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Archive für 2.9.2009
Spieletreff Brühl - 29.08.2009
2.9.2009 von Thomas.
Am letzten Wochenende fand in Brühl der erste Spieletreff nach der Sommerpause statt. Wir (Kerstin, Dany und moi) waren diesmal einen Tick später dran, so dass Alfred bereits unseren Stammplatz besetzt hatte. Zu viert begannen wir Lungarno (Essen 2008) aufzubauen, um dann zu fünft, Detlef war inzwischen auch angekommen, zu starten.
Am Ende des Kanals steht ein(e) …
In diesem Spiel von Michele Mura lassen die Mitspieler nach und nach durch das Legen von Plättchen einen Teil von Pisa (Lungarno) entstehen. Durch das geschickte Einsetzen der Händler versuchen die Spieler in den acht Bezirken von Lungarno möglichst viel Geld (Siegpunkte) von den vier Familien zu erhalten. Lungarno ist ein kleines nettes Spiel, dass aber nicht aus der heutigen Masse der Spiele herausragt (erster Eindruck 2 bis 2,5 Sterne). Die Partie konnte ich mit 35 Punkten (26, 26, 27 und 27 Punkte) gewinnen.
Lungarno - kurz vor Ende unserer Partie
Es gibt Spiele, die bekommen von mir die Höchstnote, trotzdem habe ich aufgrund ihrer Komplexität/Spieldauer nicht immer den Antrieb diese vorzuschlagen, auch wenn ich sie sofort zu jedem Zeitpunkt mitspielen würde. Neben Roads & Boats, Antiquity, Brass und Age of Steam gehört auch Le Havre zu diesen besonderen Spielen. Deshalb war ich froh, dass Alfred Le Havre vorschlug und alle am Tisch zustimmten.
Le Havre - 10 Punkte bzw. 5 Sterne
Eine 5er Partie spiele ich nur in so einer Besetzung, mit schnellen Spielern die nur ab und zu über einen Zug länger nachdenken. Dann gefällt mir eine 5er Runde richtig gut. Während der Partie konnte ich nur schwer einen Favoriten auf den Sieg identifizieren, ich hatte jedoch das Gefühl, dass es bei mir diesmal nicht so wirklich rund lief. Es zeigte sich aber, dass dies auch für meine Mitspieler galt, so dass ich mich mit 146 Punkten durchsetzen konnte (125, 122, 101 und 99 Punkte).
Ordnung sieht anders aus
Zum Start des Spieletreffens waren diesmal weniger Spieler im Schlosskeller (gegen 17:30 ca. 30). Nach und nach füllte es sich jedoch, so dass am Peak über 60 Spieler an den Tischen saßen. Da die Leute später kamen, waren diesmal bei unserem Aufbruch (23:30) die Tische noch gut gefüllt. Wie immer wurden sehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gesichtet, auch wenn sehr anspruchsvolle Strategiespiele (wie z.B. Le Havre) eher selten auf den Tischen landen. Natürlich durften die obligatorischen Spielerunden Poker und Werwölfe nicht fehlen.
eine schöne Spieleauswahl
Jetzt wurde es Zeit für ein kleines einfaches Zwischendurchspiel. Gambit 7 ist dafür gut geeignet, zumindestens wenn man kein Problem mit schlechter Verpackungsqualität hat. Wie immer ging es bei dem Spiel hin und her, wobei der richtige Einsatz des Gambit 7 Chips entscheidend für den Sieg war. Detlef konnte das Spiel mit 115 Punkten sehr klar für sich entscheiden (44, 30, 10 und 0 Punkte).
115 Punkte ist schon richtig gut
Zum Abschluss des Tages kam mit Puerto Rico ein absoluter Klassiker auf den Tisch. Zusätzlich setzten wir noch die beiden Erweiterungen aus der alea Schatzkiste ein. Man braucht sie nicht unbedingt, aber wenn man Puerto Rico schon oft gespielt hat, sind die Erweiterungen eine sehr nette Variation des hervorragenden Spiels. Obwohl ich bisher Puerto Rico noch nicht ganz verstanden habe, konnte ich mir überraschend hinter Kerstin den 2. Platz sichern (49, 46, 43, 43 und 34 Punkte).
Puerto Rico mit zwei Erweiterungen
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