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Archive für März 2009

Spielewoche 23.-29.03.2009


1 Woche

3 Verlage

und noch mehr Spiele

 

Die letzte war eine gute Woche. So viele verschiedene Anknüpfungspunkte ans Spielen innerhalb von sieben Tagen hatte ich schon lange nicht. Aber es darf gerne Normalität werden.

Den Startschuss gab ein Besuch von Stefan Glaubitz von Asmodee. Er macht gerade eine Tour durch Norddeutschland und besuchte am Montag ein paar Spieleläden und einen Spielclub in Köln. Da ich hie und da für Asmodee als Supporter arbeite (demnächst auf der RPC in Köln, man kann mich am Stand 10.2.2. besuchen kommen), nutzten wir seinen Stopp in Köln für ein Treffen. Neben Schwätzen über die Spielebranche standen natürlich die Neuheiten im Mittelpunkt. Bombay verlockte vom Material her sehr zu einer Partie, aber dieses blieb schlussendlich wie auch Bakong an diesem Abend ungespielt.

 

Zunächst wagten wir uns nach Dice Town, der Neuheit von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc (die zusammen bereits Kleopatra bei DoW veröffentlicht haben), erschienen bei Matagot. Dice Town stand von Anfang an nicht auf meiner Rechnung und auch in Nürnberg hatte es nicht mein Interesse geweckt. Dies änderte sich aber radikal nach einer ersten Partie. Im weiteren Verlauf des Abends griffen wir sogar ein weiteres Mal zu den Colts, ähm nein, den Würfelbechern. Warum? Weil Dice Town trotz inzwischen verzichtbarer Pokerthematik eine sehr runde und unterhaltsame Angelegenheit ist.

 

Jeder Spieler hat 5 Würfel. Alle würfeln gleichzeitig und schauen sich ihr Ergebnis verdeckt unter einem Würfelbecher an. Einen Würfel herauslegen (was zunächst bedeutet, unter dem Becher lassen; die Würfel, die man erneut werfen möchte, nimmt man in die Hände) kostet nichts, jeder weiterer Würfel, den man behalten möchte, kostet jeweils ein Dollar, ebenso der Beschluss, alle Würfel nochmals werfen zu wollen. Wenn ein Spieler alle seine Würfel herausgelegt hat, haben alle anderen einen letzten Wurf. Dann wird abgerechnet. Wer die meisten 9er herausgelegt hat, bekommt entsprechend der Würfelzahl Goldnuggets (jeweils ein Siegpunkt wert und wenn alle verteilt sind, bedingen sie das Spielende). Für die meisten 10er bekommt man das Geld, was in der Runde zuvor für Würfel ausgegeben wurde. Wer die meisten Jungen vorweisen kann, darf entsprechend ihrer Anzahl Sonderkarten ziehen und eine davon behalten. Diese bringen Siegpunkte und bieten Zusatzaktionen bei den einzelnen Auswertungen der Würfel. Mit den meisten Damen darf man entsprechend ihrer erwürfelten Zahl Karten bei einem Mitspieler ziehen und eine behalten. Wer die meisten Könige hat, wird neuer Startspieler. Dies ist aus zweierlei Gründen lukrativ: Wenn der Startspieler bei einem Mehrheitengleichstand beteiligt ist, darf er die Aktion ausführen oder bei jeglichem Mehrheitengleichstand demjenigen die Aktion gewähren, wer mehr bietet (Nuggets, Dollar, Karten). Bei Spielende ist die Startspielerkarte zusätzlich 5 Siegpunkte wert. Wer das Beste Blatt zu bieten hat, darf sich eine Claim-Karte nehmen, für jedes herausgelegte Ass eine weitere (max. drei). Claim-Karten bringen ebenfalls Siegpunkte (Und sind diese aufgebraucht, endet ebenfalls das Spiel.). Sollte jemand leer ausgegangen sein, darf er nun eine Sonderaktion durchführen. Und schon beginnt die nächst Runde.

 

Matagot hat mit diesem Titel einen weiteren großen Wurf im Programm (der hoffentlich nicht so schnell verramscht wird). Es geht zwar simpel darum, die meisten Siegpunkte zu sammeln, aber für die Erfüllung dieser Aufgabe stehen mehrere Wege offen. Natürlich ist es sehr verlockend, mit möglichst wenigen Würfeln möglichst viele Mehrheiten zu erreichen und somit möglichst viele Aktionen ausführen zu dürfen, aber das werden die Mitspieler meist zu verhindern wissen. Durch das schrittweise herauslegen der Würfel kann man Pläne der Mitspieler erahnen, diese vielleicht durchkreuzen oder zumindest selbst doch auf einen anderen Plan umschwenken. Lukrative Siegpunktkarten in den Händen der Mitspieler kann man durch Damen abwerben, man sollte nie zu wenig Geld haben, denn ansonsten ist man dem Würfelglück fast hilflos ausgeliefert und das Spielende kann man über zwei Elemente beeinflussen. Dice Town lässt sich flott spielen, bietet viele beeinflussbare Stellschrauben und Möglichkeiten, seine Mitspieler zu ärgern. Mein Gesamteindruck: Ein sehr unterhaltsames taktisches Würfelspiel, das für mich eindeutig Chancen auf die Nominierungsliste hat.

 

Eine weitere positive Überraschung ist für mich Small World. Die Überarbeitung hat dem Spiel richtig gut getan. Das ungewöhnliche und unverbrauchte Grundprinzip funktioniert immer noch hervorragend und ist ausgesprochen reizvoll. Days of Wonder hat dieses Spiel mal wieder traumhaft ausgestattet, das Material ist eine wahre Freude für die Augen (bis auf die Tatsache, dass man die untergehenden Völker nicht so gut unterscheiden kann). Viel wichtiger noch: Die Spielanleitung hat nun ihren Namen verdient, fast alles ist sehr sauber formuliert und es erfolgte eine hervorragende Entschlackung. Beispielsweise wurde darauf verzichtet, dass das eigene aktive Reich immer zusammenhängend bleiben muss oder dass ein eigenes untergehendes und ein eigenes aktives Volk nicht aneinander angrenzen dürfen. Aber vor allem die Festlegung auf acht bis zehn Runden tut dem Spiel sehr gut. Das Spiel wird überschaubarer, flotter und der Wiederspielreiz steigt dadurch deutlich. Days of Wonder findet zurück auf seine Erfolgsspur. Das Spiel ist absolut sein Geld wert!

 

Und zum Abschluss lernte ich noch ein neues Absacker Highlight kennen: MOW, erschienen bei Hurrican (Mr. Jack), erfunden von Bruno Cathala. Die Gestaltung der Kuhkarten ist genial, der Spielmechanismus einfach und sehr spaßig. Auf der Weide tummeln sich Kuhkarten mit Werten von 1-15, die teilweise mehrmals vorkommen. Wer an der reihe ist, muss eine seiner fünf Handkarten ausspielen. Dazu legt man eine Kuhkarte an die ausliegende Reihe an. Der Wert der Kühe nimmt zur einen Seite hin ab, zur anderen zu. Wenn beispielsweise eine vier und eine elf ausliegen, kann man nur noch einen Wert kleiner als vier oder größer als elf ausspielen, dazwischengeschoben kann nichts werden (Ausnahmen bilden vier Sonderkarten). Kann oder will man keine Karte ausspielen, so muss man alle ausliegenden Karten einsammeln und verdeckt vor sich ablegen. Das ist jedoch unerfreulich, denn auf den Kuhkarten sind 0 bis 7 Fliegen abgebildet und jede Fliege ist in der Endabrechnung ein Minuspunkt. MOW ist besser als Uno und hat dessen Breitenpotential. Es ist definitiv mein neuer Stern am Absackerhimmel (Pingu Party bekommt mächtig Konkurrenz).

 

Am Dienstag trafen Thomas und ich uns zum Gedankenaustausch und am Abend zum Testen von Prototypen des Argentum Verlags. Seit November 2008 arbeite ich bei diesem Kleinverlag mit. Gerde sind wir in der Planungsphase für Essen´09. Dazu testen wir viele verschiedene Prototypen, um in den nächsten drei Monaten die vielversprechensten auf Herz und Nieren zu testen und weiterzuentwickeln. An diesem Abend war sehr spannend zu beobachten, wie kleine Änderungen ein kleines Kartenspiel reizvoller machen. Schön ist auch, dass unser Grafiker wieder mitspielte und dadurch beim Spielen direkt auch Ideen zur Umsetzung besprochen wurden. Eine sehr spannende Geschichte, der wir hier bei Zeiten vielleicht auch mal mehr Raum gewähren werden.

 

Am Samstag fand eine Schulung eines anderen Verlages statt, für den ich Supportveranstaltungen durchführe: Kosmos. Das Thema war Literaturspiele und nach einer Einführung zum Thema „Wie entsteht ein Spiel – Von der Idee zum fertigen Produkt“ standen am Programm:

Der Hexer von Salem: Eines der zahlreichen neuen kooperativen Spiele in einem besonders schönem Gewand. Von den Neuerscheinungen sind für mich Pandemie und Ghost Stories noch immer die bessere Wahl, aber auch eine Partie Hexer macht viel Spaß und ich würde auf jeden Fall mitspielen. Einzig einen Punkt finde ich wirklich störend, denn er stellt einen Bruch im Spielsystem dar: Die Spieler dürfen nicht verraten, ob sich Portale unter den verdeckten Plättchen befinden oder nur harmlose Wände. Selbst wenn die Mitspieler ihre Mimik im Griff behalten, lässt sich aufgrund der weiteren Aktionen des Spielers schließen, was sich wohl darunter befindet. Das hätte in meinen Augen anders gelöst werden sollen.

 

Die drei ??? Kids Im Reich der Rätsel: Ein kleines Kartenspiel, das eine sehr gute Variante zu Master Mind darstellt. Es gibt sieben Verdächtige. Auf jeder Karte sind drei abgebildet. Ein Spieler zieht eine Karte und erhält so die Information, welche drei der Verdächtigen die Täter sind. Danach werden Schritt für Schritt Karten aufgedeckt (max. sechs) und neben jede Karte ein Zahlenwert von 0 bis 2 platziert. Diese Ziffer gibt an, wie viele der Täter auf dieser Karte abgebildet sind. Gleichzeitig versuchen die anderen Spieler aufgrund dieser Angaben herauszufinden, welche drei Personen die Täter sind. Knifflig, für mehr als zwei Person, die auch alle zugleich mitknobeln. Für den Preis eine absolute Empfehlung.

 

Tintenblut: Eine Nürnberger Neuheit im Tintenuniversum. Auf der Schachtel taucht nun auch der Schriftzug „Oetinger Spiele“ auf, um die Verknüpfung zwischen dem Medium Buch und den dazupassenden Literaturspielen noch mehr hervorzuheben. In diesem Spiel reist man durch die Tintenblutwelt. An den einzelnen Schauplätzen kann man Gegenstände (es gibt vier verschiedene), Proviant oder Karten bekommen. Was man an einem bestimmten Ort bekommt, hängt davon ab, wie viele Spieler vor Ort sind. Proviant benötigt man, da man kostenlos nur einen Ort weiterwandern darf, die Gegenstände, um Siegpunkte zu erhalten. Um zu einem Ort zu gelangen, muss man die entsprechende Ortskarte ausspielen (alle Spieler haben den gleichen Satz). Diese Karte weist auch einen Zahlenwert auf, der demjenigen eine Karte der bösen Gegenspieler beschert, der den höchsten Wert ausgespielt hat. Manche dieser Karten lösen eine Wertung aus, durch die der Spieler die Hälfte seines Proviants und seiner Gegenstände verliert, der am meisten Zulauf von diesen Bösewichter hatte. Ich erhalte 2/4/7 Siegpunkte, wenn ich 2/3/4 verschiedene Gegenstände abgebe, maximal jeweils eine jeder Kombinationen pro Runde (also 13 Siegpunkte). Farbige Barrieren auf der Siegpunktleiste erschweren aber das Einlösen der Punkte zusätzlich. Um eine solche Barriere zu überschreiten, muss man jeweils in einem Ort mit dem entsprechenden Farbhintergrund stehen. Aktionskarten können einem das Leben leichter machen und zwei drei weitere nette kleine Ideen machen Tintenblut zu einer runden Sache. Einzig die Plättchen sind recht hässlich und die Regel ist nicht fehlerfrei. Ich würde jederzeit eine Partie Tintenblut mitspielen, aber nicht unbedingt vorschlagen. Diese Neuheit hat einen eleganten Mechanismus, der nett in die Tintenthematik eingebettet ist. Für die anvisierte Zielgruppe könnte es jedoch etwas zu grüblerisch sein.

 

Nicht lustig: Dieses Würfelspiel ist schon länger auf dem Markt und in die Comicwelt des Joscha Sauer eingebettet. Für ein lustiges, lockeres Würfelspiel sind es doch der Regeln ein paar zu viele, da gibt es gelungenere Kompositionen in dieser Kategorie. Aber nicht lustig ist es auch wiederum nicht. Und nicht erfolgreich scheint es auch nicht zu sein, denn für Essen´09 ist ein weiteres Würfelspiel in der „Nicht lustig“ Comicwelt angekündigt (Ein Prototyp konnte im letzten Herbst bereits in Bilstein getestet werden.).

 

Säulen der Erde – Das Duell der Baumeister: In Nürnberg bereits vorgestellt wird dieses in der „Säulen der Erde“ Welt angesiedelte zwei Personen Spiel im Mai erscheinen. Allein aufgrund des Autorennamen (Stefan Feld) ist dies ein viel versprechender Titel. Wie im großen Bruder geht es darum, Rohstoffe in Baustoffe umzuwandeln, um je nach Spielerseite eine Burg oder die Kathedrale fertig zu stellen. Ein interessanter Mechanismus ist, wie man an die Karten kommt. Diese werden in einem 3×3 Raster ausgelegt. Nacheinander legen die beiden Spieler jeweils eine Reihe aus drei Karten fest, die sie gerne hätten, wobei diese beiden Reihen in genau einer Karte übereinstimmen müssen. Um diese Karte wird gekämpft, danach dürfen die Karten in beliebiger Reihenfolge abgearbeitet werden, um mit dem Bau am eigenen Gebäude weiterzukommen. Ich bin schon gespannt, ob diese Neuheit endlich mal wieder einen Glanzpunkt in der 2-Personen Reihe setzen kann.

 

Nach der Schulung ging es direkt zu einem größeren Spielabend, von dem Thomas bereits berichtet hat. Auch ich halte die Keltis Erweiterung für überaus gelungen, aber nicht nur die, sondern auch die anderen neuen Ableger. Small World habe ich weiter oben bereits ausführlicher lobend erwähnt.

An diesem Abend habe ich aber auch das schlechteste Spiel seit langem entdeckt. Es ist ein kleines Kartenspiel, hat 2008 den Preis „Best Australian Game 2008“ www.boardgamesaustralia.org.au gewonnen und heißt Archeology. Die Graphik ist ein Graus, wie zu Hause am PC selbst zusammengeschustert. Die Qualität des ganzen Produkts erreicht höchstens ein Niveau wie man es auf http://www.meinkartenspiel.de findet. Der Spielmechanismus ist langweilig und sehr vom Kartenglück abhängig. Oh du armes Australien!

Und Trans America, mit dem ich gegen 02:00 den Tag beendete, bevor mir eine Stunde geraubt wurde, ist heute noch ein sehr gutes, einfaches Spiel.

 

Am Sonntag kamen weitere Neuheiten auf den Tisch. Zunächst Europa, der Nachfolger zu Deutschland – Finden Sie Minden. Die kleinen Schwächen des Vorgängers wurden konsequent ausgemerzt. Ansonsten blieb es ein sehr gutes Geographiespiel, mit dem man selbst Nichtspieler an den Spieletisch bekommt.

Das Keltis Bring-Mich-Mit-Spiel ist die einfachste und flotteste der variantenreichen Keltisneuheiten. Auch in diesem Spiel ist Keltis eindeutig wieder zu erkennen, hat jedoch den einfachsten Ablauf, ohne uninteressant zu sein. Bei jedem Zug hat man die kniffelige Entscheidung, ob man das aufgedeckte Plättchen in die eigene Auslage legt oder in der Mitte liegen lässt und dadurch die Entscheidung zusätzlich erschwert, ob man nicht gar kein Plättchen aufdeckt, sondern ein offenes nimmt. Neben einer der fünf Farben und der bekannten Ziffer von 0 bis 10 sind auf den Plättchen Wunschsteine, Extrapunkte oder ein Zusatzzug vermerkt, wodurch die Plättchen unterschiedlich interessant sind. Da alle 55 Plättchen (je Farbe von 0 bis 10) ins Spiel kommen, sollte man doch ein paar Überlegungen anstellen. In meinen Augen ein sehr gelungener Appetizer für die Keltisfamilie.

 

Zu guter Letzt kam Fits auf den Tisch, die Ravensburger Neuheit mit Tetris Anleihen und mein heißester Kandidat auf den Spiel des Jahres Titel zurzeit. Es ist ein einfaches Spiel, das das geschätzte Puzzle-/Knobelfeeling auslöst und sehr Breiten tauglich ist. Einzig die geringe Anzahl an Aufgabenkarten ist zu beanstanden. Aber bei guten Verkaufszahlen (wovon ich ausgehe) kann man vielleicht zusätzliche Steine und Aufgaben erhoffen.

Am Abend ging es noch zum Zocken mit ehemaligen Studienkollegen in die BSW. Diamant, 6-nimmt und Dog standen am Programm. Sehr unterhaltsame Spiele, neben denen man aber auch ausgedehnt plaudern kann. Zu Diamant der heiße Tipp: Dieses sehr schöne Zockerspiel für bis zu acht!! Spieler wird zurzeit für wenig Geld verscherbelt.

Noch ungespielt liegen geblieben ist Valdora (Material und Tiefziehteil sehen sehr gelungen aus). Und Eine Frage der Ähre, Finca, Maori, Bombay oder Alea jacta est hoffe ich in der kommenden Woche zu bekommen.

Da steht natürlich auch wieder Prototypen testen am Programm und von Freitag bis Sonntag die RPC in Köln. Genug Themen, über die berichtet werden kann.

Spieleabend 28.03.2009

Am Samstag haben wir uns bei Johannes zum Spielen getroffen. In den verschiedenen Räumen haben sich die Spieler erstmal mit Pizza gestärkt, um sich dann an mehreren Tischen mit sehr unterschiedlichen Spielen zu amüsieren. Unser erstes Spiel war eine Partie Dog in der relativ neuen Schmidt Ausgabe. Bisher kannte ich nur die hervorragende Brändi Holzausgabe. Die Schmidt Version ist halt ein Massenprodukt, aber qualtitativ absolut OK. Da es jedoch auch ein paar Regeländerungen gab, verspielte ich ein wenig einen schnelleren Sieg, es reichte jedoch trotzdem. :-)

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Als nächstes kam als 4er (Klaus, Nadine und Dany) Keltis mit der Erweiterung auf den Tisch. Es gibt ja nicht wirklich viele Erweiterungen die ich empfehle, wer jedoch Keltis bereits gut fand oder aber diesem Spiel des Jahres noch einmal eine Chance geben will, sollte sich “Neue Wege - Neue Ziele” anschauen.

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Nach einer verkorksten Partie Keltis konnte sich Klaus bei Ten days in Asia rehabilitieren und den Sieg klar für sich verbuchen. Zum Schluss des Abends haben wir noch zwei Partien der Neuheit Small World gespielt. Dieses Days of Wonder Spiel hat mir sehr gut gefallen. Ein kleines Problem taucht bei dieser Art von Spielen jedoch immer auf. Ich spiele nicht um jeden Preis gegen den vermeintlich führenden (die Siegpunkte sind verdeckt), sondern spiele so, dass ich möglichst für mich das Beste raushole.

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Hier gibt es sicherlich unterschiedliche Philosophien, nur warum sollte ich gegen den vermeintlich Führenden spielen, wenn ich selber keine Chance mehr auf den Sieg habe. Königsmacher kann man halt auf die eine oder andere Art werden, nerven tun mich meistens nur längere Diskusionen darüber. Dies war gestern glücklicherweise jedoch nicht der Fall, da nur sehr wenig Zeit in eine solche Diskusion gesteckt wurde. Jeder spielt halt, wie er will.

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Spieletreff Deutz (Spielelupe) - Themenabend Kinderspiele

An diesem Freitag hatten wir unseren zweiten Kinderspiele Themenabend. Diesmal trafen sich 13 Spieler, um eine große Auswahl an Spielen bis maximal ab 7 Jahren zu spielen.

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Zu viert (Kerstin, Detlef und Dany) fingen wir mit unserem “Kinderspiel-Marathon” an. Bei unserem ersten Spiel wurden es direkt drei Partien hintereinander. Es gibt ja nicht viele Kinderspiele die unter den Top 500 bei Boardgamegeek platziert sind, aber Looping Louie hat diesen Platz absolut verdient. Es sollte an diesem Abend auch insgesamt das meistgespielte Spiel werden.

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Als nächstes kam direkt mit Tier auf Tier von Haba ein weiteres Kinderspiel auf den Tisch , das auch Erwachsene begeistern kann. Detlef wies in einem etwas “leidenden” Ton auf den Nachteil hin, als letzter am Zug zu sein. :-) Nachdem ich Kerstin mit einem fast “Komplett-Abräumer” den Weg freiräumte, konnte sie sich gegen den Sieg nicht mehr “wehren”.

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Nach Hamsterrolle - ein weiteres spassiges Kinder-/Familienspiel - kam mit Didi Dotter von Zoch das erste mir unbekannte Spiel auf den Tisch. Diese “Eierhälftensuche” ist wirklich nett und liegt nach einer ersten Einschätzung vom Spielspass nur knapp hinter den ersten drei Spielen des Abends.

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Quak war das erste Spiel des Abends, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Es ist ein Spiel mit Can’t Stop ähnlichem Mechanismus für kleine Kinder ab 4 Jahren. Uns als Erwachsene hat es jedenfalls keinen Spass gemacht.

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Nach Schleck und Weg, ein weiteres nettes Kinderspiel mit teilw. großem Lacherpotential, kam mit Rennschwein Rudi Rüssel ein Merchandising Spiel auf den Tisch. Dieses Laufspiel war gar nicht so schlimm wie erwartet, es ist aber auch nichts tolles. Kann man spielen, muss man aber nicht. Das es schlimmer geht, zeigte dann das Faultier von Eurogames. Das Spielmaterial ist eigentlich sehr schön, leider ging der Spielspass, zumindestens in unserer Runde gegen Null. Es blieb Gott sei dank der größte Reinfall dieses Themenabends.

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Als nächstes kam mit “der Spur nach” ein Flohmarktfund von mir auf den Tisch. Dieses Spiel von Ravensburger ist von 1971, und ich mußte es erst in BGG eintragen. :-) Die Grafik des Spielbretts ist sehr schön gezeichnet, durch die teilw. sehr kleinen und teilw. durcheinander laufenden Fußspuren ist es nicht immer einfach zu spielen.

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Als nächstes haben wir 2x Burg Appenzell gespielt. In der 2. Partie haben wir zusätzlich die Erweiterung Cheesy Gonzola eingesetzt. Trotzdem hatte ich auch in dieser Partie keine Chance. Das Spiel macht Spass, ist jedoch für Kinder unter 8 Jahren wahrscheinlich zu schwer. Die Erweiterung ist nicht schlecht, man muss sie aber nicht unbedingt kaufen (wie die meisten Erweiterungen).

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Daddy Cool ist ein netter Can’t Stop Klon für Kinder. Numerus Zahlus (ab 7 Jahren) dagegen war sicherlich das Spiel an diesem Themenabend, was überhaupt nichts mit einem Kinderspiel zu tun hat. Dieses spartanisch ausgestattete reine Taktikspiel von Sid Sackson ist nicht wirklich schlecht, aber es ist auch kein Spiel, was ich in unserer Sammlung vermisse.

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Schoko Hexe ist eine sehr schnelle “Can’t Stop Variante” für Kinder. Wilde Wikinger von Haba hat nette Ansätze, unsere Partie zog sich jedoch ein wenig. Geistertreppe hat mir beim ersten Kinderspiel Themenabend besser gefallen (mehr Verwechslungen), trotzdem ist es ein gutes Kinderspiel. Zum Schluss kam als 3er (ohne Detlef) Ferkel vor auf den Tisch. Es war sicherlich nicht das beste Spiel des Abends, aber trotzdem ist es ein nettes, Kinder sicherlich forderndes Spiel.

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Donnerstag 26.03.2009 - it’s Magic time

Auch an diesem Donnerstag war ich wieder im hiveworld in Köln, um ein paar Partien Magic zu zocken. Beim heutigen Draft Turnier habe ich gelernt, dass man als Anfänger nicht fünffarbig spielen sollte. :-) Ein Mitspieler half mir zwar meine chaotischen Picks zu einem vernünftigen Deck zusammen zustellen, doch meine Fliegerstaffel (inkl. zweier Mythics: Maelstrom Archangel und Sharuum the Hegemon) konnte sich nur einmal durchsetzen, so dass ich mirnur  einen dürftigen 8. von 10 Plätzen sichern konnte.

Vielleicht sollte ich mir einen der Lieblingssprüche meines Vaters zu Herzen nehmen (in abgewandelter Form): spielst du gerne Magic, dann lerne es!!!

Wie jedes Jahr …

… schauen wir zum Anlass des Spielbox Toto Starts in die große Kristallkugel, um zu erahnen, welche Spiele dieses Jahr besonders von der Jury gewürdigt werden, und welches Spiel es dann auch noch auf den Olymp schafft. Bisher habe ich die meisten Neuheiten von Nürnberg 2009 mir noch nicht einmal angeschaut, trotzdem gibt es für mich doch schon den einen oder anderen Kandidaten.

Natürlich gibt es viele Spiele die mir sehr gut gefallen, aber aus verschiedenen Gründen (Komplexität, keine deutsche Version, etc.) keinen Platz auf der Hauptliste erhalten werden: Tinner’s Trail, Steel Driver, Cavum, Roll through the Ages, Kohle, Le Havre, …. Meine persönliche Top 3 möglicher Preisträger:

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Fauna ist ein schönes unterhaltsames Wissens-/Schätz-/Ratesspiel, das durch ein sehr familien kompatibles Thema alles mitbringt um ein erfolgreiches Spiel des Jahres zu werden. Das bisher mit Barbarossa nur ein Vertreter des entfernt verwandten Genres Ratespiel Preisträger wurde, kan ein Vor- aber auch Nachteil sein.

Diamonds Club ist ein sehr stimmiges und schön ausgestattetes Strategiespiel, das vom Schwierigkeitsgrad eher zu den schwereren Preisträgern der letzten Jahre gehören würde. Sollte die Jury nach Keltis eher wieder ein etwas anspruchsvolleres Spiel auswählen wollen,sollte dieses Spiel gute Chancen haben.

Dominion ist ein tolles Kartenspiel das jedoch zum Glück in einer großen Box auf den Markt kommt, und somit auch aus wirtschaftlichen Gründen eine Chance auf den Titel hat. :-) Es sollte eigentlich auch in heutigen Pisa Zeiten noch möglich sein, für Durchschnittsfamilien sich ein solches Spiel zu erarbeiten.

Natürlich gibt es noch weitere Kandidaten für mich: z.B. Einauge sei wachsam (zu kleine Box), Pandemie (Thema familientauglich?), Via Romana (zu bekannte Mechanismen) und Wabash … ne Chicago Express (wahrscheinlich zu komplex).

Da ich jedoch in den letzten Jahren meistens daneben lag, wird es wahrscheinlich sowieso anders kommen, und hoffentlich sind auch bei den Nürnberg Neuheiten noch viele gute Spiele dabei.

Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 20.03.2009

Auch zum Frühlingsanfang trafen sich gestern wieder 18 Pöppelschieber und Kartenhalter beim Spieletreff in Deutz. Neben Prototypen wurden diesmal auch zwei Besetzungsvarianten gespielt, die wir bisher nicht kannten (Siedler Kartenspiel zu dritt und Bang zu dritt). An meinem Tisch kam als erstes als 4er Keltis - die Erweiterung auf den Tisch. Das Spiel des letzten Jahres gewinnt für mich durch die Erweiterung so an Qualität, das es für mich ein heißer Kandidat für den Preis Erweiterung des Jahres 2009 ist.

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Danach spielten wir noch passend ein schnelles Keltis-Kartenspiel hinterher. Diese neue Variante von Keltis gefällt mir durch neue Mechanismen (Belohnung der Kartenablage => Bonussteine, aufsteigende oder absteigende Karten, …) sogar ein Tick besser als das Original Lost Cities. Leider vergass ich eine kleine Schlussregel, die ich immer wieder gerne übersehe: zum Schluss darf jeder Spieler noch zwei Karten ausspielen.

kurz nach dem Start des Spiels

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In der Zeit unseres Keltis Duathlon erklärte und spielte Klaus am Nebentisch Livingstone. Hier wurde leider aufgrund von einem Spieldesignfehler (warum sollte ich zwischendurch spenden?) und teilweise nicht optimalen Material (die aber nur das Auge stören) die Chance verpasst, die guten Ansätze zu einem runden Spiel zu verbinden.

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Danach kam auch Klaus an unseren Tisch, so dass wir nun zu fünft den Klassiker Puerto Rico beginnen konnten. Diese Spiel gewann Kerstin mit 43 Punkten. Da dies immer noch einer der Spiele ist, die ich sehr gerne spiele aber nicht kann, war ich mit meinem dritten Platz hoch zufrieden (38 Punkte). Soviel habe ich noch in keinem Spiel verschifft. :-)

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Als nächstes Spiel kam ein weiterer hervorragender Vertreter von Alea auf den Tisch: Notre Dame. Auch dieses Spiel konnte Kerstin mit guten 63 Punkten für sich entscheiden. Dahinter wurde es jedoch sehr knapp (56, 55, 54, 53 Punkte). Eigentlich lief es bei mir in der letzten Runde gut, dachte ich zumindestens, trotzdem konnte ich nur den letzten Platz für mich eintragen.

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Beide Spiele haben mir gezeigt, dass man als “Spielesammler” zwar viele gute Spiele kennenlernt, aber das eine oder andere hervorragende Spiel viel zu selten auf den Tisch bringt. Aber sagt mir das mal, wenn sich wieder die Tore in Essen öffnen, ihr könnt es ja mal versuchen. :-)

Als letztes Spiel kam dann noch Poison auf den Tisch. Dieser Knizia ist ein nettes, relativ kurzes Absacker-Kartenspiel bei dem jedoch die Einflußmöglichkeiten zu fünft nicht so groß sind. In der ersten Runde konnte ich als einziger ohne Minuspunkte bleiben. Danach looste ich jedoch sowas von ab, das mir der abgeschlagene letzte Platz inklusive Häme der Mitspieler nicht zu nehmen war. :-)

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Nächste Woche ist bei uns mal wieder Themenabend in Deutz: Kinderspiele. Das wird wohl ein längerer Bericht werden:-).

Donnerstag 19.03.2009 - it’s Magic time

Auch diesen Donnerstag bin ich wieder zum Magic Spielen ins Hiveworld gepilgert. Vor unserem Draft Turnier habe ich noch ein paar Partien mit unterschiedlichen Gegnern gespielt. Darunter war auch meine erste Multiplayer Partie mit insgesamt 5 Teilnehmern. Nach dem ersten Eindruck gefallen mir zwar die 2er Partien bedeutend besser, trotzdem kann man mal so eine Partie spielen. da diese Form sehr kommunikativ ist, zumindestens wenn ich daran teilnehme. :-)

Bei unserem Draft-Turnier haben diesmal 9 Teilnehmer ihre drei Booster gekauft. Dadurch hatten wir 4 Spielrunden, indem immer ein Spieler ein Freilos hatte (mich erwischte es in der 2. Runde). Eigentlich war ich mit meinen Deck zufrieden, und ich hatte mal wieder eine Flieger Staffel mit Exalted am Start. :-) Auch konnte ich in meinem Deck einen netten Engel begrüssen.

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Trotzdem verlor ich alle drei Spiele mit 1:2. Da ich das Deck für nicht so schlecht hielt, hatte ich entweder Pech oder mein guter alter Freund das Unvermögen schaute mir mal wieder massiv über die Schulter. Obwohl ich mit drei siegreichen Partien eigentlich nicht ganz unzufrieden war, belegte ich den letzten Platz. Da auch der Rare Pool nur 4-5 gute Karten beinhaltete, konnte ich nicht wirklich was gutes Picken.

Zum Abschluss habe ich mir dann noch einen Alara Booster gekauft, der mich mit einem Sarkhan Vol versöhnte. :-)

Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 13.03.2009

Gestern kamen zum Spieletreff Deutz 14 Mitspieler, die sich mit sehr unterschied-lichen Spielen  amüsierten. Da wir letzten Samstag in Essen einkaufen waren, konnten wir als erste Partie die Erweiterung zu Keltis auf den Tisch bringen. Im Gegensatz zu vielen anderen Vielspielern ist bei mir dieses Spiel des Jahres nicht durchgefallen. Ich finde es absolut OK und als Familienspiel gut geeignet.

 Keltis Erweiterung: Neue Wege - Neue Ziele

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Die Erweiterung ergänzt das Spiel mit strategischer Tiefe. Neue Punktemöglich-keiten (Edelsteine) und veränderte Zugmöglichkeiten (Verzweigung der Wege, Farbwechsel auf dem Weg, neutrale Felder, etc.) verändern das Spielgefühl in einem hohen Maße. Die Dominanz des Glückselements “Karten ziehen” ist durch die viel größeren Planungsmöglichkeiten nicht mehr vorhanden. Spieler die bisher Keltis ablehnten, sollten zumindestens einen 2. Versuch mit der Erweiterung starten. Das sag ich nicht, weil ich diese 4er Partie knapp gewann. :-)

Als nächstes kam als 5er ein Prototyp auf den Tisch, der zur Zeit vom Argentum Verlag getestet wird. Ein, zwei interessante Ansätze hatte das Spiel, insgesamt konnte der Funke bei den Mitspielern jedoch nicht überspringen.

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Danach kam ein weiteres Spiel des Jahres mit einer neuen Erweiterung als 4er auf den Tisch. Zooloretto exotic ändert den Spielablauf nicht in so einem Maße wie die Keltis Erweiterung, sie ergänzt eher das Spielgeschehen um eine weitere (nette) Komponente. Fans des Spiels sollten sich die Erweiterung kaufen, Leute die das Spiel bisher nicht mochten, werden auch jetzt nicht zu Fans dieses Spiels. Das Spiel endete sehr knapp, obwohl verschiedene Strategien gespielt wurden. Ich konnte das Spiel mit 30 Punkten ganz knapp gewinnen (29, 29, 28 Punkte).

Zooloretto, jetzt mit Besuchern

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Da uns Keltis (mit Erweiterung) sehr gut gefallen hatte, kam es erneut als 4er (mit Klaus ohne Marko) auf den Tisch. Obwohl ich diesmal mehr Punkte als im ersten Spiel hatte (45), wurde ich letzter. Klaus konnte das Spiel mit 56 Punkten knapp vor Kerstin (51) für sich entscheiden.

Als letztes Spiel des Abends kam bei uns als 5er (hallo Detlef :-) ) Middle Kingdom von Z-Man Games auf den Tisch. Für die “Rehs” war es die 2. Partie dieses Mehrheiten Kartenspiels. Es ist zwar kein Überflieger Spiel, macht aber Spass und lässt sich bei Kenntnis der Regel auch sehr zügig spielen. Ich konnte meinen erfolgreichen Abend durch einen weiteren Sieg abschließen. Da jedoch drei der Mitspieler das Spiel nicht kannten, war es eher ein “Sieg der Erfahrung” :-).

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Donnerstag - it’s Magic time

Seit ca. vier Wochen habe ich eine weitere Spieleleidenschaft entdeckt: Magic - The Gathering. Der eine oder andere könnte jetzt denken, etwas spät der Hype ist doch vorbei. Magic hat jedoch eine große solide Fangemeinschaft. Das Spiel ist zwar nicht mehr so im Focus der Öffentlichkeit wie in den 90ern, trotzdem hat es nicht an seinem Reiz verloren und es erscheinen regelmäßig neue Editionen.

Aber Vorsicht!!!! Dieses Spiel kann süchtig machen, da einen Booster kaufen, ach heute gönne ich mir mal drei Booster, von der Edition habe ich ja noch keine Karten, hm das Display ist im Angebot :-) ….

Ein kleines Problem ist, das die Cracks, die seit 10 oder 15 Jahren spielen, eine Menge super Karten haben, und einem Neuling mit ihren Decks aus ihren besten Karten keine Chance lassen. Trotzdem kann man auch als Neuling in bestimmten Situationen Erfolge feiern. Die Spielvarianten sind riesig: Multiplay, nur Karten der letzten Editionen, reine Common Decks etc.

Mir haben es zwei weitere Spielarten angetan: Draft und Sealed. Auf das zweite gehe ich ein, wenn ich mein erstes Turnier gespielt habe :-). An diesem Donnerstag habe ich jedoch bereits mein 2. Draft Turnier gespielt. Magic Draft ist ein wenig wie umgekehrtes Dominion gemixt mit Fairy Tale.

Alle Spieler kaufen sich drei Booster aus einer festgelegten Editionen Vorgabe (z.B. 2x Conflix und 1x Alara). Dann machen die Spieler alle einen Booster auf (15 Karten), nehmen sich eine beliebige Karte und geben die restlichen Karten (14 Karten) an den rechten Nachbarn weiter. Vom linken Nachbarn erhält man seinen Booster mit einer Karte weniger, sucht sich daraus wieder eine Karte aus und gibt sie wieder weiter an seinen rechten Nachbarn (jetzt noch 13 Karten).

Dies wiederholt man so lange bis alle Karten aus den ersten Boostern weg sind. Nachdem auch der zweite und dritte Booster auf diese Art verteilt wurde, hat jetzt jeder Spieler 45 Karten zur Verfügung, mit denen er (zzgl. beliebig vieler Standardländerkarten) sich ein mindestens 40 Karten umfassendes Deck baut. Dann wird im Schweizer Turnierformat gespielt.

Bei den Turnieren wo ich teilnehme, werden alle Mythic, Rare und Foil Karten am Ende des Turniers in die Mitte gelegt. Dann darf sich als Erster der Sieger des Turniers, dann der zweite, … eine Karte aussuchen. Das wird so lange gemacht bis alle Karten verteilt sind. Die gepickten Uncommons und Commons Karte behält jeder Spieler, sie werden nicht neu verteilt. So ist in diesem Turnierformat gleichzeitig auch ein “Preisgeld” ausgeschrieben.

Bei meinem ersten Turnier vor einer Woche bin ich sang und klanglos mit 0:3 Matches (0:6 Partien) untergegangen, ich wurde letzter von sechs Mitspielern. Diesmal lief es jedoch schon besser. Zum einen habe ich seitdem ein wenig gelesen :-) (das war auch ein Grund, warum wenig neues auf der Website / im Blog passierte), zum anderen hatte ich das Glück, die stärkste Karte des Turniers aus meinem ersten Booster ziehen zu können: Sarkhan Vol.

ein Freund, ein guter Freund … :-)

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Somit konnte ich mir diesmal den zweiten Platz von sechs Teilnehmern sichern (2:1 Matches, 4:3 Partien). Zwar war natürlich beim Verteilen der Preise mein Sarkhan schon weg, als 2. konnte ich mir aber eine andere nette Karte sichern :-). Diese Turnierform (Kosten so ca 10-11 Euro) gefällt mir richtig gut. Für den Gegenwert eines Kinobesuchs erhält man Spielspass für ungefähr eine Spielfilmlänge, lernt nette Leute kennen, die Anfängern auch gerne mal Tipps geben, und zum Schluss erhält man oft auch als letzter ein oder zwei gute Karten für die andere Spielvarianten von Magic.

Da alle die selbe Chance auf gute Karten haben, ist dieses Format auch sehr gut für Anfänger geeignet, da die verschiedenen Magic Karten sammlungen hier keine Rolle spielen. Aus diesem rund heißt es für mich im Normalfall => Donnerstag - it’s Magic time.

Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 06.03.2009

Auch an diesem Freitag fanden sich wieder knapp 20 Spieler und ein Hund  :-) im großen Saal des Bürgerzentrums Deutz ein. Als erstes Spiel kam 24/7 auf den Tisch, das wir zu dritt spielten. Dieses Spiel von 2006 ist beim Verlag Sunriver Games erschienen. Für mich ist dieses Spiel ein guter Start in einen Spieleabend.

Foto vergessen - deshalb ein “Abbau-Foto” :-)

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Als nächstes kam als 4er mit Qwirkle ein weiteres Legespiel auf den Tisch. Dieses Spiel haben wir uns extra aus den USA mitbringen lassen, da es in Deutschland zumindestens zu diesem Zeitpunkt nicht erhältlich war.

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Zu jedem Spiel kam ein Mitspieler dazu, so dass wir Circus Maximus als 5er spielten. Das Spiel ist gut, jedoch finde ich bisher strategisch keinen Zugang zu dem Spiel. Kein Wunder das ich mich auf dem letzten Platz wiederfand.

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Mit Lungarno kam als nächstes ein Vertreter der Spieleneuheiten aus Essen 2008 auf den Tisch, was wir bisher nur auf dieser Messe gespielt hatten. Es müssen Plättchen gelegt und die eigenen Pöppel möglichst punkteträchtig auf den zuletzt gelegten Plättchen platziert werden. Hört sich nach Carcassonne an, verbreitet trotzdem ein anderes Spielgefühl. Das Ergebnis war relativ ausgeglichen, Klaus siegte mit 29 Punkten (28, 25, 25, 20 Punkte).

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Als letztes Spiel kam mit Metropolys von Ystari ein weiteres Spiel von 2008 auf den Tisch (als 4er), das ich ebenfalls bisher erst einmal gespielt hatte. Nach einer kurzen Phase der Irritation (gibt es da eine Strategie?) konnte ich mir etwas bei Klaus - sicherlich der Spieler in unserer Runde mit der meisten Metropolys Erfahrung - abschauen. Trotzdem war es für mich überraschend, dass ich das Spiel relativ klar mit 41 Punkten für mich entscheiden konnte. :-)

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