Spieletreff Engelshof - 05.03.2010

Nachdem wir letzte Woche in einer kleinen Besetzung gespielt hatten, waren es an diesem Freitag in der Spitze wieder über 10 SpielerInnen. Zum Start des Spieleabends begannen wir an zwei Tischen mit kurzen Startern, da sich der eine oder andere “Magen-Munition” bestellt hatte.

gute Besetzung: drei Tische mit 12 Spielern (einer muss ja das Foto machen :-) )

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Bei uns kam mit Ubongo 3D die neueste Variante dieser “Spielefamilie” auf den Tisch. Bereits die zweidimensionalen Varianten  haben mich schon teilweise verzweifeln lassen. Trotzdem spiele ich solche Spiele ab und zu gerne mit, auch wenn Puzzle-Spiele sicherlich nicht zu meinen Favoriten-Genres gehört. Bei der 3D Variante stoße ich noch schneller an meine Grenzen. Wäre es unser Exemplar gewesen, hätte ich wahrscheinlich eine Flex rausgeholt, um die überstehenden Würfel abzuschneiden und sie in die Lücken zu stopfen. Wer das Spiel gewonnen hat, kann ich gar nicht sagen, ich war es jedenfalls nicht. :-)

irgendwie nicht ganz richtig

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Dann kam die große Essenspause für einen Teil der Spielerschaft. Auch für mich begann in Erwartung des Essens die Pause. Als die anderen fertig mit Essen waren, durfte ich weiter auf mein Essen warten, die Nudeln mussten wirklich sehr frisch sein. :-) Da es bei mir noch dauerte, fingen die anderen mit einer 5er Partie El Paso an. Sehr vage und nur kurz beschrieben: Diamant im wilden Westen mit etwas höherem Verwaltungsaufwand. Da ich nicht mitspielte, mußte ein anderer “echter Kerl” meine Rolle in so einem Spiel übernehmen. O-Ton: “Ich habe nicht Scheiße gespielt sondern nur sehr risikofreudig.” Wenn ich mit von der Partie gewesen wäre, hätten das meine Worte sein können.

echte Männer tragen Reebock, essen Prinzenrolle und beenden nie vorzeitig eine Runde :-)

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Da das mit dem Essen diesmal etwas unglücklich ablief, kam mit Egizia als 4er mein zweites und zugleich letztes Spiel des Abends auf den Tisch. Egizia gehört für mich nach den ersten Partien zu den besten 30% des Spieleoutputs Essen 2009. Wie bisher immer verlor ich nach der ersten Runde ein wenig den Kontakt zur Spitze. Anders ausgedrückt, ich ließ mich taktisch zurückfallen :-) , um in den späteren Runden immer als erster ein Schiff einsetzten zu können. Da ich diesmal Glück mit den Sphinx Karten hatte, konnte ich in der letzten Runde das Feld von hinten “überrennen” und mit 98 Punkten (zu 95, 86 und 84) knapp vor meiner Frau gewinnen.

rot mit Taktik: sich erst zum Schluss in den “Führungswind” stellen

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Weitere Spiele des Abends auf den anderen Tischen waren: Schweinebande, Zug um Zug, Keltis und das Geheimnis der Abtei.

Spieletreff Engelshof - 19.02.2010

Nach zwei Wochen Pause konnten wir am Freitag wieder in den Engelshof zum Spieletreff. Wir begannen den Treff mit einer 5er Pingu Party. Dieses Spiel ist als Starter gut geeignet, da es einen leichten Einstieg ermöglicht und gut die ersten Minuten eines Spieletreffs (da kommt noch jemand :-) ) überbrücken kann. Die Partie konnte ich auf einem geteilten ersten Platz beenden.

Nach und nach trudelten weitere Spieler ein, so dass wir schließlich zu elft an drei Tischen spielten. Bei uns stand als nächstes eine Reise nach Cuba Havanna an. Zwar kann es die Verwandtschaft zu Cuba nicht ganz verbergen, aber es ist eigenständig und hat mit dem Vorgänger (fast) nur den Grafiker gemeinsam. Die erste Partie gefiel mir im Januar nicht besonders gut. Diesmal konnte der Funken schon eher überspringen, so dass weitere Partien folgen könnten. Schnelles Spiel, ein wenig Strategie, interessanter Kartenmechanismus und schöne Grafik das ergibt ein nettes Spiel (und ich meine mit nett nicht den kleinen Bruder von Schei…. :-) ). Klaus konnte die Partie mit 22 (zu 14 und 4) Punkten gewinnen.

Havanna - es geht auch ohne Spielbrett

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Jetzt zu viert kam bei uns als nächstes Tobago auf den Tisch. Dieses Spiel mit einem noch relativ unverbrauchten Mechanismus gefällt mir in der Kategorie Familienspiel richtig gut. Alle Spieler sind permanent bei der Suche/Eingrenzung der Schätze involviert (so war es jedenfalls bei meinen bisherigen Partien), so dass keine Wartezeiten entstehen. Für mich von den bisher gespielten Spielen der Spiel des Jahres 2010 Saison bisher mein Favorit. Auch dieses Spiel konnte Klaus für sich entscheiden.

sehr schönes Spielmaterial + Spielspass = Spiel des Jahres 2010 ?

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Der Name des letzten Spiel des Abends an unserem Tisch, Priests of Ra, weckt nicht umsonst Assoziationen zu dem ersten Alea Spiel in der großen Box. Aber es ist nicht nur einfach eine Neuauflage, sondern es wurden auch neue Elemente (z.B. Plättchen mit unterschiedlichen Seiten) in dieser Version integriert. Mir gefällt es persönlich sogar einen Tick besser als das Original. Spieler die bereits mit dem Original nichts anfangen konnten, werden auch mit Priests of Ra kein persönliches Highlight entdecken, allen anderen kann ich eine Testpartie empfehlen. Das sag ich nicht nur, weil ich diese Partie sehr klar für mich entscheiden konnte (80, 62, 53 und 51 Punkte) :-) .

hier sieht man fast keine Unterschiede zu Ra, es gibt sie aber

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Donnerstag 14.01.2009 - it’s Magic

Nach einem sehr erfolgreichen PTQ-Turnier (als Lucker in die Top 8 :-) ) im Dezember wurde es mal wieder Zeit für das “Wochengeschäft”. Diesen Donnerstag fanden sich 13 Spieler für den Donnerstags-Draft im hiveworld ein. Der 6er Tisch war extrem gut besetzt, so dass ich diesmal mit Abstand der schlechteste Spieler war. Dies ist häufiger bei den Drafts der Fall. Normalerweise drafte ich mir zumindestens ein gutes Deck zusammen, diesmal lief es jedoch gar nicht.

Mein “Haufen” weiß-grün mit schwarz Splash hatte ein paar schnelle Kreaturen und ein paar fette Viecher aber leider keinen Plan. So hatte ich in der ersten Partie gegen Andre erwartungsgemäß keine Chance. Für diesen Gegner brauche ich schon ein hervorragendes Deck. In der 2. Runde konnte ich gegen Manuel zumindestens ein Match gewinnen. Gegen sein Mill+Flieger Deck konnte ich das 2. Spiel mit gerade noch zwei Karten auf dem Nachziehstapel gewinnen. Das dritte Spiel mußte ich dann wieder abgeben.

In der letzten Runde spielte ich gegen einen PTQ Finalisten, den ich noch nie besiegen konnte. Das erste Spiel verlor ich sehr klar. Im 2. Spiel konnte ich mich kurz vor dem KO bei drei Leben stabilisieren (Caravan Hurda, Felidar Sovereign), um dann nur noch dicke Viecher dazu legen und so doch noch zu gewinnen. Beim entscheidenen 3. Spiel hatte ich dann ein wenig Glück, da ich die entscheidenen Karten jeweils nur 1x im Deck hatte.

1. Runde Ebene + Kor Duelist; 2. Runde Wald + Adventuring Gear ausgerüstet + hauen für 2 (kein Blocker); 3. Runde Wald + Vines of Vastwood + hauen für 14 (kein Blocker). Kurz danach hatte ich das Spiel und das gesamte Match gewonnen. Danach musste ich mir von meinem Gegner erzählen lassen, das mein Deck schlecht war und ich nur Glück hatte. Dem konnte ich nur zustimmen und die Diskussion war zu Ende. Da ich nicht anders gewinnen kann, ist das für mich OK. :-)

Spieletreff Engelshof - 08.01.2010

Nach einer längeren Schreibpause beginne ich das neue Jahr mit dem ersten Spieletreff Engelshof 2010r. Aufgrund des Wetters und möglichen Terminproblemen (Arbeit) bei meiner Frau, waren wir froh das es doch noch klappte. Zu siebt verteilten wir erstmal Kühe auf dem Tisch. MOW ist jetzt auch in einer größeren Box erhältlich. Neben dem Gimmick der muhenden Schachtel gibt es zusätzliche Sonderkarten, so dass man es jetzt auch mit 10 Personen spielen kann (vorher 2 - 5 Spieler). Die Rindviecher waren diesmal sehr nett zu mir, so dass ich knapp mit drei Minuspunkten gewinnen konnte.

Während unserer kleinen Essenspause kamen zwei weitere Spieler an. Insgesamt waren wir somit neun Spieler, die dann an zwei Tischen Pöppel bewegten. Meine Frau und ich betätigten uns als Sparingspartner für das Training zur RegVor in einer 4er Partie. Stone Age hatte ich schon länger nicht mehr gespielt. Da ich als Dritter in der ersten Runde noch die “Vermehrungshütte” besuchen konnte, versuchte ich mich an der Hungerstrategie. Normalerweise spiele ich selten nach Plan und insbesondere die Hungerstrategie ist nicht so mein Fall. Aber für Trainingszwecke “opfere” ich mich gerne. :-)

Während der Partie hatte ich nicht das Gefühl, dass es wirklich gut läuft. Zwar konnte ich mir 10 Gebäudeplättchen sichern (mit 9 Arbeitern kann man viele Rohstoffe produzieren), bei den Karten konnte ich mir dagegen jedoch nur eine sichern, die aber immerhin 30 Punkte brachte (Rätselfrage: welche Karte war es?). Bis auf die ersten beiden Runden ernährte ich meine Leute nicht und kassierte immer wieder 10 Minuspunkte. Zu meiner Überraschung reichte es zum Schluss doch zu einem sehr knappen Sieg (144, 143, 141 Punkte).

Den Abend ließen wir mit drei Partien 10 Days in Asia ausklingen. Unsere beiden Mitspieler kannten es noch nicht, so dass Dany kurz als Erklärbärin auftrat. Normalerweise bin ich bei dieser Variante des Legespiels sehr gut. Diesmal lief es gar nicht und ich spielte eher 3x Lost in Asia. Dany konnte zwei Partien Oli eine Partie gewinnen. Drei Partien eines Spieles hintereinander habe ich lange nicht mehr gespielt, geht aber auch. :-)

Donnerstag 11.12.2009 - it’s Magic

Diesen Donnerstag saß ich in einem qualitativ hochwertigen 8er Draft im hiveworld. Ein jüngerer Spieler drückte es sehr direkt aus: 7 gute Spieler und Thomas. Da hatte ich ja nichts mehr zu verlieren. :-) Eingerahmt von Reinhold Kohl (zweifacher Grand-Prix Top 8 Spieler in 2009) und Andre Luff (Top 8 bei der deutschen Meisterschaft 2009) durfte ich dann meinen ersten Booster aufreißen. Irgendwie lief es gar nicht rund, so dass ich zu Beginn des dritten Boosters auch noch neben schwarz und grün weiße Karten nahm, um genug spielbare Karten zu bekommen.

Dreifarbig ist sicherlich nicht zu empfehlen, da aber rechts und links von mir ebenfalls Schwarz Drafter saßen und mir dies zusammen mit grün nicht genug Qualität zur Verfügung stellte, war das der Versuch, noch irgendwie ein spielbares Blatt zu bekommen. Mein Deck hatte ein paar schnelle Kreaturen (z.B. Cliff Threader, Kor Aeronaut, Bloodghast, 2x Guul Draz Vampire), Manafixing (Harrow und Khalni Gem), kaum Removals (Arrow Volley Trap), ein paar “Tricks” (Vampire’s Bite, Primal Bellow und Vines of Vastwood) und ein paar Spoiler (Vampire Nighthawk, Shephard of the Lost und Emeria Angel).

Mein erster Gegner (ihr erinnert Euch an seine Aussage: 7 gute Spieler …) setzte noch einen drauf, und er meinte im Spass: “da ist ja mein Freilos.” Die erste Partie lief auch ganz nach seinem Geschmack ab. Sehr schnell und ich hatte nicht den Hauch einer Chance. Die zweite Partie dauerte etwas länger und irgendwie bemerkte ich ab der Mitte der Partie ein wenig Nervosität. Da ich bei Magic noch nicht mal einen guten Ruf zu verlieren habe, war ich es nicht. Die Entscheidungspartie lief wieder gut, insbesondere weil er meinen großen Wurm irgendwie übersah. 2:1 für mich, tja man sollte auch Magic Anfänger immer ernst nehmen. :-)

Das nächste Match lief für mich überraschend positiv und ziemlich ungefährdet ab. Plötzlich stand ich in diesem sehr guten Spielerfeld im “Endspiel” um den Draftsieg. Tja, bei meinem Glück war mein Gegner Reinhold. Hier passierte das, was ich auch bei meinen Gegnern zuvor erwartet hatte, ich verlor 0:2. Die erste Partie war noch ziemlich knapp. In der 2. Partie blieb ich auf drei Ländern und meinen großen Kreaturen sitzen. Trotzdem konnte ich ihn nochmal überraschen. Er griff zum Finish ohne Not mit seinen vier Kreaturen an (hinten jeweils mit Wert 1). Bam, Arrow Valley Trap und sein Bord war leer. Jetzt ein Land und ich hätte das Spiel mit dem Emeria Angel vielleicht noch rumreißen können. Kein Land - Kein Sieg.

Egal, in dieser Besetzung mit diesem (vielleicht von mir unterschätzten) Blatt war ich mit meinem Abschneiden als Zweiter doch sehr zufrieden. Faszinierend war für mich die Tatsache das Reinhold, Andre und ich nebeneinander saßen, alle drei schwarz spielten und wir uns die ersten drei Plätze teilten. Was soll ich dazu sagen, it’s Magic.

Spieletreff Engelshof - 04.12.2009

Nach zwei Wochen Spielereisen konnte ich diesen Freitag, leider ohne meine Frau, endlich wieder am Spieletreff Engelshof teilnehmen. Da diesmal auch noch weitere Stammteilnehmer nicht konnten, war ich mit Elisa die erste halbe Stunde alleine. Gottseidank hatte sie zwei Magic Decks (Mill und Vampire) dabei, die wir dann testeten. Kurz bevor wir ins hiveworld zum Draften fahren wollten, erschien doch noch eine dritte Spielerin, mit der wir dann eine Partie Heidelbär spielten. In weiser Voraussicht hatte ich bei dieser kleinen Besetzung bereits ein paar Karten aus dem Spiel entfernt. Da wir aber nicht wirklich erfolgreich beim Raten waren, und inzwischen auch ein vierter (gleichzeitig auch der letzte) Spieler sich zu uns gesellte, entfernte ich noch ein paar Karten, so dass selbst wir irgendwann das Spielende erreichten. :-)

Zu viert starteten wir dann mit Vasco da Gama, einem potentiellen Highlight der Spiel 2009. Da es außer mir keiner kannte und ich einem pelzigen Waldtier am ähnlichsten sehe, mußte ich gezwungener Maßen den Erklärbären spielen. Das Spiel ist in ca. 20-30 Minuten zu erklären, zumindestens wenn man auch ein paar Spieletipps den Neulingen mitgeben will. Meine Erklärung war anscheinend zu gut, da ich “nur” (aber zumindestens sehr knapp) Zweiter wurde (75, 74, 61 und 58 Punkte). Das Spiel kam zumindestens bei zwei der drei Mitspielern sehr gut an, der dritte Mitspieler äußerte sich nicht wirklich zu dem Spiel.

meine zwei 11er Schiffe reichten nicht zum Sieg

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Als letztes Spiel des Abends kam dann ein Spiel aus Neuseeland auf den Tisch. Ob es nur dort gekauft wurde, oder es aber dort seine Herkunft hat, kann ich nicht sagen, da ich bei der Erzählung bereits mit den Plättchen spielte. :-) Bei Tantrix versuchen die Spieler, durch geschicktes Legen der Plättchen eine möglichst lange Linie in der eigenen Farbe zu erstellen. Die Regel des Pflichtlegens benötigt ein wenig Übung, auch sonst stellte ich mich laut des Spielebesitzers nicht besonders geschickt an. Trotz Abzüge in der B-Note konnte ich das Spiel überraschend gewinnen und das sogar mit ein wenig Abstand (28, 17, 14 und 10 Plättchen).

ein Spiel für meine Frau

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Donnerstag 04.12.2009 - it’s Magic

Nach fast zwei Monaten (Messe und Spielereisen) konnte ich gestern endlich wieder im hiveworld Magic spielen. Nach ein paar Tests meines Mill-Decks war es wieder so weit: Draaaaaaaaaft. Tja, leider sind zwei Monate Pause für einen Anfänger wie mich problematisch. So draftete ich einen absoluten Rot-Schwarzen Haufen in dem fast alle guten Karten der Edition in diesen Farben mit Abwesenheit glänzten, deshalb zähle ich sie auch nicht auf. Die ersten beiden Spiele verlor ich jeweils 2:0, obwohl ich auch diese Decks nicht für allzu stark einstufte. Vielleicht war ich nur der Blinde unter den Einäugigen (hm, irgendwie ist da was falsch :-) ). Die letzte Partie brauchte ich wegen einem Drop nicht zu spielen, das war auch gut so. Fazit: 5. von 6 Spielern (12er Draft, 2 Gruppen a 6 Spieler), schlechtes Deck, unsicher gespielt, nichts gutes gepickt, trotzdem - endlich wieder Magic.

Da direkt im Anschluss ein 2. privater Draft stattfand, konnte ich direkt mir wieder ein wenig Sicherheit holen. Diesmal war es ein rot-weißes Deck, dem nur 2-3 rote Removals und 2-3 Equipments (Adventuring Gear oder die Machete) zu großer Klasse fehlten. Vorhanden waren: z.B. 2x Kor Duelist, Hellfire Mongrel (hat ein Spiel alleine gewonnen), 2x Steppe Lynx, Kazandru Blademaster, Shepherd of the Lost, das Wldschwein, Journey to Nowhere und Windborne Charge. Im Gegensatz zum ersten Draft gewann ich die ersten beiden Partien (OK gegen meinen 2. Gegner glücklich 2:1) , so dass ich dann im “Finale” stand. Lustigerweise spielte auch mein Gegner rot-weiss. Dieses Spiel verlor ich aufgrund minimal geringerer Kartenqualität aber extrem geringerer Spielqualtät 2:0 gegen Max. Die beiden Spiele haben trotzdem sehr Spass gemacht und ich konnte ein grün-schwarzes Fetchland “abgreifen”. Mal sehen ob man mich am Samstag 19.12.2009 beim ProTor Qualifier für San Diego in Köln-Deutz antrifft. :-)

Willingen 2009 - Donnerstag 19.11.2009

Da wir am Morgen noch ein paar Probleme mit der Telekom lösen mußten, hatten bereits an allen Tischen Partien angefangen. Also testeten wir diesmal Vor den Toren von Loyang als 2er Spiel. Wie nicht anders zu erwarten, funktionierte das Spiel auch in dieser Besetzung sehr gut, schließlich ist das 4er Spiel ein die Partner wechselndes 2×2er Spiel. Pflanzen auf verschiedenen Feldern anbauen und die Kunden bedienen, gefiel uns auch in dieser Partie wieder sehr gut. Ob das Spielkonzept jedoch auch bei der Langzeitmotivation punktet, müssen weitere Partien zeigen. Dany konnte die Partie mit 18 zu 17 Punkten gewinnen.

Loyang - ein gutes 2er Spiel

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Passend zum Start der nächsten Partie gesellte sich Jürgen an unseren Tisch, so dass wir Krysis als 3er testen konnten. Das Spiel hat ein eher ungewöhnliches Thema (Bergbau meets Fantasy), das ganz interessant umgesetzt wird. Ich weiss nicht, ob ich nach einer Probepartie das Spiel auch gekauft hätte. Es ist zumindestens nach der ersten Partie für mich die Kategorie OK, mitspielen ja, vorschlagen vielleicht (Bewertungsrange 1,5 bis 3 Sterne). Dany konnt diese Partie knapp für sich entscheiden (57, 54 und 53 Punkte).

greife ich an oder bringe ich meine eigenen Steine in Sicherheit

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In der selben Besetzung testeten wir dann die Essen 2009 Neuheit von Ystari - Assyria. Die Spieler führen jeweils einen Stamm im Zweistromland und bauen Hütten und Zikkurate. Es gibt verschiedene Punktemöglichkeiten, den Vorwurf, den ich in Bilstein hörte, es wären zuviele Möglichkeiten, kann ich jedoch (erstmal) nicht teilen. Uns hat das Spiel gut gefallen und es werden sicherlich weitere Partien folgen (Bewertungsrange 2,5 bis 3,5 Sterne). Die Partie lief für mich sehr gut und ich konnte mit 113 Punkten zu 96 bzw. 85 gewinnen.

Holzhütten im Zweistromland

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Im Anschluss landete zum drittenmal in Willingen Vasco da Gama auf meinem Spieletisch. Mit Stephan war ein Spieler am Tisch, der das Spiel zwar gut fand, aber nicht in Begeisterung ausbrach. Mir dagegen gefiel es wieder sehr gut und es gehört für mich bisher zu den Top Spielen des Essen Jahrgangs 2009. Kerstin konnte das Spiel mit 81 zu 75 bzw. 65 Punkten für sich entscheiden.

sehr guten Eindruck bestätigt

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Dann war die Stunde von Dominion gekommen. Erst zu viert (zwei Partien Seaside Deck 2) und später dann zu dritt (eine Partie Seaside Deck 3 und eine Partie Dominion Random) mischten wir uns durch die verschiedenen Karten. Seaside bringt wieder ein paar interessante neue Karten bzw. Mechanismen in das Spiel (z.B. Karten die zwei Runden “wirken”). Da ich aber Intrige noch nicht oft gespielt habe, kann ich mit dem Kauf noch ein wenig warten. Von den vier Versuchen konnte ich zumindestens die erste Seaside Partie für mich entscheiden.

bei Dominion wird es jetzt auch naß

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Den letzten Abend ließen wir dann mit zwei unserer All Time Team Favourites ausklingen. Lange Zeit konnten wir Männer die Tichu Partie ausgeglichen gestalten. Erst mit einem Doppelsieg und anschließend zwei gewonnenen Tichus konnten die Frauen doch noch relativ klar mit 1055 zu 745 gewinnen. Bei der anschließenden Dog Partie konnten wir uns revanchieren und ließen den Mädels, auch aufgrund fehlenden Kartenglücks auf ihrer Seite, keine Chance.

die schönste Dog Version

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Wieder einmal hat uns Willingen gut gefallen. Zwar ist man zu Hause nach dieser Woche ein wenig kaputt, aber spätestens 1,5 Wochen später freut man sich schon wieder, dass man die Bestätigung für das kommende Jahr unterschrieben an das Hotel zurück geschickt hat. :-)

Willingen 2009 - Mittwoch 18.11.2009

Am Mittwoch hatte ich als erstes die Gelegenheit ein Spiel auszuprobieren, das schon länger auf meiner “Muss-ich-unbedingt-ausprobieren-Liste” stand. Das Geschicklichkeitsspiel Crokinole (entfernt verwandt mit Carrom) ist besonders in Nordamerika weit verbreitet. In Deutschland ist das Spiel relativ unbekannt, das kann aber auch am hohen Preis liegen (über 100 Euro). Wir spielten die 2×2 Teamvariante. Zusammen mit dem Halbprofi Fabian konnte ich mich doch sehr klar gegen unsere Gegner durchsetzen. Den drei Mitspielern und mir hat Crokinole sehr gut gefallen (Bewertungsrange 3 bis 4,5 Sterne; unser Bewertungsschema), vielleicht liegt ja zu Weihnachten bei uns ein rundes “Stück Holz” unter dem Weihnachtsbaum.

Geschicklichkeit ist Trumpf

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Da ich eine typische Sport-Couch-Potato bin und mir auch sehr gerne amerikanische Sportarten anschaue, hatte ich in Essen beim Titel Basket Boss blind zugegriffen. In einer 3er Partie testeten wir unsere Fähigkeiten unter dem Korb. Das Spiel fand ich absolut OK (1,5 bis 3 Sterne). Wenn ich es nicht schon hätte, würde ich es mir wahrscheinlich nicht kaufen, aber ich bereue den Kauf auch nicht. Das Thema wird nett umgesetzt und die Spielzeit ist angemessen kurz. Fabian scheiterte mit der “Bayern-Taktik”, erst möglichst viel Geld scheffeln um dann “blind” möglichst teuer alle Spieler zu kaufen. Mit seiner Truppe konnte er einfach keinen Meistertitel erringen. Knapp vor Detlef konnte ich das Spiel gewinnen (40, 39 und 31 Punkte).

mit Dirk Schrempf (kein Fehler) im Team, musste es doch klappen

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In der selben Besetzung versuchten wir uns dann an einer Kartenversion eines Knizia Klassikers. Im Gegensatz zu Samurai wird es die Kartenversion sehr wahrscheinlich nicht in die Top 100 von BGG schaffen, denn bei uns kam das Spiel nicht gut an (meine Bewertungsrange 0,5 bis 2 Sterne). Dafür muss sich zumindestens bei mir ein Spiel schon wirklich anstrengen. :-) Die Partie hatte keinen Spannungsbogen, irgendwie spielten wir ein wenig lustlos vor uns hin und plötzlich gab es einen Gewinner (Fabian). Das Spiel funktioniert aber zumindestens uns hat es keinen Spass gemacht.

für mich definitiv kein Kauf, und das heißt was

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Als nächstes kam mit Hansa Teutonica ein mir sehr gut bekanntes Spiel auf den Tisch. Da ich der einzige war, der es kannte, erklärte ich es den anderen drei (mit Uwe war ein neuer Mitspieler an den Tisch gekommen). Die anderen Spieler schlugen sich in ihrer Partie sehr gut. Ich dagegen mußte mich erstmal an die neue Grafik gewöhnen, da ich bisher immer nur den Prototypen gespielt hatte. Nach einer sehr engen Partie konnte Detlef knapp vor mir gewinnen (47, 46, 41 und 34 Punkte).

meine erste Partie des fertigen Spiels

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Wieder zu dritt (diesmal mit Detlef und Jürgen) spielten wir dann ein wenig mit der Eisenbahn. In diesem Jahr kam mit Steam eine überarbeitete Version von Age of Steam heraus. Die Veränderungen im Grundspiel haben den Spielablauf ein wenig gestrafft, verkürzen so etwas die Spielzeit und vereinfachen insgesamt den Einstieg. So wird z.B. nicht mehr um den Startspieler geboten, sondern die gewählte Aktion eine Runde zuvor bestimmt die Spielerreihenfolge automatisch in der aktuellen Runde. Die Partie selber lief für mich ganz locker ab. Jürgen und Detlef behinderten sich gegenseitig und ließen mich in Ruhe zum Sieg “puzzeln” (74, 61 und 56 Punkte). Die Veränderungen (z.B. neue Güter bei Warennachschub/Urbanisierung bedingt auswählbar) und die neue Grafik gefallen mir sehr gut, so dass sich auch diese Version ggf. bald in meinem Spieleolymp wiederfindet (Bewertungsrange 4 bis 5 Sterne). Steam das bessere Age of Steam?

blau durfte ungestört bauen

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Das nächste Spiel ist ein absoluter Abräumer von 2007. Neu hierzu gibt es jetzt die erste große Erweiterung - Agricola: Die Moorbauern. In einer 5er Partie stellten wir uns den neuen Herausforderungen (Moor- und Waldflächen, benötigte Brennwerte, neue Karten etc.). Wie so oft bei Agricola lief bei mir die Partie sehr wechselhaft. In der Mitte der Partie hatte ich mich schon emotional auf dem letzten Platz einzementiert, doch dann war das Ende für mich sehr überraschend. Hinter Kerstin konnte ich mir den 2. Platz sichern (33, 31, 30, 24 und 16 Punkte). Ob diese Erweiterung für mich wirklich ein Zugewinn ist, oder aber eines der besten Spiele der letzten Jahre für meinen Geschmack unnötig aufbläht, müssen weitere Partien aufklären (Bewertungsrange 3,5 bis 5 Sterne).

Moor oder nicht Moor, dass ist hier die Frage

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Zwischendurch stellten sich Fabian und der kleine Steinschubser der Revanche bei Crokinole. Diesmal spielte das Damenteam (Kerstin und Dany) von Anfang an sehr konzentriert. Die Führung in den vier Runden ging hin und her. Zum Schluss hatten wir jedoch das Nachsehen. Egal wir hatten die erste Partie mit größerem Abstand gewonnen. OK das ist ein bißchen kindisch, aber egal, man(n) braucht immer eine Ausrede, bzw. es ist eine Kunst eine Niederlage in einen Sieg zu reden (Politiker haben in dieser Disziplin das höchste Level erreicht :-) ).

Tagessieg trotz Niederlage :-)

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Da Mein Name ist Hase Elch nicht besonders teuer war und auch von Vlaada stammt, hatte ich es im Bundle mit den beiden anderen Neuheiten von CGE gekauft. Zu sechst, nein zu fünft (Jürgen wollte sich das nicht antun) stellten wir uns diesem Spiel. Ich habe kein Problem mich bei einem Spiel zum Affen zu machen, dann möchte ich aber auch Spass dabei haben, und den hatte keiner von uns. Für die nächste Partie heißt es für mich nicht 3-6 Spieler sondern 3-6 Promille, aber vielleicht tut es ja nur beim erstenmal weh (Bewertungsrange 0 bis 1,5 Sterne). Das Spiel wurde auch gewonnen, ich weiss nur nicht mehr von wem.

unsere Gesichter erspare ich dem Leser

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Danach spielten wir noch zwei richtig gute Absacker. Bei Dixit waren wieder die Einwortchampions unterwegs :-). Diesmal ließ uns Fabian keine Chance und konnte sich mit 18 Punkten durchsetzen. Das letzte Spiel des Abends war dann mal wieder Tumblin-Dice in voller Besetzung als 6er Partie. Diesmal war es richtig knapp. Jürgen konnte sich vor Dany und mir durchsetzen (207, 205, 199, 177, 120 und 109).

Dixi(t) - viel besser als sein Name

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Willingen 2009 - Dienstag 17.11.2009

Die Pokernacht hatte doch ein wenig zu lange gedauert, so dass ich am Dienstag Morgen etwas in den Seilen hing. Da Schwächeln nach der Spiel in Essen nicht geht, es sind einfach zu viele Neuheiten, starteten wir direkt mit einer weiteren längeren Neuheit in den Tag. Der letzte Teil der “Ernte-Trilogie”, Vor den Toren von Loyang, hat natürlich einen großen Rucksack zu tragen. Nicht nur aus diesem Grund war ich sehr auf die Qualität dieses Spiels gespannt. Zu viert erarbeiteten wir uns die Regel. Das Endergebnis war, aufgrund des Wertungsmechanismus auch nicht anders zu erwarten, sehr knapp. Andre konnte aufgrund des ersten Tiebreakers mit 18 Punkten vor Jürgen gewinnen (18, 18, 17 und 16 Punkte).

auch hier muss Ernten gelernt sein

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Bei der ersten Partie gefiel mir Loyang richtig gut (Bewertungsrange 3 bis 4 Sterne, unser Bewertungsschema). Zwar bin ich mir ziemlich sicher, dass es für mich nicht an die beiden Vorgänger (beides 5 Sterne) Agricola und Le Havre herankommt, aber es ist trotz der Verwandtschaft sehr eigenständig und kam auch bei meinen Mitspielern gut an. Gerade der Mechanismus mit dem wechselnden Spielpartner in einer 4er Partie gefiel mir sehr gut. Zwar ist jede Runde für sich hauptsächlich ein 2 mal 2 Personenspiel (verkürzt die Gesamtspielzeit), aber gerade der Versuch den ggf. richtigen Partner für die eigenen Helferkarten zu bekommen, ist ein weiterer interessanter Mechanismus, der jedoch nur in der 4er Partie zum Einsatz kommt.

bei Loyang sollte man die Kunden nicht verärgern

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Dann waren wir nur noch zu dritt und spielten einen weiteren Prototypen. Diesmal war es ein Legespiel, von dem wir drei verschiedene Varianten spielten. Da meine Frau Legespiele sehr gerne spielt, das Spiel schon sehr weit war und uns auch Spass gemacht, hätten wir ein fertiges Spiel sofort gekauft.

Als nächstes kam ein Spiel mit Lokalkolorit unserer Nachbarstadt auf den Tisch. Colonia von Queen Games braucht auf jedenfall einen etwas größeren Spieltisch, da das zusammensteckbare Spielbrett einiges an Platz benötigt. Nach der ersten Partie ist Colonia für mich ein typischer Vertreter von “ich würde es immer mitspielen, aber nicht unbedingt vorschlagen” (Bewertungsrange 1,5 bis 3 Sterne). Kölner die gerne anspruchsvolle aber doch sehr lineare Familienspiele mögen, sollten sich Colonia natürlich anschauen. :-) Unsere Partie konnte Andre mit 28 Punkten gewinnen. Nun ja, hier war leider für mich nur der letzte Platz reserviert.

in 7 Tagen durch Köln

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Irgendwie hatte mich die Partie “gestresst”, so dass ich mit heftigen Kopfschmerzen mir erstmal eine längere Auszeit nahm und eine ganze Zeit an verschieden Spieltischen zuschaute. Als ich gegen 23 Uhr ein Angebot zu einer Absacker Partie Puerto Rico, ein weiteres Spiel mit der Höchstwertung von 5 Sternen, bekam, konnte ich nicht nein sagen. Mit 45 Minuten (inkl. Auf- und Abbau) war es wirklich eine sehr flotte 4er Partie. Mit 46 Punkten konnte ich mir, nur knapp geschlagen (47, 46, 39 und 36 Punkte), einen guten 2. Platz sichern.

eine so schnelle Partie, dass ich nur noch den Abbau fotografieren konnte

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