Archive für Januar 2009

Ausstellung - Spiele von Jens-Peter Schliemann

Am Donnerstag habe ich Jens-Peter geholfen, eine kleine Ausstellung seiner Spiele im Erzbischöflichen Berufskolleg (Fachschule für Sozialpädagogik) aufzubauen.

ausstellung-0001.jpg

Neben den veröffentlichten Spielen vom Autor sind in einer Vitrine auch Prototypen verschiedener Spiele aufgebaut, dies vermittelt einen guten ersten Eindruck, welche Arbeit in einer Spieleentwicklung steckt, und wieweit sich manchmal Spiele während des Prozesses verändern bzw. weiterentwickeln.

Nacht der Magier: Prototyp vs. fertiges Spiel

ausstellung-0002.jpg

 Da in der Sozialpädagogik natürlich auch der Bereich Spielen relevant ist, und es zusätzlich auch immer wieder Klassen gibt, die sich in Projektarbeit mit der Spieleentwicklung auseinander setzen, entstand die Idee zu dieser Ausstellung.

ausstellung-0003.jpg

Da neben den Eltern gerade auch die ausgebildeten Pädagogen wichtige erwachsene Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche darstellen, finde ich solche Veranstaltungen sehr positiv. Sie zeigen gut die großeBandbreite von Brettspielen und können vielleicht wichtigen Ansprechpartnern für Kinder und Eltern die positiven Wirkungen/Eigenschaften von Brett- und Kartenspielen vermitteln.

Hier darf gespielt werden

ausstellung-0004.jpg

Spieletreff Deutz (Spielelupe) - 30.01.2009

Auch diesen Freitag konnten wir wieder zwei neue Spieler zum erstenmal beim Spieletreff in Deutz begrüßen. Da alle Räume im Haus in der ersten Stunde belegt waren, startete unsere erste Partie ausnahmsweise in einem anderen Raum. Mit Hoppladi Hopplada! von Markus Kropf kam erneut als 5er das Würfelspiel mit dem lustigen Mechanismus Vorlagen geben/vermeiden auf den Tisch.

Stapelhasen sind besonders wertvoll

deutz300109-0001.jpg

Während der Partie trudelten noch Spieler ein, so daß nach dem Umzug in einen der üblichen Räume neue  Spielerkonstelationen entstanden. Am Nachbartisch begann in einer großen 8er Runde eine Partie Schatten über Camelot.

atmosphärische Verrätersuche im Hintergrund

deutz300109-0002.jpg

Wir dagegen widmeten uns in einer 4er Konstelation Neuheiten der letzten zwei Monate. Da wir heute unser “Roll through the Ages” abholen konnten, mussten wir direkt eine Partie versuchen. Da die Regeln sehr kurz sind und auch (fast) alles auf dem eigenen Spielblatt und der Spielübersicht steht, konnten wir auch nur mit einer Partie Erfahrung den beiden anderen Spielern  schnell die Regeln erklären.

 deutz300109-0003.jpg

Das Spiel hat uns allen, zumindestens nach meinem Eindruck :-), sehr gut gefallen. Alfred konnte das Spiel knapp mit 29 Punkten für sich entscheiden. Wenn mir ein Spiel sehr gut gefällt, heißt es noch lange nicht, dass ich es auch sehr gut beherrsche. Der letzte Platz war mir mit 22 Punkten sicher. :-)

 deutz300109-0004.jpg

Klaus hatte zwei Nürnberg 2009 Neuheiten von Amigo dabei. Als erstes kam “Einauge sei wachsam” von Kramer/Kiesling auf den Tisch. Mir hat dieses kurze mit schön verzahnten Mechechanismen ausgestattete Spiel gut gefallen. Dany setzte sich mit 50 Edelsteinen durch, dabei konnte ich diesmal zumindestens den letzten Platz vermeiden. :-) Einen ausführlichen ersten Eindruck von Klaus findet ihr hier: www.spielbox.de

deutz300109-0005.jpg

Als 2. Amigo Neuheit dieses Abends kam “Der Palast von Eschnapur” vom zur Zeit sehr produktiven Autoren Ehepaar Brand auf den Tisch. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern des Abends blieb hier ein erster Eindruck der Marke - ja ganz nett, muss ich aber nochmal spielen, bevor ich etwas sagen kann - zurück. Immerhin ein positives hatte das Spiel, ich konnte es als Gewinner (73 Punkte) beenden. :-)

 deutz300109-0006.jpg

Das letzte Spiel war dann auch gleichzeitig das älteste Spiel des Abends. Mit Money wurde mal wieder ein Werk aus dem scheinbar unendlichen “Fundus” des Reiner Knizias gespielt. Das Spiel ist ganz nett und eignet sich somit gut als einfacher Absacker. Damit war auch dieser Spieletreff mal wieder zu Ende.

Thomas und die Triops - letzter Tag

Heinz ist tot. Gestern Abend schwamm Heinz noch putzmunter durch das Becken, heute morgen trieb er tot an der Wasseroberfläche. Nachdem ich mich vom Schock erholt habe, werde ich natürlich in den kommenden Tagen hier noch eine kleine Bewertung zum Kosmos Triops Experimentierkasten schreiben.

Thomas und die Triops - 11. Tag

Da Heinz immer größer wird, habe ich heute verschiedene Futtersorten besorgt. Da in den verschiedenen Foren immer wieder Lebendfutter empfohlen wird, habe ich Wasserflöhe eingekauft. Ein richtiger Jäger ist Heinz jedenfalls nicht. Zur Zeit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Wasserfloh angreift. :-)

Heinz ist inzwischen 1 cm groß, so daß ich ihn auch ohne Zoom vernünftig auf ein Bild bekomme.

triops-0005.jpg

Monopoly Stadtmeisterschaft 2009 in Köln

Für das wohl meistverkaufte Brettspiel aller Zeiten finden seit Jahrzehnten verschiedene Meisterschaften statt. Die letzte deutsche Monopoly Meisterschaft fand 2004 statt. Da selbst die Olympiade alle vier Jahre stattfindet, wurde es Zeit für eine Neuauflage. Dieses Jahr ist der Austragungsmodus spielerfreundlicher, da die Vorrunden lokaler angesetzt wurden.

wie gemacht für deutsche Meisterschaften

monopolymeist-0001.jpg

Auf 22 verschiedenen Stadtmeisterschaften qualifiziert man sich für eine der vier regionalen Meisterschaften (Nord, Süd, West und Ost). Kommt man auch da weiter, nimmt man an der deutschen Meisterschaft in Frankfurt teil. Der deutsche Meister fährt dann sogar zur Weltmeisterschaft in Las Vegas (Preisgeld 20.580 Dollar).

Der Kölner Stadtmeister wurde jetzt am letzten Samstag (24.01.2009) gesucht. Passend zu einem Spieleturnier fand das “Grundstücke sammeln” an relativ zentraler Stelle im Spieleladen Hive World (Mauritiussteinweg) statt. Da das Turnier relativ kurzfristig angesetzt wurde, konnte die maximale Teilnehmerzahl von 40 zwar nicht erreicht werden. Immerhin konnte der Veranstalter aber mit 19 Spielern ein für ein gutes Turnier absolut ausreichend großes Teilnehmerfeld begrüßen.

Vorrunde fand an fünf Tischen statt

monopolymeist-0002.jpg

Die Räumlichkeiten und die Organisation waren sehr gut, so standen z.B. für die diversen Regelfragen Schiedsrichter zur Verfügung. Die Turniere werden direkt von Hasbro durgeführt, so daß natürlich auch Mitarbeiter vor Ort waren.

 monopolymeist-0003.jpg

Der Besitzer von Hive World, Christopher Ruddat, war natürlich sehr zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung, so dass auch er sich dem Geschehen an den Spieltischen nicht entziehen konnte. Turniere im Hive World (z.B. Magic) sind für ihn nichts ungewöhnliches, dieses Turnier, das auch verschiedene Medienvertreter anzog, stellte sicherlich jedoch eine interessante Abwechslung dar.

der “Chef” mitten im Geschehen

monopolymeist-0004.jpg

Monopoly ist sicherlich ein Spiel was ich persönlich nicht für eine Partie vorschlagen würde. Mit den richtigen Leuten, einem vernünftigen Modus (hier Zeitbegrenzung pro Partie auf 90 Minuten) und der richtigen Atmosphäre gibt es viele Spieler die mit diesem klassischen Wirtschaftsspiel viel Spass haben. So war es auch nicht verwunderlich, dass es an den Tischen immer mal wieder hoch herging und viel gelacht wurde.

Knabbern, Kaffee und Spielgeld

monopolymeist-0005.jpg

Nachdem alle Spieler eingetrudelt waren, startete die Vorrunde so gegen ca. 10:30. In dieser Runde kamen die fünf Ersten und drei Geldbesten in das Halbfinale, bei dem sich wiederum die beiden jeweils Erstplatzierten für das Finale qualifizierten.

Im Finale konnte sich dann Bernd Reinartz klar gegen Kristina Clausen und Kim Morawa durchsetzen. Aber auch der 2. und 3. Platz berechtigen zu der Teilnahme an der Regionalmeisterschaft West in Essen. Selbt die Viertplatzierte kann sich noch Hoffnung machen, da die beiden “reichsten Viertplatzierten aus den 6 Städte-turnieren im Regionalgebiet West sich ebenfalls qualifizieren.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Obwohl Monopoly, wie bereits angedeutet nicht zu unserer “normalen” Spieleauswahl gehört, könnte eine Auffrischung der Kindheitserinnerungen (aber dann kein Endlosspiel wie früher :-) ) mit der richtigen Besetzung vielleicht doch spassig sein.

www.hiveworld.com

www.monopoly.de

 

Thomas und die Triops - 10. Tag

Da Heinz einfach zu aktiv wurde, habe ich heute bereits das Tor zum großen Becken geöffnet. Er ist zwar erst ca. 8 mm groß, ich hoffe aber, dass er sich auch im großen Becken wohlfühlt.

Online Spieleplattform - PLAYRAY

Inzwischen gibt es im Internet eine große Zahl von kostenlosen Browserspielen. PLAYRAY ist eine Plattform, die direkt mehrere relativ einfache Spiele anbietet. Bereits ohne Anmeldung kann man einige Spiele nutzen, andere brauchen eine Anmeldung oder aber man benötigt kostenpflichtige Coins.

Solospiel “Bubble”

playray-0001.jpg

Ich melde mich meistens nicht an, da auch so schon genug interessante Spiele zur Auswahl stehen.  Die meisten Spiele kommen aus dem Bereich Geschicklichkeit oder Strategie/Taktik. Es gibt Solospiele, 2er Spiele und Mehrpersonenspiele.

Solospiel “Gems”

playray-0002.jpg

Neben altbekannten Spielen wie z.B. Mühle oder Schach gibt es auch viele andere Spiele (z.B. auch Minigolf) zum ausprobieren. Meine persönlichen Favoriten sind: Gems, Bubble, Area, Minigolf und Cannon.

Minigolf als 1er, 2er und Mehrpersonenspiel

playray-0005.jpg

Alle die gerne mal zwischendurch in der Mittagspause oder zu Hause ein kleines Spiel wagen wollen, alleine oder gegen menschliche Gegner sollten sich Playray mal anschauen.

www.playray.de

Bücher rund um das Spielen: Gus Hansen - Hand für Hand

Bücher über das Pokern gibt es viele, einige davon wurden inzwischen auch ins Deutsche übersetzt. Fast alle Bücher beschränken sich auf viel Theorie, zusätzlich findet man insbesondere bei den besseren Büchern viele beliebig aneinander gereihte Beispiele zum jeweiligen Bereich.

Selten jedoch haben Pokerbücher einen wirklichen Unterhaltungscharacter. Natürlich sollte man viele von den guten Büchern lesen, aber wäre es nicht schön neben dem Lerneffekt auch ein wenig Spass beim Lesen zu haben?

Diesen Versuch unternimmt Gus Hansen mit seinem ersten Buch “Hand für Hand”. Ziel des Buches war es, den Lesern die Gelegenheit zu geben, einem der besten, ungewöhnlichsten und aggressivsten Spieler der Welt während einer gesamten Turnierteilnahme über die Schultern zu schauen.

handfurhand0031.jpg

Wer die Aufzeichnung der Aussie Million 2007 gesehen hat, wunderte sich vielleicht, dass Gus Hansen immer wieder in ein Aufnahmegerät gesprochen hat. Genau diese Bemerkungen zu jeder seiner gespielten Hände und weitere Informationen (Karten, Stack etc.) finden sich in diesem Buch.

Ein moderner Klassiker kann so ein Buch werden, wenn der Protagonist auch noch das Turnier gewinnt. Da dies der Fall war, kann man Gus Hansen in 329 von ihm gespielten Hände bis zum Sieg begleiten. Daneben findet man auch immer wieder Seiten im Buch mit seinen Gedanken über die verschiedenen Phasen eines Turniers. Abgerundet wird das ganze zum Schluss mit einem kleinen Statistikteil der gespielten Hände.

Das Buch richtet sich nicht an Beginner, dafür werden doch die typischen Poker Begriffe und ein gewisses Spielverständnis vorausgesetzt. Für alle die jedoch bereits das eine oder andere Pokerbuch gelesen haben, stellt Hand für Hand eine sehr gute Abwechslung dar. Man kann ein gesamtes Turnier begleiten, seine Höhen und Tiefen, die genialen Spielzüge aber auch Fehler, die er sich selbst eingestehen muss, erleben.

Alle die neben den theoretischen Gedanken eines Poker Autors auch gut unterhalten werden wollen, kann ich Gus Hansens Buch nur empfehlen. Selten war es so spannend und unterhaltend ein gutes Pokerbuch zu lesen. Ich hoffe der Nachfolger wird dann über seinen Sieg beim WSOP Main Event 2009 berichten. :-)

 

Gus Hansen - Hand für Hand

ISBN: 978 - 3 - 9812123 - 3 - 4

Preis: 19,90 Euro

www.PokerBooks.de

Thomas und die Triops - 9. Tag

Heinz wächst und wächst. Inzwischen hat er eine Länge von 6 mm, bei 10 mm darf er dann ins große Becken. Da er immer größer wird, kann er sich jetzt kaum noch meinen Fotoversuchen entziehen. :-)

triops-0004.jpg

Thomas und die Triops - 8. Tag

Zwischenzeitlich hatten wir einen zweiten ganz kleinen Triops in unserem Becken gesichtet. Da wir ihn inzwischen seit 24 Stunden nicht mehr gesehen haben, ist zu befürchten, dass Heinz … ich möchte es gar nicht aussprechen.

Heinz selber geht es anscheinend sehr gut. Er ist inzwischen 4-5 mm groß. Leider ist er so lebendig, dass alle Versuche, ein weiteres Foto von ihm zu schießen, scheitern. Er bekommt inzwischen zwei verschiedene Futter Sorten, und ich fiebere schon dem Tag entgegen, wo ich ihm endlich das Tor zum großen Becken öffnen kann.