. Beim Frühstück hatte ich mitbekommen, daß Michael Schacht am letzten Tag noch ein paar seiner Prototypen testen wollte. Besonders spannend finde ich Protypen testen immer bei bisher verlagslosen Spielen. Dies galt für beide Spiele die ich im Laufe des Morgens testen sollte, aus diesem Grund verzichtete ich auch auf Fotos.

Beim ersten Prototypen handelte es sich um ein strategisches Aufbauspiel thematisch angesiedelt im alten Rom. Das Spiel hat mir in der 4er Partie gut gefallen. Es bietet bei einer relativ kurzen Spielzeit (unter einer Stunde) eine Reihe von strategischen Möglichkeiten. Der 2. Prototyp war ein Handelsspiel in der Südsee. Neben taktischen Erwägungen gehört zum Spiel auch ein wenig Zockermentalität. Wenn das Gedächtnis auch noch gut funktioniert um so besser. Dieser Prototyp war ganz gut, auch wenn mir der erste Prototyp bedeutend besser gefiel. Für den dritten Prototypen - Industrya, erscheint bald bei Ystari - überließ ich dann anderen das Spielbrett.

Industrya - nicht nur eine Neuauflage, enthält auch neue Elemente

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Das letzte Spiel in Bilstein für uns war dann eine 3er Partie Egizia. Mir gefällt das Spiel richtig gut, viele Möglichkeiten und trotzdem (im Normalfall :-) ) ein flüssiger Spielablauf. Zwar bin ich ein absoluter aus dem Bauch Herausspieler, bei Egizia sind die beiden letzten Partien trotzdem fast identisch abgelaufen. Die ersten 2-3 Runden nur Punkte über die Kartenrückgabe machen, dadurch mindestens bis Runde 4 immer die erste Wahl haben, um dann mit den vielen “eingesammelten” Arbeitern (inkl. Nahrung) und Steine in den letzten 2-3 Runden möglichst viel zu bauen und die Karten zu erfüllen. Auch diesmal konnte ich das Spiel relativ klar für mich entscheiden (128 zu 108 und 102 Punkte).

von meiner “Spielkunst” war selbst das Spielbrett geblendet :-)

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Dieses Bilstein Wochenende gefiel mir sehr gut, und gehört für mich zu meinen Top 5 Bilstein Wochenenden, die ich bisher mitmachen durfte. Dafür gibt es nur wenige rationale Erklärungen, da eigentlich die Voraussetzungen immer sehr gut sind. Gestört haben mich diesmal nur der Zwang zur Verabschiedung und meine extrem durchgelegene Matratze, ja ja ich weiss, mein Gewicht von einer halben Tonne ist daran Schuld. :-) Das Essen ist immer gut in Bilstein, diesmal gefiel es mir noch besser. Dies galt auch für die Stimmung.

An diesem Spieletreff nahmen knapp unter 30 Spieler teil, was für das März Wochenende eine gute Teilnehmerzahl ist. Dies hatte den Vorteil, dass wir im großen Saal unsere Zelte aufschlagen konnten. Da dort im November auch schon 50-60 Spieler waren, kann man sich vorstellen, dass wir genug Platz hatten.

ein Teil des Spielraums, viel Platz für (fast) jede Spielbrett Größe 

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Die vorhandene Spieleauswahl war ingesamt wieder sehr groß, auch wenn im Bereich sehr zeitintensive Spiele nur “harmlose” Exemplare (z.B. Through the Ages) vorhanden waren.

auch die Teilnehmer brachten reichlich Spiele mit

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Aufgrund der hohen Anzahl von Nürnberg Neuheiten vor Ort, war diesmal der Anteil an nicht so zeitintensiven Partien (bis zu 1,5 Stunden) höher als sonst. Hier eine kleine Auswahl von Spielen dieser Kategorie, die ich nicht in Bilstein gespielt habe, in Bildern:

Seeland von Ravensburger

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 Fresco von Queen Games

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Wampum von Pegasus Spiele

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Arcana - deutsche Version von Pegasus Spiele

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 Hotel Samoa

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 Level X von Schmidt Spiele

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und Tüüt! Tüüt!, die deutsche Version von Beep! Beep! von Pegasus

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Natürlich wurden auch andere Spiele (”ältere” Spiele und “anspruchsvollere” Strategiespiele) auf den Tischen gesichtet. Auch hier eine kleine Auswahl der von mir in Bilstein nicht gespielten Vertretern:

 Last train to Wensleydale

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 Steam Barons

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 Hansa Teutonica

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Race for the Galaxy in der “passenden” San Juan Box :-)

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und Agricola

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Insgesamt muß man sagen, dass sich der Trend aus Essen 2009 fortsetzte. Zumindestens in Bilstein gab es kein wirklich dominierendes Spiel, wie z.B. Agricola oder Dominion bei ihrem Erscheinen. In meiner Wahrnehmung habe ich Fresco am häufigsten auf den Spieltischen entdeckt. Auch scheint es bei (fast) allen Spielern gut bis sehr gut angekommen zu sein, ich freue mich auf meine erste Partie.

Überraschend war für mich die Tatsache, dass bis auf eine Partie Dominion komplett durch Abwesenheit glänzte. Ist hier der “Hype” schon vorbei oder war es einfach nur Zufall bzw. der Tatsache geschuldet, dass es so viele Neuheiten gab. Der Juli wird hier ggf. Aufschluss geben. Auch moderne Klassiker hatten es diesmal schwer. Wahrgenommen habe ich hier nur eine Partie Puerto Rico, unsere Partie Outpost und einige Partien Tichu :-) . Immerhin ist Bilstein bekannt für seine nächtlichen Tichu Partien.

Jedenfalls freue ich mich wieder auf unseren nächsten Bilstein Aufenthalt, und bin froh, dass uns da Samstag Nacht keine Stunde gestohlen wird. :-)

Bilstein März 2010 - Samstag 27.03.2010

Im Laufe des Jahres sammeln sich immer wieder Spiele an, die man unbedingt aus dem Nicht-Gespielt-Schrank “entfernen” will. Battlestar stand in dieser Liste ganz oben, so dass ich das Angebot von Kathrin, direkt nach dem Frühstück eine Anfänger-Runde zu starten, gerne annahm. Schnell hatten sich weitere vier Mispieler eingefunden, so daß wir zu sechst in den Weltraum starteten. Nach der ersten Partie war ich richtig begeistert. Obwohl diese bis weit nach dem Mitagessen dauerte, gab es nach meinem Empfinden keine Längen, sondern ich wurde von Anfang bis Ende hervorragend unterhalten. Auch gerade durch eine sehr gute Regelerklärung bzw. Einführung von Kathrin (das-spielen.de) fiel uns der Einstieg trotz der langen Regel (30 Seiten) sehr leicht.

Die Mechanismen und die Story ergaben bei uns eine atmosphärisch dichte und sehr spannende Partie. Sehr passend war auch die Tatsache, dass der Moralanzeiger sofort nach unten ging, als sich der erste Zylon outete. Ich bekam als einziger bereits direkt zu Beginn des Spiels eine Zylonen Karte, blieb aber lange im Verborgenen und unterstützte die Menschen. Erst als letzter (dritter) Spieler gab ich mich als Blechbüchse Zylon zu erkennen. Knapp konnten wir dann doch noch das Ruder an uns reißen, und wir verhinderten die Flucht der Menschen. Hoffentlich folgen in den nächsten Monaten weitere Partien.

schönes Material, spannende dichte Atmosphäre, super Mitspieler - einfach nur klasse

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Danach teilten wir uns in zwei 3er Gruppen auf. An unseren Tisch kam jetzt “Die Tore der Welt” zum Einsatz, ein weitere Vertreter aus unserem Nicht-Gespielt-Schrank. Bereits die Säulen der Erde war ein sehr gutes Spiel, trotzdem konnte ich mit dem ersten Spiel zu einem Ken Follett Roman nicht so viel anfangen. Die Tore der Welt gefällt mir dagegen zumindestens nach der ersten Partie sehr gut. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir dieses Spiel aufgrund der größeren “Freiheiten” einfach besser liegt. Trotz meiner Niederlage (53, 51 und 46 Punkte) freue ich mich schon auf die nächste Partie. Das Beste daran ist, dass sich schon wieder ein Spiel aus unserem Nicht-Gespielt-Schrank als richtig gutes Spiel erwiesen hat, da kann ja Essen 2010 kommen. :-)

eine schöne Grafik ist nicht alles, stört aber auch nicht

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Aller guten Dinge sind drei. Als letztes Spiel aus unserem viel zu vollen “Spezial-Schrank”kam Caligula als 3er auf den Tisch. Im Gegensatz zu den beiden Spielen zuvor konnte dieses thematisch im alten Rom angesiedelte Spiel mich in der ersten Partie nicht überzeugen. Zwar hat es interessante Mechanismen, so dass man es eigentlich besser bewerten möchte, aber im Gesamteindruck fühlt sich Caligula nicht “rund” an (zu wenige Punkte werden verteilt, Verteidigung des eigenen Anführers uninteressant, etc.). Zumindestens wir hatten das Gefühl, dass hier die Chance für ein gutes Spiel verpasst wurde. Somit endete das Spiel unbefriedigend mit einem sehr knappen Ergebnis (7, 7 und 6 Punkte). Aufgrund des schlechteren Tiebreakers (2:1) wurde ich Zweiter.

Vielleicht besser zu fünft …

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Da wir uns für das absolute Highlight bereits verabredet hatten, mußten ein paar von uns die Zeit bis dahin überbrücken. Alea Iacta Est habe ich inzwischen über 15 mal gespielt und es macht mir immer wieder Spass. Bei vielen “Spiele-Profis” kommt es nicht so gut an. Mich stört aber der hohe Glücksanteil nicht. Es spielt sich flott und in der richtigen Runde, die das Spiel nicht allzu ernst nimmt, ist es ein guter Starter/Überbrücker/Absacker. Die Partie lief sehr gut für mich, so dass ich mit 48 Punkten (zu 44, 41, 35 und 33) gewinnen konnte.

sicherlich kein absolutes Highlight, aber immer wieder gerne

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Dann war es soweit. Der heilige Gral von Bilstein wurde aufgebaut. Die Aufregung war bei (fast) allen Beteiligten zu spüren, also schnell ein Weizen zur Beruhigung besorgt. :-) Outpost als 8er Partie ist für mich mit diesen Mitspielern (und nur dann!) das beste Spiel der Welt. In Willingen habe ich eine 8er Partie gesehen, die ganz still vor dem Brett saß und nicht lachte. In diesem Fall gäbe es mindestens 100 Spiele die ich lieber spielen würde.

Bei uns wird geärgert, aufgezogen und schallend gemeinsam gelacht. Strategien analysiert, der Würfel angefeuert und die Mitspieler beim Rechnen gestört. Gestöhnt bei 1er Ore und triumphierend mit zwei 10er Wasser in der 2. Runde eine Wasserfabrik und ein Arbeiter bezahlt. Außenstehende können unseren Spass oft nicht nachvollziehen, aber glaubt mir, den haben wir . :-) Diesmal war es ein ziemlich knappes Ergebnis (76, 73, 70, 68, 65, 50, 48 und 44 Punkte). Mit meinem dritten Platz, erreicht durch eine Mono Titan-Strategie, bin ich sehr zufrieden. Tja, wären die anderen nicht so müde gewesen, ich hätte um 01:30 gerne eine weitere Partie gestartet.

nicht Original, dafür aber besser ausgestattet

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