- Brettspiele (126)
- Computerspiele (7)
- Magic - The Gathering (23)
- Poker (1)
- Sonstiges (54)
- Spieleabend (2)
- Spielekritik (37)
- Spielereisen (22)
- Spieletreff (36)
- Triops (13)
- Uncategorized (2)
- Veranstaltungen (6)
- Wochenrückblick (1)
- 8.3.2010: Spieletreff Engelshof - 05.03.2010
- 22.2.2010: Spieletreff Engelshof - 19.02.2010
- 15.1.2010: Donnerstag 14.01.2009 - it's Magic
- 10.1.2010: Spieletreff Engelshof - 08.01.2010
- 12.12.2009: Donnerstag 11.12.2009 - it's Magic
- 6.12.2009: Spieletreff Engelshof - 04.12.2009
- 4.12.2009: Donnerstag 04.12.2009 - it's Magic
- 2.12.2009: Willingen 2009 - Donnerstag 19.11.2009
- 2.12.2009: Willingen 2009 - Mittwoch 18.11.2009
- 30.11.2009: Willingen 2009 - Dienstag 17.11.2009
Friends
Willingen 2009 - Sonntag 15.11.2009
Nach einem reichhaltigen Frühstück konnte es eigentlich nur mit einer weiteren Essen Neuheit weitergehen. Wir waren froh, dass wir Vasco da Gama selber dabei hatten, da das Hotelexemplar fast über den gesamten Spieletreff hinweg im Dauereinsatz war. Bei diesem Spiel von What’s your game ist das Material sehr viel versprechend. Dies ist von Vorteil, wenn man sich ca. 45 Minuten durch die englische Regel kämpfen muss. Gut das meine Frau besser Englisch spricht als der Schreiber dieser Worte.
“Geschicklichkeitsspiel” zur Ablenkung
Nach einigen Stapelversuchen mit den Meeples begann unsere 3er Partie. Der Mechanismus eigene Wahl der Aktionsnummer im Hinblick auf die Gesamtreihenfolge zzgl. Risiko für (zu) hohe Kosten hat mir sehr gut gefallen. Zusammen mit den anderen Mechanismen ist hier nach meinem Geschmack ein sehr rundes Spiel, mit unstressigem Strategieanteil und kurzer angemessener Spielzeit entstanden. Natürlich müssen weitere Partien folgen, aber nach der ersten Partie bin ich mit meinem Kauf sehr zufrieden (erste Bewertungsrange 3 - 4 Sterne, unser Bewertungsschema), auch wenn ich in dieser Partie mit 69 Punkten letzter wurde.
ob sie schon ahnt, dass sie gewinnt?
Jürgen hatte im Gegensatz zu mir in Essen nicht zu lange gezögert und das japanische Spiel Parade direkt gekauft. So konnten wir es dann doch in unserer 3er Runde ausprobieren. Die Regeln sind eigentlich sehr einfach. Es gibt nur eine Kartenreihe. Man legt eine Karte in diese Reihe (Parade) und die Zahl auf der gelegten Karte gibt an wieviele der vorher gelegten Karten sicher sind. Alle Karten aus dieser Reihe die nicht geschützt sind, keine größere Zahl aufweisen oder aber die selbe Farbe wie die gerade gespielteKarte haben, muss der gerade aktive Spieler an sich nehmen. Bei einer Mehrheit in einer Farbe gibt es pro Karte einen bei allen anderen Karten ohne Mehrheit in der Farbe die aufgedruckten Minuspunkte. Wer nach dem durchspielen des Kartenstapels die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.
Thema (Alice im Wunderland) ist hier nicht von Bedeutung
Die Regeln, ich hoffe Jürgen hat es uns richtig erklärt
, dieses Kartenspiels sind wirklich sehr einfach. Trotzdem hat mir dieses kleine Spiel Spass gemacht, so dass ich es wirklich bereut habe, zu lange mit dem Kauf (bis Samstag Morgen) auf der Messe gewartet zu haben. Es ist ein einfaches Ablegespiel, mit einem besonderen Reiz. Vielleicht lag es aber auch ein wenig an dem Gefühl, ein zumindestens in unseren Breitengeraden seltenes Spiel zu spielen. Aber auch die nachfolgende Revanche, die ich überragend mit nur 7 Minuspunkten gewinnen konnte, änderte nicht meinen ersten Eindruck (Bewertungsrange 2,5 bis 3,5 Sterne).
in der Mitte findet die Parade statt
Als nächstes kam erneut als 3er mit a la carte eine Neuauflage des Spiels von Karl-Heinz Schmiel auf den Tisch. Dieses Spiel lebt natürlich von seiner tollen Ausstattung, was nach meiner Meinung sicherlich zu dem schönsten gehört, was der aktuelle Jahrgang zu bieten hat. A la carte ist kein Überflieger, trotzdem macht eine Partie nach längerer “Koch-Abstinenz” immer wieder Spass. Gerade die Schadenfreude, wenn mal wieder ein fremdes Gericht versalzen wird, gehört bei diesem Spiel einfach dazu. Jürgen konnte seine Rezepte am besten nachkochen und gewann die Partie mit 15 Punkten.
nicht nur für Spitzenköche geeignet
Am Sonntag spielten wir über den Tag verteilt auch zwei Pegasus Prototypen. Ein Stichspiel testeten wir in einer 7er Runde. Bei einem weiteren Prototypen handelte es sich um eine Erweiterung für ein erfolgreiches Pegasus Spiel. Auch eine weitere Partie Parade, die Dany (14 Minuspunkte) knapp vor mir (16) gewinnen konnte, spielten wir in dieser 4er Besetzung.
Als großes fertiges Spiel kam in dieser Zeit mit Priests of Ra ein Spiel auf den Tisch, das genauso gut Ra 2 heißen könnte. Die Grundmechanismen (z.B. wann wird geboten, wie wird geboten, die Ra Plättchen) wurden weitestgehend vom Originalspiel übernommen, so dass man relativ leicht losspielen kann. Neu dagegen sind viele Plättchen, oft mit zwei verschiedenen Seiten (die Entscheidung obliegt dem ziehenden Spieler). Dadurch sind die Einflußmöglichkeiten und die Optionen ein wenig größer geworden. Nach meinem ersten Eindruck wertet dies das Spielprinzip von Ra noch auf (Bewertungsrange 3,5 bis 4 Sterne). Unsere Partie konnte ich ziemlich klar mit 69 Punkten (zu 48, 42, 32)für mich entscheiden.
Recycling + Veränderungen = besseres Ra?
In einer 7er Partie kam nun mit VerTIPPT nochmal! eine Partyspiel auf den Tisch. Es gibt wirklich Vertreter dieses Genres, die ich mag z.B. Gift Trap, Linq oder Time’s up!. Diese Heidelberger Neuheit gehört nach der ersten Partie jedoch nicht dazu. Die Tippgeber können nur einen von fünf Begriffen ihrer aktuellen Karte auswählen, also sehr eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten. Oft passt gar kein Begriff und nur in seltenen Fällen ist die Kombination wirklich lustig. Der aktive Ratefuchs dagegen bekommt entweder sehr einfache Hinweise oder aber hat auch nach dem vierten Hinweis keine Ahnung. Keinem am Tisch hat dieses Spiel wirklich gefallen, meines Begeisterung lag wahrscheinlich noch unter diesem Durchschnitt (Bewertungsrange 1 bis 1,5 Sterne).
sollte ich dieses Spiel empfehlen, würde wenigstens der Titel stimmen
Der Sonntag wurde mit einer 4er Partie a la carte abgeschlossen. Irgendwie wollten wir uns alle nicht als Sterneköche profilieren. Die ersten fünf Rezepte von uns waren alle verwürzt oder verbrannten in unseren kleinen Puppenhaus-Töpfen. Insgesamt 11 Versuche scheiterten an unseren “Kochkünsten”. Nur Kerstin zeigte eine ansprechende Leistung am Herd (16 zu 10, 5 und 1 Punkt). Insbesondere die Kaffeetassen bringen ein wenig “Schärfe” in das Spiel.
der Mülleimer war bei uns voll








3.12.2009 bei 09:32
Schade, dass bei Euch VerTIPPT nochmal! so gnadenlos durchgefallen ist. Ich hatte damit bisher nur gegenteilige Erlebnisse. Und ich mag eigentlich keine solchen Partyspiele.
4.12.2009 bei 16:08
Hallo Knut,
ich bin eigentlich auch kein Freund von Partyspielen, aber es gibt da schon 3-4 Vetreter die ich wirklich spassig finde. Vielleicht kommt es ja zu einer weiteren Partie mit meiner Beteiligung. Da das Spiel nur eine kurze Spieldauer aufweist, kann man das eher mal riskieren, als bei einem, bei der ersten Partie durchgefallenen sechs Stunden Strategiespiel.
Gruss
Thomas