Archive für April 2009

Neuer Bereich - Spiele FAQ

Auf unserer Website findet ihr ab jetzt den neuen Bereich Spiele FAQ. Hier sammeln wir aus unterschiedlichen Quellen Fragen zu allen Brett- und Kartenspielen und die dazugehörigen Antworten. Zu jedem Spiel werden wir eine eigene Seite erstellen, auf der wir numeriert die einzelnenRegelfragen zum jeweiligen Spiel sammeln werden. Zusätzlich könnt Ihr uns auch Regelfragen zumailen, die wir dann, wenn es uns möglich ist, auf underer Website beantworten werden. spielfragen@spielen-geht-immer.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Magic - PreRelease Turnier 25.04.2009

An diesem Wochenende finden die PreRelease Turniere für die neue Edition Alara Reborn statt. In dieser neuesten Edition gibt es nur Multicolor Karten, ein absolutes Novum. Also traf ich heute Morgen um kurz vor 11 vor dem hiveworld in Köln ein. Mit einem solchen Andrang hatte ich jedoch nicht gerechnet und wurde von der Menschentraube vor dem noch geschlossenen Eingang überrascht.

gibt es hier etwas umsonst?

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Als sich die Tür öffnete, strömten dann die letztendlich 63 Turnierteilnehmer in den Laden. Die Anmeldung dauerte etwas länger als erwartet, so daß das eigentliche Turnier mit dem Boosteröffnen erst um ca. 11:30 anfing. Ich konnte direkt im ersten Booster mit Sarkhan Vol einen alten Freund begrüssen. :-) Da ich zusätzlich noch eine gute Mythic aus der neuen Edition rausziehen konnte, hatte ich bereits einen netten Gegenwert (inkl. derPromo-Foil-Karte) für meine 20 Euro Startgebühr erhalten.

großer Andrang bei der Anmeldung

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Das Turnier selber verlief für mich eher unerfreulich. Zweimal droppten meine Gegner erst nach Festlegung der Paarungen (ziemlich ärgerlich, wenn droppen dann vor der Festlegung für die nächste Runde), so dass ich 2x Freilos hatte. In den anderen vier Paarungen spielte ich einfach schlecht. Gerade mal ein Unentschieden konnte ich für mich verbuchen, obwohl mein Deck von anderen Spielern als gut bezeichnet wurde.

Magic lebt - hiveworld an der Kapazitätsgrenze

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Trotz des frustrierenden Ergebnisses hat mir das Turnier doch Spass gemacht. In Anbetracht des großen Andranges verlief das Turnier gut ab, die Organisation war einwandfrei, auch wenn bei der Lautstärke und dem Gewussel gerade in den ersten drei Stunden des Turniers starke Nerven von Vorteil waren. Vom Endergebniss kann ich leider nicht berichten, da ich nach meiner schnellen 6. Runde ohne Aussicht auf Preise :-) doch schnell den Abgang machte. Am Sonntag und in der kommenden Woche finden weitere Pre- und Releasturniere deutschlandweit statt. Wenn alles normal läuft werde ich Donnerstag und Samstag bei den Release Turnieren im hiveworld wieder mein Glück versuchen.

25 Stunden spielen – 25 Jahre Spielbrett

„Der Würfel rollt, die 6 fällt, der Pöppel tanzt.“

Mit einer so vagen Beschreibung eines Spiels verlässt kein Kunde das Spielbrett, DAS Spielefachgeschäft, das dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Es ist schön wenn in Zeiten, wo Fachgeschäfte nach und nach verschwinden, ein Spielegeschäft einen so runden Geburtstag feiern und positiv in die Zukunft schauen kann.

Hier nimmt man sich noch gerne Zeit, um Interessierten Spiele näher zu bringen. Denn desto mehr man sich unter einem noch unbekannten Spiel vorstellen kann, desto eher kann man die richtige Wahl treffen. Vielspieler informieren sich heute oft im Internet und greifen die Angebote bei den Internetversendern ab. Aber was ist mit der großen Maße der Gelegenheitsspielern. Gerade hier ist eine gute Beratung sehr wichtig, um Fehlkäufe und Frustration zu verhindern. Diese finden sie nicht bei den Internetversendern oder den Kaufhäusern sondern im Spielefachgeschäft mit kompetenten Verkäufern.

Dies ist gerade heutzutage sehr wichtig. Denn wenig kann Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen so schnell und leicht an einem Tisch zusammenbringen wie das unterschätzte Kulturgut (Brett und Karten)Spiel. Nirgends besser erfährt man Freude an einer gemeinsamen Aktivität und lernt dabei, sich an Regeln zu halten und Niederlagen zu verkraften. Ein Spielenachmittag pro Woche gerade auch in Familien ist sicherlich ein erstrebenswertes Ziel für alle, die im Bereich Brett- und Kartenspiele tätig sind.

Damit dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, benötigen Familien einen kompetenten Ansprechpartner, der bei der Auswahl der Spieleund auch bei Problemen mit diesen tatkräftig helfen kann, deshalb sind Spielefachgeschäfte so wichtig. Genau dieses Ziel - die Freude und Begeisterung für Brett- und Kartenspiele zu vermitteln - verfolgt das Spielbrett jetzt seit 25 Jahren.

Aus diesem Anlass veranstaltet das Spielbrett eine große (lange :-) ) Feier. Dem Alter entsprechend können alle Spielbegeisterten 25 Sunden lang Spiele testen, bei Gewinnspielen das große Los erwürfeln oder einfach nur mit anderen Menschen über spiele plaudern. Damit niemand hungern muss oder durch Durst vom Spielen abgehalten wird, gibt es Getränke und Knabbereien, eine Mitternachtssuppe und ein morgendliches Frühstück.

 

Wann gehts los?

Freitag, 24. April 2009 17 Uhr bis

Samstag, 25. April 2009 18 Uhr im

Spielbrett, Engelbertstraße 5, 50674 Köln

Karte

Spielekritik - Cities

Auch ich bin einer von diesen, sagen wir mal hochmotivierten Messebesuchern in Essen, die bereits Wochen vorher mit ihren Wishlist, Have to See und Kauflisten beginnen, damit sie in ihrem Kaufrausch den Überblick nicht verlieren. Da aber selbst meine Liste nicht alle Spiele berücksichtigt, gibt es immer wieder Titel, die ich später zufällig kennen lerne. Cities von Emma Games ist ein solches Spiel, das eher zufällig auf unserem Spieltisch gelandet ist.

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Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 18.04.2009

Nach zwei Wochen Abstinenz konnten wir diesen Freitag mal wieder am Spieletreff Deutz teilnehmen. Erst sah es so aus, als wenn wir diesmal eher im kleinen Kreis spielen würden. Nach und nach trudelten dann aber weitere Spieler ein, so dass ab 19:30 dann 20 Spieler ihre Pöppel über die Bretter schoben.

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Unsere erste Partie war Cities von Emma Games im mittleren Schwierigkeits- grad, zu diesem Spiel gibt es bald eine Rezension auf unserer Seite. Als nächstes kam ebenfalls als 4er Maori (in der einfachen Variante) auf den Tisch. Der Vorteil bei diesen beiden Spielen ist die Möglichkeit, in einer einfachen Variante das Spiel kennen zu lernen um dann noch bei Bedarf ein wenig Komplexität drauf legen zu können.

Maori - da sah es noch gut für mich aus

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Da wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen waren, kam mit Finca auch schon unser letztes Spiel des Abends auf den Tisch. Da zwei Mitspieler das Spiel nicht kannten, dauerte das Spiel etwas länger. Dadurch kamen wir zwar etwas später als geplant auf der Feier an, dies war aber kein Problem. Das Spiel gewann - nun ja, ihr kennt ja mein Namensgedächnis - mit 50 Punkten, dahinter reihten wir uns mit 43, 41 und 36 Punkten ein.

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Die Spieleauswahl war ein Wunsch von Marko, der wir sehr gerne nachge-kommen sind. Auf den anderen Tischen kamen bis 20:30 weitere gute Spiele auf den Tisch. Neben zwei weiteren Partien Maori und mehreren Partien Small World (einer anderen interessanten Neuheit aus Nürnberg) kamen auch ältere Spiele aus den letzten Jahren auf den Tisch: Funkenschlag, Take it to the Limit und Factory Fun. Auch diese drei Spiele sollten wir mal wieder auf den Tisch bringen. Ein Tisch trainierte für die deutsche Meisterschaft in Herne und spielte die vier Meisterschaftsspiele (Eine Frage der Ähre, Bombay, Der Palast von Eschnapur und Bürger, Baumeister & Co.).

Donnerstag 16.04.2009 - it’s Magic time

Da ich die letzten beiden Donnerstage aussetzen musste, freute ich mich wie blöd auf diesen Draft. Mit der ungünstigen Teilnehmerzahl von 11 öffneten wir unsere Booster. Die ersten vier Picks des ersten Boosters sahen mich dick in grün. Danach lief es sehr seltsam, so dass mein fertiges Deck alles spielte außer grün. :-) Ich hatte schon kein Bock mehr, da ich mich total unwohl fühlte, denn Grixis (mit Splash weiss) hatte ich noch nie gespielt.

Immerhin konnte ich zwei Uncommon Money Picks (Path to Exile und Volcanic Fallout) machen, so dass ich fast die Hälfte des Einsatzes wieder drin hatte. :-) Die Spiele selber waren gar nicht so schlimm. Das erste Match ging nach zwei sehr langen Partien unentschieden aus. Schade eigentlich da ich in der abgebrochenen 3. Partie vorne lag. Auch die 2. Partie gegen die einzige Frau im Turnier war sehr knapp, diesmal konnte ich jedoch vor dem Time-Out die entscheidende 3. Partie gewinnen.

Das 3. Match hat sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich mich klar mit 0:2 geschlagen geben mußte. Im letzten Match führte ich bereits 1:0, als mir (mal wieder) ein entscheidender Spielfehler die Chance auf eine gute Platzierung nahm. Ich tappte in meiner Runde ein falsches Mana, so dass ich den entscheidenden Spruch in der 2. Partie nicht countern konnte. Die 3. Partie ging nach einem 5er Mulligan von mir klar an meinen Gegner.

Mal wieder hat es viel Spass gemacht, auch wenn ein besserer/erfahrenerer Spieler sicherlich mehr aus meinen Karten herausgeholt hätte. Im Rare/Foil Pick waren diesmal zwei Planeswalker. Ich konnte immerhin noch als 9. eine akzeptable und die schlechteste Mythic sowie eine nette Foil Karte an mich nehmen. Zusammen mit meinen beiden Money Picks kann ich eigentlich zufrieden sein.

Spielekritik - Pentago

Spiele mit der Zielvorgabe drei, vier oder fünf Steine in einer vom Gegner nicht unterbrochenen Reihe zu bilden, gibt es in großer Zahl. Und sie wächst weiter. Dass dabei immer noch sehr originelle und gute Spiele herauskommen, haben in letzter Zeit Titel wie Penki und Yinsh gezeigt. Nun ist ein weiterer hinzugekommen: PENTAGO.

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Bilstein April 2009 - 3. Tag

Der dritte Tag begann mit einer Partie Valdora. In Willingen hatte ich bereits den fast fertigen Prototypen gesehen. Irgendwie sprach mich der Spielablauf beim flüchtigen Betrachten nicht an, Bücher umblättern, Steine sammeln und dann irgendwie einsetzen, … . Trotzdem wollte ich natürlich auch dieses neue Spiel testen. Und siehe da, ich wurde zum zweitenmal nach Cities an diesem verlängerten Wochenende positiv überrascht.

Valdora: kurz vor dem Start meiner ersten Partie

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Bei dieser ersten Partie entwickelte sich ein spannender Wettlauf um die besten Aufträge, die richtigen Ausrüstungsgegenstände und die benötigten Edelsteine. Aber auch das Sammeln der Handwerker und das “Errichten” der Werkstätten sorgen für Punkte in diesem sehr interessanten Spiel. Die sehr schöne Ausstattung runden das Spiel ab. Nach unserer Partie erhielten wir noch zusätzlich ein paar taktische Tipps von Michael Schacht, der am Samstag in Bilstein vorbeischaute.

Blättern ist zwar teuer aber sinnvoll

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Mit Adios Amigos kam etwas verspätet unser Starter des Tages auf den Tisch. Es ist ein hektisches Spiel das ein wenig Bewegung, Reaktion und Übersicht fordert. Es ist für mich zwar nichts besonderes, aber dieses kurze Spiel war doch ziemlich lustig. Dany ließ uns Männern keine Chance und erschoss uns reihenweise in dieser 4er Partie.

Adios Amigos: Pistolen, Dynamit und Patronen

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Nach dem Mittag war Prototypen testen angesagt. Mit Noblemen hatten wir zu fünft das Vergnügen, den Sieger des Hippodice Wettbewerbs 2009 auszuprobieren.  Ohne die anderen Spiele des Wettbewerbs zu kennen, muss ich doch sagen, dass Noblemen (natürlich nach meiner bescheidenen Meinung) ein würdiger Preisträger ist. Es ist ein längeres Strategiespiel, das immer wieder unterschiedliche Möglichkeiten bietet, die eigenen Ländereien auszubauen und Punkte zu sammeln. Hoffentlich wird Noblemen in den kommenden Monaten von einem Verlag veröffentlicht.

Noblemen - ein sehr viel versprechender Prototyp

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Als nächstes kam mit Wampum auch direkt der 2. Platz des diesjährigen Hippodice Wettbewerbes auf den Tisch. Im Gegensatz zu Noblemen handelt es sich hierbei um ein kurzes taktisches Kartenspiel mit Ärgerfaktor und ein wenig Ungewissheit. Das Spiel funktioniert gut, trotzdem warte ich jetzt nicht unbedingt sehnsüchtig auf die Veröffentlichung.

Wampum - 2. Platz im Hippodice Wettbewerb 2009

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Kurz vor dem Abendessen haben wir dann noch zwei etwas hektischere Vertreter gespielt. Zack & Pack von Kosmos ist ein nettes hektisches Reaktionsspiel, bei dem man den Überblick behalten muss. Für mich ist es nichts besonderes, aber man kann es gut als Starter/Absacker/Überbrücker spielen. Der dritte Prototyp nutzte ein wenig den Querdenker Mechanismus von Santy Anno. Das Original gefällt mir persönlich jedoch bedeutend besser.

auf die LKWs, fertig, los

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Mit Maori kam nach dem Abendessen ein weiteres Spiel von meiner Muss-ich-testen-Liste auf den Tisch. Als erstes haben wir zu viert die einfachere und danach zu dritt die schwierigere Variante (inkl. Atoll, bedeutend anspruchsvoller) gespielt. Der Wettlauf um die punkteträchtigsten Inseln macht Spass. Es ist für mich zwar kein Überflieger, nach der Partie landete es trotzdem auf meiner Wishlist. Spiele, die ich 2x hintereinander gewinne, haben halt bessere Chancen. :-)

Maori - hier die einfachere Variante

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Als “Absacker” kam als letztes Spiel des Abends nochmal Valdora als 4er auf den Tisch. Auch in der 2. Partie hat es mir und den anderen Spielern sehr gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, in den kommenden Partien unterschiedliche Strategien auszuprobieren, denn es scheint so, als wenn bei Valdora verschiedene Wege zum Ziel führen.

viele Wege führen nach Ro… ähm zum Ziel

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Ausnahmsweise sind wir diesmal bereits Sonntag Morgen aus Bilstein abgereist, da ich unbedingt noch auf die RPC gehen wollte, um davon zu berichten.

Fazit: Zwar waren diesmal nur knapp 20 Spieler in Bilstein - März/April ist immer das kleinste Treffen im Jahr, trotzdem oder gerade deswegen hat es wieder super viel Spass gemacht. Neben einer breiten Palette von (minimal) älteren Spielen kamen natürlich insbesondere die Neuheiten aus Nürnberg auf den Tisch, hier besonders (persönlicher Eindruck, keine statistische Erhebung :-) ) Cities, Finca, Eine Frage der Ähre, Valdora, Maori, Alea Iacta Est und Fits. Die ersten sechs Spiele habe ich mir dann auch in den letzten Tagen gekauft, und ich denke, dass das eine oder andere Spiel in den nächsten Rezensionen auftauchen wird. :-)

Bilstein April 2009 - 2. Tag

Als erstes kam am Freitag nach einer Erklärung von Kathrin Cities von Emma Games auf den Tisch. Da der Vorgänger immer noch ungespielt zu Hause liegt, hatte ich in Essen bei diesem Spiel nicht zugegriffen. Erst haben wir zu viert die mittlere danach die schwierigste Version gespielt. Cities ist ein wirklich gutes unterhaltendes Legespiel, was davon lebt, das alle Spieler die selben Plättchen zur Verfügung haben. Es bietet mit drei Regelvarianten einen steigenden Schwierigkeitsgrad an.

Die mittlere Version ist von der Spielzeit (10 Minuten) noch etwas kürzer, dafür bietet die schwierigste Version mehr Möglichkeiten, ist dafür aber auch ein wenig komplexer (=> alle Möglichkeiten im Auge behalten). Die erste Partie konnte ich überraschend gewinnen, musste mich dann aber in der komplexeren Version Kathrin knapp geschlagen geben.

Cities: die erste positive Überraschung in Bilstein

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Der dritte Teil der Cartagena “Saga” hatte mir bereits nicht mehr gefallen. Wie sieht es mit dem 4. Teil - Cartagena - Die Meuterei - aus? Positiv fand ich, dass wieder (wie auch im 3. Teil) ein komplett anderes Spiel auf den Tisch kam. Trotzdem hinterließ dieser 4. Teil keinen wirklich positiven Eindruck. Zwar gibt es hier interessante Ansätze, trotzdem konnte der Funke nicht bei mir überspringen.

hier spielt sich alles auf einem Schiff ab

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Wie auch in anderen Geschäftsbereichen versuchen die Spieleverlage inzwischen erfolgreiche Namen auch für weitere ähnliche oder auch gänzlich andere Spiele (siehe Cartagena) zu nutzen. Genial Spezial ist ein solcher Fall. Mein erster Eindruck ist nicht gerade überschwenglich. Ich würde dieses Legespiel wieder mitspielen aber zumindestens zu diesem Zeitpunkt kommt es nicht auf meine Einkaufsliste. Vielleicht war ich aber auch nur wegen meiner Erwartungshaltung enttäuscht, denn genial ist nicht unbedingt einfach. :-)

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Nach einer weiteren Partie Cities, die meinen positiven Eindruck von diesem Spiel bestätigte, kam als nächstes mit Powerboats ein Spiel von meinen ungespielten Essen 2008 Neuheiten auf den Tisch. Powerboats von Cwali ist ein nettes Rennspiel mit einem interessanten ungewöhnlichen Würfelmechanismus, das ich in den kommenden Wochen sicherlich nochmal spielen werde.

coole Würfel

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Da mein Versuch am Donnerstag, auch eine Mehrpersonen Partie ohne eine Farm oder Tiere zu gewinnen, ziemlich in die Hose gegangen ist, war ich froh, mich erneut einer Frage der Ähre stellen zu können. In unserer 4er Partie lief es diesmal besser, und ich konnte mit zwei Farmen und ein paar Tieren einen klaren Sieg feiern (196, 173, 154 und 139 Punkte).

Farmen und Tiere sind wichtig :-)

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Danach lernte ich mit MOW einen klassischen Starter/Absacker kennen. Mit sehr wenigen Regeln entsteht ein abwechslungsreiches Schachern um Minuspunkte a la 6 nimmt. Da auch Kartenglück eine große Rolle spielt, sollte man eine Partie nicht zu ernst nehmen, das gilt aber eigentlich für alle Spiele :-) .

Ochsen oder Kühe, Spass macht es in beiden Fällen

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Zur Abwechslung kam dann wieder ein Spiel von Nürnberg 2009 auf den Tisch, das ich bereits kannte. Small World ist ein schnelles Strategiespiel, das ein Ausruhen beim Punkte sammeln kaum verzeiht. Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt für den Untergang des eigenen Volkes zu wählen, um dann mit einer guten Entscheidung ein weiteres punkteträchtiges Volk auf den Spielplan zu bringen. Prinzipiell gefällt mir das Spiel richtig gut, jedoch möchte ich es nicht mit Dauerdenkern oder in einem Debattierclub spielen. :-)

Small World: zur Zeit ganz oben in der Hotness Liste von BGG

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Nach dem Abendessen war jetzt auch meine Frau mit am Start, und wir begannen den Abend mit der Queen Games Neuheit Montego Bay als 4er Partie. Das Spielmaterial ist sehr ansehnlich und von guter Qualität. Man versucht sich mit zwei Spielfiguren Rumfässer zu besorgen, um mit ihnen dann möglichst punkteträchtige Mehrheiten auf den abfahrenden Schiffen zu erzielen.

Jungs holt Rum

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Die Figuren laufen auf einem Rundkurs und werden von den anderen Figuren entweder auf die gegenüber liegende Seite des Kurses oder auf den ersten freien Platz nach hinten gestoßen. Dieses chaotische Mehrheitenspiel mit geringen Einflußmöglichkeiten gefiel mir persönlich nicht. Ich mag Mehrheiten und auch Chaos, mit diesem Cocktail konnte ich leider im ersten Versuch nichts anfangen.

Mehrheiten auf den Schiffen, Chaos auf dem Rundkurs

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Als nächstes kam erneut Alea Iacta Est auf den Tisch. Da ich es ja schonmal gespielt hatte, fiel diesmal für mich die (bei diesem Spiel hohe) Hürde Regel verstehen weg. Siehe da, es entwickelte sich ein von Taktik und Glück geprägtes Würfelspiel, was mir und ich denke auch den Mitspielern wirklich Spass gemacht hat. Es ist sicherlich kein herausragendes Spiel, was man sich bei Alea immer erhofft. Aber es funktioniert gut und wenn alle die Regeln kennen, fällt das Hauptproblem (zu lange Regel für das Gebotene) weg.

Alea Iacta Est ist ein gutes Beispiel - eine 2. Chance hat jeder verdient

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Mit Finca kam nun die Hans im Glück Neuheit im großen Karton auf den Tisch. Ähnlich wie in den ersten drei Mac Gerdts Spielen gibt es auch bei Finca ein Rondell, das hier aber nur zur Rohstoffversorgung (Früchte und Eselskarren :-) ) eingesetzt wird. Die verschiedenen Punktemöglichkeiten sind nicht unbedingt neu, zusammen mit dem tollen Holzmaterial entsteht aber ein schönes taktisches Spiel, das mir in der ersten Partie richtig Spass gemacht hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Partie knapp für mich entscheiden konnte (47, 46, 45, 39 Punkte). :-)

ein Rondell aber kein Mac Gerdts

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Danach kam erneut Tetr… ähm Fits auf den Tisch. In meiner dritten Partie hatte ich das Gefühl, das die Lenkurve bei diesem Spiel nicht zu übersehen ist. Die beiden Spieler, die es bereits kannten, konnten 22 bzw. 30 Punkte erzielen. Die “Frischlinge” dagegen mußten sich mit 3 bzw. 0 Punkte zufrieden geben.

eine Partie, vier Spielpläne, vier Schwierigkeitsgrade

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Roll through the Ages ist für mich vielleicht bisher in 2009 die Spiele-Überraschung. (Rezension hier) In dieser 4er Partie lief es diesmal erst gut und dann gar nicht mehr. Sehr schnell hatte ich 7 Städte (gut), danach hatte ich aber soviele Probleme diese zu ernähren zzgl. einer schmerzhaften Revolte (schlecht), das ich mit (gar nicht so schlechten) 20 Punkten Letzter wurde. Anke konnte das Spiel mit 28 Punkten gewinnen.

ein richtig spassiges, knackiges aber auch taktisches Würfelspiel 

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Als Abschluss des Freitags spielten wir noch eine Partie Dog, neben Tichu der Absacker Nummer 1 bei uns. Die Schmidt Version ist OK, aber nur unsere Brändi Version aus Holz erhält von mir die Höchstwertung. Wie so oft wurde in dieser Partie das alte Jungs (Peter, Thomas) gegen Mädels (Anke, Dany) ausgetragen. Für uns lief er erst schlecht, hatten dann aber ein wenig Glück, und konnten die Frauen noch kurz vor dem Ziel abfangen. Das war ein schöner Abschluss für den Tag :-) .

Für mich in dieser Version eine BGG 10

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Klaus Wochenrückblick


Das neue Spielböxchen ganz groß und

eine Messe, die so sein will.

 

Die Spielbox erhöht ihre Erscheinungshäufigkeit auf sieben Nummern im Jahr und auch das Spielböxchen erhöht den Erscheinungsrhythmus: Neuerdings gibt es nicht nur eine Ausgabe zu den Essener Spieletagen, sondern auch im Frühjahr, dieses Jahr passend kurz vor Ostern.

 

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Beachtlich ist vor allem auch die Auflagenzahl: 80.000 Stück werden kostenlos u.a. in Spieleläden verteilt. Dies ist in meinen Augen eine sehr glückliche Entscheidung für das Gesellschaftsspiel, denn besonders in der Kindheit kann die Begeisterung für das gemeinsame Spielen geweckt werden. Für Verlage dürfte dies auch ein hervorragender Werbeplatz sein. Denn Eltern, die das kleine Heftchen mitnehmen und ein wenig darin schmökern, finden darin Rezensionen und Werbung für viel versprechenden Geschenkmöglichkeiten für ihre Kleinen. So sind zwar bereits in der Spielbox oder in der Spielerei veröffentlichte Rezensionen enthalten, aber auch Berichte zu Neuerscheinungen wie dem magischen Labyrinth, Kimaloe oder zu Spielen aus kaum bekannten Verlagen sind vertreten. Ein Bericht über Kai Haferkamp und FamilyGames runden dieses auch für uns erwachsene Vielspieler sehr interessante Heft ab. Für letztere ist das Spiel Nr. 3 der Edition Spielböxchen (Biathlon von J.P.K. Grunau) dafür keinesfalls gedacht. Es ist ein stark Glück abhängiges, Würfel gesteuertes Laufspiel, das für die Kleinen unter Anleitung der Großen gedacht ist.

 

Am Dienstag fand wieder der wöchentliche Argentum Spieleabend statt. Ein noch nicht ausprobierter Prototyp eines nicht unbekannten Belgiers kam auf den Tisch. Das verwendete Thema ist keinesfalls Familien tauglich und so stellte sich in einer Diskussion auch die entscheidende Frage, mit welchem Thema dieses Spiel überhaupt Veröffentlichungschancen hätte. Da es ein weiteres Spiel der Art durch-Gänge-hetzen-seine-Fähigkeiten-aufmöbeln-und-Monster-verhauen ist, ohne große Neuerungen, wäre es in dieser Form für das entsprechende Zielpublikum uninteressant. Ich selber musste feststellen, dass ich Spiele wie Descent und Co. nicht kenne und dass es deshalb für mich schwer ist, die Marktchancen und Verbesserungsmöglichkeiten richtig einzuschätzen. Wirklich neu wäre dieser Mechanismus nur, wenn dem Spiel ein geeignetes, Familien taugliches Thema verpasst werden könnte, denn für dieses Zielpublikum wäre der Mechanismus dann doch unverbraucht.

 

Ab Donnerstag war ich für Asmodee auf der RPC in Köln im Einsatz. Am Donnerstag bauten wir den Stand auf, von Freitag bis Sonntag lief die Messe.

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Guido und Stefan von Asmodee hatten ein buntes Packet an Spielen mit, eine Mischung aus Neuheiten und dem Zielpublikum der Messe (Rollenspiel- und Fantasyfans) geschuldete Spiele. Eines der besonders gefragten Spiele war Ghost Stories. Wenn wundert es, wenn man dieses Photo sieht.

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Dies ist das 3D-Modell, das speziell zu Promozwecken auf Messen eingesetzt wird. Es ist wirklich ein Hingucker, der seinen Zweck perfekt erfüllt, denn viele Besucher bleiben deswegen stehen und wollen weitere Infos zu dem Spiel. Da das Spiel selbst auch richtig gut und vor allem fordernd ist (in meinen Augen das Spiel, das die Kooperation zwischen den Spielern am meisten verlangt), spielten sehr viele gleich eine ganze Partie. Wenn man ihnen dann die Verkaufsversion zeigt, sind die Spieler nicht selten etwas enttäuscht, dass nur Pappplättchen im Spiel sind. Dafür ist die Verkaufsversion deutlich übersichtlicher.

 

Das zweite Highlight am Asmodeestand war die Neuheit Small World. In den Spieleläden geht es zurzeit weg wie warme Semmeln und auch auf der Messe konnte ich feststellen, dass Days of Wonder mit dieser Neuheit ein großer Wurf geglückt ist. Es wurde ja auch wieder Zeit ;-).

Ein drittes immer wieder ausprobiertes Spiel war Okko, das gerade in einer Deutschen Ausgabe erschienen ist. Auch für dieses Spiel gab es eindrucksvolle 3D-Miniaturen, die natürlich ein Blickfang waren.

Desweiteren wurde Age of Empires III, Dungeon Twister und Dice Town gespielt.

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Am Freitag war recht wenig los auf der Messe. Auf meinem Heimweg machte ich noch einen Zwischenstopp in der Spielelupe. Thomas und Co waren ja nicht da, sie weilten in Bilstein und hatten dort viel Spaß (s. Thomas Bericht). Dennoch war der Spieleabend mit 14 Spielern gut besucht.

Es waren auch vier Neulinge dabei, die am Finale der Deutschen Brettspielmeisterschaft teilnehmen und deshalb die vier Finalspiele trainierten. Ich stellte Dice Town und MOW vor, merkte danach aber, dass ich etwas geschafft war und brach deshalb bereits um 22:30 endgültigen nach Hause auf.

 

Der nächste Tag begann für mich zunächst von 10:00 bis 18:00 mit dem zweiten Messetag (Es tat sich nun deutlich mehr als am Vortag, was auch notwendig war), am Heimweg übernahm ich noch im Spielbrett die letzten 1 ½ Stunden des dort jeden ersten Samstag im Monat stattfindenden Spielenachmittags. Dice Town und Small World standen noch am Programm.

Am Sonntag gab es nochmals acht Stunden Messe. Im Anschluss half ich noch den Messestand abzubauen.

 

Das Gesamturteil über die Messe war durchwachsen. Nachdem am letzten Veranstaltungsort in Münster 20.000 Besucher geschätzt worden waren, wechselte man in die größere Lokalität nach Köln. Mit 50.000 Besuchern hatten die Veranstalter gerechnet, die aber nach meiner Schätzung nicht erreicht wurden.

Vor dem Aufbauen des Standes musste man die schwere Aufgabe bewältigen, wo der eigene Stand überhaupt zu finden ist. Man hatte im Vorfeld keine Positionswünsche anmelden können und ohne Hallenplan war es unmöglich, die Fläche des eigenen Standes ausfindig zu machen. Auch war die Verteilung der Stände ungünstig, zu wenig nach Interessensgebieten sortiert. Es ist also für die RPC in Köln noch ausreichend Luft nach oben vorhanden.