Willingen 2009 - Samstag 14.11.2009

Da wir kurz vor der Fahrt ein Navi geschenkt bekommen hatten, nutzten wir die Gelegenheit zum ersten Einsatz dieses Gerätes und verfuhren uns prompt. Fast hätte ich das Gerät aus dem Fenster geworfen, da es uns permanent über den selben Feldweg (nur für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge) schicken wollte. Irgendwann kamen wir dann doch am Schneppelnberg (Ramada Hotel) an. Wir gingen schnell zur Rezeption und dann direkt auf unser Zimmer. Dort erwartete uns eine nette Überraschung zum 25 Jährigen Jubiläum.

was ist wohl in den Paketen …

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… Ausgerechnet Willingen - eine Sonderedition von Ausgerechnet Buxtehude

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Parallel zum Auspacken des Koffers durch meine Frau gab ich jeweils zwei Exemplare von Hansa Teutonica und Santa Timea beim Hotel ab, damit diese nicht vom Argentum Verlag verschickt werden mussten. Da wir erst zu zweit waren, starteten wir den Spieletreff mit einer 2er Partie Tumblin-Dice. Endlich konnte ich die erste 2er Partie nach ca. 10 Versuchen gegen meine Frau gewinnen. Besser konnte für mich Willingen 2009 kaum starten. :-)

da sah es für schwarz noch nicht so gut aus

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Inzwischen waren auch Jürgen und Fabian angekommen, so dass wir mit Albion die erste Essen 2009 Neuheit ausprobieren konnten. Das Spiel von Klaus-Jürgen Wrede machte zum Start der Partie Spass, die ersten Züge planen und möglichst schnell vorwärts kommen. Ab der Mitte des Spiels verlor für mich Albion jedoch ein wenig an Reiz, da sich die weiteren Züge für meinen Geschmack zu sehr wiederholten. Diese Neuheit von Amigo funktioniert gut und ist auch thematisch ansprechend umgesetzt, es ist aber für mich nach der ersten Partie nur ein “ist ja ganz nett” (erste Einschätzung: 1,5 bis 2,5; unser Bewertungsschema). Unsere Partie gewann Fabian, da er als erster seine dritte 4er Siedlung bauen konnte.

guter Start aber dann fehlt etwas

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Zu sechst (Kerstin und Detlef waren auch angekommen) spielten wir als nächstes Dixit, dass ich erklären konnte. Das schöne an dem Spiel ist die Möglichkeit, abhängig von den eigenen Fähigkeiten, die teilweise sehr schönen Bilder zu beschreiben. Man kann kleine Kurzgeschichten erzählen, Filmtitel nutzen oder auch nur ein Wort in die Runde schmeissen. Die etwas gewöhnungsbedürftige Punkteskala (kleine Häschen) unterstützt zwar die Vermutung, aber die Frage eines gerade vorbeikommenden Spielers: “Ist das ein Kinderspiel?” beantworteten wir alle im Chor mit nein. Es ist ein schönes Kommunikationsspiel, das auch mir gefällt. Kerstin konnte mit 17 Punkten die Partie knapp gewinnen (14, 14, 15, 16 und 16 Punkte).

trotz Häschen kein Kinderspiel

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Danach teilten wir unsere Gruppe in zwei 3er Spielgruppen. Auf unseren Tisch (Detlef, Dany und moi) kam nun die Werft von Czech Games Edition. Dieses Spiel hatte  aufgrund der Menge und der teilw. kleinen Pappteile beim Auspöppeln ziemlich meine Nerven strapaziert. Umso schöner das uns dieses Spiel wirklich gut gefallen hat. Das Aktionsoval und die damit verbundenen Möglichkeiten ließen die ca. 90 Minuten Spielzeit wie im Schif… bzw. im Flug vergehen.

mein Auspöppeln hat sich gelohnt

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Da im eigenen Zug nicht alle Aktionen zur Verfügung stehen bzw. Sinn machen, verliert man bei den möglichen Optionen nur selten den Überblick. Zumindestens in unserer Runde gab es nur ganz selten längere Wartezeiten zwischen den eigenen Zügen. Nach der ersten Partie, die Detlef gewinnen konnte (85, 79 und 77 Punkte), habe ich einen positiven Eindruck (3 - 4 Sterne) von “die Werft”, deshalb freue ich mich schon auf weitere Partien.

 wer baut die punkteträchtigsten Schiffe?

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Als letztes Spiel des Abends kam jetzt als 4er mit Opera kein Absacker sondern ein weiteres Strategiespiel mit moderatem Schwierigkeitsgrad auf den Tisch. Das erste was einem bei diesem Spiel auffällt ist die sehr schöne Grafik, die das Thema des Spiels sehr gut unterstützt. Das Spiel selber hat mich in der ersten Partie nicht völlig überzeugt, das lag vielleicht aber auch am neuen Mitspieler der mit Abstand in seinen Zügen am längsten überlegte. Als schnelles kurzweiliges Strategiespiel könnte es mir beim zweitenmal besser gefallen (deshalb breite Range von 2 - 4 Sterne). Dany konnte die Partie knapp für sich entscheiden (109 Punkte), für mich reichte es nur zum zweiten Platz (103 Punkte).

die Oper in einem Spiel zu besuchen ist OK :-)

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