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Spieletreff Engelshof - 02.10.2009
Da Klaus wieder aus dem Urlaub zurück war, stand der Freitag auch unter dem Vorsatz Prototypen für Argentum und andere Verlage zu testen. Als wir ankamen waren bereits zwei Spielgruppen bei der Regelerklärung. Dany kam noch bei einer Partie Valdora unter. Insgesamt waren wir diesmal zu zehnt. Klaus und ich blieben als 2er übrig und warteten noch eine kurze Zeit auf mögliche Nachzügler. Nach 20 Minuten starteten auch wir mit einem Prototypen von Dirk Liekens in den Spieleabend. An den anderen Spieltischen kamen im Verlauf des Abends folgende Spiele auf den Tisch: Hansa, Valdora, Beim Jupiter, Finito, 10 days in Asia, Royal Turf, Keltis * Erweiterung, Njet!, Alchemist und Maori.
Spielen an drei Tischen
Der Arbeitstitel Ranch gibt schon einen guten Hinweis auf das Thema. Ziel des Spiels (2-4 Mitspieler) ist es, durch den Einsatz von Zäunen und Gebäuden möglichst viele Pferde in eigenen umzäunten mit einem eigenen Gebäude bebauten Gebiet “einzufangen”. Taktgeber des Spiels sind wie so oft in letzter Zeit Würfel, die ähnlich wie bei Oregon als Paar eingesetzt werden. Nach einer 2er Partie kann man hier noch nicht viel sagen, es funktioniert gut, zur weiteren Beurteilung fehlen aber insbesondere auch 4er Partien. Bevor ich es vergesse
, Klaus gewann die Partie.
die Ponderosa Ranch kurz vor dem Bau der Gebäude und der Zäune
Danach wurden die Gruppen neu gemischt, so dass wir als 3er bereits die erste Essen Neuheit spielen konnten. Magister Navis von Lookout Games kommt diesmal nichtvon Uwe Rosenberg. Es ist die deutsche Auflage von Endeavour. Das Material ist sehr schön, obwohl anscheinend die Regel (ich habe sie nicht gelesen) nicht wirklich optimal geschrieben ist. Man braucht ein wenig Platz für den großen Spielplan und die eigenen Tableaus. Auf diesen Tableaus entwickeln sich die Spieler weiter, so dass ihnen z.B. in späteren Runden mehr Aktionen zur Vergügung stehen.
Magister Navis ist auch was für Wasserscheue
Gebäude werden gebaut, die einen bei der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten helfen und/oder besondere Aktionen zur Verfügung stellen. Handelsrouten von Europa aus werden entdeckt, Städte erobert und Karten erbeutet. Das Spiel ist sehr abwechlungsreich und die erste Partie hat richtig Spass gemacht. Dazu passte auch das sehr knappe Ergebnis. Klaus konnte mit 61 Punkten vor dem großen Eroberer
mit 56 Punkten gewinnen.
hier wird sich entwickelt und Gebäude gebaut
Zum Abschluss des Abends widmeten wir uns noch einem weiteren Prototypen. Bei diesem Exemplar sammeln die Spieler Karten mit denen sie dann ihre Steine auf unterschiedlichen Ebenen des Spielplans einsetzen. Würfel spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle im Spielablauf. Ähnlich wie bei Yspahan geben Würfel die möglichen Aktionen dieser Runde an. Das Spiel beinhaltet verschiedene taktische Möglichkeiten, aber auch in der 2. Partie jetzt als 3er konnte es mich nicht absolut überzeugen. Auch dieses Spiel konnte Klaus mit einigem Vorsprung vor mir für sich entscheiden.



