Spieletreff Engelshof - 05.03.2010

Nachdem wir letzte Woche in einer kleinen Besetzung gespielt hatten, waren es an diesem Freitag in der Spitze wieder über 10 SpielerInnen. Zum Start des Spieleabends begannen wir an zwei Tischen mit kurzen Startern, da sich der eine oder andere “Magen-Munition” bestellt hatte.

gute Besetzung: drei Tische mit 12 Spielern (einer muss ja das Foto machen :-) )

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Bei uns kam mit Ubongo 3D die neueste Variante dieser “Spielefamilie” auf den Tisch. Bereits die zweidimensionalen Varianten  haben mich schon teilweise verzweifeln lassen. Trotzdem spiele ich solche Spiele ab und zu gerne mit, auch wenn Puzzle-Spiele sicherlich nicht zu meinen Favoriten-Genres gehört. Bei der 3D Variante stoße ich noch schneller an meine Grenzen. Wäre es unser Exemplar gewesen, hätte ich wahrscheinlich eine Flex rausgeholt, um die überstehenden Würfel abzuschneiden und sie in die Lücken zu stopfen. Wer das Spiel gewonnen hat, kann ich gar nicht sagen, ich war es jedenfalls nicht. :-)

irgendwie nicht ganz richtig

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Dann kam die große Essenspause für einen Teil der Spielerschaft. Auch für mich begann in Erwartung des Essens die Pause. Als die anderen fertig mit Essen waren, durfte ich weiter auf mein Essen warten, die Nudeln mussten wirklich sehr frisch sein. :-) Da es bei mir noch dauerte, fingen die anderen mit einer 5er Partie El Paso an. Sehr vage und nur kurz beschrieben: Diamant im wilden Westen mit etwas höherem Verwaltungsaufwand. Da ich nicht mitspielte, mußte ein anderer “echter Kerl” meine Rolle in so einem Spiel übernehmen. O-Ton: “Ich habe nicht Scheiße gespielt sondern nur sehr risikofreudig.” Wenn ich mit von der Partie gewesen wäre, hätten das meine Worte sein können.

echte Männer tragen Reebock, essen Prinzenrolle und beenden nie vorzeitig eine Runde :-)

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Da das mit dem Essen diesmal etwas unglücklich ablief, kam mit Egizia als 4er mein zweites und zugleich letztes Spiel des Abends auf den Tisch. Egizia gehört für mich nach den ersten Partien zu den besten 30% des Spieleoutputs Essen 2009. Wie bisher immer verlor ich nach der ersten Runde ein wenig den Kontakt zur Spitze. Anders ausgedrückt, ich ließ mich taktisch zurückfallen :-) , um in den späteren Runden immer als erster ein Schiff einsetzten zu können. Da ich diesmal Glück mit den Sphinx Karten hatte, konnte ich in der letzten Runde das Feld von hinten “überrennen” und mit 98 Punkten (zu 95, 86 und 84) knapp vor meiner Frau gewinnen.

rot mit Taktik: sich erst zum Schluss in den “Führungswind” stellen

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Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren: Schweinebande, Zug um Zug, Keltis und das Geheimnis der Abtei.

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