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Monopoly Stadtmeisterschaft 2009 in Köln
Für das wohl meistverkaufte Brettspiel aller Zeiten finden seit Jahrzehnten verschiedene Meisterschaften statt. Die letzte deutsche Monopoly Meisterschaft fand 2004 statt. Da selbst die Olympiade alle vier Jahre stattfindet, wurde es Zeit für eine Neuauflage. Dieses Jahr ist der Austragungsmodus spielerfreundlicher, da die Vorrunden lokaler angesetzt wurden.
wie gemacht für deutsche Meisterschaften
Auf 22 verschiedenen Stadtmeisterschaften qualifiziert man sich für eine der vier regionalen Meisterschaften (Nord, Süd, West und Ost). Kommt man auch da weiter, nimmt man an der deutschen Meisterschaft in Frankfurt teil. Der deutsche Meister fährt dann sogar zur Weltmeisterschaft in Las Vegas (Preisgeld 20.580 Dollar).
Der Kölner Stadtmeister wurde jetzt am letzten Samstag (24.01.2009) gesucht. Passend zu einem Spieleturnier fand das “Grundstücke sammeln” an relativ zentraler Stelle im Spieleladen Hive World (Mauritiussteinweg) statt. Da das Turnier relativ kurzfristig angesetzt wurde, konnte die maximale Teilnehmerzahl von 40 zwar nicht erreicht werden. Immerhin konnte der Veranstalter aber mit 19 Spielern ein für ein gutes Turnier absolut ausreichend großes Teilnehmerfeld begrüßen.
Vorrunde fand an fünf Tischen statt
Die Räumlichkeiten und die Organisation waren sehr gut, so standen z.B. für die diversen Regelfragen Schiedsrichter zur Verfügung. Die Turniere werden direkt von Hasbro durgeführt, so daß natürlich auch Mitarbeiter vor Ort waren.
Der Besitzer von Hive World, Christopher Ruddat, war natürlich sehr zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung, so dass auch er sich dem Geschehen an den Spieltischen nicht entziehen konnte. Turniere im Hive World (z.B. Magic) sind für ihn nichts ungewöhnliches, dieses Turnier, das auch verschiedene Medienvertreter anzog, stellte sicherlich jedoch eine interessante Abwechslung dar.
der “Chef” mitten im Geschehen
Monopoly ist sicherlich ein Spiel was ich persönlich nicht für eine Partie vorschlagen würde. Mit den richtigen Leuten, einem vernünftigen Modus (hier Zeitbegrenzung pro Partie auf 90 Minuten) und der richtigen Atmosphäre gibt es viele Spieler die mit diesem klassischen Wirtschaftsspiel viel Spass haben. So war es auch nicht verwunderlich, dass es an den Tischen immer mal wieder hoch herging und viel gelacht wurde.
Knabbern, Kaffee und Spielgeld
Nachdem alle Spieler eingetrudelt waren, startete die Vorrunde so gegen ca. 10:30. In dieser Runde kamen die fünf Ersten und drei Geldbesten in das Halbfinale, bei dem sich wiederum die beiden jeweils Erstplatzierten für das Finale qualifizierten.
Im Finale konnte sich dann Bernd Reinartz klar gegen Kristina Clausen und Kim Morawa durchsetzen. Aber auch der 2. und 3. Platz berechtigen zu der Teilnahme an der Regionalmeisterschaft West in Essen. Selbt die Viertplatzierte kann sich noch Hoffnung machen, da die beiden “reichsten Viertplatzierten aus den 6 Städte-turnieren im Regionalgebiet West sich ebenfalls qualifizieren.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Obwohl Monopoly, wie bereits angedeutet nicht zu unserer “normalen” Spieleauswahl gehört, könnte eine Auffrischung der Kindheitserinnerungen (aber dann kein Endlosspiel wie früher
) mit der richtigen Besetzung vielleicht doch spassig sein.




