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- 30.10.2011: Spiel 2011 - ich bin enttäuscht ............. von mir - das Messefazit
- 23.10.2011: Spiel 2011 - Sonntag: Es dauert noch ziemlich lange bis zur Spiel 2012
- 23.10.2011: Spiel 2011 - Samstag: ich muss nicht bis zum Schluss bleiben
- 21.10.2011: Spiel 2011 - Freitag: wir gehen jetzt mal essen
- 20.10.2011: Spiel 2011 - Donnerstag: Bitte noch eine Scheibe von den Neuheiten.
- 18.10.2011: Spiel 2011 - die Vorbereitungen sind beendet
- 17.10.2011: Coney Island: ein Interview, eine exklusive Erweiterung und zwei Gewinner
- 13.10.2011: Nur noch 7 Tage bis zur Spiel 2011
- 7.10.2011: Nur noch 13 Tage bis zur Spiel 2011
- 2.10.2011: Nur noch 18 Tage bis zur Spiel 2011
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Essen 2008 - Das Spiel mit der größten Aufmerksamkeit
Essen 2008 ist zwar erst seit zwei Wochen vorbei, trotzdem ist es relativ einfach, das Spiel mit der größten Aufmerksamkeit zu identifizieren:
Dominion
Das Spiel ist relativ schnell erklärt. Im Gegensatz zu Magic - The Gathering stellt man sich nicht vor Beginn des Spiels ein Kartendeck zusammen, sondern die Zusammenstellung des eigenen Decks ist das Spiel. Es gibt drei verschiedene Kartenarten im Spiel:
1. Drei verschiedene Geldkarten (im Bild oben links) mit den Wertigkeiten 1 (Kupfer), 2 (Silber) und 3 (Gold). Mit diesen Karten können im Verlauf des Spiels die anderen Karten aber auch weitere Geldkarten gekauft werden.
2. Drei verschiedene Punktekarten (im Bild oben Mitte) mit den Wertigkeiten 1 (Anwesen), 3 (Herzogtum), 6 (Provinz) und zusätzlich die negativen Punktekarten Fluch (im Bild oben rechts). Genau um diese Karten geht es im Spiel, da zum Schluss derjenige gewonnen hat, der insgesamt die meisten Punkte auf diesen Karten gesammelt hat.
3. Bis dahin wäre es ein uninteressantes Spiel. Aber es gibt darüber hinaus 25 verschiedene Königreichkarten (es werden immer nur 10 verschieden pro Spiel verwendet) mit jeweils 10 Exemplaren. Diese Karten haben sehr unterschiedliche Eigenschaften (z.B. 3 weitere Karten ziehen, +2 zum Einkauf, ein Kauf mehr etc.). Die Eigenschaften sind sehr vielfältig und eine Aufzählung würde diesen Rahmen hier sprengen.
Das eigentliche Spiel läuft sehr einfach und schnell ab. Zum Start besitzen die Spieler immer 7 Kupfer und 3 Anwesen Karten. Es werden pro Zug 5 Karten gezogen. Dann kann man eine Königreichkarte und beliebig viele Geldkarten ausspielen und zum Schluss eine zusätzliche Karte kaufen. Diese Möglichkeiten werden stark von der eigenen (in seltenen Fällen fremden) ausgespielten Königreichkarte beeinflußt. So muss es weder bei einer ausgespielten Königreichkarte noch bei einem Kauf bleiben.
Die restlichen Handkarten, die gespielten und die gekauften Karten werden am Ende des eigenen Zuges auf den eigenen Ablagestapel gelegt. Danach werden wieder 5 Karten gezogen und der eigene Spielzug ist zu Ende. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, wird der Ablagestapel gemischt und zum Nachziehstapel. So kommen alle Karten wieder ins Spiel und das eigene Kartendeck wächst von Runde zu Runde (Ausnahmen geben verschiedene Königreichkarten vor). Das Spiel ist zu Ende wenn entweder die Provinzkarten (6er Punktekarten) oder aber 3 beliebige Königreichkarten aufgebraucht sind.
Warum ist dieses Spiel zur Zeit so beliebt? (BGG Rang 23, heutiger Stand)
Ein sehr geschickter Schachzug der Regel ist die Beschränkung auf jeweils 10 verschiedene Königreichkarten pro Spiel, da so immer wieder für Abwechslung gesorgt wird. Jedes Spiel ist anders und durch die geringe Spielzeit (zwischen 15 - 45 Minuten) spielt man sehr gerne auch mal zwei oder drei Partien hintereinander. Eine einzelne festgefahrene Strategie wird nur selten erfolgreich sein, da man sich immer wieder auf den wechselnden Kartensatz einstellen muss (zumindestens bei Verzicht auf eine ausschließlich genutzten Standard Zusammenstellung der Karten).
Der Mechanismus - Aufbau des eigenen Kartendecks im Spiel - ist noch unverbraucht, auch dadurch kann die hohe Aufmerksamkeit, die das Spiel zur Zeit bekommt, erklärt werden. Nicht nur die vielen Threads im Spielbox Forum, die Platzierung bei BGG oder aber die (fast) minütlich startenden Partien in der Brettspielwelt zeigen die derzeitige Beliebtheit, sondern insbesondere die fast “panische” Reaktion auf die erste Veröffentlichung einer Mini-Erweiterung in Österreich (auf 3.000 limitiertes Promo Pack einer Erweiterungskarte zum Österreichischen Spielefest in Wien) zeigen die hohe Aufmerksamkeit die dieses Hans im Glück Spiel zur Zeit genießt. Mich würde es nicht wundern, wenn in den nächsten 12 Monaten 1 bis 2 offizielle Erweiterungen herauskommen würden.
Ein kleines Problem dieses Spiels möchte ich nicht verheimlichen. Da Dominion ein reines Kartenspiel ist, bei dem in einem Spiel das eigene Kartendeck mehrmals durchgemischt wird, kann bei intensivem Spiel relativ schnell ein Ersatz Exemplar benötigt werden. Aber das sollte nicht das Problem von Hans im Glück sein. ![]()

