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- 23.10.2011: Spiel 2011 - Sonntag: Es dauert noch ziemlich lange bis zur Spiel 2012
- 23.10.2011: Spiel 2011 - Samstag: ich muss nicht bis zum Schluss bleiben
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Bilstein November 2008 - 2. Tag
Den zweiten Tag in Bilstein läuteten wir nach dem Frühstück mit einer 4er Partie Via Romana ein. Die kurze Regel hatte ich die Nacht davor gelesen. Also konnte ich mit ein wenig Kontrolllesen das Spiel den Mitspielern erklären.
Es handelt sich um ein einfaches Familienspiel das Ähnlichkeiten zu bereits bekannten Spielen (z.B. Portobello Market) aufweist. Das Spiel gehört für mich in die Kategorie handwerklich gut gemacht und nett, aber es ragt nicht aus der Masse der Spiele heraus. Es eignet sich wahrscheinlich gut für Wenigspieler, da es kurze Regeln und eine schnelle Wertungsabfolge aufweist (kleine Erfolgserlebnisse).
Als nächstes kam mal wieder Pandemie (diesmal die deutsche Version) als 4er auf den Tisch. Ein bereits bekannter Übersetzungsfehler (Pegasus Link) ließ uns kurz stutzen, da wir aber auch das englische Original dabei hatten, war das Problem schnell gelöst. Verloren haben wir das Spiel trotzdem, da die gelben Steine ausgingen bzw. die Ausbruchsleiste nicht reichte
.
Dominion spielt (fast) jeder gerne. Also spielten wir auch in dieser Besetzung eine Partie. Diesmal mussten wir ganz ohne “virtuelles Geld” auskommen.
Danach spielten wir drei Prototypen (ein aufgebohrtes Kniffel, ein Bauspiel und ein Legespiel) eines deutschen Verlages. Alle drei Spiele hatten ihren Reiz, wobei mir persönlich das Bauspiel am besten gefiehl, gefolgt von dem Legespiel. Ich bin gespannt welche Spiele vom Verlag veröffentlicht werden, und wie die Spiele dann endgültig aussehen.
Zwischendurch spielten wir noch zwei sehr unterschiedliche Würfelspiele. Roll through the Ages von Gryphon Games ist, wie bei diesem Namen zu erwarten, ein Zivilisationsspiel mit Würfeln. Innerhalb von 30 Minuten entwickelt sich ein spannendes Rennen zur erfolgreichsten Kultur.
Neben dem Glücksfaktor (Würfel) gibt es aber auch eine strategische Komponente durch die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten. Mir gefällt das Spiel sehr gut, und ich habe es sofort auf meine (zu lange) Kaufliste gesetzt.
Das zweite Würfelspiel kann man verkürzt als Can’t Stop mit Hasen bezeichnen. Hoppladi Hopplada! von Zoch besitzt einen sehr interessanten und für so risikobereite Spieler wie mich “bösen” Mechanismus. Jedesmal wenn ein Ergebnis eingetragen wird, hat der nächste Spieler die Wahl neu anzufangen oder aber i.d.R. mit höherem Risiko dort weiterzumachen, um noch mehr Punkte als der vorherige Spieler zu erhalten. Das Spiel ist wirklich ein netter Absacker oder Zwischendurch Spiel.
Nach dem Abendessen haben wir dann als 5er das längste Spiel für mich auf dieser Spielerreise angefangen. Bei Silverton handelt es sich um ein Eisenbahnspiel, bei dem eine zusammenhängende Strecke gebaut werden soll, die möglichst viele lukrative Minen und Pasagierstrecken mit 5 großen Städten in den USA verbindet.
Uns lagen beide Versionen (Two Wolf und Mayfair Games) vor. Auf den Tisch kam die optisch schönere aber auch etwas unübersichtlichere Version von Mayfair Games. Da zusätzlich durch das Würfeln (Minen können bereits vor dem ersten Ertrag versiegen) ein gewisser Ärgerfaktor vorhanden ist, und die Spielzeit doch sehr lang sein kann, ist der Spielspass sehr von der Spielrunde abhängig. Aber dafür hatten wir genau die richtige Spielrunde, und so war der Spass sehr groß.
Nach verschieden Spielern die eigentlich schon durch waren
, kristalisierte sich in den letzten Runden ein klarer Favorit heraus. Schließlich gewann Ute auch mit großem Vorsprung (13.005 Dollar) Ende der 18. Runde nach ca. 5 Stunden Spielzeit. Ich konnte mich mit 7.130 Dollar genau in der Mitte platzieren.
Silverton ist aufgrund der Länge ein typisches Spiel für eine Spielereise. Aber mit dieser Zusammensetzung immer wieder gern.







