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Archive für Juli 2009
Donnerstag 30.07.2009 - it’s Magic time
31.7.2009 von Thomas.
Zum erstenmal habe ich an zwei Drafts hintereinander teilgenommen. Nach dem ersten Draft im hiveworld sind wir dann noch zu sechst in einer, wie ich sie früher immer bezeichnete, “Alt-Opa-Kneipe” eingekehrt. Die beiden Drafts hatten viele Gemeinsamkeiten: es waren jeweils 6er Drafts (beim erstenmal in unserem Pool), ich habe immer ziemlich bunt zugegriffen, so dass ich jeweils dreifarbig endete, hatte trotzdem fast nie Manaprobleme und in beiden Drafts konnte ich jeweils einen für mich hervorragenden 2. Platz sichern.
Im ersten Draft spielte ich einen grün-weiss-roten Haufen mit dem ich total unzufrieden war. Überraschenderweise konnte ich die ersten beiden Partien knapp aber glücklich für mich entscheiden. Im Entscheidungspiel einigt… ähm spielten wir untentschieden mit Vorteil für meinen Gegner :-). Ein Doppelland und ein Platinum Engel waren die Belohnung.
Der 2. Draft bescherte mir ein Deck, mit dem ich sehr zufrieden war. Meine blau-weisse Fliegerstaffel mit grüner Bodenunterstützung war sicherlich eins meiner bisher besten Draft-Decks. Trotzdem musste ich mich in der ersten Partie sehr knapp mit 1:2 geschlagen geben. In den beiden nächsten Partien konnte ich mich gegen starke Gegner jeweils klar mit 2:0 durchsetzen. Für den 2. Platz konnte ich erneut ein Doppelland picken.
Ich weiss nicht, ob das der endgültige Durchbruch war oder nur glückliche Gegebenheiten, jedenfalls haben die beiden zweiten Plätze richtig gut getan. ![]()
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Spieletreff Engelshof - 17.07.2009
20.7.2009 von Thomas.
Da diesmal Dany auch Zeit hatte, setzten wir uns erstmal für ein kleinen “Imbiß” in das Kneipencafe. Da wir etwas länger warten mussten, versuchten wir uns an einer 2er Partie Rök. Das Spiel hat Momente die richtig Spass machen und gute Laune verbreiten, diese wechseln sich jedoch mit teilw. längeren Phasen ab, bei denen gar nichts passiert, da keine Paare offen liegen. Da wir erst verspätet um ca. 18:45 in unserem Spielraum ankamen, waren natürlich alle schon in Spielen involviert. Wir hatten jedoch das Glück, dass eine Partie Royal Flush kurz vor dem Ende stand.
Rök - kleines Reaktionsspiel mit Längen
Unsere erste Partie war dann direkt ein Ausflug in unserer aller Kindheit. Lego hat ja 2009 die Spiele für sich entdeckt, also wird es mal Zeit diese auszuprobieren.
Bei Creationary (Lego-Pictionary
) muss man Begriffe mit Legosteinen darstellen. Teilweise ist dies ganz lustg, jedoch ist die bildliche Darstellung der Begriffe nicht immer wirklich eindeutig. Nach dem ersten Eindruck muss ich sagen, dass es bessere(Party-, Rate-)Spiele gibt, z.B. Gambit 7, Fauna, Gift Trap oder Time’s up.
eine handvoll Lego
Danach teilten wir sechs uns in zwei 3er Gruppen auf. Wir spielten an unserem Tisch als nächstes Race for the Galaxy. Wieder einmal musste ich feststellen, dass eine große Spieleauswahl zwar sehr komfortabel ist und für Abwechslung sorgt, manche Spieleperle dann aber oft nach einer gewissen Zeit nur noch ganz selten auf den Tisch kommt. Race for the Galaxy ist für mich auf jedenfall eins der Top Spiele der letzten drei Jahre. Sabine konnte als Newbie überraschend die Partie ür sich entscheiden (41, 32 und 21 Punkte).
meine militärische Stategie reichte nicht ganz
Als nächstes kam Bohnanza inkl. Erweiterung auf der schwäb’schen Eisenbohn auf den Tisch. Ich bin kein Fan dieses Spiels. Es ist OK, ich spiele es mit, aber es gehört nicht zu meiner Top 100
. Aus dieser Perspektive ist für mich eine Erweiterung nicht nötig, da ich das Grundspiel zuvor auch erst 1x gespielt hatte. Fans von Bohnanza finden in dieser Erweiterung mit Bahnhöfen, Aktien & Co ganz neue Spielelemente. Den letzten Platz konnte ich zwar nicht verhindern, insgesamt war es aber sehr knapp (35, 32 und 30 Punkte).
Bohnen fahren Eisenbahn
Das letzte Spiel des Abends war eine Partie Fairy Tale. Auch dies habe ich zu Unrecht schon seit längerer Zeit nicht mehr gespielt. Es geht schnell, macht richtig Spass und hat einen hohen Wiederspielreiz. Hier konnte ich mich dann knapp mit 39:38:32 durchsetzen.
Fairy Tale zu Beginn der Partie
Wieder einmal ging ein schöner Spieleabend zu Ende. Weitere Partien des Abends waren: Agricola, Keltis - Neue Wege, Neue Ziele, Chicago Express, Thurn & Taxis Glanz & Gloria, Uptown und Sitting Ducks.
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Donnerstag 16.07.2009 - it’s Magic time
16.7.2009 von Thomas.
Heute war es soweit, die letzte Möglichkeit den Alara-Block zu draften, denn ab Morgen ist M10 die Chefin im Ring. Deshalb mußte ich mich natürlich mit einem Draft vernünftig verabschieden. Um dies standesgemäß durchzuführen war für mich schnell klar, dass meine Lieblingsscherbe Naya die einzige richtige Wahl sein konnte.
Nach dem “Booster-Schupfen” war ich eigentlich zufrieden mit meinem Kartenpool. Das erste Match bestätigte meine Einschätzung mit einem ungefährdeten 2:0. Danach hatte ich jedoch keine Chance mehr. Zweimal gegen Naya zeigte mir, wie gut bei diesem Draft ein grün-weiß-rotes Deck aussehen konnte.
Auch das letzte Match verlor ich, jedoch mit 1:2 knapper als die beiden Spiele zuvor.
Mit einem letzten Platz fällt mir der Abschied wenigstens nicht so schwer. Ab nächster Woche werde ich mich tendenziell eher mit zwei farbigen Decks meinen Gegnern stellen, mal sehen ob das besser klappt. ![]()
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Magic 2010 - Prerelease 11.07.2009
13.7.2009 von Thomas.
Es war wieder mal soweit. Die neue Hauptedition steht vor der Tür, also ab ins Hive nach Köln um mit den neuen Karten ein wenig zu spielen. Als ich 10 vor 11 ankam, hatte sich bereits eine Magicspielertraube am Ladeneingang gesammelt.
die Ruhe vor dem Sturm
Langsam muss Christopher anbauen
, bereits zum 2x hintereinander war das hiveworld bei einem Prerelease zum Bersten voll. Es dauerte natürlich eine Weile bis sich alle 65 Spieler angemeldet und einen Platz gefunden hatten.
eine lange Schlange, gut das der Laden so lang ist
Nachdem endlich alle saßen, konnte der Judge ein paar Worte zu den Regeln und den Turnierformalien loswerden. Dies mußte er aufgrund der Anzahl der Mitspieler und der daraus resultierenden Lautstärke am anderen Endes des Ladens wiederholen.
da hat es ein Judge nicht leicht
Endlich durften wir die Booster aufreißen. Das Glück schaute mir über die Schulter, so konnte ich mit Garruk Wildspeaker einen Planeswalker in meinem Pool begrüßen. Da ich auch weitere gute grüne Karten fand, war grün gesetzt. Dazu kam noch rot und im späteren Turnierverlauf schwarz in mein Deck.
kurz vor dem spannendsten Moment des PreReleases - das Öffnen der Booster
Das eigentliche Turnier lief ganz gruselig für mich (inkl. abstruser Spielfehler), da konnte später auch schwarz nichts daran ändern. Beim Stand von 0:5 hatte ich dann keine Lust mehr, und droppte mich zum Ausgang.
Vielleicht läuft das Release ja besser.
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Spieletreff Engelshof - 10.07.2009
12.7.2009 von Thomas.
Im letzten Beitrag zum Engelshof Spieletreff hatte ich ja vermutet, dass sich die Teilnehmerzahl in den nächsten Monaten steigern wird. Bereits diesen Freitag konnte der Treff mit 14 Spielern einen neuen Rekord feiern und somit meine Prognose unterstreichen. Insgesamt wurde an vier Tischen gespielt (z.B. Thurn & Taxis, Keltis, Um Krone und Kragen, Puerto Rico, Torres, Ramses Pyramid, Eine Frage der Ähre, Deutschlandtour, …).
Spielen an der langen Tafel
Mein erstes Spiel war ein Minispiel zum ermitteln des Startspielers des eigentlichen Spiels. Bei Start Player von Z-Man Games wird eine Karte gezogen, der Spieler der den Text “am besten erfüllt” wird Startspieler des nächsten Spiels - bei uns Atlantic Star von Queen Games. In diesem Spiel versuchen die Spieler möglichst wertvolle Schiffstouren für ihre eigene Reederei zu realisieren. Dies ist so ein Spiel, das ich 1-2x im Jahr richtig gerne spiele. Die Partie konnte ich gegen den 2. Thomas am Tisch knapp gewinnen, da ich bei Gleichstand noch ein wenig Geld übrig hatte (54, 54, 39 und 31 Punkte).
kurz nach Beginn des Spiels, die ersten Kreuzfahrten der Spieler liegen
Als nächstes kam als 4er mit Rök ein Spiel aus meinem Spielesack auf den Tisch, das für uns alle noch unbekannt war. Die Regel ist schnell erarbeitet, zumindestestens wenn man die Regel genau liest.
Dieses Reaktionsspiel ist eigentlich ganz nett und in manchen Situationen sehr lustig. Für einen ersten Eindruck fehlen mir aber noch 1-2 Partien Runengrapschen.
3 - 2 -1 Runen fallen auf den Tisch
Für das nächste Spiel wechselte ich den Tisch, so dass wir dann zu dritt das für mich unbekannte Hansa von Michael Schacht ausprobierten. Das Spiel selber ist nicht schlecht, nur die Grafik wirkte auf mich zumindestens beim erstenmal etwas langweilig und sehr unscheinbar. Dies ist aber auch kein Problem, da ich bei den Spielegrafiken ziemlich schmerzfrei bin, hauptsache das Spiel taugt etwas. Die Partie beendete ich als Dritter und Letzter.
Hansa - Stände in möglichst vielen Städten bringt nicht nur Punkte
Das passiert wohl (fast) jedem Spieler, ein von vielen hochgelobtes schon seit geraumer Zeit erhältliche Spiel und man hat es immer noch nicht gespielt. Bei mir ist das leider Through the Ages. Immerhin ergab sich am Freitag die Möglichkeit zu viert noch eine kurze Einsteiger-Kurz-Partie durchzuführen. Zwar habe ich ja nur kurz reingeschnuppert, aber ich bin mir sicher, dass das Spiel zu Recht überall solche positiven Wertungen erhalten hat. Ich hoffe, dass meine erste komplette Partie nicht mehr lange auf sich warten lässt.
erster Eindruck - gute Chance auf einen Platz in meiner persönlichen Top Ten
Inzwischen gefällt mir der Spieletreff im Engelshof sehr gut (man braucht halt Zeit für das gewöhnen an etwas Neues), deshalb bin ich sehr gespannt, wie sich dieser Treff in den nächsten Monaten entwickelt. Vielleicht brauchen wir dann doch ab und zu den großen Saal.
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Donnerstag 09.07.2009 - it’s Magic time
10.7.2009 von Thomas.
Da gestern der vorletzte Donnerstag war, an dem der Alara-Block gedraftet wurde, konnte ich trotz meines katastrophalen Abschneidens beim letzten Draft nicht wegbleiben. Diesmal entschied ich mich sehr früh für Naya, da ein “wir schauen mal und landen dann in Jund” beim letztenmal so richtig in die Hose gegangen ist.
Mein Haufen Karten war überraschender Weise ein homogenes gutes Deck mit vielen Removals (z.B. 2x Path to Exile), ein paar fetten Viechern und Combat-Tricks (Highlight hier: Colossal Might (2x vorhanden) auf Gloryscale Viashino => 10/10 Trample, sehr nett). Das einzige was mir fehlte war ein Spiel-Alleinentscheider (Rare oder Mythic).
Insgesamt ging ich 2:2 aus dem Turnier raus. Die beiden Niederlagen waren gegen den Turnier ersten und zweiten, sprich gegen den fiesen Hammer und der fiesen Lifelink Wand. Da ich so aber der Beste von den 2:2 Spielern war, konnte ich zumindestens einen für mich sehr guten 4. Platz (von 10) sichern. Da stellt sich die Frage, wo sind die nächsten Weltmeisterschaften im Magic-Draft? ![]()
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Spielend nach Köln - Die Rückfahrt
5.7.2009 von Thomas.
Da wir ziemlich platt waren, war unser eigentliches Ziel eine ganz faule Heimfahrt. In Wien hatten wir den Tag vor unserer Zugfahrt einige DVDs besorgt, um sie mit Hilfe unseres Laptops und der guten Stromversorgung in der ersten Klasse des ICE nonstop bis Köln abzuspielen. Natürlich kam es anders als wir es geplant hatten. Am Bahnsteig angekommen, mussten wir feststellen, dass leider ohne weitere Erklärungen ein Ersatzzug eingesetzt wurde.
Keine bzw. falsche Infos (im Zug ist gar kein Speisewagen? doch, ich bin aber gerade den Zug abgelaufen, da ist keiner, oh, da haben sie wohl Recht), fehlende Reservierungen, kaum Tische und das schlimmste für unseren Rückfahrt Plan eine mangelhafte Stromversorgung (ich glaube 90 Watt), dies waren keine so guten Voraussetzungen für eine entspannte Rückfahrt. Dany konnte sich zumindesten einen Film anschauen. In dieser Zeit quälte ich ein wenig Mario und Sonic auf dem DS.
Obwohl wir ziemlich in den Seilen hingen, erinnerten wir uns an den kleinen Spielevorrat im Koffer.
Als erstes standen zwei Partien Roll through the Ages auf dem Programm. Die erste Partie ging wirklich sehr knapp aus (24:24), leider hat Dany noch ein paar Waren übrig. In der zweiten Partie lief es für mich richtig gut, natürlich lief es für Dany besser. Somit konnte sie auch die zweite Partie für sich entscheiden, diesmal mit 35:33.
zwar gibt es nicht die Entwicklung Eisenbahn, trotzdem für den Zug gut geeignet
Als nächstes jagten wir Jack the Ripper durch den Zug bzw. über den Tisch. Die Mystery Rummy Serie nutzt ja viele Elemente des klassischen Rummy/Romme Spiels. Aber erst durch die thematische Umsetzung bekommen die Spiele dieser Serie ihren besonderen Touch. Irgendwie liegen mir die 2er Mystery Rummy Partien, so dass ich mich auch diesmal mit 111 zu 75 durchsetzen konnte.
auf der Rückfahrt reichte der Platz so gerade für Mystery Rummy
Im Gegensatz zur Hinfahrt konnte ich diesmal die beiden nachfolgenden Partien Einfach Genial Reiseedition für mich entscheiden. In der ersten Partie hatte Dany mit blau und gelb in der zweiten Partie mit grün ihre Probleme. Da selbst auf engstem Platz immer ein Match möglich ist, kann ich diese Edition für die meisten Reisen empfehlen.
für Einfach Genial RE reichte der Platz dagegen locker
Unsere weiteren Spielepläne wurden abrupt abgesagt, da der Zug leider andere Pläne hatte und in Frankfurt einen Reparaturstop einlegte. Wir mussten relativ kurzfristig alles zusammenpacken um das uns nahegelegte Umsteigen zealisieren zu können. Danach haben wir in der letzten Stunde nicht mehr gespielt, aber wir können jetzt wenigstens mitsingen: … eine Zugfahrt die ist lustig …
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Spieletreff Engelshof - 03.07.2009
4.7.2009 von Thomas.
Zum Start waren wir gestern nur zu dritt, so dass wir mit einer Partie Würfelbingo anfingen. Trotz des fiesen warmen Wetters kamen schnell weitere fünf Spieler, so dass wir das Würfeln abbrachen und mit zwei 4er Partien starteten. Auf unseren Tisch kam ein Knizia Spiel, das ich schon seit Ende letzten Jahres immer mal ausprobieren wollte. Municipium ist beim kanadischen Verlag Valley Games kurz vor der Spiel 2008 erschienen. Leider war es aus etwas seltsamen Gründen, nicht ohne Vorbestellung zu erwerben, obwohl noch genug Exemplare am Stand vorhanden waren.
kurz nach dem Start der Partie
Der erste Eindruck von Municipium ist positiv. Es ist ein solides Mehrheitenspiel, bei der es zwar nur um die jeweilige Mehrheit an den verschiedenen Orten geht, es aber drei verschiedene Wertungsebenen gibt, so dass sich die Mehrheiten schnell ändern und so ein dynamisches Spiel entwickelt. Das Spiel ist schnell erklärt, bietet aber einige Optionen, so dass es auch schon mal bei dem einen oder anderen Spieler etwas dauern kann. Die 40 Euro (Preis auf der Spiel) sind mir wahrscheinlich etwas zuviel, vielleicht findet man es mal als Angebot
. Die sehr knappe Partie konnte Wjeko für sich entscheiden, die restlichen drei durften sich den 2. Platz teilen (gleiche Anzahl Münzen und Figuren).
manche Felder waren bei uns sehr umkämpft
Danach kam mal wieder das kleine aber feine Uptown von Funagain als 4er auf den Tisch. Dieses Spiel ist schnell erklärt und bisher gefiel dieses Legespiel noch jedem meiner Mitspieler. Ein sehr schönes Starter-/Zwischendurch-/Absackerspiel das ein wenig unscheinbar wirkt. Holger konnte als Newbie die Partie für sich entscheiden. Zwar hatte auch ich zum Schluss nur zwei Gebiete, musste dafür aber mehr gegnerische Plättchen “einsammeln”.
da sah es noch nach einer Verbindung meiner beiden Gebiete aus
Als letztes Spiel des Abends kam bei uns Dominion - Die Intrige auf den Tisch. Ich hatte bereits zwei Partien mit meiner Frau gespielt. Holger kannte Dominion gar nicht, so dass wir erst die Regeln erklärten und ich dann für alle kurz die Karten der empfohlenen Startaufstellung vorstellte. Die Karten aus dieser eigenständigen Erweiterung bringen viele neue Möglichkeiten mit, leider konnte ich mich mit einer zufällig eingeschlagenen Geldstrategie klar durchsetzen (43, 32, 27 und 27 Punkte). Ich hoffe dass “die Intrige” verschiedene Strategien erfolgreich zulässt.
Geld ist hoffentlich nicht alles
Unsere neue Lokation Engelshof gefällt mir richtig gut und was das Beste dabei ist, wir sind dort nicht nur geduldet, man hat richtig das Gefühl das man uns dort gerne sieht. So langsam nehmen wir die zweistellige Spieleranzahl ins Visier, und ich bin mir sicher, das wir bereits Endes des Jahres durchschnittlich 15-20 Spieler bei diesem Spieletreff begrüssen können.
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Donnerstag 02.07.2009 - it’s Magic time
3.7.2009 von Thomas.
Gestern habe ich zuerst ein neues grün-weißes Deck nur aus Common und Uncommon Karten ausprobiert, nennen wir es mal “kleine Exalter spielen mit dem Hammer”
. Der erste Test gegen ein gutes Deck mit vielen Rares lief vielversprechend ab - 4:2.
Danach kam jedoch der Draft. Nach dem “Boosterverteilen”war ich noch richtig guten Mutes - Jund mit 8 Removals guten Kreaturen, da sollte doch ein 2:1 oder sogar ein 3:0 möglich sein, insbesondere da ein paar hübsche Frauen im Pool waren (Elsbeth und 2x Noble Hierarchin).
Aber wie so oft kommt es anders als man denkt. Ich bekam ziemlich auf die Nase und beendete den Draft mit 0:3 als Achter und Letzter. Da war ich dann doch ziemlich bedient, so dass ich noch vor dem Rare-Pick “fluchtartig”
das hiveworld verlassen musste. Nun ja, nächste Woche wird es bestimmt besser.
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Wien - ein Spieleautor und eine Spielekneipe
3.7.2009 von Thomas.
Bereits vor einiger Zeit hatten wir Guido Hoffmann bei einer Zusammenarbeit von ihm mit Jens-Peter Schliemann in Köln kennen gelernt. Da er schon seit vielen Jahren in Wien lebt und arbeitet, bot es sich natürlich an, ihn während unseres Aufenthaltes in Wien zu besuchen. In spielerischer Hinsicht war unser gemeinsames Frühstück in seinem Atelier besonders interessant.
den Pöppel hat nicht jeder
Guido arbeitet nicht nur erfolgreich als Autor (z.B. Der schwarze Pirat - Kinderspiel des Jahres, Akaba - Deutscher Kinderspiel Preis 2005), er illustriert auch viele Spiele und hat in den letzten Monaten wieder das Malen für sich entdeckt. Einige Bilder im Atelier haben mir gut gefallen, aber damit beende ich auch dieses Thema, wir sind ja hier nicht im Kunst-Blog
. Nach unserem gemeinsamen Frühstück zeigte uns Guido verschiedene seiner spielerischen Arbeiten.
unten links - nur ein kleiner Teil der Prototypen
In bzw. auf einem Arbeitsschrank standen seine ganzen Veröffentlichungen (als Autor und/oder als Illustrator). Viel interessanter war jedoch der Bereich mit den vielen Prototypen von veröffentlichten und unveröffentlichten Spielen. Insbesondere wenn man verschiedene Stufen von Prototypen ein und desselben Spiels sieht, kann man erahnen, wieviel Arbeit, Akribie und Herzblut in den Spielen von Guido Hoffmann stecken. Da seine Spiele oft bisher unbekannte Mechanismen nutzen, dauert die Entwicklung solcher Spiele länger als bei dem einen oder anderen Autor mit hohem “Spiele-Output”.
ein Prototyp von Akaba
Da ein genauerer Bericht über die verschiedenen Spiele und Prototypen den Umfang dieses Reiseberichts sprengen würde, werde ich demnächst in einem weiteren Bericht, die Arbeit von Guido Hoffman genauer vorstellen. Am Ende unseres Aufenthaltes spielten wir noch ein wenig seine neueste Kreation bei Haba “Kofferdetektive”. Auch dieses Spiel setzt einen unverbrauchten Mechanismus ein, das insbesondere Kinder über viele Partien sehr gut unterhalten wird.
sein neuestes Werk - Kofferdetektive von Haba
An einem anderen Tag unseres Urlaubs steuerten wir gegen Abend in Richtung “Brot und Spiele”, dem verspielten Lokal in Wien und kamen kurz nach Öffnung an. Diese Spielekneipe besteht jetzt seit Anfang der 90er Jahre im 8. Bezirk. Hier kann von 18:00 (Juli/August ab 19:00) bis 02:00 in der Nacht gespielt werden.
Essen, Trinken und Spielen, was will man mehr
Bei schönem Wetter kann man draussen vor dem Lokal an Tischen spielen, im Lokal selber gibt es im Eingangsbereich Tische an denen auch geraucht werden kann. Im hinteren Bereich (ein paar Stufen hoch) ist der etwas größere Nichtraucherbereich. Insgesamt stehen an allen Tischen ca. 60-70 Plätze zur Verfügung.
in diesem Bereich rauchen höchstens die Köpfe
Beim Betreten dieser Kneipe merkt man sofort, dass hier gerne gespielt wird. Überall an den Wänden hängen Spielpläne und über dem Tresen und an dessen Seiten sind über 100 Spiele zum Ausleihen aufgestellt. Es gibt Vertreter unterschiedlicher Spiele-Genre, jedoch ist ein Focus auf einfachere Spiele (Familienspiele, Partyspiele, Funspiele etc.) zu erkennen. Bei bestimmten Spiele-Vorlieben sollte man ggf. Spiele mitbringen, da die Auswahl doch einige Lücken aufweist, was aber auch nicht weiter schlimm ist.
man muss nicht, aber man kann Spiele mitbringen
Nicht nur dass viele der Spiele erklärt werden können, es gibt zusätzlich auch spielerische Aktivitäten: Dienstag Gratis Kicker, Mittwoch Trivial Pursuit, Donnerstag Bingo und weitere Turniere (z.B. Tichu). Vor einem möglichen (Urlaubs-)Besuch sollte man sich ggf. vergewissern ob die jeweilige Veranstaltung immer noch stattfindet.
Bingo: nicht mein Fall, aber ein Highlight in dieser Kneipe
Da ich an diesem Abend nicht mehr so 100% fit war, blieb es leider bei einem kurzen Info-Besuch. Allen Urlaubern und natürlich Wienern die gerne in Kneipen spielen, kann ich einen Besuch nur empfehlen. Leider ist die Website nicht auf dem neuesten Stand (z.B. bei den Spielen), so dass ein direkte Kontaktaufnahme ggf. die bessere Wahl ist.
Brot und Spiele
Laudongasse 22
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