FeenCon 2009 in Bonn - Bad Godesberg

Die Gilde der Fantasy-Rollenspieler veranstaltete am 11. und 12. Juli zum 20ten Mal die Feencon. Durch Zufall hatte ich im hiveworld einen Flyer gesehen, zusätzlich hatte mich eine Freundin auf diese Veranstaltung hingewiesen. Da wir erst am Nachmittag etwas vorhatten, entschlossen wir uns kurzfristig am Sonntag Morgen nach Bad Godesberg zu fahren. Nach ein paar Umwegen kamen wir am Veranstaltungsort an. Überraschenderweise waren gegenüber der Stadthalle noch einige kostenlose Parkplätze frei.

immer hereinspaziert - FeenCon in der Stadthalle

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Der Preis war mit 5 Euro pro Person überraschend günstig. Da die RPC in Köln noch gar nicht solange her ist, drängt sich natürlich ein Vergleich mit dieser Veranstaltung gerade zu auf. Dies wäre jedoch unfair, die FeenCon kann und will auch gar keine “kleine” RPC sein. Hier steht das eigentliche (Rollen)Spielen noch viel mehr im Vordergrund, dies sah man auch an den vielen angekündigten Spielrunden am schwarzen Brett.

nicht nur viele Demorunden sondern auch Workshops und Lesungen

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scheint alles gut organisiert zu sein

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Aus diesem Grund gab es auch mehrere Bereiche, in denen sich die verschiedenen Spielgruppen durch die sehr unterschiedlichen Welten spielten. Zwar war das Wetter ziemlich schlecht, trotzdem gab es auch einen Außenbereich für die Spielgruppen.

die meisten Gruppen saßen drinnen, aber ein paar Wetterresistente …

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eine Hälfte des großen Spielbereichs im Keller

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weiterer Raum direkt hinter dem Eingang und ein geschützter Außenbereich

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Was aufgrund der Veranstaltungsausrichtung bedeutend kleiner ausfiel, war der kostümlastige Bereich der Live-Rollenspiele und der Werbung für Rollenspielsysteme. Gerade das war für mich als absoluter Rollenspiel Laie sehr faszinierend auf der RPC gewesen war.

aufwendige Verkleidungen gab es nur sehr wenige zu bestaunen

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Trotzdem gab es auf der Wiese hinter der Stadthalle einen großen LARP-Außenbereich. Ohne wirklich Ahnung zu haben, hatte ich das Gefühl, das hier mehr das zwischenmenschliche in einer mittelalterlichen /Fantasy Umgebung zählt, als große Geschichten zu spielen und Teil eines Abenteuers zu sein. Sehr ursprünglich aber auch sehr sympathisch.

der LARP-Außenbereich - sehr angenehm mit eher leisen Tönen

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Neben den reinen Spielbereichen gab es zusätzlich das Foyer, den kleinen Saal (Heidelberger) und den großen Saal. Auch hier konnte natürlich gespielt werden, darüber hinaus konnten sich sich die Besucher an den meisten Ständen über die verschiedenen Spielwelten/Spiele informieren bzw. Bücher, Spiele, “Ausrüstungsgegenstände” etc. einkaufen.

spielen, informieren und einkaufen - der FeenCon Dreikampf :-)

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der große Saal

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Neben den klassischen Rollenspielen gab es auch Brett- und Kartenspiele zu sehen.  Es konnten Spiele unterschiedlicher Verlage (Pegasus, Heidelberger, Truant, Eagle Games, Krimsus und Ulisses) getestet werden. Somit war auch mein “Spezialbereich” gut auf dieser Con vertreten.

Pegasus - nicht nur mit Pandemie am Start

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Im Wald da sind die Räuber von Krimsus - leider keine laufenden Partien

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Battlestar Galactica von Heidelberger

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zumindestens ein großer Papp-Pöppel war schon da

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Aber nicht nur mit klassischen Brett- und Kartenspielen konnte man sich eindecken. Händler aber auch “Informanten” aus den unterschiedlichsten Bereichen gab es in den nicht überfüllten Räumen zu entdecken. So waren neben den Rollenspielsystemen z.B. auch Tabletop (so sah es jedenfalls aus) und mein absoluter Lieblingsstand “Playmobil-Seeschlachten” vertreten.

Live-Rollenspiel Utensilien

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 Tabletop - da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher :-)

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schöne Sachen, nicht nur für Live-Rollenspieler

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“Flieht, ihr Narren”

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die Werbung für Spielsysteme war “leiser” als bei der RPC

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coole Idee - “Playmobil- Seeschlachten”

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Natürlich hat mich vor Monaten die RPC mit den ganzen verkleideten Live-Rollenspielern und “Werbefiguren” der verschiedenen Spielsysteme in ihren Bann gezogen. Für jemanden wie mich, der nur mal schauen will und keine Ahnung hat, ist die RPC sicherlich interessanter, da sie einfach “plakativer” und “lauter” ist. Bei der FeenCon stelle ich mir (als absoluter Outsider) das eher vor wie bei einem Familientreffen oder Treffen mit alten Freunden. Es ist alles ein wenig kleiner und weniger spektakulär, aber man kommt immer wieder sehr gerne hierhin, da man sich hier einfach wohlfühlt, denn hier steht die Gemeinsamkeit im Vordergrund.

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