Archive für Mai 2009

Spielekritik - alea iacta est

Alea iacta est - die Würfel sind gefallen (frei übersetzt) passt vom Namen natürlich perfekt zum Verlag. Es reiht sich ein in die Würfelspiele der letzten zwei Jahre, die erfolgreich den Würfel im Brettspiel (wieder) etabliert haben. Muss man für dieses Spiel am Rubikon gestanden haben, oder erschließt sich der Spielspass auch Nicht-Römern?

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Spieletreff Nachfolger Deutz (Spielelupe) - 15.05.2009

Da unser bisheriger Freitags Spieletreff leider sehr plötzlich und auf etwas unerwartete Art “abgesetzt” wurde, hatten wir das kurzfristige Problem Ersatz zu finden. Aus diesem Grund haben wir uns diesen Freitag im Cafe Engelshof in Köln Porz-Westhoven getroffen.

Cafe Engelshof

Insgesamt waren wir 10 Spieler an zwei Tischen, was für das erste Mal an einem neuen nicht so zentralen Ort absolut OK ist. Sehr gefreut habe ich mich über unseren “Überraschungsgast” Andreas, der leider nach seinem Umzug viel zu weit weg wohnt, am Freitag jedoch auf “Heimaturlaub” war.

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Die erste Runde Spiele musste ich leider wegen zu großem Hunger aussetzen. :-) Als sich dann ein 2. Tisch bildete, war ich dabei. Unser erstes Spiel auf dem Tisch war “Einauge sei wachsam”. Diesmal lief die Partie für mich sehr rund, so dass ich mit größerem Abstand gewinnen konnte (56, 43, 34, 28, 26). Heute ist die neue, leicht veränderte Regel angekommen. Dies wird aber sicher nicht zu viel an dem wirklich netten Spiel verändern.

Vierauge auch als Einauge erfolgreich :-)

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Mit Kazaam (Spielekritik) kam ein nettes ungewöhnliches Legespiel auf den Tisch. Dieses Spiel ist zwar kein absolutes Highlight, es ist aber schön, wenn Spiele auch mal den Themen-Trampelpfad verlassen. Andreas konnte das Spiel knapp für sich entscheiden, da sein Homunkulus etwas besser entwickelt war. :-)

Der Sieger Homunkulus

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Als bereits letztes Spiel des Abends für mich kam bei uns Ghost Stories in einer 4er Besetzung auf den Tisch. Diesmal schafften wir es sogar soweit, dass wir den “Endgegner” zu sehen bekamen. Leider musste ich kurz vorher den Löfel abgeben. Aber auch die drei anderen tapferen Taoisten mussten sich dann doch dem Spiel geschlagen geben. Egal, irgendwann ist es soweit, und das Spiel wird so richtig auf die Nase bekommen. :-)

 gut gekämpft, trotzdem als Erster gestorben

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Für mich war diesmal bereits um 22:30 Schluss, die anderen spielten jedoch noch weiter. Weitere Spiele des Abends waren Viva il re, Der Name der Rose, Small World und Finstere Flure. Wenn ich das erste Treffen Revue passieren lasse, gebe ich dem Cafe für Ambiente, Essen und Preise gute Noten. Da wir ab übernächster Woche einen eigenen Raum im Bürgerzentrum erhalten, ist die mangelnde Beleuchtung kein Thema.

Small World

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Genug Parkplätze sind vorhanden und auch eine Bahnstation ist gut zu erreichen. Inwieweit der Engelshof zu weit außerhalb liegt, zeigen sicherlich die nächsten Wochen. Weitere Optionen werden soweit vorhanden noch getestet. Aber zumindestens haben wir wieder eine Möglichkeit uns regelmäßig zum Spielen zu treffen, und das ist gut so. :-)

Donnerstag 14.05.2009 - it’s Magic time

Heute haben wir mit 11 Spielern unseren wöchentlichen Draft gestartet und diesmal spielten auch alle bis zum Schluss. Ich hatte mir für diesmal vorgenommen, von Anfang an Richtung Naja zu draften, egal was da kommt. Der erste Booster brachte mit Tezzeret auch direkt einen Planeswalker, da es aber die falsche Farbe war, das wollige Thoctar rausgenommen und der Rest weitergeschoben.

So ging Booster für Booster an mir vorbei und ich blieb tapfer bei meinen drei Farben. Zwar bekam ich nur einen Manafixer ab, aber endlich konnte ich mal wieder dreifarbig spielen. In diesen Farben fühle ich mich einfach wohl, so konnte ich auch meine zweitbeste Platzierung einfahren. Mit 3:1 Siegen erreichte ich den fünften Platz von 11. Tja mal wieder war der Quotienten was auch immer gegen mich, so daß ich zwar punktgleich mit dem Zweiten war, trotzdem aber nur als Fünfter platziert wurde.

Natürlich war ich mit meinem Abschneiden sehr zufrieden, so kann es weiter gehen. :-)

Der Drachenvater

Einen interessanten Nachruf zum D&D Erfinder Dave Arneson findet ihr hier.

Spielekritik - Maori

Auch wenn man beim Namen des Spiels sofort an die Ureinwohner Neuseelands denkt, so geht es thematisch weniger um große Inseln sondern mehr um die kleinen Inseln, die man aus Polynesien kennt. Da Maoris zu den polynesischen Völkern zählen, passt es dann doch. :-)

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Spieletreff Brühl - 09.05.2009

Alle 1,5 bis 2 Monate findet in Brühl ein großer Spieletreff statt, der vom Spieleclub Igrajem veranstaltet wird. Auch diesmal trafen sich am Samstag über 60 begeisterte Spieler (grob geschätzt), die ab 17:00 nach und nach im Schlosskeller eintrudelten. Die Auswahl der Spiele auf den verschiedenen Tischen war wieder sehr groß: z.B. Le Havre, Agricola, Villa Paletti, Sieben Siegel, MOW, Linq, Gambit 7, Friesentörn, Galaxy Trucker, Diamonds Club, Maori, 10er Runde Texas Hold’em, eine große Runde Werwölfe und viele andere Spiele …

Kerstin und wir zwei kamen wieder pünktlich kurz vor 17 Uhr an. Als erstes kam eine Profi Partie Maori (Atoll Seite) als 3er auf den Tisch. In dieser Version kann es schonmal ziemlich ätzend laufen, insbesondere wenn man sich nicht frühzeitig weitere Schiffe sichern kann. In diesem Fall kan man stark davon ausgehen, dass dann auch noch Pech hinzu kommt :-) . Jedenfalls wurde ich mit 24 Punkten dritter, damit hatte ich genau die Häfte der Punkte des Zweitplatzierten. Kerstin konnte das Spiel mit 65 Punkten klar für sich entscheiden.

Maori: zum Start war ich noch sehr optimistisch :-)

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Alfred kam auch kurz nach dem Start unserer Maori Partie an, so dass wir als nächstes “Die goldene Stadt” als 4er starteten. Diese Nürnberg Neuheit von Michael Schacht hatte ich bisher noch nicht gespielt, deshalb war ich natürlich sehr gespannt. Der erste Eindruck war positiv, mir hat das Spiel gut gefallen und nicht nur weil ich durch meine “Zentrum-Strategie” überraschend mit 60 Punkten gewinnen konnte.

Die goldene Stadt - nicht nur in der Mitte gibt es Punkte

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Mit Detlef war unsere Spielerunde komplett. Nach meiner Erklärung starteten wir eine Partie “Eine Frage der Ähre”. Zu fünft hat man bis zum Ende des Spiels nur relativ wenige Züge zur Verfügung. Aber auch in dieser Besetzung funktioniert dieses Familienspiel gut, man sollte jedoch kein Problem mit kleinen Glückselementen (Karten nachziehen) haben. Dany konnte das Spiel mit 117 Punkten gewinnen, mit 98 Punkten konnte ich mir den dritten Platz sichern.

Eine Frage der Ähre - Rinder fangen für Anfänger :-) 

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Als nächstes Spiel kam mit Alea Iacta Est ein kleines spassiges Zockerspiel mit ein paar taktischen Möglichkeiten und vielen Glückselementen auf den Tisch. Mit 43 Punkten konnte ich das Spiel für mich entscheiden, dabei half mir die Glücksgöttin ein wenig, eigentlich übernahm sie das Szepter. Ich hatte 8 Fortuna Chips mit je vier 3er und 2er Punktewerten. Damit hatte ich dann natürlich einfaches Spiel. Ein wirklich gutes Spiel, man sollte aber Glückselemente mögen. :-)

Alea Iacta Est - acht Würfel zum Start machen die Auswahl nicht leicht

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Too Mush, nein gottseidank auch in der Neuauflage weiterhin Snow Tails, war unser nächstes Spiel auf dem Tisch. Die Führung im Rennen wechselte immer wieder hin und her. In der Mitte des Rennens konnte ich die Führung übernehmen. Kurz vor Ende kam Kerstin wieder näher, so dass wir zum Schluss ein Fotofinish hatten. Wir ließen die Regel für Gleichstand links liegen und einigten uns auf Unentschieden.

Snow Tails kurz nach dem Start

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Was könnten wir als nächstes spielen? Nun ja, Piraten hatten wir noch nicht, also eine Partie Einauge sei wachsam. Da ich das Spiel schon kannte, übernahm ich die Regelerklärung. Bei der kurzen Regel konnten wir schnell mit der Partie beginnen. Auch dieses Spiel macht Spass. Es ist zwar kein Highlight, aber man muss mich nicht für eine Partie überreden. Dany konnte sich mit 49 Punkten durchsetzen.

Fünf verschiedene Farben war das Maximum in dieser Partie

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Als Absacker spielten wir noch zwei Partien Gambit 7. Nachdem ich bereits die erste Partie für mich entscheiden konnte, hatte ich in der 2. Partie das Glück bei der letzten Frage auf meiner Seite. Wann war die erste Fußball WM der Herren? Damit konnte ich Alfred kurz vor dem Ziel abfangen. Gut dass es keine Frage zu Kunst, Literatur, Politik, … :-)

man muss nicht alles wissen, nur die Mitspieler gut einschätzen

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Da diesmal mehrere Partien Villa Paletti und auch weitere Geräusch intensive Spiele auf den anderen Tischen gespielt wurden, war ich froh keinen Strategiehammer spielen zu müssen :-) . Es hat wieder viel Spass gemacht, und wenn nichts dazwischen kommt, wird man uns auch demnächst wieder dort antreffen.

Feierlichkeiten im Spielbrett in Köln


25 Stunden spielen – 25 Jahre Spielbrett

 

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Selbst um 03:00 in der Nacht konnte man noch 15 Menschen antreffen, die ihrer großen Begeisterung für das Brettspiel (und an diesem Abend auch für das Spielbrett) frönten. In den Stunden zuvor wurde an mehreren Tisch gleichzeitig verschiedenste Spiele ausprobiert, selbst ein Stehtisch musste für eine Partie Ubongo herhalten. Das Spielbrett platzte fast aus allen Nähten.

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Gestartet wurden die Feierlichkeiten am Freitag den 24. April um 17 Uhr. Jede volle Stunde wurde ein Spiel, das in der neu eröffneten Ludothek ausgeliehen werden kann, vorgestellt und direkt ausprobiert.

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Es folgen ein paar visuelle Eindrücke zu den ungezählten Spielerunden :

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  Zug um Zug, das zweite Spiel des Abends im neu eröffneten Antiquariat

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Small World, eines der gefragtesten Spiele der Feierlichkeiten

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Valdora

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MOW, das meist verkaufte Spiel der Feierlichkeiten

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Eine Partie Dice Town mit Kosmos- und Amigo-Mitarbeitern, die auch mal nur spielen wollen

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Der Mitternachtsstunde entsprechend eine Partie Mitternachtsparty

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 Auch 2er Spiele waren gefragt: die Taktikperle Aronda

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Heimvorteil: Wind River aus dem Kölner Argentum Verlag

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Gambit 7 kann und musste sogar auf einem Stehtisch gespielt werden

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Haste Bock: keine Frage, es ist ja erst 2:00

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 Trivial Pursuit zu 2t in der neu eröffneten Ludothek: braucht sogar weniger Platz als ein Stehtisch bietet

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ein äußerst vielversprechender Prototyp des Argentum Verlags

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Looping Louie am Freitag Abend von Kindern gespielt

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Looping Louie um 5:00 von Vielspielern, die durchgemacht haben, gespielt

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Snow Tails in der Originalausgabe zum Frühstück

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Genial Spezial

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Bombay

Wie auf ein paar Bildern bereits angedeutet, wurden an diesem Abend ein neu gestaltetes Antiquariat und eine Ludothek eröffnet .

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verspielte Decke des Antiquariats

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so einfach geht`s

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ein Teil des Ludothekbestands

Nach 25 Stunden spielen konnte am Samstag den 25. April um 18:00 ein positives Fazit gezogen werden: Das Angebot, viele verschiedene Spiele austesten zu können, wurde sehr ausgiebig angenommen, einige haben sogar die ganze Nacht durchgespielt. Einer weiteren Nacht der Spiele steht somit nichts im Wege.

Spielekritik - MOW

Ein neuer Stern am Absackerhimmel ist mit der Neuheit des Hurrican Verlags (Mr. Jack) vor kurzem erschienen (Vertrieb durch Asmodee). Sein schlichter wie in beide Richtungen lesbarer Titel lautet MOW. Autoren des kleinen Kartenspiels in Adlungschachtelgröße sind Bruno Cathala und Ludovic Maublanc (die zusammen bereits Kleopatra und die Baumeister, Mr. Jack und soeben Dice Town veröffentlicht haben).

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Spielekritik - Sushizock im Gockelwok

Etwas, was manchen Spielen gerne immer mal wieder angekreidet wird, ist fehlende Interaktion. Diesem Handikap unterliegen auch fast sämtliche Rezensionen. Deshalb möchte ich endlich mal diesem Missstand entgegentreten und Sie, verehrten Leser, direkt in diese Spielbesprechung miteinbeziehen. Ich stelle Ihnen ein paar Fragen und hoffe, dass Sie mir mit Ihren Antworten beim Verfassen dieser Rezension helfen können.

Zunächst möchte ich die Hintergrundinformationen zu diesem neuen Spiel aufdecken. Der Titel ist tierisch genial und zugleich sehr typisch für den Verlag: Sushizock im Gockelwok (Finden Sie nicht auch, dass es endlich mal eine Auszeichnung für den besten Spieletitel des Jahrs geben müsste?). Nun, welcher Verlag ist wohl damit gemeint?

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Release - Magic (fast) ohne Ende

Am Donnerstag und am Samstag fanden in meinem “Magic-Stammladen” zwei Release Turniere statt. Da es meine erste Edition ist, bei der ich von Anfang an dabei bin, wollte ich das ganze Programm mitmachen und habe mich für beide Tage angemeldet.

Der Donnerstag verlief relativ typisch für mich. Da ich mich nicht so wohl fühlte und das Turnier erst um 16 Uhr anfing, droppte ich beim Stand von 1:3 und verpasste damit die letzte Runde. Aber immerhin gelang mir bei meinem Sieg einer der “coolsten” Spielzüge des Tages. In der Partie lag ich mit 11:9 Leben vorne, als mein Gegner als bisher einzige fliegende Kreatur Hellkite Overlord (Drache 8/8 haste, trample) legt und mich auf drei Leben runterprügelt.

Aber was sehe ich da auf meiner Hand, Karrthus - Tyrant of Jund aus der neuen Edition. Ich spiele diesen Drachen (7/7 haste, flying) aus. Schon nicht schlecht, aber wenn er ins Spiel kommt übernehme ich alle Drachen. Das ist natürlich viel besser, jetzt komme ich auch noch mit seinem Drachen rüber und fliege für 15 Schaden über seine Verteidigung, bam.

Der Samstag lief dann viel besser, und ich konnte zum erstenmal bei einem Sealed Turnier mit 3:3 ausgeglichen abschneiden. Darüber hinaus konnte ich bei allen Niederlagen jeweils eine Partie gewinnen, also Ergebnis jeweils 1:2. Etwas ärgerlich war dann meine Endplatzierung. Als 16. von 40 Spielern war ich der berühmte Bubble Boy, der Spieler, der als letztes keinen Preis bekommt. :-)

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