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- 23.10.2011: Spiel 2011 - Samstag: ich muss nicht bis zum Schluss bleiben
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- 18.10.2011: Spiel 2011 - die Vorbereitungen sind beendet
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Spiel 2011 - ich bin enttäuscht …………. von mir - das Messefazit
30.10.2011 von Thomas.
Wie jedes Jahr lasse ich mir ein paar Tage Zeit mit meinem Fazit, um das Erlebte erst einmal sacken zu lassen. Jetzt wird es aber Zeit für ein Fazit der Spiel 2011, weil sonst kann ich es ja direkt mit einem Vorbericht für die Messe 2012 verbinden.
Persönliche “Leistung”:
Da plane ich bereits Wochen vorher, z.B. was will ich mir anschauen und was blind kaufen, und laufe dann auf der Messe herum wie ein aufgeschrecktes Huhn. So planlos bin ich seit Jahren nicht mehr durch die Hallen gelaufen. Manche Stände habe ich mir wahrscheinlich 3-4 mal angeschaut, andere dagegen leider total ignoriert. Man sollte meinen, dass bei 5 Tage Messe es eigentlich möglich sein sollte, sich entspannt alle Hallen und dort jeden Stand in Ruhe anzuschauen. Daran bin ich dieses Jahr jedoch kläglich gescheitert.
Auch in der Disziplin “Testen/Probespielen/Erklären lassen” habe ich dieses Jahr nicht geglänzt. So wenig habe ich lange nicht mehr gespielt; das letzte Mal war vor Jahren, als wir nur zwei Tage auf der Messe waren. In der Disziplin “Quatschen/Kontakte” konnte ich dagegen dieses Jahr Bestwerte erzielen. Das Spielen wird sowieso total überschätzt.
Es macht schon sehr viel Spass, sich mit den Verlagsmitarbeitern, Autoren, Grafikern, Presseleuten und Spielern über die Neuheiten, das Thema Spielen im Allgemeinen und bei guten Bekannten auch über andere Themen auszutauschen. Dieser Bereich wird auch für mich immer wichtiger. Trotzdem erhalte ich in der B-Note insgesamt nicht unbedingt Höchstnoten. Deshalb ist mein Ziel für das kommende Jahr: Ich möchte mir wieder alle Stände anschauen (wie füher), vielleicht doch das eine andere Spiel mehr testen und dieses Herumirren durch die Hallen ein wenig ablegen.
an diesem Stand trifft man sich gerne
Meine Einkäufe:
Die A-Note wird für mich natürlich immer noch im Bereich Einkauf vergeben. Die meisten Spiele, die ich vorab als Blindkauf eingestuft hatte, landeten auch bei uns auf dem Neuheitentisch: Ora et Labora, Panic Station, Cité, City Builder, Helvetia, Hawaii, Die ersten Funken, Outpost, Quebec, Letzte Wille, Coney Island, Quarriors, Poseidon’s Kingdom, Paperclip Railways, Tournay, Trajan, String Railway Transport und die Stone Age Erweiterung. Da ich bei dem Element der B-Note “auf der Messe testen/erklären lassen” ziemlich versagt habe, kamen aus diesem Bereich weniger (viel zu wenig!) Spiele auf den Gabentisch als eigentlich geplant. Aquarium, Dungeon Fighter (das hat meine Frau getestet), A Fistful of Penguins, Balance Duels, Pictomania und Space Maze konnten uns auf diesem Weg mehr oder weniger überzeugen, gekauft haben wir sie auf jedenfalls alle.
Aquarium - gespielt und gekauft
Wie jedes Jahr gibt es auch bei mir ein paar Einkäufe, deren Gründe nicht jeder nachvollziehen kann. Nach der Messe wundere ich mich selber auch über den einen oder anderen Einkauf. Help me landete wegen den süßen Tierbabys im Einkaufswagen, harte Schale weiche Birne weicher Kern. Da wir bisher kein Spiel eines griechischen oder eines russischen Verlages in unserer Sammlung hatten, kaufte ich ohne Zögern Drum Roll und Evolution. Bei Terra Evolution wurde es noch wilder. Als wir Sonntag am Stand von Mindwarrior vorbeikamen, wurden gerade die letzten nicht abgeholten PreOrder Exemplare verkauft. Kerstin sah das und kaufte das vorletzte deutsche Exemplar. Ob das Spiel gut ist, keine Ahnung, aber ich konnte doch nicht das letzte Exemplar so alleine am Stand liegen lassen.
ausverkauft und ich bekam das letzte deutsche Exemplar
Auch dieses Jahr überzeugte mich ein kleiner Teil der Spiele auf unserem Tisch durch ihren Preis. Heidelberger fand mal wieder einen Grund für eine Verramschaktion, so dass auch ich schwach wurde. So kaufte ich eine kleine Sammlung Wings of War Produkte, Regents (das habe ich anscheinend verwechselt), Augsburg 1520 (hat ja immerhin eine Nummer), Ad Astra und die Space Alert Erweiterung. Ich mußte mich bei den vielen Angeboten schon sehr zurückhalten, um nicht einen neuen Einkaufsrekord aufzustellen. Insgesamt wurden es dann doch “nur” 50 Spiele, zwei hatte ich bei den Tageszählungen vergessen, und 10 Erweiterungen. Da bin ich ja froh, dass ich nicht auch noch viel angespielt habe. Vielleicht wären dann auch noch Titel wie Eclipse (hatte ich vorbestellt), Mil oder Salty Ocean auf unserem Tisch gelandet.
Aus diesem teilweise “schwachen” Auftritt 2011 ergeben sich für mich folgende Zielsetzungen für 2012: 1.) nicht mehr als 30 40 50 Einkäufe, OK ggf. zählen die Erweiterungen nicht mit :-); 2.) den Samstag und Sonntag zu nutzen, um mir Halle für Halle in Ruhe anzuschauen; 3.) Mal wieder mehr ausprobieren. Was mache ich mir hier eigentlich vor, es wird doch wahrscheinlich wieder so ablaufen wie dieses Jahr, Hauptsache ich habe auch 2012 wieder soviel Spass wie dieses Jahr.
Verlage: Do you speak English?:
Die Internationalität der Messe hat zumindestens in meiner Wahrnehmung noch einmal zugelegt. Das Verlage aus Finnland, Schottland, Italien, Spanien, Frankreich, England, Belgien, Tschechien, Schweiz, Polen, Holland, Japan, Portugal oder USA, um nur mal einige aufzuzählen, an der Spiel teilnehmen, ist ja für die Messebesucher schon fast normal. Aber jedes Jahr kommen neue Länder dazu, 2011 z.B. Griechenland und Kroatien. Es wird Zeit, dass ich mein Schulenglisch ein wenig auffrische, da es schon sehr spannend ist, mit den Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern zu reden. Meistens komme ich ja mit meinem charmanten Lächeln weiter, aber ich würde auch gerne alles verstehen, was da so gesagt wird.
Einhergehend mit der Internationalisierung gewinnt die Spiel auch eine immer größere Bedeutung für den B2B Bereich.
Essen holt im B2B Bereich auf
Der Vorsatz mit dem Schulenglisch sollte sich jedoch auch der eine oder andere Verlag zu Herzen nehmen. Bei einer Messe in Deutschland erwarte ich ja nicht von jedem kleinen Verlag einen Erklärer mit perfekten Deutschkenntnissen, aber eine verständliche Erklärung in Englisch wäre schon von Vorteil, insbesondere bei komplexeren Spielen mit mehr als zwei Seiten Anleitung. So habe ich von verschiedenen Personen gehört, dass z.B. der eine oder andere Erklärbär mit der englischen Erklärung von MiL (1049) überfordert war und deshalb das Spiel bei den Betroffenen teilweise durchgefallen ist. Glücklicherweise hatte das keine großen Auswirkungen auf den Abverkauf dieses Spiels gehabt, auch MIL war am Sonntag sicherlich (fast?) ausverkauft.
Standard auf der Spiel 2011?
Vielleicht liege ich auch in diesem Punkt falsch, aber ich habe noch nie so viele Sold Out Schilder gesehen wie 2011. Es gab sehr viele Titel kleinerer Verlage die ausverkauft waren, zumindestens am jeweiligen Verlagsstand: z.B. Terra Evolution, Panic Station, A Fistful of Penguins, Eclipse, Coney Island, Tournay, Cité, einige japanische Spiele, Dungeon Petz und Wilderness, um mal nur ein Paar zu nennen. Selbst die neueste Erweiterung von Dominion Hinterland schien Messeweit ausverkauft zu sein. Es kann natürlich an den jeweils geringen Stückzahlen liegen, aber wir reden teilweise trotzdem von fast 1.000 Exemplare (Poseidon’s Kingdom). OK, ein Teil der potentiellen Hits schaffte es auch nicht bis zur Messe: z.B. Village (vor der Messe noch als das Dorf betitelt), Dungeon Petz in deutsch oder Siberia.
nicht auf der Spiel, hoffentlich nach der Messe erfolgreich
Natürlich gibt es auch (wenige) gute bzw. verständliche Gründe für Verzögerungen, aber überrascht bin ich über das Ausmaß der Last Minute Produktionen und Nichtproduktionen bei der wirtschaftlichen Bedeutung der Spiel für mittlere und kleine Verlage schon. Es gibt für kleine Verlage sicherlich keine bessere Möglichkeit, das eingesetzte Kapital in so kurzer Zeit wieder in Geld umzusetzen, als eine große Ansammlung potentieller Kunden mit einer an allen Ecken spürbaren Kauflust, die bei dem einen oder anderen sogar in einem Kaufrausch ausartet - habe ich mir zumindestens sagen lassen.
Der Nervenkitzel einer Just-in-time-Lieferung am Donnerstagmorgen direkt auf die Messe mag ja spannend sein, das Risiko einer verspäteten Produktion wäre mir jedoch zu groß. Stress ist leider nicht mein bester Freund.
Mittwochs wie in diesem Fall sind solche Bilder OK, Donnerstags für mich nicht
Neue und alte Spiele: Hast du mal einen Heiermann?:
Wie jedes Jahr wurde bereits vor der Messe über die Qualität des Jahrgangs Essen 2011 philosophiert. “Keine herausragenden Spiele”, “Masse statt Klasse”, “das meiste braucht man eh nicht” oder auch “sowas habe ich schon 20x im Schrank”. Erschreckenderweise hatten mich die negativen Kräfte der Spielerschaft fast auch zur dunklen Seite gezogen. Aber dann fing die Messe an und der Pessimismus bzw. die negative Einstellung gegenüber den neuen Spielen war verflogen. Da war sie wieder, die kindliche Freude auf neue Spiele.
wie soll man sich darauf nicht freuen?
Natürlich sind Spiele nicht alle gleich, es gibt auch aus meiner Sicht gute und weniger gute Spiele und sogar richtig schlechte Spiele. Was ich jedoch nicht verstehe, ist die Tendenz vieler Spieler lieber nach dem Negativen als nach dem Positiven in Spielen zu suchen. Immer auf der Suche nach dem perfekten Spiel sind alle anderen Spiele maximal nett, und das wird dann auch noch negativ ausgelegt (kleine Schwester von Schei…). Das führt dann im Extremfall dazu, dass einige Spieler bei 70-80% der Titel ablehnen überhaupt mitzuspielen. Treffen zwei dieser Typen mit unterschiedlichem Geschmack bei einem Spieletreff aufeinander, wird es lustig. Dann kommt immer mein Standardsatz: “Einigt euch endlich, ich spiele alles mit.”
Mich persönlich hat die Messe 2011 mit ihren neuen Titeln nicht enttäuscht. Mal abgesehen davon, dass ich ein Großteil noch gar nicht gespielt habe, hören sich viele Titel interessant an. Bei denen, die ich bisher gespielt/angeschaut habe, sind schon einige richtig gute und/oder außergewöhnliche Spiele dabei: z.B. Ruhm für Rom, Dungeon Fighter, King of Tokyo, Ora et Labora, Villen des Wahnsinns, Star Trek Expeditions, Hawaii … Darüber hinaus gibt es viele Spiele aus diesem Jahrgang, auf die ich mich richtig freue: Trajan, Tournay, Quebec, Die ersten Funken, Vanuatu, City Tycoon, und, und, und. Ich jedenfalls kann mich nicht über den neuen Jahrgang beschweren. Es kann halt nicht jedes Jahr ein 7 Wonders herauskommen.
hier kann ich ja das Foto von dem 7 Wonders Großspiel unterbringen
Auch dieses Jahr gab es natürlich wieder Angebote, die die Käufer unter uns gerne wahrnehmen. In dem Moment, wo das ganze jedoch den Geschmack von Verramschen annimmt, könnte es zu einem Problem für die ganze Branche werden. Ältere Spiele müssen natürlich irgendwann den Platz im Lager räumen. Problematisch wird es jedoch, wenn Titel, die sogar gute Noten/Rezensionen erhalten haben, bereits für 60% des Messepreises 2010 oder weniger in großen Mengen verschleudert werden: z.B. 20. Jahrhundert (10 Euro), Glen More (10 Euro), Age of Industry (nur wenige Exemplare aber für 10 Euro!), Luna (20 Euro), Automobile (20 Euro, Lookout Version) und 1853 (20 Euro, Lookout Version).
einer der Stände mit sehr guten Angeboten
Da setzt selbst bei einem schmerzfreien Vielkäufer wie mir die Schnappatmung ein. Natürlich kann sich auch bei uns schnell die private Situation so ändern, dass ich auf der Messe nur wenige Spiele kaufen könnte. Wenn es jedoch mit dem Preisverfall noch extremer wird, könnte es passieren, das ich unabhängig von unserer Situation nicht mehr bereit bin, an diesem “Spiel” teilzunehmen. Auch wenn oft den Verlag keine Schuld trifft (ich sag nur Heidelbeeren
), müßte ich mein Einkaufverhalten stark überdenken. Bin ich damit alleine, ist das noch kein Problem. Bei einer generellen Verhaltensänderung der Käufer, würden gerade die kleinen Verlage (ohne Hype-Potential) und damit wiederum die Spielevielfalt darunter leiden. Natürlich helfen Vertriebspartner durch die Abnahme großer Teile der Produktion kleinen Verlagen, trotzdem sollten diese Lagerleerungsaktionen nicht zu einem weiteren Preisverfall von Spielen führen. Die Franzosen schütteln schon jetzt den Kopf über die Preisakzeptanz von Spielen in Deutschland.
ältere Titel: dieses Verramschen finde ich persönlich OK
Die Organisation - wo geht es zu Halle 7?:
Dieses Jahr war es endlich soweit. Da die Spiel 2010 aus allen Nähten platzte und immer mehr insbesondere ausländische Anbieter einen Stand auf der bedeutensten Messe ihrer Art weltweit anmieten wollen, reagierten die Organisatoren mit einer (Teil-)Öffnung der Halle 7. Leider wurde dieser Teil der Messe ein wenig stiefmütterlich behandelt, oder anders ausgedrückt, zumindestens am Donnerstag und Freitag war es dort arsch ziemlich kalt. Da wirklich nur ein kleiner Teil der Halle 7 belegt war und vielleicht auch ein Highlight für die Masse der Besucher fehlte, hatte man dort in den Gängen immer sehr viel Platz. Hoffentlich kann die Halle 7 im nächsten Jahr durch weitere Aussteller und vielleicht der einen oder anderen Umorganisation (mehr Platz in den anderen Hallen, nur so ein Vorschlag) zu einem vollwertigen “Mitglied” der kommenden Messe werden.
vielleicht wird Halle 7 auch mal so attraktiv wie Halle 9
Insgesamt war die Messe wieder gut besucht. Natürlich waren gerade die Hallen 10-12 zu gewissen Zeitpunkten sehr voll, jedoch kam ich diesmal nicht in Situationen wie 2010, wo es minutenlang gar nicht mehr vorwärts ging. Das fand ich schon sehr angenehm. Auch dieses Jahr gab es wieder Schlangen vor den Kassen, aber glücklicherweise nicht vergleichbar mit dem Disaster 2010 (neues Kassensystem). Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass keine Spielgruppen vom Boden vertrieben wurden, vereinzelt spielten die Leute sogar in den Gängen. Natürlich wären ein Paar vielleicht sogar neutrale Spiel-/Sitzmöglichkeiten mehr wünschenswert, aber dieses Spielen, wo immer es nur geht, hat auch einen weniger geplanten, etwas menschlicheren Charme, der nicht immer in Deutschland zu finden ist und den ich persönlich auf der Spiel sehr schätze.
Schlangen sind OK, solange sie sich bewegen
Spielen auf dem Boden gehört auf dieser Messe dazu
Schlusswort:
Natürlich kann man immer vieles verbessern, die Qualität der Spiele könnte noch besser und die Preise noch günstiger werden bei gleichzeitigen Rekordgewinnen der Verlage. Die Spiel wird so erfolgreich, dass sie alle Essener Messehallen benötigt und es werden 400.000 Besucher in 8 Tagen gezählt. Es gibt genug Spieltische für alle und auch die Veranstalter machen finanziell ihren Schnitt. Auch ich könnte mein “Verhalten” auf der Messe optimieren und einmal drei Monate vor und nach der Messe nicht krank zu sein wäre auch toll. Wenn jedoch jetzt eine gute Fee mit einem Vertrag vorbei kommen würde, bei dem nach der Unterzeichnung 2012 alles wieder so wird wie 2011, würde ich sofort meine drei Kreuze machen. Denn eine Tatsache sollte man immer berücksichtigen, schlimmer geht es immer.
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Spiel 2011 - Sonntag: Es dauert noch ziemlich lange bis zur Spiel 2012
23.10.2011 von Thomas.
Dem Messe-Sonntag stehe ich immer etwas zwiegespalten gegenüber. Zum einen ist man auch ein wenig froh, dass der letzte Messetag anbricht, zum anderen kommt leider irgendwann die Erkenntnis, dass es wieder ein Jahr dauert bis zur nächsten Spiel. Aber der Sonntag hat auch Vorteile, z.B. ist die Fahrt Morgens um 8:15 auf der Autobahn sehr entspannt.
Der Tag stand für mich hauptsächlich im Zeichen des Fotoapparates. Ich brauchte noch einige Bilder für meinen großen “Abschlußbericht” und meine zweite Essen-Fotogalerie.
Zuerst mußte ich jedoch wieder meinen Spieledurst stillen, so dass ich bereits um 9:40 mit einer vollen Tüte zum Auto gehen mußte. Insgesamt kaufte ich heute über den Tag verteilt 8 Spiele und zwei Erweiterungen: z.B. Hawaii, Funkenschlag - erste Funken und Totemo.
das “Endergebnis”
Neben dem fotografieren und quatschen (auch heute wieder mit vielen netten Leuten) fand ich auch noch Zeit mir zwei Spiele erklären zu lassen. Bei Space Maze versuchen die Spieler einen Artefakt Hut mit den eigenen Aliens auf das Raumschiff zu bringen. Dazu gibt es Würfel und Aktionskarten. Ein bißchen abgedreht, genau das was ich am Messe-Sonntag gerne kaufe - also eingetütet.
nicht gerade Mainstream
Das zweite Spiel hatte ich bereits Morgens blind gekauft, da wir noch kein Spiel eines griechischen Verlages besitzen. Da Kerstin und Detlef auch Interesse an dem Spiel hatten, ließen wir uns Drum Roll erklären. Die Erklärung weckt meine Hoffnung, nicht nur ein Spiel für das Fähnchen auf unserer Spiele-Weltkarte gekauft zu haben.
Drum Roll - ein griechischer Zirkus
Mein letzter Kauf war wieder sehr spontan. Als wir am Stand von Mindwarrior Games vorbeikamen, wurde gerade das letzte deutsche Exemplar von Terra Evolution angeboten, da konnte ich einfach nicht nein sagen. Gegen 16:30 war es dann soweit, wir verließen die Messe und verstauten die restlichen Spiele. Noch ca. ein Jahr und die Spiel 2012 öffnet ihre Tore.
das Endergebnis bei Fairplay
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Spiel 2011 - Samstag: ich muss nicht bis zum Schluss bleiben
23.10.2011 von Thomas.
Der heutige Samstag fing dann doch wieder mit einigen Käufen an, die doch in wenig hektisch verliefen, da ich sie bis zur 10 Uhr “Stampede” erledigt haben wollte.
So wanderten früh ein paar polnische und ein französisches Spiel in unsere Taschen. Dann verquatschten wir uns ein wenig, so dass wir vergaßen, uns einen Testplatz bei einem interessanten Spiel zu sichern. Also liefen wir erst einmal ziellos durch die Hallen, dabei mußten wir jedoch aufpassen, dass wir nicht über die “Bodenspieler” fielen.
die Spielanzahl von 2010 unterbiete ich locker
Als wir dann durch die Halle 4 schlenderten, entdeckten wir einen freien Tisch bei CGE. OK, Last Will hatten wir bereits gekauft und bei Dungeon Pets warten wir auf die deutsche Ausgabe. Glücklicherweise wurde an diesem Tisch Pictomania gespielt. Als sich dann noch ein Italiener mit seiner tschechischen Freundin an den Tisch setzte, konnten wir mit einer 4er Partie starten. Alle zeichnen und versuchen dann die “Kunstwerke” der Mispieler zu erraten. Es gibt zwar immer nur eine begrenzte Anzahl von Begriffen die möglich sind, aber bei meinen Künsten lagen die Mitspieler oft trotzdem falsch.
Wer gerne auch einmal etwas lockeres spielt, der sollte sich Pictomania anschauen. Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, dass wir es direkt mitgenommen haben.
einen dieser Begriffe muß man durch Karten festgelegt zeichnen
Später konnten wir mit zwei weiteren uns unbekannten Spielern in Halle vier ein Kartenspiel testen. Bei Aquarium bieten wir auf den Besatz (Fische und Pflanzen) für unser eigenen Wasserbehälter. Die bösen Mitspieler können aber noch die Kaufobjekte und den Preis verändern. Das Problem ist, dass die Fische ab und zu gefüttert werden müssen, da sie sonst sterben wegschwimmen. Das Spiel ist ein netter Mix aus ein wenig Taktik, zocken und natürlich auch Glück. Das Thema ist ungewöhnlich und das Spiel fanden wir beide ganz gut, da ließ sich ein Kauf gar nicht verhindern. Damit waren es dann heute 5 Spiele und 2 Erweiterungen.
noch ein 1er Fisch in Orange und es gibt Extrapunkte
Danach liefen wir von einem netten Gesprächspartner zum nächsten, so dass wir unser eigentliches Ziel - testen - aus den Augen verloren. Da die Hallen ziemlich voll waren, benötigt man sowieso eine gewisse Ausdauer oder ein wenig Glück für eine höhere Anzahl Testpartien. Geschlaucht von den letzten Tagen und dem Gedränge in den Hallen, entschieden wir uns für eine frühzeitige Rückfahrt gegen 16:00. Immerhin ist Sonntag ja auch noch Messe.
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Spiel 2011 - Freitag: wir gehen jetzt mal essen
21.10.2011 von Thomas.
Da heute unser alljährliches Messe-Essen stattfand, sind wir erst so spät nach Hause gekommen, dass ich nicht mehr besonders viel schreiben kann. Eigentlich sind wir heute zu fünft planlos über die Messe gelaufen und haben dabei ein wenig eingekauft (heute 8 Spiele und 2 Erweiterungen): z.B. Dungeon Fighter, City Tycoon, King of Tokyo, Evolution und Lancaster (getauscht).
der Tisch füllt sich langsam
Trotzdem war es sehr spaßig, da wir viele bekannte Gesichter getroffen haben. Die Gespräche liefen wie immer auf der Messe ab. Hast du schon das gesehen? Ist das gut? Keine Ahnung, habe ich blind gekauft. Oder, hast Du das schon gekauft? Nein, aber es gibt nur noch 14 Exemplare. Echt, ok ich bin dann mal weg, muß noch etwas kaufen.
Diese Gespräche gehören einfach zur Messe dazu, genau wie das Pilgern zu den einzelnen Bestenlisten. Hier gefällt mir die Fairplay Liste besser als die anderen Vertreter, da sie in den letzten Jahren meinen Geschmack am besten repräsentiert hat.
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Spiel 2011 - Donnerstag: Bitte noch eine Scheibe von den Neuheiten.
20.10.2011 von Thomas.
Der Donnerstag ist immer der hektischste Tag der Messe. An diesem Tag entscheidet es sich, ob man die schnell vergriffenen Titel schon jetzt in der Sammlung begrüßen darf und ob man bei den großen Schnäppchen der Messe dabei ist. So war es nicht gerade Nerven schonend, dass wir auf der Hinfahrt zweimal zielsicher einen Stau “fanden”. So enterten wir statt um 8:30 erst kurz nach 9 die heiligen Hallen. Mein Frau stellte sich in die noch sehr kleine White Goblin Schlange für Panic Station, so dass ich die anderen “Aufgaben” erledigen konnte: Poseidon Kingdom abholen und bei Heidelberger die Schnäppchen (z.B. zwei Versionen von Wings of War für je 5 Euro) realisieren. Heidelberger findet aber auch fast immer einen Grund, gute und auch noch gefragte Spiele zu verramschen.
Leider hatten wir bereits die meisten Titel (z.B. Glen More und 20. Jahrhundert für je 10 Euro). Danach war mir die Schlange für Fire Rescue zu lang, hätte ich gerne mitgenommen.
Danach liefen wir stundenlang über die Messe. Leicht gestört schauten wir möglichst jedem Messebesucher in die Tüten, vielleicht kann man ja Tendenzen feststellen oder neue bisher nicht beachtete Titel entdecken. Nach und nach füllte sich der Trolley dann doch mit Spielen: z.B. Ora et Labora, Coney Island, Cite, Quarriors, Trajan und Quebec. Trotzdem hält sich bisher das ganze noch in Grenzen: 27 Spiele und 4 Erweiterungen. Mal schauen ob es so positiv weiter geht.
im Vordergrund ein noch verpacktes Crokinole
Gespielt haben wir auch schon, und dass obwohl normalerweise der Donnerstag nur für das Einkaufen reserviert ist. Als erstes setzten wir uns an einen Tisch am Korea-Stand. Mit Help me kam als erstes ein ganz einfaches Taktikspiel mit Knuddelgrafik auf den Tisch. Wirklich nichts besonderes, aber ich habe ein Herz für Tierbabys - gekauft. Danach spielten wir am selben Stand noch eine Partie Block Buster. Ein einfaches, ein wenig an Blokus erinnerndes Legespiel, nett, durchschnittlich, würde ich aber immer wieder mitspielen. Durch Zufall entdeckte ich später dieses Spiel für 5 Euro bei Heidelberger, da konnte ich dann auch nicht widerstehen.
Happy Feet ist schützenswert
08/15 Legespiel für 5 Euro
Danach wurden wir vom Autor zu einer Partie I will Survive überredet. Leider war dieses Funspiel so gar nicht mein Fall. Sich mal ein wenig zum Affen machen (Verrenkungen) ist ja OK, aber es muß mir auch Spass machen. Von Minute zu Minute purzelte das Spiel immer weiter die Wertungsskala herunter, und wir waren froh als es vorbei war.
für mich der Tiefpunkt des heutigen Tages
Danach probierten wir noch zwei Tipps aus. Bei Wattsalpoag gab es mit A Fistful of Penguins ein richtig nettes, einfaches Würfelspiel. Schnell erklärt und spaßig dazu, der richtige Absacker. Leider waren die 200 Exemplare bereits ausverkauft - wer zu spät kommt, den bestrafen die anderen Verrückten Spieler.
für 11 Euro ein echter Schnapper
Als letztes spielten wir noch eine 2er Partie Balance Duels. Auch dieser abstrakte Taktiktitel hat mir ganz gut gefallen. Gerade dieser Wippenmechanismus ist mal eine nette Abwechslung. Auch Balance Duels habe ich mir für einen möglichen späteren Einkauf vorgemerkt.
nettes Taktikspiel + ungewöhnlicher Mechanismus = Kauf?
Zum Schluß des Messetages schauten wir dann noch beim Fairplay Stand vorbei, und da gab es dann auch eine erste zarte Mini-Tendenz:
wenig Überraschungen
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Spiel 2011 - die Vorbereitungen sind beendet
18.10.2011 von Thomas.
Begonnen hat es ja schon vor Wochen: Regeln lesen, Bilder anschauen und das alles irgendwie in eine Liste quetschen, noch nie war vorfiltern so wichtig wie dieses Jahr. Fehler sind natürlich nicht zu vermeiden, aber was soll man machen bei einer solchen Masse. In den letzten zwei Wochen habe ich dann ein paar wenige Termine mit Bekannten gemacht, mehr geht auch nicht bei diesem Neuheitenvolumen.
Das wichtigste haben wir vor einer Woche erledigt. Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man keinen Platz mehr für neue Spiele hat. Vernünftigerweise sollte man sich dann kauftechnisch einschränken und/oder sich von einem Teil seiner alten “Perlen” trennen. Tja, da ich schwach bin wählte ich einen anderen Weg (siehe Foto).
sechs neue Schränke für ca. 200 neue Spiele
Heute nun die letzten Vorbereitungen: Verpflegung kaufen, tanken, Eintrittskarten bereitlegen und Listen ausdrucken. Beinahe hätte ich das wichtigste vergessen, unseren großen Wohnzimmertisch für die Neuheiten frei zu räumen.
Wie im letzten Jahr werde ich auch 2011 diesen Tisch jeden Tag fotografieren, quasi als Wasserstandsmeldung. Jetzt gerade merke ich, dass mich doch wieder das Essenfieber befallen hat, ich muss jetzt erst einmal das Fieberthermometer suchen.
Ruhe vor dem Sturm, man beachte mein Zierkürbis-Arrangement
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Coney Island: ein Interview, eine exklusive Erweiterung und zwei Gewinner
17.10.2011 von Thomas.
Inzwischen gibt es ja bei uns, aber auch auf anderen Internetseiten einige Infos zu dem neuen Argentum Spiel Coney Island. Was sagt aber der Autor (Michael Schacht) zu seinem neuesten Werk. Ein kurzes Interview findet ihr hier.
Passend dazu kann ich jetzt auch das Geheimnis um die kleine Erweiterung lüften. Nur auf der Spiel und nur exklusiv am Argentum Stand gibt es beim Kauf eines Coney Islands die Erweiterung Riesenrad, solange der Vorrat (500 St.) reicht, kostenlos dazu. Natürlich erhalten die beiden Gewinner unseres Rätsels auch die Erweiterung. Nach der Messe steht das Riesenrad als Download auf der Verlagshomepage oder bei Michael Schacht zur Verfügung.
Da es mein erstes Gewinnspiel auf spielen-geht-immer war, bin ich doch über die vielen Antworten positiv überrascht, auch wenn der eine oder andere seine Lösung als Kommentar im Blog abgeben wollte.
Bereits nach sechs Minuten kam die erste richtige Antwort an und somit stand auch der erste Gewinner fest: Bruno Frizzi. Das zweite Exemplar haben wir unter den anderen 89. Teilnehmern mit der richtigen Lösung ausgelost: Gewinnerin ist Daniela Metzig. Die Gewinner werden gesondert per Email über das Prozedere informiert.
Ich bedanke mich bei den vielen Teilnehmern an unserem Gewinnspiel.
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Nur noch 7 Tage bis zur Spiel 2011
13.10.2011 von Thomas.
Nur noch eine Woche, lalala … . Meine Bewertungskriterien: 4 (Pflichtkauf), 3 (sehr interessantes Spiel, auf jedenfall intensiv anschauen), 2 (hört sich interessant an, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das Spiel anschauen), 1 (wenn noch Zeit ist, werde ich einen Blick riskieren) und 0 (vielleicht ergibt sich ja nach der Spiel eine Testmöglichkeit).
Kosmos:
Auch wenn das Spielbrett von “Der Hobbit” dem von “Der Herr der Ringe” vom gleichen Autor (Reiner Knizia) ähnelt, handelt es sich hier nicht um ein kooperatives Spiel. Schade eigentlich, immerhin ist das zweitgenannte für mich eines der besten Herr der Ringe Spiele. Den Hobbit treffe ich vielleicht irgendwann, aber sicherlich nicht in Essen (Bewertung: 0). Die Siedler von Catan - Aufbruch der Händler ist die europäische deutsche Version von Settlers of America. In der bisher einzigen Partie hat mir das Original gut gefallen, vielleicht schlage ich im nächsten Jahr bei einem unmoralischen Angebot zu (Bewertung: 0). Martin Rütter, der “Hundeflüsterer”, ziert mit seinem Namen jetzt auch (zwei) kleine Spiele. Da gibt es glatt die Doppel 0 von mir.
Rapa Nui, das Kartenspiel von Klaus-Jürgen Wrede, spielt auf den Osterinseln. Da bei mir der Highlight-Alarm bei Rapa Nui nicht los heult, verschiebe ich das Kennenlernen wie üblich bei größeren Verlagen 1-2 Monate nach hinten (Bewertung: 0). Dasselbe gilt auch für Turmbauer (Bewertung: 0), da habe ich dann ja einiges auf den Spielereisen und Spieletreffs zu tun. Star Wars: Angriff der Rebellen könnte ein absoluter Spontankauf werden, alleine nur wegen dem Cover (eigentlich Bewertung: 0).
Helvetia von Matthias Cramer hat es dagegen auf meine Watchlist geschafft (Bewertung: 2). Das Cover gefällt mir gut, ebenso wie die verschiedenen Mechanismen und Ideen im Spiel. Kupplerei in kleinen schweizer Dörfern, das hat schon was. Wenn darüber hinaus auch noch der Spielspass nicht zu kurz kommt, wird dies einer meiner wenigen Großverlagseinkäufe auf der Messe werden.
Eclipse (Lautapelit.fi):
Den Weltraum erkunden und erobern und dann noch ein bischen forschen. Als Star Trek und Star Wars Fan (das gibt es
) hört sich das natürlich nicht schlecht an. Trotzdem bin ich mir mit meiner Vorbestellung, obwohl bisher viele positive Kommentare zu lesen sind, nicht so ganz sicher. Vielleicht liegt es auch am Preis: 65 Euro für eine finnische Gurke wäre schon ein wenig happig.
Japon Brand:
Jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingsstände, für mich seit Jahren der Inbegriff der Internationalität auf der Spiel. Blanc Noir wird als thematisches UNO beschrieben. OK, muss ich nicht haben (Bewertung: 0). Bei Endbreaker hat mich die englische Regel (BGG) abgeschreckt (Bewertung: 0), mir gefallen von den japanischen Spielen die einfacheren Titel besser. Cryptids TV ist ein Partyspiel mit ungewöhnlichem Thema. Die Spieler versuchen ein Konzept für eine TV-Sendung zu erstellen. Ungewöhnlich, aber als Partyspiel nichts für mich (eine weitere 0). Dynamite Nurse Returns ist ein weiteres Deck Building Game und da würde ich bei Bedarf doch eines der bekannteren und vielleicht auch günstigeren auswählen (Bewertung: 0).
Das Kartenspiel King’s Plate (I-III) und das King’s Plate Classic Deluxe (160 Euro!) ist für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln, da schaue ich es mir doch am Besten mal an (Bewertung: 2). :-) Master Merchant als Handbuilding Kartenspiel hört sich interessant an, da ich aber aus Erfahrung weiss, das die Kartentexte i.d.R. japanisch sind, muss ich hier leider passen (Bewertung: 0). Shakespeare ist ein einfaches Memory Spiel, sowas haben wir schon von Herr der Ringe (Bewertung: 0). Das letzte Spiel bekommt von mir auch die größte Aufmerksamkeit. String Railway bekommt mit String Railway: Transport einen Nachfolger. Da mir der erste Teil gut gefallen hat, werde ich mir den Nachfolger auf jedenfall anschauen (Bewertung: 3).
Flash Point: Fire Rescue (Indie Boards and Cards):
In den letzten 2-3 Jahren ist die Anzahl an kooperativen Spielen stark angestiegen. Ab und zu mal gemeinsam gegen das Spiel ist eine schöne Abwechslung. Bei der Menge an Titeln kann und sollte man sich aber die guten Spiele heraussuchen. Bei dieser Neuheit sind die Spieler ein Team von Feuerwehrleuten, die Personen aus brennenden Häusern retten sollen. Ich bin sehr gespannt, wie dies im Spiel umgesetzt wird (Bewertung: 3).
Sidi Baba (Hurrican):
Alle gegen einen ist eine besondere Art der kooperativen Spiele, die man häufiger antrifft. Was Sidi Baba jedoch besonders macht, ist die Tatsache, daß dieses Räuberspiel in Echtzeit abläuft. Ich bin sehr gespannt wie dieser Mechanisms Echtzeit in das Spiel integriert wurde und wie es mit der kooperativen Spielweise harmoniert (Bewertung: 2).
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Nur noch 13 Tage bis zur Spiel 2011
7.10.2011 von Thomas.
Nicht mal mehr zwei Wochen und das die Spiel geht wieder los. Bisher habe ich das Gefühl, dass ich diesmal viel entspannter zur Messe fahre. Das eine oder andere Spiel ist ausverkauft und ich habe es nicht vorbestellt, egal. Ob dies jedoch wirklich der Fall ist, zeigt sich jedoch erst in den Messehallen. Solltet ihr dann Panik in meinen Augen sehen, ist es dann doch wie immer.
Meine Bewertungskriterien: 4 (Pflichtkauf), 3 (sehr interessantes Spiel, auf jedenfall intensiv anschauen), 2 (hört sich interessant an, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das Spiel anschauen), 1 (wenn noch Zeit ist, werde ich einen Blick riskieren) und 0 (vielleicht ergibt sich ja nach der Spiel eine Testmöglichkeit).
Space Maze (Wacky Works):
Bei diesem Spiel eines holländischen Verlages versuchen die Spieler mit ihren Aliens erfolgreich ein Artefakt? auf ihr Raumschiff zu bringen. Wer dies 3x schafft gewinnt das Spiel. Die Aliens werden durch eine Mischung von Würfeln und Karten gesteuert. In diesem sehr guten Video (hier) von Tom Vasel erkennt man die entfernte Verwandtschaft zu Robo Rally. Das ganze hört sich schon einmal sehr interessant an. Sollte die Materialqualität zumindestens zufriedenstellend ausfallen und der Titel spielerisch überzeugen, werde ich es sehr wahrscheinlich kaufen. Da bisher dieses Spiel nur in Holland und Belgien vertrieben wird, werde ich mir die Chance für einen intensiven Blick (Test) auf der Spiel nicht entgehen lassen (Bewertung: 3).
Fortuna (The Game Master):
Thematisch sind wir endlich mal wieder im alten Rom angekommen.
Vom Bauern zur einflußreichen Persönlichkeit des römischen Reiches das ist das Ziel der 2 bis 4 Spieler. Würfel + Worker-Placement ist zwar sicherlich nicht mehr innovativ, solange es jedoch Spass macht und eine gewisse Eigenständigkeit bietet, sage ich nur selten nein. Ob ich es jedoch haben muss, wird sich vielleicht auf der Messe zeigen, jedoch würde mir auch der November für ein Kennenlernen reichen (Bewertung: 2).
TF-22 (TF Verlag UG):
Eigenlob stinkt ja oft, deshalb schrecken mich die einleitenden Worte in der Regel (hier, 1. Seite Spalte rechts) fast schon ab. Ein wenig Marketing Geschwätz findet man ja auf fast jeder Spieleschachtel, aber hier wird doch ein wenig dick aufgetragen. Aber vielleicht hat mich die Regel auf dem falschen Fuß erwischt, ich kaufe auf jedenfall ein paar f’s für die Regel.
Jetzt zum Thema: Die Spieler versuchen mit allen (auch kriegerischen) Mitteln möglichst viel weisses Mineral in die Raumschiffe zu bekommen. Aufgrund der sehr aggresiven Elemente inkl. Bündnisse (mag ich meistens gar nicht) bin ich mir sehr unsicher ob mir das Spiel gefallen kann. Da es jedoch ein kleiner neuer Verlag ist, werde ich am Stand vorbeischauen und dann kann ich ja auch mal einen Blick auf TF-22 riskieren (Bewertung: 1).
Swan Panasia:
Der Name dieses Verlages aus Taiwan (inkl. deutsche Wurzeln) sagt nicht unbedingt jedem etwas, dagegen ist der berühmte Schwan-Hut des Standchefs (?) sicherlich schon mehr Leuten aufgefallen. Bisher konnten die mitgebrachten Spiele mich (auch in Testpartien) nicht überzeugen. Aber natürlich werde ich auch an diesem Stand vorbeischauen und mir dann die Spiele kurz anschauen. Wenn eines der Spiele interessant aussieht, ist ein Test nicht ausgeschlossen, denn bei Swan Panasia findet man (fast) immer einen Platz.
On the Cards (Surprised Stare Games Ltd.):
Anscheinend gibt es eine kleine Gruppe von Autoren, die etwas gegen feste Regeln bei Kartenspielen haben. Ähnlich zum Stichmeister werden auch hier die Regeln für das Spiel immer wieder neu festgelegt. Da mir bereits Stichmeister nicht super gefallen hat, muß ich den Bruder/die Schwester nicht auf der Messe testen (Bewertung: 0), da reichen mir die Stimmen im Anschluss an die Spiel. Aber immerhin die Regeln (hier) sind sehr kurz.
Paperclip Railways (Surprised Stare Games Ltd.):
Eigentlich habe ich ja schon genug Eisenbahn Spiele, aber trotzdem bin ich immer noch sehr empfänglich für Tööf-Tööf-Tööf.
Nach den Bildern auf BGG zu urteilen, handelt es sich hier um eine komplexere Version von String Railway, was für mich sicherlich kein Nachteil ist. Materialtechnisch vermittelt es ähnlich diesen Prototyp Charme, den ich in dieser Form mag, was sicherlich nur für die wenigsten Spieler gilt. Wenn dieser Titel auf der Spiel verfügbar ist, werde ich sehr wahrscheinlich genauer hinschauen (Bewertung: 2,5).
Core Worlds (Stronghold Games):
Was für uns Mitteleuropäer Themenschwerpunkte wie Rom oder Mittelalter sind, ist für die Amerikaner Science Fiction/Weltraum. Auch hier kommt mal wieder der zur Zeit so beliebte Deckbaumechanismus zum Einsatz. Bei diesem Mechanismus bin ich immer hin und hergerissen. Eigentlich geht mir dieses, wir laufen als Autoren einem erfolgreichen Trend hinterher auf den Geist. Trotzdem nehme ich die Neuankündigungen immer auch mit Interesse auf, da ich einfach zu gerne Magic spiele und eine entfernte Verwandtschaft nicht zu leugnen ist. Auch wenn ich noch nicht einmal unsere ganzen Dominion Erweiterungen “ausreichend” gespielt habe, werde ich mir also auch dieses Spiel anschauen (Bewertung: 2). Was für ein Stress.
Eruption (Stratus Games):
Wie man sich bei dem Namen denken kann, geht es hier um das “Erbrechen” eines bösen Vulkans. Wer glaubt, dass die Störung des Flugverkehrs das größte Problem bei einem Vulkanausbruch darstellt, sollte mal nach Pompeji in Urlaub fahren. Auch hier geht es für bis zu 6 Spieler und ihre Städte ums Überleben. Mechanisch gesehen ist es ein Legespiel mit Würfel und Kartenunterstützung. Mit angegebenen 45 Minuten Spielzeit und bis zu 6 möglichen Mitspielern hat es für uns sehr interessante “Statuswerte”, mal schauen wie es sich so spielt und da es ein sehr kleiner Verlag ist, spiele ich noch die Karte Bewertung +1 aus, deshalb gibt es von mir eine 3.
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Nur noch 18 Tage bis zur Spiel 2011
2.10.2011 von Thomas.
In dieser Woche habe ich mit Star Trek Fleet Captains und The City zwei weitere (Essen?) Neuheiten unserer Sammlung hinzugefügt, so langsam steigt die Essen Vorfreude.
Meine Bewertungskriterien: 4 (Pflichtkauf), 3 (sehr interessantes Spiel, auf jedenfall intensiv anschauen), 2 (hört sich interessant an, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das Spiel anschauen), 1 (wenn noch Zeit ist, werde ich einen Blick riskieren) und 0 (vielleicht ergibt sich ja nach der Spiel eine Testmöglichkeit).
Antarctica (Zonnespel/Sunny Games):
Nicht zuletzt aufgrund des Erfolges von Pandemie haben sich die kooperativen Spiele in den letzten Jahren etabliert und immer wieder neue Titel versuchen uns das gemeinsame Erreichen von Zielen schmackhaft zu machen. Dieser kleine holländische Verlag hat sich sogar auf kooperative Titel spezialisiert. Bei Antarctica versuchen die Spieler vier Jungtiere (Pinguine und Robben) gemeinsam zu schützen z.B. auch mit Hubschraubern, damit sie unbehelligt von Jägern das Erwachsenenalter erreichen. Dabei hat jeder Spieler eine eigene Aufgabe. Das eher ungewöhnliche Thema hört sich für mich interessant an, auch wenn die beiden bisher einzigen Noten (repräsentativ ist das sicherlich noch nicht
) auf BGG inkl. einem Kommentar eher abschrecken. Sollte der Verlag zu meiner Überraschung auf der Spiel vertreten sein, werde ich doch mal einen Blick riskieren (Bewertung: 2).
Ascending Empires (Z-Man Games):
(Amerikanische) Spiele, die bereits ein paar Monate vor der Spiel veröffentlicht werden, haben den Vorteil, das bei BGG ggf. schon einige Bewertungen und Kommentare hinterlegt sind. In diesem Weltraumspiel fliehen die Menschen vor einem übermächtigen Gegner in eine fremde Galaxie. Dort betreiben die Spieler einen intergalaktischen Dreikampf: erforschen, erkunden und erbauen.
Science Fiction Themen gehen bei mir immer, die strategischen Optionen scheinen vielfältig zu sein bei einer nicht zu langen Regel (hier) und auch die bisherigen Noten (BGG-Schnitt: 7,51 bei 569 Bewertungen) “schrecken” mich nicht ab. Wenn es auf der Spiel verfügbar ist, werde ich mir Ascending Empires auch anschauen (Bewertung: 3), außer meine “Gesundheit” verhindert einen (längeren) Besuch der Messe.
Atlantis Rising (Z-Man Games):
Erneut geht Atlantis in einem Spiel den Bach r unter. Diesmal sollen die Spieler in einem kooperativen Spiel gemeinsam ein kosmisches Tor bauen, um das Erbe dieser “sterbenden” Stadt zu retten. Das Material sieht auch schon einmal ganz nett aus (Regel hier) und ich bin gespannt, wie sich das ganze so spielt. Gerade bei kooperativen Spielen kommt es sehr auf die Mitspieler an, da ggf. ein Spieler daraus ein Soloabenteuer macht. Dies zu erschweren, sollte auch immer im Fokus bei der Gestaltung eines solchen Spieles stehen. Das ganze thematisch dicht und motivierend gestalten und schon könnte ein solcher Titel, von denen wir bisher noch nicht soviele im Schrank haben, im Einkaufskorb landen. Mal sehen wie sich dieses Atlantis Spiel so schlägt (Bewertung: 2).
Battle Beyond Space (Z-Man Games):
Reine “Schlachten-Spiele” sind nur selten mein Ding, selbst wenn sie wir hier im Weltraum stattfinden. OK, bei Star Trek ist das etwas anderes.
Sollte sich mal die Gelegenheit ergeben mitzuspielen, würde ich sicherlich nicht nein sagen, aber auf der Spiel gibt es sichrtlich kein Rendez-Vous (Bewertung: 0).
Ninjato (Z-Man Games):
Nach den ersten Bildern und kurzem Querlesen der Regel (hier) muß ich feststellen, dass mir die thematisch passende japanische Grafik zumindestens auf den Bildern sehr gut gefällt. Das Spiel selber wird in den Kommentaren auf BGG (Notendurchschnitt: 7,71 bei 56 Bewertungen) das eine oder andere Mal als der japanische Verwandte von Stone Age beschrieben. Sollte sich das bestätigen, wäre es nach meinem Geschmack sicherlich kein Nachteil. Jedoch muß sich zeigen, ob der kriegerische Aspekt mich nicht eher abschreckt, aber dafür gibt es ja Testpartien. Ganz oben auf der Essenliste steht dieses Spiel nicht, aber wenn die Zeit es erlaubt, werde ich schon einen Blick darauf werfen (Bewertung: 1).
The Ares Project (Z-Man Games):
Auch hier handelt es sich um ein eher kriegerisches Setup in der Zukunft. Die zwei Spieler (optionale Regeln für drei und vier Spieler enthalten) kämpfen hier im Idealfall um die totale Zerstörung des Gegners oder aber um die meisten Punkte. Dazu hat jeder Spieler ein eigenes Kartendeck mit Gebäuden etc. , mit dessen Hilfe er versucht, die eigene Fraktion gewinnbringend zu entwickeln. Die Regeln sind insbesondere im “Full Game” etwas umfangreicher, aber die Spielzeit soll nur ca. 60 Minuten betragen. Uninteressant hört es sich nicht an, aber trotzdem werde ich mir The Ares Project auf der Spiel wenn überhaupt nur mal kurz anschauen (Bewertung: 1). Da gibt es einfach auf der Messe zuviele Titel die sich für mich interessant(er) anhören
Palenque (Z-Man Games):
Das Cover der Regel (hier) finde ich schon einmal richtig gut und auch das Schachtelcover hebt sich wohltuend vom Mainstream ab. Das Spielbrett dagegen schreckt mich erst einmal etwas ab, man kann aber nicht alles haben.
Die Spieler repräsentieren Maya Könige, die versuchen während des Spiels ihr Reich weiter auszubauen und so das Spiel zu gewinnen zum mächtigsten König der Mayas aufzusteigen. Palenque scheint jetzt nicht der Strategiehammer zu sein, kurze Regeln, ein wenig Legespiel + Mehrheitenkomponente. Was es für mich interessant macht, ist die Tatsache, dass bis zu 6 Personen mitspielen können, denn in letzter Zeit sind wir oft zu fünft. Aus diesem Grund werde ich auf der Messe einen Blick riskieren (Bewertung: 2). Vielleicht reicht ja die Qualität für eine Aufnahme in unseren Spieleschrank.
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