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Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 20.03.2009
Auch zum Frühlingsanfang trafen sich gestern wieder 18 Pöppelschieber und Kartenhalter beim Spieletreff in Deutz. Neben Prototypen wurden diesmal auch zwei Besetzungsvarianten gespielt, die wir bisher nicht kannten (Siedler Kartenspiel zu dritt und Bang zu dritt). An meinem Tisch kam als erstes als 4er Keltis - die Erweiterung auf den Tisch. Das Spiel des letzten Jahres gewinnt für mich durch die Erweiterung so an Qualität, das es für mich ein heißer Kandidat für den Preis Erweiterung des Jahres 2009 ist.
Danach spielten wir noch passend ein schnelles Keltis-Kartenspiel hinterher. Diese neue Variante von Keltis gefällt mir durch neue Mechanismen (Belohnung der Kartenablage => Bonussteine, aufsteigende oder absteigende Karten, …) sogar ein Tick besser als das Original Lost Cities. Leider vergass ich eine kleine Schlussregel, die ich immer wieder gerne übersehe: zum Schluss darf jeder Spieler noch zwei Karten ausspielen.
kurz nach dem Start des Spiels
In der Zeit unseres Keltis Duathlon erklärte und spielte Klaus am Nebentisch Livingstone. Hier wurde leider aufgrund von einem Spieldesignfehler (warum sollte ich zwischendurch spenden?) und teilweise nicht optimalen Material (die aber nur das Auge stören) die Chance verpasst, die guten Ansätze zu einem runden Spiel zu verbinden.
Danach kam auch Klaus an unseren Tisch, so dass wir nun zu fünft den Klassiker Puerto Rico beginnen konnten. Diese Spiel gewann Kerstin mit 43 Punkten. Da dies immer noch einer der Spiele ist, die ich sehr gerne spiele aber nicht kann, war ich mit meinem dritten Platz hoch zufrieden (38 Punkte). Soviel habe ich noch in keinem Spiel verschifft.
Als nächstes Spiel kam ein weiterer hervorragender Vertreter von Alea auf den Tisch: Notre Dame. Auch dieses Spiel konnte Kerstin mit guten 63 Punkten für sich entscheiden. Dahinter wurde es jedoch sehr knapp (56, 55, 54, 53 Punkte). Eigentlich lief es bei mir in der letzten Runde gut, dachte ich zumindestens, trotzdem konnte ich nur den letzten Platz für mich eintragen.
Beide Spiele haben mir gezeigt, dass man als “Spielesammler” zwar viele gute Spiele kennenlernt, aber das eine oder andere hervorragende Spiel viel zu selten auf den Tisch bringt. Aber sagt mir das mal, wenn sich wieder die Tore in Essen öffnen, ihr könnt es ja mal versuchen.
Als letztes Spiel kam dann noch Poison auf den Tisch. Dieser Knizia ist ein nettes, relativ kurzes Absacker-Kartenspiel bei dem jedoch die Einflußmöglichkeiten zu fünft nicht so groß sind. In der ersten Runde konnte ich als einziger ohne Minuspunkte bleiben. Danach looste ich jedoch sowas von ab, das mir der abgeschlagene letzte Platz inklusive Häme der Mitspieler nicht zu nehmen war.
Nächste Woche ist bei uns mal wieder Themenabend in Deutz: Kinderspiele. Das wird wohl ein längerer Bericht werden:-).





