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Archive für April 2009

Magic - PreRelease Turnier 25.04.2009

An diesem Wochenende finden die PreRelease Turniere für die neue Edition Alara Reborn statt. In dieser neuesten Edition gibt es nur Multicolor Karten, ein absolutes Novum. Also traf ich heute Morgen um kurz vor 11 vor dem hiveworld in Köln ein. Mit einem solchen Andrang hatte ich jedoch nicht gerechnet und wurde von der Menschentraube vor dem noch geschlossenen Eingang überrascht.

gibt es hier etwas umsonst?

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Als sich die Tür öffnete, strömten dann die letztendlich 63 Turnierteilnehmer in den Laden. Die Anmeldung dauerte etwas länger als erwartet, so daß das eigentliche Turnier mit dem Boosteröffnen erst um ca. 11:30 anfing. Ich konnte direkt im ersten Booster mit Sarkhan Vol einen alten Freund begrüssen. :-) Da ich zusätzlich noch eine gute Mythic aus der neuen Edition rausziehen konnte, hatte ich bereits einen netten Gegenwert (inkl. derPromo-Foil-Karte) für meine 20 Euro Startgebühr erhalten.

großer Andrang bei der Anmeldung

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Das Turnier selber verlief für mich eher unerfreulich. Zweimal droppten meine Gegner erst nach Festlegung der Paarungen (ziemlich ärgerlich, wenn droppen dann vor der Festlegung für die nächste Runde), so dass ich 2x Freilos hatte. In den anderen vier Paarungen spielte ich einfach schlecht. Gerade mal ein Unentschieden konnte ich für mich verbuchen, obwohl mein Deck von anderen Spielern als gut bezeichnet wurde.

Magic lebt - hiveworld an der Kapazitätsgrenze

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Trotz des frustrierenden Ergebnisses hat mir das Turnier doch Spass gemacht. In Anbetracht des großen Andranges verlief das Turnier gut ab, die Organisation war einwandfrei, auch wenn bei der Lautstärke und dem Gewussel gerade in den ersten drei Stunden des Turniers starke Nerven von Vorteil waren. Vom Endergebniss kann ich leider nicht berichten, da ich nach meiner schnellen 6. Runde ohne Aussicht auf Preise :-) doch schnell den Abgang machte. Am Sonntag und in der kommenden Woche finden weitere Pre- und Releasturniere deutschlandweit statt. Wenn alles normal läuft werde ich Donnerstag und Samstag bei den Release Turnieren im hiveworld wieder mein Glück versuchen.

Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 18.04.2009

Nach zwei Wochen Abstinenz konnten wir diesen Freitag mal wieder am Spieletreff Deutz teilnehmen. Erst sah es so aus, als wenn wir diesmal eher im kleinen Kreis spielen würden. Nach und nach trudelten dann aber weitere Spieler ein, so dass ab 19:30 dann 20 Spieler ihre Pöppel über die Bretter schoben.

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Unsere erste Partie war Cities von Emma Games im mittleren Schwierigkeits- grad, zu diesem Spiel gibt es bald eine Rezension auf unserer Seite. Als nächstes kam ebenfalls als 4er Maori (in der einfachen Variante) auf den Tisch. Der Vorteil bei diesen beiden Spielen ist die Möglichkeit, in einer einfachen Variante das Spiel kennen zu lernen um dann noch bei Bedarf ein wenig Komplexität drauf legen zu können.

Maori - da sah es noch gut für mich aus

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Da wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen waren, kam mit Finca auch schon unser letztes Spiel des Abends auf den Tisch. Da zwei Mitspieler das Spiel nicht kannten, dauerte das Spiel etwas länger. Dadurch kamen wir zwar etwas später als geplant auf der Feier an, dies war aber kein Problem. Das Spiel gewann - nun ja, ihr kennt ja mein Namensgedächnis - mit 50 Punkten, dahinter reihten wir uns mit 43, 41 und 36 Punkten ein.

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Die Spieleauswahl war ein Wunsch von Marko, der wir sehr gerne nachge-kommen sind. Auf den anderen Tischen kamen bis 20:30 weitere gute Spiele auf den Tisch. Neben zwei weiteren Partien Maori und mehreren Partien Small World (einer anderen interessanten Neuheit aus Nürnberg) kamen auch ältere Spiele aus den letzten Jahren auf den Tisch: Funkenschlag, Take it to the Limit und Factory Fun. Auch diese drei Spiele sollten wir mal wieder auf den Tisch bringen. Ein Tisch trainierte für die deutsche Meisterschaft in Herne und spielte die vier Meisterschaftsspiele (Eine Frage der Ähre, Bombay, Der Palast von Eschnapur und Bürger, Baumeister & Co.).

Donnerstag 16.04.2009 - it’s Magic time

Da ich die letzten beiden Donnerstage aussetzen musste, freute ich mich wie blöd auf diesen Draft. Mit der ungünstigen Teilnehmerzahl von 11 öffneten wir unsere Booster. Die ersten vier Picks des ersten Boosters sahen mich dick in grün. Danach lief es sehr seltsam, so dass mein fertiges Deck alles spielte außer grün. :-) Ich hatte schon kein Bock mehr, da ich mich total unwohl fühlte, denn Grixis (mit Splash weiss) hatte ich noch nie gespielt.

Immerhin konnte ich zwei Uncommon Money Picks (Path to Exile und Volcanic Fallout) machen, so dass ich fast die Hälfte des Einsatzes wieder drin hatte. :-) Die Spiele selber waren gar nicht so schlimm. Das erste Match ging nach zwei sehr langen Partien unentschieden aus. Schade eigentlich da ich in der abgebrochenen 3. Partie vorne lag. Auch die 2. Partie gegen die einzige Frau im Turnier war sehr knapp, diesmal konnte ich jedoch vor dem Time-Out die entscheidende 3. Partie gewinnen.

Das 3. Match hat sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich mich klar mit 0:2 geschlagen geben mußte. Im letzten Match führte ich bereits 1:0, als mir (mal wieder) ein entscheidender Spielfehler die Chance auf eine gute Platzierung nahm. Ich tappte in meiner Runde ein falsches Mana, so dass ich den entscheidenden Spruch in der 2. Partie nicht countern konnte. Die 3. Partie ging nach einem 5er Mulligan von mir klar an meinen Gegner.

Mal wieder hat es viel Spass gemacht, auch wenn ein besserer/erfahrenerer Spieler sicherlich mehr aus meinen Karten herausgeholt hätte. Im Rare/Foil Pick waren diesmal zwei Planeswalker. Ich konnte immerhin noch als 9. eine akzeptable und die schlechteste Mythic sowie eine nette Foil Karte an mich nehmen. Zusammen mit meinen beiden Money Picks kann ich eigentlich zufrieden sein.

Bilstein April 2009 - 3. Tag

Der dritte Tag begann mit einer Partie Valdora. In Willingen hatte ich bereits den fast fertigen Prototypen gesehen. Irgendwie sprach mich der Spielablauf beim flüchtigen Betrachten nicht an, Bücher umblättern, Steine sammeln und dann irgendwie einsetzen, … . Trotzdem wollte ich natürlich auch dieses neue Spiel testen. Und siehe da, ich wurde zum zweitenmal nach Cities an diesem verlängerten Wochenende positiv überrascht.

Valdora: kurz vor dem Start meiner ersten Partie

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Bei dieser ersten Partie entwickelte sich ein spannender Wettlauf um die besten Aufträge, die richtigen Ausrüstungsgegenstände und die benötigten Edelsteine. Aber auch das Sammeln der Handwerker und das “Errichten” der Werkstätten sorgen für Punkte in diesem sehr interessanten Spiel. Die sehr schöne Ausstattung runden das Spiel ab. Nach unserer Partie erhielten wir noch zusätzlich ein paar taktische Tipps von Michael Schacht, der am Samstag in Bilstein vorbeischaute.

Blättern ist zwar teuer aber sinnvoll

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Mit Adios Amigos kam etwas verspätet unser Starter des Tages auf den Tisch. Es ist ein hektisches Spiel das ein wenig Bewegung, Reaktion und Übersicht fordert. Es ist für mich zwar nichts besonderes, aber dieses kurze Spiel war doch ziemlich lustig. Dany ließ uns Männern keine Chance und erschoss uns reihenweise in dieser 4er Partie.

Adios Amigos: Pistolen, Dynamit und Patronen

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Nach dem Mittag war Prototypen testen angesagt. Mit Noblemen hatten wir zu fünft das Vergnügen, den Sieger des Hippodice Wettbewerbs 2009 auszuprobieren.  Ohne die anderen Spiele des Wettbewerbs zu kennen, muss ich doch sagen, dass Noblemen (natürlich nach meiner bescheidenen Meinung) ein würdiger Preisträger ist. Es ist ein längeres Strategiespiel, das immer wieder unterschiedliche Möglichkeiten bietet, die eigenen Ländereien auszubauen und Punkte zu sammeln. Hoffentlich wird Noblemen in den kommenden Monaten von einem Verlag veröffentlicht.

Noblemen - ein sehr viel versprechender Prototyp

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Als nächstes kam mit Wampum auch direkt der 2. Platz des diesjährigen Hippodice Wettbewerbes auf den Tisch. Im Gegensatz zu Noblemen handelt es sich hierbei um ein kurzes taktisches Kartenspiel mit Ärgerfaktor und ein wenig Ungewissheit. Das Spiel funktioniert gut, trotzdem warte ich jetzt nicht unbedingt sehnsüchtig auf die Veröffentlichung.

Wampum - 2. Platz im Hippodice Wettbewerb 2009

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Kurz vor dem Abendessen haben wir dann noch zwei etwas hektischere Vertreter gespielt. Zack & Pack von Kosmos ist ein nettes hektisches Reaktionsspiel, bei dem man den Überblick behalten muss. Für mich ist es nichts besonderes, aber man kann es gut als Starter/Absacker/Überbrücker spielen. Der dritte Prototyp nutzte ein wenig den Querdenker Mechanismus von Santy Anno. Das Original gefällt mir persönlich jedoch bedeutend besser.

auf die LKWs, fertig, los

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Mit Maori kam nach dem Abendessen ein weiteres Spiel von meiner Muss-ich-testen-Liste auf den Tisch. Als erstes haben wir zu viert die einfachere und danach zu dritt die schwierigere Variante (inkl. Atoll, bedeutend anspruchsvoller) gespielt. Der Wettlauf um die punkteträchtigsten Inseln macht Spass. Es ist für mich zwar kein Überflieger, nach der Partie landete es trotzdem auf meiner Wishlist. Spiele, die ich 2x hintereinander gewinne, haben halt bessere Chancen. :-)

Maori - hier die einfachere Variante

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Als “Absacker” kam als letztes Spiel des Abends nochmal Valdora als 4er auf den Tisch. Auch in der 2. Partie hat es mir und den anderen Spielern sehr gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, in den kommenden Partien unterschiedliche Strategien auszuprobieren, denn es scheint so, als wenn bei Valdora verschiedene Wege zum Ziel führen.

viele Wege führen nach Ro… ähm zum Ziel

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Ausnahmsweise sind wir diesmal bereits Sonntag Morgen aus Bilstein abgereist, da ich unbedingt noch auf die RPC gehen wollte, um davon zu berichten.

Fazit: Zwar waren diesmal nur knapp 20 Spieler in Bilstein - März/April ist immer das kleinste Treffen im Jahr, trotzdem oder gerade deswegen hat es wieder super viel Spass gemacht. Neben einer breiten Palette von (minimal) älteren Spielen kamen natürlich insbesondere die Neuheiten aus Nürnberg auf den Tisch, hier besonders (persönlicher Eindruck, keine statistische Erhebung :-) ) Cities, Finca, Eine Frage der Ähre, Valdora, Maori, Alea Iacta Est und Fits. Die ersten sechs Spiele habe ich mir dann auch in den letzten Tagen gekauft, und ich denke, dass das eine oder andere Spiel in den nächsten Rezensionen auftauchen wird. :-)

Bilstein April 2009 - 2. Tag

Als erstes kam am Freitag nach einer Erklärung von Kathrin Cities von Emma Games auf den Tisch. Da der Vorgänger immer noch ungespielt zu Hause liegt, hatte ich in Essen bei diesem Spiel nicht zugegriffen. Erst haben wir zu viert die mittlere danach die schwierigste Version gespielt. Cities ist ein wirklich gutes unterhaltendes Legespiel, was davon lebt, das alle Spieler die selben Plättchen zur Verfügung haben. Es bietet mit drei Regelvarianten einen steigenden Schwierigkeitsgrad an.

Die mittlere Version ist von der Spielzeit (10 Minuten) noch etwas kürzer, dafür bietet die schwierigste Version mehr Möglichkeiten, ist dafür aber auch ein wenig komplexer (=> alle Möglichkeiten im Auge behalten). Die erste Partie konnte ich überraschend gewinnen, musste mich dann aber in der komplexeren Version Kathrin knapp geschlagen geben.

Cities: die erste positive Überraschung in Bilstein

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Der dritte Teil der Cartagena “Saga” hatte mir bereits nicht mehr gefallen. Wie sieht es mit dem 4. Teil - Cartagena - Die Meuterei - aus? Positiv fand ich, dass wieder (wie auch im 3. Teil) ein komplett anderes Spiel auf den Tisch kam. Trotzdem hinterließ dieser 4. Teil keinen wirklich positiven Eindruck. Zwar gibt es hier interessante Ansätze, trotzdem konnte der Funke nicht bei mir überspringen.

hier spielt sich alles auf einem Schiff ab

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Wie auch in anderen Geschäftsbereichen versuchen die Spieleverlage inzwischen erfolgreiche Namen auch für weitere ähnliche oder auch gänzlich andere Spiele (siehe Cartagena) zu nutzen. Genial Spezial ist ein solcher Fall. Mein erster Eindruck ist nicht gerade überschwenglich. Ich würde dieses Legespiel wieder mitspielen aber zumindestens zu diesem Zeitpunkt kommt es nicht auf meine Einkaufsliste. Vielleicht war ich aber auch nur wegen meiner Erwartungshaltung enttäuscht, denn genial ist nicht unbedingt einfach. :-)

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Nach einer weiteren Partie Cities, die meinen positiven Eindruck von diesem Spiel bestätigte, kam als nächstes mit Powerboats ein Spiel von meinen ungespielten Essen 2008 Neuheiten auf den Tisch. Powerboats von Cwali ist ein nettes Rennspiel mit einem interessanten ungewöhnlichen Würfelmechanismus, das ich in den kommenden Wochen sicherlich nochmal spielen werde.

coole Würfel

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Da mein Versuch am Donnerstag, auch eine Mehrpersonen Partie ohne eine Farm oder Tiere zu gewinnen, ziemlich in die Hose gegangen ist, war ich froh, mich erneut einer Frage der Ähre stellen zu können. In unserer 4er Partie lief es diesmal besser, und ich konnte mit zwei Farmen und ein paar Tieren einen klaren Sieg feiern (196, 173, 154 und 139 Punkte).

Farmen und Tiere sind wichtig :-)

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Danach lernte ich mit MOW einen klassischen Starter/Absacker kennen. Mit sehr wenigen Regeln entsteht ein abwechslungsreiches Schachern um Minuspunkte a la 6 nimmt. Da auch Kartenglück eine große Rolle spielt, sollte man eine Partie nicht zu ernst nehmen, das gilt aber eigentlich für alle Spiele :-) .

Ochsen oder Kühe, Spass macht es in beiden Fällen

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Zur Abwechslung kam dann wieder ein Spiel von Nürnberg 2009 auf den Tisch, das ich bereits kannte. Small World ist ein schnelles Strategiespiel, das ein Ausruhen beim Punkte sammeln kaum verzeiht. Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt für den Untergang des eigenen Volkes zu wählen, um dann mit einer guten Entscheidung ein weiteres punkteträchtiges Volk auf den Spielplan zu bringen. Prinzipiell gefällt mir das Spiel richtig gut, jedoch möchte ich es nicht mit Dauerdenkern oder in einem Debattierclub spielen. :-)

Small World: zur Zeit ganz oben in der Hotness Liste von BGG

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Nach dem Abendessen war jetzt auch meine Frau mit am Start, und wir begannen den Abend mit der Queen Games Neuheit Montego Bay als 4er Partie. Das Spielmaterial ist sehr ansehnlich und von guter Qualität. Man versucht sich mit zwei Spielfiguren Rumfässer zu besorgen, um mit ihnen dann möglichst punkteträchtige Mehrheiten auf den abfahrenden Schiffen zu erzielen.

Jungs holt Rum

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Die Figuren laufen auf einem Rundkurs und werden von den anderen Figuren entweder auf die gegenüber liegende Seite des Kurses oder auf den ersten freien Platz nach hinten gestoßen. Dieses chaotische Mehrheitenspiel mit geringen Einflußmöglichkeiten gefiel mir persönlich nicht. Ich mag Mehrheiten und auch Chaos, mit diesem Cocktail konnte ich leider im ersten Versuch nichts anfangen.

Mehrheiten auf den Schiffen, Chaos auf dem Rundkurs

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Als nächstes kam erneut Alea Iacta Est auf den Tisch. Da ich es ja schonmal gespielt hatte, fiel diesmal für mich die (bei diesem Spiel hohe) Hürde Regel verstehen weg. Siehe da, es entwickelte sich ein von Taktik und Glück geprägtes Würfelspiel, was mir und ich denke auch den Mitspielern wirklich Spass gemacht hat. Es ist sicherlich kein herausragendes Spiel, was man sich bei Alea immer erhofft. Aber es funktioniert gut und wenn alle die Regeln kennen, fällt das Hauptproblem (zu lange Regel für das Gebotene) weg.

Alea Iacta Est ist ein gutes Beispiel - eine 2. Chance hat jeder verdient

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Mit Finca kam nun die Hans im Glück Neuheit im großen Karton auf den Tisch. Ähnlich wie in den ersten drei Mac Gerdts Spielen gibt es auch bei Finca ein Rondell, das hier aber nur zur Rohstoffversorgung (Früchte und Eselskarren :-) ) eingesetzt wird. Die verschiedenen Punktemöglichkeiten sind nicht unbedingt neu, zusammen mit dem tollen Holzmaterial entsteht aber ein schönes taktisches Spiel, das mir in der ersten Partie richtig Spass gemacht hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Partie knapp für mich entscheiden konnte (47, 46, 45, 39 Punkte). :-)

ein Rondell aber kein Mac Gerdts

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Danach kam erneut Tetr… ähm Fits auf den Tisch. In meiner dritten Partie hatte ich das Gefühl, das die Lenkurve bei diesem Spiel nicht zu übersehen ist. Die beiden Spieler, die es bereits kannten, konnten 22 bzw. 30 Punkte erzielen. Die “Frischlinge” dagegen mußten sich mit 3 bzw. 0 Punkte zufrieden geben.

eine Partie, vier Spielpläne, vier Schwierigkeitsgrade

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Roll through the Ages ist für mich vielleicht bisher in 2009 die Spiele-Überraschung. (Rezension hier) In dieser 4er Partie lief es diesmal erst gut und dann gar nicht mehr. Sehr schnell hatte ich 7 Städte (gut), danach hatte ich aber soviele Probleme diese zu ernähren zzgl. einer schmerzhaften Revolte (schlecht), das ich mit (gar nicht so schlechten) 20 Punkten Letzter wurde. Anke konnte das Spiel mit 28 Punkten gewinnen.

ein richtig spassiges, knackiges aber auch taktisches Würfelspiel 

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Als Abschluss des Freitags spielten wir noch eine Partie Dog, neben Tichu der Absacker Nummer 1 bei uns. Die Schmidt Version ist OK, aber nur unsere Brändi Version aus Holz erhält von mir die Höchstwertung. Wie so oft wurde in dieser Partie das alte Jungs (Peter, Thomas) gegen Mädels (Anke, Dany) ausgetragen. Für uns lief er erst schlecht, hatten dann aber ein wenig Glück, und konnten die Frauen noch kurz vor dem Ziel abfangen. Das war ein schöner Abschluss für den Tag :-) .

Für mich in dieser Version eine BGG 10

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Bilstein April 2009 - 1. Tag

Der erste Termin im Jahr ist in Bilstein immer ein nettes Treffen in kleinerer Runde, dagegen war die Anzahl der vorhandenen Spiele wieder einmal exorbitant. So trafen bis Samstag insgesamt 19 Spieler ein, die sich besonders den Neuheiten aus Nürnberg widmeten. Da Dany diesmal am Donnerstag noch arbeiten musste, reiste ich per Bahn an. Dies muss man nicht unbedingt von Leverkusen aus haben (dauert gute zwei Stunden), aber zur Not ist es absolut OK.

nur ein kleiner Teil der Spieleauswahl

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Da diesmal bereits mehrere Spieler am frühen Nachmittag eintrudelten, startete Bilstein direkt mit zwei Tischen in das Spielewochenende. Mein erstes Spiel war ein Alea Iacta Est als 4er Partie. Da keiner das Spiel kannte, mussten wir uns die Regel selber erarbeiten (einer liest, die anderen verstehen :-) ). Obwohl es sich hier um ein Würfelspiel handelt, war die Hürde Regel gar nicht so einfach hinter sich zu lassen. Als erster Eindruck fand ich das Spiel eigentlich nett, aber für ein Alea Spiel war ich eher etwas enttäuscht. Es sollte aber nicht die einzige Partie dieses Spiels von mir in Bilstein bleiben.

Alea Iacta Est: in der ersten Runde

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Mit eine Frage der Ähre kam dann ein Spiel auf den Tisch, das ich bereits als 2er mit Klaus gespielt hatte und somit auch erklären durfte. Da ich in der 2er Partie komplett ohne Farm gewinnen konnte, probierte ich es nun auch in einer 5er Partie aus. Peter gewann das Spiel mit 101 Punkten. Tja, ich weiss zumindestens jetzt, dass es ohne Farmen in Mehrspielerpartien schwer wird zu gewinnen. Ich wurde mit 82 Punkten Letzter. :-) Das Spiel macht Spass, es bietet Platz für Taktiken, spielt sich im Normalfall flott ohne allzulange Wartezeiten, und bietet qualitativ gutes und ansehnliches Spielmaterial.

Eine Frage der Ähre - wohl auch für Familien geeignet

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Kurz vor dem Abendessen fanden wir in Würfel Express ein relativ schnelles Spiel mit (Überraschung :-) ) Würfeln. Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen konnte ich mit diesem Würfel Rennen gar nichts anfangen. Das Spiel funktioniert, das Spielmaterial und der Mechanismus führen jedoch zu einem sehr fingerspitzenfordernden Wertungsmechanismus, der mich einfach nur nervte.

nichts für mich

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Direkt nach dem Essen kam mit Dice Town ein weiteres neues Würfelspiel aus Nürnberg auf den Tisch. Ich war froh, das es sich hier um ein für mich spassiges Würfelspiel mit Anleihen beim Pokern handelte. Dice Town von Matagot ist ein nettes Zockerspiel mit hohem Glücksanteil, das aber auch taktische Möglichkeiten bietet. In unserer Runde kam es jedenfalls ganz gut an.

Zocken im Western Style

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Nach den ganzen Neuheiten kam mit Fauna fast schon ein alter Bekannter als 5er auf den Tisch. Dieses Schätzspiel macht mir immer wieder Spass. Da ich aufgrund eines Telefonagesprächs erst ein paar Tiere später einstieg, hatte ich mit dem Sieg, den sich Gaby sichern konnte, nichts zu tun.

Uneinigkeit beim Gewicht :-)

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Gespannt war ich auf das neue Ystari Spiel - Bombay. Dieses neue “Y” ist ein nettes taktisches Spiel mit tollen Plastikelefanten. Die Spieler reisen durch die Gegend und sammeln Rohstoffe, die entweder verkauft oder eingesetzt werden. Sicherlich hat Ystari nach meinem Geschmack schon bedeutend bessere Spiele herausgebracht (Caylus, Metropolys oder Yspahan), trotzdem ist Bombay für mich keine Enttäuschung.

Bombay - ich musste es mir nicht schön trinken :-)

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Da wir in Bilstein immer sehr offen für alle Spiele sind, kam als nächstes Wendy im Galopp als 4er auf den Tisch. Da Andre auch noch seinen Laptop dabei hatte, konnten wir parallel das beiliegende Wendy Hörspiel “geniessen”. Das Spiel funktioniert, als erwachsener Mann (OK, fast) gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe dieses Spiels. So haben wir uns mehr über als mit dem Spiel amüsiert.

Wendy im Galopp - es bleibt wohl bei dem einen Mal :-)

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Als letztes Spiel des Tages kam mit Fits ein neues Knizia Spiel auf den Tisch. Dieses an Tetris angelehnte Spiel ist für mich zwar keine spielerische Offenbarung, aber ich würde es immer wieder mitspielen und vielleicht bei Wenigspielern auch mal vorschlagen. Wenn die Jury wieder ein relativ einfaches Spiel für den Titel Spiel des Jahres sucht, könnte es vielleicht sogar zu einer Titelverteidigung von Herrn Knizia kommen.

Tetris goes Brettspiel

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