Sie befinden sich aktuell in den spielblog Blog-Archiven für den folgenden Tag 22.3.2009.
- Brettspiele (140)
- Computerspiele (7)
- Magic - The Gathering (26)
- Poker (1)
- Sonstiges (54)
- Spieleabend (2)
- Spielekritik (37)
- Spielereisen (26)
- Spieletreff (40)
- Triops (13)
- Uncategorized (2)
- Veranstaltungen (13)
- Wochenrückblick (1)
- 28.7.2010: Noch 85 Tage bis zur Spiel 2010
- 25.7.2010: Noch 88 Tage bis zur Spiel 2010
- 21.7.2010: Magic - ein neues Format wurde geboren
- 19.7.2010: Noch 94 Tage bis zur Spiel 2010
- 11.7.2010: Noch 102 Tage bis zur Spiel 2010
- 7.7.2010: Noch 106 Tage bis zur Spiel 2010
- 17.5.2010: Spieletreff Engelshof - 14.05.2010
- 28.4.2010: Sonntag 25.04.2010 - Essen spielt!
- 25.4.2010: 24.04.2010 - ein Erlebnistag für Magic Freunde
- 24.4.2010: Spieletreff Engelshof - 23.04.2010
Friends
Archive für 22.3.2009
Spielekritik Qwirkle
22.3.2009 von Thomas.
In der heutigen Zeit man die meisten Spiele aus dem Ausland bei einem der Internet Versender oder Importläden kaufen. Dieses Spiel mussten wir uns dagegen im Frühjahr 2008 extra in einem Koffer aus den USA mitbringen lassen, da ich es in ganz Deutschland bei keinem der bekannten Versender oder Spieleläden finden konnte. Dies ist überraschend, da Qwirkle kein 20 Stunden Strategiespiel zum Thema amerikanischer Bürgerkrieg für absolute Freaks ist, sondern es sich hier um ein Legespiel mit ähnlicher strategischer Tiefe wie Einfach Genial handelt.
Geschrieben in Spielekritik, Brettspiele | Keine Kommentare »
Wie jedes Jahr …
22.3.2009 von Thomas.
… schauen wir zum Anlass des Spielbox Toto Starts in die große Kristallkugel, um zu erahnen, welche Spiele dieses Jahr besonders von der Jury gewürdigt werden, und welches Spiel es dann auch noch auf den Olymp schafft. Bisher habe ich die meisten Neuheiten von Nürnberg 2009 mir noch nicht einmal angeschaut, trotzdem gibt es für mich doch schon den einen oder anderen Kandidaten.
Natürlich gibt es viele Spiele die mir sehr gut gefallen, aber aus verschiedenen Gründen (Komplexität, keine deutsche Version, etc.) keinen Platz auf der Hauptliste erhalten werden: Tinner’s Trail, Steel Driver, Cavum, Roll through the Ages, Kohle, Le Havre, …. Meine persönliche Top 3 möglicher Preisträger:
Fauna ist ein schönes unterhaltsames Wissens-/Schätz-/Ratesspiel, das durch ein sehr familien kompatibles Thema alles mitbringt um ein erfolgreiches Spiel des Jahres zu werden. Das bisher mit Barbarossa nur ein Vertreter des entfernt verwandten Genres Ratespiel Preisträger wurde, kan ein Vor- aber auch Nachteil sein.
Diamonds Club ist ein sehr stimmiges und schön ausgestattetes Strategiespiel, das vom Schwierigkeitsgrad eher zu den schwereren Preisträgern der letzten Jahre gehören würde. Sollte die Jury nach Keltis eher wieder ein etwas anspruchsvolleres Spiel auswählen wollen,sollte dieses Spiel gute Chancen haben.
Dominion ist ein tolles Kartenspiel das jedoch zum Glück in einer großen Box auf den Markt kommt, und somit auch aus wirtschaftlichen Gründen eine Chance auf den Titel hat.
Es sollte eigentlich auch in heutigen Pisa Zeiten noch möglich sein, für Durchschnittsfamilien sich ein solches Spiel zu erarbeiten.
Natürlich gibt es noch weitere Kandidaten für mich: z.B. Einauge sei wachsam (zu kleine Box), Pandemie (Thema familientauglich?), Via Romana (zu bekannte Mechanismen) und Wabash … ne Chicago Express (wahrscheinlich zu komplex).
Da ich jedoch in den letzten Jahren meistens daneben lag, wird es wahrscheinlich sowieso anders kommen, und hoffentlich sind auch bei den Nürnberg Neuheiten noch viele gute Spiele dabei.
Geschrieben in Brettspiele | Keine Kommentare »
“Spiel des Jahres Toto” auf spielbox.de
22.3.2009 von Klaus.
Alljährlich wiederholt sich das Spektakel: Gegen Ende März wird auf spielbox.de das „Spiel des Jahres Toto“ gestartet. Und wie beim Öffnen der Schleusen am Donnerstag Morgen für den ersten Besuchertag der Spiel in Essen wollen auch alle beim Start des „Spiel des Jahres Toto“ die Ersten sein. Die Ersten, die einen sehr spekulativen Tipp abgeben, welches Spiel denn den wichtigsten Spielepreis abräumen wird. Über welches dieselben nach Bekanntgabe des Preisträgers ebenso schnell verächtlich herfallen.
Ich habe mir dieses Jahr das Gedränge um Serverkapazitäten erspart. (Nein, ich bin kein privilegierter Forennutzer wie Christian H. oder „Abonnement erster Klasse“ wie peer
.) Nicht ganz freiwillig, muss ich gestehen, denn ich hatte zehn Uhr am Abend abgespeichert. Und so konnte ich vor kurzem ohne jegliche Verzögerungen meinen „Experten Tipp“ abgeben.
Nicht ersparen möchte ich mir und den geneigten Lesern meine höchst spekulativen Gedanken zu den diesjährigen potentiellen „Spiel des Jahres“ Kandidaten, also den Spielen, die auf der Nominierungsliste landen könnten.
Here they are:
Auch für die möglichen zukünftigen Preisträger des Jahres 2009 gilt, dass es für manch einen Kandidaten knapp wird. Denn wer bis spätestens Ostern nicht lieferbar ist, hat keine Chancen mehr, in das Wahlverfahren aufgenommen zu werden.
In die Kategorie „Zieleinlauf in letzter Sekunde“ gehören die beiden Queen Games Neuheiten Montego Bay und Sultan, die aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre auch ohne Kenntnis der Regel dazugezählt werden müssen, ebenso wie Alea iacta est oder Genial Spezial, welches so eigenständig wirkt, dass ein Platz auf der Nominierungsliste möglich scheint. Small World hingegen hat in meinen Augen trotz neuer bunterer Optik und einer Altersangabe von ab 8 Jahren keine Chance, unter die Top 5 zu kommen. Dies war und bleibt ein Vielspieler-Spiel.
Ebenfalls noch nicht lieferbar und somit ohne Praxistauglichkeitstest, dafür aber nach Regelstudium einzuschätzen sind die beiden Hans im Glück Neuheiten. Auch wenn Finca schon manch eine Vorschusslorbeere bekommen hat, halte ich Maori für den wahrscheinlicheren Listenkandidaten. Finca wirkt verkopfter, nicht locker flockig; die Spieler müssen viel im Auge behalten und berechnen, um erfolgreich zu sein. Mit Maori liegt die spielerischste Variante eines von Günter Burkhardt ersonnenen Mechanismus vor. Herr der Ziegen wäre der andere Kandidat, doch der fordert auch mehr Arbeit ein als dass er Verspieltes bietet. Maori könnte als Legespiel eine erste Option sein.
Ebenfalls ein Könnte-Kandidat ohne Praxis- und nur mit Regelerfahrung ist Ystaris Bombay. Neues Schachtelformat - quadratisch, neue Hauptzielgruppe – Familien, schaun mer mal.
Meiner Einschätzung nach keine Chancen auf einen Platz auf der Nominierungsliste hat Der Palast von Eschnapur. Hier sehe ich besonders die Regeln als ein Handicap. Aber Amigo hat ein zweites, sehr heißes Eisen im Feuer. Dazu später mehr. Für das neue, große Abacus Spiel von Michael Schacht Valdora gilt noch viel mehr, was ich bereits für Eschnapur feststellte. Die Regeln sind zu aufwendig, als dass selten spielende Familien damit zurechtkommen. „Stone Age“ war da übersichtlicher. Und auch Sutter´s Mill fällt in diese Kategorie und gelangt deshalb trotz neuem, interessanten und unterhaltsamen Mechanismus nicht in meine engere Auswahl.
Das genaue Gegenteil in Bezug auf die Spielregel gilt für Zack und Pack. Bitte, liebe Jury, lasst es nicht auf der Nominierungsliste auftauchen! Völlig unterfordern sollte man Familien auch nicht. Auch wenn das Spiel zu unterhalten weiß, ein spielerischer Gehalt ist fast nicht vorhanden. Nein, den größten Sandturm zu bauen, weil man den größten Sandeimer erwischt, ist keine Leistung. (Auch wenn mein kleiner Sohnemann vielleicht etwas anderes behaupten würde.) Mit der Empfehlungsliste könnte ich dennoch leben.
Via Romana hingegen macht spielerisch Laune, wirkt aber bereits mehreren zu höchsten Weihen gelangten Spielen zu ähnlichen (Elfenland, Zug um Zug, Thurn und Taxis).
Der Ravensburger Spieleverlag hatte bereits auf der Spiel 08 in Essen zwei Spiele vorgestellt, die beide mehr Anspruch als die Preisträger der letzten Jahre fordern, aber trotzdem in die Spekulationsmasse passen: Der Name der Rose und Diamonds Club. Ich zähle sie aber auch nicht zu den heißen Kandidaten.
Nun fällt noch ein Titel heraus, bevor ich meine acht Top-Anwärter verkünde - immer mit der Einschränkung, dass manche Neuheit noch gar nicht in den Genuss eines Praxistests kam: Bürger, Baumeister und Co., eine weitere Schacht-Neuheit. Sie bietet ein schlankes Regelwerk mit gelungenen, pfiffigen, kleinen Mechanismen, aber eben zu wenig, um den Prestige trächtigen „Spiel des Jahres“ Titel gewinnen zu können.
Eine erste Spielegattung, die auf der Nominiertenliste mit einem Kandidaten vertreten sein sollte, sind die im vergangenen Jahr als Massenerscheinung aufgetauchten kooperativen Spiele. Der in meinen Augen am Besten geeignete Vertreter wäre Pandemie. Regel, Spieldauer und spielerischer Gehalt haben hier ihre beste Komposition.
Eine weitere im vergangenen Jahr stark vertretene Spezies sind die Einschätz-Spiele. Als eines der gelungensten sehe ich Fauna an, das zusätzlich aufgrund seines Themas aussichtsreich im Rennen liegt. Professor Pünschge ist das anspruchsvollste und zweitoriginellste und kann vor allem in Konkurrenz zu den verschiedenen Gehirntrainern auf Konsolen oder dem PC treten. (Liebe Familien, spielt doch zusammen!, aber das ist ein anderes Thema…) Und Gift Trap ist das originellste und am wenigsten kopflastige.
Der sicher am heißesten diskutierte Kandidat ist Dominion. Ja, die Regeln sind so einfach, dass man schnell losspielen kann. Ja ich weiß, dass jede Karte eine andere Bedeutung hat, aber durch die Nähe zu den Sammelkartenspielen hat es auch eine Breitentauglichkeit und die Eltern können in Teilen miterleben, wonach die Jugend so süchtig ist.
Die nächsten beiden Spiele haben die stärkste Themenbindung. Einerseits Einauge sei wachsam, das mit wenig Regeln auskommt und einen sehr pfiffigen und unterhaltsamen Mechanismus bietet (s.a. Rezension), andererseits LivingStone. Auch wenn es in meinen Vielspieleraugen sein Potential nicht ausschöpft (hierzu in einer Rezension demnächst mehr), ist es gerade für Familien ein sehr gelungenes Spiel, das ähnlich Einauge mit einem geringen Regelaufwand eine große Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten bietet.
Aber all diesen Kandidaten habe ich ein Spiel vorangestellt: Fits.
Stimmt, es wäre der dritte Titel in zwei Jahren für Herrn R. Knizia, aber Fits ist einfach ein gelungener Knobelspaß, der fast sofort losgespielt werden kann. Bereits einer alleine kann sich damit vergnügen (und Solitärspiele erhalten per se wenig Aufmerksamkeit) und in familiärer Runde wird es zu einem spannenden Wettpuzzeln. Es könnten mehr Aufgabenkarten sein, aber man sollte ein Spiel des Jahres nicht im Vorhinein bereits seiner ersten Erweiterung berauben
.
Und nun bin ich selbst gespannt, wie stark sich meine Einschätzungen bis zum Abend vor der Preisverleihung ändern werden. Ich werde mich dieser Situation stellen und vergnügt verfolgen, wer es aller von Anfang an schon wusste und erst recht, dass die Wahl eine ganz unglückliche gewesen sein wird.
Geschrieben in Sonstiges | Keine Kommentare »

