Archive für September 2009

Zendikar PreRelease - 26.09.2009

Da an diesem Wochenende auch die Veranstaltung “Köln spielt!” stattfand, hatte das hiveworld als Ouverture eine Spielenacht veranstaltet. Bereits um 0:01 begann mit einem Zendikar Booster Draft der PreRelease Tag. 17 Mitspieler fanden sich zu dieser ungewöhnlichen Draft-Zeit ein. Weitere spielerische Aktivitäten in dieser Nacht waren Magic Casual Play und eine Partie Diplomacy. Da ich keine 36 Stunden am Stück mehr durchspielen kann :-) , fiel für mich das Nachtspielen aus, so dass ich “erst” um 7:30 im hiveworld ankam. Ein paar ganz Hartgesottene hatten die ganze Nacht durchgezockt, so dass ich von Anfang an Spiel- und Unterhaltunspartner hatte. Natürlich drehten sich die Gespräche auch um das Gerücht, dass alte teure Karten in den Zendikar Boostern enthalten sein sollen.

Dadurch das diesmal nicht erst kurz vor dem PreRelease der Laden geöffnet wurde, war diesmal die Anmeldeprozedur (möglich von 9:00 bis 11:15) sehr entspannt. Ein paar Spieler mussten anscheinend der Nacht Tribut zollen, so dass wir diesmal mit 61 Spielern das PreRelease begannen. Obwohl ich die Karten nicht wirklich schon kannte, war ich mit meinem Pool zumindestens spielerisch (werttechnisch ok => 1 Fetchland) nicht zufrieden. Ich versuchte es mit einem blau-schwarzen Deck. Leider gibt es Spieler die noch vor dem ersten Match aber nach Festlegung der Matches droppen - eine absolute Unsitte. Dadurch hatte ich direkt zum Start ein 1:0 ohne spielen zu müssen erhalten.

PreRelease im hiveworld - wie immer sehr gut besucht

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Im nachhinein müßte ich eigentlich glücklich über den geschenkten Sieg sein, da es der einzige an diesem Tag bleiben sollte. :-) Zwar bekam ich nicht wirklich eine Klatsche, wenn ich mich recht entsinne alle Spiele 1:2, aber nach 1:3 Siegen hatte ich dann doch keine Lust mehr und widmete mich Köln spielt! (Bericht dazu folgt). Wieder einmal hat sich gezeigt, dass PreReleases nicht wirklich mein Ding sind. Natürlich braucht man bei Sealed noch mehr Glück als bei einem Draft, aber ich benötige darüber hinaus auch immer 1-3 Wochen, bis ich eine neue Edtion zumindestens ein wenig verstanden habe. Deshalb hoffe ich mal auf bessere Ergebnisse bei den Drafts der kommenden Wochen. :-)

Spieletreff Engelshof - 25.09.2009

Diesmal waren wir eine etwas kleinere Runde mit 7 Spielern, neben den von mir gespielten Partien kamen diesmal Keltis + Erweiterung, Der Dieb von Bagdad, Zooloretto und Factory Fun auf den Tisch. Mein erstes Spiel an diesem Abend war eine 5er Partie Gambit 7. Fast alle konnten bei diesem Spiel ordentlich Punkten, das Kerstin mit für uns rekordverdächtigen 371 Punkten gewinnen konnte.

259 Punkte hätten sonst zum Sieg gereicht :-)

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Wir spielen bei unserem Spieletreff im Engelshof ja (fast) alles. An diesem Freitag kam mal wieder ein Kinderspiel mit “Kultcharakter” auf den Tisch. Monster-Mix bietet Hektik, Chaos und Aktion die auch Erwachsenen Spass machen kann, zumindestens wenn es beim Spielen nicht immer nur ernst zu gehen muss. Da die Verpackung und somit auch die Regel auf dem Karton zu Hause bei den Besitzern lag, spielten wir nach eigenen Regeln. In der Mitte der Partie sah es ganz gut für mich aus, leider spielte dann meine Klatsche verrückt und traf immer das falsche Monster. :-)

Monster Mix - ein Spiel für Kind… Erwachsene

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Nach vielen Monaten spielte ich dann mal wieder Thurn & Taxis (als 3er, Glanz und Gloria Erweiterung). Das Spiel lief für mich sehr gut: 8er Strecke (7 Häuser gesetzt), 3er Strecke (3 Häuser), 8er Strecke (7 Häuser) und zum Abschluss eine 5er Strecke (3 Häuser) verschafften mir insgesamt passable 33 Punkte. Meine beiden Spielpartner konnten nicht ganz so optimale Strecken “bauen”, so dass sie das Spiel mit 15 und 9 Punkten beendeten.

der beste Kutscher des Abends kam aus Leverkusen :-)

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Als Absacker kam dann Fauna als 3er Partie auf den Tisch. Dieses Spiel lief jedoch sehr extrem ab. Erst gingen die Punktestände in der Mitte der Partie weit außeinander  (ich lag sehr weit zurück) um sich dann wieder gegen Ende der Partie anzunähern. Zum erstenmal gab es bei uns auf dem ersten Platz einen Gleichstand zum Ende einer Partie Fauna, extrem war jedoch die Tatsache, dass alle drei Spieler den selben Schluss-Punktestand erzielten. Da waren wir doch ein wenig baff.

Gleichstand: nicht 4 Punkte zum Start, sondern 124 Punkte als Schlussstand

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Donnerstag 24.09.2009 - it’s Magic

Das weltweite Zendikar Prerelease am Wochenende (z.B. im hiveworld in Köln ab 11 Uhr) überstrahlt natürlich diese Magic Woche. Trotzdem habe ich mich sehr auf den vorletzten M10 Draft (nächsten Donnerstag ist dann der letzte) gefreut, denn diese Edition läuft bei mir für einen Anfänger doch sehr gut. Also Booster geöffnet und da fingen schon die Probleme an (Serra Angel, Luftelementar oder Doom Blade). Schließlich nahm ich den Engel unter meine Obhut. Nach den drei Boostern hatte ich einen von mir total unterschätzten blau-weißen “Haufen” zusammen.

Zwei Serra Angel, Sleep, weitere Flieger, ein paar Soldaten und richtig viel Kartenvorteil (2x Sage Owl, 2x Divination und 1x Mind Spring) schlugen sich besser als ich dachte. Die ersten beiden Spiele konnte ich jeweils hart umkämpft 2:0 für mich entscheiden. Mein letzter Gegner hatte bis dahin auch 2:0, so dass wir uns auf einen Draw einigten (unentschieden). Danach spielten wir den ersten Plat/Rare-Pick aus. Auch diesen konnte ich mit 2:0 für mich entscheiden. Mein erster Sieg in einem Draft (in meiner 7er Gruppe). Ich befürchte nur, dass mein Lauf bei Zendikar abbricht. Kommt Land(fall), kommt Rat. :-)

Spieletreff Engelshof - 18.09.2009

Es ist immer gut mit einem Spiel den Treff anzufangen, das schnell erklärt ist und wie in diesem Fall ein Nachzügler somit auch gut kurz vor Beginn noch mit einsteigen kann, auch wenn er das Spiel nicht kennt. Fauna ist ein solches Spiel, so das wir am Freitag schließlich in voller Besetzung (6 Spieler) mit diesem Wissens-/Rate-/Einschätzspiel den Spieletreff begannen. Die Punktebandbreite war diesmal sehr groß, Irene konnte das Spiel mit 108 Punkten klar für sich entscheiden, ich wurde mit 85 Punkten Dritter (108, 87, 85, 71, 56, 25).

dieser Frosch lebt anscheinend fast überall :-)

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Nach dieser Partie waren wir dann 12 Spieler. Normalerweise spiele ich keine 2er Partien bei Spieletreffs, diesmal machte ich jedoch bei Space Hulk eine Ausnahme. Wjeko spielte die Symbionten ich die Marines. Mein Ziel in der Anfängermission: durch die Gänge laufen und den Flammenwerfer in den Zielraum schießen lassen. Hört sich ganz einfach an, da ich aber ein Fehler bei der Formation meiner Marines machte, standen sich meine Jungs gegenseitig im Weg. :-)

Aufbau des Spiels

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Da ich ja (fast) für alle Spielereien offen bin, hat mich auch Space Hulk nicht enttäuscht. Sicherlich ist es nach dem ersten Eindruck für mich kein persönliches Top 20 Spiel, aber es hat mir Spass gemacht und es ist etwas völlig anderes als die meisten Spiele, die in den letzten vier Jahren auf meinem Tisch gelandet sind. Bei BGG zeigt sich (Durchschnittsnote 8,89 bei 813 Stimmen), dass zwar nicht soviele Leute Space Hulk bisher gespielt haben, die es jedoch getestet haben, sind größtenteils begeistert von diesem taktischen “Dungeon-Shooter”.

erster Angriff - hier war noch alles in Ordnung

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Als nächstes kam bei uns alea iacta est auf den Tisch. Es ist und bleibt ein Würfelspiel, dies musste ich an diesem Abend mal wieder feststellen. :-) Für zwei Mitspieler war es die erste Partie. Einer von beiden konnte mit diesem Würfelspiel nicht viel anfangen. Mir gefällt es gut, kann aber auch die andere Seite verstehen. Geschmäcker sind ja gottseidank sehr unterschiedlich. Kerstin konnte diese 5er Partie mit einem sehr guten Ergebnis (44 Punkte) für sich entscheiden, ich dagegen würfelte mich sehr elegant auf den letzten Platz.

im Vordergrund alea iacta est

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Unsere letztes Spiel des Abends war erneut ein für mich unbekanntes Spiel. Revolution! von Steve Jackson ist von 2009 und ist bisher komplett an mir vorbeigegangen. In den ersten vier bis fünf Runden hatte ich überhaupt keinen Zugang zu diesem Spiel. Erst im späteren Verlauf konnte ich mich auf das Spiel einstellen und dann sogar für mich überraschend gewinnen (140, 131, 124 und 85 Punkte). Revolution! würde ich sofort wieder mitspielen, es ist jedoch einer der seltenen Fälle, wo ich nach dem ersten Spiel noch gar keine “Bewertungs-Tendenz” habe. Man muss verdeckt auf die gleichen 12 Felder (Personen) bieten, die Mitspieler richtig einschätzen und möglichst viele Punkte (direkte Punkte oder Mehrheiten in Gebieten) erzielen.

Vive la Revolution! - hat aber nichts damit zu tun

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Spieletreff Engelshof - 11.09.2009

Diesmal fand im Innenraum des Engelshofes eine weitere Veranstaltung (Lange Porzer Nacht) statt. Da wir wieder einmal viel zu früh da waren, schauten wir uns das Treiben an den verschiedenen Ständen an, bis unsere ersten Mitspieler eintrafen. Als wir zu sechst waren, starteten wir den Spieletreff mit einer Partie Heidelbär.

erst waren wir 6, später 11 Spieler

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Dieses Heidelberger Spiel in einer kleinen quadratischen Box ist ein sehr nettes Kommunikationsspiel bei dem auf den Karten die Silben “ber”, “beer” und “per” der Wörter jeweils durch “bär” ersetzt wird. Der aktive Spieler umschreibt einen von vier Begriffen auf der Karte mit einem Satz aus maximal 6 Wörtern von denen die ersten beiden immer “Dieser Bär …”sein müssen. Die Mitspieler sollen jetzt den Begriff erraten, immerhin haben sie den Hinweis auf eine Silbe des Lösungswortes. Dany konnte dieses bärige Ratespiel mit 13 Punkten für sich entscheiden.

Heidelbär: außer ein paar Karten nicht viel zu fotografieren

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Inzwischen waren wir zu neunt (kurz nach dem Start der Partien zu elft), so dass wir nun drei 3er Partien anfingen. An meinem Tisch kam jetzt mit Sylla eine “Altlast” von Essen 2008 auf den Tisch, komischerweise hatte ich es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gespielt. Die Regel dieses Ystari Spiels soll nicht so besonders sein, aber ich bekam das Spiel erklärt, also für mich kein Hindernisgrund :-) .

Sylla kurz vor Ende der Partie

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Sylla hat mir gut gefallen, wie immer bei Ystari kein Fehlkauf (nur noch nicht gespielt, gekauft bereits auf der Spiel), auch wenn es nicht an meine Ystari Lieblingsspiele Caylus und Yspahan herankommt. Es hat interessante Mechanismen, man sollte aber denkintensivere Spiele mögen. Detlef konnte das Spiel mit 70 Punkten (ich wurde mit 54 Punkten Zweiter) klar für sich entscheiden.

Karten mit Fische sind auch zum Schluss noch sehr interessant

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Palais Royal bereits unser letztes Spiel des Abends hatte ich einmal in Essen 2008 gespielt und dann auch direkt gekauft, jedoch seitdem nicht mehr aus dem Regal geholt. Unsere 4er Partie hat mir meinen damaligen Eindruck bestätigt. Palais Royal gefällt mir richtig gut, aber es ist ein wenig spröde und hat ein gewisses Hirnverdreher Potential, so dass es sicherlich vielen Spielern nicht so gut gefallen wird. Diese Partie konnte ich mit meiner “Anfangs-Geld-satt-Strategie” klar für mich entscheiden (71, 51, 48, und 46 Punkte).

für grün sieht es gut aus :-)

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Diesmal waren 11 Spieler im Engelshof, die sich wieder sehr unterschiedlichen Spielen widmeten: Im Wald da sind die Räuber, Dominion Intrige, Roll through the Ages, Pentago, Pingu Party, Stone Age, Revolution (Steve Jackson), Herr der Ziegen und Keltis Kartenspiel. Sehr positiv war die Tatsache, das zwei Spieler zum erstenmal den Weg in den Engelshof fanden.

Spieletreff Engelshof - 04.09.2009

Zum Start waren wir diesmal zu fünft. Da Alfred gerne Big Points kennen lernen wollte, begannen wir mit mit diesem Spiel der Easy Play Reihe von Schmidt Spiele. Dieses kurze taktische Spiel ist schnell erklärt und auch genauso schnell gespielt. Es ist kein Kracher, aber man kann es gut als Starter oder Absacker spielen. Alfred konnte direkt sein erstes Big Points für sich entscheiden (20, 17, 17, 13 und 13).

grün lohnt sich, zumindestens in dieser Partie

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Dann teilten wir uns in zwei Gruppen (wir den Abend zu viert, der andere Tisch erst zu dritt dann zu viert) auf. Da außer mir keiner Via Romana kannte, durfte ich das nächste Spiel an unserem Tisch erklären. Dieses Familienspiel erinnert zwar an Portobello Market, variiert es aber so, dass es als eigenständiges Spiel durchgeht. Nettes Leichtgewicht ohne besondere Ausstrahlung ist für mich eine passende Kurzbeschreibung. Die Partie konnte ich knapp mit 35 Punkten vor Kerstin gewinnen (33, 23 und 19 Punkte).

 alle Wegweiser auf dem Plan - Spiel zu Ende

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Mit dem nächsten Spiel kletterten wir noch ein wenig die Komplexitätsleiter hoch. Auch die goldene Stadt ist ein Familienspiel, jedoch bietet es mehr taktische Möglichkeiten in seinem Spielablauf. Obwohl wir alle das Spiel kannten, machten wir bei der Punktevergabe (Wertungskarte => Gebiete) konsequent einen Fehler, so dass wir alle zu hohe Punkte erzielten. Ich konnte diese Partie mit “Punkte-Dopping” für mich entscheiden, jedoch weiss ich nicht, ob es bei richtiger Punktevergabe auch so gewesen wäre. :-)

 zur Mitte ins (Punkte)Glück

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Royal Flush war das erste Spiel des Abends, das ich nicht kannte. Bei dieser Nürnberg 2009 Neuheit müssen die Spieler Karten sammeln um möglichst punkteträchtige Pokerkombinationen (und auch andere Kombinationen) auslegen zu können. Dieses Kartensammeln ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber Spiele mit Pokerelemente haben es bei mir immer etwas einfacher. :-) Alfred konnte als Besitzer des Spiels den Sieg für sich verbuchen (81, 71, 66 und 61 Punkte).

 ein Deckenfoto :-)

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Als letztes testeten wir unseren grünen Daumen in Babylon. Die hängenden Gärten von Sera… von Din Li Tsan spiele ich immer wieder gerne, jedoch habe ich erneut festgestellt, dass mir das Spiel zu viert nicht so gut gefällt wie zu zweit. Als 4er macht sich bei mir oft das Gefühl des zu geringen Einflusses breit. Zum Schluss des Tages gab es ein klassisches Unentschieden - Detlef und ich teilten uns den Sieg mit 41 Punkten.

 das Foto täuscht, die Lichtverhältnisse “im” Garten waren gut

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Spieletreff Brühl - 29.08.2009

Am letzten Wochenende fand in Brühl der erste Spieletreff nach der Sommerpause statt. Wir (Kerstin, Dany und moi) waren diesmal einen Tick später dran, so dass Alfred bereits unseren Stammplatz besetzt hatte. Zu viert begannen wir Lungarno (Essen 2008) aufzubauen, um dann zu fünft, Detlef war inzwischen auch angekommen, zu starten.

 Am Ende des Kanals steht ein(e) … :-)

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In diesem Spiel von Michele Mura lassen die Mitspieler nach und nach durch das Legen von Plättchen einen Teil von Pisa (Lungarno) entstehen. Durch das geschickte Einsetzen der Händler versuchen die Spieler in den acht Bezirken von Lungarno möglichst viel Geld (Siegpunkte) von den vier Familien zu erhalten. Lungarno ist ein kleines nettes Spiel, dass aber nicht aus der heutigen Masse der Spiele herausragt (erster Eindruck 2 bis 2,5 Sterne). Die Partie konnte ich mit 35 Punkten (26, 26, 27 und 27 Punkte) gewinnen.

Lungarno - kurz vor Ende unserer Partie

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Es gibt Spiele, die bekommen von mir die Höchstnote, trotzdem habe ich aufgrund ihrer Komplexität/Spieldauer nicht immer den Antrieb diese vorzuschlagen, auch wenn ich sie sofort zu jedem Zeitpunkt mitspielen würde. Neben Roads & Boats, Antiquity, Brass und Age of Steam gehört auch Le Havre zu diesen besonderen Spielen. Deshalb war ich froh, dass Alfred Le Havre vorschlug und alle am Tisch zustimmten.

Le Havre - 10 Punkte bzw. 5 Sterne

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Eine 5er Partie spiele ich nur in so einer Besetzung, mit schnellen Spielern die nur ab und zu über einen Zug länger nachdenken. Dann gefällt mir eine 5er Runde richtig gut. Während der Partie konnte ich nur schwer einen Favoriten auf den Sieg identifizieren, ich hatte jedoch das Gefühl, dass es bei mir diesmal nicht so wirklich rund lief. Es zeigte sich aber, dass dies auch für meine Mitspieler galt, so dass ich mich mit 146 Punkten durchsetzen konnte (125, 122, 101 und 99 Punkte).

Ordnung sieht anders aus :-)

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Zum Start des Spieletreffens waren diesmal weniger Spieler im Schlosskeller (gegen 17:30 ca. 30). Nach und nach füllte es sich jedoch, so dass am Peak über 60 Spieler an den Tischen saßen. Da die Leute später kamen, waren diesmal bei unserem Aufbruch (23:30) die Tische noch gut gefüllt. Wie immer wurden sehr unterschiedliche Spiele auf den Tischen gesichtet, auch wenn sehr anspruchsvolle Strategiespiele (wie z.B. Le Havre) eher selten auf den Tischen landen. Natürlich durften die obligatorischen Spielerunden Poker und Werwölfe nicht fehlen. :-)

eine schöne Spieleauswahl

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Jetzt wurde es Zeit für ein kleines einfaches Zwischendurchspiel. Gambit 7 ist dafür gut geeignet, zumindestens wenn man kein Problem mit schlechter Verpackungsqualität hat. Wie immer ging es bei dem Spiel hin und her, wobei der richtige Einsatz des Gambit 7 Chips entscheidend für den Sieg war. Detlef konnte das Spiel mit 115 Punkten sehr klar für sich entscheiden (44, 30, 10 und 0 Punkte).

115 Punkte ist schon richtig gut

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Zum Abschluss des Tages kam mit Puerto Rico ein absoluter Klassiker auf den Tisch. Zusätzlich setzten wir noch die beiden Erweiterungen aus der alea Schatzkiste ein. Man braucht sie nicht unbedingt, aber wenn man Puerto Rico schon oft gespielt hat, sind die Erweiterungen eine sehr nette Variation des hervorragenden Spiels. Obwohl ich bisher Puerto Rico noch nicht ganz verstanden habe, konnte ich mir überraschend hinter Kerstin den 2. Platz sichern (49, 46, 43, 43 und 34 Punkte).

Puerto Rico mit zwei Erweiterungen

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